geschehen, soll nicht der Speisezettel in ein ödes Einerlei verfallen oder die Hausfrau gezwungen fein, teure Auslandsware au kaufen. Dieses Buch von Käthe Birke ist ein modernes Emkochbuch, das jede Hausfrau braucht und besitzen sollte. Alle Anweisungen sind klar und leicht verständlich, jahrelang erprobt und bewährt, so daß selbst der Anfängerin alles gelingen muß. Maria H.
Vorräte
in der warmen Jahreszeit.
Leider verderben Vorräte schon bei verhältnismäßig geringer Temperatursteigerung — falls man ihnen nicht genügend Sorgfalt schenkt. Damit aber nichts umkommt, muß die Hausfrau sich einiger kleiner Tricks bedienen. Zwar verursachen sie em wenig Mühe. Dafür aber sparen sie Geld und Verdrießlichkeiten.
Butter, die in der Sommerwärme flüssig geworden ist, gehört nicht gerade zu den angenehmen Begleiterscheinungen im Haushalt. Sie dient ebenso wenig dazu, die häusliche Stimmung zu verbessern. Also bewahren wir sie folgendermaßen auf: Ein Steintopf wird kalt ausgespült. Die Butter wird hineingelegt. Dann stellen rotr den Tops m eine Schüssel mit kaltem Wasser, fügen dem Wasser etwas Salpeter zu, bedecken den Topf mit einem Leinentuch und hängen zwei Zipfel tn das Wasser der Schüssel. Es wird von Zeit zu Zeit erneuert, in das frische Wasser kommt stets wieder eine Messerspitze Salpeter. Die Butter bleibt frisch und hart.
Alle Getränke, die man kühl reichen will, werden in Tonflaschen gefüllt. Bleiben die Ton- flaschen oder »trüge in einem Gefäß mit kaltem Wasser stehen, so kommen die Getränke angenehm durchgekühlt in das Trinkglas. Sonstfalls man die Getränke nicht umfüllen kann, oder Tonflaschen nicht vorhanden sind — umhülle man die Glasflaschen mit kalten Tüchern und setze sie dem Luftzug aus. Die Tücher werden von Zeit zu Zeit neu angefeuchtet.
Teigwaren, Hülsenfrüchte werden in Porzellangefäße geschüttet, mit einem losen Deckel verschlossen und jede Woche einmal nachgesehen, geschüttelt und für eine Viertelstunde ohne Deckel
in Zugluft gestellt. Sie bleiben so am besten vor Verderbnis geschützt. *
Milch macht der Hausfrau in den heißen Tagen manchen Kummer. Bei einem plötzlich eintretenden Gewitter schlägt die Milch um, und die größte Ver- legenheit kann entstehen, wenn man sie als Nah- rungsmittel für Kinder und ältere Leute braucht. Sobald die Temperatur ansteigt, muß die Hausfrau möglichst Vorbeugen, wen sie unangenehmen Ueber- raschungen ausweichen möchte. Bevor sie die Milch auf das Feuer bringt, gebe sie ihr ein Löffelspitze doppelkohlensaures Natron. Ist die Milch erst einmal geronnen, dann hilft ihr freilich nichts mehr. Doch, wenn man das „Zusammenlaufen" verhindern will, so versäume man nicht, sich zur gegebenen Zeit mit dem Natron zu versorgen, damit man es dann bei der Hand hat, wenn man es braucht. Der Geschmack leidet bei einer richtigen Dosis nicht.
*
Am schwierigsten ist die Aufbewahrung von Fleisch. Es zersetzt sich bei großer Temperaturschwankung sehr schnell. Kalbfleisch leidet noch rascher als kräftiges Rind- und Ochfenfleifch. Der richtigste Aufbewahrungsort ist der Keller. Es ist besser, nur geringe Vorräte von Fleisch liegen zu haben, und zwar unter einem Fliegennetz. Die Luft soll Zutritt haben, jedoch muß das Fleisch vor der Berührung mit Fliegen und anderen Insekten geschützt werden. Sie sind Fäulniserreger und Krankheitsüberträger. Hat das Fleisch durch die Hitze gelitten, so ist eine Verwendung noch möglich, wenn es entsprechend vorbereietet wird. In einer hellrosa Lösung von übermangansaurem Kali wird das Fleisch gewaschen. Alsdann bekommt es ein Bad mit kaltem Wasser, unmittelbar darauf muß es auf das Feuer gesetzt werden.
