AuslandsdeutscheLugend
bei -er Wehrmacht
und zum Bauen
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Li» I Aufwertung^
einer
Aufwertungs-
Frau Emilie Döring.
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wirtschaftlich, zuverlässig, schnell
Reichskom- bar, daß Umständen einer ohne Gewinne
Der Hausbesitz im Wirtschafts-Neubau.
OerZentralverband deutscher Haus-und Gmndbesitzervereine tagt in Königsberg
Die Deutschlandfahrt brachte die auslandsdeutsche Fügend am Sonntag quer durch den Gau Halle- Merseburg bis nach Thüringen. Nachdem die Wagen das Gebiet der Bitterfelder Kohlen- und chemischen Industrie durchquert hatten, wurde in Halle die Fahrt zur Mittagspause unterbrochen. Dann ging es nach Naumburg mit seinem alten Dom und weiter nach Bad Käsen zur Ru°
Danksagung.
Für die uns anläßlich des Hinscheidens unseres lieben Verstorbenen erwiesene Teilnahme spreche ich hiermit im Namen der Hinterbliebenen meinen Dank aus
Oie letzten Großsegler.
Das Hennen der Weizensegler Auffralien-Sngland
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polen und Danzig.
Der Danziger Senat begründet seine wirtschaftlichen Notmaßnahmen
Nach kurzer, schwerer Krankheit nahm Gott der Herr unser innigstgeliebtes Kind
Karl Heinz
im Alter von 6 Jahren zu sich.
In tiefem Schmerz: Familie Karl Jost Familie Wilhelm Jost Familie Weig. Müller. Gießen (Welckerstraße 5), den 5. August 1935.
Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 6. August, nachmittags 3 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt
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Dr. Sternberg-Raasch vom missariat für Preisüberwachung legte der Reichskommissar unter gar keinen dulden werde, daß der Hausbesitzer aus
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Aus aller Welt.
Da» erste Seeschiff in Heidelberg.
Durch die Eröffnung des Großschiff ahrtsweaes nach Heilbronn können nun auch größere Schiffe den Neckar benützen. Das erste Seeschiff größeren Ausmaßes, der in Brunsbüttelkoog beheimatete „Kamera b" traf jetzt in Heidelberg ein, um sofort die Weiterfahrt nach Heilbronn anzutreten. Das Schiff wird in Heilbronn Soda laden und dann nach Holland fahren. Bei der Bergfahrt nimmt das Schiff Getreide als Ladung auf.
Französischer Dergnügungsdampser leckgelausen.
Ein französischer Vergnügungsdampfer, der 250 Fahrgäste an Bord hatte und von einem Sonntagsausflug nach den Inseln Moleno und Quessat nach dem Heimathafen B r e st zurückfahren wollte, lief in der Nähe von Quessat auf einen Felsen auf. An Bord entstand eine Panik, deren die Besatzung nur mit vieler Mühe Herr werden konnte. Infolge Lecklaufens erlitt das Schiff starke Schlagseite. Don den benachbarten Leuchttürmen war das Unglück bemerkt worden. Durch Kanonenschüsse wurde die Aufmerksamkeit der in der Nähe befindlichen Schiffe auf das Wrack gelenkt. Sämtliche Fahrgäste konnten von den zur Hilfe herbeigeeilten Schiffen übernommen werden. Zwei Schleppdampfer brachten die Schiffbrüchigen nach Brest.
