Ausgabe 
5.3.1935
 
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Handball im Gau XII (Lahn-Dillkreis)

Gauklasse:

denn auch prompt den Ball erhielt und zum 2:1 für

und schoß noch ein viertes Tor. Der Jubel im

(CT.)

Bezirksklasse:

Goßfelden

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Dillenburg I 19001 4:4 (1:1).

Essen, gestorben 28. Febr. 1935; Prof. D. Wei­mar, Darmstadt; Ferd. Heß, Pfarrer zu Darm­stadt; Wilh. Leimbach, Pfarrer i. R. zu Frank­furt; Wilh. Meyer, Pfarrer zu Steinbach i. T.; Hans B e y r i ch, Studienrat in Offenbach und Hans-Friedrich Lenz, derzeitiger Pfarrer zu Münzenberg. Die Feier mitsamt der Ansprache des Geistlichen stand unter dem Leitwort, das zahl­reiche Münzenberger alte Hausinschriften einleitet: Soll Deo gloria! Gott allein die Ehre! Ein nach­träglich beim Landesbruderrat der Bekenntnis­gemeinschaft Nassau-Hessen beantragter Gedenkschein wird am nächsten Sonntag überreicht werden.

verein hielt am Samstagabend im Saale von Sommerlad einen wohlgelungenen und gut besuchten Familienabend ab. Der Vereinsführer Stein gedachte der gefallenen Kameraden, sprach

CT. Kassel Tuspo. 86/09 Kassel. 7:9 (4:7). Dieses Treffen hat nicht die erhoffte Klärung in der Meisterschaftsfrage gebracht. Es ist nun­mehr, wenn unerwartete Ereignisse nicht mehr da­zwischen kommen, ein Entscheidungsspiel zwischen den beiden Spitzenreitern notwendig.

Kurhessen Kassel Tura Kassel 4:4 (1:2). Auch in diesem Spiel hat Tura wieder den Beweis erbracht, daß sein Tabellenstand mit der derzeitigen Form nicht zu vereinbaren ist. Der Abstieg wird nicht zu vermeiden sein.

Die Tabelle hat jetzt folgendes Aussehen:

Ganz abgesehen davon, daß diese SBeilfeihgfeit von Verbänden sich lähmend auf die gesamte Turn- und Sportbewegung auswirken mußte, waren die leidtragenden Teile in erster Linie die aktiven Tur­ner und Sportler selbst, die man teils durch Ver-

Paragraphen hinderte, gemeinsam in einen edlen Wettkampf zu treten.

Die nationalsozialistische Revolution hat deshalb zunächst im Jahre 1933 die politischen und religiösen Turn- und Sportverbände von der Bildfläche ver­schwinden lassen, die Zusammenarbeit zwischen der Turnerschaft und den Sportverbänden war dagegen leider bis zur letzten Konsequenz noch nicht durch­geführt.

Es ist das Verdienst des Reichssportführers, durch die Schaffung des

Deutschen Reichsbundes für Leibesübungen

Kasseler Turngemeinde Tuspo. 86/09 Kassel Tuspo. Bettenhausen Kurhessen Kassel To. Wetzlar 1900 Gießen Tv. Eschwege Tv. Kirchbauna Tura Kassel

Das unentschiedene Ergebnis läßt auf einen aus­geglichenen Kampf schließen. Dem war aber nicht so. Die Gießener waren viel mehr im Besitz des Leders, spielten aber allzu sorglos. Schon in der ersten Minute war Schmelz frei durchgekommen, placierte aber dann aus kürzester Entfernung ganz knapp daneben. Auch Wilhelmi vergab beim fünften Eckball eine totsichere Sache. Hammers scharfen Flachschuß in die äußerste Ecke meisterte der Dillen-

Tuspo. Bettenhausen Tv. Wetzlar 4:6 (2:1): Der Tv. Wetzlar konnte gestern, trotzdem seiner der besten Stürmer ersetzt war, für die im Vorspiel erlittene Niederlage Revanche nehmen. Der Sieg, der erst nach schwerem Kampf erfochten wurde, hat den Wetzlarern einen guten Mittelplatz m der Tabelle eingebracht.

