Oberhessen
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4% Oesterreichische Golbrente.... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 *Vi% desgl. von 1913 . ........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türtische Bagdadbahn-Anlethe Serie 1...................
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126 Ochsen, 95 Bullen, 464 Kühe und 266 Färsen. Kalber 838 (568), Schafe 16 (1), Schweine 4154 (3689). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 (am 27. Mai 42), b) 41 bis 42 (41 bis 42), c) 39 bis 40 (37 bis 40), d) 36 bis 38 (—). Bullen a) 42 (42), b) 41 (40 bis 41), c) 38 bis 40 (37 bis 39), d) 34 bis 36 (35 bis 36). Kühe a) 41 bis 42 (40 bis 42), b) 35 bis 40 (34 bis 39), c) 28 bis 34 (27 bis 33), d) 20 bis 27 (20 bis 26). Färsen a) 42 (42), b) 41 bis 42 (40 bis 41), c) 37 bis 40 (37 bis 39), d) 31 bis 36 (34 bis 36). Kälber a) 61 bis 63 (61 bis 63), b) 56 bis 60 (56 bis 60), c) 45 bis 55 (45 bis 55), d) 36 bis 44 (32 bis 44), Lämmer und Härnrnel b2) Weidemasthämmel 38 bis 39 (—), c) 34 bis 36 (—). Schafe nicht notiert. Schweine al) 48 bis 52 (—), a2) 48 bis 52 (48 bis
51), b) 48 bis 52 (47 bis 51), c) 47 bis 52 (46 bis
51), d) 44 bis 50 (44 bis 49), e) 41 bis 45 (40 bis
44), gl) 43 bis 46 (44 bis 48), g2) 36 bis 42 (38 bis
43). Marktoerlauf: Rinder sehr lebhaft, ausverkauft. Kälber und Schweine rege, ousverkauft. Härnrnel und Schafe ruhig. Ueberftand: 4 Kühe und 3 Schafe.
Der Frankfurter Schlachtviehmarkt
findet in der Woche nach Pfingsten an folgenden Tagen statt: Dienstag, 11. Juni, und Donnerstag, 13. Juni.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 3. Juni. Die Lage am Getreidegroßmarkt erfuhr keine Veränderung. Das
Maiukraftwerke Höchst a.W^.1
Süddeutscher Zucker V. t|
Philipp Holz mann .... Zementwerk Heidelberg Ccmenttocr! Karlstadt..
Voraussetzungen für M Vermehrung des Schafbestandes sind vorhanden. Durch die Schaffung von F e st p r e i s e n für Wolle und durch die sonstigen Maßnahmen des Reichsnährstandes (wirtschaftliche Beihilfe bei dem Erwerb von Zuchttieren, Beratung, Förderung des Absatzes durch die Reichswollverwertung usw.) wird sich die Schafhaltung ganz organisch entwickeln. Ohne große Schwierigkeiten läßt sich der Schafbestand bestimmt auf 10 Millionen erhöhen, weil die Futtergrundlage in den landwirtschaftlichen Betrieben aller Größenklassen vorhanden ist. Wenn damit durch geeignete Zuchtmaßnahmen eine Vermehrung der Wollerzeugung des einzelnen Tieres Hand in Hand geht, so werden die Erfolge nicht ausbleiben und sich entsprechend für unsere Handelsbilanz fühlbar auswirken. Während im Großbetrieb die Vermehrung der Schafbestände betriebswirtschaftlich ohne weiteres möglich fein wird, find in kleineren und mittleren Betrieben manche Schwierigkeiten zu überwinden. In bäuerlichen Gegenden wird die genossenschaftliche Schafhaltung daher an Bedeutung gewinnen, um so den Bauern die Anschaffung von kleineren Schafbeständen zu ermöglichen. Die Lehren aus der Vergangenheit sind für die Zukunft gezogen! Selbstverständliche nationale Pflicht eines jeden Bauern muß es sein, entsprechend der Größe und den wirtschaftlichen und natürlichen Verhältnissen seines Betriebes und dem ihm zur Verfügung stehenden Futter eine Anzahl Schafe zu halten. Die Steigerung der Schafhaltung sichert die deutsche Rohstoffversorgung und schafft gleichzeitig für viele taufend Volksgenossen in der Textilindustrie Arbeit und Brot.