*
Gebäck wird im Sommer rasch trocken und ge- schmacklos. Am besten läßt es sich in einem Porzellangefäß aufbewahren, wenn eine große Por- zellandose nicht vorhanden ist, in einer Suppenterrine oder in einer Porzellanschüssel, die zugedeckt werden muß. Auch in einer gutschließenden Blech- dose kann man jede Art von Gebäck ziemlich lange frisch erhalten, allerdings ist dann immer daraus zu achten, daß die Büchse vorher gelüstet und gereinigt wird. Das Gebäck nimmt Aroma und Geschmack von anderen Nahrungsm^ttelgegenständen, die sich vorher darin befunden hatten, sehr rasch an.
Schü.
Wirtschaft.
Oie Zndusirie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
940: Verrechnungszertifitate für ine Ausfuhr von niederländischen chemischen Produkten nach Deutschland.
941: Bestimmungen über nicht in der Schweiz verbrauchte Beträge aus deutschen Reisekreditbriefen.
942: Umsatzsteuerumrechnungssätze für Juni 1935.
943: Die Luftpostzuschläge für Sendungen nach Deutschland.
944: Die industriellen französischen Einfuhrkontingente für das 3. Vierteljahr 1935.
945: Anordnung 8 der Ueberwachungsstelle für Tabak. Freigegebene Verarbeitungsmengen von Rohtabak ab 1.7.1935.
946: Verbrauchsregeln für unedle Metalle ab 1. 7.1935.
Die Reichsbank am HalbjahreSuttimo.
Der Ausweis der Reichsbank vom 29. Juni 1935 steht im Zeichen des Halbjahresfchluffes, der be- kannllich immer höhere Anforderungen als Fälligkeitstermin für Zinsen usw. stellt. Die Beanspruchung liegt im normalen Rahmen und bewegt sich etwa in der Höhe der gleichen Zeit des Vorjahres. Die gesamte Kapitalanlage der Bank ist in der Ultimowoche um 589,2 Millionen auf 4682,1 Millionen RM. gestiegen. Im einzelnen haben die Bestände an Handelswechseln und -schecks um 483,2 auf 3878,7 Mill. RM. an Lombardsorde- rungen um 54,2 auf 89,5 Mill. RM., an deckunas- fähigen Wertpapieren um 0,1 auf 336,6 Mill. RM., an Reichsschatzwechseln um 51,7 Mill, auf 53 Mill. RM. zugenommen; die sonstigen Wertpapiere blieben bei einer Zunahme um 16 000 RM. mit 324,4 Millionen RM. nahezu unverändert. Der Umlauf an Scheidemünzen hat eine Zunahme um 98,5 Millionen RM. erfahren, da diese Münzen bei auftretendem starken Bedarf bevorzugt ausgegeben werden.
Insgesamt stellt sich der Zahlungsmittelumlaus Ende Juni auf 5984 Mill. RM. gegenüber 5910
Millionen RM. Ende Mai d. Js. und 5781 Mill. RM. Ende Juni 1934. Die im Ausweis zum Ausdruck kommende höhere Beanspruchung beruht z. T. auch daraus, daß dem Stichtag ein Lohnzahlungs- tag voranging. Die fremden Gelder haben um 64,5 Mill, auf 819 Mill. RM. zugenommen. Die Bestände an Gold und deckungsfähigen Devisen stellen sich bei einer Zunahme um 874 000 RM. auf 85,6 Mill. RM.
Festsetzung der Stickstoffpreise für das neue Düngejahr.
