Ausgabe 
4.2.1935
 
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1.

2.

Sofort nach dem Wettbewerb gingen

die deut-

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>ie sich das

Wirtschaftspolitische Umschau

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m i n i st e r s für die beste Einzelleistung nant S ch l i ck u m zufiel. Das Ergebnis

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Fehler, Fehler, Fehler.

Wunsch, den Handelsverkehr mit Deutschland zu erweitern und in erhöhtem Maße deutsche Jn- dustrieerzeugnisse abzunehmen. Also auch hier ist der neue Geist der Handelsverträge Deutschlands durch­gedrungen.

an den Junkers-Werken, dieser Vertrag wurde da­mals von feiten des Reiches gelöst. Ws

doch hartm Lebensstil zu erreichen. Die national­sozialistische Revolution ist machtpolitisch heute vielleicht beendet, sie geht weltanschaulich kulturell aber jeden Tag weiter. Erst dann, wenn die (Ei n - beit von Weltanschauung und Kultur sich durchgesetzt haben wird in Deutschland, dann erst können wir dem Führer sagen, daß die natio­nalsozialistische Bewegung gesiegt hat."

Professor Hugo Junkers f

An seinem 76. Geburtstage ist Professor Hugo Junkers auf seinem Ruhesitz in Gauting bei München nach längerem Leiden verstorben.

Hugo Junkers wurde am 3. Februar 1859 in Rheydt geboren. Er studierte in Berlin, Karlsruhe und Aachen. 1890 errichtete er in Dessau eine Ver­suchsanstalt für Gaskraftmaschinen. Fünf Jahre später erfolgte die Gründung der Firma Junkers & Eo., die sich mit der Herstellung von Warmwasser- und Heizapparaten befaßte. 1897 wurde Junkers zum ordentlichen Professor an der Technischen Hochschule Aachen ernannt. Er hatte dort bis 1912 den Lehr­stuhl für Wärmetechnik inne und war gleichzeitig Leiter des Maschinen-Laboratoriums I und II. Nach­dem Junkers 1913 die Fabrikation von Doppel­kolbenmotoren ausgenommen hatte, ergab sich bei Ausbruch des Krieges ohne weiteres für ihn die Möglichkeit der Herstellung von Flugzeugen. Das ersteJunkers Ganzmetall-Flugzeug" wurde 1915 fertiggestellt' 1919 erfolgte die Begründung der nun­mehr weltberühmtenJunkers Flugzeugwerke AG." in Dessau. Trotz der Schwierigkeiten, die durch den Versailler Friedensvertrag dem deutschen Flugzeug­bau erwuchsen und die auch in Dessau eine Still­legung der Fabrik für ein Jahr zur Folge hatten, ist es Junkers gelungen, sein Werk zu einem der größten der Welt auszubauen. 1921 folgte die Er­richtung der AbteilungLuftverkehr" in Berlin, welche die ersten regelmäßigen Post- und Passagier- flüge durch Deutschland durchführte, 1924 in die Junkers-Luftverkehr-AG." umgewandelt, und 1926 von derDeutschen Lufthansa" übernommen wurde. Bis 1926 bestand noch eine Beteiligung des Reiches

wobei vor allem die Einfuhr von Baumaterialien, Roheisen, Kraftwagen, Maschinen, halbfertigen Eisenwaren stieg, dagegen ging die Ausfuhr von Agrarprodukten zurück, und hier machte sich vor allem auf dem englischen Markt das Vor­dringen der Erzeugnisse der Viehwirtschaft der Dominions bemerkbar. Die Valutarestriktionen des dänischen Kontors haben dabei keine Rücksicht auf die Erfüllung laufender Einfuhrverträge ge­nommen und vor allem die Verbindungen der dä­nischen mit den Hamburger und Berliner Häusern waren schwierig, und mit Verlusten verbunden. Da­bei hatte Dänemark mindestens 50 000 Arbeitslose, eine für das Land erhebliche Zahl.

sende Illustration zu unfern damaligen Ausführun­gen gibt.* In 100 sorgfältig auf Kunstdruckpapier wie­dergegebenen Bildern, durchweg Augenblicksaufnah- men, zieht der Werdegang des späteren Gauleiters an uns vorüber. Wir sehen das schlichte Elternhaus mit weinumrankter Laube im heimatlichen Ober­hausen, einem stattlichen, zwischen grünen Wiesen hingebreiteten Bauerndorf nahe bei Berazabern im gesegneten Grenzgau der Pfalz. Wir erhalten aus der den Bildern beigegebenen Schilderung, die mit

Jakob Sprenger.

