1500 Kraftwagen, 300 Tanks. Ferner 20 Fllegerbrigaden, 52 Fliegergeschwader, 75 Fliegerstaffeln mit zusammen ca. 3500 Flugzeugen.
Die Ausbildung der Truppe lehnt sich an die der deutschen an. Auffallend ist dabei die Schematisierung und das Bestreben, von oben her Anweisungen bis in die kleinsten Kleinigkeiten zu geben. Dies muß aus dem niedrigen Bildungsstand von Führer und Mannschaft erklärt werden.
Was kann über die Kampfkraft der Roten Armee gesagt werden? Diel ist darüber geschrieben worden. Einmal wird sie als eine der schlagkräftigsten Armeen angesprochen und dann auch wieder wird ihr jeder Kampfwert abgesprochen. Es wird von der Unsicherheit der Führung geredet, als wäre sie außen rot und innen weiß. Demgegenüber muß gesagt werden: die Rote Armee kann weder so noch so beurteilt werden. Die Führung hat gar keinen Grund, sich gegen das Regime aufzulehnen; denn
sie hat alles, was sie gebraucht und steht lm Höch- sten Ansehen. Soweit die Mannschaft aus dem Proletariat gebildet ist, muß die Frage ebenso be- antwortet werden. Was Len russischen Bauern angeht, muß festgestellt werden, daß auch hier jede Spekulation verfehlt ist. Der Dauer ist wie früher passiv, von unmenschlicher Ausdauer im Ertragen von Elend, aber indolent und aktionsunfähig; er wird sich ebenso wie unter dem Zaren in der Hand von brutalen Führern in jeden Kampf treiben lassen.
Zusammengefaßt kann gesagt werden: Was die Rote Armee ist, wird erst eine zukünftige Kampf- Handlung beweisen. Durch ihre Organisation, Ausbildung, Taktik, Disziplin und Ausrüstung hat sie trotz mancherlei Mängel einen hohen Kampfwert, der durch ihre zahlenmäßige Stärke noch vergrößert wird.
Ilhein-Mainische Mittagsbörse.
Renken fest, Aktien freundlich.
Frankfurt a. M., 3. Jan. Das Hauptinteresse der Privatkundschaft richtete sich auch an der heutigen Börse, angesichts der Auswirkung des Kupon- termins, auf den Rentenmarkt, während der Aktienmarkt zwar freundlich, aber doch ziemlich vernachlässigt lag. Einige günstige wirtschaftliche und wirt- schaftspolltische Meldungen fanden wohl Beachtung, infolge des nur geringen Ordereinganges blieben sie auf die Kursentwickluna aber ohne stärkeren Einfluß.
Die Kulisse betätigte sich vorwiegend in f e st v e r- zinslichen Werten, so daß sich hier lebhafte Umsätze abwickelten. Im Vordergrund standen Korn- munal-Umschuldung, die bei großen Umsätzen um 45 Pf. anzogen. Zinsvergütungsscheine erhöhten sich um 5 Pf., Stahlverein-Bonds und Reichsmark- Anleihen bis zu 0,50 v. H. und Reichsbahn-Dorzugsaktien um 0,25 v. H. Altbesitz lagen mit 105,40 o H. unverändert, während späte Reichsschuldbuch, forderungen infolge von Realisationen auf 98,40 (98,75) v. H. zurückgingen.
