Schwachen und Abergläubischen schaden Prophezeiungen vielmehr, als daß sie nutzen, weil sie Einfluß auf die eigenen Entschlüsse gewinnen und die Tatkraft lähmen.
Küsse, die Geschichte machten.
Dem weisen Sokrates werden die Aussprüche zu- geschrieben, daß man einem geküßten Weibe ein Jahr fang aus dem Weg gehen solle und daß es gefährlicher sei, eine schöne Frau zu küssen, als einem blanken Schwert entgegenzugehen. Aber um diese Mahnungen hat sich die Nachwelt nicht gekümmert, und bei allen Völkern der Erde, mit Ausnahme tor Eskimos und Chinesen, der Hottentotten und Südseeinsufaner, ist der Kuß als Zeichen der Liebe weit verbreitet. Gewöhnlich sind bei diesen Zärtlichkeitsbeweisen allerdings Zeugen höchst unerwünscht, aber es gab doch auch Küsse, die als
Ortsgruppe Gießen des Bundes der Saarvereine.
Leiter: Polizeihauptwachtmeister Thum, Neuen Baue 4, II.
Sämtliche Anfragen von Abstimmungsberechtigten sind an die Saarobleute zu richten, die zu jeder Auskunft und Unterstützung gerne bereitstehen.
Saarobleute sind:
1. Oberarzt Dr. Rau h, Gießen, Universitäts- Augenklinik,
2. Verwaltungs-Oberinspektor Hentschel, Gießen, Delckerstraße 12,
3. Gerichtsreferendar koch, Gießen, hitlerwall 51.
Anfragen wegen des Transportes zur Abstimmung sind an den Transportleiter Thum oder den stellvertretenden Transportleiter koch zu richten (Anschriften siehe oben). Abfahrt und Rückkunft des Sonderzuges Rr. 15, der von Gießen aus fährt, wird jedem rechtzeitig bekanntgegeben werden.
allen sichtbares Zeichen der Huld und Bewunderung öffentlich gewährt wurden und die in die Annalen der Geschichte eingetragen worden sind. Ein solch berühmter Kuß war es, den Königin Elisabeth von England am 22. November 1581 in der Galerie des Greenwich-Palastes dem Herzog von Alen^on gab, der sich um ihre Gunst bewarb. In Gegenwart der Lords von Walsing- ham und Leicester neigte sie sich vor ihm, küßte ihn auf die Lippen und steckte ihm zum nicht geringen Aerger der beiden anderen Bewerber ihren Ring an den Finger, ihm so den Höflingen als den Bevorzugten ihres Herzens vorstellend. Andere Bedeutung kam einem Kuß zu, den eine künftige Königin einem armen und nicht einmal schönen französischen Poeten gab. Eines Tages hatte Al la in Chartier sich auf einem öffentlichen Platz auf eine Bank niedergesetzt und war sanft eingeschlummert. Da kam zufällig Margarete von Schottland, die Frau des Dauphins und späteren Königs Ludwig XI., mit ihren Gesellschafterinnen vorbei. Sie blieb stehen, und als sie in dem schlafenden jungen Mann den Dichter erkannte, dessen Verse sie so sehr liebte, trat sie leise auf ihn zu und drückte ihm einen Kuß auf die Lippen. Das war zwar eine ungewöhnliche Huldigung, aber keineswegs eine ungehörige, so daß der Gatte sich nicht über diese öffentlich» Gunstbezeugung der Dauphine zu erregen brauchte. Verhängnisvoller war der Kuß, den im
Jahre 1716 Prinz Ferdi nand von Bayern einer schönen Prinzessin gab, als er an einem anderen Hof zu Besuch weilte. Der allzu temperamentvolle Gruß erregte unter den Begleitern der Fürstin großes Aergernis, und es kam mit dem Gefolge des Prinzen zu Streitigkeiten, ja zu einer Schlägerei, die den Auftakt zu einem sechs Wochen langen Krieg zwischen den beiden Staaten gebildet haben soll. In dieser Reihe der politischen Küsse gehört auch ein königlicher Kuß. Es war nach dem Ende des Krimkrieges, als die Königin Viktoria einen Besuch in Paris machte. Bei der Begegnung mit ihrem Verbündeten, Napoleon III., drückte sie ihm ihre Achtung und Freundschaft dadurch aus, daß sie, jede zeremonielle Form vergessend, den Kaiser küßte. Dieses deutliche Zeichen ihres warmen Gefühls rief lauten Jubel hervor. Ein Kuß ist bisweilen auch aus anderen politischen Gründen verschenkt worden. Die schöne Herzogin Georgiana von Devonshire war eine begeisterte Anhängerin des
