Ausgabe 
5.3.1935
 
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nahm, nämlich bei den aktiven Turnern und Sportlern, denn diese sind es, die den Kern der Turn- und Sportvereine bilden, aus denen sich bis­her nochmals die in sich abgeschlossenen Verbände formten.

Die aktiven Turner und Sportler müssen wieder auf dem Turnboden, auf dem Spielfeld und auf der Kampfbahn zum kameradschaftlichen Wett­streit vereinigt werden, denn aus dem gemein­samen Erleben heraus wird sich alsdann ohne weiteres über alle Vereine und Verbände hin­weg der Gemeinschaftsgedanken im Sinne des Reichsbundes für Leibesübungen oder besser gesagt im Sinne des neuen Deutschlands bilden.

Don dieser Auffassung getragen hat der Reichs- sportführer im Oktober vorigen Jahres bestimmt, daß die seitherigen Gaufeste der Deutschen Turner­schaft zukünftig alsGaufeste des Reichs­bundes für Leibesübungen" unter Mit­wirkung sämtlicher Fachämter durch­geführt werden. Nur auf diesem Wege ist praktische Gemeinschaftsarbeit zu leisten. In dem gemeinsamen Erleben eines Gaufestes, sei es als aktiver Wett­kämpfer, fei es als Mitarbeiter in der Organisation oder sei es auch nur als Besucher oder Zuschauer, werden sich die deutschen Turner und Sportler zu­sammenfinden und erkennen, daß sie beide das Gleiche wollen und dasselbe Ziel vor Augen haben, nämlich:

Die körperliche Erküchligung aller deutschen Volksgenossen und ihre geistige Erziehung im Sinne nationalsozialistischer Weltanschauung (Dietarbeil).

Neben der obigen Zielstrebung haben die Gau- felte des Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen jedoch noch eine zweite ebenso wichtige Aufgabe zu erfüllen: Zwischen den Fe st en der Deutschen Turner schäft, sei es das Turnfest selbst oder nur ein Kreis-, Bezirks- oder Gaufest, und den Beran st altungen der Sportverbände konnte man in den Grundzügen stets wesentliche Charakterunterschiede feststellen. Die Feste der Deut­schen Turnerschaft waren Volksfeste im besten Sinne des Wortes, an denen das ganze Volk Anteil nahm. Die Deutsche Turnerschaft hat auf diesem Gebiet ohne Zweifel eine wertvolle Volkstumsarbeit ge­leistet.

- Die Veranstaltungen der Sportverbände galten da­gegen mehr der persönlichen Leistung des einzelnen, sie blieben ebenMeisterschaften", die an sich ebenso wertvoll in ihrer Art, aber nur einen gewissen Teil des Volkes in den Kreis des Interesses ziehen konnten.

Auch auf diesem Gebiete kann das Gaufest des Deutschen Reichsbundes eine hohe Aufgabe erfüllen, indem beide Richtungen miteinander verbunden werden zu einem starken Wollen deutschen Volks­tums.

Die nationalsozialistische Bewegung hat sich so­wohl die Pflege dieses deutschen Volkstums auf die Fahne geschrieben, als auch die Förderung der per­sönlichen Geistung (Leistungsprinzip).

Diese Aufgabe kann nirgends harmonischer ge- slallel werden, als auf den Festen des Reichs­bundes für Leibesübungen, bei denen im Rah­men breitester Volkstumsarbeit die Vesten die­

ses Volkes zum edlen Weltkampfe antretenl

Es ist interessant, zu all diesen Gedanken die Ein­stellung der Deutschen Turn- und Sportpresse zu beobachten. Im Blätterwald dieser Presse konnte man bis jetzt folgende vier Richtungen feststellen: Die eine Richtung setzt sich begeistert für die Idee des Reichsbundes für Leibesübungen ein (Das trifft auch für denGießener Anzeiger" zu. Die Red.) und begrüßt insbesondere die Verfügung des Reichssportführers betreffend der Durchführung der Gaufeste. Die zweite R i ch t u n g steht den obigen Gedankengängen vollkommen indifferent gegenüber und hat sie weder begriffen noch in ihrer Tiefe erfatzt. Die dritte Richtung kann sich immer noch nicht mit dem Gedanken bt5 Reichsbundes

abfinden und glaubt auf einem abgerittenen Pferde weiterreiten zu müssen. (Diese Richtung liest man vorzugsweise in einem Teil der Turnerpresse.) Die vierte Richtung hat sich bis heute noch nicht für die breite Volkstumsarbeit erwärmen können und führt nach wie vor ein abstraktes Eigenleben, wie wir es in den extremsten Zeiten des alten Staates zur Genüge kennengelernt haben. (Diese Richtung finden wir besonders in einem Teil der Sportpresse.)