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Rhein. Wests. Elettr. 6 Schuckert L Co...............
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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
enen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 b. H.,
M, Zum 60. r Nicht des ^uhm ermo Goethe gern Äer schlic ^ersulzbm msooUen La >"ch1lg besun s prach- mi ««en !I8ein m Zeniten «""ter $rSi *»■ Arik! d“net» „<e S °"ch t »9«
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Brotgeireideang'ebok gehl fnflne? noch über die Nach« frage hinaus, besonders Roggen aus Norddeutschland wird stark offeriert. Hiesiger Weizen war nur knapp vorhanden, dagegen standen aus Norddeutsch» land und Bayern genügend zur Verfügung. Futter- aerste und Hafer waren nicht angeboten, auch ölhaltige Artikel und Kleie fehlten, die Nachfrage blieb stark. Nachmehle lagen vernachlässiat. Der Mehlmarkt verzeichnete weiterhin nur kleine Umsätze.
Es notierten in RM.: Weizen W IX 210, W XIII 214, W XV 218, Roggen R IX 170, R XIII 174, R XV 178. Großhandelspreise der Mühlen des ae- nannten Preisgebiets. Futtergerste G IX 172, G XI 175, G XII 177, Hafer H XIII 170, H XIV 172 (Großhandelspreise ab Station). Bei Wasserverladung über 100 Tonnen RM. 3,00 mehr. Weizenmehl W XIII 27,70, W XVI 28,15. Roggenmehl Type 997 R XIII 23,80, Type 815 R XIII 24,30, Type 997 R XV 24,20, Type 815 R XV 24,70 plus 0,50 RM. Fracht-Ausgleich. Weizennachmehl 17,25, Weizenfuttermehl 13,50. Weizenkleie w XIII 10,92, W XVI 11,13, Roggenkleie R XIII 10,20, R XV 10,44 (Mühlenfestpreis ab Mühlenstation). Soya- schrot 13,00, Palmkuchen 13,30, Erdnußkucken 14,50 (Fabrikpreise ab süddeutscher Fabrikstation). Treber 17,50 bis 17,75, Trockenschnitzel 9,70 bis 10,20, Heu 9,75, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt 5,10. Kartoffeln: gelbfleischige hiesiger Gegend RM. 3,10 (unv.) per 50 kg bei Waggon- bezug. Tendenz: fast geschäftslos, da Angebot fehlt.
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verein und Rheinstahl bis 0,40 v. H. Schwach waren dagegen Daimler mit 90,75 nach 92, auch Gesfürel gingen um 1 v. H. zurück. Am Kassamarkt war die Kursbildung uneinheitlich. Gesucht blieben u. a. Andreae-Noris Zahn, dagegen kamen Stempel mit 65 (68) zur Notiz.
Am Rentenmarkt bröckelten Altbesitz auf 113,40 vom Hundert ab, sonst ergaben sich keine Veränderungen. Niedriger lagen auch zertifizierte Dollar- Bonds. Pfandbriefe bröckelten teilweise bis 0,25 vom Hundert ab, auch Stadtanleihen gingen meist leicht zurück. Von fremden Werten ließen Ungarn Gold auf 12,50 nach.
Tagesgeld war zu 2,75 (3) v. H. etwas leichter. Abendbörse: gut behauptet.
Die Abendbörse lag nach den Abschwächungen im Mittagsoerkehr gut behauptet. Nennenswertes Angebot'lag nicht mehr vor. Die Kulisse schritt verschiedentlich jju kleinen Rückkäufen, doch entwickelte sich kein größeres Geschäft, da man noch ziemlich Zurückhaltung bekundete. Gegen den Berliner Schluß war die Kursentwicklung nickt ganz einheitlich, die Veränderungen hielten sich aber mit 0,25 bis 0,50 v. H. nach beiden Richtungen in engen Grenzen. Fest lagen Scheideanstalt mit 227,50 (226) und Gebr. Junghans mit 91,25 (90,25). Mannesmann bröckelten noch etwas ab auf 88,25 bis 88 (88,25). Am Einheitsmarkt kamen IG. Chemie- Basel volleinbez. mit 181,25. (178) zur Notiz, Gritz- ner Maschinen ließen auf 44,50 (45) nach.
