Ausgabe 
5.7.1935
 
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Kessen und Hessen-Nassau im Spiegel der Statistik.

Frankfurt a. M, 3. Juli. (LPD.) Die vom Statistischen Reichsamt herausgegebene Zeitschrift Wirtschaft und Statistik" bringt in ihrer Ausgabe Nr. 12 eine Uebersicht über die verschiedenen Zweige der Wirtschaft sowie aus anderen Gebieten. So zeigt sie u. a. die Bevölkerungsentwicklung der deut­schen Städte im Jahre 1934. Für Hessen und Hessen- Nassau ergeben sich dabei folgende interessante Zah- len: In Frankfurt a. M. kamen auf 1000 Ein­wohner 13,3 Eheschließungen (1933 = 10,1, 1932 = 8,8). Lebendgeboren wurden im Jahre 1934 = 12,3 Kinder (1933 = 8,8 und 1932 = 9,4). Der Geburten­überschuß betrug also im Jahre 1934 für Frankfurt 3,2 gegen einen Sterbeüberschuß von 1,0 im Jahre 1933 und einem Geburtenüberschuß von 0,1 im Jahre 1932.

Aehnlich liegen die Zahlen in den Städten Kassel, Wiesbaden und Mainz. Sie lauten für M a i n z : Eheschließungen 12,5 (10,9 und 10,5), lebend Ge­borene 15,9 (12,4 und 12,9), Geburtenüberschuß 5,9 (2,5 und 2,5), für W i e s b a d e n: Eheschließun­gen 12,3 (11,4 und 9,6), lebend Geborene 14,0 (10,4 und 11,2), Geburtenüberschuß im Jahre 1934 3,4, dagegen Sterbeüberschuß im Jahre 1933 0,6 und 1932 0,2, für Kassel: Eheschließungen 11,8 (11,1 und 8,6), lebend Geborene 14,6 (11,7 und 11,2), Geburtenüberschuß 5,4 (1,7 und 2,1).

Die bevölkerungspolitischen Maßnahmen der Re­gierung zeigen also hier deutlich nicht nur in bezug auf Eheschließungen, sondern auch hinsichtlich der lebend geborenen Kinder ihre günstigen Auswir­kungen. , , r,

Auf dem Gebiete der Landwirtschaft gibt das Statistische Reichsamt die Betriebsergeb- nisse der Berichtsmolkereien im April 1935 bekannt. So betrug die Milchanlieferung (Zah­len in 1000 Liter im Tagesdurchschnitt) in Hessen 190, in Hessen-Nassau 277. Der Frischmilchabsatz belief sich in Hessen auf 60 (in Flaschen 2), in Hes­sen-Nassau 131 (14). An Butter wurden hergestellt (Zahlen bedeuten Doppelzentner im Tagesdurch­schnitt) in Hessen 47, in Hessen-Nassau 44. Während in Hessen-Nassau kein Hartkäse erzeugt wurde, be­trug die Herstellung in Hessen 1 Doppelzentner. An Weichkäse stellten die Berichtsmolkereien in Hes­sen 7 und in Hessen-Nassau 36 Doppelzentner her. Interessant ist dabei übrigens was auch wenig bekannt ist, daß an der Gesamtherstellung von Hartkäse mit 339 Doppelzentner täglich Ostpreußen allein mit 253 Doppelzentner beteiligt ist. In Weich­käse ist Württemberg mit 56 Doppelzentner von 140 führend, erst an 5. Stelle folgt Hessen-Nassau mit 36 Dopppelzentner.

Hohe Zuchthausstrafen für Volksverräter.

Im Dienste staatsfeindlicher Emigranten.