Neues für -ei
— Hermann Okraß: Das Ende einer Parole „Hamburg bleibt ro t". Mit einem Geleitwort des Reichsstatthalters und Gauleiters der NSDAP. Karl Kaufmann. Hanseatische Verlagsanstalt, Hamburg 36. — (637) — Diese Geschichte des Kampfes der NSDAP, in Hamburg läßt mit dramatischer Spannung jene tollen und blutigen Ereignisse, die während der Zeit vom Waffenstillstand bis zur nationalsozialistischen Revolution Deutschland erschütterten, noch einmal an uns vorüberziehen. Wir erleben die Rückkehr der Fronttruppen, wir erfahren, wie immer wieder diese Soldaten des Krieges die rasende rote Flut, die Deutschland überschwemmt, aufzuhalten versuchen, und wir erleben die Geschichte der Freikorps und der Uneinigkeit und Ohnmacht der nationalen Verbände, bis endlich Adolf Hitler die widerstreitenden Geister zu einer Front zusammenballt. Der Weg zum Sieg, der zum Opfergang der braunen Soldaten wurde, erfährt hier eine meisterliche Darstellung.
— Äugust ©innig: Der Arbeiter im Dritten Reich. Preis 90 Pf. Verlag Buchholz & Weißwange, GmbH., Berlin-Charlottenburg II. —(636) — Wem stände es nicht mit in erster Linie zu, die Entwicklungsgeschichte des arbeitertümlichen Menschen darzustellen, als August Winnig, dem ehemaligen Maurer? Hier wird die geschichtliche Darstellung zu einer solchen der Persönlichkeit des Verfassers selbst. Und darin liegt der Reiz des Büchleins. Sein Inhalt wurde erlebt; so stellt sich auch die eigene Flucht des Verfassers aus dem Marxismus als ein Spiegelbild der gleichen Abkehr des Arbeiters bar.
— Ferdinand Ehm: Die Insel. Erlebnisse auf Korsika. 173 Seiten. Ganzleinen 3 Mark. Verlag Ferdinand Ehm, Komotau, Auslieferung Otto Klemm, Leipzig, 1935. — (634) — Da die meisten Leser mit der Vorstellung der Insel Korsika außer dem Namen Napoleons nicht viel verbinden werden, dürfte es interessieren, aus persönlichen Eindrücken einiges auch über Land und Leute dort zu erfahren. Eine Reihe von Zeichnungen (nach Photographien) ist in den Text verstreut und geeignet, die Lektüre sinnfällig zu beleben.
— Aus der Jnngdeutschland-Bücherei der Verlagsanstalt Edard Mager, Donauwörth, liegen uns (zum Preise von je 20 Pf.) die folgenden Hefte vor: „Adolf Hitler o. W. Albert; "„$) o r ft Wessel" von Wilhelm Albert; „Franz Ritter von Epp" von Wilh. Albert; Hermann Göring" von B. Gärtner; „Dr. Joseph Goebbels" von Dr. Kurt Hinze; „Dr. Wilhelm Frick" von Maximilian Strack; „Rudolf
kühnen Staatsmannes Fox und versuchte im Jahre 1784 mit allen Mitteln seine Wahl ins Parlament durchzusetzen. Viele Abstimmungsberechtigte hatte sie bereits durch ihre Ueberrebungskunst und ihre glänzenden Augen dazu gebracht, aber ein Schlächter, der bei der Wahl eine wichtige Stimme hatte, zeigte sich stumm gegen ihre Bitten und ließ sich nicht überreden. Da griff die Herzogin zu einem letzten Mittel: sie bot dem Mann für seine Stimme einen Kuß an, und diesem Geschenk konnte er nicht widerstehen. Einen noch höheren Lohn freilich für einen Kuß forderte die liebliche Herzogin von Gordon, als sie im Jahre 1794 die berühmte Schar der „Govdon-Hochlünder" zum Kampf für das Vaterland zusammenbrachte. Sie verhieß jedem der tausend Freiwilligen, die sich melden würden, eine Guinee und einen Kuß von ihren Lippen. Viele dieser Küsse waren todbringend, denn mehr als zweihundert Hochländer wurden getötet oder schwer verwundet.
i Büchertisch.
