Angler als Leiche gelSndet. Da das Mädchen mit einem Badeanzug bekleidet war. ist anzunehmen, daß es beim Baden ertrunken ist. Die Personalien konnten noch nicht festgestellt werden.
Preußen.
Günstiges finanzielles Ergebnis der Marburger Festspiele.
LPD. Marburg. 4. Juli. Die diesjährigen Marburger Festspiele haben auch sinanziell verhält« Nismätzig günstig abgeschnitten. Außer dem etats- mäßigen Zuschuß und der vom Propagandaministerium bewilligten Beihilfe werden weitere Zuschüsse nicht mehr benötigt. ____
12jähriger Zunge vom Auto totgefahren.
LPD. Biedenkopf. 4. Juli. In der benachbarten Ortschaft Schameder wurde der 12 Jahre alte Sohn Heinrich des Anstreichermeisters August Wunderlich von einem Personenkraftwagen angefahren und derart heftig zur Seite geschleudert, daß er besinnungslos liegen blieb. Alsbald nach der Einlieferung ins Krankenhaus verstarb der Junge an den Folgen eines Schädelbruchs
Großer Arbeitsbeschaffungsplan für den Westerwald.
vier Millionen Lohntagewerke.
Lpd. Westerburg, 2. Juli. Das Gebiet der Gruppe 250 des Arbeitsdienstes umfaßt die Wefter- waldkreise Ober- und Unterwesterwald, ferner Teile des Kreises Limburg, des Oberlahn- und Dillkreises. In diesen Gebieten sollen umfangreiche Arbeiten durch den Arbeitsdienst durchgeführt werden. Es ist folgender Plan vorge-
vte deutsche Jugend will teilhaben am Geschehen der Seit — Gebt ihr die Mittel dazu: Schafft Rundfunkgeräte für die Hitlerjugend!
sehen- Völlige Neuregelung der Besitzverteilung auf dem Westerwald durch Zusammenlegung der kleinen zerrissenen Besitzungen zu wirtschaftlich leichter zu bearbeitenden Besitzungen. Die hierzu erforderlichen Umlegungen in den Gemeinden haben bereits begonnen. Meliorationen des besonders auf dem hohen Westerwald verwahrlost lie- Senden Oedlandes zu gutem Weideland. Ro- ung des hier weit verbreiteten Niederwaldes zu Acker- und Weideland. Hierdurch wird die Diehwirt fchaft gehoben, die einen besseren Ertrag sichert als Getreidebau. Ausbau und Regulierung der vielen versandeten und verkrauteten, in vielen Krümmungen verlaufenden Gebirgsbäche, um diese als wirksame Vorfluter auszunutzen und Ueberfchwemmun- gen oorzubeugen.
Im Zusammenhang damit ist das Ausschlammen der Weiher im Gebiete der Seenplatte, sowie das Anlanden und Entwässern der Ufer zur Gewinnung guten Ackerlandes vorgesehen. Entwässerung und Dränung des wasserhaltigen Bodens, Herstellung von Wirtschaftswegen zur besseren Bestellung der Decker, ferner Verbesserung und Neuanlage von Waldwegen, sowie Aufforstung und A n - f o r st u n g . Einebnen der Tongruben und Steinbrüche, um diese Oedflächen der Bewirtschaftung wieder zuzuführen Nach Feststellung der Planungs- stellen des Arbeitsdienstes gemeinsam mit den tech- Nischen Behörden des Westerwaldgebiets sind für diese Arbeiten zunächst etwa vier Millionen Lohntagewerke zu leisten, für die bei vollem Einsatz der Erwerbslosen und der zehn Arbeitsdienst Abteilungen mindestens eine Bauzeit von zehn Jahren erforderlich ist, um eine fühlbare Abhilfe zu gewährleisten. Zu diesem Zweck wird gegenwärtig das Westerwald-Projekt organisiert, in dem die vorstehenden Arbeitspläne zusammengefaßt sind Eine neue Autostraße auf den Feldberg.
LPD. Oberursel, 4. Juli. In monatelanger Arbeit ist der Waldweg vom Sandplacken über den Stockborn auf den Großen Feldberg zu einer breiten Autostraße ausgebaut und dem öffentlichen Verkehr übergeben worden Es besteht nun eine unmittelbare Verbindung zwischen dem Sandplacken und dem Roten Kreuz über den Großen Feldberg.
Kreis Wetzlar.