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relativer Begriff. Denn für die 15 000 Metten fangt Ueberfahrt brauchen die Segler mindestens 9 0 Tage, das ist gerade zehnmal so viel, wie der Sieger in dem großen Flugrennen von London nach Melbourne im vorigen Herbst gebraucht hat. Im letzten Jahr hat ein deutsches Segelschiff, die „P r i w a l l", die schnellst« Ueberfahrt gemacht. Dieses Schiff und die „P a • d u a" sind der Rest einer berühmten Flotte, der „Flying-P-Schifse", die die Hamburger Reederei Laeis einst gebaut hat und die wegen ihrer Schnelligkeit Weltruf besaßen. Allein noch dies« beiden Schiffe sind in deutschem Besitz. Einige andere gehören französischen und schwedischen Reederm
Der Großteil aber der noch vorhandenen Segelschiffe, etwa 30 an der Zahl, ist in der Hand eines einzigen Mannes vereint, des Finnen Gustav Eriksson, der einst selbst zur See gefahren ist und diese Schiffe, nachdem er sich zur Ruhe gesetzt hatte, nach und nach für billiges Geld aufgekauft hat. Die Flagge Gustav Erikssons weht jetzt von fast allen noch vorhandenen Segelschiffen der Welt. Aber selbst mit der Weizenfracht aus Australien könnte dieser Mann seine eigenartige Reederei nicht rentabel gestalten. Dazu mußte er sich einen Nebenverdienst suchen, und er hat ihn auch gefunden. Wie man weiß, bevorzugen alle Kriegs- marinen der Welt Segelschiffe zur Ausbildung ihres Offiziernachwuchses, weil der Dienst auf einem richtigen Segelschiff noch immer die beste Schule für den Seemann ist. Aber auch viele andere angehende Seefahrer wissen, daß ihre Aussichten in diesem Beruf besser sind, wenn sie die Ausbildung auf einem Segelschiff nachweisen können. Darauf baut sich Erikssons Nebenverdienst auf. Er nimmt junge Seeleute zur Ausbildung auf seinen Schiffen an Sie müssen sich für zwei Jahre verpflichten und außerdem eine gewisse Summe zuzahlen. So bekommen die Schiffe, die unter der blauen Flagg« mit den weißen Buchstaben G. F. fahren? einen leit ihrer Mannschaft billig zusammen und haben doch immer ausgezeichnetes Mannschaftsmaterial an Bord.
Schwer ist das Leben auf den Segelschiffen. Ganze Männer erfordert der Dienst. Wenn die schweren Stürme das Schiff hin und her werfen, wenn der letzte Rest der Leinwand geborgen wer- ben muß, damit nicht alles zerschlagen wird, dann gibt es keine Freiwache, und oft tun die Matrosen tagelang kein Auge zu. Wer aber die zwei Jahre hinter sich hat, der ist bestimmt ein guter Seemann geworden und er wird niemals die Zeit vergessen die er auf den letzten Segelschiffen erlebt hat.
Der versäumte Teilnehmer a. b. Marburgsahrt am 4.8.16.09 bittet u. ein Wie- berf eben b.03284 an ben Gießener Anzeiger.
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Tagelang wurde nicht nur in Deutschland die Öffentlichkeit durch die Ungewißheit über das Schicksal der deutschen Segeljacht „Störte- b etter" in Aufregung versetzt, bis der Funkspruch aus Bergen eintraf: „Störtebecker allright". In diesen Tagen werden sich viele Menschen gefragt haben, wie das nur möglich ist, daß es heutzutage noch ein Mensch wagt, mit so kleinen Segelschiffen ohne motorische Unterstützung über die Ozeane zu fahren. Aber diese Frage wird zu Unrecht gestellt. Das geht schon allein daraus hervor, daß wir ja wissen, wie unsere Dorfahren in noch kleineren und viel unsicheren Schiffen über die Meere gesegelt find. Das Beispiel des „Störtebecker", des kleinsten Bootes bei der Ozean-Regatta, ist bezeichnend. Der starke Mensch liebt eben den Kampf mit den Elementen, für ihn bedeutet er, zusammen mit der Romantik, die eine solche Sache mit sich bringt, das echte Leben.
