Ausgabe 
4.10.1935
 
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straßen rund um unseren Ort versteigert. Aus der weiteren Umgegend waren Leute in Menge er­schienen. Dementsprechend lagen die Preise außer­ordentlich hoch. Leider wurden die Preise durch Händler sehr hochgetrieben, so daß manche Dorf­leute leer ausgingen. Die Straße Mücke Alsfeld ist durch unseren Ort vollständig fertig­gestellt. Da die Straße mitunter bis einen halben Meter höher zu liegen kommt, werden bedeutende Auffüllungen der Höfe und Zufahrten notwendig. Besonders die Neuanlage der Gossen wird noch ge­raume Zeit in Anspruch nehmen. Es fällt beson­ders der ausgezeichnete Ausbau der Kurven auf, die, wenn sie unter 60 Meter Radius haben, auf acht Meter verbreitert werden. Gegenwärtig wird an der Pflasterung der Strecke Ruppertenrod Mücke gearbeitet. Bis diese Strecke fertig ist, dürf­ten noch drei bis vier Wochen vergehen. Dann werden wir eine sehr gute Straße hoben.

w Burg- u. Nieder-Ge'münden, 3. Okt. Bei den diesjährigen Ob st ver st eigerungen wurden trotz geringen Behangs nur verhältnis­mäßig niedrige Preise erzielt. Dies trifft besonders für die Versteigerungen an den Provinzialstraßen zu. Wirtschaftsobst konnte mit etwa 0,80 Mark je Korb voll (am Baurn gegen Barzahlung) erworben werden. Bessere Sorten wurden bis 2 Mark je Korb bezahlt. Die Kartoffelernte ist hier schon beendets Die Erträgnisse blieben allgemein hinter den sonstigen Rekordernten zurück. Das Er­gebnis kann als bestiedigend bezeichnet werden. Mit der Aussaat des Winterroggens wurde schon bald nach Beginn der Kortoffelernte ange­fangen. Die junge Saat ist bereits aufgelaufen. Zur Zeit sind die Landwirte mit der Dickwurz- ernte beschäftigt. Auch hier bleiben die Ergebnisse infolge des trockenen Sommers etwas hinter son­stigen Erntejahren zurück. Die Aussaat von Weizen ist im Gange.

. Homberg, 1. Okt. Am Samstag hatte der hiesige Silcherchor zu einem Konzert­abend in der Stadthalle eingeladen. Anlaß hierzu war der Besuch des Männergesangvereins Münster - Sarnsheim. Mit dem Chor Deutschland, heil'ger Name" begrüßte der Silcher­chor seine Sangesbrüder von der Nahe und die übrigen Besucher. Der Präsident des Silcherchores, Herr Ihm, hieß dann die Sangesbrüder von Münster-Sarnsheim herzlich willkommen, begrüßte die Zuhörer und erwähnte, daß während der Rhein­landbesetzung Ausgewiesene des Gastoereins nach Homberg verschlagen worden seien. Seitdem be­ständen freundschaftliche Beziehungen zwischen bei­den Vereinen. Der Abend sei dazu angetan, das freundschaftliche Band enger zu knüpfen. Der Vor­sitzende des Münster-Sarnsheimer Vereins dankte für die herzliche Begrüßung und freundliche Auf­nahme in Homberg. Als Geschenk überreichte er einen rebengefchmückten Korb mit deutschem Wein. Der Abend brachte dann eine Reihe von ausgezeich­neten Darbietungen. Der Gastverein, wie auch der Chor des Gastgebers (Leitung: Lehrer Vieh- mann) brachten Lieder, zum Teil in schwierigem Satz, zum Vortrag und bereiteten den Zuhörern große Freude. Nach Beendigung des Konzertes be­gab man sich zu einem kameradschaftlichen Beisam­mensein jn denFrankfurter Hof". Die Kapelle H i s s e r i ch verschönte den Abend mit guter Musik. Am anderen Vormittag wurden den Gästen die

Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten gezeigt. Am Nachmittag traten die Sänger die Heimreise an. Im kommenden Jahre will der Silcherchor einen Gegenbesuch im Rheinland machen.

£ Groß-Felda, 3. Okt. Am vergangenen Samstag und am Sonntag fand im großen Saal des Gasthauses zurTraube" eine Obstausstel - lung für den hiesigen Bezirk statt. Bei ausgezeich­neter Beschickung wurde den Besuchern viel geboten. Am Eingang hatten die Imker ihren Stand. Neben Honig in vorschriftsmäßiger Verpackung wurden Waben in ihrer verschiedenen Entwicklung gezeigt. Einige Geschäftsleute hatten Einkochapparate, so­wie Maschinen zum Verschließen von Blechbüchsen ausgestellt. Die Leistungsfähigkeit der hiesigen Obst­bauzüchter zeigte sich besonders in den fertig verpack­ten Aepfeln in Kisten. Das Obst war nach Gruppen eingeteilt und wurde prämiiert. Auch die verschie­densten Obstweine waren zur Schau gestellt und bestanden die Prüfung der Kommission mit Erfolg. Die Gesamtleitung der Ausstellung hatte Obstbau­inspektor Kurz, dem die Mitglieder des hiesigen Obstbauoereins zur Seite standen. Die Ausstellung dürfte ein Ansporn sein, sich dem Obstbau mehr als zuvor zu widmen. Die Schau war sehr gut besucht.

