Wirtschaft
im
zeigte
Monat Sep-
Vereinigung Kontingents- Satzung fol-
Hhein Mainische Börse.
Mittagsbörse weiter schwächer.
Der Vorstand der Wirtschaftlichen der Roggen- und Weizenmühlen als stelle gibt auf Grund des § 16 der gendes bekannt:
1. Die Verarbeitungsquote für den
tember wird auf 8 v. H. des Roggen gründ kontin- aentes und 8 v. H. des Weizen gründ kontingentes festgesetzt.
2. Für die Mühlen mit einer Tageshöchstleistungsfähigkeit von mehr als 2 Tonnen, denen nur Naturkraft zur Verfügung steht und die ein Jahresgrundkontingent von nicht mehr als insgesamt 3000 Tonnen Roggen und Weizen haben, sowie für die Mühlen von mehr als 2 Tonnen Tageshöchstleistungsfähigkeit, deren Iahresgrundkontin- gent nicht höher als ingesamt 750 Tonnen Roggen und Weizen ist und die überwiegend Lohn- und Umtauschmüllerei betreiben, werden für die drei Monate September, Oktober und November 25 v. $). des Roggengrundkontingentes und 25 v. H. des Weizengrundkontingentes zur Vermahlung freigegeben, ohne Festsetzung einer bestimmten Menge für einen Monat.
3. Allen Mühlen, die eine Tagesleistungsfähigkeit von nicht mehr als 2 Tonnen haben, werden für die Monate September, Oktober und November insgesamt 25 v. H. des Roggengrundkontingentes
worden. Aber niemals ist das Bild des Prinzen aus ihrer Seele geschwunden. Der im Jahre 1797 geborene Sohn Heinrich (gestorben 1810) zeigte in )en Gesichtszügen, im Körperbau und Haltung ganz das Ebenbild des Prinzen, so daß selbst Caroline verwundert ist und darüber äußert: „Oft frage ich mich, warum fehlt meiner lieben, selbständigen Jette diese Aehnlichkeit, da sie doch fünf Pierteljahre früher geboren wurde? Oft drücke ich ihn mit schneidendem Schmerz an die Brust, in der sein Ebenbild lebt, ost denke ich, es ist die Belohnung für das getreue
Der kaufmännische Nachwuchs im rheinmainischen Wirtschaftsgebiet
Eine Tagung der Prüfungsausschüsse.
rel 2,40, RWE 0,25, Schuckert etwa 0,50 v. H., nur Lahmeyer 132,25 (131,50). Schwächer lagen auch Reichsbankanteile um 2, Braubank um 2 v. H. Schiffahrtswerte gehalten, AG. Verkehrswesen bis 1 v. H. niedriger. Don Zellstoffwerten Waldhof 2,25, Aschaffenburger 2 o. H. schwächer.
Deutsche Staatsanleihen etwas abgeschwächt, so Altbesitz um 0,25, daneben Zinsvergütungsscheine um 0,2 v. H. Gut gehalten waren Kommunal-Um- schuldung bei 88 und späte Schuldbücher bei 97. Auslandsrenten fast umsatzlos und unverändert.
Im weiteren Verlaufe trat keine Erholung ein, es überwogen noch leichte Kursrückgänge. So gaben RWE. bis 127,75 nach 129,25 nach, Siemens waren
und 25 v. H. des Weizengrundkontingentes zur Vermahlung freigegeben, ohne Festsetzung einer bestimmten Menge für einen Monat.
4. Ein Austausch von Roggen und Weizen im Rahmen der zur Verarbeitung freigegebenen Kon-
Ausharren in meiner Pflicht: oft denke ich ihn mir in Williams Armen — doch genug! Der teure Junge ist meine Freude, mein Stolz und er und Jettchen können nur allein mich auf Augenblicke vergessen lassen, daß das Leben ein dunkles Räthsel voll feindlicher'Widersprüche ist." — .
