Ausgabe 
3.7.1935
 
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Fußpflege tm Gommer

So manche Wanderung fällt an durchaus sonni­gen Tagen ins Wasser, weil die Füße langes, an­strengendes Gehen nicht ertragen. Die Sohlen fan­gen an zu brennen, das Fußblatt schmerzt, und hat man dazu noch unbequeme Schuhe an, so hat man bald über Druckstellen oder Blasen zu klagen, die das Vergnügen am Ausflug keineswegs erhöhen.

Es ist gar nicht nötig, daß man sich so viele Sommerfreuden entgehen läßt. Der Fuß sollte in der heißen Zeit womöglich noch liebevoller und sorglicher gepflegt werden als im Winter. Jeden Tag badet man die Füße in lauwarmem Wasser, in dem ein Stückchen Seife aufgelöst wird. Ist der Fuß sehr müde, dann gibt man dem Wasser Sal­miakgeist zu oder irgendein anderes Stärkungsmit- rel. Harte Haut sollte man gar nicht erst aufkom­men lassen, weil der Fuß gerade im Sommer so­viel wie möglich atmen soll. Ist dieser Schönheits­und Gesundheitsfehler aber schon vorhanden, dann lasse man ihn aber nur vom Fachmann beseitigen. Nur nicht aufs Geratewohl daran herumschneiden! Man ahnt meist nicht, was für Gefahren mit solchen Eingriffen verbunden sind.

Den Nägeln wende man besondere Sorgfalt zu. Sie dürfen nicht einwachsen. Fußnägel müssen kür­zer gehalten werden als die Nägel der Hand, sie verlaufen gerade und dürfen an den Seiten nicht ausgeschnitten werden. Allabendlich werden die Füße frottiert. Nach dem Fußbad behandelt man die Füße mit kaltem Wasser, dem man einen Eß­löffel Toilettenessig beifügt, und frottiert anschlie­ßend. Danach verteilt man ein wenig Oel über den ganzen Fuß, wartet, bis es eingezogen ist, und be­streut dann den Fuß mit Puder. Diese ganze Be­handlung wirkt nicht nur herrlich erfrischend, son­dern auch stärkend und abhärtend. Die Füße bleiben gesund, das unangenehme Brennen hört auf, und dazu werden die Strümpfe geschont.

Die Fußbekleidung spielt bei der Pflege des Fußes natürlich ebenfalls eine große Rolle. Wer viel wan­dert und das soll man im Sommer auf jeden Fall tun! soll sich vor allem feste Sohlen unter den Schuhen anbringen lassen. Der Schuh selbst kann ja seicht und porös sein. Sandalen und Lei­nenschuhe sind durchaus geeignet, uns bei Wande­rungen zu begleiten, wenn sie nur feste Sohlen haben. Der Absatz muß im Verhältnis zum Fuß und zum Körper die richtige Höhe und Breite haben.

$ür die Einmachzeit.

Neuzeitliches Einkochen. Erprobte Anweisungen für die häusliche Obst- und Gemüse­verwertung, für Herstellung von Gemüse- und Früchtekonserven, Fruchtsäften, Süßmost, Marme­laden, Gelees und Fruchtpasten. Don Käte Birke, mit vielen Bildern auf Kunstdrucktafeln. Süddeut­sches Derlagshaus GmbH., Stuttgart N, Kart. 1,80 Mark, Ganzleinenband 3 Mark. Die neue Auflage dieses Buches mag ein Beweis dafür fein, wie sehr es von den aufs Sparen bedachten Haus­frauen geschätzt wird. Die heutige Hausfrau will ohne teuere Geräte und Zutaten, mit wenig Auf­wand an Zeit und Mühe ihre Vorräte an Ge­müsen, Früchten, Säften, Marmeladen aller Art herstellen. Hierzu ist ihr dieses Buch der unentbehr­liche Ratgeber; denn hier ist größter Wert darauf gelegt, daß alle Konserven lange Zeit haltbar blei­ben, daß durch das Einkochen der reine natürliche Geschmack nicht zerstört und am Nährwert nichts eingebüßt wird. Damit sind die Forderungen der neuzeitlichen Ernährungslehre erfüllt; denn täglich soll reichlich Obst und Gemüse auf den Tisch kom­men. Das kann in den erntelosen Monaten aber nur mit Zuhilfenahme einwandfreier Konserven

Nr.l52 viertes Blatt Gietzener .Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)Mittwoch, Z.Zuli 1955

Aus dem Reiche der Krau.