An den Aktienmärkten ergaben sich zumeist noch Besserungen um 0,25 bis 0,50 v. H., wobei weiterhin die mittleren Werte bevorzugt wurden. IG. Farbenindüstrie bröckelten nach behauptetem Beginn leicht ab, andere chemische Werte, wie Deutsche Erdöl und Rütgerswerke lagen unverändert. Am Elektromarkt setzten AEG., Gesfürel und Mainkraftwerke je 0,25 v. H., Licht 8z Kraft 1 v. H. höher, Betula und Siemens behauptet ein. Montanaktien lagen außerordentlich still und zumeist kaum verändert. Etwas fester waren Stahlverein (plus 0,65 v. H.), Klöcknerwerke (plus 0,25 v. H.), ferner waren Laurahütte gesucht und um 1 o. H. auf 19,50 v. H. erhöht. Don Kaliaktien gewannen Aschersleben 2 v. H. Don Einzelwerten setzten Feinmechanik Jetter ihre Befestigung um 1,13 v. H. und Deutsche Linoleum um 1 v. H. fort. Ferner eröffneten Reichsbank 1 v. H., Westdeutsche Kaufhof 0,50 v. H., AKU. 0,75 v. H., Moenus Maschinen 0,25 v. H-, Zellstoffaktien bis 0,90 v. H. fester. Schiffahrts- papiere lagen gut behauptet. Schwächer notierten Bemberg mit minus 1,40 v. H. und Hanfwerke Füssen mit minus 1 v. H. Auch nach den ersten Kursen blieb der Rentenmarkt unter leichten Schwankungen im Vordergrund, während Aktien, von wenigen Ausnahmen abgesehen, vernachlässigt wurden.
Im Verlaufe war der Aktienmarkt'etwas uneinheitlich bei im ganzen nur kleinen Derände- rungen und kleinem Geschäft. IG. Farben gaben bis auf 134 (134,75) nach, zogen aber später auf 135,75 an. Scheideanstalt lagen excl. Dividende von netto 7,2 v. H. etwa 1,25 v. H. fester. Weiter be- festigt lagen Feinmechanik Jetter und Deutsche Li' noleum, dagegen bröckelten AEG., Mannesmann und Daimler um je 0,25 v. H. ab. Am Kassamarkt war die Haltung fest, mit plus-Zeichen erschienen: Ludwigshafener Aktienbrauerei, 10 v. H. Großkraft Mannheim Dorzugs-Aktien und Deutsche Verlags- anstatt.
Am Rentenmarkt blieb die Umsatztätigkeit bei schwankenden Kursen lebhaft, insbesondere für Kommunal-Umschuldung und Reichsmark-Anleihen. Pfandbriefe waren ebenso wie Stadtanleihen weiter gesucht und bis 0,50 v. H., teilweise bis 1 v. H. fester. Auch Staatsanleihen waren vereinzelt gefragt und höher. Von fremden Werten blieben Mexikaner gut behauptet, im Freiverkehr lagen Serben von 1895 und 1909 mit 8,25 bzw. 6,25 v. H. je 1 v. H. fester.
Tagesgeld war zu 3,50 v. H. etwas leichter. Abendbörse fest.
An der Abendbörse erhielt sich die feste Haltung, da von der Kundschaft einige Aufträge sowohl für Aktien, als auch für Renten vorlagen. Das Geschäft war etwas lebhafter. Gegen den Berliner Schluß ergaben sich verschiedentlich noch Erhöhungen um 0,25 bis 0,50 v. H., zumeist blieben die Kurse aber unverändert. Gefragt waren u. a. JG.-Farben- industrie, einige Montan- und Elektroaktien, ferner Westdeutsche Kaufhof und Scheideanstalt. Fein- Mechanik Jetter bröckelten dagegen weiter leicht ab.
Am Rentenmarkt blieben Kommunal-Umschuldung bei leicht erhöhtem Kurs bevorzugt, daneben waren 6pro^. Stcchlverein-Bonds sowie einige Pfandbriefe und Stadtanleihen gefragt. Don letzteren kamen 6proz. Nürnberg mit 96,25 (gestern 93,50) zur Notiz.
Am Markt der Auslandswerte lagen besonders Schweizer Bahnanleihen sehr fest, ferner zogen Kunstseide Aku um 1,25 v. H. an. Auch Mexikaner waren weiter leicht erhöht und im Freiverkehr entwickelte sich in Serben wieder lebhafteres Geschäft. U. a. notierten: Altbesitzanleihe 105, 6proz. Stahlverein 93,13, Dekosoma I 104,90, 6proz. Stadt Nürnberg 96,25, 6proz. Stadt Mainz von 1928 92, 6proz. Stadt Pirmasens 92, 6proz. Franks. Hyp. Bank Gold, Reihe 1 bis 15, 95,75, 4proz. Herrenmühle vormals C. Genz von 1897 73, 5proz. Silbermexikaner 5, 4proz. Goldmexikaner 8, 4,5proz. Irrigation 7,75, 4proz. Schweizer Bundesbahn von 1912
Wo es keine Winterhilfe gibt.