H e ß" von Dr. Franz Lüdtke; „Alfred Rosenberg" von Dr. Franz Lüdtke; „Franz S e l d t e" von Otto Mevs; „Reichspräsident vonHin- d en bürg" von Wilhelm Albert; „Fliegerhauptmann Rudolf Berthold" von Alfred Becker; „Als Spion erschossen. Das Leben und Sterben des deutschen Marineoffiziers Carl- Hans Lody" von Alfred Becker; „Hermann Löns" von Dr. W. Deimann; „Eine tolle U-Boot-Reife", Erlebnis von E. Freihr. von Spiegel. — Die Bücherei will der deutschen Jugend einen billigen und dabei wertvollen Lesestoff bieten, der eine lebensvoll geschilderte Geschichte des deutschen Volkes von der Urzeit bis zum heutigen Tage bildet. — (627) —
— Waldemar Glaser: Schar 6. HI. in Kampf und Spionage. Mit 42 Bildern. Geb. 2 Mk. Ferdinand Hirt, Breslau. — (638) — Wir hören hier von dem Kampf, den eine kleine Gemeinschaft von jungen Arbeitern, Handwerkerlehrlingen und Schülern gegen den Bolschewismus führt, und von den abenteuerlichen Erlebnissen des Scharführers Gerhard Wienecke. Das Wort Kameradschaft steht leuchtend über diesem Buch. Waldemar Glaser hat sich mit seinen früheren Werken „Ein Trupp SA." und „Stahlkreuz an der Ruhr" einen Namen gemacht. ,
— Fliegerschulung in Bildern. Von Klaus G e t t w a r t. 96 Seiten. Mit 340 Abbildungen. Kartoniert 3,00 RM. Verlag C. I. E. Volck- mann Nachf., G. m. b. H., Berlin-Charlottenburg 2. — (642)— Daß jeder Mensch mit durchschnittlicher Beobachtungsgabe und Geistesgegenwart in kurzer Zeit fliegen lernen kann, zeigt Gettwart in seinem Buch. Er führt uns auf den Flugplatz und läßt uns den Zwiegesprächen zwischen Fluglehrer und Flugschüler zuhören. Dabei wird jeder Handgriff, jede Tätigkeit vom Hinausrollen aus der Halle bis zum Kunstflug durch klare, das Wesentliche zeigende Abbildungen sinn- und augenfällig erläutert. Der Präsident des Deutschen Luftsportverbandes, Lo e r- 3er, weist in seinem Geleitwort mit Recht darauf hin, daß die „Fliegerschulung in Bildern" auch für die flugbegeisterte Jugend geeignet sei.
— „Karlsruhe, d i e junge b e u t s ch e Grenz st ad t." Unter diesem Titel wird ein Werk über Karlsruhe vorgelegt, das in frischer und lebendiger Art über alles Wissenswerte der badischen Landeshauptstadt unterrichtet. (183 Seiten.) —656 — Das Buch gibt insbesondere auch ein klares Bild von den umfassenden Aufgaben, die Karlsruhe als Hauptstadt des badischen Grenzlandes zugefallen sind.
Das Werk ist nach amtlichen Stoffen, die von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellt worden sind, von Professor Dr. Albert Schneider in Karlsruhe verfaßt und in flüssiger Form geschrieben. Es bietet auch denen Rat und Auskunft, die sich über die für industrielle Ansiedlungen und sonstige Nieder- lassunaen in Karlsruhe in Betracht kommenden Verhältnisse unterrichten wollen.
Zn Trockenschniheln erstickt.
