Ausgabe 
4.7.1935
 
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Die

SJ.-fpor/

7.10. 34

Lichtspielhaus* Gießen

ver- not-

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Wenn eine, so hat die nunmehr beendete Saison 1934/35 an die Nationalspieler des deutschen Fuß­ballsports große Anforderungen gestellt. Abgesehen von den Balkanspielen einer Auswahlmannschaft, die ebenso wie die Starts im Juli auf Island nicht als offizielle Länderkämpfe gelten, wurden elf Län­derspiele ausgetragen, unter den Gegnern waren anerkannt starke und berühmte Ländermannschaften. Das Ergebnis sieht so aus: acht Siege, davon der bedeutendste gegen den Weltmeisterschafts-Zweiten Tschechoslowakei, ein Unentschieden und zwei Nie­derlagen.

Otto Wahl, der bekannte thüringische Ski­läufer, ist in Jena im Alter von nur 32 Jahren gestorben.

Die Ergebnisse der Nordlandreise haben das po­sitive Gesamtergebnis leider etwas abgeschwächt unsere Nationalspieler hatten es eben schon in den Gliedern, daß nun Saisonschluß ist, aber der deutsche Fußballsport kann auch diesmal zufrieden auf das ereignisreiche Spieljahr zurückblicken, fein internationaler Ruf und feine europäische Stellung unter den besten Mannschaften des Kontinents, alles in allem genommen, feine Stellung an der Spitze der europäischen Amateur-Mannschaften, blie­ben gewahrt.

Die Länderspiele dienten gleichzeitig der Suche und der Auswahl von Talenten für die Beschickung

werden muß, um in einiger Zeit den Zustand zeichnen zu können, der im Gesamtinteresse wendig und wünschenswert ist.

Oer Besuch des Re chsbischofs in Marburg.

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*

Zum diesjährigen Gordon-Bennet- Rennen für Freiballone sind dem veranstaltenden polnischen Luftsport-Verband bisher Meldungen von fünf Nationen und zwar von Deutschland, Belgien, Frankreich, Polen und der Schweiz zugegangen.

Zu der am morgigen 5. Juli in Marburg statt­findenden Kundgebung mit dem Reichsbischof werden, wie die Fahrkartenausgabe Bahnhof Gie­ßen mitteilt, von fast allen oberhessischen Bahnhöfen

aus Sonntagsrückfahrkarten ausgegeben. Karten gelten von 0.00 Uhr bis ^4.00 Uhr.

kreises zu werden verspricht, wickelt sich nach folgen­dem Festplan ab:

Samstag nachmittag: Kampfrichtersitzung, feierliche Flaggenhissung und Sondervorsührungen der Turner und Turnerinnen. Anschließend Treffen der Turnschulteilnehmer.

Sonntag vormittag: Morgenfeier, Wett­kämpfe, völkische Aussprache und Probe der Kreis­vorführung für das Gaufest in Gießen.

Sonntag nachmittag: Festzug. Allgemeine Freiübungen, Volkstänze der Turnerinnen, Riegen­turnen, Faustballspiele. Siegerehrung.

An den Wettkämpfen nehmen insgesamt an­nähernd 600 Turner und Turnerinnen teil.

An Meldungen liegen vor: Zum Zwölf­kampf (Turner) Oberstufe 25, Mittelstufe 50, Un­terstufe 91. Dreikampf (Turner) Oberstufe 90, Unterstufe 120. Meldungen zum Neun- k a m p f (Turnerinnen) Oberstufe 31, Unterstufe 107. Dreikampf (Turnerinnen) Oberstufe 15, Unterstufe 40.

Zum Riegenturnen am Sonntagnachmittag sind 21 Riegen gemeldet. Man darf überzeugt sein, daß nicht nur die Turner von Sinn, sondern auch die ganze Bevölkerung des Ortes, die als sehr turn­freudig bekannt ist, alles aufbieten werden, um dem Turnfest des Kreises 8 Lahn-Dill zu einem vollen Erfolg zu verhelfen.

Kreisturnfest Wetterau in Bad-Nauheim.

Turnfeste sind immer Volksfeste im besten Sinne des Wortes gewesen. Das soll auch wieder der Fall sein beim Kreisturnfest des Turnkreises Wetterau- Vogelsberg am 6. und 7. Juli in Bad-Nauheim.

