Ausgabe 
4.1.1935
 
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1500 Kraftwagen, 300 Tanks. Ferner 20 Flleger­brigaden, 52 Fliegergeschwader, 75 Fliegerstaffeln mit zusammen ca. 3500 Flugzeugen.

Die Ausbildung der Truppe lehnt sich an die der deutschen an. Auffallend ist dabei die Schematisie­rung und das Bestreben, von oben her Anweisungen bis in die kleinsten Kleinigkeiten zu geben. Dies muß aus dem niedrigen Bildungsstand von Füh­rer und Mannschaft erklärt werden.

Was kann über die Kampfkraft der Roten Ar­mee gesagt werden? Diel ist darüber geschrieben worden. Einmal wird sie als eine der schlagkräftig­sten Armeen angesprochen und dann auch wieder wird ihr jeder Kampfwert abgesprochen. Es wird von der Unsicherheit der Führung geredet, als wäre sie außen rot und innen weiß. Demgegenüber muß gesagt werden: die Rote Armee kann weder so noch so beurteilt werden. Die Führung hat gar keinen Grund, sich gegen das Regime aufzulehnen; denn

sie hat alles, was sie gebraucht und steht lm Höch- sten Ansehen. Soweit die Mannschaft aus dem Proletariat gebildet ist, muß die Frage ebenso be- antwortet werden. Was Len russischen Bauern an­geht, muß festgestellt werden, daß auch hier jede Spekulation verfehlt ist. Der Dauer ist wie früher passiv, von unmenschlicher Ausdauer im Ertragen von Elend, aber indolent und aktionsunfähig; er wird sich ebenso wie unter dem Zaren in der Hand von brutalen Führern in jeden Kampf treiben lassen.

Zusammengefaßt kann gesagt werden: Was die Rote Armee ist, wird erst eine zukünftige Kampf- Handlung beweisen. Durch ihre Organisation, Aus­bildung, Taktik, Disziplin und Ausrüstung hat sie trotz mancherlei Mängel einen hohen Kampfwert, der durch ihre zahlenmäßige Stärke noch vergrö­ßert wird.

Ilhein-Mainische Mittagsbörse.

Renken fest, Aktien freundlich.

Frankfurt a. M., 3. Jan. Das Hauptinteresse der Privatkundschaft richtete sich auch an der heu­tigen Börse, angesichts der Auswirkung des Kupon- termins, auf den Rentenmarkt, während der Aktien­markt zwar freundlich, aber doch ziemlich vernach­lässigt lag. Einige günstige wirtschaftliche und wirt- schaftspolltische Meldungen fanden wohl Beachtung, infolge des nur geringen Ordereinganges blieben sie auf die Kursentwickluna aber ohne stärkeren Ein­fluß.

Die Kulisse betätigte sich vorwiegend in f e st v e r- zinslichen Werten, so daß sich hier lebhafte Umsätze abwickelten. Im Vordergrund standen Korn- munal-Umschuldung, die bei großen Umsätzen um 45 Pf. anzogen. Zinsvergütungsscheine erhöhten sich um 5 Pf., Stahlverein-Bonds und Reichsmark- Anleihen bis zu 0,50 v. H. und Reichsbahn-Dor­zugsaktien um 0,25 v. H. Altbesitz lagen mit 105,40 o H. unverändert, während späte Reichsschuldbuch, forderungen infolge von Realisationen auf 98,40 (98,75) v. H. zurückgingen.

