Ausgabe 
5.1.1935
 
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Wirtschaft

Kirchliche Nachrichten.

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die geforderte Beleuchtung warten müssen, was bei der Kalkulation auch berücksichtigt werden muß, denn jeder verlorene Tag kostet einige Tausende. Auch das Filmband eines Films von 2200 bis 2500 Meter, die übliche Länge eines großen Films, kostet ein Vermögen, da bei den Aufnahmen hier­zu 36 000 bis 40 000 Meter gedreht werden müssen, von denen noch nicht der zehnte Teil Verwendung findet. Ein Film zerfällt in eine Menge Szenen,

Gesamtauftrieb von 2678 Stück ein Ueberstand 38 Stück.

* E i n neues deutsches Oelfeld

Rhein-Mainische Mittagsbörse.

Mittagsbörse fest.

Frankfurt a. M., 4. Jan. Die Festigkeit der Börse hielt auch heute an. Das Kursniveau

Holzversteigerung.

Langd, Dienstag, 8. Januar, 10 Uhr, im Gast­haus Romthaler: Brennholz: Scheiter rm: Buche 1. Kl. 585, 2. Kl. 139;Eiche I.Kl. 14; Kiefer 1. Kl. 11. Knüppel rm: Buche 400; Hainbuche 20; Eiche 113; Obstbaum 6; Kiefer 24; Lärche 1; Fichte 1. Reiserholz: Eiche 1. Kl. 33; Buche 3. Kl. 1030. Stock- Holz: Buche 188; Eiche 1.

bohrt. Die Gewerkschaft Elwerath ist mit Reichsbohrung 44 (Wachtel 5) in der Gegend Hoheneggelsen - Mölme zwischen Hildesheim Braunschweig fündig geworden. Die Bohrung er­gibt, obwohl sie den in der Gegend von Hohen­eggelsen vermuteten Hauptölhorizont noch nicht er­reicht hat, jetzt schon eine Tagesproduktion von etwa 30 Tonnen.

von denen jede eine besondere Kamera-Einstellung erfordert, sechs- oder siebenhundert Einstellungen sind keine Seltenheit. Inzwischen hat schon die Pro- paganda für den Film begonnen, deren Kosten ebenfalls in die Tausende gehen, und dann kommt der große Moment der Uraufführung, der entschei­den soll, ob der Film wunschgemäß einschlägt und damit die sehr beträchtlichen Kosten, die er verur­sacht hat, rechtfertigt.

letzten Wochen naturgemäß einen ruhigen Verlauf Die Beendigung der Feiertage hat den Bedarf des Konsums wieder in normale Bahnen gelenkt. Das Angebot in frischen deutschen und ausländischen Eiern ist knapper geworden, wogegen Kühlhauseier noch reichlich zur Verfügung stehen. Für hollän­dische Eier haben die Preise leicht angezogen, im übrigen blieben sie unverändert.

Es notierten in Pfennig pro Stück frei Frank­furt a. M.: Frischware: Deutsche Handels- klasseneier Klasse S 13 bis 13,5, Klasse A 12,5 bis 13, Klasse B 12 bis 12,5, Klasse C 11 bis 11,5. Hol­länder Klasse S 13, Klasse A 12,5, Klasse B 12, Klasse C 11,25; Dänen Klasse S 12,75 bis 13, Klas e A 12,25 bis 12,50, Klasse B 11,50 bis 11,75, Klas e C 10,75 bis 11. Jugoslawen 10,25 bis 11,25; Bulgaren und Rumänen 11 bis 11,25. Deutsche Kühlhauseier: Klasse S 10,75, Klasse A 10,25 bis 10,50, Klasse B 10, Klasse C 9,5, Klasse D 8,50 bis 8,75.

Frankfurter Buttermarkt.

Frankfurt a. M., 4. Jan. Das Buttergeschäft nimmt zur Zeit einen außerordentlich stillen Ver­lauf, so daß sich bei den hinreichenden Zufuhren an frischer Butter bereits beim Großhandel wieder Läger bilden. Die Konsumnachfrage ist erheblich ge­ringer geworden. Holländische Butter wird dabei wegen ihrer ganz besonders guten Qualität mehr gefragt. Die Preise blieben allgemein unverändert, lediglich Kochbutter war etwas billiger.