Leinen im Zeitgeschmack.

Von Hans Rochus, Berlin.

Die Käuferschaft in aller Welt bevorzugt heute wie­der das edle, dauerhafte Gewebe, das bei uns von altersher einen guten Namen hat: Leinen. Für den langfristigen Haushaltsgebrauch ist das halt­bare Leinen als Tisch-, Bett- und Haus- wasche besonders geschätzt. Auch in der Mode ist das Leinen wiedergekehrt, und zwar nicht etwa nur als eine modische Laune. Leinen ist da und bleibt. In den Kleiderschränken aller Länder behauptet es ebenso beständig seinen Platz wie Wolle und Kunst­seide. Die Kundschaft, die einmal Leinen getragen hat, will das schöne, echte Leinen nicht mehr ent­behren. Das größte englische Textilfachblatt bezeich­net naturfarbiges Leinen und Halbleinen als das charakteristische Merkmal des Sommers, und eine sehr beachtete Londoner Modenschau brachte aus­schließlich Kleider aus Leinen st offen. Die Verwendungsmöglichkeit der Leinengewebe vom naturhaften, groben Bauernleinen mit den unregel­mäßigen Fäden bis zur feinsten, fast durchsichtigen Webeart ist außerordentlich vielseitig. Leinen­gewebe eignen sich ebenso für den Sport wie für die Gesellschaftskleidung. Selbst für den modernen Herrenanzug, der leicht und haltbar ist und dabei elegant aussieht, sind für den Sommer knitter­feste, leinene Gewebe in zartem Silbergrau verar­beitet worden und haben sich gut eingeführt.

Es ist zu verstehen, wenn das gute alte Leinen­gewebe auch bei der deutschen Käuferschaft wieder zu Ehren gekommen ist. In den A u s st e u e r - truhen nahmen die leinennen Wäschestücke zu allen Zeiten einen bevorzugten Platz ein. Manch eine Familie konnte sogar so ein dauerhaftes hun­dertjähriges leinenes Erbstück aufweisen und be­wahrte es mit Stolz. In dem weißen Leinen bäu­erlicher Hausmacher tunst kommt die art­eigene Schönheit des Gewebes am besten zum Aus­druck. Man hat bei uns, besonders auf dem Lande, nicht vergessen, daß Leinen gut waschbar ist, ja, daß es sogar nach mehrmaligem Waschen noch schö­ner wird. Als Arbeitskleid kann man Leinen richtig schleppen", und aus diesem Grunde ist ,,Leinen tragen" ein billiges Tragen. Trotz aller Vernach­lässigung durch die Mode in früheren Jahren war Leinen dennoch immer das bevorzugte Gewebe für ländliche Trachten, und jeder Bayernfahrer kennt die kräftig- blaue Leinenjacke, die unentwegt in der Gegend von Franken bis Oberbayern getragen wird. Leinenkleidung entspricht in ihrer gediegenen Einfachheit so recht dem deutschen Geschmack.