Ein Jahr Fußball-Länderspiele

Acht Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen.

des Olympia-Turniers, die für die deutsche Ama­teursportbewegung ja nach denselben Gesichtspunk­ten wie die Aufstellung der Nationalmannschaften für die jeweiligen Länderspiele erfolgt. In den 26 Nationalspielern, die die elf Länderkämpfe der ab­geschlossenen Spielzeit bestritten, ist nach der heuti­gen Sachlage auch die Stammtruppe für die Olym­piamannschaft zu erblicken, für die eine weitere Reihe von Anwärtern in noch jüngeren Spielen steckt, die u. a. bereits die Auswahlspiele auf dem Balkan bestritten haben und jetzt die Jslandreise im Juli mitmachen.

Diese Stammtruppe der 26offiziellen" Ratio- nalspieler setzt sich wie folgt zusammen:

Torwärter:

Buch loh (VfB. Speldorf); Jacob (Jahn Re- gensburg).

Verteidiger:

Janes (Fortuna Düsseldorf); Busch (Duis- bürg 99); liefe! (Eintracht Frankfurt); Stührk (Eimsbüttel); Schwartz (Viktoria-Hamburg): M u n k e r t (1. FC. Nürnberg).

Läufer:

Münzenberg (Al. Aachen); Goldbrunner (Bayern München); Grämlich (Eintracht Frank­furt); Z i e l i n k f i (Hamborn 07); Bender (For­tuna Düsseldorf); Appel (Berliner SV.); Schulz (Arm. Hannover).

Stürmer:

Lehner (Schwaben-Augsburg); S i f f l i n g (SV. Waldhof); Conen (FV. Saarbrücken); Fath (Wormatia Worms); Hohmann (VfL. Benrath); K o b i e r s k i (Fortuna Düsseldorf); Rohwedder (Eimsbüttel); Lenz (Bor. Dortmund): Däm­mt n g e r (Karlsruher FV.); Szepan (Schalke 04); Raffeln berg (VfL. Benrath).

Preußen.

Frankfurts Haushaltsjahr 1934 ausgeglichen.

LPD. Frankfurt a. M., 2. Juli. In einer Pressebesprechung machte Frankfurts Stadtkämme-

Voraussetzung dafür ist, daß die Eintrittsvreise zum Festplatz so volkstümlich wie nur möglich gehalten sind. Es sei auf die heutige Anzeige verwiesen.

LSZahre RadklubTeutonia" Krofdorf

Der RadklubTeutonia" Krofdorf, einer der rührigsten Radfahrervereine des Bezirks, begeht am 6. und 7. Juli d. I. die Feier feines 25. Stif­tungsfestes. Aus diesem Anlaß wurde ihm die Ausrichtung derBezirksmeisterschaft im ler Streckenfahren übertragen, während weiterhin noch ein 30-I<m-Jugend-Zuverlässigkeitsfahren sowie ver­schiedene saalsportliche Konkurrenzen zum Austrag kommen.

Bereits am frühen Morgen des Sonntags star­ten die Straßenfahrer des Bezirks über eine Strecke von zirka 100 Kilometer (KrofdorfGießen -RodheimZollbucheHerbornWetzlarDuten­hofenGießenKrofdorf) während die Jugend ca. 30 Kilometer, über die Strecke KrofdorfKinzen- dachDorlarGarbenheimWetzlar und zurück, zurückzulegen hat.

Starten in den Reigen- und Kunstfahrwettbe­werben lediglich die Mannschaften des Bezirks, so hat das Zweier-Radballspiel seinen besonderen Reiz durch die Teilnahme des Deutschen und Welt­meisters Schreiber (Frankfurt a. M.), der mit dem jungen und sehr talentierten Nachwuchsspieler Hofmann am Start erscheint und gegen die Mannschaften des Bezirks in Wettbewerb tritt. Wird es dem Bezirksmeister Baum-Von-E-iff oder c.ner der starken Mannschaften des Bezirks gelin- lingen, sich gegen die Frankfurter erfolgreich zu behaupten?