Es notierten in RM. pro 50 kg frei Frankfurt a. M. (Großhandelsverkaufspreise): Deutsche Mar­kenbutter 145, feine deutsche Molkereibutter 143 bis 145, deutsche Molkereibutter 140 bis 142, Land­butter 128 bis 130, Kochbutter 120. Holländische Butter 147 bis 148, dänische und österreichische Butter je 145.

Mainzer Getreidemarkt.

Mainz, 4. Jan. Es notierten (Großhandels­preise je 100 kg loko Mainz) in RM.: lÄeizen 21,30, Roggen 17,30, Hafer 17,00 ab Station, Braugerste 20,00 bis 20,75, Jndustriegerste 19,75 bis 20,00, Malzkeime 17,00 bis 17,25, Weizenkleie 10,87, Mühlenpreis, Roggenkleie 10,14, Mühlenpreis, Soya- schrot 13,00, Fabrikpreis ab süddeutscher Fabrik­station. Allgemeintendenz: noch unentwickeltes Ge­schäft.

Mittwoch, den 9. Januar.

Ober-Gleen. 19.15 Uhr: Bibelstunde.

Donnerstag, den 10. Januar.

Daubringen. 20.30 Uhr: Bibelstunde.

Freitag, den 11. Januar.

Mainzlar. 20.30 Uhr: Bibelstunde.

Evangelische Stadtmission (Löberstratze!4).

Sonntag, den 6. Januar.

13.30 Uhr: Sonntagsschule; 20.15: Evangelisations. vortrag.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 5. Januar.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 6. Januar.

Fest der Erscheinung des Herrn.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Männer; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: Vesper mit Segen. Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. Hungen. 17.30: Vortrag und Andacht. Lautrach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Christenlehre und Andacht. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Vortrag und Andacht. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Mittwoch, den 9. Januar.

Hungen. 7.30 Uhr: Messe.

Vaptisten-Gemeinde (Gartenstraße 13).

Sonntag, den 6. Januar.

11 Uhr: Kindergottesdienst; 20.30: Prediger Lotz. Oeffentttcher Sonutagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in bringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Lelo- fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schlleßfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 250d s

Aerzte: Frl. Dr. Gürtler, Dr. Malech.

Zahnarzt: Dr. Haubach.

Apotheke: Pelikan-Apotheke.

notierten mit 139 1 v. H. höher, während 4 v. H. mit 147 unverändert waren, wobei aber das An­gebot voll abgenommen wurde.

U. a. notierten: Altbesitz 105,75, 6 v. H. Stahl- verein 93,50, 6 v. H. Stadt Mainz 92,50, 6 v. H. Stadt Pirmasens 93, 6 v. H. Franks- Hyp.-Bank Gold R 8 bis 10 96, 5,50 v. H. Rhein. Hyp.-Liqm- bation 97, 5 v. H. Silbermexikaner 5,13, 5 v. H. äußere Goldmexikaner 11,50, Reichsbank 149,50, Gelsenkirchen 62,75, Harpener 100,25, Mannesmann 75,75, Rheinstahl 89, AEG. 27,50, Brauerei Klein- lein 77, Bekula 135, Ehern. Albert 81,75, Scheide­anstalt 197, Durlacher Hof 60, IG. Farben 134,90, Licht & Kraft 113,25, Pfälz. Mühlenwerke 110, Odenwald Hartstein-Jndustrie 90,25, Rheag 104, Schuckert 94,65, Siemens 138, Holzmann 80, Südd. Immobilien 2, Reichsbahn-DA. 114,65, Hapag 24, Rordd. Lloyd 28,90, Bad. AG. f. Rheinschiffahrt 49.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 4. Jan. Der Gemüse- mar k t hatte starke Zufuhren von ausländischem Gemüse, sowie von Feldsalat. Nachfrage nicht be­friedigend. Preise für Kartoffeln unverändert, für Karotten und sonstige Wurzelgemüse weiter rück­läufig, sonst unverändert. Stark angeboten waren auch ausL Eskarol und Kopfsalat, bei stark rück­läufigen Preise verlief das Geschäft lebhaft. U. a. notierten: Eskarol, Steige 9 bis 18 Stück, 150 bis 200 ital., deutscher Eskarol groß 5 bis 8, klein 3 bis 4, Feldsalat groß 15 bis 25, klein 50 bis 60, Karotten 3 bis 5, Kartoffeln gelbe 50 Kilogramm 3,30 bis 3,50, Kohlrabi 3 bis 4, Kopfsalat, Steige 24 Stück, 1,50 bis 2,50 span., Meerrettich I 20 bis 25, II 15 bis 18, III 10 bis 12, Rosenkohl 12 bis 14, rote Rüben 3 bis 4, Rotkraut 5 bis 7, Sellerie je nach Größe 5 bis 30, Spinat 5 bis 7, Schwarz­wurzel 12 bis 18, Weißkraut 3 bis 4, Wirsing 3 bis 4, Winterkohl 4 bis 5, Zwiebeln 6.