Am 31. Januar 1815 wurde eine Frau zu Grabe getragen, die die Anwartschaft hatte, einst den gekrönten Häuptern zugezählt zu werden, wenn Prinz William mehr Charakterstärke gezeigt hätte.
nach Driburg. Inzwischen hatte aber Carolinens Vater seine Tochter zu bestimmen versucht, die durch die Ehe erworbenen Rechte niederzulegen und in eine Scheidung ein^uwilligen, die der Hof sicher verlangen würde. Vielleicht wäre Caroline doch fest geblieben und hätte den Einflüsterungen des Vaters nicht stattgegeben, wenn nicht am 12. November eine Frühgeburt ihre Mutterhoff- nungen zerstört hätte.
Ueberdies schrieb ihr die Königin: „sie baue — als edles Weib — fest auf das Versprechen eines anderen edlen Weibes; sie schicke mir noch einmal ihren Sohn — ohne Furcht —, denn sie wüßte, ich würde ihn mit Treue den mütterlichen Händen, seinen Pflichten — und seinem Daterlande zurückgeben". Dieser Brief mochte Caroline bestimmen, den Vorschlag des Vaters anzunehmen, der Pflicht zu gehorchen — sollte sie auch verbluten. Der Prinz reiste am 29. November wieder von Driburg ab, von Dutton bis Stade begleitet. Es war ein L e b e- wohl für immer. Niemals sahen sich die Liebenden wieder. Als der Vrinz sie noch in letzter Minute anflehte, nicht von iym zu lassen, was auch
kommen möge, schwieg Caroline.
Der Brief der Köniain ließ keinen Zweifel dar- . über, daß eine Fortführung der Ehe ausgeschlossen und die Scheidung unverzüglich in . die Wege geleitet werden sollte. Der Prinz war ein ; Schwächling und überließ die Entscheidung seinem Weibe. Er versprach, stillschweigend in die Scheidung zu willigen, wenn Carotine freiwillig ent- ; sagte. Die Haltung des Prinzen sowie die Ablehnung der königlichen Eltern veranlaßten Caroline zu entsagen. Ob hierbei auch die gewiß zu Caro- - linens Ohr gedrungenen Gerüchte von dem Der- \ hältnis des Prinzen zu der irischen Schauspielerin , Dora Jordans mitsprachen? Wer kann es sagen! !
Der Lebensretter. >
Nach der endgültigen Trennung zog Carolinens ( Vater nach Hannover. Sie kränkelte. Und eines , Tages lagen alle Anzeichen des Ablebens vor. Sie j wurde aufgebahrt, mit Blumen und Kränzen be- ; deckt und alle Vorbereitungen zur Beisetzung getrof- , fen. Nur ein junger Art, Dr. M e i n e k e, war von । dem Tod nicht überzeugt, sondern veranlaßte, die , Beerdigung hinauszuschieben. Nach geraumer Zeit schlug Caroline, aus einem Starrkrampf er- ] wachend, die Augen auf, der Atem kehrte zuruck und , das Herz begann zu schlagen. Caroline hatte alle Entscheidungen der Aerzte vernommen, auch bie , Vorbereitungen zur Beisetzung sowie das energische ; Eintreten des Dr. M e i n e k e zu ihren Gunsten gehört. v v
Als nach Monaten der junge Arzt um die Hand Carolinens bat, gab sie das Jawort. Ob aus Dank- barfeit? Die Frage bleibt offen, da eine große Anzahl Bewerber abgewiesen waren. Aber über dieser neuen Ehe lastete ein Schatten, der nicht zu bannen war. Caroline konnte ihren ersten Gatten nicht vergessen. Davon zeugt ein Brief aus dem Jahre 1795, worin sie dem Prinzen mitteilt, daß sie sich mit ihrem Lebensretter für immer verbunden habe:
„Jetzt scheide ich von allen Ansprüchen auf Glück — ich lebe nur noch für und in Anderen — ich trete ab und bin von heute ab tot für Dich. Lebewohl! Mann meiner einzigen — meiner ewigen Liebe. William, Heinrich, Bruder, Gatte, Freund — o, es gibt keine Namen, Dich zu nennen, wie mein Herz Dich nennt — William — nichts trennt unsere Seelen — aber zum letzten Mal — Himmel — zum letzten Male — sagt es Dir Deine Caroline."
Schmerzlicher Austlang.
