preis von 90 Pfennig je Aufführung geboten. Da der erwartete Besucherkreis in den beiden anderen Opernhäuser kaum vertreten sein dürfte, ist das dritte Opernhaus Berlins als ein zusätzliches Unternehmen anzusehen, das der Oper neue Freunde erwerben will.
♦
Don der Flut der Konzerte, die in wenigen Wochen sich wieder durch sämtliche Konzertsäle der Reichshauptstadt ergießen wird, lassen sich natur- gemäß nur die ständigen philharmonischen Konzerte verschiedener Veranstalter irn Voraus übersehen. Die stärkste Stütze für die Weltgeltung des Berliner Konzertlebens sind die zehn großen Abonnements- Konzerte des Philharmonischen Orche- st e r s. Es ist gelungen, den früheren Leiter der Philharmonie, Staatsrat Dr. Wilhelm Furtwängler, wenigstens für fünf Abende zu gewinnen. In die zweite Hälfte Veranstaltungen teilen sich Dirigenten von Weltruf: Hermann Abendroth, Willem Mengelberg, Sir Thomas Beschäm, E. A n s e r m e t und der berühmte italienische Diri
gent S a b a t a. Eine Reihe von Sonderveranstaltungen wird weitere berühmte deutsche Dirigenten an das Pult der Philharmoniker bringen.
*
Stärker als vergangenen Winter greift diesmal die NS.-Kultur gemeinde in das Berliner Konzertleben ein. Unter ihrer Führung steht die neugegründete Besucherorganisation, die B e r li ■ ner Konzertgemeinde. Sie wird sechs Abende mit dem Philharmonischen Orchester durchführen und die besten deutschen sowie einen spanischen Dirigenten ihren Besuchern voritellen. Die Programme sind ausschließlich auf die klassisch-ro- mantische Tradition festgelegt. D.e einzige Ausnahme bildet das große Chorwerk „Einer baut einen Dom" von Dräns mann, das feine vielbeachtete Uraufführung auf der Reichstagung der NSKG. in Düsseldorf erlebt hat. Unter der Gesamtleitung Abendroths werden neben dem verstärkten Orchester 350 Sänger und ein Sprechchor von 120 Mann mitwirken. Lacobi.
Wirtschaft.
Erneute beträchtliche Steigerung der Sparkasseneinlagen im Juli.
Fwd. Im Juli sind die Spareinlagen bei den deutschen Sparkassen erneut beträchtlich gestiegen. Insgesamt erhöhten sie sich um 39,6 auf 13198 Millionen Mark; von dem Zuwachs entfielen 35,9 Mill. Mark auf den Einzahlungsüberschuß, 2,6 Mill. Mark auf Zinsgutschriften, 0,7 Mill. Mark auf Gutschriften von Härtemitteln und 0,3 Mill. Mark auf sonstige Buchungsvoraänae. Der Einzahlungsüberschuh verteilte sich aus fast alle Länder und Landesteile.
Wenn auch mit einer gegenüber dem Juni erhöhten Spartätigkeit und daher auch mit einem Einzahlungsüberschuß gerechnet werden konnte, so war die Bewegung der Spareinlagen doch günstiger, als man erwartet hatte. Besonders bemerkenswert ist die starke Steigerung der Einzahlungen, die sich um 98,6 auf 490,6 Mill. Mark erhöhtest uni) damit die Vorjayreshöhe um 23,6 Mill. Mark übertrafen.
Die Auszahlungen erhöhten sich um 58,9 auf 454,7 Mill. Mark, während sie im Juli des Vorjahres leicht zurückgegangen waren. In der Steigerung der Auszahlungen ist jedoch nichts Außergewöhnliches zu erblicken. Trotz des erhöhten Spareinlagenbestandes, der auch höhere Auszahlungen rechtfertigen würde, find die Abhebungen noch um fast 20 Mill. Mark niedriger als im Vorjahre und auf der gleichen Höhe wie im Jahre 1932.