Das Stickstoff-Syndikat teilt in seinem Rundschreiben an seine Abnehmer u. a. mit:
Der Reichskommissar für Preisüberwachung hat in seiner Bekannmachung über einen Sonderabschlag auf den Stickstoffpreis — veröffentlicht im Deutschen Reichsanzeiger und Preußischen Staatsanzeiger vom 1. Februar 1935 — auf den Zusammenhang zwischen dem von uns für die Erzeugungs- schlacht des Düngejahres 1934/35 gewährten Sonderabschlag und der Absatzhöhe der Stickstoffdüngemittel im gleichen Düngejahr hingewiesen und erklärt, daß nur bei einer wesentlichen Absatzsteigerung auf die Weitergewährung der Preisverbilligung für das Düngewirtschaftsjahr 1935/36 gerechnet werden könnte. Bei der Festsetzung des Sonderabschlages ging der Reichskommissar davon aus, daß die durch den Sonderabschlag beabsichtigte Herabsetzung der Stickstoffpreise für das neue Düngejahr 1935'36 nur verlangt werden könnte, wenn der Mehrabsatz des Düngejahres 1934/35 groß genug fein würde, um durch entsprechende Produktionserhöhung eine Verbilligung der Gestehungskosten erreichbar erscheinen zu lassen. Die unterste Grenze der — auch nur für eine teilweise Beibehaltung des Sonderabschlages — erforderlichen Absatzsteigerung war mit 25 v. H. festgesetzt. Dagegen hat die tatsächliche Absatzsteigerung 9 v. H. betragen. Die Voraussetzung für eine Senkung der Stickstoffpreise ist somit, wie zwischen den beteiligten Instanzen ausdrücklich festgestellt wurde, nicht erfüllt, so daß der Sonderabschlag leider nicht beibehalten werden kann. Es gelten demnach die Stickstoffpreise des abgelaufenen Düngejahres in ihrer ursprünglichen Höhe unabänderlich auch für das kommende Düngejahr.
Frühkarioffel-tzreisfestsehung.
Auf Grund des § 7 der Satzung der Hauptvereinigung der deutschen Kartoffelwirtschaft ordnet der Vorsitzende des Kartoffelwirtschaftsoerbandes für die Landesbauernschaft Hessen-Nassau folgendes an:
Die Preise für Speise-Frühkartoffeln werden bis auf weiteres als Erzeuger-Höchstpreise festgesetzt. Die Erzeugerhöchstpreise betragen bis einschließlich 6. Juli 1935 7,50 Mark für lange, gelbe Sorten, 7,10 Mark für runde, gelbe Sorten und 6,70 Mark für blaue, rote und weiße Sorten. Diese Preise verstehen sich je Zentner, und zwar in geschlossenen Anbaugebieten waggonfrei Verladestation oder frei Bezirksabgabestelle, in nicht geschlossenen Anbaugebieten waggonfrei Verladestation oder frei lieber« gabestelle am Erzeugungsort.
Der Reichskommissar für Preisüberwachung hält bei diesen Preisen einen Abgabepreis des Klein- Handels an die Verbraucher für die teuerste Preisgruppe von höchstens 11 Pf. je Pfund für angemessen. Diese Anordnung trat mit dem 1. Juli 1935 in Kraft.
Hhein-Mainische Mittagsbörse.
Tendenz: freundlich.
Frankfurt a. M., 2. Juli. Infolge der nur kleinen Publikumsbeteiligung verzeichnete die heutige Mittagsbörse wieder nur sehr kleines Geschäft, zumal auch irgendwelche Anregungen nicht vorlagen. Die Kulisse verharrte weiterhin in ihrer ab- wartenden Haltung. Die Kurse erfuhren im allgemeinen nur minimale Veränderungen, wobei aber weiterhin leichte Befestigungen überwogen. Spezialbewegungen größeren Formats waren heute nicht zu beobachten.