Bei den sudetendeutfchen Heimarbeitern. — Schulnot in Siebenbürgen.
Im A d l e r g e b i r g e auf der böhmischen Seite des Glatzer Berglandes, nur durch die politische Grenze und nicht durch eine Verschiedenartigkeit des Volkstums, der Sprache und der Sitte vom reichsdeutschen Bruder getrennt, lebt ein ärmliches, genügsames, stilles Völkchen von kleinen Häuslern. Der Bodenbesitz ist schmal und der Boden ist mager, und er reicht kaum für die paar Stück dürren Federviehs, die struppige Milchziege und beim „Großbauern" für die einzige Kuh, geschweige denn, daß für die Menschen etwas abfiele. So betreiben sie dort seit Menschengedenken eine Heimindustrie aus den Rohstoffen selbstgebauten Flachses und der umliegenden Wälder. In der einen Familie sitzt alles am Webstuhl aus Urväterzeit, in der anderen fügen drei Generationen zwischen 70 und sieben Lebensjahren Holzschachteln, wie sie für die Verpackung von Käsereiprodukten verwendet werden. Den Achtstundentag kennen sie nicht. Sie arbeiten 14 Stunden lang des Tages und sie würden länger arbeiten, wenn die Sonne nicht unterginge. So schaffen sie mit Kind und Kegel in emsigem Fleiß 110 Meter Handwebe in einer Woche oder 10 000 Stück Holzschachteln. Wahrlich, eine. ungeheure Leistung! Und was erhalten sie dafür? Für die 110 Meter Handwebe — 65 Kronen; in deutschem Gelds: 8 Mark! Oder 1 Mark 15 Pfennige für die vierzehnstündige Tagesleistung einer ganzen Familie! Und sie erhalten für die 10 000 Holzschachteln 110 Kronen; in deutschem Gelds 14 Mark oder zwei Mark für die vierzehnstündige Tagesleistung einer Familie. Das nennt man im Adlergebirge — im Segen der Arbeit stehen. Die Menschen arbeiten dort für den Preis des Hungers.
Im Erzgebirge und im Böhmerwald stehen die deutschen Heimarbeiterfamilien kaum noch im Segen der Arbeit. Sie waren immer arm, wie alles Volk in Gebirgstälern, aber wenn sie für ihre
Wirtschaft.
Normaler Zahresulttmo bei der Reichsbank.
DNB. Der Reichsbankausweis vom 31. Dezember 19 3 4 zeigt, daß bei dem Noteninstitut der Jahresuttimo, der in Anbetracht des Weihnachtsfestes und der verstärkten Bedürfnisse der Wirtschaft erhöhte Anforderungen stellte, normal verlaufen ist.
Die Erhöhung der gesamten Kapitalanlage um 496,1 Millionen Mark auf 4974,6 Millionen Mark ist nicht ungewöhnlich stark, wenn man bedenkt, daß die Zunahme der gesamten Kapitalanlage in der letzten Dezemberwoche 1933 422,7 Millionen Mark betrug und sich am Halbjahresultimo 1934 auf 585,8 Millionen Mark be- zifferte. Im einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und -schecks um 415,3 auf 4020,6 Millionen Mark, an Lombardsorderungen um 44,1 auf 145,7 Millionen Mark, an deckungsfähigen Wertpapieren um 8,3 auf 444,8 Millionen Mark und an Reichsschatzwechseln um 28,5 auf 44,9 Millionen Mark zugenommen, dagegen die Bestände an sonstigen Wertpapieren um 0,1 Millionen Mark auf 318,7 Millionen Mark abgenommen.