eine Feldüberlegenheit 1900s heraus. Der Angriff war wie ausgewechselt. Es war nur noch eine Viertelstunde zu spielen, aber in knapp zehn Mi­nuten war der Ausgleich geschaffen. Wilhelmi schoß zweimal aus dem Hintergrund über alle Köpfe weg placiert und wohl auch unhaltbar ein. Dann setzte sich Schmelz nochmals durch und schoß von Halb­rechts den viel bejubelnden Ausgleich. Man teilte sich also in die Punkte. Schiedsrichter Wingen- feld (Fulda) leitete ausgezeichnet. Nach Aussage der Dillenburger, soll es das schönste Meisterschafts­spiel dieser Saison in Dillenburg gewesen sein. Die Gießener spielten in folgender Aufstellung: Schmidt; Zeiler. Livpert; Jäger, Heilmann, Heinbach; Schnel­ler, Wilhelmi, Schmelz, Hammer, Dörr.

1960 2. Jugend Rieder-Ohmen 1. Jugend 5:2 (2:0).

Am Sonntag weilte die zweite Jugend der Spielvereinigung 1900 in Nieder-Ohmen zu einem fälligen Rückspiel. Die Mannschaft, die seit langer Zeit' wieder einmal vollzählig war, lieferte ein schö­nes Spiel. In der ersten Spielhälfte waren die Platzbesitzer leicht im Vorteil. Bis zur Pause hatten sie einen Vorsprung von 2:0 herausgeholt. Sie hiel­ten dieses Ergebnis noch 20 Minuten der zweiten Spielhälfte. Dann drehten die Gäste mächtig auf und binnen 10 Minuten hieß das Ergebnis 4:2 für die Blauweißen. Den Rest der Spielzeit waren die 1900er ständig überlegen, kamen aber nur noch

gang den zweiten Treffer. Schiedsrichter K a l e t f ch (Wetzlar) leitete sicher.

Vorher trug die Jugendmannschaft von Heuchel­heim ein Gesellschaftsspiel gegen die gleiche Elf von Allendorf aus, das die Einheimischen 4:0 gewinnen konnten.

Deutsche Fußball-Meisterschast 1935.

Die Einteilung der vier Gaugruppen für die End­spiele um die Deutsche Fußballmeisterschaft 1935 lautet nach amtlicher Mitteilung wie folgt:

Gruppe 1 : Gaue Brandenburg, Schlesien, Ostpreußen und Sachsen;

Gruppe 2 : Gaue Pommern, Westfalen, Nord­mark und Niedersachsen;

Gruppe 3: Gaue Baden/ Südwest, Mittel­rhein und Niederrhein;

Gruppe 4: Gaue Württemberg, Bayern, i Nordhessen und Mitte.

Die Termine für die Gaugruppenfpiele (7., 14. und 28. April, 5., 19. und 26. Mai), für die Vor-

Kurhefsen Marburg TV. _ 7:7 (0:2). Wir haben mit unserer Vorhersage recht behalten. Die Soldaten können von Glück sagen, daß Ihnen nicht beide Punkte abgenommen wur­den. Jedenfalls sah es lange Zeit danach aus.

Nachstehend die endgültige Tabelle der Staffel 5

Als der Reichsfportführer am 30. Januar 1934 denDeutschen Reichsbund für Leibesübungen ver­kündete, da bahnte er hiermit den Weg für eine Neuorganisation der gesamten Deutschen Turn- und Sportsache. Wenn wir die hiermit einsetzende Neu­formung der Deutschen Leibesübung in ihrer Wir­kung voll und ganz erkennen wollen, so müssen wir uns erst wieder an die Zersplitterung erinnern, die im vergangenen Staate bis weit in die Vorkriegs­zeit zurück auf der Turn- und Sportbewegung wie ein Alpdruck lastete und jede produktive Krafteent- faltung unmöglich machte. Neben den sogenannten bürgerlichen Turn- und Sportverbänden hatten sich die politischen und religiösen Verbände gebildet und standen in einer geradezu unglaublich fanatischen Kampfstellung gegeneinander.