Dem erweiterten Erzeugungsumfange, der durch die verstärkte Nachfrage des Handels bedingt wird, entspricht auch ein gesteigerter Bedarf an Roh­stoffen. Der hauptsächlichste Flachslieferant der Welt ist Rußland. Auch unter der Einfuhrbewirt­schaftung hat sich bei uns die Flachseinfuhr gegen­über dem Vorjahr fast verdoppelt. Wenn man nun aber bedenkt, in welcher Weife Rußland feine Mo­nopolstellung auf den Flachsmärkten ausnutzt und durch künstlich herbeigeführte Knappheit den Flachs­preis gegenüber der Vorkriegszeit bereits um 40 v. H hochgetrieben hat, so wird man einsehen, daß die natürliche Ausweitung der Erzeugungsgrundlage in der eigenen Landwirtschaft für dieses Erzeugnis eine zwingende Notwendigkeit ist. Die von der Reichsregierung und dem Reichsnährstand im Rahmen der Erzeugungsschlacht tatkräftig unter­stützte Vergrößerung der deutschen Flachsanbauflächen ist daher von größter Bedeutung für die deutsche Wirtschaft. Wenn wir hören, daß schon im vergangenen Jahr der hei­mische Flachsanbau nahezu verdoppelt wurde, daß weiterhin in diesem Jahr die Ertragssteigerung das Fünffache umfassen wird, so mag man überzeugt sein, daß die Aufrechterhaltung eines hohen Erzeu- gunqsstandes in der Leinenindustrie schon jetzt er­heblich auf der Leistung unserer Bauern beruht und daß der Ertrag der Flachserzeugung aus eigener Scholle in Zukunft den Einfuhrbedarf wesentlich entlasten wird. Zeitgeschmack und natürliche Ge­gebenheit der Rohstoffquelle führen uns zurück zum Flachs, dem deutschen Spinnstoff.

Erfrischende Getränke für juna und alt.

Erfrischende Getränke sind in der warmen Jahres­zeit etwas Angenehmes und Schönes, und die Kunst, sie herzustellen, ist nicht minder erfreulich.

B i e r b o w l e , ein sehr erfrischendes und be­kömmliches Getränk. Es werden obergäriges Bier und Milch zu gleichen Teilen gemischt und so lange geschlagen, bis sie eine einzige Mischung bilden. Dann kommen Zucker, eine Prise gestoßener Zimt und ein Glas Weinbrand dazu. Auf jedes Glas wird eine Scheibe Zitrone gelegt, sehr kalt aufzutragen.

Rhabarbertrank, der auch für Kranke ge­eignet ift: Rhabarber wird mit viel Wasser, Zucker, Zitronensaft und Zimt gekocht, durch ein Sieb ge­gossen und zum Erkalten gestellt. Zu jedem Glas kann man einen Schuß süße Sahne schütten.

Ein erfrischendes, wohlschmeckendes Getränk für Kinder und Kranke ist H a f e r m i l ch. Hafermehl wird mit kaltem Wasser angerührt, mit kochendem Wasser übergossen, in dem man ein Stück Ingwer hat aufkochen lassen. Nach zehn Minuten schmecke man das Getränk ab, gebe Zucker dazu, und fülle

es in eine Kanne, damit es auf Eis gestellt werden kann. Es wird in hohe Gläser gegossen, und je nach Geschmack kalt ober lauwarm genossen. Auch warm wirkt es erfrischend. Auf die gleiche Art läßt sich Gerstenmilch bereiten. Dazu verwendet man weihe Graupen, die vor dem Kochen mit dem Saft einer Zitrone übergossen werden, damit sie weiß bleiben. Sie werden durch ein Sieb gerührt, gesüßt und mit süßer Sahne vermischt.

Buttermilchlimonade. Buttermilch und saure Milch werden zu gleichen Teilen genommen und geschlagen, bis sie sich vermischt haben. Pumper­nickel wird fein gerieben, mit Zucker, Zimt und ge­stoßenem Ingwer vermischt und in das Getränk gerührt. Kalt kommt es in breite Schalen. Butter­milchlimonade ist sehr durststillend und außerordent­lich nahrhaft für jung und alt.

Als hochsommerliche Straßenklei­dung schlagen wir heute drei einfache Waschkleider vor, von denen das erste aus naturfarbenem, ganz weichem Leinen, das zweite aus rot-weiß gestreif­tem P i q u 6 - V o i l e und das dritte aus weißem P i q u ö ist.

Das Leinenkleid ist schräg geschnitten, den Raglan­ärmeln sind die Aufschläge an Hals und Aermel angeschnitten. Dazu wird ein großer weißer L e i n e n h u t und ein breiter weißer Leinengürtel mit brauner Holzschließe getragen.