Es wird die Aufgabe des Reichssportführers und seiner Beauftragten sein, hier richtunggebend und zielbewußt zu arbeiten und durchzugreifen, damit der Gedanke des Reichsbundes nicht irgendwie eine Verwässerung erleidet.

Die letzten Verfügungen und Auslassungen des Reichssportführers sprechen in dieser Beziehung

eine klare und einfache Sprache. Wer deshalb heute noch nicht erkannt hat, wohin der Weg führt, über den wird die Entwicklung der Zeit Hinwegbrausen. Wie auf dem Gebiete des politischen, kulturellen und geistigen sowie sozialen Lebens durch die na­tionalsozialistische Revolution eine vollkommene Um­formung der ganzen seitherigen Auffassung einge­treten ist, so vollzieht sich zielbewußt dieser Um­schwung auch auf dem Gebiete der Turn- und Sportbewegung.

Niemand kann heute ein Eigenleben im alten Sinne wetterführen. Turnen und Sport werden und müssen sich unter dem heutigen Begriff Deutsche Leibesübungen" zu einer machtvollen Be­wegung vereinen. Und dazu dienen als Mittel und Zweck dieGaufestedesDeutschen Reichs­bundes für Leibesübungen.

Tagung-erLandeskuliurgenossenschafien -er Lan-es-auernfchast Hessen-Nassau.

LPD. Frankfurt a. M., 2. März. Unter dem Vorsitz des Landesbauernführers Dr. Wagner fand im großen Saal des HotelKyffhäuser" die erste Tagung der Landeskultur-Genossenschaften der Landesbauernschaft Hessen-Nassau statt.

In kurzen einleitenden Ausführungen wies der Landesbauernführer Wagner darauf hin, daß das nationalsozialistische Deutsch­land Schritt für Schritt die Verbreiterung unserer Ernährungsgrundlage erstrebe. Die Landeskultur spiele dabei eine entscheidende Rolle. Das deutsche Volk sei auf das letzte Stückchen Erde angewiesen. Der letzte Quadratmeter Boden seit dorthin zu bringen, wo er hingehöre, nämlich in die Nutzbar­machung für die Ernährung des Volkes. Zur Durch­führung der Landeskulturmaßnahmen fei wie auf allen Gebieten eine planmäßige Ordnung notwen­dig. Der erste Schritt dazu sei die Zusammenfas­sung der Landeskulturgenossenschaften in die Lan­desbauernschaft.

In einem groß angelegten Referat sprach Landeskulturrat Neich über das Landeskulturwesen unter besonderer Be­handlung der durchgeführten Landeskulturarbeiten in Hessen. Die Landeskulturaufgaben nähmen im Rahmen des Wiederaufbaues des deutschen Wirt­schaftslebens eine Stellung ein, die für die Nähr­freiheit des deutschen Volkes von lebenswichtiger Bedeutung sei. Die vom Führer eingesetzte Er­zeugungsschlacht sei der Prüfstein, ob der Landwirt auf seinem Posten stehe. Er beweise mit der erfolg­reichen Durchführung, daß er dem Volk diene. Der kapitalistischen Parole und die damit verbundene Verelendung des deutschen Bauernstandes habe die planmäßige Wirtschaftsführung der Landwirtschaft durch den Reichsnährstand Einhalt geboten. Jedem Nationalsozialisten sei es klar, daß die landwirt­schaftlichen Betriebe nur durch Vermehrung der Produktion und durch die Einführung einer Ver­edlungs-Produktion in Verbindung mit einer Sen­kung der Steuern und Abgaben, wie durch Ein­führung von Schutzmaßnahmen gegen ausländische Einfuhr und des Absatzes landwirtschaftlicher Pro­dukte zu gerechten Preisen zu sanieren seien.

Wir haben die Produktionsmittel, um mehr Zu arbeiten, und wir haben auch das Land, um mehr zu erzeugen. Unsere Wirtschaft krankte nicht daran, daß die Produktionsmittel fehlten, sondern daran, daß die vorhandenen Produk­tionsmittel nicht ausgenuht bzw. nicht richtig eingesetzt wurden."

