inzwischen auch die lokale Betäubung ent-
Wirtschaft
Preußen.
schäft
ausklangen.
verein-'
hiesiger Gegend, per 50 Kilo bei
Opfere für das Winterhilfswerkl
Auch du kannst deine Pflicht erfüllen durch Verwendung der Wohlfahrtsbriefmarkent
5,40 Mark.
Kartoffeln: gelbfleischige, unverändert 2,80 bis 2,90 Mark Waggon-ezug.
Der günstige Verlauf der Zinskonoersion konnte sich am Rentenmarkt angesichts der nur kleinen Geschäftstätigkeit nicht auswirken, die Kurse brök- kelten leicht ab. ©o Altbesitz auf 113,65 (113,75), späte Reichsschuldbuchforderungen auf 99,13 (99,40), Zinsvergütungsscheine auf 89,55 (89,65) und Korn- munal-Umschuldung um 0,15 v. 5). Stahloereins- Obligationen blieben mit 97,25 v. H. behauptet.
Auch im Verlaufe blieb das Geschäft außerordentlich eng und die Kurse bröckelten eher noch leicht ab und zwar um durchschnittlich 0,50 v. H. Schift- fahrtswerte unterlagen kleinen Schwankungen, der Saldo blieben sie behauptet. Später zur Notiz gekommene Papiere lagen ebenfalls meist schwächer, so u. a. Rütgerswerke mit 105,50 (107), Westdeutsche
wurden Mittel bekannt, nicht nur die Seele, sondern auch den Körper zu betäuben. Die Kälte ist ein solches Mittel; die Lappen lassen noch heute einen verletzten Arm oder ein Bein einfrieren, um es dann schmerzlos amputieren zu können. — Erst 1843 lernte die Medizin aber die Narkose, die die Inder schon vor 3000 Jahren gekannt hatten. Sie besteht bekanntlich darin, daß der Mensch Aeth^r oder Cloroform in bestimmten Mengen so einatmet, daß er dadurch für bestimmte Zeit völlig betäubt ist. Die Narkose hat erst die großen Fortschritte der modernen Chirurgie ermöglicht; denn erst jetzt konnte der Arzt wirklich mit dem rettenden Messer an d^m Kranken arbeiten, ohne befürchten zu müssen, ihm wehe zu tun. Bis dahin hatte nicht selten der furchtbare Operationsschmerz das Herz stillstehen lassen und die Hilfe des Arztes zunichte gemacht.
Kinzenbach und Heuchelheim sprachen zum Schluß herzliche Worte zu den Turnern, die in einem Gut-Heil! auf Führer, Volk und Deutsche Turner-
Frankfurter Schtachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 4. Februar. Auftrieb: Großvieh 1083 (gegen 1047 am letzten Montagsmarkt vom 28. Januar), darunter 350 Ochsen, 94 Bullen, 336 Kühe, 303 Färsen. Kälber 509 (503), Schafe 60 (69), Schweine3861 (3370). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 37 bis 40, b) 31 bis 36, c) 26 bis 30, d) 22 bis 25. Bullen a) 34 bis 36, b) 30 bis 33, c) 26 bis 29, d) 23 bis
25. Kühe a) 33 bis 34, b) 26 bis 32, c) 20 bis 25,
d) 14 bis 19. Färsen a) 38 bis 40, b) 32 bis 37, c) 27 bis 31, d) 23 bis 26. Kälber a) 46, b) 35 bis
42, c) 29 bis 34, d) 20 bis 28. Lämmer und Ham
mel b2) Weidemasthämmel 35 bis 36, c) mittlere Mastlämmer und Hämmel 32 bis 34. Schafe nicht notiert. Schweine al) 50 bis 52, a2) 50 bis 52, b) 49 bis 53, c) 48 bis 52, d) 45 bis 51, gl) 43 bis 46, g2) 38 bis 42. Im Preisoergleich zum letzten Montagsmarkt blieben die Preise meist unverändert, nur beste Ochsen, Färsen und Kühe zogen je 1 Mark an. Marktoerlauf: Rinder mittelmäßig, geringer Ueberstand (18 Ochsen). Kälber mittelmäßig, Hämmel und Schafe ruhig, ausverkauft. Schweine ruhig, Ueberstand (146 Stück).
Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischmarktes: 557 Viertel Rindfleisch, 76 ganze Kälber, 15 ganze Hämmel, 105 halbe Schweine. Preise für 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch b) 56 bis 60, c) 52 bis 56. Bullenfleisch b) 54 bis 56. Kuhfleisch b) 44 bis 50, c) 30 bis 40. Färsenfleisch b) 56 bis 60, c) 52 bis 56. Kalbfleisch b) 56 bis 60, c) 52 bis 56. Hammelfleisch b) 70 bis 75. Schweinefleisch b) 70 bis 75. Fettwaren: Roher Speck unter sieben Zentimeter 68 bis 72, Flomen 80 bis 85. Marktoerlauf: ruhig.
Kaufhof mit 38,50 (40), Allgemeine Lokal und Kraft mit 119,50 (121,50), ferner gingen Daimler auf 50,50, AKU. auf 50,75 (51,25)' und Zellstoff Waldhof auf 52,25 (53) zurück. Gut behauptet lagen Scheideanstalt mit 206 und Lechwerke mit 98,75. Am Kaffamarkt waren Jndustriewerte noch gesucht und meist fester, aber Chem. Albert angeboten und etwa 92 Brief (94,50).
Am Rentenmarkt bröckelten die variablen Anleihen späterhin nochmals bis 0,25 v. H. ab, das Geschäft war sehr klein. Gesucht waren Dekosama I zu 114,50 (114). Der Pfandbriefmarkt lag recht ruhig und nicht immer voll behauptet. Stadtanleihen blieben gut gehalten. Industrie-Obligationen lagen teilweise angeboten. Fremde Werte waren ohne Geschäft. — Tagesgeld unverändert 3 v. H.
Abenbörse: kaum behauptet.
Infolge der anhaltenden Geschäftsstille als Folge der starken Zurückhaltung von Kundschaft und Kulisse nahm die Abendbörse eher einen weiter etwas schwächeren Verlauf. Gegen die schon merklich ermäßigten Mittagskurse ergaben sich zumeist nochmalige Rückgänge um 0,25 bis 0,50 v. H. im Durchschnitt. Vor allem zeigte sich noch Abgabeneigung in Montanpapieren, insbesondere die Werte der Stahl- vereins-Gruppe waren gedrückt. Gelsenkirchen gingen auf 70,65 (71,50), Stahlverein auf 46,50 bis 46,25 (46,90) und Phönix auf 55,75 (56,13) zurück. Auch Rheinstahl ließen um 0,75 v. H. auf 95,50 d. H. nach. Der Elektromarkt lag dagegen recht widerstandsfähig, auch Schiffahrtsaktien und IG. Farben konnten sich behaupten. Von sonstigen Werten verloren Conti Gummi 0,75 v. H., Deutsche Erdöl 0,50 o. H., Reichsbank 0,25 v. H., AG. für Verkehrswesen 0,50 v.H. und AKU. 0,40 v. H. Am Kassamarkt bröckelten von Kreditbanken Ov-Bank und Dresdner Bank erneut je 0,50 v. H. ab, Commerzbank blieben unverändert und ADCA. lagen um 1,50 v. H. fester. Von Jndustrieaktien waren Südd. Immobilien auf 4,50 (3,25), IG. Chemie Basel volle auf 154 (151,50), Hartmann & Braun auf 68,50 (68) erhöht, andererseits kamen Bremen-Besigheim Oel mit 85 (86,50) zur Notiz.
Der Rentenmarkt hatte ebenfalls nur kleines Geschäft. Von variablen Werten bröckelten Altbefitz 0,13 v. H., Stahloerein-Bonds 0,25 o. H. und Zins- vergütungsfcheine auf 89,55 (89,60) ab, späte Reichsschuldbuchforderungen und Kommunal-Umschuldung waren gehalten. Für Liquidationspfandbriefe erhielt sich etwas Nachfrage bei gut gehaltenen Kursen. Von Auslandrenten zogen 4prozentige Schweizer Bundesbahn auf 162 (161,50) und do. 3,5prozentiqe auf 155 (154,50) an.