An Reichsbanknoten und Rentenbankscheinen zusammen sind 226,8 Millionen Mark in den Verkehr abgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 176,3 Millionen Mark auf 3900,6 Millionen Mark, derjenige an Rentenbankscheinen um 50,5 Millionen Mark aus 384,9 Millionen Mark erhöht. Der Umlauf an Scheidemünzen nahm um 51,6 Millionen auf 1522,8 Millionen Mark zu. Der gesamte Zahlungsmittelumlauf stellt sich am Jahresende auf
5986 Millionen Mark, gegen 5957 Millionen Mk. im Vormonat, 5781 Millionen am 30. Juni v. I. und 5722 Millionen Mark Ende 1933. Die Vermehrung der Giroguthaben um 219,3 Millionen Mark auf 983,6 Millionen Mark entfällt auf die privaten Konten, bei denen aus bilanzmäßigen Gründen — im Interesse eines guten Liquiditätsstatuts — zu diesem Termin eine Anhäufung stattzufinden pflegt, wobei natürlich auch eine echte Vorsorge für bevorstehende Januarzahlungen eine Rolle spielt. Die sonstigen Passiva sind mit 378,3 Millionen Mark um 46,5 Millionen Mark erhöht.
Die Entwicklung der Deckungsbestände hält sich in dem üblichen Rahmen. Insgesamt sind die Gold- und, Devisenbestände um 0,5 Millionen Mark auf 83,7 Millionen Mark gestiegen, und zwar haben die Goldbestände durch Käufe auf dem Jnlandsmarkt um 0,3 auf 79,1 Millionen Mark zugenommen. Von den Abrechnungsstellen wurden im Dezember 3,66 Millionen Stück über 5086 Millionen Mark abgerechnet; die Giroumsätze betrugen in Einnahme und Ausgabe 4,13 Millionen Stück im Gesamtbeträge von 50 494 Millionen Mark.
♦
* Odenwälder Hartstein-Jndustrie A G., D a r m st a d t. Während im allgemeinen die Lage in der Steinindustrie 1934 nicht besonders günstig war, verlief bei der Odenwälder Hartstein- Jndustrie AG., Darmstadt, das soeben abgelaufene Geschäftsjahr normal. Der Auftragsbestand war, wie der Fwd. hört, etwas größer als im Vorjahre. Die Finanzlage der Gesellschaft hat sich weiterhin gebessert. Aeber die Ertragsaussichten werden Angaben noch nicht gemacht, doch dürften sie nicht höher als im Vorjahr (5 v. H. Dividende) fein.
heimischen Produkte auch einen Bettel erhiellen, so waren diese Produkte doch berühmt: die Spitzen, die geschnitzten Spielsachen, die kunstvoll handgenähten Handschuhe ... das wurde gekauft bis nach Schottland hinauf. Damit ist es jetzt vorbei. Sie können nicht mehr arbeiten, selbst wenn sie es umsonst täten. Sie sind auch nirgendwo „organisiert", und es kümmert sich keiner um sie. Bis auf den Tschechenstaat. Der erfüllt seine sozialen Verpflichtungen. Man darf es nicht verschweigen: er gibt dem kinderreichen Heimarbeiter die große Unterstützung von 1 Mark und fünfzig Pfennigen in der Woche. Davon leben sie. Sie leben ohne Zweifel. Die Mehrzahl von ihnen ist noch nicht verhungert.
*
Von hundert tschechischen Familienerhaltern sind in der Tschechoslowakei 3,8 erwerbslos. Don hundert Deutschen sind aber 8,2 erwerbslos. Auf einen tschechischen Selbstmörder kommen immer zwei deutsche. Im Prager Parlament sagen sie, das käme von der Weltwirtschaftskrise. Das ist aber eine sonderbare Wirtschaftskrise, die sich die Deutschen aussucht ...