Die Steigerung der Produktion werde erreicht durch intensivere Bodenbearbeitung und durch eine Stär­kung und Vermehrung der'selbständigen und klei­neren und mittleren Existenzen, nicht etwa durch den Ausbau der Großbetriebe. Den lebensnotwen­

digen BetriebLandwirtschaft" auszubauen und zu erhalten sei Aufgabe des Staates und Dienst am Volke. Die Lösung all dieser Fragen liege in der Hebung der Landwirtschaft durch Arrondie­rung und Meliorierung des Grundbe­sitzes, in der Beschaffung von Arbeitsgelegenheiten durch Ausführungen von Meliorationen, sowie in der Bereitstellung von Siedlungsland zur Unter­bringung von geeigneten Volksgenossen in Sied­lerstellen.

Voraussetzung für die zu machenden Aufwen­dungen sei der bereinigte und meliorierte Grund­besitz durch Feldbereinigung. Im weiteren verbrei­tete sich dann Landeskulturrat Reich ausführlich über die Durchführung der Feldbereinigung im Rahmen des Meliorationsarbeitsprogramms, mit dem die Siedlung Hand in Hand vorwärtsfchreite.

Durch das im Rahmen der Feldbereinigung in Hessen in Durchführung befindliche Meliorations- arbeits- und Siedlungs-Programm wird herbei­geführt: Die Sicherstellung der Ernährung unseres Volkes auf eigener Scholle, die Hebung der Land­wirtschaft durch Vermehrung der Produktion bei gleichzeitiger Senkung der Produktionskosten,

eine hochprozentige veseiligung der Arbeits­losigkeit durch Beschaffung eines Arbeitsfeldes von hoher wirtschaftlicher Bedeutung, Schaffung von Existenzen für zweite und dritte Bauernsöhne durch Siedlung auf gewonnenem Neu­land, Befestigung von halbbäuerlichen Existenzen im Wege der Anliegersiedlung und Errichtung von krisenfesten Arbeitersiedlerstellen, eine großzügige, notwendige V e r k e h r s e r s ch l i e ß ü n g Oberhessens und Starkenburgs (ohne Enteignung) im Rahmen des Arbeitsdienstes und der Landwirtschaft den Weg zu den Absatzgebieten zu erschließen und zu erleichtern, die Bereitstellung des erforderlichen Geländes für den Bau der Reichs­autostraße ohne langwierige Grunderwerbsverhand­lungen und Enteignungsverfahren. Die Gelände­stellung wird auf breite Schulter abgewälzt. Die planungsvolle Durchführung dieser Maßnahmen könne nur im Rahmen einer Landesplanung er­folgen, die in Hessen bereits im Sommer 1933 abgeschlossen worden sei.

Zum Schluß behandelte Landeskulturrat Reich das Musterbeispiel der Landesplanung in Hessen, das rund 120 000 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche des Meliorationsarbeits- und Siedlunqs- programms im Rahmen der Feldbereinigung erfasse.

Besondere Beachtung verdiene dabei, daß die planmäßige Erfassung aller Arbeitsvorkommen nur zweckmäßig und wirtschaftlich im Rahmen des Um­legungsverfahrens zu lösen sei.

Als nächster Redner sprach

Landwirtschüstörat Graeber

von der Landesbauernschaft Hessen-Nassau über die Aufgaben der Landesgruppe des Ver­

bandes deutscher Landeskulturge« nofsenfchaften. Nachdem der Vorredner die Aufgaben der Landeskultur in der Gegenwart und Zukunft behandelt hatte, richteten sich die Ausfüh­rungen dieses Redners an die versammelten Vor­stände der bestehenden Landeskulturgenossenschaften als die Träger der Arbeiten der Vergangenheit. Der Redner erläuterte die Satzungen der Landesgruppe und forderte ^um Schluß die anwesenden Genossen­schaften auf, ihren Beitritt zu erklären. 35 Genossen­schaften kamen dieser Aufforderung sofort nach. Pie übrigen werden mit einer Niederschrift über die heutige Tagung noch einmal schriftlich aufgefordert werden, ihren Beitritt zu erklären.

Es kann heule schon gesagt werden, daß mit der neugegründelen Landesgruppe des Ver­bandes deutscher Kulturgenossenschaften, die dem Reichsnährstand angegliedert ist, ein neues Bindeglied zwischen den Bauern und Land­wirten, den Landeskultur-Baubehörden und dem Reichsnährstand geschaffen ist.

Zum Schluß richtete der Landesbauernführer noch einen lebhaften Appell an alle Teilnehmer der Tagung, sich in die großen Kulturarbeiten aktiv einzuschalten, damit erreicht wird, daß Deutschland auf seinem Lebensraum leben kann.

Mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf den Führer und Reichskanzler fand die erfolgreiche Tagung ihren Abschluß.

Fünf Jahre Zuchthaus und Sicherungsverwahrung.

LPD. Hanau, 4. März. Mit vielen Vorstrafen, darunter fünfmaliger Verurteilung wegen Diebstahls im Rückfall, belastet, hatte sich der 1903 in Hilders (Kreis Fulda) geborene Heinrich Beck vor der Großen Strafkammer in Hanau erneut wegen ein­fachen und schweren Diebstahls im wiederholten Rückfall zu verantworten. Er wurde als überführt im Sinne der Anklage erachtet und zu fünf Jahren Zuchthaus, zehn Jahren Ehrverlust, Zulässigkeit der Stellung unter Polizeiaufsicht und Sicherungsverwahrung verurteilt. Der Staatsan­walt hatte neun Jahre Zuchthaus beantragt. Im Januar v. I. hatte der Angeklagte eine längere Frei­heitsstrafe verbüßt und dann im Herbst v. I. in und bei Fulda erneut sich der Wegnahme zweier Motor­räder und eines Fahrrades, sowie des Diebstahls von Ausweispapieren aus einem kurze Zeit in Fulda unbeaufsicht stehenden Auto schuldig gemacht. Mit der geladenen Waffe in der Tasche ist er in Fulda verhaftet worden, nachdem er vorher in Bad Brückenau aus dem Gefängnis entwichen war. Im Jahre 1926 war er auch in Mettmann aus dem Gefängnis entwichen. Sein verbrecherischer Wille hat sich, wie das Gericht betonte, frühzeitig gezeigt und hat auch später trotz vieler Strafen nicht nach­gelassen.

Rundfunkprogramm.

Mittwoch, 6. März.

6 Uhr: Bauernsunk. 6.15, 6.30: Gymnastik. 6.55:' Morgenspruch, Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 9.15: Hausmusik. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittags­konzert. 13: Nachrichten, Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Aus deutschen Opern. 14.15: Nachrichten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15.15: Selten gehörte Trio-Stücke aus der Mannheimer Schule. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Kleines Konzert. 18: Aus Zeit und Leben: Geschichte und Landschaft am Wege. 18.45: Das Leben spricht! 19: Ascher­mittwoch:Das Spiel ist aus". 20: Nachrichten. Anschließend: Der Zeitfunk bringt den TagesspiegeL 20.15: Stunde der jungen Nation. 20.45: Cembalo- und Orgelmusik von Johann Sebastian Bach. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sende­bezirk. 22.20: Wir singen Lieder von der Saar. 22.40: Selten gehörte Musik. 24 bis 1: Nachtkonzert des Symphonieorchesters Baden-Baden.

herzensguten Mann,

Wilhelm

nach schwerem Leiden

Charlotte Göbel und Kinder.

0903

Nachruf!

Kollegium

Gießen,

März 1935.

128?

Goetheschule angehört,

Gießen (Cranachstraße 5), den 5. März 1935.

treubesorgten Vater, lieben Bruder, Schwager und Onkel

Sonntagmorgen 5 Uhr hat

. Lebensjahr zu sich gerufen.

Zweimal hat 1923/24, als ih:

Arbeitsstätte i

Die Beerdigung findet am Mittwochvormittag, T/212 Neuen Friedhof statt.

Wir verlieren in dem Heimgegangenen einen lieben, stets hilfs­bereiten Kollegen und einen vorbildlichen Lehrer und Erzieher. Bis kurz vor seinem Tode hat er mit eisernem Willen seine durch Krankheit schwer bedrohte Kraft voll und ganz in den Dienst der ihm anvertrauten Jugend gestellt Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

französische Besatzungswillkür um Heim und Bischofsheim gebracht hatte, und dann seit 1930.

V März verschied plötzlich unser Ai

Lehrer Wilhelm

Giadiiheaier-Abonnemeni.

Die Einlösung des sechsten Abschnitts der Abonne­ments für Dienstag, Mittwoch und Freitag hat an der Theaterkasse, Johannesstraße 3, zu erfolgen, und zwar: 1292C

Donnerstag, den 7. März 1935, für die Freitag-

Abonnenten in der Zeit von 10 bis 13 Ahr,

Freitag, den 8. März 1935, für die Dienstag-

Abonnenten in der Zeit von 10 bis 13 Ahr und 17 bis 18 Ahr,

Samstag, den 9. März 1935, für die Mittwoch- Abonnenten in der Zeit von 10 bis 13 Ahr.