U. a. notierten: Altbesitzanleihe 113, 6 o. H. Stahlverein 96,75, Reichsbahn-Vorzugsaktien 118,75, 6 v. H. Stadt Mainz von 28 92, 5,5 v. H. Franks. Hyp. Liquidation 99,75, 5,5 v. H. Rhein. Hyp. Liquidation 99,75, ADCA. 75,50, Commerzbank 81,75, VO-Bank 83, Dresdner Bank 84, Reichsbank 162,25, Gelsenkirchen 70,65, Harpener 101, Mannesmann 79,13, Phönix 55,75, Rheinstahl 95,50, Laurahütte 21,25, Stahlverein 46,50 bis • 46,25, AKU. 50,90, Bekula 142,50, IG. Farben 144, Conti Gummi 147, Deutsche Erdöl 103,25, Deutsche Linoleum 126, Licht & Kraft 119, Eßlingen Maschinen 72, Gesfürel 116,50, Holzmann 85,25, Lahmeyer 119,25, Moenus Maschinen 86,'Schuckert 100, AG. für Verkehr 86,25, Hapag 32, Nordd. Lloyd 34,40.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 4. Febr. Das vorliegende Angebot von Brotgetreide wurde von den Mühlen ausgenommen, insbesondere war Weizen nach der Ermäßigung der Ausgleichsabgabe um 2 Mark per Tonne besser gefragt, als im Vormonat. Die Fest-
wickelt, bei der nur eine einzelne Körperstelle schmerzlos gemacht wird, oder bei der die Nervenbahnen für einen Körperabschnitt unterbrochen werden, so daß die Schmerzempfindung nicht zum Gehirn gelangen kann. Wie Prof. Sauerbruch aber hervorhob, darf es für den Arzt, der nicht nur den körperlichen, sondern gerade auch den seelischen Faktor beachtet, eigentlich nur die Allgemein-Nar- kose geben, da nur diese die seelische Komponente ausschaltet. Bei der „Lokalanästhesie" ist das Operationserlebnis für manchen eine starke seelische Belastung.
So steht der Arzt im ständigen Kampf gegen den Schmerz, dessen seelische Seite er nicht vergessen darf. Immer stellt der Schmerz vor eine Willensentscheidung und muß als Lebensereignis gewertet werden; Zeugung, Geburt und Wachstum machen Schmerzen und alles Große, vor allem der Charakter wird nur unter Schmerzen geboren!
Rundfunkprogramm.
Mittwoch, 6. Februar.
6 Uhr: Bauernfunk. 6.15 und 6.30: Gymnastik. 6.55: Morgenspruch, Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 9.15: Kleine Morgenmusik. 10: Nachrichten. 10.15 bis 10.50: Schulfunk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15$
Diese fanden bei der starken Geschäftsschrumpfung jedoch nur auf ermäßigter Basis Unterkommen, so daß am Aktienmarkt gegenüber dem Wochenschluß durchschnittliche Abschwächungen von 0,50 bis 1 v. H. eintraten. Besonders am Montanmarkt war der Verkaufsdruck deutlich, da die hvchaestellen Erwartungen hinsichtlich des jetzt veröffentlichten Stahlverein-Prospekts enttäuscht wurden; man hatte insbesondere mit der Aussicht auf baldige Wiederaufnahme einer Dividendenzahlung gerechnet. Die Stahlvereinswerte, die schon am Samstag gegen Schluß der Börse zur Schwäche neigten, büßten weiter ein, so G-llsenkirchen 2 v. H., Phönix 1,50 v H. und Stahlverein 1 v. H. Auch andere Montanwerte wurden hierdurch beeinträchtigt, wobei Mannesmann 1,75 v. H., Rheinstahl 1 v. H. und Harpener 0,75 v. H. verloren. Laurahütte erschienen mit Minus- Zeichen und tarnen mit 20,90 (22,75) zur Notiz. Von chemischen Werten gingen IG. Farben auf 144,25 (145) zurück, Met'allgesellschaft gaben 0,25 v. H. und Deutsche Erdöl 0,75 v. H. nach. Elektroaktien lagen sehr ruhig, hatten aber verhältnismäßig geringe Einbußen. AEG. lagen 0,75 o. H., Siemens 0,50 v. H. und Lahmeyer 0,25 v. H. schwächer, Betula und Schuckert konnten sich behaupten. Recht matt lagen Reichsbantanteile mit 163,25 (165,75) und Zellstoff Aschaffenburg mit 70 (72,50). Schiff- sahrtsattien blieben von der Neuregelung des Hapag-Norddeutfchen-Lloyd-Abtommens unberührt, Hapag minus 0,13 v. H., Norddeutscher Lloyd minus 0,50 v. H. Etwas freundlicher eröffneten Daimler- Motoren mit 51,40 (51) und Zement Heidelberg mit 113,75 (113,25), Holzmann lagen mit 86,75 (87) nur tnapp gehalten. Hanfwerke Fussen mit 70 o. H. unverändert.
MittaZskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30 Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 16: Nachmittagskonzert des kleinen Funkorchefters. 18: Aus Zeit und Leben. Geschichte und Landschaft am Wege: Donaueschingen, Echzell. 18.50: Zur Dämmerstunde. 19.45: Das Leben spricht! 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der jungen Nation. Das erste deutsche Reich der Deutschen. Es spricht: Alfred Rosenberg. 20.45: Lachender Funk. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.30: Tanzmusik. 24 bis 2: Nachtkonzert.
Donnerstag. 7. Februar:
6 Uhr: Bauernfunk. 6.15 und 6.30: Gymnastik. 6.55: Morgenfpruch — Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienft. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14.15: Nachrichten. 14.30 Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten der Gau- leitung. 15.15: Kinderftunde. 16: Doppelkonzert. 18: Der nordische Mensch: Weltbild und Lebensraum (I.). Germanischer Schicksalsglaube. Von Univ.-Prof. Konstantin Reichard. 18.20: „Volk auf dem Wege". Josef Pontens neue Romanreihe. 18.35: Neue deutsche Dichtung: Eberhard Wolfgang Möller. 18.50: „Fröhlicher Klang — luftige Wort". Unterhaltungskonzert des Kleinen Funkorchefters. 19.45: Der Zeitfunk Bringt Tagesspiegel. 20: Nachrichten. 20.10: Deutsche Lieder. 21: Wiener und Berliner Volksmusik. Grinzing und Rixdorf. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk 22.20: Aus Washington: Kurt G. Sell: Worüber man in Amerika spricht. 22.30: Der General-Postmeister in Frankfurt. Wir gehen durch das Turn und Taxisfche Palais. 23: Tanzmusik. 24: Nachtkonzert des NS.-Reichs- Symphonie-Orchefters. 1 bis 2: Nachtmusik.
* Neuer Erfolg des Reichserdölprogramms. Im Auftrage des Konsortiums Preußag- Elwerath wurde durch die Bohrverwaltung der Preußischen Bergwerks- und Hütten-AG. in Schönebeck (Elbe) die Bohrung „Fallstein I" (Reichsbohrung 45) in der Nähe von Halberstadt niedergebracht. Diese Bohrung wurde bei einer Teufe von 1504 Meter im mittleren Zechstein fündig. Sie bringt neben großen Gasmengen auch Del. lieber die Höhe und Wirtschaftlichkeit der Oelförderung können zur Zeit noch keine endgültigen Angaben gemacht werden.
Kreis Wehlar.
<£ Lützellinden, 4. Febr. Im Dienstzimmer des Gemeindeschulzen fand die Verpflichtung und Vereidigung der Gemeindeschöffen und G e- meinöeälteften statt. Die Gemeindevertretung setzt sich aus drei Schöffen und acht Gemeinderäten zusammen. Durch den Landrat wurden nachfolgende Schöffen und Gemeinderäte' in ihr Amt berufen: 1. Gemeindeschöffen: Wilhelm Altenheime r, Maurer und Landwirt. Ludwig Hölz, Landwirt. Ludwig Jung, Landwirt. 2. Gemeinderäte: Der örtliche politische Leiter der NSDAP. Adolf Spengler, Kassen- angestellter, der örtliche rangältefte SA.-Führer Otto Hofmann. Heinrich Lenz, Landwirtschaftlicher Ortsfachberater. Friedrich Luh, Landwirt. Georg 2111 en d ö r f e r, Maurermeister. Friedrich Zimmermann, Landwirt. Heinrich Bork, Landwirt. Ludwig Franz, Landwirt. Gemeinde- schulze Engel wies die Schöffen und Gemeinderäte auf das Gemeindeverfassungsgesetz vom 15. Dezember 1933 hin und vereidigte sie durch Handschlag. Er ermahnte sie, ihr Amt verantwortungsbewußt und in treuer Pflichterfüllung zum Wohle der Gemeinde auszuüben. Der Gemeinderat fei die Verbindung zwischen der Gemeinde und dem Leiter der Gemeinde, er sei berufen, die Angelegenheiten der Gemeinde mit ihren Sorgen, Nöten und Wünschen dem Leiter der Gemeinde vorzutragen, ferner über alle Anordnungen und Beschlüsse in der Gemeinde aufklärend zu wirken. Gemeindefchulze Engel gab der Hoffnung Ausdruck, daß die neue Gemeindevertretung im engsten Einvernehmen untereinander und im Sinne des nationalsozialistischen Staates das Amt ausübe. Im Anschluß an die Vereidigung wurden noch einige Anträge erledigt.