An den Aktienmärkten ergaben sich zumeist noch Besserungen um 0,25 bis 0,50 v. H., wobei weiterhin die mittleren Werte bevorzugt wurden. IG. Farbenindüstrie bröckelten nach behauptetem Beginn leicht ab, andere chemische Werte, wie Deut­sche Erdöl und Rütgerswerke lagen unverändert. Am Elektromarkt setzten AEG., Gesfürel und Main­kraftwerke je 0,25 v. H., Licht 8z Kraft 1 v. H. höher, Betula und Siemens behauptet ein. Mon­tanaktien lagen außerordentlich still und zumeist kaum verändert. Etwas fester waren Stahlverein (plus 0,65 v. H.), Klöcknerwerke (plus 0,25 v. H.), ferner waren Laurahütte gesucht und um 1 o. H. auf 19,50 v. H. erhöht. Don Kaliaktien gewannen Aschersleben 2 v. H. Don Einzelwerten setzten Fein­mechanik Jetter ihre Befestigung um 1,13 v. H. und Deutsche Linoleum um 1 v. H. fort. Ferner eröff­neten Reichsbank 1 v. H., Westdeutsche Kaufhof 0,50 v. H., AKU. 0,75 v. H., Moenus Maschinen 0,25 v. H-, Zellstoffaktien bis 0,90 v. H. fester. Schiffahrts- papiere lagen gut behauptet. Schwächer notierten Bemberg mit minus 1,40 v. H. und Hanfwerke Füssen mit minus 1 v. H. Auch nach den ersten Kursen blieb der Rentenmarkt unter leichten Schwankungen im Vordergrund, während Aktien, von wenigen Ausnahmen abgesehen, vernachlässigt wurden.

Im Verlaufe war der Aktienmarkt'etwas uneinheitlich bei im ganzen nur kleinen Derände- rungen und kleinem Geschäft. IG. Farben gaben bis auf 134 (134,75) nach, zogen aber später auf 135,75 an. Scheideanstalt lagen excl. Dividende von netto 7,2 v. H. etwa 1,25 v. H. fester. Weiter be- festigt lagen Feinmechanik Jetter und Deutsche Li' noleum, dagegen bröckelten AEG., Mannesmann und Daimler um je 0,25 v. H. ab. Am Kassamarkt war die Haltung fest, mit plus-Zeichen erschienen: Ludwigshafener Aktienbrauerei, 10 v. H. Großkraft Mannheim Dorzugs-Aktien und Deutsche Verlags- anstatt.

Am Rentenmarkt blieb die Umsatztätigkeit bei schwankenden Kursen lebhaft, insbesondere für Kommunal-Umschuldung und Reichsmark-Anleihen. Pfandbriefe waren ebenso wie Stadtanleihen weiter gesucht und bis 0,50 v. H., teilweise bis 1 v. H. fester. Auch Staatsanleihen waren vereinzelt gefragt und höher. Von fremden Werten blieben Mexika­ner gut behauptet, im Freiverkehr lagen Serben von 1895 und 1909 mit 8,25 bzw. 6,25 v. H. je 1 v. H. fester.

Tagesgeld war zu 3,50 v. H. etwas leichter. Abendbörse fest.

An der Abendbörse erhielt sich die feste Haltung, da von der Kundschaft einige Aufträge sowohl für Aktien, als auch für Renten vorlagen. Das Geschäft war etwas lebhafter. Gegen den Berliner Schluß ergaben sich verschiedentlich noch Erhöhungen um 0,25 bis 0,50 v. H., zumeist blieben die Kurse aber unverändert. Gefragt waren u. a. JG.-Farben- industrie, einige Montan- und Elektroaktien, ferner Westdeutsche Kaufhof und Scheideanstalt. Fein- Mechanik Jetter bröckelten dagegen weiter leicht ab.

Am Rentenmarkt blieben Kommunal-Um­schuldung bei leicht erhöhtem Kurs bevorzugt, da­neben waren 6pro^. Stcchlverein-Bonds sowie einige Pfandbriefe und Stadtanleihen gefragt. Don letzte­ren kamen 6proz. Nürnberg mit 96,25 (gestern 93,50) zur Notiz.