Aber nicht nur zum Vergnügen fahren auch noch heute Segelboote über die Weltmeere. Auch in einem Zeitalter, da das Dampfschiff in wachsendem Maße vom Motorschiff abgelöft wird, haben die Segler noch einen kleinen Rest ihrer alten Herrschaft verteidigen können. Es gibt auch heute noch große Frachtensegler, die sich durch schwerste Stürme hindurchkämpfen, vielfach abseits von den großen Verkehrsadern. Allerdings ist ihre Zahl nur noch sehr klein, denn kein neues Frachtensegelschiff wird mehr neu aufgelegt, sie sind zum Aussterben verurteilt. Noch aber lebt die Romantik der Segelschiffe, wenn auch die meisten Menschen kaum etwas davon wissen. Hart ist das Brot der Schiffer, karg der Verdienst, und nur auf einer einzigen Route gibt es rentable Fracht für die Segler: auf der klassischen Strecke zwischen Australien und England. Hier lieferten sich vor 100 Jahren die Frachtensegler, die die Wolle von Australien nach England brachten, schon den Kampf um das „Blaue Band des Meeres". Zu dieser Zeit brachten die Fahrten, unbeschwert von der Konkurrenz der Dampfschiffe, wenigstens noch etwas ein. Allerdings waren auch damals die besten Zeiten schon vorbei. Noch früher einmal konnte ein Kapitän an einer Gewürzfracht, die er von Indien nach Europa brachte, wohl bis zu 100 000 Mark verdienen. Heute ist das anders. Heute leben die Segler von dem australischen Weizen, den sie nach England bringen.
Alljährlich im April beginnt das Rennen der Weizensegler von Australien nach England. Jeder Kapitän hat den Ehrgeiz, mit seinem Schiff als erster den englischen Bestimmungs- hafen zu erreichen. Allerdings ist hier „schnell" ein
Danzig, 3. August. (DNB.) Die polnische Regierung hatte durch ihren diplomatischen Vertreter in Danzig Minister Papäe beim Danziger Senatspräsidenten Greiser gegen die Anweisung der Danziger Regierung an das Landeszollamt, die Einfuhr lebenswichtiger Waren zollftei in das Gebiet der Freien Stadt zu gestatten, Einspruch erhoben und um eine offizielle Stellungnahme gebeten. Diese ist in einer Note übersandt worden, in der es heißt: Mit Bedauern habe ich Ihren Erklärungen entnommen, daß die polnische Regierung nicht bereit ist, die Verordnung des pol- nischen Finanzministers vom 18. Juli d. I. aufzuheben. Die von ihr befürchteten Wirkungen sind eingetreten, die Einfuhr über den Danziger Hafen hat a u f g e h ö r t. Die Wirtschaftsgrenze zwischen Danzig und Polen ist wieder aufgerichtet, zumal inzwischen die polnischen Derwaltungsbehör- den dazu übergegangen sind, Einfuhrgüter aus Danzig in Polen zu beschlagnahmen ober erneut zu verzollen. Die Grundlage für eine ba- lanzierende Zahlungsbilanz ist zerstört. Das Wirtschaftsleben der Freien Stadt Danzig steht infolge der Verordnung des polnischen Finanzministeriums unmittelbar vor der Vernichtung. Die Existenzgrundlage der Freien Stadt, die zur erhalten nach dem Versailler Vertrag und nach den zu seiner Durchführung geschlossenen Verträgen Pflicht der polnischen Regierung ist, ist durch das Verhalten der polnischen Regierung selbst ins Wanken gebracht.
In dieser Lage äußerster Not für Staat und Wirtschaft besteht für die Freie Stadt nicht mehr die Möglichkeit, eine abwartende Haltung einzuneh
men. Die Danziger Regierung wird nunmehr die Einfuhr solcher Waren, die für die Erhaltung der Wirtschaft und des Staates nicht entbehrt werden können, zollfrei in das Gebiet der Freien Stadt Danzig hineinlassen. Die Maßnahmen zielen lediglich darauf aß, die gestörte Wirtschaftslage wiederherzustellen und dadurch die Existenzgrundlage der Freien Stadt, die ihr durch den Versailler Vertrag gewährleistet ist, zu erhalten. Die Maßnahmen der Danziger Regierung sind daher ausschließlich wirtschaftlicher Natur und darauf berechnet, zu verhüten, daß durch eine Wirtschaftskatastrophe das Danziger Statut ins Wanken gebracht wird.