= Groß-Rechtenbach, 4. Febr. Dieser Tage wurde das für das Winterhilfswerk im hiesigen Orte gezeichnete Getreide abgeholt. Es wurden 22,10 Zentner Roggen und 1,10 Zentner Weizen abgeliefert. Im Monat Januar wurden an Geldspenden aufgebracht: Eintopfgericht 50,15 Mark und Spitzenrosetten-Verkauf 18 Mark, zusammen 68,15 Mark.
* Kinzenbach, 5. Febr. Der vergangene Sonntag brachte den Mitgliedern und Turnfreunden des Turnvereins Kinzenbach das Winterfest im vollbesetzten Saale der Gastwirtschaft P e u s ch. Die Veranstaltung bekundete die geleistete Arbeit innerhalb der einzelnen Abteilungen. Mit besonderer Freude begrüßte Vereinsführer Ludwig B e p l e r die Turnbrüder von Heuchelheim. In bunter Reihenfolge zeigte dann die aktive Mannschaft ihr Können an Barren, Reck, und Pferd und erntete reichen Beifall. Zöglinge beschäftigten sich gleichfalls an den Geräten und ließen gute Ansätze turnerischen Könnens erkennen. Die Turnerinnenabteilung bot schöne Leistungen in der Ball-Gymnastik und begeisterte mit zwei Reigen. Nach Beendung des turnerischen Programms verlebte man noch einige schöne Stunden bei Tanz und turnerischer Fröhlichkeit. Die Vereinsführer von
preise für Getreide haben mit dem heutigen Markt eine Erhöhung um 1,50 Mk. per Tonne erfahren. Am Futtergetreidemarkt, wie überhaupt am Futtermittelmarkt blieb die Nachfrage außerordentlich stark, während die Angedotsverhältnisfe noch keine Besserung aufwiesen. Durch die Neuregelung des Weizenmehlpreises entwickelte sich Ende der Vorwoche lebhafteres Geschäft, heute war es bei erhöhten Preisen ruhiger. Roggenmehl blieb bei unveränderten Preisen vernachlässigt.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige ie 100 Kilo) >n Mark: Weizen W IX 206,50, W XIII 210,50, W XVI 214,50; Roggen R IX 166,50, R XIII 170,50, R XV 174,50, alles Großhandelspreise der Mühlen des genannten Preisgebiets. Futtergerste G IX 168,50, G XI 17150, G XII 173,50: Hafer H XIII 166,50, H XIV 168,50, alles Großhandelspreise ab Station. Bei Wasserverladung über 100 Tonnen 3 Mk. mehr. Sommergerste für Brauzwecke 200, Weizenmehl W XIII 27,50, plus 0,50 Mark Frachtausgleich, W XVI 27,95 plus 0,50 Frachtausgleich; Roggenmehl R XIII 23,60 plus 0,50, R XV 24 plus 0,50 Mk. Frachtausgleich. Weizennachmehl 17, Weizenfuttermehl 13, Weizenkleie W XIII 10,73, W XVI 10,95, Roggenkleie R XIII 9,99, R XV 10,23, alles Mühlenfcftpreise ab Mühlenstation, soweit sie in den Bereich der Landesbauernschaft Hessen-Nassau fallen. Sojaschrot mit Monopolzuschlag 13, Palmkuchen m. M. 13,30, Erdnußkuchen m. M. 14,50, alles Fabrikpreise ab südd. Fabrikstation. Trockenschnitzel 9,62 bis 10,02, Heu, südd., 11, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt, 5 bis
Rheiu-Maimsche Mittagsbörse.
t Tendenz: meist schwächer.
