DieLagd im März
Wirtschaft
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse
Frankfurt a.M.
Berlin
Frankfurt a. M.
Berlin
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
1.3.
112,4
97
113,65
89,25
89,75
96
106,65 107,25
8,5
Die hinter den
Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. $)., Lombardzinsfuß 5 v. H.
97
97
105,9
30,13 I
141 I
30,65
141,5
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96
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97
97
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91,25
99,5
70,25
91,25
99,5
70,25
98
145,75 j 140,75
123,5 I 123,25
141,5
89,5
105,5
91,9
113,5
95,75
95,75
99,5
97
97
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97
96
99,4
97,25
96
99,5
113,5
95,75
99,5
99,5
97
97
105,9
99,7
96,25
99,8
96,25
101,65
112,6
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33,9
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115,5
84,75
64,75
84,75
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30,4
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84,25
84,5
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30,5 27,75
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116 84,75
84,75 «4,75 167,5
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124
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76,9
117,9
87,5
115
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98
87,9
122,5
86,5
77,25
54,65
118
106,75
79,75
52,75
146,25
39,75
93
56,65
208 95
47
12,4
110 109
148
34,25
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207 90,75 105,5
91,25 |
141,4
207
89
105,4
91,9
104,25
54,25
116,5
106,5
80
127,25
88,5
145,5
85,5
39,9
160
94,75
71,13
11,9
109,75
109
148
29,75
141
106,75
117,5
87
115,75
112
99,65
146
123,5
101,75
55 117,5 106,5 79,65
128 85,65
146 85,75 39,25
197 159,75
Schluß« ftirt
55 117,65 106,9 79,5
51
146
39,25 196
0
4
0
117,5
87,25
115,25
111,75 l
— I
99,65 i
91
56
208
95
46,75
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110,13
109,25
149
1,2
8,1
7,75
7,75
10.9
, Der März 1935 ist für uns hessische Jäger der letzte Monat, der unter dem hessischen Jagdgesetz ablaust, soweit dieses nicht schon außer Kraft gesetzt
Frankfurt a.M., 4. März. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1050 Rinder (283 Ochsen, 90 Bullen, 381 Kühe, 296 Färsen), 490 Kälber, 39 Schafe, 3774 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 23 bis 39 Mark, Bullen 24 bis 36, Kühe 14 bis 35, Färsen (Kalbinnen) 24 bis 40, Kälber 23 bis 46, Hümmel 36 bis 37, Schweine 38 bis 52 Mark. — Marktoerlauf bei
Paß, aus dem feine umfangreichen Registermarkerhebungen nicht zu ersehen waren. Für die Zeit seiner Abwesenheit von Deutschland pflegte er seine Pässe oder die Blätter mit den Bankeintragungen, die die letzten Abhebungen enthielten, in postlagernden Briefen bei verschiedenen deutschen Postämtern „in, Verwahrung" zu geben. Verschiedentlich half er sich auch durch Auswechseln einzelner Paßblätter. Auf diese Weise verstand er es lange Zeit, die Bankeintragungen über die Registermarkabhebungen in den Pässen der Grenzkontrolle vorzuenthalten. Wie hoch der Gesamtumfang der Registermarkschiebungen des Th. ist, steht noch nicht fest. Th. sieht seiner Bestrafung entgegen.
122,4
86,5
77,4
Buenos Aire> Brüssel.....
Mo de Jan. . Sofia ......
Kopenhagen. Danzig.....
London .....
HelstngforS.. Paris ......
Holland .... Italien.....
Japan ......
Jugoslawien.
ffiten
Lissabon.... Stockholm... Schweiz .... Spanten.... Prag.......
Budapest ...
Neuyork...
27
1,2
8,1
7,6
7.75
10,9
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34
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84,25
84,5
84,5
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8,1
7,6
7,6
10,65
8,65
4% Oesterretchische Goldrente.... 4,20% Leslerreichtsche.Sllberrente 4% Ungarische Gvldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4'2% desgl. von 1913..........
5% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie I.....................
Kaufhof 0,50 v. H., Metallgesellscha^t 0,65 v. H., IG. Farben 0,25 v. Sj. höher, andererseits Zellstoff Waldhof nach dem stärkeren Anstieg von gestern mit 106,50 0,40 v. 5). leichter. Scheideanstalt, Deutsche Erdöl, Hapag und Deutsche Linoleum lagen unverändert.