LPD. D f f ft e i n , 3. Jan. Beim Verladen von Trockenschnitzeln in der hiesigen Zucker- fadrik setzte der Kompressor, der die Schnitzeln ansaugt, aus. Beim Nachsehen verschwand der bereits seit 30 Jahren im Werk tätige Arbeiter Wilh. Schaub in den Schnitzeln. Trotz tatkräftiger Mithilfe der Feuerwehr konnte der Verunglückte nur als Leiche geborgen werden.
Daten für Samstag, 5. Januar.
1842: der Chemiker Karl Engler in Weißweil am Rhein geboren (gestorben 1925); — 1846: der Philosoph Rudolf Eucken in Aurich geboren (gestorben 1926); — 1858: ber österreichische Feldmarschall Josef Wenzel Graf Radetzky be Radetz in Mailand gestorben (geboren 1766); — 1919: Gründung der NSDAP, als „Deutsche Arbeiterpartei"; — 1922: der englische Südpolarforscher Ernest Henry Shackle- ton im Südpolargebiet gestorben (geboren 1874).
Wettervoraussage.
Durch den mächtigen Skandinavien-Sturmwirbel sind über ganz Europa gewaltige Luftveränderungen in Gang gekommen. Dabei sind über Osteuropa wieder strenge Fröste (vielfach mehr als minus 20 Grad Celsius) eingetreten, die sich bis Ostdeutschland bemerkbar machen. Im Westen ist dagegen mit auffrischenden Westwinden milde ozeanische Luft ein- gebrungen, die auch bei uns feit Donnerstagabend Anlaß zu verbreiteten Regensällen gibt. Don der Rückseite bes Sturmwirbels sind aber kältere polarmaritime Luftmassen in Gang gesetzt, bie sehr rasch bis zu uns vorstoßen und neue Abkühlung, vielfach unter Schneeschauern, bringen werben.
Aussichten für Samstag: Wechselnde Bewölkung mit Niederschlagsschauern (vielfach Schnee), bei lebhaften nordwestlichen Winden kälter.
Aussichten für Sonntag: Bei Luftzufuhr aus Norden voraussichtlich weitere Abkühlung.
Lufttemperaturen am 3. Januar: mittags 3,6 Grad Celsius, abends 3,1 Grad; am 4. Januar: morgens 4,5 Grad. Maximum 4,6 Grad, Minimum 0,4 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 3. Januar: abends 5,9 Grad; am 4. Januar: morgens 4,1 Grad. — Niederschläge 2,4 mm.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für Den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. XI. 34: 11500. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.
Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.
Zur Zett ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
Wieseck, den 4. Januar 1935.
Die Beerdigung findet am Samstag, 5. Januar, nachm. 3 Uhr, vom Trauerhause Philosophenstra&e 2 aus statt
Mittwoch nacht 11.30 Uhr entschlief plötzlich und unerwartet unser innigstgeliebtes Töchterchen
Helga
im Alter von 1% Jahren.
In tiefem Schmerz:
Familie Wilhelm Krombach nebst allen Angehörigen.
im Alter von 40 Jahren.
Die trauernden Hinterbliebenen.
Gießen, Frankfurt a. M., Lollar, den 3. Januar 1935.
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Die Einäscherung findet Samstag, den 5. Januar, mittags 12 Uhr in Gießen statt
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betreffend den Besuch der Berufsschule zu Gießen durch auswärtige Schüler.
Es besteht Veranlassung daraus hinzuweisen, daß alle in Gießen beschäftigten Berufsschulpflichtigen, einerlei ob sie aus benachbarten hessischen oder preußischen Orten kommen, die Berufsschule zu Gießen zu besuchen haben. (Art. 17 Abs. III des Volksschulgesetzes).
Die Arbeitgeber werden gemäß Artikel 24 und 25 des Volksschulgesetzes aufgefordert, die in Frage kommenden Schüler(innen) zum Besuche der Fortbildungsschule Gießen anzuhalten. Arbeitgeber, die dieser Aufforderung nicht nachkommen, unterliegen der Bestrafung gemäß Artikel 25 Abs. III des Volksschulgesetzes. 7576D
Gießen, den 20. Dezember 1934.