Das Rentengeschäft war unbedeutend und auch kursmäßig traten kaum Aenderungen ein. Die Altbesitzanleihe war mit 113 (112,90) etwas höher, ferner zogen zertifizierte Dollar-Bonds geringfügig an. Von fremden Werten lagen 4 v. H. und 3,5Öpro- zentige Schweizer Bundesbahn mit 187 bzw. 177 noch je 1 o. H. fester, dagegen bröckelten Ungarn und Rumänen leicht ab.
U: a. notierten: Altbesitzanleihe 113, IG. Farben- Bonds 131, 6 o. H. Stahloerein-Bonds 101,50, Reichsbahn Vorzugsaktien 119,90, 4.5 v. H. Franks. Hyp. Gold R 144,96, 4,5 v. H. Rhein. Hyp. Gold R 35 bis 39 96, 4,5 v. H. 1913er Ungarn 13,13, 1914er 13,13, 4 o. H. Goldrente, 13,20, 4 v. H. Einheitsrumänen 5,90, 5 o. H. innere Mexikaner 6,50, 3 v. H. innere Mexikaner 5,90, Bayr. Hyp. Bank 88,25, Commersbank 93, DD-Bank 95, Franks. Hyp. Dank 95,50, Pfälz. Hyp. Bank 87, Reichsbank 179, Buderus 106, Harpener 111,50, Mannesmann 88,25, bas 88, Mansfeld 115,25, Rheinstahl 113,50, Laura- hütte 25, Stahlverein 84,75, AKU. 56,65, AEG. 41, BMW. 133,50, Bekula 138,25, Berger 119, Conti Gummi 157, Deutsche Erdöl 113, Scheideanstalt 227,50, Deutsche Linoleum 167,25, Durlacher Hof 85, Licht & Kraft 133, IG. Farben 152, Feinmechanik Setter 78,50, Gesfürel 127,75, Goldschmidt 108,50, Gritzner 44,50, Holzmann 96,75, Junghans 91,25, Metallgesellschaft 107, RWE. 127,75, Schuckert 119,50, Südd. Zucker 181, AG. für Verkehr 90,50, Hapag 33,25.
Frankfurter Schlochtviebmarkt.
Frankfurt a. M., 3. Juni. Auftrieb: Rinder 951 (gegen 891 am letzten Montagsmarkt), darunter
Norwegische Noten Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Note»..........
Schwedische Noten Schweizer Noten... ......... .
Spanische Noten...... Ungarische Rota
Datum
Man-selder Bergbau.........|
Kokswerle.............. g
Phönix Bergbau g
Rheinische Braunkohlen 12
Rheinstahl................81/,
Bereinigte Stahlwerke ol
Otavi Minen ...............o
Kaliwerke Aschersleben 5
Kaliwerke Westeregeln 5
Kaliwerke Salzdetfurth 7%
Rhein-Mainische Mittagsbörse,
lleberwiegend schwächer.
Frankfurt a. M., 3. Juni. Was man bereits seit einigen Tagen- erwartet hatte, ist nunmehr eingetreten: die anhaltende Steigerung an den A k - tienmärkten wurde abgeftoppt. Die Beruhigung an den internationalen Devisenmärkten, die durch die Ablehnung der schweizerischen Krisen- Jnitiatioe noch verstärkt wurde, veranlaßte zu abwartender Haltung. Die Kulisse schritt in stärkerem Umfange zu Realisationen, dagegen lagen von der Kundschaft immer noch Kaufaufträge vor, die aber durch die vorerwähnten Verkäufe überschattet wurden, so daß die Tendenz überwiegend schwächer war. Auch die Hinweise über die allzu starke Steigerung der Aktienkurse blieb auf die Dispositionen der berufsmäßigen Kreise nicht ohne Einfluß. Im Durchschnitt ergaben sich Abschwächungen von 1 bis 2 0. H. Einige Papiere vermochten sich noch weiter zu befestigen, so waren u. a. Lechwerke Augsburg 1,40 0. H., AEG. bei wieder größeren Umsätzen 0,25 v. H., RWE. und Gesfürel je 0,50 v. H., ferner Holzmann, Eßlingen Maschinen und Rhein. Braunkohlen bis 0,75 d. H. fester. Stärker unter Druck standen Montanaktien, insbesondere Rheinstahl mit minus 2,65 und Stahlverein mit minus 1,75 und Mansfelder Bergbau mit 115,25 (119,50) v. H. Von Kaliaktien büßten Salzdetfurth 2,50 v. H. ein. Stärkere Rückschläge erfuhren auch Elektroaktien, wobei Akkumulatoren, Licht und Kraft, Felten und Lah- meyer bis 2,75 v. H. nachgaben. Siemens lagen noch 0,75 v. H. höher, allerdings lag der Berliner Schlußkurs am Samstag 2,50 v. H. über dem von Frankfurt. Matt lagen ferner Maschinenwerte, Moenus minus 2,50, Mulag minus 2 v. H. Motorenaktien gaben bis 0,75 0. H. nach. Don Zellstoffwerten verloren Waldhof 2,25 v. H. Am Chemiemarkt gingen JG.-Farben 0,50, Deutsche Erdöl 0,75, Goldschmidt 2 v. H. zurück, während Scheide- anstalt und Rütgerswerke voll behauptet blieben. Von Verkehrswerten ließen AG. für Verkehr 1 und Allg. Lokal und Kraft 1,25 v. H. nach. Matt lagen außerdem Kunstseide AKU. mit etwa 57 Brief (58,65).
Der Rentenmarkt blieb trotz der neueren Entwicklung des Aktienmarktes vernachlässigt, und die Kurse lagen sogar schwächer. Man nimmt an, daß teilweise Verkäufe zur Finanzierung der letzten Aktienkäufe vorgenommen wurden. Pfandbriefe waren ebenfalls angeboten. Altbesitz gaben exkl. Ziehung etwa 0,40, späte Schuldbuchforderungen 0,25, Zinsoergütungsfcheine 0,13 v. H. nach. Kom- munal-Umschuldung blieben mit 89,50 gut gehalten. Don fremden Werten verloren Goldmexikaner 1 v. H., auch andere mexikanische sowie ungarische und rumänische Anleihen lagen bis 0,40 v. H. niedriger.
Im Verlaufe war das Geschäft sehr klein und die Kursentwicklung nicht ganz einheitlich, es überwogen aber noch leichte Abschwächungen von etwa 0,25 bis 0,75 v. H. Befestigt waren Bekula mit 137,25 bis 138 (136,65), ferner gewannen Stahlver-
schen Wolloerbrauch und Wollerzeugung Hal In den letzten Jahren ganz erschreckende Formen angenommen. Während Deutschland in der Mitte des vorigen Jahrhunderts noch ein Ausfuhrland für Wolle war und sogar die besten Qualitäten auf den Markt brachte, werden heute nur 7 bis 8 o. H. des Wollbedarfs aus eigener Scholle gedeckt. Noch zu Beginn der sechziger Jahre des vorigen Jahrhunderts zählte man mehr als 28 Millionen Schafe gegen heute fnapp 3,5 Millionen Stück. Dieser Rückgang ist Wirtschaftsmethoden zu verdanken, die unsere Schafzucht der Konkurrenz der überseeischen Länder auslieferte, welche die Wolle unter viel günstigeren Bedingungen und viel billiger erzeugen konnten, als es bei uns im Jnlande möglich war. Für die deutsche Textilwirtschaft bedeutete diese Tatsache die völlige Abhängigkeit von den Ausfuhrländern.
Unsere Handelsbilanz ist in den letzten Jahrzehnten durch die hohe Wolleinfuhr naturgemäß besonders schwer belastet. Noch im Jahre 1933 mußten wir für 365 Millionen Reichsmark Wolle einführen, um unseren Bedarf zu decken. Der durchschnittliche Wert der Wolleinfuhr in den Jahren 1925 bis 1933 betrug jährlich rund 400 Millionen Reichsmark. Diese Zahlen sprechen für sich! Es ist daher eine volkswirtschaftliche Pflicht, alle Kräfte zu mobilisieren, um nicht nur der weiteren Vernichtung der deutschen Schafzucht Einhalt zu gebieten, sondern darüber hinaus mit dem Wiederaufbau der Schafzucht zu beginnen. Wenn wir unseren Wollbedarf einigermaßen aus eigener Erzeugung decken wollen, so müssen wir ungefähr einen Bestand von 32—35 Millionen Schafen haben.