Die bürgerlichen Verbände waren aber unter sich nochmals in zwei Lager gespaltet und zwar durch den Streit zwischen der Deutschen Turner­schaft einerseits und den Deutschen Sportoerbanden andererseits, die sich zeitweise auf das heftigste be­kämpften (reinliche Scheidung!), zeitweise einen übertünschten Scheinfrieden (Interessengemeinschaft!) miteinander schlossen.

sehen. In diesen 50 Jahren hat der fetzt 73jährige bei täglich fünfmaligem Läuten 91 250mal die Glocken geläutet, bei durchschnittlich 100 Gottes­diensten im Jahr 5000 Gottesdienste miterlebt, an denen nach der Statistik mindestens 1000 000 (eine Million!) Gemeindeglieder teilgenommen, und 500 Abendmahlfeiern mit etwa 60 000 Abendmahlgästen beigewohnt. In dieser langen Dienstzeit hat er die Pfarrer zu 928 Taufen, 335 Trauungen und 582 Beerdigungen, zusammen 1845 Amtshandlungen, geleitet. Mit acht Pfarrern, darunter sechs defini­tiven, hat er in dieser Zeit feiner Kirche gedient, nämlich: Karl Wahl, gestorben; v. Th. Wahl,

arumGaufeste des Aerchsduudes für Leibesübungen".

Von O. Löwer, Darmstadt.

glichener gestalten und trotzdem es die schlechte Seite! hatte, vier Tore aufholen. Der Sieg von Lützel« linden war auch in dieser Höhe verdient.

Tv. Lützellinden II Tv. H o ch e l h e i rn II 11:4 (2:0). Der angenommene sichere Sieg der Gäste kam nicht zustande. Die Hochelheimer mußten eins Niederlage hinnehmen, die ganz unerwartet kam. Das Spiel, das in der ersten Hälfte ziemlich aus­geglichen war, nahm nach der Paufe einen über­raschenden Verlauf. Die Gäste wurden vollkommen in ihre Hälfte eingefchnürt und nur mit viel Glück konnten sie ihre Tore erzielen.

Tv. Hausen I VfB.-Reichsbahn II 9:9 (5:5). Das schöne Spiel blieb aus. Der Grund soll hier nicht untersucht werden. Das Treffen be­gann für die Platzbesitzer vielversprechend, sie fan­den sich sehr schnell und führten nach kurzer Zeit bereits 4:2. Von nun ab nahm das Spiel an Härte zu. Das Endergebnis entspricht nicht ganz dem Spielverlauf. Bei etwas mehr Glück hätte Hausen gewinnen müssen.

Tv. G a r b e n h e i m Tv. Groß-Rechten­bach 2:6 (1:3). Das Spiel litt außerordentlich unter dem aufgeweichten Boden. Wenn es ttotzdem anständig und ritterlich durchgeführt wurde, so ge­bührt beiden Mannschaften ein Gesamtlob. Der Sieg der Gäste ist etwas zu hoch ausgefallen. Er läßt sich aber erklären, wenn man bedenkt, daß dis Einheimischen viel zu viel den Jnnensturm ein« setzten, anstatt die guten Außen zu bedienen.

Garbenheim Jgd. Tv. Wetzlar Jgd. 3:1 (1:1). In der ersten Halbzeit ausgeglichenes Spiel, nach der Pause konnten die Garbenheimer durch ihren größeren Eifer einen verdienten Sieg erringen.

Tv. Dorlar I Tv. Münchholzhausen komb. 11:3 (9:1). Das obige Ergebnis, das gegen eine aus sechs Spielern der ersten Mannschaft ver­stärkte zweite erzielt wurde, besagt, daß die Dor- larer für die demnächst beginnenden Aufftiegspiele gerüstet sind. Das Glanzstück in der Mannschaft ist der Sturm, der jede sich bietende Gelegenheit aus­nutzt und aus allen Lagen schießt. Das Spiel war trotz der drückenden Ueberlegenheit der Ein­heimischen in der ersten Halbzeit sehr schön, ließ aber nach der Pause, dadurch, daß die Dorlarer verhalten spielten, nach und war zum Schluß ziem­lich ausgeglichen. ,

Tv. Dorlar Jgd. Tv. Munchholzhau- s e n Jgd. 8:3. Die Dorlarer Jugend scheint sehr gute Anleitung zu haben, denn sie bewährte sich in die­sem Spiel vorzüglich und zeigte eine feine Gesamt­leistung.

Tv. Treis Tv. Ruttershausen 5:5. Treis trat am Sonntag wieder zum erstenmal auf den Plan. Das Ergebnis ist etwas schmeichelhaft für dieAnfänger", es ist aber zu erklären, wenn man berücksichtigt, daß die Gäste mit vielfachem Ersatz antraten.