In Siebenbürgen sind die deutschen Bauern manchmal so weit, daß sie ihre Kinder nicht mehr in die deutsche Schule schicken können. Da werden sie dann in die rumänische Schule gesteckt, denn es herrscht ja Schulzwang. Die rumänische Schule k o - st e t nichts. Die deutsche Schule kostet Schulgeld. Das fehlt den deutschen Bauern. Und so fehlt es wiederum der deutschen Landeskirche, die ihre Lehrer nicht bezahlen kann. Der Staat schuldet der Kirche viele Millionen Lei. Er zahlt sie nicht, weil er sie nicht hat. Er hat sie aber für die rumänischen Schulen. Im übrigen ist er ein guter Staat, der die Minderheitsschulen nicht unterdrückt. Es wird der Tag kommen, an dem er diese Unterdrückung auch gar nicht mehr nötig hätte.
149,50, 3,5proz. Schweizer Bundesbahn von lOllgr 139,50, 4proz. Zentralbahn von 1880 147, 3,5pro|> r Jura-Simplon 134,50, 3,5proz. Gotthardbahn 135/V Aku 48,25 bis 48,50, AEG. 28,25, Bekula 134,51!]’' Deutsche Erdöl 101,75, Scheideanstalt 197, Deutsche Linoleum 66, Durlacber Hof 60, Licht & Kraft 111 JG.-Farben 135,75 bis 136 bis 135,50, Feinmechanik \i Jetter 65,25, Gelsenkirchen 62,50, Gesfürel 110,75, W Holzmann 80, Kleinlein Heidelberg 77, Lahmeyer » 112,25, Mannesmann 76,25, Odenwald Hartstein j| 90,25, Phönix 49,50, Pfälz. Mühlenwerke 110, Pfälzische Preßhefe 106, Rheag 103, RheinstaHM 87,75, Rheinmühlenwerke 68, ©inner 86, Schlickert II 94,25, Siemens 138, Stahlverein 42, Westdeutsche I Kaufhof 33,50 bis 33,75, Zellstoff Waldhof 50,50,11 Reichsbank 148,75, Reichsbahn-VA. 114,25, ^apagwK 24,25, Nordd. Lloyd 29,25, Badische AG. für Rhein-M sch if fahrt 49, Badische Assekuranz 37, 2Bürttember«Ez ger Transport-Versicherung 36. W
Holzversteigerungeit. 1
Laubach, Montag, 7. Januar, 10.30 Uhr, im ® „Schützenhof": Nutzscheiter: Buche 4,2 rm. j|L Brennholz: Scheiter: Buche 1. Kl. 5,41,1, 2. Kl. ß ‘ 107,8, Hainbuche 43,3, Eiche 26, Fichte 2. Kl. 11,6,11 Birke 3,2 rm. Knüppel: Buche 462,7, Hainbuche tt 149,9, Eiche 89, Fichte 4,8, Kiefer 4,6, Lärche 3,2, ■ Elsbeere 2,6, Birke 1,1 rm. Stockholz: Buche 2,3 rm. I Reiserholz: Buche 1. Kl. 29,9, 3. Kl. (Astreiser) 50, ■ Hainbuche 1. Kl. 24, Eiche 1. Kl. 6 rm.
Hungen, Dienstag, 8. Januar, 9.30 Uhr, auf der Straße Hungen—Nonnenvoth am Eingang zum Gemeindewald: Eichen-Derb st angen: 100 St., zu Deichseln und Langwieden geeignet. Fichten» Derb st angen: 23 St. 1. Kl., 61 St. 2. Kl. und 162 St. 3. Kl. E i ch e n - N u tz s ch e i t: 6,8 rm. L ä r ch e n - N u tz s ch e i t: 1,2 rm (Eichen- und Lärchen-Nutzscheit 2,2 m lang, zu Gartenpfosten ge» eignet). Fichten-Nutzreisig: 12 rm. Schei» ter: Buche 162, Hainbuche 20, Eiche 80, Kiefer 6, Fichte 3 rm. Knüppel: Buche 87, Hainbuche 33, Eiche 44, Aspe 3, Kiefer 6, Fichte 3 rm. Stamm- reisig: Buche 54, Hainbuche 103, Eiche 359 rm. Astreisig: Eiche 53 rm und zirka 6 Lose Schlagreinigung. Stöcke: Buche 33, Hainbuche 4, Eiche 20 rm.
