Wirtschaft
L. L. in G.
Frankfurt a. Dl. | Serkin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Berlin
Frankfurt a. M
Frankfurt O.DL
Berlin
Gchlußk.
börfe
2 5 | 3 5
Datum
| 3.5
25
113,75
Banknoten.
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Ü
. 0
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« 6
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121,5
91,5
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122,5
104
150,25
121
Rheinische Elektrizität Rhein. Wests. Elektt. Schuckert L Co.......
SiemensL Halske... LahmeyerLLo......
Buderus ..........
Deutsche Erddl ..... Gelsenkirchener.....
A.E.G. Bekula
Schriftleitung.)
Die Ziehung der Prämien der
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach« mittag geschloffen.
116
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8,5
der mit Recht fb gefürchteten Kückenruhr festgesteltt werden konnten. Die Praxis und nicht zuletzt die bäuerlichen Geflügelhalter werden die Vorteile davon haben, wenn auf diese Weise die Gewähr geboten wird, gesundes, lebenskräftiges und leistungsfähiges Tiermaterial an die Stelle der alten, nach mancherlei Richtung nicht befriedigenden Bestände zu setzen, wozu die im Jahre 1935 in erheblich erweiterten Umfang von Reichs wegen durchgeführte Derbilligungsaktion für Junggeflügel eine ausgezeichnete Handhabe bietet.
Da — abgesehen von der Haltung — insbesondere dann die Fütterungsfragen ausschlaggebend für die endgültigen Leistungen der Tiere sind, ließ man es sich auf dem Gebiete der Versuchstätigkeit besonders angelegen sein, unter ausschließlicher Verwendung der in den bäuerlichen Betrieben vorhandenen wirtschaftseigenen Futtermittel für die dortigen Verhältnisse eine zweckmäßige Futterzusammenstellung ausfindig zu machen. Rach den Gießener Untersuchungen, die von Prof. Hunger» Kiel an vier Stellen in Deutschland nachgepruft worden sind, hat man in der dicksauren Magermilch in genügender Menge (250 Gramm je Tier und Tag) die ideale wirtschaftseigene Eiweißquelle zur Hebung des Gesundheitszustandes und der Leistungsfähigkeit der Hühnerbestände.
Wir die Zeit im Großen gebieterisch verlangt, daß an Stelle der Einseitigkeit, die immer ein hohes Risiko bedeutet, ein organisch vielseitiger Betriebsaufbau mit vermindertem Risiko tritt, so haben der Obst- und Gartenbau, dann aber auch die Schaf- und Ziegenhaltung, sowie die übrigen Zweige der Kleintierzucht einen gewissen Raum zu finden. Es konnte dies umso mehr geschehen, als der ursprünglich bäuerliche Charakter des Oberen Hardthofs mit dem bereits erwähnten Gutsgarten die entsprechende Voraussetzung dazu bot.
Dem Tierzucht-Institut der Landesuniversitat wünschen mit uns die Volksgenossen in Stadt und Land eine gedeihliche Weiterentwicklung nach den ersten zehn Jahren seines Bestandes, um die ihm im neuen Reich gestellten großen Aufgaben erfolgreich lösen zu können.
noch sehr gering. Bei rückläufigen Preisen konnte der Geschäftsgang nicht befriedigen. Gurken, Kohlrabi, Rettich und Radieschen waren reichlich angeboten, Geschäft lebhaft, Preise wenig verändert. Spinat und Kopfsalat hatten ausreichendes Angebot. Absatz in Spinat zu erhöhten Preisen sehr flott, in Kopfsalat bei nachgebenden Preisen nicht durchweg befriedigend. Das geringe Ange- bot in ägyptischen Zwiebeln war bald vergriffen.