Brief 2,443 41,98 54,29 12,16 16,325 167,70
20,00 61,12
langjährigen treuen Dienste geschaffen. Diesen Arbeitern der Stadt wird nach lOjähriger Tätigkeit in städtischen Diensten eine Lohnzulage von fünf Pfennigen pro Stunde, für jede weiteren fünf Jahre eine weitere Lohnzulage von je drei Pfennig pro Stunde gewährt. Auf diese Weise sollen diese treuen Diener der Allgemeinheit in verdienter Weise mit ihrem Einkommen bessergestellt werden. Diese beispielhafte Neuerung verdient alle Anerkennung.
Landkreis Gietzen.
§ Mainzlar, 3. Juni. In unserer Gemeinde wurden in der letzten Woche durch den BdM. an Pfundspenden (Lebensmittelopferring) 22 Pfd. Mehl, 24 Pfd. Reis, 5 Pfd. Bohnen, 3 Pfd. Zucker, 2 Pfd. Linsen, 2 Pfd. Erbsen, 1 Pfd. Graupen, 1 Pfd. Gries, 1 Pfd. Gerste, 1 Pfd. Schweineschmalz und 2 Pfd. Nudeln, insgesamt 64 Pfund, gesammelt.
= Steinbach, 3. Juni. Daß die hier seit Monaten herrschenden an st eckenden Kinderkrankheiten noch nicht zu Ende sind, zeigte die vergangene Woche. Fünf neue Scharlach- fälle traten in dieser Woche auf.
"Y~ Watzenborn-Steinberg, 3. Juni. Die Jagd in der Gemarkung Watzenborn-Steinberg und der Feldgemarkung Ober-Steinberg wurde neu verpachtet. Es wurden folgende Preise erzielt: Die Jagd in der Feldgemarkung Ober-Steinberg mit 304 Hektar wurde dem Georg W a l d s ch m i d t (Leihgestern) mit 330 Mark genehmigt, dagegen die der Gemarkung Watzenborn-Steinberg mit 650 Hektar für 400 Mark nicht genehmigt.
* Großen-Linden, 4. Juni. Gestern wurde hier bei einem Einwohner von der Gendarmerie ein Ledermantel s i ch e r g e st e l l t, der am 1. Mai in Dorlar (Kreis Wetzlar) während der damaligen Feierlichkeiten aus einem Auto gestohlen worden war. Der Mann will den Ledermantel angeblich in einiger Entfernung von dem Auto gefunden haben.
8Lang-Göns,3. Juni. Der Evangelische Frauenverein von hier unternahm gestern einen Ausflug nach Bad Ems. Eie Sonoerzug brachte die Teilnehmer — es waren über 120 — nach dem Reiseziel. Unterwegs konnten die Schönheiten des Lahntals bewundert werden. Nach Besichtigung der Anlagen und der Stadt Ems fuhr ein großer Teil auf einem Schiff bis zur Burg Stolzenfels. Der Tag wird für alle Teilnehmer eine schöne Erinnerung fein.
Kreis Bübingen.
* Berstadt, 4. Juni. Ein schwerer Un- gl ü ck s f a l l ereignete sich gestern in unserem Orte. Hier stürzte der 18 Jahre alte Karl Rudel bei Arbeiten in der Scheune des Maurermeisters Rudolf Storck so unglücklich ab, daß der bedauernswerte junge Mensch mit schweren inneren Verletzungen, u. a. wahrscheinlich Verletzungen des Beckens, nach Gießen in die Klinik überführt werden mußte.
Kreis Dehlar.
T Waldgirmes, 3. Juni. Die ©enbarmerie» Hauptwachtmeister Kroll von hier, Fischer in Rodheim und Hoener in Hohensolms wurden mit dem Schlageter-Schild ausgezeichnet. Sie find an den Freikorpskämpfen im Westen und Osten beteiligt gewesen.
Feldbereinigungen zumBau derNeichS- autobahn in Oberheffen.