Lebensbild eines Gefolgsmannes Adolf Hitlers.

Berlin, 2. Febr. (DNB.) Der vorletzte Tag des 6. Internationalen Berliner Reitturniers brachte mit demPreis der N a t i o n e n", den Ehren­preis des Führers und Reichskanzlers, dem der Führer selbst beiwohnte, den Höhepunkt des glanzvollen Turniers. Die SS.-Absperrmannschaf- ten, die den Auffahrtsweg zur Halle II säumten, hatten den Besuchern des Turniers und der Grü­nen Woche rasch verraten, daß der Führer kom­men werde. So standen Tausende in den Zugangs­straßen. Die Halle selbst, die in ihrem prächtigen Schmuck der Fahnen und Girlanden, besetzt bis auf den letzten Platz, ein herrliches Bild bot, mußte polizeilich geschloffen werden. In der Ehrenloge sah man die Reichsminister von Blomberg, Dr. Goebbels, Graf Schwerin-Krosigk,Darre, Ministerprä­sident Göring, dem Chef der Marineleitung Admiral R a e d e r , Staatssekretär Lammers, den fran­zösischen Botschafter Francois-Poncet und die ausländischen Reiteroffiziere, die an dem Tuner teilnehmen.

Kurz vor 15 Uhr erschien, von brausenden Heil­rufen empfangen, der Führer. Am Eingang der Halle wurde er von dem Präsidenten des Reichsoerbandes für Zucht und Prüfung deutschen Warmblutes, General a. D. von Poseck, und dem Hauptgeschäftsführer Kapitänleutnant a. D. Wolff empfangen und in die Ehrenloge geleitet, wo er die Offiziere der ausländischen Missionen begrüßte. Auf die Minute pünktlich begann dann nach dem Aufmarsch der Vertreter Frankreichs und Deutschlands, die je vier Pferde für den Kampf stellten, unter den Klängen der National­hymnen der beiden Länder der Hauptwettbewerb des Turniers, derPreis der N a t i o n e n". Schon beim ersten Umlauf absolvierte Oberleutnant

Deutschland, 19 Fehler, mit Dedo", Oberltn. S ch l i ck u m , Baccarat", Oberleutn. M o m m Thora", Oberleutn. Kurt Hasse

Frankreich, 24 Fehler, mit: Ultor", Cap. Durand, Trevoux", Leutnant B i z a r d, Castagnette", Ltn. de B u s n e l

In dieser Hinsicht lauten die Berichte aus fast allen Industriezweigen außerordentlich zuversicht­lich. Die Abschlüsse der beiden Siemens- Gesell­schaften z. B. zeigen eine erheblich erhöhte Produk­tionsleistung und einen größeren Reingewinn. Die Siemens & Halske AG. wird wieder eine sieben­prozentige Dividende ausschütten können, während die Siemens-Schuckertwerke zum ersten Male seit vier Jahren einen finanziellen Ueberschuß aus­weisen. Die Siemenswerke haben in letzter Zeit aus dem Auslande zwei neue große Aufträge erhalten: Sie werden sowohl in Mailand wie in Amsterdam eine große Derkehrssignalanlage bauen. Auch in anderen Zweigen der Wirtschaft scheint sich das Auslandsgeschäft allmählich zu beleben. So haben z. B. die Vereinigten Stahlwerke mit einer großen norwegischen Werft ein Kom­pensationsgeschäft abgeschlossen, auf Grund dessen sie 5500 Tonnen Spezialstahl im Austausch gegen 4000 Tonnen Walfischtran nach Norwegen liefern werden. Die deutsche Textilmaschinenaus­fuhr ist von 73,18 Millionen Mark im Jahre 1933 auf 77,16 Millionen Mark im Jahre 1934 gestiegen. Es geht auch im Außenhandel, wenn auch langsam, vorwärts.