§ Mainzlar, 4.Marz. Am Samstag hielt der hiesige Krieger- und Schützen-Verein (SA.-R. II) bei Kamerad Gastwirt Koch dahier einen Kameradschaftsabend ab. Der hiesige Schieß­stand ist am Samstag vollendet worden und dürfte allen modernen Anforderungen genügen.

t Treis a. d. Lda., 4. März. Einen schönen und genußreichen Abend bereitete die NS.- Frau- enschaft dahier gestern in Mills Saal den zahl­reichen Mitgliedern und Freunden durch ihre Dar­bietungen, die den allgemeinen Beifall der Besucher fanden. Nach einem Musikstück mit Klavier und Geige, vorgetragen von den Herren Lehrern Schöne (Allendorf) und Böing (Treis), hielt die Vorsitzende, Frau Bing, die Begrüßungsan­sprache, mehrere Frauen trugen Gedichte vor, dann wurden zwei den Geist der NS.-Frauenfchaft ver­herrlichende Theaterstücke aufgeführt. Die Fest­ansprache hielt Schulrat N e b e l i n g (Gießen).

* Allertshausen, 4. März. Hier ereignete sich ein Unfall mit der Schußwaffe. Der 15jährige Johann N a ch t i g a l l, der Spatzen schie­ßen wollte, kam dabei plötzlich zu Fall, das Gewehr entlud sich und traf den jungen Mann in den lin­ken Arm. Er mußte zur ärztlichen Behandlung nach Gießen gebracht werden.

* Beuern, 4. März. Der hiesige Krieger-

über die Aufgaben des Kriegeroerems und über ; ^er Torwart durch Werfen gerade noch zur Ecke, kameradschaftlichen Geist Seine Ansprache Hang, äb<iuerte bato e,ine halbe Stunde bis 1900 in mit dem gemeinsam gesungenen Lied oom guten ; »übrunq qin,q. Das Spiel bewegte sich zu dieser Kameraden und einem dreifachenSieg-Heil! auf £ nöur }n be5 Gastgebers Hälfte. Dörr ver- Führer und Vaterland aus Anschließend wurde das j£ant>'[te nad) Vorarbeit durch Schmelz. Aber noch Deutschlandlied gesungen. Im> unterhaltsamen Teck b.em Seitenwechsel kam Dillenburg bei einem des Abends gelangten einige Theaterstücke zur Auf- feiner schallen Vorstöße zum Ausgleich. An sich sührung, die den Mitgliedern die Mttttarzett in die ' Qr bier.er Treffer als Belohnung für die Anstren- Grinnerung zurückriefen. Die Aufführungen sanden 6 qunqen ^rdient, wenn auch dieses Ergebnis keines- starken Beifall. Musikalische Darbietungen, Gedicht-.? Geschehnissen auf dem Spielfeld entsprach, oorträge und Tanz beschlossen den Abend. >benn hier waren die Blauweißen tonangebend.

*Lang-Göns, 4. Marz. Der 27jahnge Arbeiter , 2(ud) n<lrf) ^cm Wechsel hatten die Gießener mehr W. Keller, der vor einigen Tagen eine Stern- oom 6pie( ließen sich aber in ihrer Ruhe, nur für splitterverletzung erlitt und diese Verletzung Moment überrumpeln und das hätte bald nicht genügend beachtete, mußte sich nunmehr zur Spielverlust geführt. Ein Deckungsfehler ließ Behandlung nach Gießen begeben, da sich eme ge- einma[ ben linken Dillenburger Flügel frei, der f ci h r l i ch e Infektio n eingestellt hat. denn aucy prurnpi ut?u ouu eiyixu uuu o«*u iuv i