Ortenberg, Montag, 7. Januar, 10 Uhr, im Gasthaus „Zur Post": Nutzhölzer: Eiche 2,80fm Stammholz (Wagner- und Bauholz); Esche: 0,30 fm Stammholz; Fichte: 0,25 fm Stammholz, 6,45 fm Derbstangen, 2,82 fm Reisstangen; Kiefer, Weymouthskiefer, Lärche: 1,25 fm Stammholz, 0,06 fm Derbstangen. Brennhol,z: Eiche 27 rm Scheit, j 40 rm Knüppel, 50 rm Reiserknüppel, 50 rm Schlagreisig; Buche: 110 rm Scheit 1. Kl., 130 rm Scheit 1. Kl. (rund), 25 rm Scheit 2. Kl., 55 rm Stamm- t
knüppel, 130 rm Astknüppel, 20 rm Reiserknüppel, ’■
160 rm Stammreisig, 500 rm Astreisig; Weißbuche, \ Kirschbaum, Erle: 1,5 rm Knüppel, 2 rm Reiser- knüppel, 3 rm Astreisig; Fichte, Kiefer, Lärche: 4 rm 1 Scheit, 15 rm Knüppel, 10 rm Reiserknüppel, 30 rm Pli Schlagreisig.
Hilferufe aus einem Auto.
Der kann nähere Angaben machen?
LPD. Frankfurt a.M., 3.Jan. Das Frank- I furter Polizeipräsidium teilt mit: Am 31. Dezember n gegen 23.05 Uhr ist ein Kraftwagen, Kennzeichen I IT 11593 mit Linkssteuerung, besetzt mit einem il älteren Mann als Führer und zwei Frauensper- Ir fönen, in schnellem Tempo durch Mainz in ■ Richtung Rheinbrücke gefahren. Die eine dieser K Frauenspersonen rief fortgesetzt um Hilfe und U versuchte, aus dem Wagen zu flüchten. Die andere M Frauensperson hat der Hilferufenden — es soll ■ sich um ein Mädchen handeln — fortgesetzt den I Mund zugehatten. Das Kennzeichen des Wagens 1 war offenbar gefälscht. Es handelt sich wahrschein- ■ lich um eine Adler-Limousine älterer Bauart, hell- | blau, führte ein Reserverad mit sich. Personen, die I Angaben machen können, werden gebeten, diese an I die Kriminalpolizei in Mainz ober in Frankfurt I a. M. schriftlich oder mündlich gelangen zu lassen.
Brückenwärter von Autofahrer £, tödlich verletzt.
LPD. Raunheim a. M., 3. Jan. Gestern abend B befand sich der 36 Jahre alte Brückenwärter Peter M Hahn, der an der Staustufe Eddersheim seinen ■ Dienst versehen^ hatte, mit seinem Rade auf der fV Heimfahrt, als er kurz vor der Blockstelle Raun- lr: heim von einem mit 80 Kilometer Geschwindigkeit nf daherbrausenden Auto rücklings angefah- fl.t r e n wurde und etwa 35 Meter mitgeschleift wurde. |i’ Der Tod muß auf der Stelle eingetreten fein. Die Schuld trägt allein der Autofahrer, ein Raunheimer Chauffeur, der von der Polizei sofort verhaftet wurde. Das Unglück ist um fo tragischer, als Hahn nur aus Gefälligkeit den Dienst für einen Kollegen übernommen hatte.
h. 4> c®
Die hinter Öen Papieren
Frani'ur. u. 2h.
Zern..
Schluß« furt
Gchlußt. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Wittag. börse
Datum
2.1.
3.1.
21.
3.1.
8% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
96-9
97
97-4
97,65
8% ehem.7% Dt. Reichsanl. v. 1929
—
6Vi% Doung-Anleihe von 1980 .. Deutsche Aul^Ablös.-Schuld mit
98
—
—
98,25
Auslos.-Rechten .............
105.4
105
105
Desgl. ohne Auslos.-Rechte......
8% ehem.8% Hess. Volksstaat 1989
(rückzahlb. 102%)............