Frankfurt a. M., 4. Febr. Das Ergebnis von London hinterließ an der Börse nur wenig Eindruck. Das Geschäft setzte zum Wochenbeginn nur zögernd ein, es herrschte allgemein Zurückhaltung, zumal der Auftragseingang aus der Kundschaft sich erheblich verringert hat. Bei der Kulisse bestand nach der lebhaften Betätigung in den letzten Wochen und angesichts des merklich erhöhten Kursstandes seit Beginn des neuen Jahres Neigung zu weiteren Glattstellungen.
^eele wurzelnden Glauben, ucht der Arzt em. Und Be ÜUÄUNa
sicheres körperlich wirkendes Mittel. Auch er wußte uuv «oc aiivung.
früh schon durch Zuspruch und Ablenkung den |. Neben dieser Allgemein-Narkose hat die Medizin Schmerz zu lindern. Alle großen Aerzte besaßen * * - 6 1 crx ' “ <
diese Fähigkeit. Aber erst verhältnismäßig spät
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a.2DL
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- lurs
(schiupl Abend- börs.
Schlußkurs
Schlupk. Mittagbörse
Schluß- turs
Schlul-I. Abend- börh>
Schlußkurs
Schluß!. Miitag- börsc
Schluß- kurs
Schlußk.
Abend- börie
Schlußkurs
Schlußk. Miitaq-
2. Februar
4-Februar
Datum
2.2
4-2
2-2.
1 4-2-
Datum
2-2-
4-2-
2.2-
4.2-
Datum
2-2
4-2
2-2
4-2-
Amtliche Notierung
Geld | Brief
Amtliche Notierung
Geld I Brief
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 6% etjem.7% Dt. Neichsanl. ü. 1929 614% Boung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten .............
Desgl. ohne Auslos.-Rechte......
6% ef)em.8% Hess. Bolköstaat 1929
(rückzahlb. 102%)............
6% Hess. Landesbank Darmstadt Gold HL 12................
6¥i% Hess. Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Ligui......
Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten ...........
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
6% ebem. 8% Franks. Hyp.-Banl
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
6% ehern. 7% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 654% ehern. 4¥i% Franks. Hyp..
Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......
6y«% ehern. 4y,% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe.....
6% ehem. 8% Pr. Landespfandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 19
6% ehern. 7% Pr. Landespfand.
briefanstalt, Pfandbriefe R. 10 Steuergutsch. Verrechnungskurs..
*% Oesterreichische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrcnte 4% Ungarische Goldrente .......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 454% desgl. von 1913 .........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4%2ücfiM)e Bagdadbahn-Anleihe
..............
99.5
101.75
113.75
96
99-75
114
96.25
96.25
99-8
99.75
97
97 104.5
28.25
1.25
8.4
8-4 8-25 10.75
8.1
99.5
101.75 m
98-5
95-75
99.5
114-5
96
96
99-75
99.75
97
97
104 65
1.25
10.5
8.2
99.5
101.75
113.75
114.13
99.75
97
97 104-5
29 1-25 8-6 8-3
8 10-65
8.5
99-5
102
113-13
98
114-65
96
100
97
97
104-65
277
1-35
8
7.8
8
10-65
4% desgl. Serie 11 .............
6% RumSn. vereinh. Rente v. 1903 4?4%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente .. 2¥*% Anatolier ...............
Hamburg-Amerika-Paket .....o
Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Hansa-Dampfschiff........... o
Norddeutscher Lloyd ......... O
A.G. für Verkehrswesen AkL .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz- und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-
Gesellschaft................ o
Dresdner Bank......... O
Reichsbank ................12
A.E.G.......................
Bekula..................... o
Elektr. Lieserungsgesellschaft... 6 Licht und Kraft ...... 6
Felten & Guilleaume......... o
Gesellsch.f.Elektr.Unlernehmung. 5 Rheinische Elektrizität ........ &
Schuckert L Co............... 5
Siemens & Halske............ 7
Lahmeyer L Co.............10
Buderus ................... 0
Deutsche Erdöl...............