Am Rentenmarkt war die Haltung ebenfalls freundlich, aber ohne größeres Geschäft. Altbesitz 112,75 (112,65), Stahlverein-Bonds 97,90 (97,40), Zinsvergütungsscheine unverändert 90,45 ebenso späte Reichsschuldbuchforderungen mit 97,40. Kom- munal-Umschuldung zogen geringfügig an.
Im Verlaufe blieb die Haltung fest, das Geschäft erfuhr aber, von wenigen Spezialwerten abgesehen, keine Ausdehnung. Stark gesucht blieben Hanfwerke Füssen mit 78 (76,50), ferner zogen Daimler auf 52,65 (52,25) und Adlerwerke Kleyer auf 89 (88,501 an. Etwas schwächer lagen dagegen Reichsbank mit 168 (168,50), IG. Farben mit 141,13 (141,40), auch Kunstseide AKU. gaben 0,40 v. H., .Conti Linoleum -Zürich 1 v. H. nach. Auf den übrigen Marktgebieten blieben die Kurse gegen den Anfang meist unverändert.
Am Rentenmarkt zeigten die variablen Werte keine Aenderung, Altbesitz wieder 112,65 nach 112,75. Stadtanleihen blieben stark gesucht und erhöhten sich durchschnittlich um 0,50 bis 1 o. H. Dagegen lagen Länderanleihen weiter ruhig und unverändert. Goldpfandbriefe lagen bei kleinem Geschäft behauptet, Liquidationspfandbriefe und Kommunal- Obligationen zogen teilweise bis 0,25 v. H. an. Auslandsrenten lagen still. — Tagesgeld war zu 3,5 (4 v. H.) etwas leichter.
Frankfurter Schlachlviehmarkt.
27
1,2
8,1
7,75
7,75
7
9 0
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0
Datum
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Oer Mann mit den fünf Pässen.
LPD. Frankfurt a. M., 3. März. Der Zollfahndungsstelle Frankfurt ist in engster Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Wiesbaden in den letzten Tagen ein guter Fang geglückt. Sie hat den seit langem gesuchten Th. aus Straßburg verhaftet. Th., ein geborener Elsässer, hat bisher in Baden- Baden, Bad-Ems, Koblenz und Wiesbaden seine schmutzigen Geschäfte mit Registermark- Schiebungen betrieben. Er arbeitete unter verschiedenen Namen mit fünf französischen Pässen. Bei den Grenzübertritten be-
• o 99,25 0 —
. C — ■ « 122,75 2y, 86
•• 01 77,13
Buderus
Deutsche Erdöl
Gelsenkirchener
Harpen er.................
Voesch Eisen—Köln-Neuessen
Ilse Bergbau .............
Ilse Bergbau Genüsse......
Klöcknerwerke .............
ManneSmann-Röhren.....’
Besondere Beachtung ist jagenden Hunden und wildernden Katzen zu schenken. Letztere dürfen ja heute schon abgeschossen werden, wenn sie weiter als 200 Meter vom nächsten bewohnten Hause entfernt sind. Ab 1. April kommt hinzu, daß Katzenbesitzer, deren Katzen in einer solchen Entfernung angetroffen werden, genau so mit Geldstrafe belegt werden können wie das seither mit denen wildernder oder wenigstens freilaufender Hunde der Fall war. Auch der Hundeplage kann nun endlich wirksamer entgegengetreten werden. Der 'Jagdausübungsberechtigte darf ab 1. April jeden Hund abschießen, der sich außerhalb der Einwirkung seines Herrn im Revier herumtreibt, mag er nun gerade hetzen oder nicht. Welchen Schaden einzelne dieser Räuber anrichten können, zeigt der Fall eines aus der Stadt Gießen stammenden Schäferhundes, der bis heute nachweislich 2 Rehe, 3 Hafen und ein in einer Feldscheune eingesperrtes Schaf gerissen hat. Wieviel aber weiß man nicht? Das Reichsjagdgesetz erwartet oom Jagdausübungsberechtigten, daß er diesen Jagdschutz tatsächlich ausübt und das Gesetz anwendet und sieht unter Umständen die Einsetzung von Berufsjägern vor, wenn der Jagd-
Mansfelder Bergbau .. Kokswerke..........
Phönix Bergbau......
Rheinische Braunkohlen Rhetnstahl...........
Bereinigte Stahlwerke. Otavt Minen ........
Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth
I. G. Farben-Jndustrie Schetdeanstalt.........
Goldschmidt Rütgerswerke .
Metallgesellschast .
Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt...
A.E.G Bekula io Eiektr. LteserungSgesellschaft . ’. 6 Licht und Kraft ........... ey
Selten & Guilleaume o Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität ....... 5
Rhein. Wests. Eleklr g Schuckcct L Co............... 4
Siemens L Halske 7 Lahmeiier LCo............ 7
zum Abschluß rotes Magnesiumsicht an den Ufern der Saar entzündet wird, singt die Menge alle Strophen des Deutschlandliedes. An den Ufern der Saar haben indessen SA.-Männer tausende von Fackeln dicht nebeneinandergesteckt und sie jetzt angezündet. Die Saar in Flammen. Die Menschen können sich nicht trennen von diesem Anblick. Nur langsam strömen sie zur Stadt zurück.
Abschiedskonzert der Leibstandar.e.
Die Kapelle der Leibstandarte veranstaltete zum Abschied von der Saarbrücker Bevölkerung am Sonntag auf dem Platz vor dem St. Johan- n e r Rathaus einen Zapfenstreich. Das Rathaus, die angrenzenden Gebäude, die Johanniskirche und das Telegraphenamt erstrahlten im Hellen Glanz von vielen Tausenden Glühbirnen. Auf dem Rathausplatz und in den umliegenden Straßen standen die Menschen Kopf an Kopf. Die Menge benutzte jede Pause, um Beifall zu spenden. Deutschlandlied und Horst-Wessel-Lied wurden am Schluß begeistert mitgesungen. Die Kapelle fügte das Saarlied hinzu. Dann kam der Vorbeimarsch unter ungeheurem Jubel der Bevölkerung. Obergruppenführer Dietrich bringt ein dreifaches Sieg-Heil aus auf den Führer Adolf Hitler. Er verabschiedet sich von den Saarbrückern mit einem herzlichen „Auf Wieder- sehenl".
schlagen oder zu anderen abgegeben. Denn seine Aufgabe besteht darin, „die Gestaltung der Jagdbezirke mit den Erfordernissen der Jagdpflege in Einklang zu bringen". Ehe dieses geschehen ist, kann an eine Neuverpachtung nicht herangegangen werden.
Zur Vorbereitung des neuen Jagdjahres gehört eine Aufnahme des Bestandes an Schalenwild, die sog. Wildzählung. Sie ist am leichtesten, wenn das Wild noch in stärkeren Sprüngen zusammensteht. Drum sei jedem Revierinhaber geraten, auch ohne Aufforderung sich schon möglichst bald diese Zahlen zu verschaffen und darauf den Adschußvorschlag aufzubauen, den er dem Kreisjägermeister einzureichen hat. Sobald es erst einmal anfängt, im Walde grün zu werden, ist es mit dem Zählen vorbei.
Man macht allgemein die Beobachtung, daß die Kenntnis des Reichsjagdgesetzes noch sehr im Argen liegt. Dabei ist sie doch für den Jäger von so enormer Be-deutung. Unkenntnis kann ihn in die unangenehmsten Lagen bringen. Es gibt ganz billige Ausgaben davon, deren Anschaffung jedem Jäger gar nicht dringend genug empfohlen werden kann.
Hubertus.
Wenn die Tage länger werden und die Sonne ihre Leben erweckenden Strahlen zur Erde sendet, dann beginnt es überall zu blühen und zu sprießen. Am Waldbach zeigt sich frisches Grün, das Geißblatt treibt schwellende Knospen, junge Blättchen der Wildstachelbeere, Silberkätzchen schmücken die Weide und betäubend duftet das Frühlingskleinod des Bergwaldes, der Seidelbast. Graugänse und Kraniche streben in großen Keilen laut rufend der nordischen Heimat zu, auf dem Gartenzaun knickst das Rotschwänzchen, am Bachufer wippt die Bachstelze wieder, und Amsel, Fink und Meise begrüßen mit munterem Sang den jungen Tag — der Frühling hält seinen Einzug. Dann zieht es den Waidmann hinaus in fein Revier. Er freut sich des Bockes, der schon brav geschoben hat, reinigt und erneuert seine Salzlecken, bessert Kanzeln und Leitern aus, beobachtet das Rehwild, das auf die Saaten tritt, und überschlägt sich den Bestand, um daraufhin den Abschußplan zu gründen, den er seinem Jägermeister einreichen muß. Abends aber zieht es ihn dorthin, wo durch junges Holz der Waldgraben murmelt. Denn dort streicht, wenn die Sonne sinkt, des Waidmanns Frühlingsbote, der Vogel mit dem langen Gesicht, die Waldschnepfe.
