Ausgabe 
4.7.1935
 
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Versammlung die endgültige Sanierung ber Citroen- Werke beschlossen wurde. Das Kapital soll zunächst herabgesetzt und später wieder erhöht werden. Es war aber nicht so sehr die Krise, an der Citroen scheiterte, sondern seine eigene kaufmännische Un- fähigkeit. In einem wahren Expansionswahn mußte er immer neue Unternehmen gründen, ohne ihnen die finanzielle Grundlage geben zu kön­nen. So gründete er die Pariser Taxi-Gesellschaft, an die 2500 Autodroschken angeschlossen waren. 500 Omnibusse im Pariser Vorortverkehr gehörten ihm.

er besaß kostspielige Bauten und riesige Ausstel- lungshallen, die sich sämtlich nicht rentierten, son­dern nur eine Mehrbelastung waren. Alles in allem war Citroen eine Ausnahmeerscheinung in der fran­zösischen Unternehmerwelt. Der Franzose spekulierte nicht, sondern baut langsam und zähe auf, er liebt die Solidität und scheut allzu gewagte Aktionen. Die Bezeichnung derFord Frankreichs" war also durchaus kein Lob, sondern eher eine Andeutung des Fremdartigen, Amerikanischen, das Citroen an­haftete.

Aus aller Welt.

Ein glücklicher Griff: 10 000 Mark in der Arbeitsbeschaffungslotterie gezogen.

Einer der Hauptgewinne der 5. Serie der Arbeitsbeschaffungslotterie wurde m Halle gezogen. In einem Lokal im Stadtzentrum hatte ein 44 Jahre alter Kellner zwei Lose von einem braunen Glücksmann gekauft. Eines davon war ein Freilos, auf das andere entfiel ein Gewinn von 10 000 Mark. Interessant sind die Begleit­umstände dieses glücklichen Griffs. Bevor der Kell­ner sich zum Kauf entschloß, hatte ein Gast eine größere Anzahl Lose gekauft; keines davon brachte aber einen Gewinn. Kurze Zeit später wurde dem Kellner von einem Kollegen 1,50 Mark zurück­gezahlt, die er diesem geliehen hatte. Er entschloß sich, dieses Geld, auf das er nicht mehr gerechnet hatte, für Lose auszugeben. Dabei hatte er den Ein­fall, die Lose nach seinem Geburtsdatum, den 14. 7., so auszuwählen, daß er sich das 14. von links und das 7. von rechts im Kasten des Losoerkäufers geben ließ.

Tödlicher Absturz

eines berühmten österreichischen Hochtouristen.

Der auf der Roßkuppenkante in Steiermark t ö d- li ch Abgestürzte wir haben über das Unglück bereits kurz berichtet ist einer der berühmtesten österreichischen Hochtouristen, namens Kurt Reif- s ch n e i d e r. Er war als ein Pionier der Hoch­touristik bekannt. Seine letzte alpinistische Großtat, die erst vor wenigen Tagen erfolgte, war die bis­her als unmöglich angesehene Bezwingung der Westseite der Trisselwand, die fast 1000 Meter über dem Außersee im Salzkammergut aufragt.

Aeberfchwemmungen am Vierwaldstätter-See.

Die S ch n e e s ch m e l z e in den Alpen hat am Dierwaldstätter-See starke U e b e r s ch w e m m u n- g e n hervorgerufen. In Luzern ist nie Kaimauer bereits im Wasser. Die Anlagen am See sind über­flutet. Man befürchtet eine Wiederholung der furchtbaren Ueberschwernrmmgen vom Jahre 1910. Das Stansstader Ried liegt bereits tief im Wasser. In das Dorf Stansstad ist das Wasser bis zum Bahnhof vorgedrungen. Ein dortiger Gasthof mußte geschlossen werden. Auch bei Gersau und anderen Orten des Dierwaldstätter-Sees wird Hochwasser gemeldet. Die Reuß führt auch nach dem Ausfluß aus dem See Hochwasser. Besonders schlimm sieht es in Emmenbrücke aus, wo die kleine Enn als Wildwasser der Reuß zuströmt. Im Kanton Frei­burg haben Unwetter gehaust. Der Blitz schlug in drei Anwesen ein, die niederbrannten.