<5 Grebenau, 2. Okt. Nachdem nun sämtliche genehmigten Tagewerke bei der Notstandsmaß- nähme der Gemeinde geleistet sind, konnten sämtliche Notstandsarbeiter in die neue, vom Ar­beitsamt genehmigte Maßnahme beim Forst- amt Grebenau eintreten und dadurch ohne Unterbrechung ihre Arbeit fortsetzen. Genehmigt sind vom Landesarbeitsamt für diese neue Maßnahme 4435 Tagewerke. Der vom Arbeitsamt gezahlte täg­liche Förderungssatz beträgt 2,80 Mark. Die tägliche Arbeitszeit beläuft sich auf acht Stunden, der Stun­denlohn auf 0,43 Mark. Die Arbeiten erstrecken sich lediglich auf Wegebau. Zur Chaussierung kommt der Lauterbach-Lingelbacher Weg, Försterei Schwarz (öffentlicher Verbindungsweg von Lingelbach über Schwarz nach Lauterbach.) Zur Zeit werden in die­ser Maßnahme 60 Mann aus 7 Gemeinden beschäf­tigt. Da gleichzeitig auch mit den Kulturarbeiten in den einzelnen Förstereien begonnen wird, konnte noch eine Anzahl Arbeiter eingestellt werden, die nicht in die Notstandsmaßnahmen kommen können. Während ein Teil der übrigen Arbeiter im Bauge­werbe tätig ist, sind gegenwärtig keine Arbeits­losen hier vorhanden. Bei der Obstver­st e i g e r u n g an den hiesigen Provinzialstraßen kam der Zentner gutes Obst auf 8 bis 10 Mark, Wirtschaftsobst auf 6 bis 7 Mark.

Kirche und Schule.

IahreSfest des Oberhessischen Missions- Vereins für Basel.

* Nidda, 2. Okt. Hier fand das Jahresfest des Oberhe s s ischen Mi s s ionsvereins für Bafel statt, das einen sehr anregenden Ver­lauf für die Gemeinde und die von auswärts er­schienenen Teilnehmer nahm.

Die Tagung begann mit einem Missions - gottesdienst, in dem Missionar R u f f, China, jetzt Frankfurt a. M., predigte. Daran schloß sich ein Missionskindergottesdienst.

Der Gemeindeabend in der schönen er­neuerten Kirche war gut besucht. Es hielten packende

Ansprachen der Vorsitzende desBertww, Pfarrer Gußmann (Kirchberg), Missionar Ruff und Dekan und Pfarrer S c r i b a (Nidda), der das Schluß- und Dankeswort sprach. Der Posaunen­chor Wallernhausen verschönte die Feier durch seine Darbietungen.

Am nächsten Morgen versammelten sich die Teil­nehmer zur Jahresversammlung (auch Laien) in der Kleinkinderschule. Nach gemeinsamem Gesang und nach der stärkenden Ansprache von Pfr. Kalb Henn (Merlau) erstattete der Vor­sitzende den I a h r e s b e r i ch t. Aus ihm war u. a. zu entnehmen: der Rechner des Vereins, Pfarrer S t a u b a ch , sowie der alte, treue Missionsfreund, Pfarrer Groh (Gießen), starben. Ihrer wurde in üblicher Weise dankend und ehrend gedacht. 120 oberhessische Gemeinden gehören jetzt dem Missions­verein als Mitglieder an. In Hungen fand die übliche Arbeitstagung statt, in Bad-Nauheim am 30.9. und 1.10.1934 die Jahresversammlung. An der Missionswoche in Basel nahmen zwei Kandida­ten des Friedberger Predigerseminars teil, sowie Pfarrer R e u s ch (Leihgestern), der in interessanter Weise die in Basel empfangenen Eindrücke schil­derte. Die Rechnungsablage des Rechners, Pfarrer K a l b h e n n (Merlau), dem für feine Mühe ge­dankt wurde, zeigte einen günstigen Kassenbestand. Pfarrer und Oberkirchenrat a. D. Ze ntgraf hielt dann den HauptvortragNeues Licht über Luthers Bibelübersetzung aus den Erfahrungen der deutsch- evangelischen Mission". Die ganze Schwierigkeit der Fixierung und Uebersetzung einer völlig unbekann­ten Sprache, sowie die Genialität Luthers, der die Eindeutschung des Evangeliums schuf, wurde den Zuhörern plastisch vor Augen geführt. Der Vortrag wurde mit großem Beifall und Dank ausgenommen.