0 Wetzlar. 4. Juli In dem Gasthaus „Goethe-Garten" fand hier gestern eine Tagung der Ortsbauernführer unseres Kreises statt, die vom Kreisbauernführer V e l t e geleitet wurde. Stabsleiter Fische hielt zuerst einen Vortrag zum Gedächtnis von Gustav Ruhland, dem Vorkämpfer für nationalsozialistische Agrarpolitik. zu dessen Ehren die Versammlung das Horst-Wessel-Lied anstimmte. Der Kreisbauern- führer gedachte der seit der letzten Versammlung verschiedenen Ortsbauernführer Knetsch (Berghausen), S t r i p p ch e n (Oberquembach) und Bender (Bonbaden), zu deren Ehren sich die Versammlung von den Plätzen erhob. Die Brotgetreidekontingentierung 1935/36. die wesentliche Neuerungen bringt, wurde von dem Kreisbauernführer und Geschäftsführer Simon (Neukirchen) behandelt. Siedlungsfachberater Fischbach berichtete eingehend über eine Siedlerreise der Landesbauernschaft mit 43 Siedlungsbewerbern auf Gut Ringswald-Bfandenburg. Stabsleiter Fische
referierte Über die neue Schafzuchtkredite Kreisobmann Langsdorf sprach über die genossenschaftliche Viehverwertung. Bezirksbauernführer De sch sprach über die Sammelkörungen Weiter wurden noch behandelt Fragen der Waldrodungen, der Wildschäden, des Milchmarktes u. a. m Mit dem Gruß an den Führer wurde die reichhaltige Arbeitstagung von dem Kreisbauernführer geschlossen.
* Dutenhofen, 3.Juli. Heute ereignete sich in unserem Orte ein schwerer Unfall. Das sechsjährige Söhnchen des hiesigen Landwirts Weber
stürzte vom Heuwagen und erlitt einen Schübel- bruch Das Kind mußte in die Klinik nach Gießen gebracht werden
Kreis Bieöenfopf.
m Gladenbach. 4. Juli Die hier durch die NSV auf vier Wochen untergebrachten Ferienkin- der aus Bochum verließen aeftern dankbaren Herzens ihre Pflegestellen Ebenso kehrten die aus unterer Ortsgruppe nach Frankfurt auf vier Wochen verschickten Ferienkinder wieder in ihre Heimat zurück.
SJL-tfpoit
Die 36. Ruderregatta der GRG.1877.
Oie kennen am Samstag.
Die Gießener Ruder - Gesellschaft 187 7 veranstaltet am morgigen Samstag und am kommenden Sonntag an der Lahn ihre diesjährige, die 30. Ruderregatta, die gleichzeitig als die 25. Hauptregatta des Lahnregatta-Verbandes anzusehen ist. Wie wir bereits berichteten, haben für diese Veranstaltung 22 Vereine mit 76 Booten und 404 Ruderern Meldungen abgegeben. Die Liste der beteiligten Vereine weist Namen auf. die hoffen lassen, daß auch bei der diesjährigen Re- aatta erstklassiger Sport geboten wird. Sehr erfreulich ist es. daß auch in diesem Jahr wieder Die beiden Saarbrückener Vereine am Start sind und damit ihrer freundschaftlichen Verbundenheit mit der Gießener Rudergesellschaft Ausdruck geben. Die Regatta beginnt am morgigen Samstagvormittag mit einigen Vorrennen und wird am Nachmittag fortgesetzt. Weitere Dorrennen werden am Sonntagvormittag gestartet. Besonders spannende Wettkämpfe erwartet man für den Sonntagnach- mittag. Für die Rennen liegt der Start, so wie stets, am Felsen, das Ziel ist das Bootshaus der Gießener Rudergesellschaft.
Nachstehend geben wir eine Uebersicht über das Rennen des morgigen Samstags. Auf die Wettbewerbe am Sonntag werden wir morgen in einem Vorbericht zurückkommen. Für den morgigen Samstagabend ist ein Begrüßungsabend im Bootshaus der Gießener Rudergesellschaft vorgesehen.
Zweiter Einer In diesem Rennen dürfte der in diesem Jahre erfolgreichste und bisher ungeschlagene Iungmannskuller Müller von „Saar" Saarbrücken als Sieger vor Piro (Cochem) und Fahrenberg (Kassel) zu erwarten sein
Erster Vierer ohne Steuermann. Dies Rennen dürfte eines der spannendsten der ganzen Regatta werden. Die Erste-Vierer-Mannschaft des Limburger Ruderklubs, die in diesem Japre eine
erste Rolle auf den Reaatten spielte, wird alles daran setzen, die am Vorsonntag in Limburg durch die Vierer-Mannschaft (Timpe) der Gießener Ruder- gefellschaft 1877 erlittene Niederlage wieder gutzumachen
Jugend-Gig -Vierer. Hier erwartet man eine unserer heimischen Mannschaften des Ruderklubs .^hafsia^ Gießen vor ,^Hassia" Hanau und Kassel in Front.
