Ausgabe 
4.3.1935
 
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Oberhessen.

Belebung im Braunsteinbei-gbau.

* Großen-Linden, 4. März. Die Gie­ßener Braun st etnbergwerke in der Ge­markung Großen-Linden haben in der jüngsten Zeit einen sehr erfreulichen Aufschwung erlebt. Die Be­legschaft, die bis vor einiger Zeit nur 50 Mann betrug, konnte auf über 2 0 0 Mann gestei - gert werden. Es besteht die Möglichkeit, daß der Betrieb der Braunsteinbergwerke in der Gemarkung Großen-Linden in nächster Zeit eine weitere Aus­dehnung erfährt. Es ist geplant, einen T a g b a u anzulegen.

Landkreis Gießen.

~y~ Großen-Linden, 3. März. Am gestrigen Samstag fand in der schön geschmückten Turnhalle die diesjährige Winterfeier des Turnvereins statt. Nach flottem Eröffnungsmarsch begrüßte der Vereinsleiter Dr. Ernst Römer die Besucher. Da­bei wies er u. a. auf die hohen Aufgaben hin, die die Deutsche Turnerschaft in der jetzigen Zeit der Neugestaltung und Volkwerdung zu erfüllen habe. Anschließend wurden Ehrennadeln überreicht für 40jährige Mitgliedschaft die goldene Heinrich D e - gen sen., Ludwig Weber und Wilhelm Weiß sen., für 25jährige Mitgliedschaft die silberne Hein­rich Faber, Friedrich Römer, Ernst P i r r, Ludwig Keßler, Heinrich Magnus und Hein­rich Zörb. Der Vereinsleiter dankte den Jubilaren für die dem Verein gehaltene Treue und ermahnte die jungen Turner, ebenso treu zum Verein zu stehen. Gemeinsam wurde dann das LiedEin Ruf ist erklungen" gesungen. Es folgten hierauf turne­rische Darbietungen, Keulenübungen, Tänze usw., von Turnern und Turnerinnen vorgeführt: hierbei gefielen besonders die von den gesamten Turne­rinnen unter Musikbegleitung ausgeführten rhyth­mischen Freiübungen. Im Verlaufe des Abends sprach der als Gast erschienene neuernannte Bür­germeister Michel über Kameradschaft und Volks­gemeinschaft in den Turn- und Sportvereinen und wies darauf hin, daß auch hier unser Führer und Volkskanzler Vorbild und Wegweiser sein solle. Der zweite Teil der Veranstaltung stand ganz im Zei­chen des Humors und des Frohsinns; ein lustiges Theaterstück, Schattenbilder, komisches Turnen und der Tanz3ung und Alt" erweckten große Heiter­keit. Bei Tanz und froher Stimmung blieb man noch lange beisammen. Sehr zum Gelingen der Veranstaltung trug die unter Leitung des Vereins­mitgliedes Karl Degen stehende Musikkapelle bei.

(D Grüningen, 2. März. Der Gesangver- e i nEintracht" hielt dieser Tage im Vereins­lokal Bender seine Hauptversammlung ab. Der Vereinsführer, Wagnermeister Buß, begrüßte die Teilnehmer und gedachte zunächst der beiden im letzten Jahre verstorbenen Ehrenmitglieder und Gründer des Vereins Wilhelm Arnold und Mar­tin Euler. Die Mitglieder ehrten die Verstorbe­nen, indem sie sich von den Plätzen erhoben und eine Minute schweigend verharrten. Sodann gab der Dereinsführer einen Ueberblick des abgelaufenen Geschäftsjahres und dankte besonders dem unermüd­lichen und tüchtigen Dirigenten Robert Häuser- Steinberg. Mit Befriedigung kann der Verein auf das vergangene Jahr zurückblicken. Das Wertungs­singen des Gaues Gießen-Stadt und -Land, an dem der Verein teilnahm, konnte als ein schöner