Am Markt der Auslandswerte lagen besonders Schweizer Bahnanleihen sehr fest, ferner zogen Kunstseide Aku um 1,25 v. H. an. Auch Mexikaner waren weiter leicht erhöht und im Freiverkehr ent­wickelte sich in Serben wieder lebhafteres Geschäft. U. a. notierten: Altbesitzanleihe 105, 6proz. Stahl­verein 93,13, Dekosoma I 104,90, 6proz. Stadt Nürn­berg 96,25, 6proz. Stadt Mainz von 1928 92, 6proz. Stadt Pirmasens 92, 6proz. Franks. Hyp. Bank Gold, Reihe 1 bis 15, 95,75, 4proz. Herrenmühle vormals C. Genz von 1897 73, 5proz. Silbermexi­kaner 5, 4proz. Goldmexikaner 8, 4,5proz. Irriga­tion 7,75, 4proz. Schweizer Bundesbahn von 1912

Wo es keine Winterhilfe gibt.

Bei den sudetendeutfchen Heimarbeitern. Schulnot in Siebenbürgen.

Im A d l e r g e b i r g e auf der böhmischen Seite des Glatzer Berglandes, nur durch die politische Grenze und nicht durch eine Verschiedenartigkeit des Volkstums, der Sprache und der Sitte vom reichs­deutschen Bruder getrennt, lebt ein ärmliches, ge­nügsames, stilles Völkchen von kleinen Häuslern. Der Bodenbesitz ist schmal und der Boden ist mager, und er reicht kaum für die paar Stück dürren Feder­viehs, die struppige Milchziege und beimGroß­bauern" für die einzige Kuh, geschweige denn, daß für die Menschen etwas abfiele. So betreiben sie dort seit Menschengedenken eine Heimindustrie aus den Rohstoffen selbstgebauten Flachses und der um­liegenden Wälder. In der einen Familie sitzt alles am Webstuhl aus Urväterzeit, in der anderen fü­gen drei Generationen zwischen 70 und sieben Le­bensjahren Holzschachteln, wie sie für die Ver­packung von Käsereiprodukten verwendet werden. Den Achtstundentag kennen sie nicht. Sie arbeiten 14 Stunden lang des Tages und sie würden länger arbeiten, wenn die Sonne nicht unterginge. So schaf­fen sie mit Kind und Kegel in emsigem Fleiß 110 Meter Handwebe in einer Woche oder 10 000 Stück Holzschachteln. Wahrlich, eine. ungeheure Leistung! Und was erhalten sie dafür? Für die 110 Meter Handwebe 65 Kronen; in deutschem Gelds: 8 Mark! Oder 1 Mark 15 Pfennige für die vier­zehnstündige Tagesleistung einer ganzen Familie! Und sie erhalten für die 10 000 Holzschachteln 110 Kronen; in deutschem Gelds 14 Mark oder zwei Mark für die vierzehnstündige Tagesleistung einer Familie. Das nennt man im Adlergebirge im Segen der Arbeit stehen. Die Menschen arbeiten dort für den Preis des Hungers.

Im Erzgebirge und im Böhmerwald stehen die deutschen Heimarbeiterfamilien kaum noch im Segen der Arbeit. Sie waren immer arm, wie alles Volk in Gebirgstälern, aber wenn sie für ihre

Wirtschaft.

Normaler Zahresulttmo bei der Reichsbank.

DNB. Der Reichsbankausweis vom 31. Dezember 19 3 4 zeigt, daß bei dem No­teninstitut der Jahresuttimo, der in Anbetracht des Weihnachtsfestes und der verstärkten Bedürfnisse der Wirtschaft erhöhte Anforderungen stellte, nor­mal verlaufen ist.

Die Erhöhung der gesamten Kapitalan­lage um 496,1 Millionen Mark auf 4974,6 Mil­lionen Mark ist nicht ungewöhnlich stark, wenn man bedenkt, daß die Zunahme der gesamten Ka­pitalanlage in der letzten Dezemberwoche 1933 422,7 Millionen Mark betrug und sich am Halb­jahresultimo 1934 auf 585,8 Millionen Mark be- zifferte. Im einzelnen haben die Bestände an Han­delswechseln und -schecks um 415,3 auf 4020,6 Mil­lionen Mark, an Lombardsorderungen um 44,1 auf 145,7 Millionen Mark, an deckungsfähigen Wert­papieren um 8,3 auf 444,8 Millionen Mark und an Reichsschatzwechseln um 28,5 auf 44,9 Millio­nen Mark zugenommen, dagegen die Bestände an sonstigen Wertpapieren um 0,1 Millionen Mark auf 318,7 Millionen Mark abgenommen.