Krofdorf, als Festort bestens bekannt, wird am Sonntag sicherlich der Treffpunkt vieler Radsportler des Bezirks sein.

Weitere Handballergebriiffe im Kre^s VIII.

To. Krofdorf I. To. Roth I. 19:13 (7:4). B^s zur Halbzeit sah es nicht so aus, als ob sich aus dem Spiel ein wahres Schützenfest entwickeln würde. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten die Gäste, die nur mit acht Mann zur Stelle waren, noch ziemlich Widerstand leisten. Nach dem Wechsel setzte der Torsegen mit dem Nachlassen der beiderseitigen Hintermannschaften ein.

To. Allendorf a. d. Lumda To. Treis 9:3 (5:3). Sofort oom Anstoß weg kommt Allen- dorf ins Spiel und hat auch schon nach kurzer Zeit mit drei Toren die Führung. Trotzdem nun die Gäste immer mehr aufkommen und sogar feldüber­legen sind, gelingt es ihnen, nur drei Tore aufzu- hlen, während die Platzbesitzer ihrerseits das Halb­zeitresultat auf 5:3 stellen. Nach dem Wechsel ma­chen sich bedenkliche Schwächen in der Hintermann­schaft von Treis bemerkbar, die Allendorf geschickt ausnutz und so seinen Sieg durch weitere vier Tore sicherstellt.

To. Pohl-Göns Jgd. To. Lang-Göns Jgd. 4:13 (2:7). Die Gäste konnten einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg buchen, der vor allen Dingen durch ausgefeilte Technik und großen Eifer erzielt wurde und der noch höher ausgefallen wäre, wenn Lang-Göns feine komplette Mannschaft zur Stelle gehabt hätte.

To. Groß-Rechtenbach To. Hörns­heim 3:7 (2:3). Daß die Platzbesitzer an Spiel­stärke verloren haben, spiegelt sich auch in diesem

Bekanntmachung.

2>ie bereits fälligen Strom- und Gasgelder im Stadt- und Ueberlandgebiet für den Monat Mai 1935 können noch bis zum 15. 3uti 1935 ohne Kosten bezahlt werden. 3918D

Bei Nichtzahlung bis zu diesem Termin erfolgt Beitreibung und Sperre auf Kosten des Abnehmers.

Gießen, den 2. Juli 1935.

__________Direktion der städtischen Betriebe.

Stuttgart: Deutschland Schweiz Amsterdam: Deutschland Holland Paris: Deutschland Frankreich Brüssel: Deutschland Belgien Dortmund: Deutschland Irland Köln: Deutschland Spanien

Dresden: DeutschlandTschechoslowakei 2:1 Oslo: Deutschland Norwegen 1:1

Stockholm: Deutschland Schweden 1:3

rer Dr. Lehmann am Dienstag interessante Ausführungen über das abgelaufene Haushaltsjahr 1934 der Stadt Frankfurt a. M. Zunächst stellte er mit Genugtuung fest, daß seit dem Jahre 1928 der Haushalt er ft malig wieder voll ausge­glichen ist, obwohl der Voranschlag ein Defizit von drei Millionen auswies. Es ist dies immerhin eine beachtliche Leistung, die jedoch nur dadurch erzielt werden konnte, daß eine langsame, stete Bes­serung der Wirtschaftslage zu verzeichnen war, und daß man andererseits auf allen Gebieten äußerste Sparsamkeit walten ließ. Diese Tatsache geht auch eindeutig aus der Jahresrechnung 1934 hervor, die deutlich eine gleichmäßige und nicht etwa sprung­hafte Gesundung zeigt.

Im Steuerhaushalt haben sich die Einnahmen von 55,8 auf 58,9 Millionen erhöht. Aber auch beispielsweise der Etat für die Wohlfahrtserwerbs­losen spiegelt deutlich die wirtschaftliche Besserung wider. Während die Ausgaben für die Wohl­fahrtserwerbslosen im Jahre 1933 noch rund 18 Millionen Mark betrugen, beliefen sie sich in die­sem Rechnungsjahr nur noch auf rund 11,9 Mil­lionen Mark. Der Schuldenhaushalt weift eine Neuverfchuldung von 8,5 Millionen Mark auf, der eine Tilgung von 10,1 Millionen gegenübersteht. Die Neuverschuldung ist im wesentlichen auf Wert­berichtigungen bei Beteiligungen usw. zurückzu­führen. Die Auslandsschulden der Stadt Frank­furt a. M. belaufen sich auf insgesamt rund 22,28 Millionen Mark. Davon sind 19,57 Millionen kurz- und mittelfristige Kredite und rund 2,7 Millionen langfristige Schulden. Die Finanzlage der Stadt Frankfurt a. M. stellt sich nun also so dar, daß jetzt erst einmal eine gesunde Plattform ge­schaffen ist, auf der langsam und stetig aufgebaut

