Ausgabe 
3.7.1935
 
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Die neue Uniform der deutschen Lustwaffe.

Nur wenige werden beim Anblick der Flieger­uniform einmal darüber nachgedacht haben, wie sie entstanden ist und woher ihre charakteristischen Merkmale herrühren. Hcrgeleitet vom Dienstanzug des Deutschen Luftsportverbandes be­sitzt sie nunmehr alle typisch-militärischen Kennzeichen, wodurch die Zugehörigkeit ihres Trä­gers zur deutschen Wehrmacht legitimiert wird. Die Luftwaffe trägt aber in deutlicher Unterscheidung zum Luftsportverband an Mütze, Kragen und den Achselklappen Vorstöße (Biesen) in Farbe der Kragenspiegel. Diese Farben bezeichnen die verschiedenen Waffengattungen der Luft­streitkräfte. So werden gelbe Spiegel von den Fliegertruppen geführt, r o t wie bei der Armee von der Flak-Artillerie, braun von den Luft­nachrichtentruppen und dunkelblau vom Sani­tätspersonal. Schwarz ist die Kennfarbe des Reichsluftfahrtministeriums, dem die Leitung und Verwaltung der militärischen und zivilen Lustfahrt obliegt, wie es übrigens auch im britischen Lust­ministerium (Royal Air Ministry) der Fall ist. Die weiße Farbe mit goldener Stickerei ist den Ge­neralen der Flieger vorbehalten und grau den Luftfahrtbeamten sowie der Luftaufsicht. Als S e i - tenwafse dient in der Regel das kurze Jnfan- terieseitengewehr. Dom Portepöeträger aufwärts ist der Fliegerüolch vorgeschrieben, dessen Tragweise und Portepee dem der Seeofiziere entspricht. Reben dem Dolch führen die Offiziere noch das Flieger­schwert und Generale den Stichdegen.

Schon aus diesen wenigen Erläuterungen zur Fliegeruniform ist zu ersehen, daß sowohl die Hee- res- wie die Kriegsmarineuniform die Gestaltung der neuen Uniform unserer Luftwaffe stark beein­flußt haben. Eine Verbindung dieser beiden Uni­formen gab es bisher auch in der alten Armee nicht. Es ist darum von Interesse, den Werde­gang dieser Uniform, die zweifellos für die künf­tige Uniformentwicklung der Wehrmacht wie für die spätere Uniformforschung von Bedeutung ist, zu verfolgen.

Rach dem Weltkrieg, als alle übrigen Staaten ihre Luftflotten schufen, entstand der Typ der inter­national ähnlichen Fliegeruniform. Wir können beim Vergleich der englischen, amerikanischen, ita­lienischen und z. T. auch der französischen Flieger­uniform mit der deutschen ebenso übereinstimmende Grundzüge feststellen wie bei den Uniformen der Kriegsmarinen der Welt, die sämtlich denselben Charakter, ja sogar dieselbe Farbe besitzen. Die Farbe der Fliegeruniform schwankt bei den meisten Staaten zwischen blau und grau. Die deutschen Flieger tragen ein sehr geschmackvolles b l a u - ar a u, aus dem man herauslesen könnte, daß ihre Träger weder zum Heere noch zur Kriegsmarine zählen, sondern einer selbständigen Waffe a n g e h ö r e n, die mit den beiden anderen Hand in Hand arbeitet. Diese Verbundenheit mit den beiden anderen Waffen kann man im symbolischen Sinne wiederholt an der Fliegeruniform feststellen.

Die D i e n st m ü tz e der Flieger hat künden Tel­ler mit dunklem Ripsband wie die Kriegsmarine. Die Vorstöße daran weisen aber auf die Heeres- uniform hin. Im Sommer wird statt dieser Tuch­mütze eine solche aus Leinen getragen, wie sie mit entsprechenden Abzeichen für die Seeoffiziere vor­geschrieben ist. Die Rangabzeichen auf den Schultern und bei den Unteroffizieren auch des Kragens (mit Ausnahme der Spiegel) sind die gleichen wie für das Heer. Bis hierher ist die Entwicklung der neuen Uniform obwohleigen­willig" so doch durchaus folgerichtig. Reue Wege beschreitet sie aber bezüglich der Kragen spie- g e l und die Dienstgradabzeichen auf diesen. Diese Ruerung tritt bei der Uniform der Unteroffiziere und vor allem der Offiziere deut­lich zutage. Im Gegensatz zur Heeres- und zur Kriegsmarineuniform bezeichnet der Kragenspiegel der Flieger genau so den Rang des Trägers wie dessen Schulterstücke. Diesen entsprechen bei den Fliegern vom Leutnant bis zum Hauptmann dieSpiegel mit kleinem Eichenlaub". Während nun das glattsilberne Schulterstück des Leutnants der Flieger wie bei den Heeres- und Kriegsmarine­offizieren keinen Stern aufweist, trägt der Kra­genspiegel über dem Eichenlaub eine

