Ausgabe 
3.5.1935
 
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Aus aller Welt

Staat

e n

Wirtschaft

De-

unb

den

Stellung von Feinsplitt sind voll beschäftigt.

der

wurden. Immerhin war die am Aktienmarkt, etwas Kulisse auf Grund einiger kleine Käufe vornahm. Die

fester, zumal auch die Wirtschaftsnachrichten Abwertung des Dan- diskutiert.

Ieder Junge spart für die Zeltlager der HI.!

t e i l i g t. Es konnten in der Zeit vom November 1934 bis 1. April 1935 an das Winterhilfswerk 148144,57 RM. abgeliefert werden, hierin sind enthalten 101229,88 RM. aus Barspenden, 23951,14 RM. aus Erlös von Eintopfge­

kauft wird.

706: Einzelheiten der Lockerung der belgischen visenzwangswirtschaft.

707: Neue Umrechnungskurse in den Güter- Tierverkehren mit dem Auslande.

708: Schaffung einer Touristenkarte für

Montanmarkt in Eisen- und Stahlwerten, insbeson- dere Klöcknerwerke und Stahlverein fanden bei bis 1 o. H. festeren Kursen größere Nachfrage, Rhein- stahl waren auf 104,50 (102,50) befestigt, ferner ge­wannen Buderus 0,50, Mannesmann 0,90 v. H. Schwach lagen dagegen auf kleines Angebot Rhein. Braunkohlen mit207 (210). IG. Farben konnten sich bei lebhafterer Nachfrage zunächst um 1 v. $). befestigen und zogen nach dem ersten Kurs wei­tere 0,50 v. H. an-, die übrigen chemischen Papiere lagen gut behauptet. Bon Elektroaktien verbesserten sich Siemens um 1,50 v. H., AEG-, Gesfürel um je 0,50 v.h., während Schuckert und Licht & Kraft je 0,25 d. 5). verloren. Aschaffenburger Zellstoff zogen auf den Abschluß hin um 1 o. H. an, Zell­stoff Waldhof lagen unverändert. Don sonstigen Werten eröffneten Cement Heidelberg 1 v. h., Kunstseide AKU. 0,50 v. h. leichter, Schiffahrtswerte und der Reichsbank-Anteil lagen behauptet, Deutsche Linoleum gewannen 0,65 v. h.

Der Rentenmarkt lag sehr still und kurs­mäßig kaum verändert. Don deutschen Anleihen zogen Altbesitz um 7,50 Pf. an, späte Schuldbuch­forderungen und Zinsoergütungsscheine lagen un­verändert, dagegen büßten Kommunal-Umschuldung 0,10 d. h. ein. Mexikanische Anleihen hatten bei kleinem Geschäft leicht erhöhte Kurse, so 3 v. h.

Rhein-Mainische Mittagsbörse.

Etwas fester.

Oie Indusine- unö Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

705: Richtpreise für Leimleder, das zum Zwecke der Herstellung von Hautleim ver- bzw. ge-

ziger Gulden wurde lebhaft Etwas lebhafteres Geschäft entwickelte sich am

Frankfurt a. M., 2. Mai. Auch nach U. Ueberwindung des Ultimos konnte sich das Geschäft noch nicht nennenswert beleben, da von der Kund­schaft nur in kleinem Umfange Kauforders gegeben 1' Tendenz, insbesondere

alten Kämpfers der Partei, der im September 1933 das Opfer eines tragischen Unfalls wurde, hat eine unersetzliche Lücke in die Führergarde der NSBO. gerissen. Bei der Gedenkfeier bildeten die Ange­hörigen der PO. und der Deutschen Arbeitsfront mit 600 Fahnen der Gaubetriebszellenabteilung Groß-Berlin Spalier. Der Feier wohnten der stell­vertretende Gauleiter Staatsrat G ö r l i tz e r, Staatsrat Schumann, der stellvertretende Ob­mann der NSBO. Claus Selzner, Stabsob­mann Dr. Kupfhauer vom Hauptamt der NSBO. sowie Vertreter aller Gliederungen der Partei bei. Claus Selzner widmete in Vertretung des verhinderten Reichsorganisationsleiters und Leiters der Arbeitsfront Dr. Ley dem toten Kame­raden Worte ehrenden Gedenkens.