Am Aktienmarkt waren lediglich Deutscher Eisenhandel mit 101 (98,50) stärker erhöht. Einige Nachfrage zeigte sich für Montanpapiere bei durchschnittlichen Besserungen von 0,25 bis 0,50 v. H., nur Marisfelder setzten 0,25 v. H. leichter ein. Elektroaktien lagen recht still; fester lagen u. a. Schuckert, RWE., Siemens und Mainkraftwerke und zwar bis 0,50 v. H., während AEG. auf kleines Angebot 0,25 v. H. verloren. Schiffahrtsaktien notierten voll behauptet, ebenso Kunstseidenpapiere. Von chemischen Werten eröffneten JG.-Farben 0,13 v. H., Deutsche Erdöl 0,75 niedriger, Scheideanstalt blieben mit 235 unverändert. Reichsban5anteile bröckelten 0,75 v. H. ab, wogegen Bank für Brauindustrie 1 v. H. anzogen. Von sonstigen Werten lagen Metallgesellschaft 1 v. H., Deutsche Linoleum 0,75 v. H., Feldmühle Papier und Gebr. Junghans je 0,25 v. H. freundlicher, dagegen gingen Daimler und Hanfwerke Füssen je 0,25 v. H. zurück.
Am Rentenmarkt war das Geschäft in den variablen Papieren bei minimalen Veränderungen sehr klein. Altbesitzanleihe gaben 0,25 v. H. nach, auch Zinsvergütung lagen mit 90,25 (90,30) nur knapp gehalten. Weitere Nachfrage zeigte sich für Reichsbahn-VA. mit plus 0,25 v. H. auf 123,25. Von fremden Werten notierten Ungarn Gold mit 11,85 (11,80).
Im Verlaufe schrumpfte das Geschäft stark zusammen, da Aufträge fehlten. Infolge der Geschäftsstille bröckelten die Kurse zumeist um Bruchteile eines Prozents ab, die Grundtendenz blieb jedoch fest. Von Bauwerten kamen Holzmann 1 v. H. und Berger Tiefbau 0,50 v. H. höher zum Kurs, ferner lagen Ilse Genuß 1,75 v. H. über gestern mittag.
Der variable Rentenmarkt lag auch späterhin geschäftslos. Für Pfandbriefe erhielt sich weiteres Än- lageinteresse bei unveränderten Kursen, Kommunal- Obligationen und Liquidationspfandbriefe zogen teilweise etwas an. Stadtanleihen lagen nicht ganz einheitlich, aber überwiegend unverändert. Industrie-Obligationen wiesen nur geringe Veränderungen auf. Von Auslandrenten zogen Ungarn Gold auf 11,90 nach 11,85 an. Von unnotierten Werten erhöhten sich Usa-Aktten auf 77 (74), Adlerwerke Kleyer lagen mit 99,50 bis 100 wenig verändert. Tagesgeld blieb zu 3,25 v. H. wie gestern.
Abendbörse: fest.
An der Abendbörse war die Haltung weiter fest, wenn auch den Notierungen in den meisten Fällen kein nennenswertes Geschäft zugrunde lag. Indes schien das Publikum weitere Nachfrag für Aktien zu bekunden, die Kulisse betätigte sich nur in kleinem Maße. Im Vergleich mit den Berliner Schlußkursen waren überwiegend Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 v. H. zu verzeichnen. Auf die Mitteilungen in der Hauptversammlung waren Daimler mit 94,50 bis 95 (94,13) mehr gefragt, auch IG. Farben mit 151,65 bis 152 (151,65) traten später mehr hervor. Fester lagen außerdem u. a. AKU. mit 64,25 (63,90), RWE. mit 132 bis 132,25 (132), Gesfürel mit 130 (129,50) und Stahlverein mit 84,13 bis 84,40 (84,13). Dagegen kamen Deutsche Linoleum mit 169,50 ri70), Deutsche Erdöl mit 111 (111,50), Har- pener mit 113 (113,50) und Mannesmann mit 89 (89,40) etwas niedriger zur Notiz. Der Rentenmarkt wurde stark vernachlässigt, die Kurse konnten sich indes behaupten. U. a. notierten: Altbesitz 113,13,
IG. Farben-Bonds 127,25, Reichsbahn-VA. 123,25, 4 v.H. Defterr. Gold 33,50, 4 v.H. Ungar. Gold 11,75, 5 v. H. Rumänen 8,25, 4,50 v. H. Gold 10,25, 4 v. H. Einheitsrumänen 6,20, 4 v. H. Schweizer Bundesbahn 191, Braubank 126,50, Commerzbank 92,25, Reichsbank 190, Harpener 113, Mannesmann 89, Hoesch 107,75, Rheinstahl 115,90, Stahlverein 84,13 bis 84,40, AKU. 64,25, AEG. 47,90, Bekula 141,25, Conti Gummi 161, Daimler 94,50 bis 95, Deutsche Linoleum 169,50, Eisenhandel 100,50, Licht und Kraft 133,75, IG. Farben 151,65 bis 152, Gesfürel 130, Metallgesellschaft 100,65, RWE. 132 bis 132,25, Schuckert 122,25, Siemens 180,50, Norddeutscher Lloyd 38,25.