In den Gemarkungen Garbenteich, Steinbach, Albach, Oppenrod, Burkhardsfelden und Reiskirchen soll nunmehr die Durchführung von Feldbereinigunaen zum Zwecke der Arbeitsbeschaffung bei der Ausführung der Reichsautobahn in Oberhessen erfolgen. Die Wahl der zur Vollzugskommission zu berufenden zwei einheimischen Sachverständigen und zwei Stellvertreter, sowie der von den beteiligten Grundeigtn- tümern zu bestimmenden zwei Schiedsrichter und zwei Stellvertreter ist wie folgt anberaumt worden:
Für die Gemarkung Reiskirchen am Donnerstag, 6. Juni, vormittags 9.30 bis 10.30 Uhr im Saale der Wirtschaft Fritzel, Reiskirchen.
Für die Gemarkung Burkhardsfelden am Donnerstag. 6. Juni, nachmittags 2.30 bis 3.30 Uhr, in der Wirtschaft Wilhelm Hinter Wwe., Burkhardsfelden.
Für die Gemarkung Oppenrod am Donnerstag, 6. Juni, nachmittags 5 bis 6 Uhr, im Saale der Wirtschaft Weller, Oppenrod.
Für die Gemarkung Garbenteich am Donnerstag, 13. Juni, vormittags 7.30 bis 8.30 Uhr, im Saale der Wirtschaft Karl Steug, Garbenteich.
Für die Gemarkung Steinbach am Donnerstag, 13. Juni, vormittags 10.30 bis 11.30 Uhr, im Saale der Wirtschaft „Zum Ritter", Steinbach.
Für die Gemeinde Albach am Donnerstag, 13. Juni, nachmittags 2 bis 3 Uhr, im Saale der Wirtschaft Lauer, Albach.
Die Wahl ist geheim und geschieht durch Abgabe von Stimmzetteln während der Wahlzeit, sofern nicht Einigung auf einen Wahlvorschlag erfolgt. Jeder beteiligte Grundeigentümer, der Grundeigentum im Bereinigungsbezirk hat, hat eine Stimme, auch wenn er mehrfach bevollmächtigt ist. Beteiligte können sich durch Bevollmächtigte, die mit einer von einer Behörde beglaubigten oder ausgestellten Vollmacht versehen sind, vertreten lassen. Gewählt ist, wer die Mehrbeit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigt. Kommt eine gültige Wahl nicht zustande, so hat die Landeskommission die Sachverständigen und die Schiedsrichter zu bestellen.
Der Umfang des Teilbereinigungsbezirks in den Gemarkungen Oppenrod, Garbenteich und Stein- bad), die nur teilweise bereinigt werden, ist aus den auf der Bürgermeisterei Oppenrod ab 29. Mai, auf den Bürgermeistereien Garben- t e i ch und Steinbach ab 5. Juni offenliegenden Karten ersichtlich.
Die außerhalb der Gemarkungen wohnenden beteiligten Grundeigentümer (Ausmärker) werden aufgefordert, zur Wahrung ihrer Jnterell-n eine in der jeweiligen Bereinigungsgemarkuno wohnhafte Persönlichkeit zu bestellen, die ihrem Auftraggeber insbesondere von örtlichen Bekanntmachungen und Terminen Nachricht geben soll. Eine weitere besondere Zuschrift an die Ausmärker im Laufe des Bereinigungsverfahrens erfolgt nicht.
praktischer Dank der Allgemeinheit.
* Butzbach, 4. Juni. Unsere Stadtverwaltung hat bei einer Neuordnung der Arbeitslöhne für solche städtische Arbeiter, die lange JahreimDienst der Stadt tätig sind, eine praktische Art des Dankes der Allgemeinheit für die
Belgische Roten... Dänische Noten .. Englische Noten .. Französische Noten Holländische Noten Italienische Noten.
Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum ... Orenstein & Koppel .. Westdeutsche Kaufhof. Chade ..............
Becumulatoren-Fabrik Tonti-Gummt.......
Hamburg-Amerika-Paket o
Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0 Norddeutscher Lloyd .........o
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0 Berliner Handelsgesellschaft ... 5 Commerz, und Privat-Bank... 0 Deutsche Bank und Diskonto-
Gesellschaft................0
Dresdner Bank
Reichsbank ................ 12
Goldschmidt ....
Rütgerswerke ... Metallgesellschafl.
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Buderus ......
Deutsche Erdöl Gelsenkirchener Harpener.................