Eine durch einen Blitzschlag ohnmächtig gewordene Frau konnte noch im letzten Augenblick aus ihrem brennenden Hause geborgen werden. Im Neuen­burger Weinbaugebiet haben ebenfalls schwere Unwetter Reben und Bäume entwurzelt und Wohnhäuser überschwemmt.

Drei Todesopfer des Unwetters in Oberitalien.

Die Hitzewelle hat auch in Oberitalien ihr Ende gefunden. Schwere Wolkenbrüche haben eine starke Abkühlung mit sich gebracht. Auf dem Garda-See wurden etwa 30 Fischerbarken von dem Unwetter überrascht. 28 Boote konnten sich, allerdings nur mit Mühe, rechtzeitig in Sicherheit bringen. Zwei Fischerboote sind ge­füllten. Drei Fischer ertranken. Auch in den Wohnhäusern zahlreicher Orte haben die schweren Regengüsse Beschädigungen hervorgerufen. In Novara schlug der Blitz in einen fahrenden Kraftwagen, dessen Lenker schwere Verletzungen davontrug. Die Stadt Toronto meldet einen Temperatur stürz von 37 auf 18 Grad infolge des Niedergehens von Hagelschauern, die der Landwirtschaft großen Schaden zugefügt haben.

Ein Vesuv-Ausbruch.

In der Nacht zum Mittwoch hat der Vesuv, der schon seit einiger Zeit in Tätigkeit war, plötzlich einen starken Ausbruch gemacht, bei dem sich durch die Explosion von Kratergasen eine Höhlung in der Kraterwand bildete. Die Ausbrüche waren von einem starken inneren Grollen begleitet. Gro­ßes Glück hatte eine italienisch-amerikanische Rund­funkgesellschaft, die schon feit Monaten daran ar­beitet, eine Hörsendung aus dem . Innern des Kraters zuftandezubringen. Bei der jetzt vorge­nommenen ersten Uebertragung, die nach Italien, Amerika, Frankreich, die Schweiz, Oesterreich, Por­tugal, Spanien und Belgien gesendet wurde, hat sich somit der Hauptbeteiligte, in diesem Falle der Vesuv, von feiner interessantesten Seite hören lassen.

Zwölfjähriger Junge ertrunken. Der Vater verunglückt.

Beim Baden in der Nahe ertrank der zwölf Jahre alte Schüler Jakob Schmitt aus Bingen- Büdesheim. Als der Vater von dem Tode seines Sohnes in Kenntnis gesetzt wurde, wollte er sich auf feinem Fahrrad an die Unfallstelle begeben. Arn Ausgang des Stadtteils Büdesheim ft ü r z t e er je­doch infolge der Aufregung so unglücklich auf die Straße, daß er sich neben Schulterverletzungen einen

Armbruch zuzog. Trotz der Schmerzen ließ er sich aber von einem oorbeifommenben Motorradfahrer an die Stelle bringen, wo sein Kind lag. Dann wurde er ins Krankenhaus gebracht.

Französisches Lastauto verunglückt. Sechs Fahrgäste ertrunken.

Auf dem Wege nach Bayonne ist ein Lastkraft­wagen, der außer dem Wagenlenker sechs Fahrgäste beförderte, infolge Bruchs der Steuerung eine B ö - s ch u n g h i n a b g e ft ü r 3 t und in den Adourfluß gefallen. Sämtliche Fahrgäste ertranken, der Wagenlenker konnte sich retten. Die Leichen der sechs Opfer sind noch nicht geborgen worden.

Zwischen Lastwagenanhängern zu Tode gequetscht.