Der Prinz hatte ihr zuvor, als er von ihrem Bruder Ernst erfahren hatte, daß sie beabsichtige, Dr. M e i n e k e zu heiraten, geschrieben: „Du liebst nicht jenen Mann. Drei Jahre töten Deine Liebe nicyt. — Du bist nur dankend, willst nicht zwei Unglückliche machen und vergißt mein Elend. Kannst Du das? — Weib, dem kein anderes gleicht, Weib, das allein mein Herz füllt und ewig füllen wird, Weib mit der Feuerseele, Du liebst für die Ewigkeit, und nur William, nur Deine erste Liebe kann Dir genügen. — Nein, nein, mein Weib liebt ewig. — Wonnetrunken fühlten wir oft, daß wir nur ein Herz, eine Seele hatten, daß wir nur Eins waren — bis in die größten Kleinigkeiten. — Löse meine Bande — sei mein — oder ich fluche der Tugend selbst. Ich fluche Dir, der Heiligkeit unserer Liebe — ich fluche Deiner Gewalt über mich, ich fluche mir, daß ich meine gesetzmäßigen Rechte an Dich nicht geltend machte, und nahm, was mein war, um es nie wieder verlieren zu können. O Weib, Weib! Ewig bin ich Dein — nie nennt eine Andere Deinen William den ihren!"
Ob die Treuschwüre des Prinzen unter Berücksichtigung der Beziehungen zu der Schauspielerin Jordans gar so tragisch zu nehmen waren? Die Biographen Wilhelm IV. berichten, daß das Ver- hältnis zu der Jordans von 1790 bis 1811 gewährt habe und aus dieser Verbindung zehn Kinder hervorgingen, deren Vaterschaft der Prinz anerkannte.
Caroline war die Gattin ihres Lebensretters ge-
insqesamt 1,25, Licht und Kraft 1,75 v. H. niedriger. Don den später notierten Werten verloren Elsen- handel 2,25, Hoesch 2, Hanfwerke Fussen 1,13, Main« fratt 1 v H Mannesmann gaben nochmals 0,40 nach. 3®. Farben schloffen bei 154 ebenfalls unerholt. Schwächer lagen durchweg Hhpotheken-
Am Rentenmartt blieb das Geschäft bei ebenfalls nicht erholten Kursen still. - Tagesgeld etwas leichter und 3,25 v. H.
Abendbörse etwa behauptet.
Die Abendbörse ließ einen etwas freundlicheren Grundton erkennen, die Berliner Schlußkurse waren zumeist gut gehalten. Das bisherige an.sich geringe Angebot wurde noch kleiner. Eine Kleinigkeit gaben noch JG -Farden um 0,13, Aku 0,13, Mannesmann 0,25 v. H. nach, dagegen Stahlverein, Harpener gut gehalten, AEG. fester. Auch Daimler 0,13 v. H. höher genannt.
Frankfurter Obst- und Gemüfemarkt.
Frankfurt a. M., 3. Sept. Am Gemüse- markt herrschte zunehmendes Angebot in Blumenkohl, Eskarol und Tomaten, dageaen ließ es in Bohnen, Gurken und Kopfsalat, sowie Zwiebeln nach. Ausreichend am Markt waren Kartoffeln, Rotkraut, Weißkraut, Karotten und Wirsing. Außer Tomaten konnte der Geschäftsgang zufriedenstellen. Für Stangenbohnen und Zwiebeln zogen die Preise etwas an, dagegen waren sie für Kohlgemüse und Kartoffeln leicht nachgebend, sonst unverändert. Ausländische Tomaten hatten zufriedenstellendes Geschäft und genügend Angebot.
Es notierten: Blumenkohl 10 bis 45, Buschbohnen 9 bis 12, Stangenbohnen 18 bis 20, Eskarol 4 bis 7, Böhms Kartoffeln 3,50, Pauls-Juli 5,50, Mäuschen (gelb) 11, Kopfsalat 5 bis 10, Radieschen 4 bis 5, Rettich 4 bis 8, Rote Rüben 5 bis 7, Rotkraut 6,5 bis 8. Sellerie 15 bis 30, Blätter- spinat 15 bis 16, Wurzelspinat 16 bis 18, Tomaten 1. Sorte 8 bis 10, 2. Sorte 5 bis 7, Weißkraut 4,5 bis 5,5, Wirsing 7 bis 8, Gärtnerzwiebeln 5,5, Pfälzer 4,5 bis 5, Einmachzwiebeln 12 bis 15, Steinpilze 30 bis 40, Aepfel 1. Sorte 15 bis 18, 2. Sorte 9 bis 12, Falläpfel 3 bis 5, Birnen 1. Sorte 16 bis 25, 2. Sorte 10 bis 14, Kochbirnen 5 bis 8, Brombeeren 30 bis 35.