ch Dorf-Gill, 4. Marz. Am Samstag hatte Platzverein einsandte. Die Aktien sanken nochj die Hitlerjugend zu einem Kulturabend tier2V a(5 Lippert ein Eigentor unhaltbar ver- im Schulsaal eingeladen, der bis auf den letzten ^aab^e Heilmann (1900), der bis dahin ganz Platz gefüllt war. Die Darbietungen trugen einen DOr3ÜqIiÄ ben Mittelläuferposten versah, wechselte einheitlichen Charakter und legten treffendes Zeug- in bcn sjlngriff. Die Läuferreihe kam sofort ins nis von dem Wollen der HI ab. Der Gefolaschatts- - Schwimmen Der Gastgeber nutzte die Lage aus, führer Witzel zeichnete in einer kernigen An- unb schoß noch ein viertes Tor. Der Jubel im spräche den Schicksalsweg des deutschen Volkes seit siUenburger Laaer war groß. Die Gießener sanden dem Befreier Germaniens, Hermann dem Cherusker. ! qbcr baIb biß Ruhe wieder. Bald schälte sich wieder und stellte die Aufgaben heraus, die der Hitler- ....... - ------

jugenb aus der geschichtlichen Betrachtung im neuen geeinten Deutschland erwuchsen. Seine Ausführun­gen ernteten verdienten Beifall. Im Mittelpunkt des Abends stand das SpielHeiners Weg zur Ge­meinschaft", das von der Schar Inheiden flott und mit natürlicher Frische gespielt wurde. B sonders feierlich war auch die Totenehrung, deren Eindruck durch Darstellung von lebenden Bildern noch er­höht wurde. Der gemeinsame Gesang der Nattonal- lieder und ein Schlußwort des Gefolgschaftsführers

beendeten den schönen Abend.

Eberstadt, 4. März. Die hiesige Be­zugs- und Absatz-Genossenschaft hielt im Saale des GasthausesZum Schwanen" ihre Generalversammlung ab. Der Vorsitzende Koch be-; grüßte die Teilnehmer und erteilte dem Rechner W Schneider zum Vortrage der Bilanz das Wort. Der Rechnung war zu entnehmen, daß die Genossenschaft im Geschäftsjahr 70 Zugänge zu ver­zeichnen hatte und somit am 31. Dezember 1.934 121 Mitglieder zählte. Der Reingewinn wird auf Vorschlag des Vorstandes je zur Hälfte dem Re­servefonds und der Betriebsrücklage zugeschrieben. Die Bilanz wurde einstimmig genehmigt, dem Vor­stand und dem Rechner Entlastung erteilt. Die aus- fcheidenden Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder konnten einstimmig wiedergewählt werden. Die vom Vorsitzenden bekanntgegebenen neuen Satzungen wurden angenommen. Nach einer längeren Aus­sprache schloß der Vorsitzende die Versammlung in der üblichen Weife. Ortsbauernführer Görlach benutzte die Gelegenheit, um verschiedene Bekannt­machungen der Lanvesbauemschast mitzuteilen. Bei dem Verkauf der Edelweiß-Abzeichen des W H W. wurden in unserem Orte 20 Mark eingenommen.

Kreis Schotten.

n Schotten, 4. März. Die NS.-Gemein­schaftKraft durch Freude" bot gestern abend der hiesigen Bevölkerung einen besonderen Kunstgenuß durch die Aufführung der wohlgelunge­nen OperetteDer Vetter aus Dingsda". Die Turn­halle war ausverkauft; ein Sonderzug aus Ober- fchmitten brachte viele Besucher aus dem Niddatal. Nach herzlicher Begrüßung durch den Kreiswalter der DAF. Schneidmüller begann das Landes- Symphonie-Orchefter unter der bewährten Leitung seines Dirigenten Cornelius. Der The ater - zug des Reichspropagandaamtes der DAF und KdF. hat, wie die Aufführung be­wies, ausgezeichnete Kräfte, die reichen Beifall ernteten. Die Bevölkerung begrüßte es dankbar daß solche Kunst nunmehr auch der Bewohnerschaft des Landes zugänglich gemacht wird.

ch G r o ß - E i ch e n , 4. Marz. Der gestrige Sonn­tag brachte für das WHW. eme Rekordsamm­lung. Es wurden in unsrer Gemeinde 200 Edel­weiß a b z e i ch e n verkauft. Die Sammlung wurde von den weiblichen Mitgliedern des Turnvereins im Auftrag des WHW. durchgeführt.

*!* Aus dem Vogelsberg, 4. Marz. In diesem Winter ist das K i r s ch b a u m h o l z sehr begehrt. Für dicke Stämme werden 38 bis 40 iHt. je Festmeter bezahlt. Geringere Stämme erzielten entsprechend weniger.