Oie Industrie- und Handelskammer Gießen flibt Auskunft:
1087: Luft- und Seepostbeförderung nach und von Amerika.
1088: Bekanntmachung KP 17 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle betr. Kurspreise.
1089: Der „Saar-Verein" hat ein Werk „Der Saarbefreiungskampf im Reiche 1918—1935" herausgegeben. Dieses Gedenkbuch behandelt den 16jährigen Treuekampf der Saarbevölkvrung und die Vaterländische Aufklärungsarbeit der Geschäftsstelle „Saar-Verein" und des Bundes der Saarvereine im Reiche. Der Bezug dieses Gedenkbuches wird bestens empfohlen. Nähere Auskunft erteilt die Kammer.
1090: Versendung von Kupons ausländischer Wertpapiere.
1091: Bekanntmachung KP 18 der Ueberwachüngs- stelle für unedle Metalle betr. Kurspreise.
*
♦ Konkurse und Vergleichsverfahren imAugu st. Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamtes wurden im August durch den Reichsanzeiger 209 neue Konkurse — ohne die wegen Massenmangels abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung — und 82 eröffnete Vergleichsverfahren bekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Vormonat stellen sich auf 234 bzw. 71.
Hhein-Mainische Börse.
INillagsbörse still und schwächer.
Frankfurt a. M., 2. Sept. Die Geschästsstille an der Börse setzte sich auch im neuen Monat fort. Die Bankenkundschaft ist kaum beteiligt. Unter dem Eindrücke der verstärkten Unsicherheit in der Weltpolitik war die Kursentwicklung bis auf wenige Ausnahmen allgemein schwächer und betrug am Aktienmarkt 1 bis 2 v. H. Bei sehr geringen Umsätzen verloren IG. Farben 1,25, Metallgesellschaft 0,50 v. H. Montanwerte trotz Hinweise auf einen möglichen englischen Bergarbs-terstreik schwächer, so Harpener um 1, Rheinstahl 1,75, Stahlverein 0,75 v. H. Auch Mannesmann trotz steigender
Röhrenumsätze um 0,50 v. H. niedriger, Hoeschwerke gut gehalten. Eine Ausnahme machten Schiffahrtswerte, die bei allerdings kleinem Umsätze höher ein- setzten, angeblich auf süddeutsche Käufe, Hapag um 0,75 v. H., Nordd. Lloyd um 0,50 v. H. gebessert. Auch Maschinenwerte ziemlich widerstandsfähig, Daimler gehalten, Moenus um 0,25, Iunghans etwa 0,50 v. H. niedriger. Am Elektromarkt verloren Siemens 1, AEG. 0,65 v. H., dagegen Betula kaum verändert. Etwas fester setzten Reichsbank-Anteile um 0,40 v. H. ein, im übrigen lagen die Großwerte, soweit Umsätze zustande kamen, unter Sams- tagschluh, Aschaffenburger Zellstoff minus 0,75 v. H.
Der Rentenmarkt war ebenfalls sehr still, kaum verändert aber nicht fester. Altbesitz 0,13 v. H. niedriger genannt. Von Auslandsrenten Ungarn Gold 0,1 v. H. schwächer.
Im weiteren Verlause blieb die Börse still, von schwächeren Kursen waren RWE. mit 1,75 v. H., Hanfwerke Füssen 1,75 v. H., Jul. Berger 1,75 o. H. notiert, Hoeschwerke verloren 0,50 v. H. Etwas fester waren Mainkraft und Kali Aschersleben, sowie Südd. Zucker, diese mit 0,75 v. H.
Der Rentenmarkt lag unverändert, Pfandbriefe bei wenig Umsatz gut gehalten, nur Frankfurter Liquidation 0,13 v. H. leichter. Stadtanleihen ziemlich umsatzlos und unverändert. — Tagesgeld wieder 3,50 v. H.
Abendbörse leicht abgeschwächt.