Erfolg bezeichnet werden. Auch das Sängerfest in Gambach brachte dem Verein viel Ehre. Weiterhin hat der Verein an sämtlichen vaterländischen und kirchlichen Veranstaltungen teilgenommen und zur Verschönerung beiaetragen. Anschließend berichtete der Schriftführer K. Dem über den Geschäftsbe­richt. Der Rechner Karl L e i d i ch erstattete die Jahresrechnung 1934. Der Kassenbestand, der ein größeres Guthaben auswies, kann als sehr gut bezeichnet werden. Der Dereinsführer Buß gab so­dann die Jahresbilanz zur allgemeinen Aus­sprache. Er forderte dazu auf, zwei Rechnungsprü­fer zu bestimmen. Das wurde jedoch von sämtlichen Anwesenden abgelehnt. Dadurch brachten die Mit­glieder dem Vorstand und Rechner vollstes Ver­trauen entgegen. Dem Vorstand wurde Entlastung erteilt. UnterVerschiedenes" ermahnte der Der­einsführer die Sänger, stets Disziplin zu wahren und die Singstunden regelmäßig zu besuchen. Mit einem deutschen Liede und mit einem Sieg-Heil auf Führer und Vaterland wurde die Versammlung geschlossen. Nach dem offiziellen Teil traten die Hu­moristen im Verein, Marsteller, Stumpf und Heß, in den Vordergrund und hielten die Anwesenden mit ihren Vorträgen noch einige Stun­den zusammen.

(D Grüningen, 4. März. Bei der hiesigen Reichsgeldsammluna wurden 10,45 Mark für das Winterhilfswerk gespendet. Der Verkauf der Winterhilfe-Abzeichendas Edelweiß aus dem Odenwald" erbrachte hier den Betrag von 20 Mark.

> Holzheim, 3. März. Im Rahmen der Er­zeugungsschlacht fand hier durch die Ortsbauern­schaft eine weitere Bauernoersammlung statt. Es sprach Oberlandwirtschaftsrat Dr. Lung von der Bäuerlichen Werkschule in Gießen über das Thema:Schweinezucht und Rindviehhaltung". Ortsbauernführer Wilh. A r ch leitete die Versamm­lung. Der Redner wies zunächst darauf hin, bei der Schweinezucht unter allen Umständen zur Lei­stungszucht zu schreiten. Ferner müsse die reine Zucht beibehalten werden, denn Kreuzungen füh­ren zu Minderwertigkeit und gehen in den Lei­stungen zurück. Er sprach dann noch über die Füt­terung der Mastschweine. Bei der Rindviehhaltung wies er hauptsächlich auf die Kälberaufzucht hin. Sie seien nicht in dunkle Ecken zu stellen, wie es vielfach üblich ist, sondern müßten freien Auslauf haben. Dies fei die Grundbedingung bei der Nutz- und Zuchtoiehaufzucht. Bei der Fütterung des Rindviehes wies der Vortragende auf die Vorteile des Silofutters hin. Die Menge des Kraftfutters solle sich nur nach der Milchleistung richten. Von der anschließenden Aussprache wurde rege Gebrauch gemacht; über viele Gebiete der Landwirtschaft, ins­besondere über den Anbau von Flachs, wurde ge­sprochen. Eine Anzahl Landwirte hat sich zum An­bau von Flachs bereitgefunden. Am Schluffe dankte der Ortsbauernführer dem Redner für feine vor­trefflichen Ausführungen, sowie für den zahlreichen Besuch und ermahnte alle, dazu beizutragen, daß das Ziel, das sich der Führer gesteckt hat, verwirk­licht werden kann. Die Versammlung wurde in Der üblichen Weise geschlossen. Bei der zweiten Reichsgeldsammlung für das Winterhilfs­werk wurde hier der ansehnliche Betrag von 88,60 Mark gesammelt. Am Samstagabend veran­

staltete der VdM. Gruppe 12/116 im Saale von Pg. Games einen gutbesuchten Eltern- und Werbeabend. Nach dem Einmarsch, bei dem sich der BdM. von Watzenborn-Steinberg, Grüningen, Hausen und Holzheim mit ihren Wim­peln beteiligten, wechselten im ersten Teile des Abends Lieder und Sprechchorspiele in bunter Rei­henfolge ab. Im zweiten Teil wurden Volkstänze, Sprechchöre und ein Theaterstück gezeigt, wofür den Darstellern reicher Beifall gespendet wurde. Bei der Schlußansprache wies die BdM.-Führerin Lina H o ck auf die Bedeutung solcher Abende hin und forderte alle noch abseitsstehenden Mädels auf, sich in die Reihen des BdM. einzugliedern. Mit drei­fachem Sieg-Heil auf den Führer Adolf H i t.l e r, den Reichsjugendführer Baldur von Schirach und mit dem HJ.-Lied wurde die wohlgelungene Veranstaltung geschloffen.

* Hattenrod, 4. März. Der etwa 44 Jahre alte Landwirt August Petri von hier mürbe im Stall von einer Kuh mit den Hörnern verletzt. Er erlitt Quetschungen und Verletzungen in der Lendengegend und mußte nach Gießen in ärztliche Behandlung gebracht werden.