Am Ob st markt bestand gutes Angebot in Aepfeln. Von Birnen waren nur Kochbirnen in grö­ßeren Mengen am Markt. Das Geschäft war sehr langsam, die Preise lagen kaum verändert. In Apfelsinen und Mandarinen war das Angebot gut, bei unveränderten Preisen war das Geschäft leb­haft. U. a. notierten: Aepfel I 16 bis 20, II 12 bis 14, Wirtschaftsäpfel 8 bis 12, Goldparmänen I 18 bis 20, Boskop I 16 bis 20, Schafsnasen 8 bis 12, Kochbirnen 6 bis 9, Apfelsinen blond 11 bis 15 span., kernlos 14 bis 20 span., Blut 14 span., do. ital. 20 bis 26, Feigen, lose 12,5 Kilogramm Sack 4,50, Mandarinen 14 bis 18 span., Zitronen, Kiste 300 Stück 6 bis 7.

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a. M., 4. Jan. Im Frankfurter Eiergroßhandel nahm das Geschäft in den beiden

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 6. Januar. Epiphanias. Landesmisfionsfest.

Gießen. Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfr. Becker; 11: Kinderkirche für die Markusgemeinde; Pfr. Becker; 17: Pfr. Mahr. Johanneskirche. 9.30: Propst Knodt; 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde; Propst Knodt; 17: Pfr. Bechtolsheimer; 20: Mif« sionsstunde im Johannesfaa^; Pfr. Groh. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Anthes; 10.45: Kin­derkirche für die Luthergerneinde; Pfr. Anthes. Pelruskapelle. 9.30: Pfr. Trapp; 10.45: Kinderkirche für die Petrusgemeinde; Pfr. Trapp. Wiefeck. 10: Hauptgottesdienst: Missionar Walther; Kollekte; 20: Erster Evangelisationsvortrag. Alten-Vuseck. 10: Gottesdienst; Kollekte. Trohe. 13: Gottesdienst. Albach. 12.30: Gottesdienst; Kollekte. Steinbach. 10: Gottesdienst; Kollekte. Kirchberg. 10: Gottes­dienst (Landesmrssionsfest). Lollar. 13.30: Gottes­dienst (Landesmissionsfest). Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; Kollekte für die äußere Mission; 11: Kindergottesdienst (1. Abteilung). Klein-Lin­den. 10: Gottesdienst; 11: Kindergottesdienst. Treis an der Lumda. 9.30: Beichte; 10: Landesmis­sionsfest; Kollekte für die Heidenmission; hl. Abend­mahl für die Jungverheirateten; 13: Missionsgottes- dienst. Ivahenborn-Sleinberg. 13.45: Hauptgot­tesdienst; 14.45: Kinderkirche. Garbenleich. 13: Gottesdienst. hausen. 10: Gottesdienst. Lich. 10: Stiftsdechant Kahn. Nieder-Bessingen. 14: Stiftsdechant Kahn. Langsdorf. 11: Hauptgottes­dienst; 17: Kindergottesdienst. Bettenhausen. 9.30: Hauptgottesdienst. Birklar. 13.30: Hauptgottes- dienst. Hungen. 9.45: Gottesdienst; 10.45: Kinder­gottesdienst. Langd. 13: Gottesdienst. Wirberg. 10: Kollekte. Beltershain. 12.30: Kollekte. Ober- Gleen. 9.30: Kindergottesdienst; 10.20: Hauptgottes- dienst.