Die Abendbörse verlief sehr still. Soweit im freien Markt Kurse zu hören waren, traten kaum Veränderungen ein. IG. Farben mit 155,25 etwas niedriger, Siemens 176,50, AEG. 39,25 bis 39,50, Hoesch 96,13, Buderus 102, Scheideanstalt 236, Aku 59,25. Auch am Rentenmarkt waren die Kurse in der gleichen Verfassung unverändert.
Der Verlauf war eher etwas schwächer, da jegliche Publikumsbeteiligung fehlte. 0,50 v. H. niedriger lagen Schuckert, RWE., Zement Heidelberg, Mannesmann 0,40 v. H. niedriger. Unverändert laaen Stahlverein. Großbankaktien notierten ebenfalls unverändert. Von Renten waren Altbesitz bei 111, also eine Kleinigkeit unter Mittag, gesucht.
IG. Farben schlossen 0,25 v. H. niedriger mit 155. Kurse: Altbesitzanleiste 111 Geld, 4 v. H. Rumänen 4,75, Commerzbank 91,75, DD.-Dank 91,50, Dresdner Bank 91,50, Buderus 102, Harpener 111,75, Mannesmann 87,75, Rheinstahl 110,50, Stahlverein 82,50, Aku 59, Bekula 143,50, Zement Heidelberg 120,50, Scheideanstalt 236, Deutsche Linoleum 162, Licht & Kraft 133,50. IG. Farben 155. Gesfürel 126, Goldschmidt 107,50, Holzmann 95, Iunghans 84,50, RWE. 129,50, Schuckert 127,25, Südd. Zucker 203,50, Deutsche Reichsbahn- VA. 124,50, Hapag 15,75, Anatolier 41,40.
$ranffurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt, 2. Sept. Auftrieb: Rinder 1006 (831), darunter 185 Ochsen, 120 Bullen, 364 Kühe, 337 Färsen. Zum Schlachthof direkt: 2 Ochsen, 14 Bullen, 3 Kühe, 1 Färse. Kälber 352, Schafe 39, Schweine 1325 (1725). Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf den letzten Montagsmarkt vom 26. August. Notiert wurden pro ein Zentner Lebendgewicht in Reichsmark: Ochsen a) 42 (42), b) 41
bis 42 (41 bis 42), c) 36 bis 40 (38 bis 40) d)
34 bis 37; Bullen a) 42 (42), b) 41 bis 42 (41
bis 42), c) 39 bis 40 (39 bis 40), d) 35 bis 38
(—); Kühe a) 41 bis 42 (42), b) 35 bis 40 (35 bis 41), c) 28 bis 34 (28 bis 34), d) 20 bis 27 (20 bis 27); Färsen a) 42 (42), b) 41 bis 42 (41 bis 42), c) 38 bis 40 (38 bis 40), d) 33 bis 37 (34 bis 37). Kälber a) 66 bis 70 (64 bis 68), b) 60 bis 65 (57 bis 63), c) 53 bis 59 (50 bis 56), d) 42 bis 52 (40 bis 49). Lämmer und Hämmel b2) Weidemast- hämmel 40 bis 41 (41), c) 38 bis 39 (37 bis 38), Schafe e) 33 (—). Schweine al) 54 (54), a2) 54 (54),
b) 54 (54), c) 54‘(54), d) 54 (54), e) 50 (50 bis 54), l — (—), gl) 54 (54) g2) — (52). Marktverlauf: Rinder rege, später abflauend, ausverkauft. Kälber lebhaft, ausverkauft. Hämmel und Schafe mittelmäßig, ausverkauft; Schweine wurden zugeteilt.