WinterhilfSwerkdesWehrkreisesKaffel.

LPD Kassel, 30. April. An dem zum Abschluß gebrachten Winterhilfswerk des deutschen Volkes 1934/35 hat sich die Truppe des Wehrkrei­ses Kassel in vorbildlicher Weise be-

* Felten & Guilleaume Carlswerk A G. Köln-Mühlheim. Nach erhöhten Ab­schreibungen (i. V. 1,85 Mill. Mark) und reichlichen Wertberichtigungen und Rückstellungen steht bei der Felten & Guilleaume Carlswerk AG., Köln-Mühl- heim, für 1934 bei Tilgung des restlichen Verlust­vortrages von 872 502 Mark ein Gewinn von 2 866 746 Mark zur Verfügung (i. V. wurde der Jahresgewinn von 2,16 Mill, zur Verlustminde­rung verwendet). Der Hauptversammlung am.28. Mai soll die Verteilung einer Dividende von 4 v. h. vorgeschlagen werden. Der. bisherige Verlauf des neuen Geschäftsjahres ist befriedigend.

Grenzübertritt nach Belgien.

709: Neuregelung des Zahlungsverkehrs mit der Schweiz.

710: Neue Einfuhrbestimmungen in Griechenland. 711: Gebührenordnung der Ueberwachungsstelle Chemie". (Neue Fassung vom 30. April 1935).

712: Bezeichnungsoorschriften für Papiersorten RAL 470 A.

Der Syndikus der Kammer, Herr Dr.G.C.Keim, hat nach Durchführung einer Sonderausgabe, für die er während der letzten Monate zum Rhein- Mainischen Industrie- und Handelstag nach Frank­furt a. M. beurlaubt war, die Geschäftsführung mit Wirkung vom 1. Mai wieder übernommen.

Neue Bestimmungen über Mehllypen.

Von der Wirtschaftlichen Vereinigung der Rog­gen- und Weizenmühlen wird eine Anordnung Nr. 20 herausgegeben, die eine Aenderung der Be­stimmungen über Mehltypen enthält. Mit Zu­stimmung des Reichs- und Preußischen Ministers für Ernährung und Landwirtschaft und im Ein­vernehmen mit dem Reichskommissar für Preis­überwachung und mit dem Vorsitzenden der Haupt­vereinigung der deutschen Getreidewirtschaft wird darin angeordnet, daß mit Wirkung vom 1. Mai 1935 neben den in der Anordnung Nr. 13 vom 7. August 1934 festgesetzten Mehl-, Grieß- und Back­schrottypen eine weitere Type Roggenmehl herge­stellt und in Verkehr gebracht werden darf, die den folgenden Gütevorschriften entspricht: Type 815, vorgeschriebener Aschegehalt 0,815 v. h., zulässiger Mindestaschegehalt 0,790 v. h., zulässiger höchst­aschegehalt 0,860 v. h. Auf die Basistype 997 er­folgt ein Aufschlag von 0,50 RM. für 100 Kilo­gramm. Die Vorschriften des Reichsmühlenschluß­scheinesIX Mängelrüge" in der Fassung der An­ordnung Nr. 13 vom 7. August 1934 gelten für die Type 815 mit der Maßgabe, daß die Höchst­minderwertsgrenze auf 0,960 v. h. (Latitüde bis 0,860 v. h.) festgesetzt wird. Gleichzeitig hat die Hauptvereinigung der deutschen Getreidewirtschaft eine Neufestsetzung der Kleiepreise vorgenommen, die im Zusammenhang mit der neuen Roggen­mehltype steht.

Der preisschuh für Markenartikel soll bleiben.