Frankfurter Obff- und Gemüfemarkt.
Frankfurt a. M., 2. Juli. Am Gemüse« markt bestand reichliches Angebot >on Gurken, Karotten, Kohlrabi und Kopfsalat. Frühkartoffelangebot noch gering, ebenso von deutschen Tomaten. Geschäft ziemlich lebhaft. Preise für Erbsen etwas höher, für Karotten, Kohlrabi und Salat leicht nachgebend, im übrigen unverändert. U. a. notierten: Blumenkohl (Treibh.) 10 bis 40, Bohnen (Treibh.) 38 bis 40, Freiland 35, Erbsen 8 bis 12, Salatgurken (Treibh.) 15 bis 60, Karotten Bdl. 3 bis 4 Pf., Kartoffeln alte 4,50, neue 9.50 Mk., Kohlrabi 3 bis 5, Kopfsalat 3 bis 6, Pfifferlinge 38 bis 40, Rettich 6 bis 15, Rotkraut 14 bis 16, Spinat 10, Tomaten (Treibh.) 30 bis 40, Weißkraut 7 bis 9, Wirsing 7 bis 9, Zwiebeln Bdl. 5 bis 8, ital. 8,5 bis 11 Pfennig.
Obst: Zufuhren von Erdbeeren noch sehr reichlich, von Kirschen, Heidelbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Stachelbeeren genügend. Nachfrage zufriedenstellend. Preise für Erdbeeren und Kirschen unverändert, im übrigen nachgebend. 11. a. notierten: Aprikosen 30 bis 35 span., Erdbeeren la 32 bis 35, I 28 bis 30, II 22 bis 26, III 18 bis 20, Heidelbeeren 26 bis 28, Himbeeren 25 bis 30, Johannisbeeren 17 bis 20, Kirschen I 32 bis 38, II 20 bis 28, Pfirsiche 25 bis 45 ital., 30 bis 32 span., Stachelbeeren, reife 18 bis 22, do. unreife 10 bis 12 Pfennig.
Mainzer Schlachtviehmarkt.
Mainz, 2. Juli. Auftrieb: 10 Ochsen (zum Diehhof direkt 2), 21 (1) Bullen, 241 (10) Kühe, 93 (8) Färsen, 277 (30) Kälber, 2 Schafe, 702 (40) Schweine. Notiert wurden pro 50 kg Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 42, b) 40 bis 41. Bullen a) 42, b) 40 bis 41, c) 38 bis 39. Kühe a) 40 bis 42, b) 35 bis 39, c) 30 bis 34, d) 21 bis 29. Färsen a) 42, b) 40 bis 41, c) 37 bis 39. Kälber b) 50 bis 55, c) 41 bis 48, d) 30 bis 40. Schweine b) 49 bis 51, c) 49 bis 50, d) 45 bis 48. Marktverlauf: Rinder lebhaft, ausverkauft. Kälber ruhig, geräumt Schweine lebhaft, ausverkauft.
Hunhfunfprogramm.