Es notierten Feldsalat 45—50, Gurken, Treibsalat 30—50, Karotten 10—12, Kopfsalat Mistbeet 15—25, Lattich 60—80, Schlüpfer 40—60, Freiland 10, Radieschen Bündel 6—7, Rettich 15—60, Rhabarber 5—6, Sellerie je nach Größe des Bündels 10—40, Spargel 1 10—15, dto. II 60—70, dto. III 40—45, Spinat 16—20, Zwiebeln ägypt. 12 bis 16, Weißkraut holl. 7—10, Wirsing holl 8, Aepfel I 35—42, dto. II 30—35, Apfelsinen, Kiste 40 Pfund, netto, rot 17,50—19 RM., amerikanisch, dto. gelb 19—20 RM., Apfelsinen blond, spanisch 16—20 RM., dto. Blut 17—26 RM., Kiste 100, 120, 150 Stück 15—16 RM., Jaffa. Bananen Kiste ä 25 Stück 7,50 RM., Zitronen Kiste ä 200 Stück,
Ilse Bergbau ...........
Ille Bergbau Genüsse......
Klöcknerwerke.............
Mannesmann-Röhren......
101
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96,25 105,9
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Winterhilfslotterie ist am 20. März vorgenommen worden. Die bis zum 20. April nicht abgeholten Gewinne sind zum Besten des Winterhilfswerkes am 20. April verfallen. — Die Zigaretten-Automa» ten der Zigarrenhändler unterliegen dem Urkundenstempel für Warenverkaufsautomaten. Näheres über die Staffelung der Abgabesätze erfahren Sie bei der Stempelstelle des Kreisamtes in Gießen.
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Oie Indusirie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
8,5
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fuhren von geringerer
715: Bewilligungsfreie Einfuhr von
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96,25
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Qualität 145—148.
Frankfurter Eiermarkt.
Frankfurt a. M., 3. Mai. Bei weiter sehr reichlichen Zufuhren von deutschen Eiern konnte sich das Geschäft bislang noch nicht stärker beleben, wenngleich im Kleinhandel der Absatz besser als beim'Großhandel ist. Man rechnet aber in den nächsten Tagen mit stärkerer Nachfrage zur Auffüllung der gelichteten Lager. Ausländische Eier kommen nur in kleinen Mengen und da hauptsächlich Holländer an den Markt. Die Preise blieben unverändert. Es notierten in Pfg. pro Stück frei Frankfurt a. M. (Großhandelsverkaufspreise an den Kleinhandel): Deutsche Handelsklasjeneier S 9,75 bis 10, A 9,25—9,50, B 8,75, C 8,25, D 7,75. Holländer Kl. S 9,50—9,75, Kl. A 9—9,25, Kl. B 8,50 bis 8,75. Flandern Kl. S 9,50—9,75, Kl. A 9—9,25, Kl. B 8,50—8,75. Dänen Kl. S 9,75, Kl. A 9,25, Kl. B 8,75.
Frankfurter Schlachtviehmartt.
Frankfurt a. M., 3. Mai. Auftrieb: Rinder 29 (gegen 6 am letzten Donnerstagsmarkt, den 25. April), darunter 17 Ochsen, 8 Bullen und 4 Kühe. Kälber 766 (657), Schafe 39 (unv.), Schweine 308 (458). Notiert wurden pro 1 Ztr. Lebendgewicht in RM.: Kälber a) 60 (am 25. 4. 60), b) 54—59 (54—59), c) 47—53 (46—53), d) 37—46 (35—45). Hämmel b2) Weidemast 40 (39 bis 40), c) mittlere 38—39 (36—38). Schafe e) beste 35—36 (—), f) mittlere 33—34 (—). Schweine b) 46—50 (47—51), c) 46—49 (47—50), d) 40 bis 48 (44—49). — Marktverkauf: Kälber, Hämmel und Schafe rege, ausverkauft. Schweine ruhig, etwas Ueberstand (6).