Auf Grund der gegen den Markenartikel als Begriff von einigen Seiten erhobenen Angriffe wird von der Industrie- und Handelskammer zu Berlin ein Gutachten veröffentlicht, das sowohl für die Industrie als auch für den gesamten handel von Bedeutung ist. Die Kammer ist der Ansicht, daß an der bisherigen Rechtsprechung hinsichtlich der Preis­bindung bei Markenartikeln festzuhalten ist und daß auch gemäß den geläuterten Anschauungen nach der nationalsozialistischen Erhebung die folgenden Ge­sichtspunkte Rechtsgeltung haben: Markenartikel ge-

richten und 22963,55 RM. aus Konzerten. Unter Verzicht auf die ihr zustehende Verpflegung wurden von der Truppe 114 000 EssenPor­tionen ausgegeben. Zu Weihnachten wurden durch Bescherungen und Speisungen über 1000 Kinderherzen erfreut. An Naturalien wur­den rund 500 Kilogramm Konserven- und Hülsen­früchte zur Speisung bedürftiger Volks­genossen gespendet. 2277 Fahrzeuge und Feld­küchen sowie 2091 Soldaten wurden zum A b - fahren von L e b e n s m i t t e l n , Holz und zu Sammelzwecken zur Verfügung gestellt. Dieses hervorragende Ergebnis ist durch freudige und opferbereite Hingabe von Offizier und Mann an den großen Gedanken des nationalsozialistischen Hilfswerks für unsere notleidenden Brüder und Schwestern erzielt worden und hat die enge Verbundenheit der Wehrmacht^mit dem nationalsozialistisch wieder augenscheinlich bewiesen.

nießen den Preisschutz derart, daß jeder, der sie vertreibt, an die Innehaltung der vom Fabrikanten vorgeschriebenen Preise gebunden ist, allerdings nur dann, wenn ein lückenloses Vertragssystem garan­tiert, daß die Ware bei Vertragstreue aller Betei­ligten jedem Händler nur ausgehändigt wird, wenn er die Verpflichtung zur Preisinnehaltung über­nimmt. Ein derartiges lückenloses Vertragssystem liegt dann vor, wenn der Fabrikant die Ware an den Großhändler stets mit der Verpflichtung abgibt, der Großhändler dürfe sie nur mit der Abrede an den Einzelhändler weitergeben, daß dieser gebunden ist, den vorgeschriebenen Preis innezuhalten. Weiter muß der Fabrikant darüber wachen, daß gegen diese Verpflichtung nicht verstoßen wird und muß Ver­stöße verfolgen. Wird das Preissystem von einem Händler durchbrochen, so verstößt dieser damit gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb, weil er nur durch eigenen Vertragsbruch oder unter Aus­nutzung fremden Vertragsbruches schleudern kann und ihm diese Tatsache schon infolge seiner Branche­kenntnis bekannt ist. Gegen die rechtliche Gültigkeit der vertraglichen Bestimmung, nach der der Fabri­kant dem Großhändler untersagt, bestimmte Geschäfte oder Geschäftszweige mit der Ware zu beliefern, sind Bedenken nicht zu erheben. Vielmehr muß die Entscheidung hierüber im freien Ermessen des Fabri­kanten stehen. Es ist mit dem Ehrbegriff des ordent­lichen Kaufmannes unvereinbar, Packungen von Markenartikeln zu beschädigen, z. B. durch Ab­schneiden oder Zerkratzen von Packungsteilen, um die Kontrollmöglichkeit zu beseitigen, oder derart von anderer Seite beschädigte Packungen weiter­zuvertreiben.

Dolerit-Basalt AG., Köln. Bei der Gesellschaft verbleibt für 1934 nach 0,24 (0,26) Millionen Mark Abschreibungen einschl. 13 301 Mark Vortrag ein vorzutragender Reingewinn von 13 707 Mark, so daß rund 400 Mark verdient wor­den sind. In 1934 sei eine leicht rückläufige Be­schäftigung eingetreten. Im neuen Geschäftsjahr wurden die größeren Werke des Westerwaldes und des Kasseler Bezirkes im März-April in Betrieb genommen. Der Auftragseingang an Schotter ist zur Zeit schleppend, daaegen herrscht in Pflaster­steinen rege Nachfrage. Auch die Anlagen zur her-

Der Führer über die Bedeutung des Films.

Der Führer und Reichskanzler empfing die De­legationsführer des Internationalen F i l m- kongreffes in der Reichskanzlei in Anwesen­heit von Reichsminister Dr. Goebbels und Staatssekretär Funk. Der Präsident der Reichs­filmkammer Dr. Scheuermann, der als Prä­sident des Filmkongresses fungiert hatte, machte dem Führer Meldung von den erfolgreichen Ar­beiten des Kongresses.