Das zweite Kleid ist in verschiedenem Streifenlauf mit durchgehender Mittelbahn

Heißer Tee wird als durstlöschendes, erfrischen­des Getränk sehr- geschätzt. Mit einem Zusatz von Zucker und Zitrone ist er ebenso bekömmlich wie anregend. Die Eigentemperatur steigt wohl im Augenblick etwas an, ganz kurze Zeit darauf aber bekommt man das Gefühl der Kühle und des Neu­belebtseins. Natürlich ist der Entschluß, in der war­men Jahreszeit heißen Tee zu trinken, schwer. Ein Versuch jedoch wird sich immer als lohnend Heraus­stellen.

Außerordentlich wohlschmeckend ist Vanille- Milch, die durststillend und nahrhaft ist. Für Kinder und Nervöse bedeutet sie eine wahre Erquickung. Sie ist sehr einfach herzustellen. Die Milch wird gekocht, mit gekochtem Wasser verdünnt und kalt gestellt. Es kommt ein roenig Vanille-Zucker dazu, und die Vanille-Milch ist fertig. Schü.

gearbeitet, die geteilten kleinen Umschläge wieder­holen sich am Halse, an den Aermeln und Taschen. Der Hut ist weißes P a n a m a st r o h mit rotem Waschlederband, ebenso ist der Gürtel aus rotem Waschleder mit weißer Perlmutterspange.

Das Pia ue kleid mit dem kurzen Schoß hat halblange Aermel mit angeschnittenen Schulter­teilen; Schoß und Rock sind im Bahnenverlauf ge­schlitzt. Der breite, hintengeschnürteGürtel und die Aermelaufschläge sind dunkelblau durch­steppt; dunkelblau, weißgetupft ist auch das Halstuch.

(Sonnenbaden aber mit Verstand.

Nicht zuviel des Guten!

Hinaus in Luft und Sonne!" heißt die Parole heute. Kinder müssen sonnenbaden, Kinder müssen ihre Haut der Luft aussetzen, wenn sie gesund blei­ben wollen! Immer und immer wieder wird das gepredigt, und Mütter, die noch mit Schrecken daran denken, daß man die Säuglinge früher bündelte" und unter hoch aufgetürmten Feder­betten versteckte, können heute gar nicht genug tun, um ihre Kinder im Badeanzug im Freien herum­laufen zu lassen! Schon das Baby von vier Wochen wird dem Luft-Strampelbad ausgesetzt aber halt, hier liegt neben allem Guten auch die Gefahr! Sonnenbaden muß gelernt sein, wenn nicht mehr Schaden als Nutzen daraus erwachsen soll!

Die Aerzte hatten noch vor dem Kriege eine traurige Statistik au verzeichnen: 75 o. H. aller deutschen Kinder hatten Rachitis, d. h. englische Krankheit. Knochenverkrümmungen waren die Folge davon, daß die lebenswichtigen ultravioletten Strah­len nicht an den Kinderkörper heran konnten, daß man versäumte, möglichst viel Frischkost zu reichen, daß man durch Milchüberfütterung die Entwicklung des Säuglings erheblich schädigte!

Die Entwicklung der modernen Säuglings- und Kinderpflege hat einen neuen Wind wehen lassen! Beengende Kleidung fällt fort; hinaus ins Freie, das ist heute selbstverständlich! GanA falsch ist es natürlich, die Kinder und besonders oas Kleinkind, ungeschützt den blendenden Sonnenstrahlen aus­zusetzen. Besonnte Luft ist nur gesund nicht die Sonnenstrahlen. Abgesehen davon, daß direkte Sonnenstrahlung zu bösartigen Verbrennungen und Zerstörungen der Haut führen kann, es können sich auch Erbrechen und Blutleere im Ge­hirn einstellen, die bis zum Hitzschlag führen kön­nen. Daneben stellen sich beim Säugling bei direk­ter Sonnenbestrahlung schwere Entzündungen der Augenbindehaut ein. Immer wieder kann man beobachten, daß Mütter Säuglinge im Wagen direkt ins Sonnenlicht blicken lassen. Die Kinder kneifen die Augen zusammen, die Mütter merken es nicht, erst wenn man die Mutter auffordert, doch selbst einmal mit ungeschützten Auaen in den gleichen Himmel zu schauen, dann merkt sie, was sie eigentlich ihrem Kind zumutet!