Großhandelspreise für Fleisch und Fettwaren: Beschickung des Fleischgroßmarktes: 735 Viertel Rindfleisch, 72 ganze Kälber, 35 ganze Hämmel, 410 halbe Schweine. Notiert wurden pro 50 Kilogramm in Reichsmark: Ochsenfleisch b) 76 bis 80), c) 66 bis 74; Bullenfleisch b) 74 bis 78; Kuhfleisch b) 58 bis 66, c) 48 bis 58; Färsenfleisch b) 76 bis 80, c) 66 bis 74. Kalbfleisch b) 74 bis 84, c) 68 bis 72. Hammelfleisch b) 78 bis 80, Schweine- fleisch b) 74; Fettwaren d) roher Speck unter sieben Zentimeter 77 bis 80, Flomen 76 bis 80. Marktverlauf: lebhaft. Die Großhandelspreise sind gegen den letzten Montagsmarkt vom 26. August unverändert.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 2. Sept. In Weizen war am ersten Tag im neuen Monat etwas mehr angeboten, doch war das Angebot nicht so dringend wie in früherer Zeit. In freier Ware blieb Angebot in Roggen und Weizen vorhanden. Das Geschäft in Hafer hat sich noch nicht entwickelt, Futtergerste ist kaum angeboten. In Futtermitteln bestand für Trockenschnitzel rege Nachfrage.
Es notierten: (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 199, W 16 202, W 19 206, W20 208; Roggen W 12 162, W 15 165, W 18169, W 19171; Hafer nicht notiert. Weizenmehl W 13 27,70, W 16 28,15, Roggenmehl R 12 22,45, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Fracht-Ausgleich. Weizennachmehl 17,25, Weizenfuttermehl 13,50, Weizenkleie w 13 10,92, W 16 11,13, Rogqenkleie R 12 9,95, R 15 10,15, R18 10,40, R19 10,50 Mühlenfeftpreis ab Mühlenstation. Heu 8,— Mark. Weizen- und
Roggenstroh drahtgepreßt und gebündelt 2,40 btt 2,50 Mark. Kartoffeln: gelbflelschlge hlefiger Gegend 3,10 Mark, weiß- und rotschalige 2 80 Mark per 50 Kilogramm bei Waggonbezug ohne Sack. Tendenz: ruhig.
Schweinemarkt in Alsfeld.
c» Alsfeld. 3. Sept. Auf dem gestngen Schweinemarkt waren auf getrieben 439 Fer- kel, davon 159 Händlerschweine. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Tiere 20 bis 24 Mark 8 bis 10 Wochen alte Tiere 24 bis 28 Mark. Der Handel war schleppend, es blieben zirka 120 Stuck Heber« stand.
Schweinemarkt m Nidda.
m Nidda, 2. September. Auf dem heutigen Schweinemarkt standen 930 Ferkel und Eln- legschweine zum Verkauf. Es kosteten 5 bis 6 Wochen alte Ferkel 15 bis 20 Mark, 6 bis 8 Wochen alte 19 bis 24 Mark, 8 bis 10 Wochen alte Ferkel 25 bis 28 Mark, Einlegschweine 35 bis 40 Mark. Nach flottem Geschäft blieb kleiner Ueberstand.
Niddaer Herbstmarkt.
ch Nidda, 2. Sept. Heute fand der sog. N i d- b q e r Herb st markt statt. Der Auftrieb an Rindvieh, Ziegen und Schweinen war sehr reichlich. Mit dem Markt war auch eine Prämiierung verbunden, zu der außer hessischem Fleckvieh auch die Vogelsberger Rasse zugelassen war. Bei der Zuchtviehversteigerung von Bullen, Ebern und Ziegenböcken bot sich für Gemeinden und Bauern günstige Gelegenheit zum Ankauf von erstklassigen Zuchttieren. Die Nachfrage war teilweise großer als das Angebot. Es wurden im allgemeinen bei allen Tiergattungen gute Preise erzielt. Leider setzte gegen neun Uhr ein stundenlanger Regen em, der auf bas Marktgeschäft nachteilig wirkte. lieber, den Verlauf des Schweinemarktes berichten wir unter der Rubrik „Wirtschaft".
Ziegenschau in Buhbach.