Die Regierung der Freien Stadt gewährleistet nach wie vor der Republik Polen den Freien Zugang zum Meer. Die Danziger Zollverwaltung wird daher die Ueberroeifung von Waren, dis für Polen bestimmt sind, in zöllnerischer und steuerlicher Beziehungen in der gleichen Weise vornehmen, wie dies bisher geschehen ist. Die Danziger Regierung ist nach wie vor bereit, in sofortige Verhandlungen einzutreten.
Sperrung der polnischen Grenze für die Einfuhr aus Danzig.
Danzia, 3. August (DNB.) Die polnisches Zollstellen an der Danzig-polnischen Zollgrenze haben ab Samstag 12 Uhr die Grenze für die Einfuhr sämtlicher Waren aus dem Gebiete der Freien Stadt Danzig nach Polen gesperrt. Der Wagenverkehr in umgekehrter Richtung wickelt sich weiterhin ungestört ab.
b e l s b u r g unb ber ihr benachbarten Burg Saaleck. Hier fanb am Grabe der Freikorpskämpfer Fischer unb Kern auf dem kleinen Dorffried- hof eine Gedenkfeier statt. Etwa 40 Landesführer ber volksdeutschen Jugend im Ausland legten unter den Klängen des Blutliedes der Bewegung einen Kranz nieder, der auf feiner Schleife die Inschrift trug: „Die Ehre ist mehr als der Tod!" Der Leiter des Deutschlandlagers, Oberbannführer Minke, hielt eine Ansprache, in der er u. a. sagte: Wenn wir als Vertreter der auslandsdeutschen Jugend zu diesem Grab gingen, dann, weil wir wüßten, daß nur Menschen mit diesem kompromißlosen „Sieg oder stirb" diejenigen seien, die unser Volk durch alle Fährnisse hindurchführen könnten. — Die große Kolonne der 45 Autobusse traf am Nachmittag in Weimar ein, wo sie auf dem Fürstenplatz durch Staatsminifter Wachtier begrüßt wurde.
Königsberg, 4. Aug. (DNB.) In Königs- bera fand die 56. Jahrestagung des Zentralver- banoes deutscher Haus- und Grundbesitzervereine statt. Ministerialrat Dr. Ebel vom Reichsarbeitsministerium sprach über „W ohnungsmarkt unb Wohnungsbau", wobei er u. a. erklärte: Infolge der feit 1933 vermehrten Bautätigkeit feien 1934 rund 318 000 Wohnungen neu hergestellt worden, davon allein 120 000 durch Teilung von Großwohnungen oder anderer Räume im Rahmen der großen Zuschußaktion. Im Ganzen gesehen habe jedoch der Zugang an Wohnungen seit 1929 nicht mit dem Zugang an Haushaltungen Schritt gehalten. Das Statistische Reichsamt habe daher die Zahl der Wohnungslosen noch vor kurzem auf 1350 000 geschätzt gegenüber einer Million im Jahre 1929. Mittel des Reichs würden eingesetzt für die Kleinsiedlung, den Bau billiger Kleinwohnungen und die Altstadtsanierung. Das Endziel müsse aber die Befriedigung des Wohnungsbedarfes ohne Reichshilfe sein. — Oberregierungsrat Dr. Fischer-Dieskau vom Reichsarbeitsministerium behandelte aktuelle Probleme des neuen Hausbesitzes, dessen Gesundung infolge des ständig steigenden Wohnungsbedarfes in Verbindung mit dem Fortschreiten der Zinssenkung und der anhaltenden wirtschaftlichen Belebung bald rasche Fortschritte machen werde.