An Reichsbanknoten und Renten­bankscheinen zusammen sind 226,8 Millionen Mark in den Verkehr abgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 176,3 Mil­lionen Mark auf 3900,6 Millionen Mark, derjenige an Rentenbankscheinen um 50,5 Millionen Mark aus 384,9 Millionen Mark erhöht. Der Umlauf an Scheidemünzen nahm um 51,6 Millionen auf 1522,8 Millionen Mark zu. Der gesamte Zahlungs­mittelumlauf stellt sich am Jahresende auf

5986 Millionen Mark, gegen 5957 Millionen Mk. im Vormonat, 5781 Millionen am 30. Juni v. I. und 5722 Millionen Mark Ende 1933. Die Ver­mehrung der Giroguthaben um 219,3 Millionen Mark auf 983,6 Millionen Mark entfällt auf die privaten Konten, bei denen aus bilanzmäßigen Gründen im Interesse eines guten Liquiditäts­statuts zu diesem Termin eine Anhäufung statt­zufinden pflegt, wobei natürlich auch eine echte Vorsorge für bevorstehende Januarzahlungen eine Rolle spielt. Die sonstigen Passiva sind mit 378,3 Millionen Mark um 46,5 Millionen Mark erhöht.

Die Entwicklung der Deckungsbestände hält sich in dem üblichen Rahmen. Insgesamt sind die Gold- und, Devisenbestände um 0,5 Millionen Mark auf 83,7 Millionen Mark gestiegen, und zwar haben die Goldbestände durch Käufe auf dem Jnlandsmarkt um 0,3 auf 79,1 Millionen Mark zu­genommen. Von den Abrechnungsstellen wurden im Dezember 3,66 Millionen Stück über 5086 Mil­lionen Mark abgerechnet; die Giroumsätze betrugen in Einnahme und Ausgabe 4,13 Millionen Stück im Gesamtbeträge von 50 494 Millionen Mark.

* Odenwälder Hartstein-Jndustrie A G., D a r m st a d t. Während im allgemeinen die Lage in der Steinindustrie 1934 nicht besonders günstig war, verlief bei der Odenwälder Hartstein- Jndustrie AG., Darmstadt, das soeben abgelaufene Geschäftsjahr normal. Der Auftragsbestand war, wie der Fwd. hört, etwas größer als im Vorjahre. Die Finanzlage der Gesellschaft hat sich weiterhin ge­bessert. Aeber die Ertragsaussichten werden Angaben noch nicht gemacht, doch dürften sie nicht höher als im Vorjahr (5 v. H. Dividende) fein.

heimischen Produkte auch einen Bettel erhiellen, so waren diese Produkte doch berühmt: die Spitzen, die geschnitzten Spielsachen, die kunstvoll handgenähten Handschuhe ... das wurde gekauft bis nach Schott­land hinauf. Damit ist es jetzt vorbei. Sie können nicht mehr arbeiten, selbst wenn sie es umsonst täten. Sie sind auch nirgendwoorganisiert", und es kümmert sich keiner um sie. Bis auf den Tschechenstaat. Der erfüllt seine sozialen Verpflichtungen. Man darf es nicht verschweigen: er gibt dem kinderreichen Heim­arbeiter die große Unterstützung von 1 Mark und fünfzig Pfennigen in der Woche. Davon leben sie. Sie leben ohne Zweifel. Die Mehrzahl von ihnen ist noch nicht verhungert.

*

Von hundert tschechischen Familienerhaltern sind in der Tschechoslowakei 3,8 erwerbslos. Don hundert Deutschen sind aber 8,2 erwerbslos. Auf einen tschechischen Selbstmörder kommen immer zwei deutsche. Im Prager Parlament sagen sie, das käme von der Weltwirtschaftskrise. Das ist aber eine sonderbare Wirtschaftskrise, die sich die Deutschen aussucht ...