— Butzbach, 1. Sept. Auf dem großen Dieh- markt fand am Samstag eine große Ziegenschau, die für den nördlichen Teil des Kreises veranstaltet worden war, statt, an der sich die Orte der näheren und weiteren Umgegend beteiligten. Als Preisrichter waren B. Philipp von Watzenborn-Steinberg und A. Engel, Hörnsheim, anwesend. Der Geschäftsführer des Kreis - Ziegenzucht - Verbandes, Oberreallehrer Ringshausen, fand in einer kurzen Ansprache anerkennende Worte für die Fortschritte in der Ziegenzucht und die züchterischen Leistungen. Er bezeichnete die Ziege als die Kuh des kleinen Mannes, die unbedingt ein großes Maß von Pflege und Ernährung bedarf, soll sie den gestellten Anforderungen gerecht werden. Der Ziegenhandel der Juden ist ausgeschaltet worden. Die züchterischen Leistungen sind richtunggebend, weshalb der Verkauf von Lämmern, Böcken und Zuchttieren bis nach Norddeutschland erfolaen konnte. Auf der anderen Seite wird auch wieder für frisches Zuchtblut durch Einführung wertvoller Tiere gesorgt. Zur Prämiierung waren von hiesigen Einwohnern und Betrieben Preise und Geld gestiftet worden. Die Stadt beteiligte sich dabei mit 100 Mark und stellte dazu die Städtische Reithalle kostenlos zur Verfügung.
Die Anfahrt der Wagen von auswärts bot ein imposantes Bild. In sauberem und gemustertem Zustande standen die Ziegen in Reihen auf den Wagen und waren für alt und jung ein nicht alltägliches Bild. Die Prämiierung, die gegen 14 Uhr begann, nahm über 3 Stunden in Anspruch. Die Preisverteilung hatte folgendes Ergebnis:
Ziegen.
Einjährige: Ehrenpreise: W. Staab (Trais- Münzenberg), P. Christ (Butzbach), Hch. Dreuth (Griedel), Fr. Wagner (Dorheim); 1. Preise: H. Heßler (Wölfersheim), G. Baufchmann (Dorheim); 2. Preise: O. Schwarz (Griedel), Ph. Jung (Hoch- Weisel); 3. Preise: W. Müller (Trais-Münzenberg), Hch. Krausgrill (Nieder-Weisel), Ferd. Weisel (Münzenberg).
Zweijährige: Ehrenpreise: Rich. Hofmann (Wohnbach), Jakob Schimpf (Nieder-Weisel); erster Preis: Karl Bender (Griedel); 2. Preise: O. Pieh (Melbach), H. Hofmann (Wölfersheim); 3. Preise: Hugo Straßheim (Griedel), Otto Kähberg (Griedel), Joh. Schmidt (Dorheim).
Drei- und mehrjährige: Ehrenpreise: K. Hch. Hildebrand (Nieder-Weisel), I. Schimpf (Nieder-Weisel), Joh. Nikolai Wtw. (Nieder-Weisel); 1. Preise: P. Häuser, Jakob Jung, Konr. Riegelhuth, sämtlich von Nieder-Weisel, Hch. Dreuth (Griedel), Karl Bender (Griedel), W. Staab (Trais-Münzen- berg); 2. Preise: Georg Ruppel, Erwin Straßheim, Hch. Dreuth von Griedel, Hch. Klaus, Georg Jakobi (Hoch-Weisel), K. Haub, Georg Reuter aus Nieder- Weisel; 3. Preise: W. Weiß (Griedel), I. Schlecht (Münzenberg), W. Müller und R. Kaiser (Trais-
Münzenberg), Aug. Bernhardt (Griedel), K. Musch, W. Lind, H. Haßbach (Wölfersheim); Anerkennungen: H. Emmel (Wohnbach) P. Christ (Butzbach), Hch. Müller (Griedel), G. Walter (Trais-Münzen- berg), Gg. Ruppel (Butzbach).
Böcke.