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FIRMEN MITGLIED SCHAFT

9. 9.34 Warschau: Deutschland Polen 5:2 Kopenhagen: Deutschland Dänemark 5:2

Kindesentführung durch den Vater.

LPD. Darmstadt, 2. Juli. Die kleine Straf­kammer hatte eine nicht alltägliche Sache, eine Kindesentführung zu verhandeln. Ein junges Ehe­paar aus Beerfelden lebte getrennt, d. h. die Frau wollte von dem Mann nichts mehr wissen. Der Mann war damit nicht einverstanden und versuchte alles mögliche, um wieder zu seiner Frau zu kom­men. So kam er auf den Gedanken, das Kind zu entführen, denn, so sagte er sich, das Kind bringe die Mutter. Er ging der Frau auf der Straße nach, entlockte ihr das Kind und brachte es zu feiner Schwester. Die Frau rannte mit ihrer Tante vor die Wohnung der Schwägerin, wo sie die Rück­gabe des Kindes verlangten. Statt dessen erschien der Mann nach einiger Zeit und traktierte Frau und Tanke mit seinen Fäusten. Mit dem Kind fuhr er nach einigen Tagen zu einer anderen Schwester nach Offenbach, wo er einige Zeit blieb. Später mußte ihm das Kind, dessen Pflege gerichtlich der Frau zu gesprochen war, mit Poli­zeigewalt wieder entrissen werden. Der Amtsrichter hatte ihn seinerzeit wegen der Kindesentführung zu vier Wochen Gefäng- n i s und wegen Körperverletzung zu einer Geld­strafe von 25 Mark verurteilt. Ihm schien das un­billig, und er hatte Berufung verfolgt, die jedoch von der Kleinen Strafkammer verworfen wurde.

40 Morgen Kartoffeln abgestorben.

Lampertheim, 3. Juli. (LPD.) Eine h ö ch st unerfreuliche Feststellung machten in letzter Zeit mehrere Landwirte. Auf ihren Kartoffel­äckern starben die Kartoffelstauden ab, ohne daß zunächst die Ursache zu erkennen war. Insgesamt waren es 40 Morgen, auf denen dieser Ausfall eintrat. Bei einem Nundgang stellte der Direktor des Landwirtschaftsamtes Heppenheim, Dr. Keil, fest, daß es sich nicht um eine Erkrankung der Pflanzen handelt, sondern um eine abge­baute Kartoffelsorte. Mit einer Ernte auf diesen Aeckern ist kaum zu rechnen. Die Pflanzen entwickeln sich schwach und gedeihen nicht zu vollen Stauden. Daraufhin haben die Bauern beschlossen, die Aecker umzupflügen und neu zu bestellen, vor allem aber Saatkartoffeln von einer anerkannten Zuchtstelle zu beziehen.

Erhöhte Strafe für rückfällige Ernste Bibelforscher".

Lpd. Worms, 3. Juli. Obwohl zweiErnste Bibelforscher" bereits wegen ihrer verbotenen Tä­tigkeit zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt wor­den waren, hatten sie nach ihrer Entlassung ihre Propagandatätigkeit wieder ausgenommen. Sie stan­den deshalb vor dem Sondergericht, vor dem sie die Strafbarkeit ihrer Handlungen eingestanden. Das Sondergericht verurteilte sie zu je zwei Jahren Gefängnis. Ein dritter Angeklagter hatte bei seiner Propaganda noch gehässige Redensarten ge­gen den Staat gerichtet und wurde zu l4/2 Jah­ren Gefängnis verurteilt, während ein vierter Angeklagter mit einem Jahr Gefängnis davonkam.