tigten Miets st eigerungen nicht, so bleibe nichts anderes übrig, als hart anzugreifen. Selbstverständlich hätten auch alle anderen Beteiligten die gleiche Pflicht, ihr Tun und Lassen sozial einzurichten, der Mieter und Hypotheken- gläubiger. Auch sie täten besser, von sich aus ihre Schuldigkeit.zu begreifen und zu tun, als erst behördliche Eingriffe abzuwarten. Der Höhepunkt der Reichstagung wurde am Sonntagvormittag mit einer Kundgebung erreicht, auf der für die Reichsregierung Ministerialrat Dr. Ebel vom Reichsarbeitsmmisterium sprach. Der Vorsitzende der Kommission für Wirtschaftspolitik der NSDAP., Bernhard Köhler, arbeitete den nationalsozialistischen Eigentumsbegriff, bezogen auf das Grundeigentum, heraus. Das Eigentum des Einzelnen gewinne und behalte feinen Wert nur als Teil des gesamten Volksvermögens. Nicht durch Gewalt, sondern nur durch ethische Verwurzelung in der Volksgemeinschaft könne die Rechtssicherheit des Eigentums gewährleistet werden. Der Leiter der rechtspolitischen Abteilung im Reichsrechtsamt, Hauptstellenleiter Landgerichtsrat Barth, machte Ausführungen über die Funktionen des Grundeigentums im nationalsozialistischen Recht. Pg. L a z a r i, Fachbearbeiter der Deutschen Arbeitsfront, machte Mitteilung über ein zwischen dem Zentralverband und der DAF. geschlossenes Abkommen, wodurch Arbeitsgebiete und Funktionen der beiden Organisationen abgegrenzt werden und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit der Weg gebahnt wird. — In seinem Schlußwort betonte Präsident Iribius den Gedanken der Hausgemeinschaft zwischen Mieter und Vermieter.
Gießen (Friedensstraße 20), Im August 1935.
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DöbSritz, 3. Aug. (DNB.) Einen würdigen Auftakt für die Deutschlandfahrt der aus dem Lager Kuhlmühle kommenden auslandsdeutschen Jugend bildete ein Besuch beim Reichsheer draußen in Döberitz. Der kommandierende General des 3. Armeekorps und Befehlshaber im Wehrkreis III, Generalleutnant von Witzleben, hatte eine größere Hebung angesetzt, um den Jungen, von denen viele zum erstenmal überhaupt einen deutschen Soldaten zu Gesicht bekamen, Gelegenheit zu geben, die verschiedenen Waffengattungen des jungen deutschen Heeres im Gefechtsbild zu sehen und anschließend in einem großen Friedensbiwak das kameradschaftliche Leben kennen zu lernen.
Ein prachtvolles Bild bot sich, als gegen Mittag auf dem Hasenheidenberg an der Berlin-Hamburger Chaussee die auslandsdeutschen Jungen mit den Kameraden der Hitlerjugend im großen Viereck antraten. Der Kommandant von Berlin, Generalleutnant von Schaumburg betonte, daß es ihm eine aufrichtige Freude fei, den jungen Mensen Gelegenheit zu geben, mit der Wehrmacht in Berührung zu kommen, der deutschen Wehrmacht, die durch die große Tat unseres Führers Adolf Hitler wieder neu erstanden fei. Ein Erlebnis für die Jungen war die Uebung. Mit der Infanterie arbeitete Artillerie, ein Kraftrad-Schützenzug, Panzerwagen und Fliegerstaffeln. Offiziere und Unteroffiziere gaben den jungen Gästen Erläuterungen. Nach einem Vorbeimarsch vor Generalleutnant von Witzleben wurden die Biwakplätze bezogen. Der Oberbefehlshaber des Heeres, General der Artillerie Freiherr von Fritsch, fuhr die einzelnen Biwaks ab und nahm Gelegenheit, mit vielen Hit- lerjungens aus allen Teilen der Welt zu sprechen. Die Freude der jungen Deutschen war darüber besonders groß. Eine Abordnung aus Deutsch-Südwest fiel durch ihre hervorragende soldatische Haltung besonders auf. Der Oberbefehlshaber hörte sich dann noch den großen Zapfenstreich an, der von allen Biwaks zum Denkmal auf dem Hasenheiden- berg hinüberklang.
pericßaüt rubigen Schlaf, ist erprobt bei Ber- AkuA'rBeklemmung, Atemnot, Herzklopfen, Kopfweh, Schwindel, Unfähigkeit klar zu s^Äk^^M^svNtl'umunfl, auch Hornaus- scheidend. Allein echt zu hab.st, all. Avotb. u.im «ekovmhaus, rkeenrvlas s.
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Gießen, den 3. August 1935.
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