6% Hess. Landesbank Darmstadt
98.13
98-25
98,13
98,25
Gold R. 12...............
95,5
95,5
95-75
95,5
95,75
6%% Hess. Landes^Hypotheken.
bank Darmstadt Liqui.........
Oberhessen Provtnz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
106.5
106.5
Deutsche Komm. Sammelabl. An.
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
104.75
104.9
101,5
104,65
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank
95,5
95-75
95,25
95,75
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 6Vi% ehem. 4ya% Franks. Hyp^
Batlk-Liqu.-Pfandoriefe.......
95,5
96
95-75
96.5
—
—
8¥i% ehem. 4'/,% Rheinische Hyp.-Bank-Liau.-Goldpfe.....
8% ehem. 8% Pr. Landespfand, briefanstalt, Pfandbriefe R. 19 6% ehem. 7% Pr. Landespfand.
—
96,5
96,5
-96,5
96,75
97
97-5
briefanstalt, Pfandbriefe R. 10
_
Steuergutfd). Verrechnungskurs..
104.3
104,4
104,3
104,4
4% Oesterretchttche Goldrente.... 4,20% Österreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4Vi% deSgl. von 1913..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 %ertel S°SdadbahwÄnIeHe
23.5
1.1
6,3
6.4
6,25
11
7,75
23,5
—
24,75
1.1
1,05
6.25
6,4
6,6
6,3
6.4
6,4
6.13
w
6,05
11.13
11.25
11,25
—
•—
—•
7*9
■»
—
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt vejchlossenen Dividende an. — Relchsbcmkdtskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
.yrannui u. .ul
äerlin
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Wittag- börse
Datum
2-1.
3-1.
2-1-
3-1.
4% üesgi. Serie 11 .............
7,75
3,9
6,1
3,75
30,25
24,75
29,9
80,5
94,25
73
76
76,5
148
28,25
134,5
101,5
112
81,5
110,25
94,75 136
112
87
101
61,75
100
151,5
119,75
78,25 n
7,9
4
6,3
3,8 29,75
24,25
29,25
80,5
94,75
74
77,25
78
148,75
28,25
134,5
102,13
113
80,5
110,75
103
94,25
138
112,25
86,9 101,75
62,5
121,5
78,5
76,25
4,25 6,3
3,95
29,5
24,75 23
29.75 81 95
73
75,5
76,5
148,25
28,25 134,65
102,5
112
80,75
110,4
102
95 136
112
87,65 100,5
61,9 100,25
81,25
151,5
120
77,75
76,131
7,6
6,3 3,9
29,75
24 24
29,25
80,5 95,5
73,75
77 78
148,5
28,5 134,65 102,25
113
80,5 110,65
103,5 94,25 138,5
112,75
87,25 101,9
62,5
100,5 82,13 148,5 121,5 78,25
76,5
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/4%Rumän.veretnh.Rentev.l918 4% Rumänische vereinh. Rente .. ay4% Anatolier ...............
Hamburg-Amerika-Pakel .....O
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0 Hansa-Dampfschiff...........o
Norddeutscher Lloyd .........O
A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 4 Commerz- und Prtvat-Bcmk... 0
Deutsche Bank und Disconto«
Gesellschaft................o
Dresdner Bank............ o
Reichsbank ............... 12
A.C.G.......................
Bekula......................
Clektr. Ltefervngsgesellschaft... 6
Licht und Kraft ............. 6
Selten & Guilleaume.........o
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6 Rheinische Elekwtzttät ........6
Schmiert L Co...............5
Siemens L Halske............7
LahmeyerLLo......... in
Buderus .............. 0
Deutsche Erdöl...............
Gelsenkirchener...............
Harpener...................5
Hoesch Eisen—Köln-Neu essen .. 0
Ilse Bergbau ...............«
Ilse Bergbau Genüsse.........
Klöcknerwerke .......... ©
Mannesmann-Rohr« ........ 0
Frankfun a.M.
Äerlin
Schlußkurs
Schlußk. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. mittag- börte
Datum
2-1-'
3.1.