Hindermarkt in Gießen.
Auf dem gestrigen Rinder-Nutzviehmartt in Gießen standen 455 Stück Großvieh, 94 Fresser und 105 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 380 bis 490 Mark, 2. Qualität 270 bis 350, 3. Qualität 150 bis 250; Rinder, bis 5Ljährig 90 bis 150, %• bis zweijährig 150 bis 230, tragend 200 bis 410; Kälber bis zu zwei Wochen 34, bis zu vier Wochen 49, bis zu sechs Wochen 64 Mark. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverlauf mittelmäßig. — Nächster Markt am 17. September.
LPD. Frank furt a. M., 3. Sept. Im Plenarsaal der Industrie- und Handelskammer traten die Prüfungsausschüsse für die Durchführung der Kauf- mannsgehilfenprüfunA zu einer Beratung zusammen, zu der 80 Vertreter von Handelskammern und Berufsschulen, Betriebsführer aus Frankfurt, Offenbach, Darmstadt, Mainz, Worms, Wiesbaden, Bingen, Gießen, Wetzlar, Fulda, Friedberg, Hanau, Schlüchtern, Limburg und Königstein und der Leiter des Amtes für Arbeitsführung und Berufserziehung erschienen waren. Der Leiter Dr. Mettenheimer hob in seiner Begrüßungsansprache hervor, daß die Verhandlungen dem Wohle des kaufmännischen Nachwuchses dienen, für dessen Ausbildung eine Reihe vorbildlicher Maßnahmen getroffen wurden.
Geschäftsführer D e t t m e r erstattete einen ausführlichen Bericht, der die mühevolle, aber erfprieß- liche Arbeit des Amtes für Arbeitsführung und Berufserziehung erkennen ließ.
3m rhein mainischen Wirtschaftsgebiet ist es dank der Mitarbeit zielbewußter Männer der Wirtschaft und der Deutschen Arbeitsfront zuerst im ganzen Reich gelungen, in der Frage der Ausbildung der Kaufmannsjugend zu praktischen Ergebnissen zu gelangen (Einführung des einheitlichen Lehrvertrags, Lehrlingsrolle, Lehrlingswarte, Lehrtingsüberwachungsstellen).
Der Versammlung lagen ferner neue Richtlinien über die Auswahl und Ausbildung der kaufmännischen.Lehrlinge vor. Der Redner konnte in seinem Rückblick im allgemeinen eine Steigerung der Leistungen feststellen, während sich andererseits aber auch große Mängel zeigten. Die
Oie Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
1092: Abtragung der belgischen Zahlungsrückstände aus dem alten Zahlungsabkommen mit Deutschland.
1093: Erhöhung der rumänischen Devisenzuteilung für das dritte Vierteljahr.
1094: Umsatzsteuerumrechnungssätze für August 1935. 1095: Bekanntmachung KP 19 der Ueberwachungs-
stelle für unedle Metalle betr. Kurspreise.
Das finanzielle Ergebnis der Konkurse und Vergleichsverfahren 1934.
Fwd. Nach einer Veröffentlichung des Statistischen Reichsamts in „Wirtschaft und Statistik" betrug die Gesamtsumme der Jnsolvenzoerluste im Jahre 1934 rund 201 Millionen Mark gegenüber 341 Millionen Mark im Jahre 1933 und 815 Millionen Mark im Jahre 1932. Da in dieser Zahl die statistisch nicht erfaßten gerichtlichen Insolvenzen (mangels Masse abgelehnte Konkurse und nicht abgeschlossene Verfahren), sowie die außergerichtlichen Erlaßvereinbarungen, Zwangsversteigerungen und bergt nicht enthalten sind, sind die tatsächlichen Ausfälle größer. Jedoch dürfte auch die Gesamtsumme der Jnsolvenzoerluste im gleichen Umfang gesunken sein wie der feststellbare Betrag.