Ergebnis wieder. Nur selten sah man das geschlos­sene Vorgehen von früher und auch die Hinter­mannschaft konnte nicht gefallen. Ganz anderes da­gegen waren die Gäste aufgelegt. Sie spielten Handball, der begeistern konnte und schlossen so das alte Spieljahr mit einem Doppelerfolg ab.

To. Katzensurt Jugend Spv. Wetzlar Jgd. 11:6. Wieder zwei neue Jugendmannschaften, die sich hier gegenüberstanden und die, obwohl noch Neulinge, ein recht flottes Spiel hinlegten, das die körperlich überlegenen Platzbesitzer ziemlich sicher für sich entscheiden konnten.

Fußballklub 1926 Großen-Buseck.

Grotzen-Vuseck I Bad-Nauheim I und II kornb. 5:3.

Am Sonntag trugen beide Mannschaften von Großen-Buseck Gesellschaftsspiele aus. Zuerst spielte die 2. Mannschaft gegen die Zweite von Großen- Linden und errang mit 3:0 Toren einen Sieg. Die Mannschaft hatte schon lange nicht mehr ge­spielt.

Im Kampf der ersten Mannschaften entwickelte sich sofort nach Anstoß ein flotter Kampf, und Großen-Buseck ging bald in Führung. Nach fünf­zehn Minuten erzielten die Gäste den Ausgleich. Der Kampf gestaltete sich nun härter Die Gäste vermochten bann ihrerseits die Führung zu über­nehmen, sie konnten sich ihrer aber nicht lange erfreuen, denn Großen-Buseck glich nun seinerseits aus. Mit 2:2 wurden die Seiten gewechselt. Nach der Pause ging der Kampf unverändert hart weiter. Die Gelben zeigten ihr Können und gingen nun wieder in Führung. Nachdem die Gäste abermals ausgeglichen hatten, zogen die Einheimischen mit aller Energie los und stellten durch zwei weitere prachtvolle Tore den Sieg sicher.

Allendorf a. d. Lumda Treis a. d. Lumda 9:3.

Die Allendorfer Mannschaft kopnte, nachdem sie am vergangenen Sonntag Londorf mit 6:5 schlug, ihren Sieaeszug am vergangenen Sonntag gegen Treis fortsetzen. In diesem Spiel war klar zu er­kennen, daß die Siegesmannschaft dem Gegner in technischer Hinsicht weit überlegen war.

Kurze Sportnotizen.

Einen neuen deutschen Rekord über 110 Meter Hürden stellte Erwin Wegener mit 14,5 Sekunden am Dienstag in Weißenfels auf. Der bisherige Rekord stand auf 14,8 Sekunden.

*

D i e Europameisterschaften im mo­dernen Fünfkampf wurden am Mittwoch in Buda­pest in Angriff genommen. Als erste Prüfung wurde der Geländeritt durchgeführt, der von dem Schweden fit. Gillenstierna in 6:56,7 Min. mit 100 Punkten vor Oblt. Handrick-Deutschland mit eben­falls 100 Punkten aber 7:00,4 Min. gewonnen wurde.

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v Gramm im Wimbledon-Endspiel.

Einen großen Erfolg für das deutsche Tennis gab es am Mittwoch bei den inoffiziellen Weltmeister­schaften in Wimbledon. Unserem Meister Gottfried v. Cramm gelang es, vor 18 000 Zuschauern darunter auch der englischen Königin im Vor­schlußrundenkampf den Amerikaner Donald B u d g e sicher 4:6, 6:4, 6:3, 6:2 auszuschalten, so daß er ins Endspiel am Samstag kommt. Als erster Deutscher konnte sich 1914 Otto Froitzheim überraschend ins Wimbledon-Endspiel durchkämpfen, und erst nach 21 Jahren vermochte nun Gottfried von Cramm diesen Erfolg für den deutschen Tennis­sport zu wiederholen. Sein Gegner wird der eng­lische Titelverteidiger Fred Perry sein, der den Australier Jack C r a w f o r d ebenfalls in vier Sätzen 6:2, 3:6, 6:4, 6:4 abfertigte. Auch im Ge­mischten Doppel siegte von Cramm mit Hilde Sperling als Partnerin über Farquharson- Hartwick 7:5, 6:4, und Frau Sperling kam im Frauendoppel mit der Französin Mathieu eben­falls zu einem zweiten Erfolg. Das dänisch-franzö­sische Paar schlug Meulemeester-Howard 4:6, 6:3, 6:2. Sperling-v. Cramm befinden sich nun unter denLetzten Acht", während Sperling-Mathieu be­reits die Vorschlußrunde erreichten.