In Siebenbürgen sind die deutschen Bauern manchmal so weit, daß sie ihre Kinder nicht mehr in die deutsche Schule schicken können. Da werden sie dann in die rumänische Schule gesteckt, denn es herrscht ja Schulzwang. Die rumänische Schule k o - st e t nichts. Die deutsche Schule kostet Schulgeld. Das fehlt den deutschen Bauern. Und so fehlt es wiederum der deutschen Landeskirche, die ihre Leh­rer nicht bezahlen kann. Der Staat schuldet der Kirche viele Millionen Lei. Er zahlt sie nicht, weil er sie nicht hat. Er hat sie aber für die ru­mänischen Schulen. Im übrigen ist er ein guter Staat, der die Minderheitsschulen nicht unterdrückt. Es wird der Tag kommen, an dem er diese Unter­drückung auch gar nicht mehr nötig hätte.

149,50, 3,5proz. Schweizer Bundesbahn von lOllgr 139,50, 4proz. Zentralbahn von 1880 147, 3,5pro|> r Jura-Simplon 134,50, 3,5proz. Gotthardbahn 135/V Aku 48,25 bis 48,50, AEG. 28,25, Bekula 134,51!]' Deutsche Erdöl 101,75, Scheideanstalt 197, Deutsche Linoleum 66, Durlacber Hof 60, Licht & Kraft 111 JG.-Farben 135,75 bis 136 bis 135,50, Feinmechanik \i Jetter 65,25, Gelsenkirchen 62,50, Gesfürel 110,75, W Holzmann 80, Kleinlein Heidelberg 77, Lahmeyer » 112,25, Mannesmann 76,25, Odenwald Hartstein j| 90,25, Phönix 49,50, Pfälz. Mühlenwerke 110, Pfälzische Preßhefe 106, Rheag 103, RheinstaHM 87,75, Rheinmühlenwerke 68, ©inner 86, Schlickert II 94,25, Siemens 138, Stahlverein 42, Westdeutsche I Kaufhof 33,50 bis 33,75, Zellstoff Waldhof 50,50,11 Reichsbank 148,75, Reichsbahn-VA. 114,25, ^apagwK 24,25, Nordd. Lloyd 29,25, Badische AG. für Rhein-M sch if fahrt 49, Badische Assekuranz 37, 2Bürttember«Ez ger Transport-Versicherung 36. W

Holzversteigerungeit. 1

Laubach, Montag, 7. Januar, 10.30 Uhr, im ® Schützenhof": Nutzscheiter: Buche 4,2 rm. j|L Brennholz: Scheiter: Buche 1. Kl. 5,41,1, 2. Kl. ß 107,8, Hainbuche 43,3, Eiche 26, Fichte 2. Kl. 11,6,11 Birke 3,2 rm. Knüppel: Buche 462,7, Hainbuche tt 149,9, Eiche 89, Fichte 4,8, Kiefer 4,6, Lärche 3,2, Elsbeere 2,6, Birke 1,1 rm. Stockholz: Buche 2,3 rm. I Reiserholz: Buche 1. Kl. 29,9, 3. Kl. (Astreiser) 50, Hainbuche 1. Kl. 24, Eiche 1. Kl. 6 rm.

Hungen, Dienstag, 8. Januar, 9.30 Uhr, auf der Straße HungenNonnenvoth am Eingang zum Gemeindewald: Eichen-Derb st angen: 100 St., zu Deichseln und Langwieden geeignet. Fichten» Derb st angen: 23 St. 1. Kl., 61 St. 2. Kl. und 162 St. 3. Kl. E i ch e n - N u tz s ch e i t: 6,8 rm. L ä r ch e n - N u tz s ch e i t: 1,2 rm (Eichen- und Lärchen-Nutzscheit 2,2 m lang, zu Gartenpfosten ge» eignet). Fichten-Nutzreisig: 12 rm. Schei» ter: Buche 162, Hainbuche 20, Eiche 80, Kiefer 6, Fichte 3 rm. Knüppel: Buche 87, Hainbuche 33, Eiche 44, Aspe 3, Kiefer 6, Fichte 3 rm. Stamm- reisig: Buche 54, Hainbuche 103, Eiche 359 rm. Astreisig: Eiche 53 rm und zirka 6 Lose Schlag­reinigung. Stöcke: Buche 33, Hainbuche 4, Eiche 20 rm.