Wiefeck. Dom 6. bis 13. Januar, täglich 20 Uhr: Evangelisation; Missionar Walther.

. Montag, den 7. Januar. I

Lollar. 20.30 Uhr: Bibelstunde. I

fuhr eine weitere Erhöhung. Eine nennenswerte Belebung des Geschäftes, insbesondere am Aktien­markt, ist aber immer noch nicht eingetreten. Vor allem vermißt man noch Aufträge der ehemaligen Mannheimer Börsenkundschaft; selbst für die früher dort beheimateten Papiere tritt nur ganz geringe Nachfrage auf. Indessen erhielt die Börse eine Stütze und Anregung von der gestrigen Treuekund­gebung für den Führer. Vom Publikum lagen hauptsächlich Orders wieder für den Rentenmarkt vor, und da auch die Kulisse sich weiter lebhaft am Geschäft beteiligte, waren die Umsätze in einigen Spezialwerten ziemlich groß.

Bevorzugt wurden erneut Kommunal-Umschul- dung und Zinsvergütungsscheine mit je plus 30 Pf. Lebhafter waren auch wieder Städte-Altbesitz zu 100 o. H. (99,75). Daneben blieben Reichsbahn- VA., Stahlverein-Bonds, Altbesitzanleihe mit je plus 0,40 v. H. und Reichsmark-Anleihen aus um­getauschten Dollar-Bonds mit zirka plus 0,25 bis 0,50 d. H. gesucht. Späte Reichsschuldbuchforderun­gen lagen mit 98,50 voll behauptet. Von fremden Werten waren Mexikaner bei Kurserhöhungen bis zu 0,50 v. H. stärker gefragt, auch für Serben hielt im Freiverkehr das Interesse an.

An den Aktienmärkten überwogen bei nicht ganz einheitlicher Kursgestaltung Befestigungen von durchschnittlich 0,50 bis 0,75 v. H. Schwächer waren jedoch JG.-Farben auf angebliche Auslandsabga­ben mit minus 1,25 v. H. auf 134,25, ferner gin­gen Hanfwerke Füssen um weitere 1,25 v. H. auf 58,50 und Feinmechanik Setter, Daimler-Motoren und Schiffahrtsaktien bis zu 0,50 v. H. zurück. Montanaktien zogen fast durchweg bis 0,65 v. H. an, Rheinstahl erhöhten sich bei lebhafterem Um­satz auf 88,75 bis 89,25 (87,75). Von Elektropapie­ren gewannen Bekula 1,25 v. H., Schuckert und Siemens je 0,50 v. H., AEG. lagen mit 28,40 bis 28,25 gut behauptet. Sonst eröffneten u. a.: Reich­bank 0,50 v. H., Zellstoff Aschaffenburg 0,25 v. H..

Im Verlause wurde das Ausmaß der Umsätze allgemein geringer, auch am Rentenmarkt. Die Aktienmärkte lagen etwas uneinheitlich, zumeist bröckelten die Kurse leicht ab. So u. a. Mannes­mann, Deutsche Erdöl, Zellstoff Waldhof, AEG. (0,75 v. H.), Zellstoff Aschaffenburg, Mainkraft und Felten. Etwas fester waren nochmals Rhein­stahl, Reichsbank und Moenus-Maschinen. JG.- Farben lagen bei unverändert 134,25 bis 134,50 v. H. Am Kassamarkt erhielt sich etwas Nachfrage für Bank- und einige Jndustrieaktien.