Großhandelspreise für Fleisch und für Fettware n. Beschickung des Fleischgroßmarktes: 1130 Viertel Rindfleisch, 235 ganze Kälber, 1 Hammel, 855 halbe Schweine, 8 Kleinvi"b. Preise pro 50 Kilogramm in RM.: Ochsenfleisch b) 70—76, c) 62—70. Bullenfleisch b) 66—70. Kubfleisch b) 54—60, c) 40—52. Färsenfleisch b) 70 bis 76, c) 62—70. Kalbfleisch b) 74—82, c) 68—72. Hammelfleisch b) 75—78. Schweinefleisch b) 70 bis 75. Fettwaren: roher Speck unter 7 cm 60 bis 65, Flomen 80—85. Marktverkauf: rege.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der
*% Oesterretchtfche Goldrente.... 4,LO% Oestcrreichische SUberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4*4% desgl. von 1913..........
6% abgesl. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie l.....................
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börfe.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an.'— Reichsbankdiskont 4 vH., Lombardzinsfuß 5 v. H.
o
4 _______________________________0
Harpener...................0
Hocsch Eisen—Köln-Reuefte« .. 0
713: Regelung der Bezahlung ausstehender Warenschulden an England.
714: Bezahlung von Nebenkosten, die bei Einfuhren von geringerer Bedeutung entstehen.
715: Bewilligungsfreie Einfuhr von Büchern in
Lettland.
716: Umsatzsteuerumrechnungssätze für April 1935. 717: Neue Bestimmungen über den Eisenbahn- Nachnahmeverkehr mit dem Auslande.
718: Anordnung 26 der Ueberwachungsstelle für unedle Metalle vom 24. April 1935, bett. Verwendung von Kupfer, Nickel, Blei, Zinn, Quecksilber, Chrom und Kobalt.
Durch die Bestimmungen dieser Anordnung wird der Kreis der bereits bestehenden Verwendungsverbote für Kupfer, Nickel, Zinn und Quecksilber sowie deren Legierungen erweitert und auf Blei und dessen Legierungen sowie Chrom und Kobalt ausgedehnt.
Wochenbericht vom Frankfurter Gchlachtviehmarkt. Die seit einigen Wochen zu verzeichnende lebhaftere Geschäftstätigkeit am Frankfurter Schlachtoieh- markt setzte sich auch in der abgelaufenen Berichtswoche fort. Auch in dieser Woche war der Großvieh m a r k t nur mit 748 Tieren beschickt, während für den normalen Bedarf im hiesigen Wirtschaftsgebiet rund 1200 Tiere benötigt werden. Die Folge war wieder ein sehr lebhaftes Geschäft; trotz der annähernd 300 geschlachteten, von der Reichsstelle zur Verfügung gestellten Tiere konnte der Bedarf der Metzger nicht befriedigt werden. Es kam hinzu, daß die noch in der Vorwoche vorhandenen Bestände auf dem Fleischgroßmarkt überraschend schnell abgerufen wurden. Da indes der Richtpreis für Großvieh von 42 Mark je Zentner Lebendgewicht nicht überschritten werden darf, haben sich die Preise besonders in sich um weitere 2 bis 3 Mark befestigt. Darüber hinaus erzielten Ausstichtiere Preise Über Notiz, und zwar 44 Mark.
Am Kälbermarkt standen insgesamt 1430 (1115) Stück zum Verkauf, die nach mittlerem bis lebhaftem Geschäft geräumt wurden. Zunächst gingen die Preise für geringe Qualitäten bis zu 4 Mk. zurück, später konnten sie sich wieder an den Vorwochenstand angleichen.
Hämmel und Schafe hatten mittelmäßiges Geschäft, die etwas erhöhte Zufuhr von 58 (45)
Nachrichten Beachtung.