Ortenberg, Montag, 7. Januar, 10 Uhr, im GasthausZur Post": Nutzhölzer: Eiche 2,80fm Stammholz (Wagner- und Bauholz); Esche: 0,30 fm Stammholz; Fichte: 0,25 fm Stammholz, 6,45 fm Derbstangen, 2,82 fm Reisstangen; Kiefer, Wey­mouthskiefer, Lärche: 1,25 fm Stammholz, 0,06 fm Derbstangen. Brennhol,z: Eiche 27 rm Scheit, j 40 rm Knüppel, 50 rm Reiserknüppel, 50 rm Schlag­reisig; Buche: 110 rm Scheit 1. Kl., 130 rm Scheit 1. Kl. (rund), 25 rm Scheit 2. Kl., 55 rm Stamm- t

knüppel, 130 rm Astknüppel, 20 rm Reiserknüppel,

160 rm Stammreisig, 500 rm Astreisig; Weißbuche, \ Kirschbaum, Erle: 1,5 rm Knüppel, 2 rm Reiser- knüppel, 3 rm Astreisig; Fichte, Kiefer, Lärche: 4 rm 1 Scheit, 15 rm Knüppel, 10 rm Reiserknüppel, 30 rm Pli Schlagreisig.

Hilferufe aus einem Auto.

Der kann nähere Angaben machen?

LPD. Frankfurt a.M., 3.Jan. Das Frank- I furter Polizeipräsidium teilt mit: Am 31. Dezember n gegen 23.05 Uhr ist ein Kraftwagen, Kennzeichen I IT 11593 mit Linkssteuerung, besetzt mit einem il älteren Mann als Führer und zwei Frauensper- Ir fönen, in schnellem Tempo durch Mainz in Richtung Rheinbrücke gefahren. Die eine dieser K Frauenspersonen rief fortgesetzt um Hilfe und U versuchte, aus dem Wagen zu flüchten. Die andere M Frauensperson hat der Hilferufenden es soll sich um ein Mädchen handeln fortgesetzt den I Mund zugehatten. Das Kennzeichen des Wagens 1 war offenbar gefälscht. Es handelt sich wahrschein- lich um eine Adler-Limousine älterer Bauart, hell- | blau, führte ein Reserverad mit sich. Personen, die I Angaben machen können, werden gebeten, diese an I die Kriminalpolizei in Mainz ober in Frankfurt I a. M. schriftlich oder mündlich gelangen zu lassen.

Brückenwärter von Autofahrer £, tödlich verletzt.

LPD. Raunheim a. M., 3. Jan. Gestern abend B befand sich der 36 Jahre alte Brückenwärter Peter M Hahn, der an der Staustufe Eddersheim seinen Dienst versehen^ hatte, mit seinem Rade auf der fV Heimfahrt, als er kurz vor der Blockstelle Raun- lr: heim von einem mit 80 Kilometer Geschwindigkeit nf daherbrausenden Auto rücklings angefah- fl.t r e n wurde und etwa 35 Meter mitgeschleift wurde. |i Der Tod muß auf der Stelle eingetreten fein. Die Schuld trägt allein der Autofahrer, ein Raunheimer Chauffeur, der von der Polizei sofort verhaftet wurde. Das Unglück ist um fo tragischer, als Hahn nur aus Gefälligkeit den Dienst für einen Kollegen übernommen hatte.

h. 4> c®

Die hinter Öen Papieren

Frani'ur. u. 2h.

Zern..

Schluß« furt

Gchlußt. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Wittag. börse

Datum

2.1.

3.1.

21.

3.1.

8% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

96-9

97

97-4

97,65

8% ehem.7% Dt. Reichsanl. v. 1929

6Vi% Doung-Anleihe von 1980 .. Deutsche Aul^Ablös.-Schuld mit

98

98,25

Auslos.-Rechten .............