Die anfangs festen Rentenkurse blieben zwar behauptet, das Geschäft wurde aber wesentlich ruhi­ger. Fester waren noch Städte-Altbesitz auf 100,25. Goldpfandbriefe gewannen von 0,25 bis 0,50 v. H., Kommunal-Obligationen teilweise bis zu 1 v. H. Liquidationspfandbriefe lagen im ganzen nur we­nig verändert. Stadtanleihen zeigten weitere Be­festigungen von 0,50 bis 0,75 v. H., auch Staats­anleihen zogen z. T. weiter an. Von fremden Werten lagen noch Ungarn bis 0,25 v. H. freund­licher. Am Geldmarkt machte die Verflüssigung Fortschritte, Tagesgeld 3,25 (3,50 v. H ).

Abendbörse: Aktien behauptet, Renten fest.

Angesichts des bevorstehenden Wochenschlusses und des nur kleinen Ordereinganges lag der A k - tienmarkt an der Abendbörse sehr, ruhig. Die Kursentwicklung war gegen den Berliner Schluß nicht ganz einheitlich, zumeist traten aber nur ganz geringe Veränderungen ein. Am Kassamarkt zogen Franks. Hyp.-Bank um 1 v. H. auf 90 und Pfälz. Hyp.-Bank um 0,50 v. H. auf 88,50 an.

Der Rentenmarkt verkehrte in weiter fester Haltung. Bei Eröffnung lagen die Kurse zunächst kaum verändert, später entwickelte sich auf Käufe der Sparkassen und Girozentralen lebhafteres Ge­schäft. Kommunal-Umschuldung gewannen 0,20 v. H., Zinsvergütungsscheine 0,30 v. H., auch Altbesitz­anleihe lagen 0,13 o. H. fester, während späte Reichs- schuldbuchforderungen unverändert blieben und Stahlverein-Bonds 0,25 v. H. nachgaben, Reichs­bahn-DA. lagen 0,25 v. H. fester. Pfandbriefe und Stadtanleihen blieben auf der Mittagsbasis unver­ändert. Von Auslandsrenten blieben Mexikaner etwa behauptet, 3,50 v. H. Schweiz. Bundesbahn

Wochenbericht vom Frankfurter Produktenmarkt.

Sowohl der letzte Getreidegroßmarkt im alten Jahre, als auch Oer erste im neuen Jahre nahm einen außerordentlich stillen Verlauf.

Die Zufuhren in Weizen und Roggen waren im Verhältnis zur Nachfrage mehr als ausreichend. Mit dem Inkrafttreten der um 1,50 RM. per Tonne höheren Festpreise für Januar hat das Angebot noch zuaenomrnen. Die Mühlen zeigten angesichts des fortdauernden schleppenden Mehlabsatzes keine Aufnahmeneigung, nur ganz vereinzelt wurde hier und da ein geringes Quantum zum Festpreis ge­kauft. Arn Roggenmarkt machte sich keine Forde­rung auf Gegen- und Tauschgeschäfte mehr be­merkbar.

In F u 11 e r g e t r e i b e ist bis jetzt noch keine Steigerung des Angebots eingetreten. Hafer war kaum noch zu erhalten, auch Futtergerste wird nur unzureichend offeriert. Die Nachfrage nach beiden Artikeln blieb indessen sehr stark. Für diese beiden Getreidearten blieben die Gegenforderungen von oelhaltigen Futtermitteln und Kleie noch wirksam, doch wurden Abschlüsse dieser Art nicht bekannt, da einmal seitens der Oelmühlen und Fabriken keine Zuteilungen erfolgten, zum andern auch nur gerin­ges Angebot in Kleie und anderen Mühlennach- fabritaten vorlag.

Am Rauhfuttermittelmarkt blieb das Geschäft ebenfalls ruhig, die letzten Preise lagen unverändert.

Am M e h l m a r k t hielt die außerordentliche Ge­schäftslosigkeit in vollem Umfange an. Lediglich für Februar-Lieferung sollen kleine Abschlüsse zustande gekommen sein. Auch die Abrufe aus alten Kontrak­ten waren nur schleppend, insbesondere ist Roggen­mehl stark vernachlässigt, wogegen für Weizen­brotmehl verschiedentlich etwas Nachfrage bestand. Die Preise blieben bis jetzt noch unverändert.