Im Hofe einer Kalkbrennerei in Somborn bei Gelsenkirchen geriet der 25jährige Franz Schmitt zwischen die Anhänger eines Lastwagenzuges. Er erlitt hierbei so schwere Quetschungen, daß er bereits kurze Zeit später v e r st a r b.

Vootsunglück in Ostindien. 14 Personen ertrunken.

Auf dem Indus (Ostindien) ereignete sich unweit des Dorfes Raj ein schweres Bootsunglück, bei dem 14 Menschen ums Leben tarnen, ein mit 40 Bauern besetztes Boot schlug plötzlich um, und sämtliche Insassen stürzten ins Wasser. 26 tonn­ten sich retten, während die übrigen ertranken. Einer der Bauern tonnte, obwohl er des Schwim­mens unfunbig war, gerettet werden, weil er sich, bis Hilfe nahte, an einer im Fluß schwimmenden großen Wassermelone festhielt.

Das Schiffsunglück in der japanifchen Jnlandfee. Bisher 12 Tote geborgen.

Zu dem bereits gemeldeten Zusammenstoß zwischen dem AusflugsdampferMidori Maru" und dem FrachtdampferSenzan Maru" in der japanischen Jnlandsee wird noch betannt, daß sich das Unglück 60 Kilometer westlich von Kobe er­eignet hat. 1 DieMidori Maru", auf der sich ins­gesamt 230 Fahrgäste und Besatzung befanden, ist innerhalb von 3 Minuten gefunten. 12 Tote tonnten bisher geborgen werden. 89 Personen werden noch vermißt. Es muß befürchtet wer­den, daß sie sämtlich den Tod in den Wellen ge­funden haben. Nach den bisherigen Meldungen befinden sich unter den Opfern feine Europäer.

Einfamilienhaus bei Paris In die Lust geflogen.

In Le Vefinet, einem westlichen Vorort von Paris, ereignete sich in einem Einfamilenhaus aus bisher unbefannten Gründen eine Explosion, die das Haus völlig auseinanderriß. Die Feuerwehr hat bisher einen Schwerverletzten aus den Trümmern des Hauses geborgen, der taum ver­ständliche Worte vor sich hinlallte. Aus einigen Wortstücken glaubt man entnehmen zu fönnen, daß noch zwei weitere Personen unter den Trümmern begraben liegen. Die Bergungsarbeiten hatten aber bisher noch keinen Erfolg.

Der französische Staat erhalt ein Schloß geschenkt.

Das Schloß Champs-fur-Marne, das von feinem Besitzer dem französischen Staat ge­schenkt wurde, damit es dem Präsidenten der Republik oder dem Ministerpräsidenten als Wochen­

endsitz diene, wurde fetzt vom Unterstaatsfekretar des Ministerpräsidenten in amtlichen Besitz über­nommen. Das Schloß wurde im Jahre 1694 er* baut und verdankt der berühmten Marquise de Pompadour besondere Verschönerungen. Wäh. renb der Revolution wurde die Einrichtung des Schlosses stark beschädigt, zum Teil sogar zer­stört, aber der letzte Besitzer hat als eifriger Samm­ler die Einrichtung wieder ersetzt. Von schönen Parkanlagen umgeben, gilt das Schloß als eine Sehenswürdigkeit in der Umgebung von Paris. Es soll vor allem zur Aufnahme ausländischer Staatsgäste Verwendung finden.

Scheidungsklage der ehemaligen Königin von Griechenland.

Der Bukarester Staatsanzeiger veröffentlicht eine Vorladung an den ehemaligen König Georg II. von Griechenland, der durch die griechische Revolution am 25. März 1924 feines Thrones für verlustig erklärt wurde, am 6. Juli vor dem Bu- karester Appellationsgericht zu erscheinen, wo eine von seiner Gattin, der ehemaligen Königin Elisabeth, einer Schwester des Königs von Rumänien, eingebrachte Scheidungsklage verhandelt werden soll. Die Vorladung enthält gleichzeitig den Hinweis, daß im Falle eines Nicht- erscheinens ein Abwesenheitsurteil gefällt werden würde. Als Wohnsitz des ehemaligen Kö­nigs wird London angegeben.