Der März ist ein Hegermonat, in dem es nur wenig zu Schießen gibt. Das Rotwild hat gleich Dam- und Rehwild Schonzeit. Schwarzwild kann zwar an sich das ganze Jahr hindurch besagt werden, doch gewährt ja das neue Jagdgesetz der führenden Bache ebenso seinen Schutz wie der säugenden Fähe irgend welcher Raubwildarten. Der günstige Verlauf des Winters hat die Rammelzeit der Hasen schon früh beginnen lassen, so daß schon bald mit Junghafen zu rechnen sein wird. Dom Verlauf der Märzwitterung hängt der Hasenbesatz des Jahres in starkem Maße ab. Denn diese Hasen des ersten Satzes sind deswegen so wertvoll, weil sie selbst in diesem Jahre noch zur Fortpflanzung schreiten.
ist. Am 1. April 1935 tritt das Reichsjagdgesetz in vollem Ausmaße in Wirkung. Dieses Gesetz verpflichtet den Jäger zur Hege, d. h. zu Handlungen, die seither nur von einem Teil der Jägerei mehr oder weniger vollständig durchgeführt wurden. Sie müssen im März vor allem im Schutze von Jungwild und brütenden Tieren bestehen. Eine besondere Gefahr droht hier immer oom Menschen selbst, der im Mürz und April anfing, feine Hecken zu schneiden oder gar zu roden und die Raine zu sengen. Alle diese Arbeiten sind seit Inkrafttreten des Naturschutzgesetzes nach dem 1. März verboten. Die Kreisämter haben an das Verbot noch einmal in den Amtsblättern erinnert, also besteht kein Grund, auf Zuwiderhandelnde Rücksicht zu nehmen. Wir empfehlen den Jagdberechtigten, unbedingt zur Anzeige zu schreiten, damit diesem die Vogelwelt und die Jagd in gleicher Weise schadenden Tun endlich Einhalt geboten wird. — Gelegentlich des schlechten Ausfalles der Hasenstrecken in vielen Teilen Deutschlands ist in der Jagdpresse wieder in verstärktem Maße auf das große Wiesel hingewiesen worden, das in unseren Revieren in viel größerer Zahl sein Wesen treibt als die meisten Jäger wissen. In ein gepflegtes Revier gehören Wieselfallen, die nicht teuer und leicht zu handhaben sind. Das Jagdgesetz sieht vor, daß die Krähen auf Anordnung oder mit Genehmigung des Kreisjägermeisters mit Phosphoreiern bekämpft werden müssen oder dürfen. Es ist bis jetzt bei uns nur in vereinzelten Revieren regelmäßig in jedem Frühjahr geschehen, aber dort auch immer mit sichtbarem Erfolg bei den Niederwildstrecken. Erhöhte Niederwildstrecken zu erzielen, ist aber ein Teil der Arbeit des Jägers, die er im Kampf um die Nahrungsfreiheit Deutschlands leisten soll. Es können also solche Maßnahmen heute dem Jäger auferlegt werden, sie sind nicht mehr allein der Ausfluß seines Wollens. Der diesjährige Saatenstand läßt erwarten, daß das Wild bald zur Grünäsung Übergehen wird. Damit sind bekanntlich oft Erkrankungen verbunden. Sehr günstig wirkt dabei als Diätmittel Kochsalz. Daher gehören Salzlecken in jedes Nevier mit Schalenwild. In ihrer Nähe Eicheln zu schütten, ist vorteilhaft, denn ihr Gerbstoffgehalt wirkt dem Durchfall entgegen, den die Grünäsung leicht heroorruft.
Die Wurst in der Gckkupfhose.
Schlank kam sie — vollschlank ging sie.