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z, .... ........ ),5 v. H.,

bei Mercedes-Benz um 13,4 v. H. und bei Adler um 32,5 v. H. Mag es auch leichtfertig erscheinen, schon im Januar auf das ganze Jahr 1935 Schlüsse für die Autoindustrie ziehen zu wollen, so deuten jedenfalls viele Anzeichen darauf hin, daß auch 1935 Optimismus für diese Industrie am Platze ist. Die im Februar stattfindende große Inter­nationale Automobil-Ausstellung in -Berlin wird schon ein klares Bild ermöglichen.

der Regimentsgeschichte. Der weitere Kriegsverlauf sieht den damals Verwundeten nach seiner Genesung auf dem russischen Kriegsschauplatz. Bis zum bitte­ren Ende ist er an der Front. In München wird er demobilisiert. Damalsfängt er an, entgeistert von den revolutionären Geschehnissen, wilde Bitterkeit im Herzen, an den Zentralpunkten der Stadt, in Nymphenburg, am Stachus, Marienplatz und Odeonsplatz, nationale Reden an das Volk zu halten .... Um dieselbe Zeit spricht auch der aus Riga ein­getroffene Rosenberg verschiedentlich zur Menge. Die Männer kennen sich noch nicht, wie sie auch Hitler noch nicht kennen, der damals als Bildungsoffizier feine ersten rednerischen Versuche vor der Truppe machte."

Wir sind auf diesen ersten Teil des Buches näher eingegangen, weil er in besonderem Maße geeignet ist, um den Menschen Jakob Sprenger aus einem

Fehler, Fehler, Fehler.

v»« k . . ... Bald hat er Gelegenheit, Umsicht und persönlichen

hi11 ® a n e JJ1 a rJ Schneid vor dem Feinde zu beweisen. Der blutige

d;- deutsche Ausfuhr hart getroffen worden durch von St. Eloi in Flandern bringt ihm als «- ?U"9 des Va utagefetzes st,» (eine5 Regiments di- bayerische Goldene Tap.

f,afte Jr'8'n fcrteitsmebaille und eine ehrenvolle Erwähnung in Jahre für 1353 Millionen Kronen gegen 1265 Mil-' - .... - - - 7 - -

Honen Kronen im Jahre 1933 eingeführt, es hatte also eine Mehreinfuhr, ein passive Handels­bilanz von 120 Millionen Kronen zu verzeichnen,

Die Belebung der gesamten deutschen Wirtschaft, die durch die Mbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Reichsregierung hervorgerufen worden ist, hat er­freulicherweise bereits zu einer erheblichen Steigerung der Erzeugung und des Verbrauchs von elektrischem Strom geführt. Aus den bis jetzt bekanntgewordenen Pro­duktionsziffern geht hervor, daß der Ausfall an elektrischer Stromerzeugung, der seit dem Jahre 1929 infolge der fortschreitenden Wirtschaftskrise eingetreten war, im Jahre 1934 f a ft gänzlich aufgeholt worden ist. Die Stromerzeugung von 122 Elektrizitätswerken, die von 15,6 Milliarden Kilowattstunden im Jahre 1929 auf 13,3 Milliarden Kilowattstunden im Jahre 1932 abgesunken war, stieg im Jahre 1933 wieder auf 13,5, imJcchre 1934 aber auf 15,3 Milliarden Kilowattstunden. Diese Feststellung des Statistischen Reichsamtes zeigt, daß die deutsche Elektrizitätswirtschaft an dem natio­nalen Aufbau, der in den letzten beiden Jahren durchgeführt worden ist, in hohem Maße teilgenom­men hat.

Der Führer auf -em BerlinerReitiurnier

Deutschland gewinnt den Preis der Nationen.

mit dieser Herausnahme Hultschins aus dem Reichs­gebiet bezweckt, als Deutschland noch ein­mal durch die Tschechen zu demütigen, denen bereits vier Millionen Sudetendeutsche aus- denen bereits vier Millionen Sudetendeutsche aus- geliefert worden waren. Fünfzehn Jahre sind feit der Abtretung Hultschins verflossen, fünfzehn schwere und ernste Jahre für die Hultschiner. Wur­den ihre nationalen und wirtschaftlichen Bindun­gen zum Reiche glatt durchschnittten, so sorgten die Tschechen auch sofort dafür, daß der Kampf gegen die deutschen Hultschiner und ihre Wirtschaft mit aller Macht aufgenommen wurde. Alle Hilferufe verhallten un^ehört, denn die Sieger wollten sich nicht an das Unglück erinnern lassen, das sie ange­richtet hatten. Trostlos ist inzwischen die Lage aller sudetendeutschen Volksgenossen geworden, deren Ar- beitslose mit ausgemergelten Gesichtern herumlau. sen, deren Unternehmer Arbeiter nicht mehr beschäf­tigen können, deren Kinder unterernährt und krank sind. Ungehemmt wird die Ausbeutungspolitik fort« gesetzt. Gewaltige Steuerlasten ruhen auf den Schul­tern der Deutschen, aber jede wirtschaftliche Betätigung wird ihnen systematisch zugunsten

in ungewöhnlich geschickter, ebenso sinnreicher wie eindrucksvoller Zusammenstellung gleichsam eine lau-