Einjährige: 3.Preis: Gemeinden Hoch-Weisel und Melbach; zwei Jahre alte: 3. Preis: Gemeinde Nieder-Weisel; drei - und mehrjährige: 1. Preis: Gemeinden Griedel und Wölfersheim; 2. Preis: Gemeinde Griedel; 3. Preise: Gemeinden Kirch-Göns, Dorheim und Wölfersheim.
Lämmer.
Ehrenpreis: W. Stieber (Wölfersheim); 1. Preise: Hch. Schaum (Hoch-Weisel), Karl Bender (Griedel), I. Schlecht (Münzenberg), Hrmo Straßheim (Griedel), K. Winter Wwe. (Hoch-Weisel); 2. Preise: R. Hofmann (Wohnbach), Otto Schwarz (Griedel), Ernst
Lustschutz erhöht Volksvermögen.
Bender (Griedel), Erwin Straßheim und Hch. Dreuth (Griedel), K. Haub (Nieder-Weises), Wilhelm Nies (Wölfersheim; 3. Preise: Wilh. Weiß (Griedel), W. Müller (Griedel), I. Matthäus (Nieder-Weisel), W. Dilges (Hoch-Weisel), R. Kaiser (Trais-Mün- zenberg), Hch. Grätz (Melbach), A. Kränner (Nieder-Weisel). Anerkennungen: I. Dein und Philipp Kilian (Nieder-Weisel), K. Hofmann (Dorheim), Aug. Allwohn (Wölfersheim).
Nundfunkproqramm.
TMlkwoch, 4. September.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause (7): Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Frühkonzert. 9.15: Musik am Morgen. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Mitten im Werktag. 15: Nachrichten. 15.15: Kleines Konzert. Blasquartette. Lieder aus der Vogelwelt. 15.45: Kaiser Maximilians Weinprobe in Trier. Erzählung von Dr. Martin Ferres, Trier. 16: Kleines Konzert. 16.30: Aus Zeit und Leben. Von fahrenden Leuten. Funkbilderbogen. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: Das Leben spricht. 18.45: Saardienst. Boykott gegen Pirmasens. Schuhe suchen ihren Absatz. 19: Unterhaltungskonzert. 19.40: Bauernfunk. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.15: Stunde der jungen Nation. „Deutschland, Land der Mitte". 20.45: Lachender Funk. 22: Nachrichten (auch aus dem Sendebezirk). Sportbericht. 22.30: Nachtmusik und Tanz.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 o. H.
Frankfurt a.3Jl.
LerUn
Schlußkurs
Echlußl. Abend» bSrJc
Schluß« kurü
Schluß!. Mittag« böve
Oatum
31.8.
2 9.
31.8
2.9.
6% Deullche Reichsauleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 t>Yi% 2)oung.QInlei6e von 1930 .. Deutsche Anl.»Wlös.»Schuld mit
Auslos.»Rechten .............
101
98
102,75
111,25
100,25
97,65
96,65
100,75
93
115
96,75
100,9
100,9
97
97
100,4
29
9.75
9,4
9,5
11,25
101
97,5
111
100,25
97,5
96,75
100,65
93
115
96,75
100,75
100,5
97
97
107,4
29
9,7
9,4
9,65
11,25
101,13 97,75
111,25
100.3
115
100,75
97
97
107,4
1,6
9,75
9,6
9,6
101,13
97,7
102,4
111
100,5
115
101
97
97
107,4
1,6
9,7
9,7
4»/»% Deutsche RetchSpostschatzan. Weisungen von 1934, I.......
6% efiem.8% Hess. BolkSstaat 1929
(rückzahlb. 102%)............
4N°/° ehem. Hessische Landesbank
Darmstadt Gold R. 12........
5K% ehem. Hess. Landes-Hypo» thekenbank Darmstadt Lioui ...
4H% ehem. 8% Darmst. Komm.
LandeSb.Goldschuldverlchr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............
Deutsche Komm. Cammelabl. Anleihe Serie 1 mitAuSlos.-Rechten
<%% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
BH% ehern. 4yt% Franks. Hyp.-
Bank-Ligu.-Pfandvriese.......