Der Führer und Reichskanzler dankte dem Präsidenten und den Kongreßteilnehmern für die geleistete Arbeit und betonte in längeren Aus­führungen die Bedeutung des Films für die in­ternationale kulturelle Zusammen- arbeit. In der Volksaufklärung und Dolkserziehung sei dem Film eine besonders wichtige Aufgabe zu- aewiesen. Im nationalsozialistischen Deutschland habe Reichsminister Dr. Goebbels die Führung dieser Aufgabe übernommen und einen fast hun­dertprozentigen Erfolg schon in den beiden ersten Jahren erreicht. Die nationalsozialistische Kultur­politik habe dem Filmschaffen neue Wege ge­wiesen, und es sind in den letzten beiden Jahren in Deutschland zahlreiche Filmwerke entstanden, deren hohes künstlerisches Niveau und richtung­gebende Bedeutung allgemein Anerkennung gefun­den habe. Der Führer betonte weiterhin, daß er den Besuch der Filmschaffenden aus der ganzen Welt in Deutschland auch aus dem Grund dankbar begrüße, weil auf diese Weise dem Ausland ein wahres Bild von den Zuständen in Deutschland übermittelt werde, dessen kultu­relles und künstlerisches Leben keinem anderen Lande nachstehe. Der Fübrer gab zum Schluß der Hoffnung Ausdruck, daß die Teilnehmer des Internationalen Filmkongrejjes mit den besten Ein­drücken und zufrieden mit ihren sachlichen Arbeiten Deutschland wieder verlassen und daß diese bedeu­tungsvolle internationale Tagung die gemeinsame Kulturarbeit und die Verständigung unter den Völkern nachhaltig fördern möge.

Reichsminister Dr. Goebbels dankte den De­legationsführern herzlich für ihre so überaus er­freuliche und harmonische Zusammenarbeit.

Türkische Pressevertreter beim Führer.

Der Führer und Reichskanzler empfing in Gegen­wart des Reichsministers Dr. Goebbels türkische Abgeordnete und Pressevertreter, die sich zur Zeit auf einer Deutschlandreise befinden. Der Führer betonte, daß eine Presse, die nicht der Wahr­heit diene, sich die Grundlagen ihrer eigenen Existenz entzöge. Die Presse könne niemals aus einer Unwahrheit eine Wahrheit machen. Diese breche sich doch früher oder später Bahn. Er fretie sich, feststellen zu können, daß gerade die türkische Presse um eine objektive Beurteilung der deutschen Verhältnisse bemüht gewesen sei. Der stelloertre- tendr Generaldirektor der türkischen Pressedirektion, Burhan Belge, erwiderte, daß Völker, die von einer jungen revolutionären Kraft erfüllt seien und autoritär regiert würden, am ehesten eine Presse im Sinne der Ausführungen des Führers schaffen könnten und daß solche Nationen besonders geeignet seien, sich gegenseitig zu verstehen. Die Türkei habe daher den Wiederaufstieg des deutschen Volkes mit stärkster Anteilnahme und Sympathie verfolgt.

ab S. Mm

keine Schallplatte« mehr im Rundfunk.

Auf Grund der am 5. April erhobenen Klage der S ch a l l p l a t t e n k o n z e r n e gegen den R e i ch s r u n d f u n k hat die Reichsrundfunkgesell­schaft nunmehr ab 5. Mai ein allgemeines Sendeverbot von Schallplatten für den Rundfunk erlassen. Sie wird in Zukunft keine Schallplatten mehr von Firmen senden, die nicht mit dem Rundfunk im Vertragsverhältms stehen. Am 5. Mai werden sämtliche Schallplatten- Archive des Rundfunks versiegelt. Damit hört die Sendung von Jndustrieplatten auf. Die aus­fallenden Schallplattensendungen werden aus­nahmslos durch Musik, insbesondere gute und abwechslungsreiche Unterhaltungskonzerte ersetzt werden. Wie der Reichssendeleiter bereits anläßlich der letzten Jntendantentagung ausführte, wird also der internationale Schallplattenkrieg nicht zu einer Störung des ' deutschen Rundfunkprogramms, son­dern für die Hörer nur zu einer Vermehrung der guten Unterhaltungsmusik im Rundfunk führen.