Schwinge", d. i. den silbergestickten Umriß eines fliegenden Vogels. Der Oberleutnant wird durch zwei und der Hauptmann der Flieger durch drei Schwingen auf dem Spiegel gekennzeichnet. Die Fliegeroffiziere tragen also im Kragenspiegel stets eine Schwinge mehr als Sterne auf dem Schulterstück. Die Ungleichheit zweier denselben Dienstgrad aufweisenden Rangab­zeichen finden wir aber mit gewissen Einschränkun­gen auch bei den Seeoffizieren, die an den Unter­armen die bekannten goldenen Streifen tragen, deren Skala ebenfalls selbständig ist.

Vom Stabsoffizier aufwärts wird auf dem Kragenspiegel das große Eichenlaub getragen. Ein Major trägt daher am Kragen großes Eichenlaub mit einer Schwinge und Majorachselstücke ohne Stern, ein Oberst im großen Eichenlaub drei Schwingen und auf den geflochtenen Achselstücken zwei Sterne. Die Abzeichen eines Generalmajors der Flieger sind dementsprechend: weiße Kragen­spiegel mit großem goldenen Eichenlaub und einer goldenen Schwinge sowie den Generalsschulter- stücken. Außer den weißen Aufschlägen am Mantel trägt der General der Flieger als besonderes Rang­abzeichen noch an Mütze und Kragen goldene Vor­stöße.

Unser Alltag wird heute von der Zahl beherrscht. Kein Vorgang im Volksganzen, der nicht von einer statistischen Zahlenreihe wider gespiegelt wird. Im Verkehrswesen und in der Finanzwirtschaft, in der Telephontechnik ebenso wie beim Verlauf einer Krankheitswelle zählen wir die Einzelereignisse, um ein klares Bild von ihrem Verlauf zu haben, um das Gesetz im Zufall zu finden. Wie können aber Einzelereignisse etwa die Ferngespräche auf einer Vermittlungsstelle zu einer bestimmten Tageszeit in ihrer Gesamtheit einem Gesetz unterliegen, wenn wie in unferm Beispiel jedes Gespräch von tausend Zufälligkeiten bedingt wird?

Die Antwort gibt uns die Statistik: Wir müssen nur eine recht große Zahl solcher Einzelereignisfe beobachten, um zu einer statistischen Gesetzmäßigkeit zu gelangen. Ein kleiner Versuch soll uns das näher erläutern. Wenn wir in ein Glas Wasser etwas chinesische Tusche hineintun, alles gut vermischen, so werden wir nach einigen Stunden, manchmal erst nach Tagen, in dem Glas verschiedene Farbschich­tungen beobachten: vom Boden des Glases nach oben nimmt die Tiefe der schwarzen Farben in den einzelnen Schichten allmählich ab. Wiederholen wir den Versuch mit einem anderen Glas, aber dem­selben Mengenverhältnis von Wasser und Tusche, so werden die einzelnen Farbschichten sich auch hier im gleichen Verhältnis herausbilden. Dem bloßen Auge erscheint alles in Ruhe, im Gleichgewicht. Bringt man aber einen Tropfen von unserem Gemisch unter ein gutes Mikroskop, so beobachten wir, daß all die kleinen Rußteilchen, aus denen Tusche besteht und die in ihrer Gesamtheit die Färbung des Was­sers ergeben, sich in lebhaft zitternder, unregel­mäßiger Bewegung befinden. Fortgesetzt verändert solch ein Stäubchen Ruß seine Bahn, die in ihrer Unregelmäßigkeit gar nicht in eine Formel zu fassen ist.

Und doch existiert eine Gesetzmäßigkeit! Zählt man nämlich die einzelnen Teilchen, die sich in einem Tropfen unseres Gemisches befinden, so wird man im Durchschnitt in jedem Tropfen dieselbe Zahl finden, wenn wir nur darauf achten, daß die ein­zelnen Tropfen ein und derselben Farbschicht ent­stammen. Das, was sich unter dem Mikroskop als fester Durchschnittswert der Teilchenanzahl entpuppt, erscheint im Großen dem bloßen Auge als gleiche Farbtönung einer Schicht. Während jedes Rußkorn sich in ständiger Bewegung befindet, herrscht im Großen doch ein Gleichgewicht, ein dynamisches Gleichgewicht.

Genau so ergeben die gesellschaftlichen Statistiken ein Abbild von dem dynamischen Gleichgewicht der

Um der engen Verbundenheit mit den Beam - t e n in gemeinsamer Aufbauarbeit auch äußerlich sichtbaren Ausdruck zu verleihen, ist ihnen die­selbe Uniform verliehen wie den Soldaten, nur tragen sie als Waffenfarbe dunkelgrün (auf den Schulterstücken hochrote Zwischeneinlagen als Nebenfarbe) und auf den Spiegeln statt der Schwingen dreieckige Sterne.