Zweiter Senior-Vierer. „Saar" Saar* brücken wird hier schwer zu kämpfen haben, um gegen Kitzingen erfolgreich zu bestehen.
Vierter Senior-Achter. „Hellas" Offenbach und Kitzingen sind die Gegner. Der Ausgang des Rennens ist offen.
Jean-Kirch-Gedächtnis-Rennen (Lahn- Senior - Vierer). Man erwartet den Limburger Ruderklub als Sieger (nach Kampf) gegen Ruderklub Wetzlar 1880.
Zweiter Junior-Vierer. Der starke Vierer des Mainzer Ruderklub „Fortuna" dürfte feinen Gegnern Offenbacher Ruder- und Schwimmverein und Kurhessen Kassel den Weg ins Ziel zeigen.
Zweiter Jungmann-Dierer: Auch hier dürfte der Groß-Mainzer Vertreter Mainz-Kost- heim-Gustavsburg als Sieger gegen „Undine" Saarbrücken, Limburger Ruderverein 95 und Wassersportverein Offenbach-Bürgel hervorgehen.
Er st er Doppel-Zweier. Das junge aufstrebende Skullerpaar der Rudergesellschaft Worms wird sich gehörig streben müssen, um gegen Ruder- gesellschaft Cochem zu siegen.
Zweiter Achter. Als letztes Rennen am Samstag ist dieses Rennen eine offene Sache. Der Sieger in diesem Rennen erhält Sartberechtigung zum letzten Rennen des Sonntags, dem Großen Achter
Vom Geist in der Deutschen Turnschule.
Treffen der Gießener Turnschulbesucher.
Bei den am Sonntag in Sinn (Dill) stattfinden- den Kreisturnfest treffen sich erstmalig die Turn- schulbesucher aus unserem Kreisgebiet
Turn-, Fecht-, Spiel- und Schwimmwarte, Riegen- und Mannschaftsführer, und wie die vielen unermüdlichen, ehrenamtlichen Helfer in der großen Erziehungsgemeinschaft der Deutschen Turnerschaft heißen mögen, sind täglich am Werk Von nichts werden sie getrieben, als von dem freien Willen, ein Teil beizutragen zur körperlichen Gesunderhaltung unseres Volkes, getragen von der Freude an dem freien Spiel gesunder Jugendkraft, so tun sie jahraus jahrein ihren Dienst. Höchste Dienstauffassung allein nur kann einen Menschen veranlassen jahrzehntelang solche Arbeit zkl leisten, die höchstenfalls nur Undank bringt
Sie im gemeinsamen Geist und im Sinne Deutscher Volksgemeinschaft nach den Lehren Jahns zu fördern und zu festigen, ihnen neue Kraft und Anregung zu geben, wurde draußen vor den Toren Berlins im Rahmen des nunmehr entstehenden Reichssportfeldes die „Deutsche Turnschule" errichtet Völlig aus eigenen Mitteln hat sie die Deutsche Turnerschaft vor nunmehr sieben Jahren errichtet. Unser verewigter Reichspräsident von Hindenburg selbst ließ es sich nicht nehmen, die Grundsteinlegung vorzunehmen. ein Zeichen wie sehr er die turnerische Arbeit schätzte Seine Hammerschläae begleitete er mit den Worten:
..Möge dieses Haus dereinst ein starkes, ein pflichlgetreues und ein einiges Geschlecht erziehen helfen."
In diesem Sinne ist seitdem Jahr für Jahr dort gearbeitet worden Acht- und vierzehntägige Lehrgänge von durchschnittlich 70 Teilnehmern aus allen Teilen unseres Vaterlandes und aus den ausland- deutschen Turnvereinen aller Herren Länder haben bis heute rund 12 000 Menschen erfaßt. Ein Millionenvermögen hat hier, um einmal wirtschaftlich zu sprechen, die Deutsche Turnerschaft aus eigenen Mitteln für die körperliche und geistige Erziehungsarbeit unseres Volkes ausgegeben
Aber reicher Segen fließt auch aus dieser Schule. Nur freudiger schaffen die vielen Tausende, die dort waren, weiter in der Halle, auf dem Sportplatz ober in der Schwimmbahn Dies ist auch ihr schönster Dank, den sie der Leitung der Schule und ihren Lehrern abstatten können, baß sie bas Gelernte weitertragen in ihren Verein, in den Kreis in den sie alltäglich gestellt sinb
Man spricht heute so viel von dem Geist der Deutschen Turnerschaft, und der Reichssportführer sieht es als feine höchste Aufgabe an, diesen Geist in den neuen Reichsbund für Leibesübungen hineinzutragen.