Ein Gedenkstein für Reinhold Muchow.

Am Donnerstag fand auf dem Luifenstädtischen Friedhof zu Berlin die feierliche Enthüllung eines Gedenksteins für Reinhold Muchow, den Be­gründer der NSBO. statt. Der Tod dieses

Silber mit 5,40 (5,30), 5 v. H. äußere Gold 14,13 (13,90), 5 v. j). Silber lagen mit 6,20 unverändert.

Im Verlauf blieb das Geschäft in seinem Gesamt­ausmaß klein und nur in den anfangs schon bevor­zugten Papieren ergaben sich weitere Kursgewinne und auch der Umsatz war lebhafter. So zogen Rheinstahl auf 105,75 (104,75), Stahlverein auf 79,25 (78,50), Klöckner auf 90,75 ' 9,50), Mannes- mann auf 77,75 (77,40), IG. Farben auf 139,50 (138,75) und Siemens auf 151,25 (150,50) an. Der Kassamarkt läge still und wenig verändert.

Am Rentenmarkt bröckelten späte Schuldbuchfor­derungen und Kommunal-Umschuldung weiter etwas ab, sonst ergaben sich keine Veränderungen. Pfand­briefe lagen ruhig und ziemlich behauptet, lediglich einige Liquidationspfandbriefe gaben etwas nach. Ferner waren die Mehrzahl der Stadtanleihen nur knapp gehalten. Von fremden Werten blieben Mexi­kaner gut gehalten, fest lagen ungarische Anleihen, 4 d. H. Gold 7,85 (7,70), 1914er und 1913er Staats­rente 7,70 (7,50), ferner erhöhten sich Anatolier auf 34,90 (34,55).

Tagesgeld war nach dem Ultimo etwas leichter und wurde auf 3 v. 5). (3,25) ermäßigt.

Abendbörse: behauptet.

Da auch für die Abendbörse von der Kundschaft kaum Aufträge vorlagen, ist auch die Kulisse nach den Käufen im Mittagsbörsenverkehr wieder zurück­haltend geworden, so daß das Geschäft auf allen Marktgebieten nur sehr geringes Ausmaß hatte. Die freundlichere Stimmung konnte sich jedoch auf­rechterhalten, und die etwas ermäßigten Schlußkurse der Mittaasbörse blieben behauptet.

Farben-Jndustrie bröckelten zunächst um 0,25 v. H. ab, vermochten sich aber im Verlaufe um 0,40 v. H. zu bessern. Etwas fester lagen außerdem Stahlverein mit 78,90 (78,50) und Rheinstahl mit 104,25 bis 104,75 (104), dagegen zeigten die übrigen Markt­gebiete nur ganz geringfügige Abweichungen gegen den Berliner Schluß. Felten blieben vor erwarteten vierprozentigen Dividendenzahlung ebenso wie Aschaffenburger Zellstoff von der günstigen Bilanz heute abend unberührt, doch konnten beide Papiere ihre festen Mittagskurse gut behaupten. Großbank- aktien lagen uneinheitlich; während Commerzbank 0,13 v. 5). und DD-Bank 0,25 v. 5). nachgaben, zogen Dresdner Bank 0,25 v. H. an, auch Reichsbank lagen 0,13 v. H. freundlicher.

Es notierten: Altbesitzanleihe 113,75, 6 v. H. Stahlverein 101,13, 4,5 v. H. Frankfurter Hypo- theken-Bank Gold R 14 96, 4,5 v. H. Ungarn Gold 7,85, 5 o. S). innere Mexikaner 6,15, 5 v. H. äußere Gold 14,10, 4,5 v. H. Irrigation 9, Adca 81, Commerzbank 93,40, DD - Bank 94,75, Dresdner Bank 94,75, Reichsbank 158,50, Harpener 103,25, Rheinstahl 104,25 bis 104,75, Stahlverein 78,90, AKU. 52,90, AEG. 37,90, Bekula 134, Bemberg 113,25, Deutsche Erdöl 105,50, Scheideanstalt 213, Deutsche Linoleum 153, Licht und Kraft 121,50, IG. Farben 138,50 bis 138,90, Goldschmidt 98, Holzmann 90, Metallgesellschaft 96,75, Schuckert 104, Zellstoff Waldhof 113,50, Süddeutscher Zucker 166, Reichsbahn-VA. 122,75, Hapag 32,50.