Die ermittelten Jnsolvenzoerluste umfassen das voraussichtliche finanzielle Ergebnis von 2705 eröffneten Konkursverfahren (98,5 v. H. aller Konkurseröffnungen). Bei diesen Verfahren sind insgesamt 187 Millionen Mark Forderungen angemeldet worden, wovon 13 Millionen Mark bevorrechtigt waren. Soweit sich der Gang der Verfahren übersehen läßt, werden von der gesamten Schuldenmasse 8,7 v. H. gedeckt sein, und zwar von den nichtbevorrechtigten Forderungen 5,9 v. H. und von den Vorrechtsforderungen 49,6 v. H. Insgesamt werden die Gläubiger der im Jahre 1934 eröffneten Konkursverfahren rund 171 Millionen Mark ihrer Forderungen verlieren. Die Verluste, die die Gläubiger bei den mangels Masse abgelehnten Konkursanträgen erlitten haben, sind in dieser Zahl nicht enthalten.
Bei den im Jahre 1934 beendeten 527 Erlaßvergleichen mit finanziellem Ergebnis waren Forderungen in Höhe von 55,7 Millionen Mark angemeldet. Davon entfaÄen 5,4 Millionen Mark auf Stundungsoergleiche. Bei 492 Vergleichsverfahren, für die Forderungen in Höhe von 50,2 Millionen Mark bestanden, wurde im Durchschnitt eine Vergleichsquote von 40,5 d. H. vereinbart. Die Gläubiger dieser Insolvenzen haben somit auf 29,9 Millionen Mark (= 59,5 v. H. der Forderungen) verzichten müssen.
Verarbeitungsquoten der Roggen- und Weizenmühlen.
Ursachen bei einem Versagen nach Beendigung der Lehrzeit seien zu einem großen Prozentsatz auf die mangelhafte Auslese zurückzuführen. Der Geschäftsführer erörterte dann die Durchführung dor Kausmannsgehilfenprüfung im hiesigen Bezirk, bei der Unternehmer, Kaufmannsgehilfen und Diplomhandelslehrer ihre Erfahrungen in den Dienst der Sache stellten.
Bei der folgenden Aussprache wurde von zahlreichen Vertretern eine Reihe praktischer Vorschläge und Anregungen gegeben. Im weiteren Verlauf der Tagung erschien auch Professor Dr. Lu er, um sein großes Interesse an der Frage der Ausbildung der kaufmännischen Jugend zu bekunden. In seiner Ansprache wies er darauf hin, wie wichtig nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch die Ausbildung eines geeigneten kaufmännischen Nachwuchses sei.
Die Erziehung der Kaufmannsjugend fei eine Gemeinschaftsaufgabe der Ministerien, der Deutschen Arbeitsfront und der Organisation der wirtschaft.
Dr. L u e r gab seiner festen Ueberzeugung Ausdruck, daß das Zusammenschweißen der sozialpolitischen und wirtschastspolittschen Ordnung gute Früchte zeitigen werde. Jedenfalls stehe fest, daß im rheinmainischen Wirtschaftsgebiet in dem bisherigen Rahmen weitergearbeitet werde.
In einer Nachmittagssitzung wurden u. a. Fragen der Berufsberatung, der Nichtzulassung von Nicht- ariern, des Kurzschrift- und Schreibmaschinen-Unter- richts und verschiedene Mißstände erwähnt, die sich bei der Lehrlingsausbildung in einzelnen Geschäftszweigen infolge ihrer Struktur ergeben.
Frankfurt a. M., 3. Sept. Die Börse „ _ unter dem Eindruck der anhaltenden Unsicherheit im abessinischen Konflikt weiterhin Zurückhaltung und Kursabschwächungen. Die fehlende Aufnahmewilligkeit gegenüber dem nur sehr geringen Angebote führte teilweise zu stärkeren Kurseinbußen. Bankenkundschaft fehlte wiederum fast ganz, der berufsmäßige Börsenhandel hielt stärker zurück. Farbenindustrie gingen auf 154,25 (155) zurück, Rütgers- roerfe wurden etwa 3 v. H. schwächer genannt. Montanwerte allgemein niedriger, so Stahlverein um 1,90, Rheinstahl 1, Mannesmann 0,90, Buderus etwa 2, Harpener etwa 1 v. H. Auch Mafchinen- aktten heute schwächer, so Daimler um 1 v. H. Am Elekttomarkt verloren AEG. insgesamt 1,13, Gesfü-
tingentsmengen ist nicht gestattet.
5. Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß auch Lohn- und Umtauschmüllerei für Selbstversorger, Deputatempfänger und Empfänger eines Leibgedinges, sowie Vermahlungen für Heeresverpflegungsämter und Marine-Intendanturen Kontingent liegen.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
___________________________Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt 0.2)1.
Berlin
Frankfurt a. M
«Berlin
Frankfurt a. M.
Serkin
Devisenmarkt Berlin — 3
'ranffurt a. M.
Schlußkurs
Abendbörse
Schluß« kurs
Mittag« börse
Schlußkurs
Schluß!. Abend« börse
Schluß» kurs
Schlußk. Mittagbörse
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag« börse
2. September
Z. September
Amtliche Notierung
Geld | Brief
'Datum
2-9.
3 9.
2 9.
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Datum
2.9.
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Datum
2 9.
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Geld
Srief
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche ReichSanl. von 1984 6)4% Doung-Änleihe von 1930 .. Deutsche Anl.«Ablbs.»Schuld mit
AuSlos.-Rechien .............
4*/,% Deutsche ReichSpostschatzan« Weisungen von 1934, 1.......
6% ehern.8% Hess. BolkSstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............
4)4% ehern. Hessische Laude-bant Darmstadt Gold R. 12........
6%% ehern. Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Staut ...
4)4% ehern. 8% Darmst. Komm.
LandeSb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammelabl. Anleihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
4)4% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar dir 1935
iV4% ehern. 4)4% Franks. Hyp^ Vank-Liau.-Pfandbricse.......
6)4% ehern. 4)4% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse.....
4)4% ehern. 8% Pr. LandeSpsand- briefanstalt, Pfandbriese R. 19 4)4% ehern. 7% Pr. LandeSpsand- bnesansk., Gold Komm. Cbl.VI
Steuerkkutsch.BerrechnungSk. 35-89
4% Oesterreichische Goldrente.... 4,20% Oesterreichische Sllberrente 4% Ungarische Goldrente.......
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5% obgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdabbahn-Anleihe
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Hamburg-Amerika-Paket o Hamburg-Südam. Dampfschiff. o Norddeutscher Lloyd .........o
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alle Bergbau Genüsse........6
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ManSfelder Bergbau.........I
Phönix Bergbau....... 0
Rheinische Braunkohlen .....18
Rheinstahl................8)4
Bereinigte Stahlwerte........0
Otavi Minen ...............0
Kaliwerke Aschersleben........ 6
Kaliwerke Westeregeln........6
Kaliwerke Salzdetfurth.....7)4
9. G. Farben-Jnvustrir ....... 7
Scheideanstalt......... 9
Goldschmidt ................0
Rütgerswerke...... 4
Metallgelellschast..... *
Philipp Hohmann......... C
Zementwerk Heidelberg ......1
Cemeutwerk Karlstadt......... 4
Schultheis Patzenhofer . . . ... 4
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg..........*........0
Zellstoff Waldhof ............0
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer @a5 ...............7
Daimler Motoren........ 0
Deutsche Linoleum....... 6
Lrenstein & Koppel ..........0
Westdeutsche Kaufhof.........0
Cha de................... 0
Secumulatoren-Fabrik.......12
Conti-Gumm, ................
Gritzner................... g
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Japan ......
Jugoslawien. Oslo.....:
Wien.......
Lissabon.... Stockholm...
Schweiz ...
Spanien....
Prag.......
Budapest ... Reuyork...
_______Le
Amerikanische Belgische Not Dänische Not Englische Not Französische 9 Holländische 9 Italienische N Norwegische Deutsch Lestk Rumänische ss Schwedische 9 Schweizer No Spanische No Utiflarifdje Nl
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Schilling
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Geld
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33^4
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2,491
” »rfcT ' 2,459 41,88 55,07
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33^8