Wochenbericht

»om Frankfurter Schlachtviebmarkt.

Das Schlachtviehgeschäft zeigte nach Beendigung der Feiertage wieder das ruhige Bild der Vor­wochen. Der Bedarf des Konsums ist kleiner ge­worden, wodurch auch die Metzger im Einkauf zurückhaltender wurden, zumal in manchen Fällen noch Vorrat von Feiertagen her vorlag. Der Auf­trieb in dieser Woche hatte sich dieser Lage ange­paßt, so daß das Geschäft zwar allgemein einen ruhigen Verlauf nahm, jedoch keine Ueberftänbe von Belang verblieben.

Am Großviehmarkt stauben insgesamt 904 Tiere zum Verkauf. Für Ochsen war ber Auftrieb etwas stärker als die Nachfrage, so daß bei ge­ringen Tieren eine Einbuße bis zu 3 Mark ein­trat, im übrigen aber die Notierungen der letzten Woche erhalten blieben. Bullen gaben durchweg um 1 Mark nach, dagegen blieben Kühe unverändert. Bei Färsen schwächten sich die Preise für geringe Tiere um 2 Mark ab. Die Qualität in den einzel­nen Viehgattungen waren im ganzen gut. Nach ruhigem Geschäft verblieb geringer Ueberstand.

Das Kälbergeschäft nahm angesichts der geringen Zufuhr von nur 623 Stück einen mittel­mäßigen Verlauf, die Preise konnten sich, insbe­sondere für geringe und mittlere Qualitäten etwas bessern.

Am Schafmarkt lagen die Preise unver- änbert, der Auftrieb von 70 Tieren wurde nach mittelmäßigem Handel geräumt.

Am Schweinemarkt läßt die Nachfrage für Fettschweine mehr und mehr nach, man bevorzugt immer mehr mittlere Tiere von fetter und fleischi­ger Beschaffenheit. Geringe Tiere werden weiter­hin vernachlässigt. Die Preise ließen nach ruhigem Geschäft leicht nach, und es verblieb bei einem

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Retchsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß v o. H.

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Datum

3.1.

4.1.

3-1.

4-1.

Datum

3.1.

41.

3-1.

4.1.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 S% ehem.7% Dt.Reichsanl.v. 1929 6Yi% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablos.-Schuld mit Auslos.-Rechten ............

97

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5% Rumän. vereinh. Rente 8.1903 4'/r%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

«% efiem.8% Hess. Bollsstaat 1929

(rückzahlb. 102%)............

Hamburg-Amertka-Paket .....o

Hamburg-Südam. Dampfschiff. o Hansa-Dampfschiff...........o

Norddeutscher Lloyd .........o

AG. für Berkebrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz- und Pnvat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................ o

Dresdner Bank........... o

Reichsbank ...... 12

A.E.G.......................

Bekula......................

Elektr. Lieferungsgesellschaft... 6 Licht und Kraft ...........e

Fellen L Guilleaume.........o

Gesellsch.f.Elektr.Untemehmung. 5 Rheinische Elektrizität.......6

Schurken L Co...............5

Siemens L Halske............7

Lahmeyer L Lo............. 10

Buderus ...................0

Deutsche Erdöl ..............4

Gelsenkirchener..............0

Harpener...................0

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 0

Ilie Bergbau ...............6

Nie Bergbau Genüsse........6

Klöcknerwerke .............. 0

ManaeSmamt-Röhre» ........ 0

6% Hess. Landesbank Darmstadt

Gold R. 12.................

6y$% Hess. LandeS-Hypotheken- bank Darmstadt Liqui........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten ..... .......

Deutsche Komm. Sammelabl. An« leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935

% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936

6Yi% ehem. iya% Franks. Hyp.° Bank-Liqu.-Psandbriefe.......

6Yi% ehem. 4«/,% Rheinische Hyp.-Banr-Liqu.«Goldpfe.....

6% ehem. 8% Pr. Landespfand.

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

% ehem. 7% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 10

Steuergutsch. Verrechnungskurs..

4% Oesterretchttche Goldrente....