Donnerstag, 4. Juli.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch. Gymnastik. 7: Morgenmusik. In der Pause: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Frühkonzert. 10.15: Schulfunk. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11.30: Sozialdienst. 11.45: Bauernfunk. 12: Mittagskonzert I. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert II. 14: Nachrichten. 14.15: Wirtschaftsbericht. 15: Nachrichten der Gauleitung. 15.15: Kinderfunk. 16: Kleines Konzert. 16.30: Große Deutsche erleben Heimat und Welt. „Der Spreewald". Don Theodor Fontane. 16.45: Deutsche Gespräche: Ein Kunstwerk als Sinnbild rheinischer Landschaft. Don Lily Biermer. 17: Nachmittagskonzert. 18.30: „Am Rande Europas". Aus dem Tagebuch einer Reise durch Polen. Heinrich Koitz liest aus seinem neuen gleichnamigen Buch. 19: Unterhaltungskonzert. 19.50: Der Tagesspiegel des Reichssenders Frankfurt. 20: Nachrichten. 20.10: Volkstümliche Baßlieder. 20.45: Das große Los. Wir gehen dem Glück nach. 21.20: Kammermusik. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk, Sportbericht. 22.20: Unterhaltungskonzert. 23: Zeitgenössische Musik (11). Kurt von Wolfurt: Klavierkonzert. 23.25: „Tanz ins Blaue". Eine lustige Reise nach Noten. 24 bis 2: Nachtkonzert.
Briefkasten der Mdaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
2l. W. in k. Ihre Anfrage ist ungenau, um sie zweifelsfrei beantworten zu können. Wahrscheinlich ist es in Ihrer Gemeinde so, daß die dort früher bestehende sogenannte Gemeindeschäferei, die offenbar ein eingetragener Verein war, eigenes Weideland hatte, das bei der Zusammenlegung der Allgemeinheit zugute kam. Infolgedessen steht der Ausmessung von neuem Weideland nichts entgegen. Die Schäferei ist in der Regel ein Verein; ihre Gründung geschieht durch Vertrag zwischen den Mitgliedern.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt besch lossenen Dividende an. — Reichsbankdiskom 4 o H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a.Dl.
Lerlm
Schiuß- furt
Schluß!. Abend- börse
Schluß- kurs
Schluß!. Mittag- börse
Datum
1 7
2 7
1.7
2.7.
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
100,65
100,25
100,25
100,25
4% Deutjche Reichsanl. von 1984
97
97,25
97,25
97,25
6¥t% Doung-Anlethe von 1930 ..
104
103,75
104,13
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten ............
113,4
113,13
113,4
113,13
Vl»% Deutsche ReichSpostschatzan-
Weisungen von 1934. 1.......
6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929
100,15
100,15
100
100,4
(rückzahlb. 102%) ...........
97,75
97,75
97,5
97,2
*Yi% ehem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold N. 12........
96,25
96,25
96,25
96,25
614% ehem. Hess. Landes^ypo-
thekenban! Darmstadt Liaüi ...
100,5
100,5
—-
*Yi% ehem. 8% Darmst. Komm.
Landesb.Goldschuldverschr. R.6
92,25
92,25
- -
vberhessen Provinz-Anleihe mit
Auslos.-Rechten .............
127
127
——
—
Deutsche Komm. Sammelabl. An-
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten
115,9
115,9
116,13
116
4Yi% ehemL% Franks. Hyp.-Bank
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935
96,25
96,25
——
5Yt% ehern. 4Yt% Franks. Hyp^ Bank-Liqu.-Psandbriese.......
100,9
100,9
_
_
6Y3% ehern. 4*4% Rheinische
Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpfe.....
101,4
101,25
101,5
100,5
4Yi% ehem. 8% Pr. Landespfand- briefan stall, Psandbriefe R. 19
96,75
96,75
96,75
96,75
4Yi°/o ehem. 7% Pr. Landespfand-
briesanst., Gold Komm. Obl.Vl
96,75
96,75
96,75
96,75
Steuergutsch.VerrechnungSk. 35-39
107
107
107
107
*% Oesterretchische Goldrente.... 4,20% Oesterreicyische Silberrente 4% Ungarische Goldrente ......