Besonders lebhaftes Geschäft hatten IG. Farben mit 140,75 bis 141,50 (138,90), außerdem gewannen Scheideanstalt 1,50 v. H., Deutsche Erdöl 1,25 v. H. Elektroaktien eröffneten fast durchweg von 0,50 bis 1 v. H. höher, Felten auf die vierprozentlge Dividendenerklärung 1,25 v.H. fester, daneben waren Gessürel mit plus 1,50 o. H. und Schuckert nut plus 1,50 v. H. stärker erhöht. Am Montanmarkt traten besonders Harpener mit plus 2,75 v. H. hervor, jedoch gewannen auch Stahlverein 1,75 v. H. Rhein- tahl 1,25 v. H. und Mannesmann 1,13 v. H. Schiffahrtswerte lagen uneinheitlich, Hapag gaben 0,25 o. H. nach, Nordd. Lloyd zogen 0,40 v. H. an. Von onftigen Werten gewannen Moenus Maschinen 1,75 v.H., Daimler 0,50 v. H., Westdeutsche Kaufhof, Kunstseide AM., Zellstoff Walhof und AG. für Verkehrswesen je 0,75 v.H. Löwenbräu München kamen nach kurzer Pause mit 205,25 (202) zur Notiz. Don Bankaktien zogen Braubank 0,75 v. H. und Reichsbank 0,50 v. H. an.
Der R e n t e n m a r k t war im großen und gan-
Geskügekzüchtabtellung imgeschlossen, die bereits im Jahre 1927 seitens der damaligen Landwirtschaftskammer Darmstadt als Lehr- und Versuchswirtschaft für diesen Tierzuchtzweig und 1931 seitens der damaligen Regierung als staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Geflügelzucht in Hessen anerkannt wurde. Die Ausbildung von Lehrlingen zu Gehilfen, von Gehilfen zu Meistern und Zuchtleitern und von Studenten als späteren Landwirt» schaftslehren und von Studenten als späteren Landschaftslehrern usw. auf diesem Fachgebiet schasst die Voraussetzung für die Verbreitung der in der Praxis so dringend notwendigen Kenntnisse, wie sie jetzt durch das im Dritten Reich neugegründete Beratungswesen noch zusätzlich gefördert wird. Eine weitere grundlegende Aufgabe betraf die eigentliche Züchtung. Hier galt es einmal, in engster Gemeinschaftsarbeit mit den anderen seitens des Reichsverbands für Kleintierzüchter anerkannten Vermeh- rungs- und Reichsherdbuchzuchten das Tiermaterial zu schaffen, das an die Stelle der bisherigen Bestände zu treten hat, um die Erzeugungsschlacht auch auf diesem Gebiete erfolgreich durchführen zu können. Dann war es aber auch nötig, für die Landesbauernschaft, in gemeinsamer Arbeit besonders mit dem Tierseucheninstitut unserer Universität, stark interessierenden Fragen auf dem Gebiet der Geflügelkrankheiten nachzugehen. Daneben wurde die Überprüfung der anerkannten Geflügelbestände nach der gesundheitlichen Seite durch das Tierseucheninstitut, nach der Leistungsseite in einer eigens dazu errichteten Leistungsprüfung vom Tierzucht-Institut übernommen. In jahrelangen Arbeiten (seit 1928) waren vorher die verschiedenen Prüfungsmethoden, von dem sog. Wettlegen bis zur Kontrollhofprüfung, mit Unterstützung der Notgemeinschaft der deutschen Wissenschaft im Tierzuchtinstitut auf ihre praktische Brauchbarkeit durchgeprobt und die sich immer mehr durchsetzende Gießener Methode geschaffen worden.
Es ist ein ganz großer Erfolg, wenn im Bereich unserer Landesbauernschaft seitens des Gießener Tierseucheninstituts gesagt werden kann, daß in keinem einzigen Falle bei der augenblicklich laufenden Prüfung in den Bruteiermustern die Erreger
Stück wurde bei unveränderten Preisen ausverkauft.