Das Kreisturnfest in Sinn.

Zum erstenmal sind auf dem Kreisfest zu Sinn die Wettkämpfe der Turnerinnen mit denen der Turner zusammengelegt, weil man das Kreisturn­fest nach Möglichkeit dem großen Gaufest in Gießen anpassen will. Die Veranstaltung, die zu einem tur- nerischen Ereignis für die Angehörigen des Turn-

Große Strafkammer Gießen.

Die Kammer begab sich am Dienstag nach Lau­terbach, um unter Ausschluß der Öffentlichkeit gegen den F. K. daselbst wegen Sittlichkeitsverbrechens zu verhandeln. Bekanntlich hatte es der Angeklagte verstanden, als Vorgesetzter in einer Fabrik, den Arbeiterinnen in unsittlicher Weise zu begegnen. In einem Falle sollte er Gewalt angewandt haben, was durch die fragliche Zeugin eidlich bestätigt wurde. Er wurde deshalb in erster Instanz zu einer Gefängnis st rafe v on einem Jahr ver­urteilt. In dem darauffolgenden Verfahren gegen die Zeugin wegen Meineids wurde diese vom hiesi­gen Schwurgericht freigesprochen. Es wurde jedoch festgestellt, daß sie schon vor den Angriffen des Angeklagten mit anderen Geschlechtsverkehr hatte. Das benutzte der Angeklagte, um ein Wiederauf­nahmeverfahren einzuleiten. In der am Dienstag stattgefundenen Hauptoerhandlung wurde er f r e i = gesprochen und die Staatskasse mit den Kosten belastet.

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Die quecksilberige, scharmante

AnnyOndra überbietet in diesem reizenden Lustspiel alle ihre bisherigen Lacherfolge. WolfAlbach-Retty, Hans Richter Friedl Haerlin, Fritz Odemar

Vorher: 3B2oA

Gutes Beiprogramm, Ufa-Ton-Woche

Werktags 4,6,8.30, Sonntag 3,5.30,8.30 Uhr.

Arbeitsvergebung.

2Iuf Grund der Reichsoerdingungsordnung sollen im öffentlichen Wettbewerb vergeben werden:

Für Herstellen von Kleinpflaster auf der Landstraße I. Ordnung SelkersStockheim, km 81,25083,306:

Lieferung von zirka 1600 cbm Stücksteinen, 1200 cbm Schotter, 200 cbm Splitt, 80 cbm Basaltsand, 20001 Flußsand, 500 cbm Schlämm­sand, 1200 Sack Zement.

Ausführung von 2600 qm Packlage für Fahrbahn- verbr., 3600 qm Packlage für Kuroenüberhöhun- gen, 13 000 qm Vorprofilierung, 4000 m Ban­kettregulierungen, 3000 m Gräbenherstellung, 4120 m Randsteine versetze-i, 10 800 qm Klein­pflasterarbeiten, 2200 qm Mittelpflasterarbeiten.

Angebote sind, soweit Vorrat reicht, ab Freitag, den 5. Juli, nur vormittags auf unserem Büro, Gießen, Hitlerwall 37 I, Z. 6, erhältlich, woselbst die Bedingungen einzusehen sind. 3914V

Angebote sind verschlossen mit der Aufschrift Submission SeltersStockheim" bei uns bis zum Montag, dem 15. Juli 1935, vormittags 10 Uhr, portofrei einzureichen.

Angebote ohne Aufschrift auf dem Umschlag wer­den nicht berücksichtigt.

Zuschlagsfrist: 14 Tage.

Provinzialdirektion Oberhessen.

Tiefbauamt.

Heute Donnerstag bis Sonntag einschl.

der große Lach-Schlager:

Großreinemachen

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