LPS. Frankfurt a. M., 3. Juli. Ein Schul­beispiel für die schweren Folgen, die Verräter an

Volk.und Vaterland trifft, liefert, wie uns aus Berlin berichtet wird, eine Entscheidung des Volksgerichtshofs gegen vier kommunistische Funk- tionäre,, die im Solde roter Staatsfeinde im Aus- lande gearbeitet haben. Der 33jährige Nikolaus Thielen und der 41jährige Georg Handke er- hielten wegen Vorbereitung zum Hochverrat je 15 Jahre Zuchthaus und 10 Jahre Ehrver­lust, und der 54jährige Georg Kretschmer und die 32jährige geschiedene Frau Emma Thoma wurden zu je 6 Jahren Zuchthaus und 6 Jahren Ehrverlust verurteilt. Außerdem wurde gegen sämtliche Angeklagten auf Zulässigkeit der Polizeiaufsicht erkannt. Thielen, der früher dem Reichstag als kommunistischer Abgeordneter ange­hört hat, flüchtete nach dem Reichstagsbrand in das Saargebiet. Später kehrte er auf Veran­lassung maßgebender kommunistischer Stellen im Auslande alsOberberater für Südwestdeutsch­land" nach Frankfurt a. M. zurück, um von hier aus mehrere Bezirke der illegalen KPD. zu überwachen und nach Möglichkeit wieder aufzu­bauen. Handke war für die Internationale Arbeiterhilfe tätig und hat für diese mehrere Reisen nach Prag und eine nach Holland unter­nommen. Bei diesen Reisen hat er jeweils den kommunistischen Emigranten im Auslande Berichte über die Verhältnisse in Deutschland erstattet und aus dem Auslande Hetzschriften und namhafte Geldbeträge zur Finanzierung des Kampfes gegen den Staat mitgebracht. Kretschmer war Ver­bindungsmann zwischen der Berliner Zentrallei­tung und den von Thielen geleiteten Bezirken in Westdeutschland. Er fuhr mehrfach nach Frank­furt a. M. und brachte auch Geld dorthin. Als besonders fanatisch ist die Mitangeklagte Frau Th o'ma anzusprechen. Selbst der Umstand, daß ihr geschiedener Ehemann und ihr jetziger Verlob­ter bereits wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu Gefängnisstrafen bzw. Zuchthausstrafen verur­teilt worden sind, hat sie nicht abgeschreckt, weiter für die verbotene Partei zu arbeiten und persön­lich die Verbindung zwischen allen möglichen Funk­tionären aus Berlin und dem Reiche herzustellen.

Kleine politische Nachrichten.

Der Führer und Reichskanzler hat anläßlich des Unabhängig-keitstages der Vereinigten Staaten von Amerika dem Präsi­denten Roosevelt telegraphisch seine Glück­wünsche übermittelt.

Der österreichische Vizekanzler F ü r st Star- Hemberg traf mit einem Verkehrsflugzeug in Venedig ein, um einen Teil seiner Ferien, ähn­lich wie im vergangenen Jahr, am Lido zu ver­bringen. Eine neue Begegnung mit Mussolini ist nicht ausgeschlossen.

Die Demarkationslinie im ehemaligen Kampfgebiet des C h a c o ist nunmehr endgül­tig fest gelegt worden. Hinter den Fronten

der beiden Heere wurden Truppensammel- plätze errichtet. Die Demobilmachung hat bereits begonnen.

Büchertisch.

Friedrich Bülow : Volkswirt­schaftslehre. Ein Lehrbuch. 3., neubearbeitete Auflage. Mit den Anhängen:Schrifttum zum wei­teren Studium",Wie studiert man Volkswirtschafts­lehre?" und einer Zeittafel. (Kröners Taschenaus­gabe Band 81.) Leinen 4,00 Mk. Alfred Kröner, Verlag, Leipzig.(71) Das bekannte Lehrbuch geigt auch in seiner Neubearbeitung wissenschaftliche Gründlichkeit und Vollständigkeit, selbständiges Ur­teil, Knappheit und Klarheit der Darstellung. Das Werk zeigte von Anfang an die Volkswirtschaftslehre in ihren geschichtlichen, sozialen und politischen Ver­flechtungen und stellte außer den ewigen Gesetzen alles Wirtschaftens die Bedeutung der Wirtschaft für Volk und Staat dar. Die Neubearbeitung ist ein ausreichender, zuverlässiger Führer durch die sozialen und wirtschaftlichen Probleme unserer Zeit.