Kreis Alsfeld.

*!* Ruppertenrod, 4. März. Das Forst - amt Nieder-Ohmen hielt hier eine Ve r - Steigerung des Holzes aus der Försterei Elpenrod ab. Es wurden bezahlt: Buchenscheite 6 Mk., Buchenknüppel 4 bis 4,50 Mk., Buchenreisig 55 bis 65 Pf. je Raummeter. Fichten-, Kiefern-, Eichen- und Hainbuchenholz wurde mit 3 bis 5 Mark je Raummeter versteigert.

Kirche und Schule.

Fünfzig Jahre Kirchendiener.

8 Münzenberg, 3. März. Am Ende des heutigen, überaus stark besuchten Hauptgottesdien­stes wurde das 50. Dienstjubiläum des hiesigen Kirchendieners Heinrich Schäfer in feierlicher Weife in Gegenwart der Gemeinde begangen und unter Gottes Wort gestellt. Seit 1885 waltet der Jubilar in immer gleicher Rüstigkeit feines Amtes in der Kirchen- und bürgerlichen Gemeinde, nach­dem es zuvor sein Schwiegervater 35 Jahre ver-

Tv. Lützellinden I Tv.Hochelheim I 8:5. Das obige Spiel hat nicht das gebracht, was man erwartet hatte. Beide Mannschaften traten mit Er­satz an. Das Treffen an sich war sehr flott, wurde aber manchmal zu hart geführt. Die erste Hälfte war reich an mitreißenden Kampfmomenten, nach der Pause hatten sich beide Mannschaften etwas verausgabt, so daß das Tempo nachließ, dieser Zeit konnte Hochelheim das Spiel etwas ausge-

zu einem Erfolg.

Nie Kreisklaffenspiele des Sonntags.

Albshausen Tgde. Wetzlar 0:4; Berghaufen Oberbiel 0:3; Garbenteich Steinberg II 2:1; Krof­dorfVfB. II 1:1; Lollar1900 II 5:1; Heuchel­heim Leihgestern 2:0; Vetzberg Launsbach 3:7; RodheimErda 5:0; Londorf Treis (Gef.-Spiel) 5:1; Lang-GönsVfB. III (Gef.-Spiel) 1:11.

VfB. Krofdorf-Gleiberg I VfB. Gießen 11:1.

Bei diesem Spiel zeigte wieder Krofdorfs erste Mannschaft eine große Feldüberlegenheit, aber wie schon bei den letzten Spielen, so war auch heute die Mannschaft von einem ausgesprochenen Pech ver­folgt. Der Gegner hatte sein ganzes Spiel auf Ver­teidigung eingestellt, und mußte sich nur auf ein­zelne Durchbrüche beschränken. Aus einem solchen gelang es auch den Gießenern ihren Erfolg zu er­zielen, einen schlecht abgewehrten Ball konnte der Mittelläufer einfchießen. Kurz darauf gelang es aber den Krofdorfern den Ausgleich zu erzielen. Der Rest des Spieles war nur noch eine eindeutige Sache von Krofdorf, aber die bestgemeinten Durch­brüche wurden von der zahlreichen Verteidigung der Gießener zunichte gemacht. Nur mit Gluck wurde das Resultat gehalten. v w .

Bei der Begegnung der Schüler beider Vereine gelang den Krofdorfern ein knapper l:0-Sieg.

Sportverein 1920 Heuchelheim

Sportverein 1920 I Leihgestern I 2:0 (0:0).

Beide Mannschaften zeigten ein temperamentvolles Spiel, bei welchem die bessere Elf Sieger blieb. Leihgestern gefiel durch seinen großen Eifer, jedoch mangelte es an dem notwendigen Aufbau. Heuchel­heim zeigte teilweise nicht die gewohnten Leistungen.