Schwelnemarkt in Butzbach.

* Butzbach, 2. Mai. Zum heutigen Schweine­markt wurden 226 Schweine aufgetrieben. Es kosteten bis zu sechs Wochen alte Ferkel 18 bis 22 Mark, sechs bis acht Wochen alte Tiere 22 bis 26 Mark, für ältere Tiere wurden bis zu 32 Mark gezahlt. Der Handel war flott, es verblieb nur ge­ringer Ueberftand.

Kurszettel der Berliner und Krankfurier Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt bejchlofsenen Dividende an. Reichsbankdisckont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a.M.

Berlin

Schluß- kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß- kurs

Schluß». Mittag- börse

Datum

30.4-

2.5-

30 4

2 5

6% Deutsche ReichSanleihe v. 1927

100,25

100,13

100,25

100,25

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

97

97

97,13

97,13

5>/2% Doung-Anlcihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablos.-Schuld mit

102

102

102

Auslos.»Rechten .............

113,3

113,75

113,3

113,65

4*/,% Deutsche ReichSpostschahan.

Weisungen von 1934, I.......

-

100,4

100,2

6% e^em.8% Hess. Bolksstaat 1929

lrückzahlb. 102%) ............

98

98

98

98,25

4%% ehem. Hessische Landesbank

Darmstadt Gold R. 12........

96,25

96,25

55i% ehem. Hess. Landes-Hypo-

thekenbank Darmstadt Lioui ...

4y»% ehem. 8% Darmst. Komm.

LandeSb.Goldschuldverlchr. R.6

100,4

100,4

92

_

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

118,5

Deutsche Komm. Sammelabl. QIn*

leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4y,% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank

116

116

116,4

116

Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935 6y2% ehem. 4y2% Franks. Hyp.-

96

96

100,75

100,5

_

6y2% ehem. 4ya% Rheinische

Hyp.-Bank-Ltqu.-Goldpfe.....

4%% ehem. 8% Pr. Landespfand­

briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

100,75

100,9

100,75

100,75

96,5

96,5

96,25

96,25

4yx% ehem. 7% Pr. Landespfand- briesanst., Gold Komm. Obl.VI

96,5

»

i 96,25

Steuergutsch.Verrechnungsk. 35-39

105,9

105,9

105,9

105,9

4% Oesterretchische Golbrente....

4,30% Oesterretchische Stlberrente

26,75

1,15

26,75

1,13

26,25

1,2

27

1,13

8,05

7,7

7,15

7,85

7,65

7,65

4% Ungarische SlaatSrente v. 1910

7,4

7,7

4y2% desgl. von 1913..........

7

13,9

7,7

14,1

7,55

13,8

7,85

5% abgestt Goldmexikaner von 99 4i% Türkische Bagdadbahn-Anleihe

14

Serie 1.....................

Frankfurt a. M

SJerlln

Schluß­kurs

Schluß». Abend­börse

Schluß- lurs

Schluß». Mittag- börse

Datum

30 4

2-5

30 4

2-5

4% veögl. Serie 11 ............

8,5

8,5

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903

4,4

4,5

4y2%Rumän.vereinh.Rentev.l913

6,5

6,5

6,35

4% Rumänische vereinh. Rente ..

4,05

4,1

4,05

4,13

2Vi% Anatolier ...............