In der geschichtlichen Darstellung und in beson­deren Tabellen wird gezeigt, wie die Karlsruher in ihrem ersten Jahrhundert ihre Aufgaben erfüllt hat. Insgesamt hat sie an ihre Versicherten in hundert Jahren über 600 Millionen geleistet; hiervon ent­fallen 261 Millionen auf Sterbefälle, 108 Millionen auf Erlebensfälle, 152 Millionen auf Gewinnanteile der Versicherten. Das Vermögen, das von 1864 bis 1914 in der Kapitalversicherung auf 314 Millionen gestiegen war, ist in den zehn Jahren des Neuauf­baues feit 1924 auf 172,7 Millionen angewachsen. An Jahresüberschüssen wurden von 1864 bis 1934 insgesamt 244 Millionen ausgewiesen. Daß die Jubilarin zugleich einer der betriebswirtschaftlich bestens eingerichteten Lebensversicherungsunterneh­mungen ist, geht aus der Arbeit von Direktor Dr. Schmitz hervor. Die zweckmäßig - schönen Arbeits­räume, die mustergültigen Einrichtungen für die Gefolgschaft werden in Bildern gezeigt. Bevölke­rungspolitisch interessant ist eine Arbeit des Revi­sionsarztes der Gesellschaft, Dr. Hermann Doll: Die Sterbefälle und Todesursachen bei der Karls­ruher Lebensversicherungsbank AG. in den Jahren 1925 bis 1934".

Das neue Testament. Verdeutscht und erläutert von Wilhelm Michaelis. Erster Band: Die Evangelien. (Kröners Taschenaus­gabe Band 120) 434 Seiten. Leinen 3,75 Mark. Alfred Kröner Verlag, Leipzig. (64) Zum ersten Male wird hier in einer schönen, knappen, dabei wohlfeilen Ausgabe eine neue Übersetzung mit einem in Fußnoten gebotenen fortlaufenden Kommentar verbunden. Die Erkenntnisse der moder­nen neutestamentlichen Wissenschaft firrb in ihm und den Einführungen zu jeder Schrift gemeinverständ­lich zusammengefaßt. Diese Ausgabe wendet sich an Suchende alle Kreise. Sie kann für sich und sie kann neben dem griechischen Text als Uebersetzung und Erläuterung benutzt werden. Sie wendet sich an alle religiös empfindenden Menschen, an alle Geistlichen,

Religionslehrek und Theologiestudierenden. Prof D. Michaelis übersetzt aufs genaueste und tref­fendste, so daß ein ganz neuer Ton und Hauch: der des Urtextes, im Deutschen wiedersteht, ein un­vergeßlicher Ton, der den Leser sofort in seinen Bann ziehen muß. Sein Kommentar ist von er­staunlichem Reichtum der Aufschlüsse. Er dient ge­treulich dem Text, ohne ihn zu überwuchern. Die Einleitungen zu jeder Schrift sind meisterhafte Zu­sammenfassungen des heutigen Standes neutesta- mentlicher Wissenschaft. Ein die vortreffliche Aus­gabe abschließender zweiter Band soll in kurzem folgen.

Prof. Dr. Rieke: Die Bedeutung der Hautfürdie Gesundheitdes Menschen. 288 Seiten. In Halbleder 2,90 Mark. Volksverband der Bücherfreunde, Wegweiser-Verlag G. m. b. H., Berlin-Charlottenburg 2. (170) Der Göttin­ger Universitätslehrer gibt in diesem leichtverständ­lich geschriebenen Werk einen umfassenden Einblick in die Zusammenhänge von Haut und Organismus. Seine interessanten Ausführungen zeigen die Be­deutung der Haut für den gesamten Organismus des menschlichen Körpers: als lebenerhaltendes Schutzorgan, als lebensspendendes Atmungsorgan, als Leiter des Stoffwechsels, aber auch als Träger und ansteckender Verbreiter vieler oft unheilbarer Krankheiten. Dank der eingehenden Behandlung der wesentlichen Fragen auf dem Gebiet der Haut- und Schönheitspflege wird auch die Frauenwelt diesem Buch ein berechtigtes Interesse entgegenbringen, um so mehr, als es vorwiegend an Hand von Beispielen aus der Praxis heraus den gesamten Fragenkom­plex darstellt.