Mit bedecktem Kopf, die Haut eingefettet mit Oel oder Creme, in besonnter Luft, d. h. im Schatten, der durch Sonnenlicht erwärmt wurde, so ist es richtig! In den ersten Wochen darf das Kleinkind nicht länger als Minuten dem Sonnenbad aus­gesetzt werden. Zu achten ist auf das Entstehen von Hitzpickeln, nicht zu verwechseln mit Ausschlägen, die von einer Entzündung der Schleimhäute yer- stammen! Hier muß ärztlicher Beistand geholt wer­den, denn der lästige Juckreiz, das Nässen des Ausschlages ist denkbar störend für die Entwick­lung des Kindes. Hitzpickelchen lassen sich mit Pu­der und Creme entfernen und sind völlig un­schädlich.

Soll das Sonnenbaden gut anschlagen, dann muß die Ernährung damit Hand in Hand gehen! Leichte vegetarische Kost im Sommer, nichts, was den Magen beschwert, denn im Sommer neigt das Kind besonders leicht zu Magen- und Darm- ftörungen! Wenig Milch, viel frisches Obst, Salate und grünes Gemüse, Obstsäfte in jeder Form, nicht mit zuviel Zucker, der im Kinderdarm leicht Gä­rungen hervorruft! Tritt Durchfall ein, dann sofort die Milch fortlassen, den Zucker durch Milchzucker bzw. bei größeren Kindern durch Saccharin er­setzen! Sehr erfrischend und bekömmlich ist im Sommer für die Kinder und die Erwachsenen sollten auch Gebrauch davon machen frisch zu­bereitete Mandelmilch. Es ist nicht nötig, daß das Kind rein vegetarisch ernährt wird, doch ist der Fleischgenuß im Vergleich zu den Wintermonaten einzuschränken!

Hinaus in Licht und Sonne aber lernt erst richtig sonnenbaden! Dr. W.

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PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MODEZEICHNERS

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JKU Oyekia ahm! MaWMtad* iittiyeb!

31 h Pfund Erdbeeren, sehr gut zerdrückt, 3Vr Pfund Zucker zum Kochen gebracht und 10 Minuten durchgekocht. Hierauf rührt man 1 Flasche Opekta zu 86 Pfennig und nach Belieben den Saft einer Zitrone hinein und füllt in Gläser. Ausführliche Rezepte für alle Früchte liegen jeder Packung bei. Trocken-Opekta (Pulverform) wird gerne für kleine Mengen Marmelade, Gelee und für Tortenübergüsse verwendet. Päckchen für Tortenüberguß oder etwa 2 Pfund Marmelade 22 Pfennig, für 3l/a Pfund Marme­lade 43 Pfennig und für 7 Pfund Marmelade 82 Pfennig. Genaue Rezepte sind allen Päckchen oufgedruckL

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aus 3X/2 Pfd. Erdbeeren u. 2*/r Pfd. Zucker nur etwa 31/: Pfd.

etwa 2»/r Pfund Zucker, das waren zusammen 6 Pfund. Sie mußte jedoch fast immer eine Stunde und oft noch länger kochen; dann war aber ein Drittel bis fast die Hälfte verkocht. Sie erhielt also aus den 6 Pfund Frucht und Zucker nur etwa 3Va bis 4 Pfund Marmelade. Heute jedoch mit Opekta bekommt die Hausfrau aus 31/3 Pfund Erdbeeren und 31/» Pfund Zucker auch das volle Gewicht von 7 Pfund Marmelade in die Gläser, da ja In 10 Minuten fast nichts verkocht. Mit Opekta gibt es also ungefähr 3 Pfund Marmelade mehr. Dadurch hat man nicht nur das Opekta umsonst, sondern die Marmelade wird außerdem noch biUigerl