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Das Azoren-Hoch entwickelt sich auf das Festland hin, doch ist gleichzeitig über Nordeuropa für die Jahreszeit sehr lebhafte Wirbeltätigkeit in Gang gekommen. Unser Bezirk liegt auf der Grenze zwi­schen den beiden Einflüssen, so daß bei Luftzufuhr aus Westen nach Norden hin leichte Unbeständigkeit gegeben ist. Doch ist nennenswerte Niederschlags- tätigteit nicht zu erwarten. Die Gesamtentwicklung steuert zunächst wieder auf eine Besserung hin.

Aussichten für Freitag: Häufig aufhei« ternd und trocken, bei wieder abflauenden west­lichen Winden. Tagestemperaturen zwischen 20 und 25 Grad Celsius.

Aussichten für Samstag: Vielfach heiter und trocken, tagsüber warm.

Lufttemperaturen am 3. Juli: mittags 22,7 Grad Celsius, abends 18,6 Grad; am 4. Juli: morgens 16,3 Grad. Maximum 22,4 Grad, Minimum 14 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 3. Juli: abends 22,8 Grad; am 4. Juli: morgens 19,6 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 2 Stunden.

Hauptfchriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Tbpriot, für Den übrigen Teil i. 23.: H. L. Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen. Theodor Kümmel. DA. V. 35: 10151. Druck und Verlag? Brühl'fche Universitäts-Buch- und Steindruckeret

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

MlAwWesHe

aus Anlaß des 100jährigen Jubiläums des Staatsbades vom 6. bis 14. Jnli 1935

I. Teil: Kreis-Turnfest

Samstag, 6. Juli, Turnerische Wettkämpfe des

15 Uhr, und Turnkr. Wetterau -Vogels- Sonntag, 7. Juli: berg auf der v. Tschammer und Osten-Kampfbahn.

Samstag, 6. Juli, Kreis Schwhnmlest in dem 15 Uhr: Städtischen Schwimmbad.

Sonntag, 7. Juli, Großer Festzug Massen- 14 Uhr: darbietungen.

Samstag, 6. Juli, Bezirks-Tennisturnier a. den 15 Uhr, und Staatlichen Tennisplätzen.

Sonntag, 7. Juli:

Eintrittspreise: Samstag 30 Pf., Sonntag 50 Pf. Dauerkarte Mk. 1.- (im Vorverk. 80 Pf.), Sitz­plätze 20 Pf. Aufschi. Tanz an allenTagen frei 3916V

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Der Wald ist der Gesundbrunnen unseres Volkes, ist die Stätte, wo jedermann nach des Alltags Mähen und Sorgen Ruhe und Erholung findet. Seine große Lunge spendet dem erschlafften Körper neue Kraft und Frische. Sein geheimes Weben und sein stiller Zauber erheben die Seele zu Reinheit, Schönheit und Lebensfreude. Jeder Mensch hat ein Anrecht auf die Gaben des Waldes, die sich dem Naturfreund in einer unvergleichlich vielgestaltigen Lebensgemeinschaft bie­ten. Der Wald ist nicht nur eine Ansammlung von Bäumen, ein Stück Landschaft schlechthin. Er ist die Einheit eines mannigfaltigen Lebens und Webens. Jedes der ungezählten Wesen, vom stolzen Hirsch bis zum kleinsten Waldvöglein, von der ragenden Tanne bis zum taufrischen Pfeifengras, bietet dem offenen Auge und Ohr eine Fülle von Schönheit. Man muß sie nur erschauen und erlauschen. Zu solchem Schauen und Lauschen führt dieses wunderbare Buch, das jedem Menschen mit gesundem Sinn viel Freude bereiten wird und deshalb vor allem in der Bibliothek eines jeden Natur­freundes nicht fehlen darf.

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