LPD. Frankfurt a. M., 2. März. Bei einem hiesigen Metzger verschwanden seit geraumer Zeit aus dem Verkaufsraum größere Mengen Wurstwaren. Den Dieb konnte man lange nicht fassen. Schließlich führten die Ermittlungen aber doch zur Ueberfühmng des Täters. Es fiel auf, .daß eine bei dem Metzger beschäftigte Frau stets beweglich und schlank auf ihrer Arbeitsstelle erschien, während ihr Leibesumfang nach Beendigung der Arbeit umfangreicher geworden war, so daß sie sich nur schwerfällig fortbewegen konnte. Dieses plötzliche Stärker- werden fiel ihren Arbeitskolleginnen auf und man schöpfte Verdacht. Bei einer körperlichen Durchsuchung der Frau wurden aus ihren prallgefüllten Scylupfhosen Würste aller Art und gesalzene Haspel oorejefunöen. Nach Abnahme der Ware hatte sie ihre natürliche Schlankheit wieder er halten.
Hainburg-Amerika-Paket o Hamburg-Südam. Dampfschiff . o Norddeutscher Lloyd ....... <?
A G. für Verkehrswesen Akt.' i i O Berliner Handelsgesellschaft ... 5 Commerz, und Prioat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Tisconto-
Gesellschaft................
Dresdner Bank.......... 0
Reichsbank ................’jj»
Im Dachsbau, dessen Bewohner Schonzeit haben, sind Junge.
Die Waldhühner, Auerhahn und Birkhahn, treten in die Balz. Die Ketten der Feldhühner, in deren Gemeinschaft das einzelne Huhn dem Winter besser zu trotzen vermochte, haben sich aufgelöst, die Hühner sind gepaart. Je mehr Deckung das Revier ihnen bietet, um so früher schreiten sie zur Brut. Auch der Fasan läßt wieder seinen Balzruf hören.
Die März- oder Stockente treffen wir bereits gepaart an, denn sie beginnt schon bald mit dem Brutgeschäft.
Menn auch die ersten Schnepfen meist schon zu Monatsbeginn geschossen werden, so beginnt doch der eigentliche Durchzug bei uns erst in der Monatsmitte und dauert bis in die ersten Tage des April hinein an. Nach dem völligen Mißerfolg des Vorjahres kann man auf den diesjährigen Zugverlauf gespannt sein.
Gleich der Schnepfe kehrt die Bekassine zurück, die am Bachufer oder in nassen Wiesen liegt und den Schützen zu schnellem Schutz reizt.
Der Raubvogelzug ist ebenfalls in vollem Gang. Schon erfreuen die Paarungsflüge des Bussards das Auge des Naturfreundes, und läßt der Falke feinen Ruf erklingen.
Schultheis Patzenhoser 4
Aw (Allgemeine Kunstseide) .. O
Bemberg............ 0
Zellstoff Waldhof ...* g
Zellstoff Aschaffenburg .......0
Dessauer Gas ............... 7
Daimler Motoren 0
Deutsche Linoleum 6
Orenstein L Koppel 0
Westdeutsche Kaufhof 0 öftabe.......................
Accumulatoren-Fabrik1 .... 12
Conti-Gummi...............8
Grihner oi
"le Höchst a.M.''' 4
Süddeutscher Zucker.........9
Todesopfer bei Verkebrsunfällen.
LPD. Mainz, 3. März. Arn Ortsausgang von Mainz-Bretzenheim nach Mainz stieß gestern mittag eine Radfahrerin, die aus einer Nebenstraße kam und in die Mainzer Straße einbiegen wollte, mit einem in Richtung Mainz fahrenden L a st - k r a f t w a g e n zusammen. Die Radfahrerin wurde zur Seite geschleudert und tödlich verletzt. Sie st a r b auf dem Wege zum Krankenhaus. Die Schuldfrage ist noch nicht geklärt.
LPD. Fulda, 3. März. An einer Straßenkreuzung der Stadtmitte rannte in den Mittagsstunden des Sonntags ein Motorradfahrer aus Mittel-Kalbach (Kreis Fulda) mit voller Wucht in einen Fernlastzug hinein. Er zog sich so schwere Verletzungen zu, daß er kurz nach der Einlieferung in das Krankenhaus verstarb.
* Neubauverbot in der Zementindu- ft r i e nicht mehr verlängert. Wie der Fwd. an zuständiger Stelle erfährt, ist das Neubauverbot für die deutsche Zementindustrie, das bis zum 28. Februar befristet war, nicht mehr verlängert worden. Es wird nunmehr abzuwarten sein, wie sich der Markt jetzt weiter entwickelt.