Paul Ernst: Verfall und Neuord­nung. Brosch. 2,50, Seinen 3,50 Mark. Albert Längen/Georg Müller, Verlag, München, 1935. (143) Paul Ernst geht aus von den ewigen Ausgaben des Menschen und den naturgegebenen Bindungen, denen alles menschliche Leben unter­liegt. Sein tiefdringender Blick erkennt die zer­störenden Wirkungen, die die rationalistische Be­trachtung des Lebens haben muß, wie die auflösen­den Folgen des sittlichen, wirtschaftlichen und poli­tischen Individualismus. Heber den Einzelnen stellt er die Gemeinschaft. Er setzt ein mit einer Neu­begründung von Arbeitsrecht und Arbeitsehre, wendet sich im Politischen gegen Parlamentarismus und Demokratie mit ihrer Anonymität der Ver­antwortung und Bürokratisierung der innerstaat­lichen Beziehungen. Dagegen soll das staatliche Leben auf dem Prinzip der Gefolgschaftstreue auf- gebaut werden. Er sucht nach einerOrdnung, in welcher Mann dem Mann die Treue halten kann. Im Sittlichen weiß er, daß eine Ueberroinbung des bürgerlich pflichigetreuen Lebensgefühls und eine neue heroische Erziehung, die wohl gehorchen, aber auch befehlen und entscheiden lehrt, nötig ist. Paul Ernst weiß aber vor allem, daß die innere und äußere Neuordnung zutiefst auf einen Wandel im Glauben beruhen muß. Hier sah er die Auseinan­dersetzungen, in denen wir heute stehen, schon vor Jahren voraus.

Ab-

lieben Bundesbruders

leben

Gießen.

ie Turner schäft

Kenntnis zu geben.

Wir werden sein Andenken in Ehren halten.

ir erfüllen hiermit die traurige Pflicht,

393a D

Unterfertigte erfüllt hiermit die traurige Pflicht, von dem in Gießen erfolgten Ableben i. 1. L a. B.

Karl Frank

(aktiv 1924-1926) (W. S. 25/26 XX; S. S. 26 XX )

geziemend Kenntnis zu geben.

Die Beerdigung findet in Grünberg am 6 Juli 1935, 15 Uhr statt.

Die LandsmannschaftChattia*

I. A. d. C. Pfeil XXX a. i.

Der Naturforscher

vereint mit Natur und Technik

Bebilderte Monatsschrift für das gesamte Gebiet der Naturwissenschaften und ihre Anwendung in Naturschutz, Unterricht, Wirtschaft und Technik. Herausgeber:

Dr. Richard Rein

Der Naturforscher ist die allgemeinverständliche, hochwertige naturwissen­schaftliche Monatszeitschrift für geistig Anspruchsvolle, die bei hervorragender Ausstattung nicht auf oberflächlichen Aufputz, sondern auf Gehalt eingestellt ist.Der Naturforscher bietet Beiträge in Bild und Wort von angesehenen u.bedeutenden Mitarbeitern aus allenGebieten d. Naturwissenschaft en. Preis: vierteljährlich nur RM. 2.50. Probehefte und Werbeblätter kostenlos.

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Wohnungswechsel

Umzug. Wegzug, Zuzug

Personenstands-Veränderungen Haushaliungsgründungen, Todesfälle sowie alle übrigen Aenderungen, die gegen­über den eingeboren Angaben für das Adreßbuch 1935 entstanden sind, bitten wir uns sofort mitzuteilen

Oberhessischer Adreßbuchverlag Brühssche Universitats-Buch- und Steindruckerei, Zft. &mge, Gießen, Schulstraße 7/9 Ruf 2251

Bekanntmachung.

Nach der Polizeiverordnung vorn 6. 4.1934, betr. Schädlingsbekämpfung im Obstbau vom 26. 2.1934, sind die Besitzer von Obstbäumen verpflichtet, alle pflanzlichen und tierischen Schädlinge des Obstbaues rechtzeitig mit allen erforderlichen Mitteln zu be­kämpfen. Die Blutlaus tritt infolge des heißen Wetters wieder sehr stark auf, es werden die Obst- baumbesitzer hierauf aufmerksam gemacht, ihre Bäume nachzusehen und die Blutlaus mit den be­kannten Mitteln zu beseitigen. Die nach der oben- angeführten Polizeioerordnung -gebildete Kommis­sion wird demnächst die Obstbäume daraufhin nach­sehen. Der Kommission unter Führung des Stadt­obergärtners Lange sind die notwendigen Auskünfte bereitwilligst zu erteilen und das Betreten der Gärten zu gestatten.