Neu ist der vom Oberbefehlshaber der Luftwaffe persönlich entworfene große und kleine Abend- g e s e l l s ch a f t s a n z u g für Offiziere, die dem zivilen Frack und Smoking gleichzusetzen sind. Zum großen Abendgesellschaftsanzug trägt der Offizier Frackhemd und weiße Weste, Fangschnur und breite Metallborte an den Hosen. Für die Generale ist ferner derkleine N o ck" eingeführt. Zum Dienst wird eine Fliegerbluse und Flieger­mütze getragen.

Statt der alten Flugzeugführer-, Beobachter- Abzeichen sind gleichartige, ebenfalls auf der linken Brustseite zu tragende Abzeichen für Flugzeug­führer und Beobachter sowie für Bordfunker ein- geführt. Flugzeugführeranwärter tragen auf dem linken Unterarm einen geflügelten Propeller aus hellgrauer Stickerei, Flugzeugpersonal ein gleiches Abzeichen mit einem geflügelten Sternmotor. Schützen- und Sportabzeichen lehnen sich an die des Heeres an.

menschlichen Gesellschaft. In vorderster Reihe stehen hier die Bevölkerungsstatistiken. Der Alters­zustand der Bewohner einer großen Stadt, die un­ter gleichbleibenden Verhältnissen leben, zeigt eine solche Konstanz. Betrachtet man die Bevölkerung einer Stadtmikroskopisch", d. h. fragt man nach dem Schicksal jedes einzelnen Bewohners, so bietet sich ein stets wechselndes Bild dar: einer stirbt, andere werden geboren, manche ziehen fort, andere wandern zu. Beobachtet man aber die Bevölke­rung als Ganzes, ohne Rücksicht auf die verschie­denen Individuen und ihren Einzelschicksalen, so bietet sich uns stets das gleiche Bild: wir können mit ziemlicher Sicherheit sagen, daß von etwa hunderttausend Bewohnern unserer Stadt ca. 76 000 das erste Lebensjahr erreichen, 69 000 das fünfte, 67400 das zehnte usw. Es ist bei alledem nur wichtig, daß man feine Beobachtungen nicht in einem zu kleinen Rahmen anstellt. Aus der Bevölkerungskurve eines einzelnen Hauses kann man sicher nicht statistische Gesetze ableiten!

Die Bevölkerungsstatistik verdient deshalb be­sondere Beachtung, weil hier mit Hilfe der Mathe­matik die Grundlage eines wichtigen Teiles des gesellschaftlichen Lebens geschaffen wurde: d t e Basis der Lebensversicherung. Der Grundgedanke ist von genialer Einfachheit: Für jeden einzelnen ist die Todesstunde ungewiß. Aber unsere Bevölkerungsstatistik zeigt, wie der Zu­sammenschluß vieler trotzdem eine Aufhebung Des Risikos ermöglicht, das der einzelne in seiner vollen Schwere tragen muß. Man hat nämlich festgestellt, daß für Menschen gleichen Alters, gleicher Gesund­heit, gleicher sozialen Lage usw. ein aleichge- a r t e t e s Risiko besteht, was sich in Der gleichen Lebenswahrscheinlichkeit zahlenmäßig wiederspiegelt. Denn wenn von fünfhundert Neunzigjährigen nur noch zwei das hundertste Jahr erreichen, so ist die Erlebenswahrscheinlichkeit der Neunzigjährigen für das hundertste Jahr gleich 0,004, d. h. von tausend Neunzigjährigen werden im Durchschnitt nur vier hundert Jahre alt. Ebenso berechnet sich die Wahrscheinlichkeit eines Dreißigjährigen, das 31. Lebensjahr zu erreichen, auf 0,993, d. h. von tau­fend Menschen im Alter von dreißig Jahren er­reichen durchschnittlich 993 das 31. Lebensjahr.

Während dem einzelnen die Aufhebung des Riifi- kos nicht gelingt, so kann doch der Zusammenschluß vieler durch regelmäßige Prämienzahlungen einen Fonds schaffen, aus dem der einzelne oder seine Angehörigen Hilfe erhalten. Einer für alle alle für einen! Dieser Grundsatz läßt sich hier durchfüh­ren, weil nie Gesamtheit die Unsicherheit ausgleicht.

Etwas vom Gesetz -er großen Zahlen.

Oie Bevölkerungsstatistik als Basis -er Lebensversicherung.