* Die Abfindungs-Goldschuldverschreibungen der Preußischen Landesrentenbank. Wie wir erfahren, tritt bei den 6proz. Abfindunggoldschuldverschreibungen der Preußischen Landesrentenbank eine Zinsenermäßigung nicht ein.
Rhein Mainische Mittagsbörse.
Freundlich.
Frankfurt a. M., 2. März. Zum Wochenschluß entwickelten sich an der Effektenbörse nur kleine Umsätze, da nennenswerte Aufträge aus der Kundschaft nicht Vorlagen. Die Stimmung war indessen weiter freundlich und das Kursniveau zeigte durchschnittliche Erhöhungen von 0,50 o. H. Aus der Wirtschaft lagen eine ganze Reihe günstiger Nachrichten vor, erwähnt seien vor allem die weitere Konsoldierung beim Stahlverein und die Tatsache, daß bei der AEG. kein Neuoerlust entstanden ist.
Am Aktienmarkt waren einige Spezialwerte weiter beachtet. So erhöhten sich Handfwerke Füssen auf 76,50 (75), ferner waren Reicysbank mit 168,50 (166,65) stärker erhöht und Holzmann zogen bei etwas lebhafterem Umsatz auf 89 bis 89,50 (88,50) an. Am Montanmarkt ergaben sich unter dem Eindruck des Berichtes über das Zwischengeschäftsjahr beim Stahlverein und der weiter gestiegenen Eisenausfuhr überwiegend Gewinne von 0,25 bis 0,50
erstürmten. Mit markanten Strichen gezeichnet liegt am Ufer der Saar das Regierungsgebäude. Auf feinem Turm, der 15 Jahre lang eine blau-weiß- fchwarze Fahne trug, die nicht die Fahne des Saarvolkes war, strahlt heute ein mächtiges Hakenkreuz. Hier wirft der Fackelzug die Fackeln zusammen. Die Teilnehmer treten dann in die Hindenburg-Anlagen, um hier das Feuerwerk zu erleben.
Kurz nach 22 Uhr knattert es los, es sprüht und blitzt, daß man oft geblendet die Augen schließen muß. Mit Kanonenschläaen beginnt es und mit Blitzen, die sekundenlang das Saartal in Tageslicht tauchen. Dann sprühen unter ständigem Knattern rote Kaskaden auf, Raketen ziehen ihre Bahn gen Himmel; ein Höhenfeuerwerk setzt ein. Wie mit Gierigen Händen greifen die Funkenbahnen in die Luft, doppelt und dreifach sich entladend. Der Widerhall auf der Gegenseite des Tales verstärkt den Eindruck. Nach einer kurzen Pause ergießt sich über die ganze Höhe des Berges ein Wasserfall weißglühender Flammen, und dann ist es, als berste der Winterberg auseinander, als verwandele er sich in einen feuerspeienden Vulkan. Bis zum Gipfel kracht und blitzt es. Jetzt strahlt am Himmel das Wort „Saar" auf. Darauf in rot ein mächtiges Hakenkreuz. Begeistert stimmt die Menge das Saarlied an. Es folgt eine neue Himmelsschrift: „Hitler ist Deutschland" und darüber das Hoheitszeichen des neuen Reiches. Als
Schluß« kurs
13.
93,25 105,13
208,5
94,4
70,4
12,5
109,9
109
148,75
Schluß« furd
13.
99,4
96,25
101,65
112,65
Schluß!. Abend* börse
2.3.
100,1
96,25
101,5
112,65
ö. H. Etwas schwächer lagen lediglich Harpener mit 98 (99,25). Elektroaktien lagen ziemlich still, etwas fester AEG. mit 30,25 (29,75), Licht & Kraft mit 118 (117,50) und Siemens unter Berücksichtigung des Dividendenabschlags mit 141,50 (plus 1 v. H.). Gesfürel und Lahmeyer gingen dagegen bis 0,40 v. H. zurück. Weiteres Interesse erhielt sich für Autowerte, Daimler 52 bis 52,25 (51,50), Adlerwerke uc ^uu. __
Kleyer 88,50 (88). Sonst eröffneten Westdeutsche! allen Diehgattungen mittelmäßig.
88,5 1
6 119,25 ! 119,65
4 127 I 127
Schlüße. Mittag« dürfe
I 2 3.