21.
3-1.
Mansfelder Bergbau.........0
Kokswerke..................0
Phönix Bergbau.............0
Rheinische Braunkohlen ..... 10
Rheinstahl..................O
Vereinigte Stahlwerke........O
Olavi Minen ............. 0
Kaliwerke Aschersleben.........
Kaliwerke Westeregeln........6
Kaliwerke Salzdetfurth.....7%
I. G. Farben-Jndustrie.......1
Scheideanstalt.......... 9
Goldschmidt ......... 0
Rütgerswerke...... O
Metallgesellschaft.............0
Pbiltpp Holzmann...... O
Zementwerk Heidelberg ......O
Zementwerk Karlstadt.........p
Schultheis Patzenhofer .......O
Aku tAUgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg...................O
Zellstoff Waldhof ............0
Zellstoff Aschaffenburg .......O
Dessauer Gas......... 7
Daimler Motoren...... O
Deutsche Linoleum...........O
Orenstetn & Koppel ..........0
Leonhard Tietz........ O
Thade......................10
Aeeumulatoren-FabrÜ........ O
Conti-Gummi......... 0
Grttzner........ 0
Mainkraftwerke Höchst 4
Süddeutscher Zucker MMMM. 8
83
48,75
214
87,75
41
12,25
108,5
146
134,75
202
89
98
82,5
80
107,5
128
44,75
118
50,25
68,25
49,25
64,5
33
174
150
141,5
264
164,25
83
49,5 214
87,75
41,75
13
110,4
111
135,5
197
90 98
83
iS
126
48,5
116
50,5 69
49
66
33,75 175
148 142
26-65
84,75
1631
83,25
96.4
49
214
87,5
40,9
12,5
110,5
111
134,65
89,5
97,9
82
:
103 45.13 117,5 50,25
68,9
119,5
48,9
64,5
88,5
33
174
150
142
26,75
1641
83 96,75 49,5 214,25 87,75 41,5 13,13 109-9
110 145
135,4
90,5 97,5
83
80
102 47,25
116 50,13
69 121,65
49 66,25 89,25
33,4 175
147,25 142
27 1Ü
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2IL
2.Januar
3.Januar
Amtliche JleHerung
Amtliche Notierung
Geld
| Dries
Geld
Brief
Buenos Atrev
0,628
0,632
0.628
0,632
Brüssel.....
58,27
58,39
58,19
58,31
Rio de Jan. .
0,204
0,206
0,194
0,196
Sofia......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,70
54,80
54,50
54,60
Danzig.....
81,25
81,41
81,27
81,43
London .....
12,25
12,28
12,205
12,235
HelsingforS..
5,405
5,415
5,385
5,395
Paris ......
16,405
16,445
16,41
16,45
Holland ...
168,13
168,47
168,21
168,55
Italien.....
21,30
21,34
21,30
21,34
Japan ......
0,713
0,715
0,710
0,712
Jugoslawien
5,649
5,661
5,649
5,661
Oslo.....:
61,57
61,69
61,35
61,47
Wien.......
48,95
iq nL
Lissabon....
Illi 15
11,135
11'08
11,10
Stockholm...
63,17
63,29
62,94
63,06
Schweiz ....
80,72
80,88
80,72
80,88
Spant«»....
34,02
34,08
34,02
34,08
Prag.......
10,39
10,41
10,39
10,41
Budapest ...
——
Nenyork...
2,481
2,485
2,476
2,480
Banknoten.
ÄerlinL.Januar
Geld
sMef 1
Amerikamiche äioten..............
2,428
2,448
Belgische Noten..................
57,98
54,29
58,22
54,51
Dänische Noten
Englische Noten .................
12,17
16,37
167,79
21,11
12,21
16,43
168,47
21,19
61,43
Französische Noten........—...
Holländische Noten...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling
61,19
Rumänische Noten...............
Schwedische Note»...............
62,72
80,44
33,78
62,98
80,76
33,92
Schweizer Noten.................
Spanische Noten......—.......
Ungarische Note-
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