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In der Mitgliederversammlung des Rheinisch- Westfälischen Kohlensyndikats wurde mitgeteilt, daß sich der arbeitslägliche Kohlenabsatz im letzten Jahre um 15,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr und um 21.2 Prozent gegenüber dem Jahre 1932 erhöht hat. Die milde Witterung die­ses Winters hat freilich im Januar 1935 wieder einen kleinen Rückschlag gebracht. Es ist jedoch zu hoffen, daß auch dieser durch die weitere Stei­gerung des industriellen Kohlenver­brauchs wieder ausgeglichen werden wird. Der milde Winter ermöglicht nämlich manchen Außen- berufen ihre Tätigkeit länger als sonst fortzusetzen und führt infolgedessen mittelbar auch zu einem Mehrbedarf an Kohlen für industrielle Zwecke. Vor allem aber gibt die steigende Beschäfti­gung der gesamten Wirtschaft dem Koh­lenabsatz eine feste Stütze.

1934 war das Rekordjahr der deutschen Autoindustrie. Schon das Jahr vorher brachte eine erstaunliche Steigerung fabrikneuer Wagen, und so war man gespannt, ob sich diese Steigerung halten lassen werde; es hat sich gezeigt, daß mit rund 150 000 Neuwagen 1934 ein Rekord aufge­stellt werden konnte, mit dem niemand gerechnet hatte. Der Anteil der ausländischen Fir­men an der Autolieferung ist von 27,4 v. H. im Jahre 1928 bis auf 4,6 v. H. h

Der Kampf um die Besserung der deutsch-däni- neuen Gesichtswinkel zu sehen. Sprengers (Eintritt scheu Handelsbeziehungen drehte sich vor allem um in den politischen Kampf an der Seite Adolf Hitlers die Kompensationsobjekte, und zwar für eine sittliche Wiedergeburt der deutschen Na- mußte das deutsch-dänische Abkommen vom 1. März tion, sein rücksichtsloser Einsatz für den Sieg des 1934 revidiert werden. Am 24. Januar 1935 ist Nationalsozialismus im Gau Hessen-Nassau, in dem eine Neuregelung erfolgt, die den ganzen er bald die politische Leitung übernimmt, sein tat« Handelsverkehr durch gemische Ausschüsse regelt, kräftiges und vielseitiges Wirken in der der natio- Sie bestimmen, welche Mengen ungeräucherten nalsozialistischen Machtübernahme folgenden Zeit des Schweinespecks, geschlachteten Geflügels, Schweine- Ausbaus des neuen Staats, der Festigung der schmalz, Butter, Eier und Käse nach Deutschland neuen Staatsidee, der Erziehung des Volkes zur ausgeführt werden und zu welchen Preisen, wäh- nationalsozialistischen Weltanschauung und vor rend Dänemark hauptsächlich und in gleichem allem Sprengers umsichtige, nie erlahmende Für- Maße deutsche Jndustrieprodukte einführt. Samt- f°r9c fuf bte Wirtschaftsbelebung in seinem struk- liche Zahlungen gehen auch auf dänischer Seite über tureü sonders schwierigen und konjunkturempfind- das Konto der Deutschen Reichsbank bei der Däni- Il$en ®eb,ct' das alles sind Vorgänge, die sich vor scheu Nationalbank. Da auf beiden Seiten guter a[Ier Augen abgespielt haben und in aller Erinne- Wille vorhanden ist, läßt sich hoffen, daß das Jahrng Nnd. Von ihnen berichten die folgenden Seiten 1935 den Warenaustausch fördert. unseres Buches m anschaulich illustriertem Frage-