Rach Einzahlung auf Postscheckkonto Frankfurt am Main 37210 Kasse des Stadttheaters Gießen erfolgt Ueberfendung der Abonnementskarten.

Die zu zahlende sechste Rate beträgt für: Ranglogen 2 bis 6 und 13'bis 17, 1. Rang RM.

(Reihe 1 und 2) 10,__

Ranglogen 7, 8, 11 und 12, Proszeniums­logen io

Ranglogen mit 4 Plätzen 20,

Sperrsitz (Reihe 1 bis 9), 1. Rang Reihe

3 und 4) 8,

Sperrsitz (Reihe 10 bis 13), 1. Rang (Reihe

5 bis 6), Logenrückplätze 8,

Sperrsitz (Reihe 14 bis 18), 2. Rang (Reihe 1

Mitte, Vorderplatz) 5,__

2. Rang (Reihe 2 und 3) 4,__

2. Rang (Reihe 4 und 5) und 2. Rang (vor­dere Seitenreihe) 3__

Die Einlösung muß vor der 21. Abonnements-

Vorstellung erfolgt sein.

Gießen, den 26. Februar 1935.

Die Bürgermeisterei: Dr. Hamm.

Brennholz -Versteigerung der Stadt Gießen.

Freitag, den 8. März 1935, 9% Uhr beginnend, aus der Abteilung 45a des Stadtwaldes, Försterei Rodgen: 1289C

29,1 rm Buchenscheiter 1. und 2. Klasse

3,3 Hainbuchenscheiter 1. Klasse

95,7 Eichenscheiter 1. Klasse

26,6 Eichenscheiter 2. Klasse

11,0 Buchenknüppel

3,8 Hainbuchenknüppel

136,6 Eichenknüppel

4,4 Fichtenknüppel

45,4 Eichenreisig 1. Klasse

2360 Wellen Hainbuchenreisig 2. Klasse

350 Wellen Buchenreisig 3. Klasse

4,9 rm Buchenstöcke

72,9 Eichenstöcke.

Zusammenkunft: Alter Anneröder Weg achte Schneise.

Gießen, den 4. März 1935.

Bürgermeijt-rei ©ie&en. Kittet; Oberbürgermeister.

Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinan­zeigen in die Hei- matzeitung, den GieSenerAnzeiger

Bretter

Sperrholz Latten 1675t)

Dachpappe Carbolineum

Hwl&Co.

Müh!str.18,Ruf3925

)f!aumen-

Mus^ckco. Pflaumen u. Zucker 10-Pfund-Eimer 2.85 25-Pfund-Eimer 6.80 Emaille-Eimer:

10 Pfund M. 2.90

29 Pfund M. 7.90 ab hier seit29Jahren ERICH HENKELMANN Magdeburg 113.

Gartenverpachtung.

Der früher zum Hause Frankfurter Straße 63 ge­hörige, in der Klinitstraße gelegene, etwa 1400 qm große Hausgarten soll verpachtet werden. Die Be­dingungen können auf unserem Amte, Stephan- straße 18, eingesehen werden. 1288D

Bewerbungsangebote sind bis zum Montag, dem 11. d. M.» bei uns einzureichen.

___________Hessisches Hochbauamt Gießen.__________

Bekanntmachung.

Die Erd-, Pflaster- und Ehauffierungsarbeiten zum Ausbau 1299D

der Fröbelstraße,

des Heegstrauchweges

und einer Zufahrtstraße an der Licher Straße, 2. Schneise,

sollen auf Grund der Reichsverdingungsordnung für Bauleistungen öffentlich vergeben werden. Die Ver­dingungsunterlagen und Angebotsvordrucke find ab Donnerstag, den 7. März 1935, bei uns erhältlich.

Die Angebote sind bis zum Eröffnungstermin am Donnerstag, dem 14. März, vormittags 10 Uhr, an das Städtische Hoch- und Tiefbauamt, Gießen, Aster- weg Nr. 9, abzugeben, wo die Eröffnung der ein­gegangenen Angebote erfolgt. Zuschlags- und Binde- frist 4 Wochen.

Gießen, den 5. März 1935.

Städtisches Hoch- und Tiefbauamt.

Gravert.

Der Naturforscher

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Bebilderte Monatsschrift für das gesamte Gebiet der Naturwissenschaften und ihre Anwendung in Naturschutz, Unterricht,Wirtschaft und Technik. Herausgeber:

Dr. Richard Rein

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