6%% ehern. 4*4% Rheinische Hyp.»Bank»Ltqu.»Goldpfe.....
4%% ehem. 8% Pr. Landespfand» vriesanstalt, Psandbriefe R. 19
4Y«% ehern. 7% Pr. Landespfand» vriesansl., Gold Komm. Obl.V I
Kteuergutsch.VerrechnungSk. 35-89
4% Oesterretchifche Golbrente....
4,20% Oesterretchische Silberrente 4% Ungarische Goldrente . .....
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
4y,% vesgl. von 1913..........
5% abgest. Goldmertkaner von.SS
4% Türkisch» Bagdadbahn-Anleihe
Serie I.....................
kv-
Frankfurt a. M
Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag« börse
Oatum
31 8
2-9.
31.8
29.
4% desgl. Serie II ..........
—
—
—
5% Ruman. vereinh. Rente v. 1903
6
5,9
5,9
—
4*/,°/oRumän.vereinh.Rentev.l91S
8
8,15
8,05
4% Rumänische vereinh. Rente
4,9
4,75
4,85
4,7
2 y*% Anatolier .............
41,65
41 ,4
41,65
Hamburg-Amertka-Paket .....
0
16
15,75
16,25
16,13
Hamburg-Südam. Dampfschiff .
0
26,75
26,5
Norddeutscher Lloyd .........
0
17
17,5
17,25
17,25
A.G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
86
85.5
86
85,4
Berliner Handelsgesellschaft ...
5
117,25
117,25
117,5
117
Commerz, und Privat»Bank ...
0
92,4
91,75
92,4
91,75
Deutsche Bant und Disconto»
Gesellschaft................
0
92,25
91,5
92,25
91,5
Dresdner Bank..............
0
92,25
91,5
92,25
91,5
Reichsbank ................
in
184,65
185
185
184,5
A.E.S......................
0
40,75
39,5
40,75
39,25
Bekula....................
10
144
143,5
144
143,9
Elektr. LieserunaSgelellschaft...
5
114
113
113,25
113
Licht und Kraft ........... 6%
134,5
133,5
134,5
132,75
Felten & Guilleaume.........
0
107,75
108,25
108,75
108
Gesellsch.s.lrlektr.Unternehmuna. 5
127
126
126,25
125,75
Rheinische Elektrizität ........
5
—
144
——
Rhein. Wests. Elektr..........
6
131,75
129,5
131,13
129,65
Schuckert & Go...............
4
128,5
127,25
128,9
127,75
Siemens & Halske............
7
178
176,25
177,75
176,75
Lahmeyer & Eo..............
7
131,5
131,5
132
132
Buderus ...................
0
103,25
102
102,75
102,25
Deutsche Erdöl ..............
4
112,13
111,5
112,75
111
Gelsenkirchener..............
0
—
—
Harpener..................
c
113,25
111,75
112,65
112,25
Hoesch Eisen—Köln-Neuesten .
0
97,65
96,75
97,75
96,4
Ilse Bergbau ..............
8
—
—-
158
Ilse Bergbau Genüsse.......
(
130
129,75
130,25
128,75
Klöcknerwerke ............
ManneSmann»Röhrest
94
93
94
93
c
88,6
87,76
88,9
87.9
Frankfurt a. M.
Serlin
Schluß« kurs
Schlußk. Abend» börse
Schlußkurs
Schlußk. Mittag« börse
Oatum
31.8.
2-9.
31.8.
2.9.
ManSselder Bergbau ..
.......8
—
114,5
115,5
115
kkokswerke ...........
.......6
—
——
118,13
117
Phönix Bergbau......
.......0
——
—
—
Rheinische Braunkohlen
.....12
217,5
215
217
213
Rhetnstahl ...........
.....8'/,
113,25
110,5
113,4
111
Vereinigte Stahlwerke.