Nach gemeinsamem, einfachen Mittagessen be­endete eine kurze Vorstandssitzung die Tagung.

Tagung des Hessischen Sondergenchis in Mainz.

Mainz, 1. Oktober. (LPD.). Das Hessische Sondergericht hielt in Mainz eine Sitzung ab, in der fünf Fälle zur Verhandlung standen. Der 45jährige Adam Kissel aus Mainz hatte am 5. August in einer Wirtschaft in Gonsenheim Äuße­rungen bezüglich der SA. getan, die geeignet ge­wesen wären, das Ansehen derselben aufs schwerste zu schädigen, wenn sie nicht in betrunkenem Zu­stande gefallen wären. Kissel wurde nach § 330a zu 4 Wochen Gefängnis verurteilt, die durch die erlittene Untersuchungshaft verbüßt sind. Der 26jährige Josef L e i ch n e r aus Mainz, der auf feiner Arbeitsstelle eine staatsfeindliche Bemerkung machte, wurde im Sinne des § 1 der Verordnung vom 20. Dezember 1934 zur Abwehr heimtückischer Angriffe auf die Reichsregierung zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Ein Monat und eine Woche Untersuchungshaft tarnen in Anrechnung. Strafmildernd kam in Betracht, daß der Angeklagte im Sine des § 51,2 minderwertig ist. Die 40jährige Ehefrau Margarete Bischoff aus Mainz hatte als Mitpatientin im Krankenhaus durch Auf­stellung unwahrer Behauptungen Unruhe und Un­mut hervorgerufen. Sie ist als frühere rührige Kommunistin bekannt, die auch heute noch das

große Wort führen möchte. Sie wurde nach § 1 der Verordnung vom 20. Dezember 1934 unter Berück­sichtigung ihres körperlichen und geistigen Zustan­des zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Der 30jährige Heinrich Z u m b r o cf aus Westfalen hatte in Viernheim am 21. August in einer Wirt- schäft gröblich entstellte Tatsachen bezüglich des Führers und von Maßnahmen der Reichsregierung behauptet, die er von einem Manne hörte, der als ganz gefährlicher politischer Drahtzieher bereits steck- brieflich verfolgt wird. Zurnbrock hatte diese Be­hauptungen gedankenlos nachgeschwätzt. Er wurde zu 5 Wochen Gefängnis verurteilt, die als durch die Untersuchungshaft verbüßt angesehen wurden. Der 32jährige Friedrich Karl L a nig II. in Gimbsheim hatte am 5. August in einer Wirt­schaft eine abfällige Bemerkung bezüglich der Reichs­autostraßen gemacht, die sich als grober Unfug her­ausstellte. Er wurde zu 3 Wochen Hast ver­urteilt, die als verbüßt erklärt wurden.

Billige'" Zigarrenfabrikanten erwischt.

LPD. Lorsch, 3. Okt. Zwei hiesige Zigarren­fabrikanten hatten ihre Erzeugnisse unter U m - gehung der Tabakbanderolensteuer billig verkauft. Jetzt kam die Zollbehörde hinter dieses Verfahren. Wegen Hinterziehung der Bande­rolensteuer wurden beide fe ft genommen.

Rundfunkprogramm.

Samstag, 5. Oktober.

6 Uhr: Choral, Morgenspruch Gymnastik. 6.30: Buntes Morgenkonzert. In der Pause Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 9: Nachrichten. 9.15: Konzert. 9.45: Prosa aus unserem Gau:Du sollst nicht meckern!" Eine lehrreiche Begebenheit aus unseren Tagen. Von Ernst Eimer. 10.15: Schulfunk. 11.45: Bauernfunk. 12: Buntes Wochenende. 13: Nach­richten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Buntes Wochenende. 14: Nachrichten. 14.15: Mitten im Werktag. 15: Eine Viertelstunde Kurzweil. 15.15: Jugendfunk. 16: Der frohe Samstagnachmittag. 18: Abend über dem Kaiserstuhl. Ein Herbstidyll. 18.20: Stegreifsendung. 18.30: Wir schalten ein! Das Mikrophon unterwegs. 19: Auftakt zum Erntedank­fest 1935. Feierstunde am Fuße des Bückeberges. 19.45: Die Wochenschau des Zeitfünks. 20: Nach­richten. 20.10: Ruf der Jugend. 20.15: Aus dem Wartburgsaal Saarbrücken: Großer Bunter Abend. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.30: Tanzmusik zum Wochenende. 24 bis 2: Beliebte Weisen aus deutschen Operetten.

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