Der Schweinemarkt wies mit 4718 (3043) Tieren eine sehr starke Beschickung auf, die mit Rücksicht auf den 1. Mai seitens der Metzgerinnung veranlaßt worden war. Es zeigte sich dann leider, daß der Bedarf bei weitem nicht der aufgetriebenen Menge entsprach, so daß die Preise, wenn auch nicht für beste Tiere, so doch im Durchschnitt um 2 Mark nachgaben. Nach schleppendem Handel verblieb ein Ueberstand von 429 Tieren, außerdem wurden vor Marktbeginn 125 Tiere weggelegt.
Oie Deutsche Reichsbahn im März.
Die gesamten Betriebseinnahmen der Deutschen Reichsbahn betragen im März'286,53 (im Vormonat 245,04) Millionen RM. Gegenüber dem März des Vorjayres waren die Gesamteinnahmen um 15 Millionen RM. höher. Die Gesamtausgaben erforderten 299,85 (271,96) Millionen RM., wovon 274,50 (247,43) Millionen RM. auf die reine Betriebsrechnung entfallen. Der Personalbestand war im März 645 867 gegen 632 444 im Vormonat. Die Erhöhung ist in der Hauptsache auf den Perfonal- zugang mit der Rückgliederung des Saarlandes zurückzuführen.
* Wiederaufnahme der Dividendenzahlung mit 7 v. H. bei Jlfeder Hütte. Der Aufsichtsrat der Jlfeder Hütte, Groß-Ilsede, beschloß, der Hauptversammlung am 28. Mai aus einem Reingewinn von 3180 677 RM. die Verteilung einer Dividende von 7 (0) v. H. vorzuschlaaen. Von der Dividende wird ein Prozent an den Anleihestock abgeführt. Der derzeitige Geschäftsgang ist weiterhin befriedigend. (Für 1933 wurde nach stark erhöhten Abschreibungen von 7,50 Millionen RM. ein Reingewinn von 126 500 RM. ausgewiesen, der auf neue Rechnung übernommen wurde.)
* Elektrizitäts-AG. norm. Schuckert & Co., Nürnberg. Die Gesellschaft erzielte in 1934/35 einen Reingewinn von 2 151003 (1189 608) RM.,der sich durch den Gewinnvortrag auf 2 503 344 (2 375 706) RM. erhöht. Der Hauptversammlung soll oorgeschlagen werden, 4 v. H. Dividende (unv.) auf 50 584100 RM. dividendenberechtigtes Aktienkapital zu verteilen, für Tilgung und Verzinsung der Penußrechte für Altbesitz an Markanleihen 144180 RM. zu verwenden und den Rest von 335 790 RM. vorzutragen.
Rhein-Mainische Mittagsbörse.
Aktien fest.
Frankfurt a. M., 3. Mai. Die Börse eröffnete am Aktienmarkt in recht fester Haltung,
erhöht.
Renten lagen auch späterhin sehr ruhig und gegen den Anfang behauptet. Nur Städte-Altbesitz gewannen erneut 0,50 v. H. aus 109,50. Goldppsand- briese und Kommunal-Obligationen blieben unverändert, Liquidationspfandbriefe zogen zumeist bis 0,25 v. H. an. Stadtanleihen lagen recht uneinheitlich bei Abweichungen bis 0,40 v. H. Von Industrie- Obligationen zogen 4,75 v. H. (1951er) Stahlverein auf 93,75 (93,40) an. Van fremden Werten blieben Türken und Ungarn fest.
Tagesgeld war zu 3 v. H. zwar unverändert, aber noch etwas gefragt.
Abendbörse: gut behauptet.
Obgleich die leichte Publikumsnachftage an den Aktienmärkten kursmäßig keine stärkere Wirkung zeigte, blieb die Tendenz auch an der Abendbörse fest. Das Geschäft erreichte indes keinen nennenswerten Umfang, zumal die Kulisse nach den größeren Käufen an der Mittagsbörse etwas zurückhielt. Jmmeryin stellten sich gegen den Berliner Schluß vielfach weitere Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 v. H. ein. Am Kassamarkt lagen Großbankaktien auf der erhöhten Mittagsbasis behauptet, Deutsche Ueberseebank zogen aber auf 89,25 (88,65) und Frankfurter Hypotheken-Bank auf 93,75 (93) an; sonst lag der Kassamarkt still. Von Auslandsaktien waren Aluminium Neuhausen auf Grund der festen Schweizer Börsen wieder stark gesucht, Taxe 295 (heute mittag amtlich 286), aus dem gleichen Grunde zogen Chade A—C auf 265 (264) an.