* Stangenrod, 4. März. Der 60 Jahre alte Landwirt Karl Theiß erlitt durch einen Unfall eine schwere Kopfverletzung und mußte zur Behandlung nach Gießen gebracht werden.

+ Grünberg, 3. März. Am heutigen Sonn­tag wurde hier unter überaus zahlreicher Beteili­gung der Beigeordnete Karl Möller zu Grabe getragen. Der Verstorbene, der ein Alter von 58 Jahren erreicht hat, war seit 1900 beim hiesigen Dorschußverein tätig, zuerst als Kontrolleur, seit 1922 als Rechner. Seine Betätigung im öffentlichen Leben, u. a. als langjähriger Vorsitzender des Män­nergesangvereins und als eifriger Wanderer im Vogelsberger Höhenklub sowie in anderen Vereinen, machten ihn weit über seine Heimatstadt hinaus bekannt. Der nationalsozialistischen Bewegung schloß er sich schon früh an. 1933 kam er als Mitglied der NSDAP, in den Gemeinderat, war hier Fraktions­führer: im vorigen Jahre übernahm er dann das Amt eines Beigeordneten. Dekan Schmidt gab in feiner Grabrede an der Hand des Textwortes Ich muß wirken so lange es Tag ist" ein Charakter­bild des arbeitsfrohen, durch Pflichteifer und Treue ausgezeichneten Mannes. Auch die zahlreichen Nach­rufe und Kranzniederlegungen legten Zeugnis ab von der allgemeinen Wertschätzung, die der Ver­storbene im öffentlichen Leben genoß.

oo Langsdorf, 3. März. Gestern veranstaltete der Standort Langsdorf des jetzigen Fähnleins 9 vom Jungvolk unter Führung von Albert Glück einen Kulturabend, zu dem die Eltern und Freunde des Jungvolks eingeladen waren. Es sollte ihnen ein Einblick gewährt werden in Geist und Arbeitsweise der Jugend Adolf Hitlers. Der erste Teil des Abends stand unter der UeberfdiriftWir" und diente dazu, mit dem Geist des Fähnleins ver­traut zu machen. Lieder und Sprechchöre wechselten ab. Das Hauptstück dieses Teils war das frisch und wirkungsvoll dargestellte SpielKameraden". Der zweite Teil des Abends galt demBauerntum", um die Bodenverbundenheit der Jungen zu erhärten. Zum Beginn wurde ein Ausschnitt aus der Führer­rede vom Bückeberg vorgetragen. Auch jetzt folgten Lieder und Sprechchöre. Dann gingen dieBauern- ührer" des unvergeßlichen Walter Flex über die Bühne. Den Abschluß bildete das Lied der Hitler- fügendVorwärts, vorwärts". Der Abend war trefflich dazu angetan, den frischen, kräftigen Geist

erkennen zu lasten, in den unser Jungvolk hinein« wächst.

Kreis Schotten.

rl. Gedern, 2. März. Die Ortsgruppe Gedern des Dolksbundes für das Deutschtum im Ausland veranstaltete einen Volksdeutschen Abend im großen Saal des hiesigen Schlosses. Es beteiligten sich die Angehörigen des Arbeitsdienst­lagers in Gedern, der SA. und SA.-Reserve, der Frauenschaft und zahlreiche Mitglieder der PO. Bezirkswart Lehrer S ch n i e r l e (Gedern) sprach einleitend über das Volkstum als Fundament des neuen Staates sowie über den VDA. als Treu­händer der Dolkstumsarbeit. Er betonte insbeson­dere die Notwendigkeit der Ausbreitung des volks­deutschen Gedankens auf dem Lande und in allen Gliederungen der PO. und Vereinen, damit der VDA. als der vom Führer gewollte Volksbund dis ihm gesteckten großen Ziele erreichen könne. Es gilt viel mehr als früher, Verbindung zu halten mit allen deutschen Brüdern im Ausland, damit sie ihr Deutschtum erhalten können und. nicht untergehen im schweren wirtschaftlichen Kampfe. Darauf brach» ten die Lehrer Becker und I n t e r t h a l (Gedern) den Zuhörern an Hand zahlreicher großer Licht­bilder das Leben und die kampfreiche Geschichte unserer Dolksbrüder in Siebenbürgen nahe. Sie zeigten eindrucksvoll, wie sich erst in der Gemein­schaft das Volkstum äußert und die Volkheit gestal­tet. So ist das verhältnismäßig weni'g zahlreiche Volk der Siebenbürger Sachsen eine Nation für sich geworden, die schon seit achthundert Jahren ihrem Volke die Treue gehalten hat und halten wird, so daß ein Siebenbürger Dichter sagen kann:Hier stirbt der Deutsche nicht, darauf vertraut!" Deutschs Soldaten, die im rumänischen Feldzug erstaunt und erfreut diese Tatsache erlebten, halten dort geschlos­sene Freundschaften bis auf den heutigen Tag^ Lehrer S ch n i e r l e bewies das, indem er einen Brief aus jüngster Zeit verlas, den eine Siebenbürger Familie an einen Volksgenossen in Eichelsdorf schrieb. Er zeigte eindrucksvoller als jeder Vortrag die treue Verbundenheit dieser Menschen mit ihrem Muttervolke, besonders auch mit dem Führer, den am Rundfunk zu hören sie jede Gelegenheit be­nutzen. Mit einem Aufruf zur Mitarbeit am Werks des VDA. wurde der Abend geschloffen.