105.4

105

105

Desgl. ohne Auslos.-Rechte......

8% ehem.8% Hess. Volksstaat 1989

(rückzahlb. 102%)............

6% Hess. Landesbank Darmstadt

98.13

98-25

98,13

98,25

Gold R. 12...............

95,5

95,5

95-75

95,5

95,75

6%% Hess. Landes^Hypotheken.

bank Darmstadt Liqui.........

Oberhessen Provtnz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten .............

106.5

106.5

Deutsche Komm. Sammelabl. An.

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank

104.75

104.9

101,5

104,65

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank

95,5

95-75

95,25

95,75

Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 6Vi% ehem. 4ya% Franks. Hyp^

Batlk-Liqu.-Pfandoriefe.......

95,5

96

95-75

96.5

8¥i% ehem. 4'/,% Rheinische Hyp.-Bank-Liau.-Goldpfe.....

8% ehem. 8% Pr. Landespfand, briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand.

96,5

96,5

-96,5

96,75

97

97-5

briefanstalt, Pfandbriefe R. 10

_

Steuergutfd). Verrechnungskurs..

104.3

104,4

104,3

104,4

4% Oesterretchttche Goldrente.... 4,20% Österreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4Vi% deSgl. von 1913..........

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 %ertel S°SdadbahwÄnIeHe

23.5

1.1

6,3

6.4

6,25

11

7,75

23,5

24,75

1.1

1,05

6.25

6,4

6,6

6,3

6.4

6,4

6.13

w

6,05

11.13

11.25

11,25

7*9

»

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt vejchlossenen Dividende an. Relchsbcmkdtskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

.yrannui u. .ul

äerlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Wittag- börse

Datum

2-1.

3-1.

2-1-

3-1.

4% üesgi. Serie 11 .............

7,75

3,9

6,1

3,75

30,25

24,75

29,9

80,5

94,25

73

76

76,5

148

28,25

134,5

101,5

112

81,5

110,25

94,75 136

112

87

101

61,75

100

151,5

119,75

78,25 n

7,9

4

6,3

3,8 29,75

24,25

29,25

80,5

94,75

74

77,25

78

148,75

28,25

134,5

102,13

113

80,5

110,75

103

94,25

138

112,25

86,9 101,75

62,5

121,5

78,5

76,25

4,25 6,3

3,95

29,5

24,75 23

29.75 81 95

73

75,5

76,5

148,25

28,25 134,65

102,5

112

80,75

110,4

102

95 136

112

87,65 100,5

61,9 100,25

81,25

151,5

120

77,75

76,131

7,6

6,3 3,9

29,75

24 24

29,25

80,5 95,5

73,75

77 78

148,5

28,5 134,65 102,25

113

80,5 110,65

103,5 94,25 138,5

112,75

87,25 101,9

62,5

100,5 82,13 148,5 121,5 78,25

76,5

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/4%Rumän.veretnh.Rentev.l918 4% Rumänische vereinh. Rente .. ay4% Anatolier ...............

Hamburg-Amerika-Pakel .....O

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hansa-Dampfschiff...........o

Norddeutscher Lloyd .........O

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz- und Prtvat-Bcmk... 0

Deutsche Bank und Disconto«

Gesellschaft................o

Dresdner Bank............ o

Reichsbank ............... 12

A.C.G.......................

Bekula......................

Clektr. Ltefervngsgesellschaft... 6

Licht und Kraft ............. 6

Selten & Guilleaume.........o

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6 Rheinische Elekwtzttät ........6

Schmiert L Co...............5

Siemens L Halske............7

LahmeyerLLo......... in

Buderus .............. 0

Deutsche Erdöl...............

Gelsenkirchener...............

Harpener...................5

Hoesch EisenKöln-Neu essen .. 0

Ilse Bergbau ...............«

Ilse Bergbau Genüsse.........

Klöcknerwerke .......... ©

Mannesmann-Rohr« ........ 0

Frankfun a.M.