Es notierten: Altbesitz 114,40, 6 v. H. Stahlverein 101, JG.-Farben-Bvnds 125,50, 4,5 v. H. Ungarn von 1913 8, 1914 8, 5 v. H. Silbermexikaner 6,20, 4,5 v. H. Irrigation 9,10, AKU. 54,13, AEG. 38,25, Zement Heidelberg 116, Chade A—C 265, Scheideanstalt 215, Licht und Kraft 123,50, IG. Farben 141,75 bis 141,90, Geffürel 123,75 bis 124,50, Harpener 106,25, Junghans 90,25, Klöckner 92,40,, Mannesmann 79,25, Metallgesellschaft 97,75, Rheinstahl 106,50, Schuckert 103, Siemens 153, Stahlverein 81, Reichsbank 159,50, Hapag 33, Otavi Minen 18,50.
Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.
F r a n k f u r t a. M., 3. Mai. Am O b st m a r k t war das Angebot in deutschen und amerikanischen Aepseln gering. Bei schleppendem Geschäft lagen die Preise für deutsche Aepfel unverändert, jedoch konnten sie für amerikanische etwas anziehen. Bei ausreichendem Angebot und unveränderten Preisen in Apfelsinen war der Verkauf langsam. Zitronen hatten nur sehr kleines Angebot bei weiter steigenden Preisen. Bananen waren genügend am Markt, Preise rückläufig, Geschäft zufriedenstellend.
börsc
3.5
100,13
97,25
102
114,4
100,4
98,25
96,25
100,25
2.5.
100,13
97
italien. 10,50—11,00 RM.
Frankfurter Vuttermarkt.
Frankfurt a. M., 3. Mai. Das Butterge- schäft nimmt weiterhin einen zufriedenstellenden Verlauf, es hat selbst vor dem Monatsende kaum eine Einschränkung erfahren. Infolgedessen werden die, allerdings auch nur kleinen, Eingänge sowohl von deutscher wie von holländischer Butter glatt geräumt. Die Preise blieben unverändert. Es notierten in RM. pro 50 Kilogramm frei Frankfurt a. M. (Großhandelsverkaufspreise an den Kleinhandel): Deutsche Markenbutter 143—145, feine deutsche Molkereibutter 142—145, deutsche Molkereibutter 140—142, Landbutter 125—130, Kochbutter 120. Holländische Markenbutter je nach
Schluß- hird
2 5
100,25
97,13
102
113,65
100,2
98,25
EUß» ÄT
Schlußkurs
2 5
zen vernachlässigt, nur Altbesitzanleihe setzten ihre Befestigung um 0,65 v.H. fort, ferner waren Städte-Altbesitz gesucht und bis 0,75 v.H. fester. Späte Reichsschuldbuchforderungen, Zinsvergutungs- cheine und Kommunal-Umschuldung blieben behauptet. Von Auslandsrenten lagen Ungarn bis 0,50 v.H. höher, ferner blieben Türken im Freiverkehr gesucht, anderseits gaben Mexikaner auf weitere Gewinnmitnahmen bis 0,25 v. H. nach.
Im Verlaufe war das Geschäft zunächst etwas ruhiger, später zog es für einige Spezialwerte wieder an. Besonders Montanwerte blieben gefragt, wobei Rheinstahl auf 107 (105,90), Stahlverein auf 81,50 (81) und Harpener auf 106,50 (106) anzogen. Auch sonst traten gegen die Anfangsnotierungen zumeist nochmals Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 v. H. ein. Gut erholt waren nach dem gestrigen Rückgang Rhein. Braunkohlen mit 210 (207,50), ferner waren Rütgerswerke mit 114 (111,25) kräftig
Schluß». Mittag- börse
3.5.