iRunDfunfprogramm.

Dienstag, 5. März.

6 Uhr: Bauernfunk. 6.15 und 6.45: Gymnastik. 6.55: Morgenfpruch. Choral. 7: Frühkonzert.8.15 bis 8.35: Gymnastik. 9: Werbekonzert. 10: Nach­richten. 10.10: Schulfunk. 10.45: Praktische Rat­schläge für Küche und Haus. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten. Nachrichten aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. Schall und Platt im Konfetti-Regen. 14.15: Nach­richten. 14.30: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten. 15.15: Für die Frau. 16: Nachmittagskonzert. In der Pause: Hörbericht von der Mainzer Kappenfahrt. Italienischer Sprachunterricht. 18: Aus Wirtschaft und Arbeit. 18.15: Karneval im alten Frankfurt am Main. 18.50:Heut ist Fasching!" Tanzmusik mit luftigen Einlagen. 19.50: Erzeugungsschlacht. 20: Nachrichten. Der Zeitfunk bringt den Tages­spiegel. 20.10:Drunter und drüber." Fastnacht in unseren Gauen. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20:Drunter und drüber." Der Reichssender ist närrisch!" 24 bis 2: Nacht­musik.

Cläre Froelich

im Alter von 33 Jahren.

Walter Froelich.

Gießen (Im Gartfeld 8), den 2. März 1935.

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Großen-Linden. den 3. März 1935.

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Danksagung.

vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hin- scheiden unserer lieben, teuren entschlafenen Mutter Elisabethe Hof, geb. Wagner

dje zahlreichen Kranzspenden und der Kran- kenschwester Berta für die liebevolle Pflege, sowie für die tiosti eichen Worte des Herrn Pfarrer Müller am Dank* Sageu Wlr auf diesem Wege den aufrichtigsten Im Namen aller trauernden Hinterbliebenen: t amihe Heinrich Hof III.

Großen-Buseck, den 4. März 1935

Welche edeldenk. Familie würde ein elternloses

Mädchen, das 2 Monate vor der Entbind, steht, zu sich nehmen. Be­zahl. nach Ueber- einkunft. Selb.ist verf.Schneiderin Schr.Angeb.unt. 0897 a. den G.A.

'Mrmöönöüör

(silb.) und Geld­beutelm. Inh alt auf dem Masken­ball vom Bauer- schen Gesangver­ein gefunden.

Abzuholen 1274V Steinstr. 17 III.

Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat!

Herum: Kleinan­zeigen in die Hei­matzeitung, den Siebener Anzeigei

Heute verschied in Deutscher Gotterkenntnis nach

eintägigem Kranksein unerwartet meine inniggeliebte

Frau, mein treuer Kamerad

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Ludwig Velten, Postassistent

Gießen (Kugelberg 18), den 4. März 1935.

12/8 D

Die Beerdigung findet Dienstag, den 5. März, nachmittags 31/, Uhr, statt

0:94

Trauerfeier: Mittwoch, 3 Uhr, in der Kapelle des Neuen

Friedhofs.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teil­nahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen sage ich auf diesem Wege herzlichen Dank.

Namens der trauernd Hinterbliebenen:

Marie Debus Wwe.

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim

Heimgang unserer lieben Entschlafenen, sowie für

die zahlreichen Kranz- und Blumenspenden, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Alfred Zanger.

Gießen, den 4. März 1935.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute nachmittag 41/, Uhr meine

innigstgeliebte unvergeßliche Frau,unsere herzensgute treusorgendeMut-

ter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Luise Velten, geb. Wagner

Im 61. Lebensjahr nach schwerer Krankheit in die Ewigkeit abzurufen.