Pächter seiner Pflicht nicht nachkommt. Also Hege'nutzte er stets einen „sauberen" Paß, d. h. einen ist Pflicht — nicht mehr freier Wille. '" ' ' ‘ ~
Die Durchführungsbestimmungen zum Reichsjagd- aesetz stehen noch aus. Auf Grund der Hessischen Ueberleitungsverordnung vom 9. Januar 1935 *mer= den nunmehr die inzwischen ernannten Jagdbehör- den mit der Bildung der Jagdbezirke beginnen. Denn es kommen eine große Zahl Jagden zur Neuverpachtung, teils weil sie abliefen, teils weil sie zu klein waren und aufgeteilt werden müssen, teils auch, weil sie vom Pächter oder Verpächter gekündigt wurden. Für sie muß erst, ehe sie neu verpachtet werden können, eine Laborprüfung ihrer seitherigen Grenzen stattsinden. Diese Grenzen werden durch den Kreisjägermeister bestätigt oder verändert, Teile aus anderen Gemeinden hinzuge-
141
89,13
105,4.
91,9 1
n
Oatum
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 6*/2% Doung.Anlcihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablöll-Schuld mit
Auslos.-Rcchlen .............
4*/,% Deutsche ReichSpostschatzan« Weisungen von 1934, l.......
6% dient.8% Hess. Bolksstaat 1929 (rückzahlb. 102%) ............
4y»% ehem. Hessische LandeSbank Darmstadt Gold R. 12
5yz% ehem. Hess. LandeS-Hppm thekenbank Darmstadt Lioui ...
4*/i% ehem. 8% Darmst. Komm.
LandeSb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Sammclabl. Am leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
4y2% chem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 16 unkündbar bis 1935
6y»% ehem. 4y2% Franks. Hyp.« BankLigll.-Pfandbriefe.......
6ys% ehem. -iy2% Rheinische
Hyp.-Bank-Ltqu.-Gvldpfe
4’/i% ehem. 8% Pr.Landeöpfand- bricfanstalt, Pfandbriefe R. 19
4yz% ehem. 7% Pr.LandeLpfand.
briefansl., Gold Komm. £61.VI Stouergutsch.BerrechnungSk. 35-39
Schluß^ Mittag« börse
2 3.
93,5 105,75
Schlußkurs
13.
34,75 I — , 90 90,25 162,5 1 162
Schlußk. Abend« börse
2-3
Frankfurt a. Ul.
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend« börse
Schluß» kurS
Schluß!. Mittagbörse
__Datum
1.3.
2 3.
1.3
2.3.
4% desgl. Serie 11 .............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4yL%Rutnän.vereinh.Rentev.i9i3 4% Rumänische vereinh. Rente ..
2 Y*% Anatolier ..............
8,5
4,4
4,05
35
8,5
4,4
7
4,05
35
8,7
7,15
4,1
35,2
7
4,1
35,2
I.März
2-Mckrz
Amtliche Notierung
Geld 1 Ärief
Amtliche Dotierung
Geld 1 Brief
0,633
58,17
0,637
58,29
0,628
58,17
0,632
58,29
0,194
0-196
0,194
0,196
3.047
3,053
3,047
3,053
53,35
53,45
52,80
52,90
81,315
81,475
81,315
81,475
11,945
11,975
11,825
11,855
5,275
5,285
5,225
5,235
16,43
16,47
16,43
16,47
168,40
168,74
168,18
168,52
21,14
21,18
21,14
21,18
0,699
0.701
0,694
0,696
5,649
5,661
5,649
5,661
60,04
60,16
59,44
59,56
48,95
49,05
48,95
49,05
IO,84
10,86
10,74
10,76
61,60
61,72
60,98
61,10
80,72
80,88
80,72
80,88
33,99
34,05
34,03
34,09
10,38
10,40
10,38
10,40
— -
—
—
«■MW
2,469
2,473 Sanknoten.
2,466
2,470
Serlin,2.März
Geld
Bries
Amerikanische Noten..............
2,418
2,438
Belgische Noten..................
57,96
58,20
Dänische Noten .................
52,59
52,81
Englische Noten .................
11,79
11,83
16,42
Holländische Noten...............
167,76
168'44
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
21,33
59,28
21,41
5%52
Deutsch Oesterreich, A 1OO Schilling
Rumänische Noten...............
_
Schwedische Noten...............
60,77
Schweizer Noten................
80,44
Spanische Noten.................
33159
Ungarische Noten................