Äerlin

Schluß­kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. mittag- börte

Datum

2-1-'

3.1.

21.

3-1.

Mansfelder Bergbau.........0

Kokswerke..................0

Phönix Bergbau.............0

Rheinische Braunkohlen ..... 10

Rheinstahl..................O

Vereinigte Stahlwerke........O

Olavi Minen ............. 0

Kaliwerke Aschersleben.........

Kaliwerke Westeregeln........6

Kaliwerke Salzdetfurth.....7%

I. G. Farben-Jndustrie.......1

Scheideanstalt.......... 9

Goldschmidt ......... 0

Rütgerswerke...... O

Metallgesellschaft.............0

Pbiltpp Holzmann...... O

Zementwerk Heidelberg ......O

Zementwerk Karlstadt.........p

Schultheis Patzenhofer .......O

Aku tAUgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................O

Zellstoff Waldhof ............0

Zellstoff Aschaffenburg .......O

Dessauer Gas......... 7

Daimler Motoren...... O

Deutsche Linoleum...........O

Orenstetn & Koppel ..........0

Leonhard Tietz........ O

Thade......................10

Aeeumulatoren-FabrÜ........ O

Conti-Gummi......... 0

Grttzner........ 0

Mainkraftwerke Höchst 4

Süddeutscher Zucker MMMM. 8

83

48,75

214

87,75

41

12,25

108,5

146

134,75

202

89

98

82,5

80

107,5

128

44,75

118

50,25

68,25

49,25

64,5

33

174

150

141,5

264

164,25

83

49,5 214

87,75

41,75

13

110,4

111

135,5

197

90 98

83

iS

126

48,5

116

50,5 69

49

66

33,75 175

148 142

26-65

84,75

1631

83,25

96.4

49

214

87,5

40,9

12,5

110,5

111

134,65

89,5

97,9

82

:

103 45.13 117,5 50,25

68,9

119,5

48,9

64,5

88,5

33

174

150

142

26,75

1641

83 96,75 49,5 214,25 87,75 41,5 13,13 109-9

110 145

135,4

90,5 97,5

83

80

102 47,25

116 50,13

69 121,65

49 66,25 89,25

33,4 175

147,25 142

27

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. 2IL

2.Januar

3.Januar

Amtliche JleHerung

Amtliche Notierung

Geld

| Dries

Geld

Brief

Buenos Atrev

0,628

0,632

0.628

0,632

Brüssel.....

58,27

58,39

58,19

58,31

Rio de Jan. .

0,204

0,206

0,194

0,196

Sofia......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

54,70

54,80

54,50

54,60

Danzig.....

81,25

81,41

81,27

81,43

London .....

12,25

12,28

12,205

12,235

HelsingforS..

5,405

5,415

5,385

5,395

Paris ......

16,405

16,445

16,41

16,45

Holland ...

168,13

168,47

168,21

168,55

Italien.....

21,30

21,34

21,30

21,34

Japan ......

0,713

0,715

0,710

0,712

Jugoslawien

5,649

5,661

5,649

5,661

Oslo.....:

61,57

61,69

61,35

61,47

Wien.......

48,95

iq nL

Lissabon....

Illi 15

11,135

11'08

11,10

Stockholm...

63,17

63,29

62,94

63,06

Schweiz ....

80,72

80,88

80,72

80,88

Spant«»....

34,02

34,08

34,02

34,08

Prag.......

10,39

10,41

10,39

10,41

Budapest ...

Nenyork...

2,481

2,485

2,476

2,480

Banknoten.

ÄerlinL.Januar

Geld

sMef 1

Amerikamiche äioten..............

2,428

2,448

Belgische Noten..................

57,98

54,29

58,22

54,51

Dänische Noten

Englische Noten .................

12,17

16,37

167,79

21,11

12,21

16,43

168,47

21,19

61,43

Französische Noten...........

Holländische Noten...............

Italienische Noten................

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling

61,19

Rumänische Noten...............

Schwedische Note»...............

62,72

80,44

33,78

62,98

80,76

33,92

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.............

Ungarische Note-

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