Wichtig ist dabei die sorgfältige Berechnung der Prämiensätze, die der indiviiduellen Unsicherheit an­gepaßt sind, die der individuellen Unsicherheit an« ihren zahlenmäßigen Ausdruck findet. Die Berech­nung der Prämien stellt einen mathematischen Prä­zisionsmechanismus dar, in dem das individuelle Risiko und die auf den einzelnen entfallenden Ver­waltungsunkosten genau errechnet werden. Wir sehen. Statistiken sind nicht zur Spielerei da. Sie bilden einen wichtigen Pfeiler moderner Lebensführung.

Buntes Allerlei.

Oer gefeffelte Liebhaber.

Die Liebe geht oft seltsame Wege, und Eifersucht erdenkt sich zuweilen Qualen, die manchen Kriminal­roman in den Schatten stellen. So wurde kürzlich in Camborne in der Grafschaft Cornwall ein junger Mann namens William Thomas Chirgwin einem Verhör unterzogen, der gefesselt in der Straße auf­gefunden wurde. Seine Braut hatte ihn in diesem Zustand auf ihrem Heimweg vorgefunden und so- ort die Polizei herbeigerufen, damit sie den frechen leberfaü auf den bedauernswerten Mann rächen ollte. Zehn Stunden lang beharrte der Bräutigam bei seinen Erzählungen, daß er von blutgierigen Räubern überfallen, niedergeschlagen, beraubt und gefesselt worden fei, und die Braut vergoß manche Träne der Rührung und zitterte in stolzem Mit­gefühl für die von ihm geschilderte hartnäckige Gegenwehr, bis ihn die Uebermacht besiegte. Als die Beamten aber nun seine Angaben überprüften, mußte sie erkennen, daß alles glatter Schwindel war. Der junge Mann hatte sich selbst, kunstvoll gefesselt, als ein hilfloses Paket in den Rinnstein gelegt, um der Geliebten einen tüchtigen Schreck einzujagen. Ihr Benehmen ihm gegenüber in einer solch spannungsreichen Lage sollte ihm verraten, ob sie ihnwirklich" liebte. Diese seltsame Liebesprobe hatte sie nun glänzend bestanden; ihr Mitgefühl und ihre Teilnahme wurden alsecht" empfunden. So wird William Thomas Chirgwin sich denn auch nicht zieren, den Preis für dieses Abenteuer zu zahlen, nämlich ein eindrucksvolles Strafmandat wegen Erregung öffentlichen Aergernifses.

Kampf mit einem Schwertfisch.

Auf Neuseeland hat man einen neuen Jagdsport entdeckt, der offensichtlich nicht ganz so ungefähr­lich ist, wie man ihn 'bislang bezeichnete. Dem Fremden wird von den erfahrenen Fischern der Vorschlag gemacht, sich an der Jagd auf Tiefsee­fische zu beteiligen, und so mancher Sonntags­jäger glaubte nun die Romantik des Kampfes mit geheimnisvollen Seeungeheuern ohne Schaden er­leben und triumphierend mit einer exotischen Beute nach Hause zurückkehren zu können. So mietete sich kürzlich ein Tourist mit Namen T. Moreton eine kleine Barkasse und ließ sich in das Jagdrevier hinausfahren. Als er einen Schwertfisch erspähte, war er in seinem Jagd eifer nicht mehr zu zügeln. Nach verschiedenen vergeblichen Versuchen gelang es ihm denn auch, das Tier an den Angelhaken zu bekommen. Aber mit dem nun folgenden Vorfall hatte er offenbar nicht gerechnet. Das gereizte und verletzte Tier ging nämlich, da es keine Möglichkeit zur Flucht mehr sah, zum Angriff über.'Es stieß durch die dicken Planken der Barkasse und kam dem Angler mit seiner gefährlichen Waffe in so bedrohliche Nähe, daß er sein letztes Stündlein schlagen hörte. Wenn nicht der den Motor be­dienende Fischer im letzten Augenblick aeistesgegen- roärtig den Motor angeworfen hätte, so hätte der Analer seinen Jagdsport mit dem Leben bezahlen müssen. So suchte er denn sein Heil in der Flucht, aber der Schwertfisch verfolgte ihn und bedrohte ihn auch weiterhin, und erst nach einem Kampf von nahezu zwei Stunden gelang es dem Jäger mit Hilfe des Fischers das Tier zu töten und die Beute abzuschleppen. Wenn Moreton nun auch sicherlich nicht genug darin tun kann, sein gefähr­liches Abenteuer zu verherrlichen und die Jagd auf Tiefseefische jedem Touristen aufs wärmste zu emp­fehlen, jo wird er sicher bei einer zweiten Aus­fahrt etwas bedächtiger zu Werke gehen. Denn das gefährlicheSchwert" des Fisches soll nach den Be­richten des Fischers zuweilen nur um einige Zenti­meter vom Körper des Anglers entfernt gewesen sein.

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