Hoesch Eisen-Köln-Neuesseu
Ilse Bergbau .............
Ilse Bergbau Genüsse Klücknerwerke Mannesmann-Röhre» .....
Mu (Allgemeine Kunstseide) .. 0
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Zellstoff Waldhof ............0
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4 122,25 4| 108,75
Datum
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 6'/i% Poung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Mlös.-Schuld mit
AuSlos.-Rechten .............
4‘/»% Deutsche ReichSpostschatzan.
Weisungen von 1934, I.......
6% el)em.8% Hess. Bolköstaat 1929
(rückzahlb. 102%) ............
4H% ehem. Hessische Landesbank
Darmstadt Gold R. 12........
t>Vi% ehem. Hess. Landes-Hypo-
thekenbank Darmstadt Lioui ... 4%% ehem. 8% Darmst. Komm.
LaiideSb.Goldschuldvcrschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mü
AuSlos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Eammelabl. An- leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
*%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar 618 1935 6%% ehem. 4%% Franks. Hyp.-
Bank-Liqu.-Pfandbriefe.......
5%% ehern. 4tz% Rheinische
Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe 4kj% ehem. 8% Pr. Landespfand.
vriefanstalt, Pfandbriefe R. 19 4%% ehem. 7% Pr. Landespfand- bciefanst., Gold Komm. £61.VI Eteuergutkch.BerrechnungSk. 35-39
• 6 133,5 i IHl 100
>. O| 89,25 I
Frankfurt a. M
Scrlin
Schluß- kurs
Schluß!. Abmdbörse
Schluß- rurri
Schluß!. Mittag- börse
Datum
1.6.
3-6
1.6.
3-6.
4% desgl. Serie II ............
19,5
5% Rumän. vereint;. Rente v. 1903
7,5
7,25
7,13
4^%Rumün.vereinh.Rentev.l913
10,4
__
10,25
10,25
4% Rumänische vereinh. Rente ..
6,3
5,9
6,13
6
2V4% Anatolier ...............
39,75
38,9
39,9
39,25
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß- !urd
Schluß!. Abendbörse
Schluß- turd
Schloßt. Mittag- börse
16
3 6.
1.6.
3.6
100,13
100,13
100,13
100,13
97
97
97
97
103,4
103,5
103
103,75
—
113
—
112,9
100,65
100,6
100,5
100,4
98,75
98,75
—
98,75
96,5
96,5
v-
—
100,6
100,75
—
—
92,25
92,25
—
—
124
124
—
—
115,4
115,25
115,75
116
96,13
96
—
—
100,55
100,5
—
—
101
100,9
101,13
100,9
96,75
96,75
96,75
96,75
96,75
96,75
96,75
96,75
106,25
106,25
106,25
106,25
—
—
33,75
34,5
1,6
1,65
1,5
1,65
13
13,2
13,13
13,3
13,25
12,5
13
13,2
13
13,13
13
13,4
14,5
13,65
14,5
13,9
12,5
—
12,75
—
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abend- börse
Echluß- kurs
Schluß!. Mittag« börse
1.6.
36-
1 6.
3-6
—
115,25
118
115,5
——
—
125,4
125,25
——
—
—
——-
229
229,75
228,25
229,25
115,75
113,5
115,5
113,25
86
84,75
85,4
84,5
18,65
18
18,25
17,65
127,5
126,5
127,75
125
127
124
127,65
124,9
179
175
177,75
176
I.Zunl
3 Funl
Amtliche Notierung
Geld | Brief
Amtliche Notierung
Geld | Brief
0,658
0,662
0,658
41,98
42,06
41,98
0,149
0,151
0,149
3,047
3,053
3,047
54,41 '
54,51
54,28
46,71
46,81
46,72
12,185
12,215
12,155
5,375
5,385
5,36
16,325
16,365
16,325
166,98
167,32
167,15
20,51
20,55
20,51
0,717
0,719
0,715
5,649
5,661
5,649
61,25
61,37
61,09
48,95
49,05
48,95
11,06
11,08
11,035
62,84
62,96
62,68
80,12
80,28
80,32
33,83
33,89
33,86
10,34
10,36
10,335
2,475
2,479
2,471
Banknoten.
Berlin,Z.Funi
Geld