Ein Stück dieses Geistes erlebt man in der Turnfchule, ober nein, man kann auch sagen, dort herrscht dieser Geist in der reinsten Form und wird so den vielen Tausenden mitgegeben. Sind doch selbst Lehrgänge, die nicht aus den Reihen der Deutschen Turnerschaft zusammenkommen. als Träger dieses Geistes wieder aus der Schule gegangen.
Diese Lehrgänge sind daher auch nicht dazu da, um Kanonsn zu züchten, sie dienen nicht dem Einzelnen zum Ausseilen seiner Technik auf irgendeinem Uebungsgebiet. Nein Gemeinschaftserleben und hierin Weiterbildung des Geistes und des Körpers.
Es ist ein ganz eigenes Leben, das einem während der 14 Tage umgibt und in das man sich ungezwungen einfügt, so daß man bedauert, wenn die Tage allzuschnell verflogen find.
Sonntags kommt man auf einem der Fern- bahnhöfe Berlins an und in längstens einer halben Stunde bringt einem die U-Bahn heraus aus dem Trubel der Großstadt, hinaus in die märkische Heide mit ihren Kiefernwäldern und Seen. Ein großer Klinkerbau entpuppt sich als das Haus, in dem man nun 14 Tage lang Leibesübungen als Arbeit im Gewände jugendlicher Freude erleben soll. Drei große Turnhallen zu ebener (Erbe, herüber bis Verwaltungs- und Eßräume. Im obersten Stock sind Wohn- unb Schlafräume, bie für über 70 Bewohner ausreichen. Ein Kino- und Vortragssaal und ein Schreibzimmer schließen sich an. Brause- und Trockenräume im Keller runden die Einrichtung des Hauses ab. so daß wirklich für alles gesorgt ist
Früh am Morgen schon wird geweckt und nach dem Morgenkaffee beginnt in bunter Abwechslung die Arbeit. Zuerst ist da eine Viertelstunde dem Lied gewidmet, an die sofort eine Vortragsstunde anschließt. Und bann wechselt praktische Arbeit mit Theorie, so baß keine allzu große Ermüdung eintritt. Unb doch kann man am Ende der ersten Woche Gestalten sehen, bie vor lauter Muskelkater sich am Treppengeländer hochziehen. Es mag zum Teil daher kommen, baß nicht nur bie Sonder
gebiete des Lehrgangsfaches durchgenommen werden, sondern möglichst vielseitig alle Uebungszweige drankommen So üben beispielsweise die Spieler nicht nur Handball, sondern da geht's in der Halle an die Geräte, im Freien gibt’« Bodenturnen und Kinderspiele, da wird geschwommen und gewandert.
Zu Stunden feinsten Erlebens, zu wahren Feierstunden werden meist die Vorträge. Wenn der .Herr Direktor". Hermann Ohnesorge, über Turner» schäft und Deutsche Turnfeste spricht oder Willi Wagner, der Schöpfer des prachtvollen Stuttgarter Turnfestfilms, von Jahn und seiner politischen Sendung erzählt, dann ahnt man etwas von der geschichtlich gewordenen Größe und dem Geist der Turnerschaft
Tagesereignisse, rote Besuche führender Staatsmänner oder gar unseres Führers selbst, geben jedem Lehrgang noch eine besondere Note Sie kommt auch zum Ausdruck in dem Leitwort, das sich jeder Lehrgang gibt und in der Feierstunde am Schluß
Auch unsere Vaterstadt Gießen hat schon großen Ruhen für die Ausbildung der in verantwortlicher Leitung stehenden Mitglieder der Gießener Turnerschaf» gehabt. 18 Teilnehmer find durch die Erziehungsarbeit der Turnschule gegangen, und w»nn man die Romen liest, so find sie alle, etweder noch hier in Gießen oder nunmehr an einem anderen Orte tätige Mitarbeiter an den Ausgabe" der Deutschen Turnerschaft zum Wohle unseres Volkes.