34,65
33,5
34,5
1,75
1,85
1,8
1,8
11,8
11,75
11,9
11,75
11,65
4% Ungarische Slaatscente v. 1910
11,25
11,5
11,6
4V,% desgl. von 1913........
11,5
11,65
11,4
11,5
5% abgest. Goldmexilaner von 9i
13
12,5
12,8
12,65
4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie 1.....................
—
—-
—
—
Frankfurt a. M
Serlin
Schlußkurs
Schluß!. Abendbörse
Schluß- kurs
Schlußk. Mittagbörse
'Datum
1.7
2.7
1.7
2 7
4% veögl. Serie II ...........
—
—
—
11,75
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903
8,1
8,13
8,2
8,25
4^.%Rumän.vereinh.Rentev.l913
9,75
10
10,2
10,4
4% Rumänische vereinh. Rente
6,2
6,2
6,25
6,3
2^% Anatolier .............
38,75
—
—
39,75
Hamburg-A merika-P aket .....
0
35
34,74
35
35
Hamburg-Südam. Dampfschiff .
0
—
——
28,75
29,65
Norddeutscher Lloyd .........
0
38,25
38,25
38,25
38,13
A.G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
90
90
89,5
90,25
Berliner Handelsgesellschaft ...
6
116,75
116,5
116,25
115,75
Commerz- und Privat-Bank ...
O
92
92,25
91,75
92,5
Deutsche Bank und Disconto»
Gesellschaft................
0
93,5
94
93,5
94
Dresdner Bank..............
0
93,5
94
93,5
94
Reichsbank ................
12
190,75
190
190,75
190,75
A.E.G......................
0
48
47,9
47,9
47,65
Bekula...............
10
141
141
140,75
140,75
Eleklr. Lieferungigesellschaft...
5
116,75
117,5
117
117,5
Licht und Kraft ........... 6 V«
133,75
133,75
134,65
133,75
Feiten L Guilleaume.........
0
104
104,75
104,13
104,75
Gesellsch.s.Elektr.Unternehmung. 5
129
130
128,9
129,5
Rheinische Elektrizität ........
5
—
133
Rhein. Wests. Elektr..........
6
130,75
132,25
130,75
132
Schuckert & (So...............
4
122
122,25
122
122,5
Siemens & Halske............
7
180
180,5
180,25
180,75
Lahmeyer L Co..............
7
132
131,75
132,5
132,5
Buderus ...................
O
105,75
105,75
105,5
105,75
Deutsche ($rbM .............
4
111
111
110,75
111,5
Gelsenkirchener...».........
O
Harpener ................
t
>12,5
113
112,5
113,5
Hoesch Eisen—Köln-Reuessen .
0
107,5
107,65
Ilse Bergbau.........
6
158
158
159,5
Ilse Bergbau Genüsse.......
Klöcknerwerke .............
6
; >29,5
131,25
131,25
130,9
\Yi
102,4
102
101,75
101,75
ManneSmann-Röhre» .......
6
1 88,9
89
89,13
89,4
Frankfurt a. M.
Sertln
Schluß- kurs
Schlußk. Abend- börse
Schlußkurs
Schlußk. Mittagbörse
Datum
1 7
2 7
1 7
2-7
Mansselder Bergbau.......
.. 8
117
116,75
117
116,75
Kokswerke ...............
.. 5
——
——
123
125,13
Phönix Bergbau...........
.. O
—
——
—
—
Rheinische Braunkohlen ....
12
230
230
229,75
230
Rheinstahl ................
B*/i
115,25
115,9
115,25
116
Vereinigte Stahlwerke......
.. O
84
84,4
- 84
84,13
Olavi Minen ............
.. O
17,9
17,5
17,9
17,9
Kaliwerke Aschersleben......
.. 5
127
127,5
127,25
127
Kaliwerke Westeregeln......