Gelsenkirchener........ 0
Harpener...................0
Hoesch Eisen—Köln-Neuessen .. 0 Ilse Bergbau ............... e
Ilse Bergbau Genüsse........ 6
Klockneriverke ...............0
ManuesmamfRühre» •••••..« 0
8.1
7.1
4-4 35-25
32-25
35 87-5 113-5 81-9
84 75 35-75 165-75
30-9 1439
108
119.5
86 117-75
100-5 147-5 120-5
92.9
105 73.75
103
125.13 87.75 81-25
8-2
465
7-1
4 3 35-25
32
34-4 86-25 11325 81 75
83
34 162-25
29-75 142-5 106-75
119 84-5 116-5
100
147 119-25
90-9 103-25 70-65
101
125 86-5
79.13
4-75 7.35
4.4 35-75
32-13
28
34 5 87.9
113 82-25
84-75 85-75
165
30.5 143.5 108.25
120
86 117-5 1095 100.75
146.5
120
92-13 105.25
73’4
102
88.9
125-25 87.5
80.65
8-6
4.8
7.13 4-25 35.25
32.13
29 75
34.4 86-75 113-75 81-75
83.5 84-5
162.5
29-9 142-5
107
119
84.25 116-4 109-25
100 144.75 119-25
91.25 103.75
71-5 101.5
87-5
146
124 65
86-9 Z9
Mansselver Bergbau ......... O
Kokswerke ..................O
Phönix Bergbau.............O
Rheinische Braunkohlen .....10
Rheinstahl .................. O
Bereinigte Stahlwerke........O
Ctaoi Minen ...............O
Kaliwerke Aschersleben........5
Kaliwerke Westeregeln........ 5
Kaliwerke Salzdetfurth.....7}<
I- G. Farben-Jnbustrie.......7
Scheideanstalt...............9
Goldschmidt ................0
Rütgerswerke............... 0
Metallgesellschaft.............0
Philipp Holzmann...........O
Zementwerk Heidelberg ......O
Zementwerk Karlstadt.........O
Schultheis Patzenhofer .......O
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg...................0
Zellstoff Waldhof............O
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer Gas...............7
Daimler Motoren............0
Deutsche Linoleum...........O
Orenstein & Koppel..........O
Leonhard Tietz ..............0
Cbade......................10
Aecumulatoren-Fabrik........0
Conti^Summt...............O
Grttzner....................01
Mainkraftwerke Höchst 4
Süddeutsche» Zucker......... ös
93
57.5 212 65
98
48 12.75 111-25 110-5
145
206 95-5
107 94-25
87 113-25
51.25
115 5
53 72-5
51
63.5
40
202
146.25
33.75
91.5 169-76
92-5
55.75
212
95 5
46 25
12 4
109.13
110
155.5
144
206
93
105
94
85-5
113.75
127
50.9
113
52 25
70-5
50-5
126
38 5
202
154.25
147
11
93.25 104.5
57.5
212.5
97.65 47.75 12.65
111 110.75 156.25
145
95.5
107
94
104.25
51.13 115.5
52-9
72
130
50.75
64.25
85
39.65
160 147-5
92.5
103.5 56-13
211-65 96-25
46.9
12-4
109
110
155.5
143-9
93
105
94
85.5
102-75 51-25 114.5
52
70.5
128
5013
125.75
85
38.65
201.5
155
147.75
32-5
166
Buenos Aires Brüssel.....
Rio de Jan. . Sofia ......
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
HelsingforS.. Paris ......
Holland .... Italien..... Jaoan ......
Jugoslawien Oslo..... :
Wien.......
Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanien.... Prag.......
Budapest ...
Reu York ...
______»£ Amerilamiche Belgische Rote Dänische Rote Englische Note Französische N Holländische H Italienische N Norwegische N Deutsch Leste Rumänische N Schwedische N Schweizer Not Spanische Not Ungarische!Ro
0-628 58.17
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11 065
62.84 80.72 34.04 10.40
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168.6 21.3 0.71
5.66 61.3 49-0
11.08
62.9 80.8
34.1
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2
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0-628 58.17 0.194 3-047 54.48 81-22 12-20
5-385 16-41
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2-505
Geld
2.458 57.96 54-27
12.165
16 37 167.86
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33-78
0 632
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61 44 49-05
11-095 63-02
80 88
34.08 10-42
2.511
Briet ’ 2.478 58.20 54-49
12-205
16.43 168-54
21-19 61.40
62.94 80-76
33.92