4,20% Oesterreichtsche Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

* ya% desgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmextkaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 »^Türkische Bagdadbaha-Anleihe

Berlin

Frankfurt a.M.

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Gchluß- turs

Schluß.'. Mittag, böne

Datum

3-1.

1

3-1.

4-1.

Mansfelder Bergbau.........

0

83

83

83

83,5

Kokswerke..................

0

96,75

97

Phönix Bergbau.............

Rheinische Braunkohlen .....

0

49,5

49.65

49,5

49,65

10

214

213

214,25

212,65

Rheinstahl ..................

0

87,75

89

87,75

89,25

Bereinigte Stahlwerke........

0

41,75

41,75

41,5

41.75

Olavi Minen ...............

0

13

12,5

13,13

12 5

Kaliwerke Aschersleben........

6

110,4

109-9

109.5

Kaliwerke Westeregeln........

6

111

110

110

Kaliwerke Salzdetfurth.....iy2

145

145

145

3- G. Farden-Industrie.......

r

135,5

134,9

135,4

134,65

Scheideanstalt...............

9

197

197

Goldschmidt ................

O

90

90

90,5

89,75

Rütgerswerke...............

O

98

98

97,5

97,75

Metallgcsellschast.............

0

83

84

83

83,5

Philipp Holz mann...........

v

80

80

80

80,13

Zementwerk Heidelberg ......

Cementwerk Karlstadt.........

0

107

107

-

0

126

125

-

Schultheis Payenhofer .......

e

102

102

Aku (Allgemeine Kunstseide) ..

0

48,5

48,5

47,25

48,75

Bemberg...................

0

116

117,25

116

116,75

Zellstoff Waldhof ............

0

50,5

49,75

50,13

49,25

Zellstoff Aschaffenburg .......

0

69

69

69

68,75

Dessauer Gas ...............

7

121.65

122,75

Daimler Motoren............

0

49

48-5

49

48,25

Deutsche Linoleum...........

0

66

65

66,25

65

Orenstein & Koppel..........

0

89,25

88,4

Leonhard Tietz..............

0

33,75

33,9

33,4

33,13

Ehade......................

.0

175

178,5

175

179,5

Attumulatoren-Fabrü........

0

148

148

147,25

150

Conti-Gummt...............

0

142

140

142

141

Grttzner....................

01

26-65

28

77

28

Mainkraftwerle Hachst

*

84.75

84,75

1

Süddeutscher Zuges .........

81

163

-I

164

169

Deoilenmarfl Berlin Frankfurt a. Al.

9. Januar

4.Januar

Amtliche Notierung

Amtliche Geld

Notierung

Brief

Geld

1 »rief

Buenos Aires

0 628

0,632

0,628

0,632

Brüssel-----

58,19

58,31

58-17

58,29

Rio de Jan.

0,194

0,196

0.194

0,196

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,50

54,60

54,29

54 J 39

Danzig.....

81,27

81,43

81,24

81,40

London.....

12,205

12,235

12,16

12,19

HelsingforS..

5,385

5,395

5,365

5,375

Pans ......

16,41

16,45

16,41

Holland ...

168'21

168,55

168 26

168'60

Italien.....

21,30

21,34

21,30

21.34

Japan ......

0,710

0,712

0,707

0,709

Jugoslawien

5,649

5,661

5,649

5,661

Oslo.....:

61,35

61,47

61,11

61,23

Wien.......

48 95

49,05

Lissabon...

11.08

11,10

11,035

11,055

Stockholm...

62,94

63,06

62,70

62,82

Schweiz ....

80,72

80,88

80,72

80,88

Spanien....

34,02

34,08

34,02

34,08

Prag.......

10,39

10,41

10,39

10,41

Budapest ...

Neuyork...

2,476

2,480

2,476

2,480

Banknoten.

Berlins.Januar

GM

iMmerilanucDe «toten..............

Belgische Noten..................

Dänische Roten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Note».................

Ungarische Note» ................

2,428

57,96

54,08

12,125

16,37

167,84

21,11

60,95

62,48

80,44

33,78

2,448

58,20

54,30

12,165

16,43

168.52

21,19

61,19

62,74

80,78

33,92