100,25
97 101,75
114,2
100,5
Norddeutscher Lloyd .........
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Prlvat-Bank ... Deutsche Bank und Diskonts»
Gesellschaft................
Dresdner Bank..............
Retchsbank .............. '
... - 119
.. SH 90,13
... o| 77,75
Elektt. Lteferungsgesellschaft... 5
Licht und Kraft ........... 6ft
Felten & Guilleaume.........0
Gesellsch.s.Elektt.Unternehmung. 5
e** Nr
lur* börfe
Scblußk. Mittag« börse
3.5
Gchlußl. Abend« börse
3.5
Schluß« kurs
25
Datum
4% desgl. Serie 11 .............
5% Rumän. veretnh. Rente v. 1903 s^r9s>Ruinän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische veretnh. Rente ..
Anatolier ..............
Hamburg-Amerika-Paket .....o
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
und besonders nach den ersten Kursen erfuhr dass Am Gemüsemarkt war das Sparg-Iang-bot Kursnioeau -inen kräftigen Anstieg. Zunächst taufte ----------- «•’
die Kulisse etwas vor, später war aber auch eine stärkere Beteiligung der Kundschaft festzustellen, so daß das Geschäft nach der langen Geschäftsstille ein recht lebhaftes Ausmaß annahm. Allerdings begünstigte die Marktleere den Kursauftrieb, da Verkaufe nicht vorgenommen wurden. Einen guten Eindruck machte die geftrige Unterhausdebatte, außerdem fanden aus der deutschen Wirtschaft vorliegende
'M-ML-
Datum
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934
67i% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mtt
Auslos.-Rechten .............
4l/i% Deutsche RetchSpostschatzan- Weisungen von 1934, I.......
6% eljem.8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102°/«,) ............
*7i% ehem. Hessische Landesbank
Darmstadt Gold R. 12........
57i% ehem. Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Lioui ...
*7i% ehem. 8% Darmst. Komm.
Landesb.Goldschuldverschr. R.6
Oberhessen Provinz-Anleihe mtt
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Eammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
*7i% efiem.8% Franks. Hyp.-Banl Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
67i% ehem. *7i% Franks. Hyp.-
Bank-Liqu.-Psandbrtese.......
57i% ehem. 47i% Rheinische
Hhp.-Bank>Ltgu.-Goldpse.....
*7i% ehem. 8% Pr. LandeSpsand- briesanstalt, Pfandbriefe R. 19
*7i% ehem. 7% Pr. Landespfand.
oriesanst., Gold Komm. Obl.Vl
Steuerguksch.VerrechnungSk. 35-39|
2.mal
Z. Mai
Amtliche Notierung
Amtliche
Geld
Dotierung Brief
Geld
Brief
Buenos Atre.
0,658
0,662
0,658
0,662
Brüssel ....
41,98
42,06
41,98
42,06
Rio de Ian.
0,201
0,203
0,201
0,203
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
53'52
53,62
53,65
53,75
Danzig ....
47,04
47,14
46,97
47,07
London .....
11,985
12,015
12,015
12,045
Helsingfors..
5,295
5,305
5,305
5,315
Paris ......
16,38
16,42
16,38
16,42
Holland ....
167,63
167,97
167,73
168,07
Italien.....
20,68
20,72
20,68
20,72
Japan ......
0,705
0,707
0,707
0 709
Jugoslawien
5,649
5,661
5,649
5,661
Oslo..... :
60,24
60,36
60,39
60,51
Wien......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon ....
10,88
10,90
61,92
10,91
10,93
Stockholm...
61,80
61,96
62,08
Schweiz ....
80,72
80,88
80,72
80,88
Spanten....