.......0
84,13
82,5
84,4
82,5
Otavi Minen ........
.......0
19
19,13
18,9
18,9
Kaliwerke Aschersleben.
.......6
136,75
136,5
137,5
136,5
Kaliwerke Westeregeln .
.......6
—
128,5
128,5
128,5
Kaliwerke Salzdetfurth
.....7Vi
—
—
187
185
F. ®. Farden-Jndustrt»
.......7
156,75
155
156,65
155,5
ScheideanstaU........
....... 9
237
236
—
—
Goldschmidt .........
.......0
109
107,5
109
107
Rütgerswerke ........
.......4
116,5
116,25
116,5
116,4
Metallgesellschafl......
.......4
112
111,5
112
111,75
Philipp Hols mann .... Zementwerk Heidelberg Cementwerk Karlstadt..
.......0
97,5
95
96,5
95,25
......6
121,4
120,5
—
.......4
-
—
Schultheis Patzenhoser
....... 4
_
_
110,25
109,65
Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0
60,4
59
60,13
59,5
Bemberg............
.......0
117
116,5
117
116,13
Zellstoff Waldhof .....
.......0
116,25
116,5
116,25
115,5
Zellstoff Aschaffenburg
.......0
85,25
84,5
85
83,5
Dessauer Gas .....
.......7
—
—
132,75
132
Daimler Motoren .....
.......0
100
99
100,5
98,75
Deutsche Linoleum ....
.......6
163,5
162
163,5
162
Orenstein L Koppel ...
.......0
88,25
86,5
Westdeutsche Kaushof..
.......0
29,9
29,65
29,9
29,13
Chade ...............
——
278
277,5
278,25
Aecumulatoren-Fabrik.
......12
—
179
Eontt-Gummi .......
....... 8
157
156,25
156
155,5
Gritzner.............
.......0
-
34,25
35,25
Matnkraftwerke Höchst *
97
97,25
l 203,25
Süddeutscher Zuck« ..
•eeeeee 3
203,26
203,5
204
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. 2!L
31.August
2. September
Amtliche
Notierung
Amtliche Notierung
Geld
»rief
Geld
Brief
Buenos Atrer
0,668
0,672
0,668
0,672
Brüssel.....
41,84
41,92
41,79
41,87
Rio de Jan.
0,139
0,141
0,139
0,141
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
55,10
55,22
55,05
55,17
Danzig.....
46,95
47,05
46,91
47,01
London .....
12,34
12,37
12,33
12,36
Helsingfor»..
Paris ......
5,44
5,45
5,435
5,445
16,42
16,46
16,405
16,445
Holland ....
168,27
168,61
168,25
168,59
Italien.....
20,36
20,40
20,36
20,40
Javan ......
0,730
0,732
0,729
0,731
Jugoslawien
5,684
5,696
5,684
5,696
Oslo..... :
62,03
62,15
61,94
62,06
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon....
11,19
11,21
11,18
11,20
Stockholm...
63,63
63,75
63,58
63,70
Schweiz ....
81,02
81,18
81,01
81,17
Spanien....
34,03
34,09
34,00
34,06
Prag.......
10,295
10,315
10,29
10,31
Budapest ...
—
—
—
Neuyork...
2,488
2,492
2,487
2,491
Banknoten.
Serlin,2 September
Geld
Brief
Amerikanische Noteu......
2,439
2,459
Belgische Noten..........
*******
41,72
41,88
Dänische Noten ..... ...
54,85
55,07
Englische Noten ..........
*******
12,295
12,335
Französische Noten ........
Holländische Noten........
16,355
16,415
167,83
19,46
168,51
Italienische Noten........
19,54
Norwegische Noten ......
61,73
61,97
Deutsch Oesterreich, i 100 Schilling
—
Rumänische Noten.......
—
—
Schwedische Noten.......
63,36
80,78
, 63,62
Schweizer Noten..........
81,10
Spanische Noten..........
33,64
33,78
Ungarische Noten ................