. Gießen, den 4. Juli 1935. 3933C

Bürgermeisterei Gießen: Ritter, Oberbürgermeister.

MHH Zauberfürst mmmb

BEUACHTN1

der einzig echte Schweizer Ballachini kommt nach Gießen und wird im Caf£ Leib das größte Aufsehen erregen. 02344 Zum ersten Male in Gießen! Vorverk.: Zigarreng. W. Moeser, Seltersw. 38.

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Hugo Bennühler Verlag Berlin-Lichterselde

Bekanntmachung.

In den beiden General-Versammlungen vom 26. April 1934 hat die Genossenschaft ihre Aus­lösung beschlossen. Sämtliche Aktiven und Passiven gehen auf die Bauerl. Bezugs- und Absatzgenossen- schaft über. Die Gläubiger der Unterzeichneten wollen sich während der gesetzlichen Sperrzeit melden.

Leihgestern, den 15. Mai 1934.

Landw. Konsumverein 2 e. G. m. u. H. in Liauid. Die Liauidatoren: Hetz. Binz. Dern. Krick. Liquidationsbilanz vom 12. Mai 1934

Aktiva.

Kassenbestand.. 34.30

Warenbestand.. 857.11

Rückstände.....1164.33

Bankguthaben . 48.00

Darlehn...... 478.00

Inventar...... 35.00

2 616.74

Passiva. lJUt Warenschulden.1323.67 Geschäftsguth. . 265.00 Reservefond ... 900.00 Betriebsrücklage 152.04 ckvergütung . 105.00

2745.71

Verlust........ 128.97

GeschäftSerträgnisse

Bruttogewinn.. .647.48

Emballagen......25.40

672.88

Verlust.........128.97

Mitgliederstand 35.

Leihgestern, den 15. Mai 1934.

Landw. Konsumverein 2 e.G. m. u. H. in Liauid.

Hetz. Binz. Dern. Krick. ssrrv

Geschäftslasten.

Gehälter.......277.50

Sachl. Kosten... .387.67

Emballagen..... 26.68

Rückvergütung . .105.00 Ab schreib ./Jnv... 5.00 801.85

Kodak.

Noch etwas mehr als derS.-G" leistet sein panchromatischer Bruder, der auch für Rot empfindlichePanatomic": der liefert selbst nachts bei elektrischer Be­leuchtung brillante Moment-Aufnahmen.

Trotzdem kostet die 6x9-Spule nur 20 Pfennig mehr.

Nun, das hängt von Ihrem Film ab: je empfindlicher er ist, umso weniger brauchen Sie sich um die Sonne zu sorgen. Die Photographie kommt ja mehr und mehr dahin, Si^ von der Sonne unabhängig zu machen; deshalb ist für Sie immer gutes Photowetter, wenn Sie einen modernen Film in Ihrer Kamera habenl S.-G.", der neue hochempfindliche Ortho-Film der Kodak", enthebt Sie aller Sorgen um Sonne und Gut Licht": zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter liefert er Ihnen gute Aufnahmen. Manchmal dürfen Sie sogar noch mehr von ihm erwarten: wenn Sie z. B. eine Landschaft oder einen Garten knipsen. Da ist viel Grün vorhanden, und darauf reagiert der S.-G."-Film besonders stark. Deshalb kommt er in solchen Fällen auch bei ungünstiger Beleuchtung mit sehr kurzen Belichtungszeiten aus.

Daneben besitzt derS.-G."-Film unübertroffen feines Korn, großen Belichtungsspielraum und Schutz gegen Lichthöfe und Schrammen - Dinge, die ihn zusammen mit seinen vielen sonstigen Vorzügen zu einer Spitzenleistung deutscher Photo-Chemie stempeln Und trotzdem kostet die 6x9 - Spule nur eine Mark.

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K O D AK A. G., B E R LIN SW 68