unb Antwortwechsel, in Fahrtenberichten und pro­grammatischen Kundgebungen. Schließlich wird Ebenso ist mit Irland ein neuer Handelsver- auch noch den ältesten Mitarbeitern des Gauleiters trag zustandegekommen, der vor allem die Aus- Relchsstatthalters und den aus seiner Schule fuhr Irlands'an Wolle, Häute, Vieh usw. nach ^he Stellen der Führung von Partei und Staat Deutschland besser regelt und der deutschen Aus- berufenen alten Kampfern ein besonderes Kapitel fuhr von Jndustrieerzeugnissen dient. Das Verhält- ^chlornett So gibt das Buch in dem ungemein ge= nie der deutschen Ausfuhr ist mit 3, der Ausfuhr Ichlckten Zusammenwirken von Wort und Bild eine von Irland nach Deutschland mit 1 angenommen. ^"?r^.^alle Schau von Persönlichkeit, Werdegang Gleichzeitig sind die handelspolitischen Besprechun- "sid Wirken des Mannes, den das Vertrauen des gen mit allen f ü d a m e r i k a n i s ch e n <51 a a» «ubrers an die Spitze des Hessengaus berufen hat t e n, die seit sechs Monaten von einer deutschen aad der, selber ein Mann des Volkes, sich auch das Delegation geführt wurden, abgeschlossen worden. -Vertrauen des Volkes zu erwerben verstanden hat. Sie hat durchaus mit (Erfolg gearbeitet. So kam es ------------

mit Chile zu einem neuen Handelsvertrag, mit * Woweries, R e i ch s sta t th a l te r G a u- Argentinien und Uruguay wurden die lei ter Sprenger. Ein Gefolgmann Adolf Warenaustauschbedmgungen gebessert mit Br a- Hitlers. 112 Seiten, 100 Bilder auf Kunstdruck' filien wurden Verhandlungen geführt, die vor papier. Kartoniert 2 Mark. (647) allem die Rohstoffversorgung des deutschen Mark-

, ,eruntergegan= gen. Die vier deutschen Hauptfirmen haben zu­sammen ungefähr Dreiviertel der Gesamtherstellung geliefert. Adler 6,8 v. H., Auto-Union 18,7 v. H., Mercedes-Benz 7,8 v. H. und Opel 39,8 v. H. Stieg der Gesamtumsatz um 62,9 v. H., so stieg Opel um 93,2 v. H., bei Auto-Union um 70,

Der Landesbischof von Pommern gestorben.

In der Nacht zum Sonntag verschied nach lan­gem schwerem Leiden der Bischof von C a m - min, Karl Thom. Thom wurde am 20. März 1900 in Deutsch-Eylau (Westpreußen) geboren. Seine Studienzeit führte ihn nach Jena, Leipzig und Marburg. Nachdem er in Stettin die beiden theologischen Prüfungen bestanden hatte, wurde er am 3. 21 u g u ft 1924 ordiniert. Von 1925 bis zu seiner Berufung als Landesbischof von Pommern war er Pfarrer in Pustamin in Ostpommern. Seit dem 24. August 1933 bekleidete er auch das Amt des Präses der pommer- schen Provinzialsynode. Am9.Oktober 1933 trat er sein Amt als Landesbischof an.

tes sichern, und zwar vor allem die deutsche Ab-

nähme von Kautschuk und Rohbaum- 2>rOUCtfdG.

wolle. Gerade in der Erzeugung dieser Rohstoffe 1

hat Brasilien in den letzten Jahren große Fort- Am 4. Februar 1920 ging in Huttschin d i e schritte gemacht, ohne die entfnrechenbcn Abnehm-r Veichsflagge nieder, sie wurde durch die dafür zu finden. Die Weltwirtschaftskrise hatte biefe färben der eben erst ins Leben gerufenen tsche« Produktionsquellen in Brasilien nicht abgebroffelt Ichoslowakischen Republik ersetzt. Denn sondern noch gesteigert, weil die Anbauflächen nicht |0 hvtte man in Versailles bestimmt: neben anderen so schnell reduziert werden können wie der 2Iu5= ®eb^tcn hat Deutschland auch das Hult schi- stoß der Industrieländer in ihren Erzeugnissen. Die n G r Ländchen an die Tschechen abzutreten. Jr« Delegation stieß überall in Südamerika auf ben 9enbein sachlicher Grund für die Abtretung lag Wunsch, den Handelsverkehr mit Deut chland zu n,d>t vor, lediglich tschechischer Uebermut sollte zu- ..... " frieden gestellt werden. Denn nichts anderes wurde