.. 5
123,75
125
124,25
124,5
Kaliwerke Salzdetfurth.....
7%
184
186
184
186,5
I. ®. Farben-Jndustrie.....
Schetdeanstalt.............
.. 7
151,75
152
151,75
151,65
.. 9
235
235
—
—
Goldschmidt ..............
.. O
>05,75
106,25
105,75
106,5
Rütgerswerke .............
.. 4
120,5
121
121
121
Metällgeiellschaft...........
.. 4
109
110,65
109
110,65
Philipp Holz mann .........
.. O
93,5
94,25
93,9
94,25
Zementwerk Heidelberg ....
Cementwerk Karlstadt.......
.. 6
.. *
119
135
118
135
-
Schultheis Patzenhoser .....
.. 4
_
—
113
114,5
Aku tAllgemeine Kunstseide)
.. O
62,75
64,25
62,75
63,9
Bemberg.................
.. O
119,5
119
119
118,75
Zellstoff Waldhof ..........
.. 0
119,75
120,25
120
120,25
Zellstoff Aschaffenburg .....
.. 0
87
88
88
89
Dessauer Gas ............
.. 7
—
—
141
141,65
Daimler Motoren....... ...
.. c
94,25
94,75
93,65
94,13
Deutsche Linoleum.........
.. «
169
169,5
169
170
Orenstein & Koppel ........
.. 0
—
90,13
91,13
Westdeutsche Kaufhof.......
.. 0
35,9
36
35,9
36,25
Cbade....................
.. 0
! 295
295
295,25
295
Accumulaloren-Fabrik......
12
174,25
174,5
174,25
174,5
Conti-Aumm, ..........
8
I 160
161
160
160,75
Gritzner..................
.. O
1 40
40,5
40,4
40,9
Mainlrastwerke Höchst a.M..
.. 4
90
90,75
—
—
Süddeutscher Zucker.......
.. •
I 189,5
190
189,25
190
Devifenmarkl Berlin — Frankfurt a. M
I.Zuli
2-Juli
Amtliche Notierung
Amtliche Notieiuna
Geld
Lriei
Geld
Aries
Buenos Lire
0,658
0,662
0,658
0,662
Brüssel ....
41,885
41,965
41,885
41,965
Rio de Jan.
0,139
z 0,141
0,139
0,141
Soria ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,55
54,65
54,48
54,58
Danzig.....
46,87
46,97
46,87
46,97
London .....
12,215
12,245
12,20
12,23
Helnngfors..
5,385
5,395
5,38
5,39
Paris ......
16,39
16,43
16,39
16,43
Holland ....
168,80
169,14
168,72
169,06
Italien.....
20,42
20,46
20,42
20,46
Iaoan ......
0,718
0,720
0,717
0,719
Jugoslawien
5,649
5,661
5,649
5,661
Oslo..... :
61,40
61,52
61,32
61,44
Wien.......
48,95
da.ns
48,95
Lissabon....
11,09
11,1
11,07
11,09
Stockholm...
63,00
63,12
62,92
63,04
Schweiz ....
81,10
81,2
81,09
81,25
Spanten....
33,97
34,03
33,99
34,05
Prag.......
IO
Budapest ...
_
_
Neuyork ...
2,471
2,475
2,470
2,474
Bantnoten
Berlin, 2 3uli
Seid
Lrie>
’-'lmprifanlirfip Noten..............
2,422
2,442
Belgische Noten...........
41,72
41,88
9?nfpn .........
54.27
54,49
12,175
12,215
Französische Noten........
e ■ » • • ä -
16,33
16,39
AnllnnhUrhe Noten ________
168,30
168 93
15J26
19'94
Norwegische Noten .......
61,11
61,3$
Deutsch Oesterreich, 4 100 Schilling
Rumänische Noten........
—
__
Sdimehiftfip Noten .....___
62 70
Schweizer Noten.................
80,86
gl'ig
Spanische Noten.................
33^52
3ilß6
Ungarische Note» ................