Sofort nach Spielbeginn zogen die Gaste.. vor das Heuchelheimer Heiligtum. Da die Verteidigung einige Schnitzer machte, sah es öfters nach Erfolgen für die Gäste aus. Der gute Heuchelheimer Dormann war aber nicht zu überwinden. Nach 15 Minuten Spieldauer fanden sich die Einheimischen und dik­tierten von nun an das Spiel. Erfolge blieben jedoch in der ersten Spielhälfte versagt, da auch der Gästetorwart durch glänzende Paraden zu über­zeugen vermochte. , ,

Nach der Pause setzte der Heuchelheimer Sturm seine blitzschnellen Flügelstürmer öfters in Aktton. Der erste Erfolg wurde durch eine flanke des Links- außens eingeleitet. Die Gäste kamen jetzt selten über die Mittellinie hinaus. Einen wetteren Pracht­schuß des einheimischen Linksaußen vermochte der Gäftehüter nur zur Ecke abzulenken, die ober nichts ^brachte. In der Folge waren die Gaste insofern vom Glück begünstigt, als eine Reihe von kräftigen Torschüssen entweder neben oder über das Tor gingen. 10 Minuten vor Schluß erzielte der Heuchel­heimer Rechtsaußen nach einem blitzschnellen Allem-

schlußrunve am 2. Juni und das Endspiel 16. Juni bleiben bestehen.

Kurze Sportnotizen.

Totes Rennen über 90 Kilometer gab es beim längsten Ski-Dauerlauf der Welt, beim Wasa-Lauf in Schweden. Unter 42 Teilnehmern gingen Arthur Häggblad (Umea) und Hjalmar Blomstedt (Vindeln) gleichzeitig als Erste durchs Ziel.

Palmieri, der beim Tennisturnier in Monts Carlo unseren deutschen Meister Gottfried v. Cramm besiegte, schlug nun in der Vorschlußrunde dieses Turniers auch den ausgezeichneten Engländer Bunny Austin. Austin verlor überraschend glatt in drei Sätzen 1:6, 1:6, 5:7. *

1200 Teilnehmer haben zu dem am 10. März stattfindenden Stuttgarter Hallensportfest gemeldet. *

Der Radball-Weltmeister Germania/ Wanderlust Frankfurt belegte bei einem Zweier« Turnier in Dessau den ersten Platz vor dem RV. Diamant Chemnitz.

*

Major Campbell begann mit seinemBlue bird" jetzt feine Rekordfahrten am Strande von Daytona Beach. Bei einer Fahrt über die Meile erreichte er ein Stundenmittel von 435,281 km, blieb damit aber unter feinem Weltrekord, der auf 437,940 Stdkm. steht.

Märkische O r i e n ti e r u n g s f a h r t am 10. März. An der diesjährigen Märkischen Orien­tierungsfahrt, die am 10. März stattfindet, wird Hauptmann Wimmer auf 3-Liter-Adler-Diplomat starten, während Paul von Guilleaume und Frau Lotte Bahr auf 1,7-Liter-Adler-Trumpf an dieser Fahrt teilnehmen.

mit seinen 23 Fachämtern auch diese getrennt mar­schierenden Körperschaften auf einer gemeinsamen Linie zu vereinigen. r, .

Was Jahn vor hundert Jahren erstrebte, wird heute im nationalsozialistischen Staate Deutschlands von allen Fesseln freigemacht und beginnt sich lang­sam zu erfüllen. Unter dem Begriff Deut s ch e Leibesübungen" sehen wir heute eine geeinte deutsche Turn- und Sportbewegung, um auch hier endlich den einigenden deutschen Geist Adolf Hitlers in die Tat umzujctzcn. Damit erst werden die deut- schen Turner und deutschen Sportler Arm m Arm wahre Jünger des Allvaters Jahn.

Es ist selbstverständlich, daß die nunmehr begin­nende Zusammenarbeit sich nicht auf Aeußer­lich k e i t e n beschränken darf, sondern sie muß m SJÄ «SS AÄF-M

der Bezirksklasse:

Kurhessen Marburg Tv. Münchholzhausen Tv. Kirchgöns Tv. Lützellinden Tv. Roth Tv. Goßfelden Mtv. Gießen Tuspo. Marburg

Freundschaftsspiele.

Spiele

Tore

Pkte.

14

121:79

22:6

14

120:77

22:6

13

86:86

16:10

14

93:89

13:15

13

84:99

12:14

13

77:99

12:14

15

87:108

10:20

12

85:89

9:15

12

51:80

4:20

Spiele

Tore

Pkte.

14

118:63

23:5

14

92:82

18:10

14

83:61

18:10

14

66:50

17:11

14

62:79

14:14

14

67:83

10:18

14

46:72

10:18

14

57:101

2:26