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Die blau unterstrichenen Nummern kommen nicht zur Versteigerung. Vorherige Besichtigung des Holzes wird empfohlen.
Gießen, den 3. Januar 1935.
Der Vorsitzende des Markvorstandesr Nicolaus, Oberforstmeister.
Gießen. 7766D Samst., 5. Jan., 16 bis 18.45 Uhr Autz. Abonnem. Kl.Pr.0,30-1,50 Väterchens Mondfahrt.
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Verkäufe
Zwangsversteigerung K l33
Arn Montag, dem 7. Januar 1935, vormittags 11 Uhr, werden im Amtsgerichtsgebäude in Gießen, Gutfleischstraße Nr. 1, zweites Obergeschoß, Zimmer 221, die den a) Roll, Ernst, Drogist, zu H, b) Roll, Martha, geb. Günther, dessen Ehefrau, zu % in Gießen zugeschriebenen Grundstücke versteigert:
Grundbuch für Gießen, Band 79, Blatt 4578:
Flur I, Nr. 1216, hosreite Lindenplah 5-100 qm.
Schähungsbetrag 21 000,— RM.
Das Erdgeschoß ist zum Betrieb eines Ladengeschäftes geeignet. 7549D
Gießen, den 7. November 1934.
Im Auftrage des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Karle, Ortsgerichtsoorsteher.
Zwangsversteigerung
Am Montag, dem 21. Januar 1935, vormittags 10 Uhr, wird im Amtsgerichtsgebäude in Gießen, Gutfleifchstraße Nr. 1, zweites Obergeschoß, Zimmer Nr. 221, das auf den Namen Gewerkfchaflshaus Fritz & Co. in Gießen eingetragene Grundstück versteigert: Grundbuch für Gießen, Band 14, Blatt 679:
jhir I, Nr. 10128/io, hofreite (Schanzenstraße 18) in der Mühlgasfe, 1221 qm, Schätzungsbetrag ' = 95 210,— RM. 34D
Gießen, den 29. November 1934.
Im Auftrage des Hessischen Amtsgerichts Gießen: __________Karle, Ortsgerichtsvorsteher._________
Zwangsversteigerung Ki3J134
Am Montag, dem 7. Januar 1935, vormittags 10.30 Uhr, werden im Amtsgevichtsgebäude in Gießen, Gutfleifchstraße 1, zweites Obergeschoß, Zimmer 221, die der Witwe des Frauenarztes Dr. med. Julius Mack, Bertie, geb. Delfoffe, in Gießen zugeschriebene Grundstücke versteigert: 7547D
Grundbuch für Gießen, Band 29, Blatt 1338:
Jlur IV, Rr. 174, 1/io Grabgarten am kleinen
Steinweg, rechts, 3330 qm. Schähungsbetrag 16 650,— RM.
Jlur IV, Rr. 175, hofreite Gartenftraße 10 = 1169 qm. Schähungsbetrag 46 150,— RM.
Gießen, den 3. November 1934.
Im Auftrage des Hessischen Amtsgerichts Gießen: __________Karle, Ortsgerichtsvorfteher.__________
^Wangsversteigerung ”
Am Montag, dem 21. Januar 1935, vormittags 10.30 Uhr, wird im Amtsgerichtsgebäude in Gießen, Gutfleifchstraße Nr. 1, zweites Obergeschoß, Zimmer Nr. 221, das Gesamtgut der Erbengemeinschaft Grundbuch für Gießen Band 75, Blatt 4368: a) Petri, Theodor, Vergassessor a. D., und b) Selm, Karl, Oberleutnant a. D. in Gotha, versteigert:
jlur XIV, Rr. 27, Acker bei der Alten Sandkauth
3019 qm, Schätzungsbetrag = 1510,— RM., desgl. Wiese bei der Alten Sandkaute, 7066 qm, Schätzungsbetrag = 1410,— RM., zusammen - 2920_ RM.
Gießen, den 19. November 1934. 33D
Im Auftrage des Hessischen Amtsgerichts Gießen.
Karle, Ortsgerichtsvorsteher.