. ,, , c , < r ro.,. s , Aus Anlaß der erften Wiederkehr des Tages, da

verkauften Halle einen fehlerfreien Ritt, und'auch Gauleiter Jakob Sprenger durch das Vertrauen des beim zweiten Umlauf konnte SchlickurnDedo Führers vorn damaligen Reichspräsidenten von fiin= fehlerlos über die Bahn steuern, eme Lei- aIs Reichsstatthalter in Hessen bestellt

tung, b<e feinem der anderen Teilnehmer gelang wurde, haben wir den politischen Aufstieg des Man= Unter anhaltendem Jubel konnte Deutschl°nd! ne5, feit nationalsoziabisti.schen Revolution m ^o^nren Pre is de f Führer s u nb ^artei unb Staat für uns Hessen am sichtbarsten ver- R e l ch s k a n z l e r s mit 19.24 Fehlern an sich körpert, und feine enge Verbundenheit mit dem Gau re^etz-.mahrend der P r e l s d e s R e i ch s i n ne n- ^ssen-Nasiau in diesen Spalten eingehend geroür« bigt. Nun ist soeben im VerlagBeamtenpresse" i utete. I G, h. H., Berlin SW. 68, ein Buch erschienen, das

schen Fahnen am Siegesmast hoch, und die Zu­schauer erhoben sich von den Plätzen. Die siegreiche

Uhn?n Gauvresseamtsletter F. H. W o w e r 5e s einen

UN , wo sie den Führer grüßte. frühesten und vertrautesten Mitkämpfer und Das Deutschlandlied und das^Horst-Wessel-Lied er- Mitarbeiter des Gauleiters zum Verfasser hat, einen hon^mfirhi^n Mi'rlebendigen Eindruck von der unbekümmerten Ju-

sest. Von 3llb°l ub-rschut. tz baC5 suchen, aufgeweckten Knaben. Wir b°- E hS °ff'?ere ?ann b,e Ehrenrunde. atoten ben' ^ichteifrigen und zielstrebigen Iüng-

° hC.n-hrbCn 7" r T 3 u r ting, der schon damals keine Schwierigkeiten kannte, ' b P"f°nIlcVin es für ihn hieß, sich das Rüstzeug fürs Leben

E^npre.s uberre.chte und eine Gluck- verschaffen, auf das Progymnosium nach Berg. £.a5fPra*' Auch d.e französischen die vielseitige Laufbahn als Post-

k"t°rl°gen waren, erbtet. befltnfer, bic il)n nad) ^ncherlei anderen Statio- ten aus der Hand des Führers einen Sonder- 1912 schließlich in Frankfurt a. M. landen P,r Preis der Nationen schloß sich dann ließ, das für ihn einmal Ausgangspunkt seines

< ,, ~ ? 3 Schuunummer b , e Reichswehr inU n i - politischen Wirkens werden sollte.

dem prachtvollen Schimmeli f o r m e n um 1810" an, die wiederum mit be- . ' ... . , .

unter dem stürmischen Jubel der aus-1 geiftertem Jubel begrüßt wurde. ^ber der Ausbruch des Weltkrieges lenkt den

1 Blick des vorwartsstrebenden jungen Beamten vor­erst auf andere Dinge. Am 3. Oktober, viel zu spät für" seinen Drang an die Front, rückt er von Lan­dau aus, der Garnison seines 18. bayerischen In­fanterie-Regiments, als Vizefeldwebel ins Feld.

Dessauer Werk entwickelt hat, beweist am besten die Tatsache, daß im Weltluftnetz ein Drittel des Ge­samtverkehrs mit Junkers-Flugzeugen durchgeführt wird.