Die Namen der Gießener Lehrgangsteilnehmer: Karl Reuter. Tv.. Karl Müller. Tv Männer« turnen), Karl Hergenröther. Tv (Fechten), Kar! S ch w i n n, Christian Weeg, Hans Geismar, Christian Ziegler, Fritz Werner, alle Tv. (Schwimmen), Elfriede M ü n n i ch, Tv., Els» B i ck e l h a u p t, Mto., Erika R ö h m t g, Mt». (Frauenturnen), Ludwig M a l t o m e f i u s, Mto^ Karl Michels, Tv. (Volksturnen), Fritz Wie» gant), Tv (Kreisvertreter), Milli Mohr, Tv^ Wilh. Loh, To.. Elfriede B o r f ch e l, Tv. (Spielen und Tennis). Otto Iüngst, To. (S^nellau^).
Ein Erfolg der Gießener Paddler-Gilde
Bei der 2. Gau-Kurzstrecken-Regatta auf der Fulda in Kassel, an der Frankfurt. Gießen. Hanno- oer, Kassel und Marburg im Wettbewerb standen, konnte die Gießener Paddler-Gilde im Einer-Kajak für Jugendliche (600 Meter) den dritten Platz be« legen. Zutt - Gießen hatte gegen den Frankfurter Kopf und den Kasselaner Glanz, die über größere Erfahrungen verfügten einen schweren Stande Glanz, der zunächst klar in Front lag wurde von Kopf im Endspurt knapp besiegt 1. Kopf (FKC.) Frankfurt 4.13 Sek.; 2. Glanz (PSK.) Kassel: 3. Zutt-Paddlergilde Gießen. — Jrn Einer-Kajak für Senioren (1000 Meter) sicherte sich der vorn letzten Rennen in Gießen her bekannte Kasseler Grote, gut (PSK.) die Gaumeisterschaft in 4:39,2 Minuten. Kapphingst - Marburg wurde mit 4:43,4 Minuten zweiter.
Wimbledon:
Hilde Sperling ausgeschieden.
Eine große Ueberraschung gab es am Donnerstag im Dorschlußrundenkampf im Frauen-Einzei in Wimbledon zwischen der früheren deutschen Meisterin Hilde Sperling-Krahwinkel und der Amerikane- rin Jacobs Die frühere Essenerin war indisponiert und mußte sich überaus glatt von der Amerikanerin 6:3, 6:0 geschlagen bekennen Im zweiten Treffen der Vorschlußrunde schaltete die vielfache Wimble- bonfiegerin Helen Moody Ioan Hartigan (Australien) 6:3, 6:3 aus
Die Lage in Wimbledon ist nun wie folgt:
Herren-Einzel: Schlußrunde: von Cramm — Fred I. Perry.
Frauen-Einzei: Schlußrunde: Helen Moody- Mills — Helen Jacobs.
Herren-Doppel: Vorschlußrunde: Allisson- van Ryn — Hughes-Tuckey Mako-Bude — Craro- ford-Quist.
Frauen-Doppel: Vorschlußrunde: Mathieu- Sperling — Meulemeester-Howard. Stommers« James — Haylock-Kirk.
Gemischtes Doppel: Vorschlußrunde: Sieger aus der Sperling-Cramm — Turnbull-Valeria gegen Ehepaar Hoprnann; Sieger aus Heeley-Mal- froy — Round-Perry gegen Sieger aus Quist- Jedrzejowska — Hartinger-Mc. Grath.
Sie Tour de France hat begonnen.
Das längste und schwerste Straßenradrennen der Welt, die Tour de France, wurde am Donnerstag, um 9 Uhr, in Paris gestartet» 90 Fahrer aus Frankreich, Belaien, Italien, Spanien, der Schweiz und Deutschland nahmen das über 21 Etappen führende Rennen auf. Die erste Teilstrecke der 29. Radrundfahrt durch Frankreich führte von Paris über 262 Kilometer nach Lille. Bei kühlem Wetter und mit dem Wind im Rücken wurde gleich ein scharfes Tempo gekurbelt. Verschiedene Ausreißer konnten immer wieder eingeholt werden, doch ein Vorstoß von R. Maes hatte Erfolg. Der Belgier, durch eine geschlossene Bahnschranke von seinen Verfolgern getrennt, vergrößerte seinen Vorsprung auf über eine Minute unb traf als Erster in Lille nach einer Fahrzeit von 7:23,58 ein.
Den zweiten Platz sicherte sich ebenfalls ein 'Belgier, be CaluwS, im Spurt nach 7:24,59 Stb. vor Ch Pslissier, I. Aerts unb A Magne. Etwa zwei Minuten später traf ber Franzose Lebucq allem im Ziel ein, unb nach 7:28,19 Stb kam eine größere Gruppe, in ber sich auch die Deutschen S t ö p e I unb Thierbach befanben, in Lille an.
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