33,90
33,96
33,92
33,98
Prag.......
10,35
10,37
10,35
10,37
Budapest ...
—
—
—
—
Neu york ...
2,480
2,484
2,483
2,487
8,5
4,4
6,5
4,1
6,35
4,13
4,4
6,35
4,05
Mansselder Bergbau.......
Kvkswerke ................
. 8
:J
104,5
105,75
104,75
114,9
106
117,25
Rheinische Braunkohlen ....
12
207,5
210
208
212
36
35,25
36,25
Rheinstahl ................
87,
104,75
106,5
104
106,25
Vereinigte Stahlwerke......
. 0
78,9
81
78>5
80,65
32,65
27,13
35
85,13
Otavi Minen .............
.. 0
17,13
18,5
17,13
18,65
2L9
34,25
84,9
Kaliwerke Aschersleben......
.. 5
112,25
114,25
113,25
114,5
Kaliwerke Westeregeln......
. 5
113
114,5
113,25
115
85/25
Kaliwerke Salzdetfurth.....
7 7,
160,5
—
161,5
162,5
109,75
110
110,5
.. 7
141,5
94,5
93,5
95
I. G. Farben-Jndustrte.....
138,9
141,9
138,75
Schetdeanstalt.............
.. 9
213
215
—
——
95,25
94,5
95,25
Goldschmidt ..............
.. O
98
99,25
97,9
99,75
95,25
94,25
95,25
Rütgerswerke .............
.. *
111,25
96,75
114
111,5
113,75
159,5
158,4
159,9
Melallgeiellschaft...........
.. *
97,75
96,75
97,75
38,25
133,75
106
37,5
134
104,5
38.25
Philipp Holz mann.........
.. 0
90
90,25
90,25
90,5
133,9
106
Zementwerk Heidelberg ....
Eementwerk Karlstadt.......
.. b
.. 4
120
116
-
123,5
121,5
123,5
105
108,25
93
91,9
92,75
Schultheis Patzenhofer .....
.. 4
——
—
124,25
122,75
124
'21 tu <Allgemeine Kunstseide)
.. 0
52,9
54,13
53,26
54,13
123,5
123,5
123,5
Bemberg.................
.. O
113,25
114
113
114
—
Zellstoff Waldhof ..........
.. 0
113,5
114
113,25
114
105
104,5
105
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. Ü
81,25
81,75
81,13
82
153
149,75
153
Dessauer Gas .............
.. 7
—
—
122,75
123,5
121
121
120,75
Daimler Motoren..........
.. 0
92
93
91,65
92,75
Deutsche Linoleum.........
.. 6
153 5
152,75
154
152,25
97,5
107,5
96,25
105,75
Lrenstein & Koppel ........
.. O
—
——
86
87,5
107^4
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
34,4
35,5
34,4
35,4
255
265
257
264
106,25
103,5
92,75
106,4
94,9
Accumulatoren-Fabrik......
. 12
159
—
160
159,5
Conti-Gumml.............
.. 8
146
148,25
146
148,25
—
145,5
147,25
36,5
1 34,65
121
119
120,5
Gritzner..................
.. O
! 36,5
1 36,25
92,4
90,13
92,25
Mainkraftwerke Höchst a.M>.
•• 4
—
93
—
—
79,25
77,4
79,25
Süddeutscher Zucker.......
.. »
166
1 166,75
Berlins.Mai
Geld
Brie'
Amerikanische Noten..............
2,435
2,455
Belgische Noten..................
41,82
41,98
Dänische Noten ................
53,54
53,76
Englische Noten .................
10,98
11,02
Französische Noten...............
16,32
16,38
Holländische Noten...............
167,31
167,99
Italienische Noten................
20,46
20,54
Norwegische Noten ..............
60,18
60,42
Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling
—
Rumänische Noten...............
—•
—
61,75
61,99
80,24
80,56
Spanische Noten.................
33,45
33,59
—
—