Unfere Wehrmacht im Dienst? der Winterhiise. Wenn in diesen Tagen die Zahlen und Ziffern der Zwischenbilanz des Winterhilfswerks Deutsch­lands Opfersinn nachdrücklich belegten, wenn durch sie der BegriffVolksgemeinschaft" wieder einmal in lebendige Tat übersetzt wurde, so darf sich in diese Front der Helfer in der Not auch die Wehr­macht einreihen. Auch hier sprechen Zahlen für sich, die beweisen, daß auch in den Reihen der Sol­daten im Sinne der Volksverbundenheit gehandelt wird, in selbstverständlicher, opferfreudiger Pflicht­erfüllung. Im Bereich des Wehrkreis­kommandos V sind in der Zeit vom 1. Novem­ber 1934 bis 31. Januar 1935 an Barfpenden rund 63000 Mark abgeführt worden. Da­neben. wurden für Weihnachtsbescherun­gen in den Kasernen für bedürftige Volks­genossen, für Kleiberbeschaffung für arme Kinder, für Lebensmittelpakete usw. weitere4000Mark aufgeroenbet. Wie sehr sich ferner in asien Standorten der schöne Brauch von Speisungen eingebürgert hat, mag daraus er­sehen werden, daß in drei Monaten allein rund 3 6 5 0 0 Essenportionen ausgegeben wurden. Und endlich waren 261 Fahrzeuge mit zusammen 612 Soldaten unterwegs, um für die Kleiber- Hilfe zu sammeln oder sonstige Fahrten für wohl­tätige Zwecke auszuführen. Das Winterhilfswerk geht weiter' In allen Standorten finden W o h l - tätigkeitskonzerte statt. Der Wehrkreis V trägt jo zu seinem Teil dazu bei, das große Werk auch in diesem Winter zu einem vollen Erfolg zu führen.

Die Aerzte im Krieg.

Die ersten Zahlen aus dem im Reichswehrmini­sterium bearbeiteten amtlichen Sanitäts- bericht über das deutsche Heer im Weltkrieg wer­den jetzt bekanntgegeben. Sie beschränken sich auf die Inanspruchnahme der Lazarette und die Erfolge der Lazarettbehandlung. Da aber von den 27,18 Millionen in Feld und Heimat ärzt­lich behandelten Verwundungen und Erkrankungen fast die Hälfte, nämlich 13,4 Millionen i n Lazarettbehandlung kam, haben die Zah­len eine wesentliche Bedeutung. Nach den Erfolgen zu urteilen, haben unsere Aerzte glänzende Arbeit geleistet. Von den 13,4 Millionen Laza­rettbehandelten sind 90,9 Prozent wieder dien st fähig gemacht worden. Einschließlich der Gefallenen betrug die Gesamtzahl der Verwundeten in den vier Kriegsjahren 5587 244, das entspricht etwa zu einem Drit - tel der Stärke des Feldheeres. Von hundert deutschen Verwundeten fielen 13,8 und star­ben später 5,2, das sind insgesamt 19 Tote; 61 konnten geheilt werden, und zwei Drittel dieser Geheilten kehrten zur Front zurück. Mit 19 Prozent hatten die Deut­schen den geringsten Verlust an Toten unter ihren Verwundeten; bei den Franzosen belief sich diese Ziffer auf 25,2, bei ben Engländern auf 22,6 und bei den Ame­rikanern auf 19,3 Prozent. Gegenüber den früheren Kriegen hat die ärztliche Kunst ungleich größere Erfolge zu verzeichnen. Ungefähr doppelt soviel ärztlich behandelte Verwundete konnten am ßeben erhalten werden. Deutschland wurde dadurch im Weltkrieg mehr als eine Viertelmillion Ver­wundete mehr am Leben erhalten.

Berufungen.

Die Parteigenossen Prof. Dr. Reiter (Berlin), Präsident des Reichsgesundheitsamtes, und Mini­sterialdirektor Professor Dr. Schultze (München), Staatskommissar für das Gesundheitswesen in Bay­ern, wurden in den Sachverständigenbei- rat für Volksgesundheit bei der Reichs­leitung der NSDAP, berufen.

Der Reichshandwerksmeister hat wegen der Be­deutung der Arbeitsbeschaffung für das Handwerk eine Anordnung herausgegeben, durch die das gesamte L i e f e r u n g s w e s e n des Hand- : Werks einen neuen Aufbau erhält und alle dafür bestimmten Maßnahmen zukünftig einheitlich d u r ch g e f ü h r t werden. Zu diesem Zweck ist beim Reichsstand des deutschen Handwerks ein Bei­ra t gebildet worden, in den als Mitglieder berufen sind: SA.-Gruppenführer Heß (Reichsverband des deutschen Schuhmacherhandwerks), Landeshandwerks­meister (Samer (Reichsverband des deutschen Elektrohandwerks), und Schneidermeister K e st i n g (Reichsverband des Schneiderhandwerks).