34.55

34,9

34.4

35,25

Hamburg-Amertka-Paket .....0

32

32,5

32,13

32,5

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

27,9

Norddeutscher Lloyd .........0

34,25

34,4

34,13

34,25

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

84,13

84,5

83,75

84,9

Berliner Handelsgesellschaft ... 5

109,5

109

109,25

110

Commerz- und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-

92,25

93,4

92,4

93,5

Gesellschaft................0

94

94,75

94

94,5

Dresdner Bank..............0

94

94,75

94

94,25

Reichsbank ................12

158

158,5

158,5

158,4

A

37,5

37,9

37,25

37,5

Bekula.................... 10

135,25

134

135,4

134

(Sieht. Lieferungsgesellschaft... 5

104,5

105

105,25

104,5

Licht und Kraft ........... 6%

120,75

121,5

120,5

121,5

y

eiten & Guilleaume.........0

89

91,5

89

91,9

G

esellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5

121,5

122,5

122

122,75

Rheinische Elektrizität ........5

Rhein. Wests. Elektr..........6

122,75

122,5

123,5

Schuckert L Co............... 4

_

104

103,75

104,5

Siemens 8 Halske............7

149

150,25

149

149,75

LahmeyerLCo.............. 7

121,25

121

121

121

Buderus .............. 0

95,75

96,75

95,65

96,25

Deutsche Erdöl.......... 4

105

105,5

105

105,75

Gelsenkirchener..............0

£

arpener...................C

102,75

103,25

103,25

103,5

£

oesch EisenKöln-Neuessea .. C

91,13

92,75

l(e Bergbau ...............

147

147,75

145,5

lse Bergbau Genüsse........ k

118,65

119

118,65

119

klöcknerwerke.............IV«

88,25

90,13

88,5

90,13

Mannesmann-Röhre» ........ 0

76,5

77,7ö

76,25

77,4

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß». Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börse

Datum

30 4

2 5

30-4

2-5

Mansselder Bergbau ........

. 8

104,5

104,5

104,75

104,75

Kokswerke................

. 6

111.4

114,9

Phönix Bergbau...........

Rheinische Braunkohlen ....

- o 18

210

207,5

208,5

208

Rheinstahl ................

8'/2' 102,75

104,75

102,5

104

Vereinigte Stahlwerke......

. 0

77,5

78,9

77,25

78,5

Otavi Minen .............

. 0

17

17,13

17,13

17,13

Kaliwerke Aschersleben......

. 5

112,75

112,25

113

113,25

Kaliwerke Westeregeln......

. 5

112,75

113

112,75

113,25

Kaliwerke Salzdetfurth.....

?y2

160

160,5

160

161,5

I. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

137,75

138,9

138

138,75

Scheideanstalt.............

. 9

213

213

Goldschmidt ..............

. 0

97

98

98,65

97,9

Rütgerswerke .............

.. 4

110

111,25

109

111,5

Metallgesellschaft...........

-. 4

97

96,75

97

96,75

Philipp Holzmann.........

.. 0

88,5

90

89

90,25

Zementwerk Heidelberg ....

.. 6

121

120

Cementwerk Karlstadt.......

.. 4

Schultheis Patzenhofer.....

.. 4

105,75

106

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

52,75

52,9

52,75

53,25

Bemberg.................

.. 0

112

113,25

112

113

Zellstoff Waldhof..........

.. 0

112,5

113,5

112,25

113,25

Zellstoff Aschaffenburg .....

.. 0

80,25

81,25

80,13

81,13

Dessauer Gas.............

.. 7

123

122,75

Daimler Motoren..........

.. 0

91,75

92

91,25

91,65

Deutsche Linoleum.........

.. 6

152

153,5

152,75

154

Orenstetn & Koppel ........

.. 0

85,5

86

Westdeutsche Kaufhof.......

.. 0

34,5

34,4

34,13

34,4

Chade ....................

.. 0

255

247,5

257

Accumulatoren-Fabrtk......

. 19

159

159

159,75

160

Conti-Gummi.............

.. 8

147,25

146

147

146

Grttzner................-

.. 0

1 36,5

1 36,5

36,25

Mainkraftwerke Höchst a.M..

.. <

92,5

-

Süddeutscher Zucke, ......... 1

166,25

1 166

1 167

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.M.

30. April

2. Mai

Amtliche Notierung

Geld | Brief

Amtliche Notierung

Geld | Brief

Buenos Airs

0,658

0,662

0,658

0,662

Brüssel.....

41,98

42,06

41,98

42,06

Rio de Jan. .

0,201

0,203

0,201

0,203

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen.

53,42

53,52

53'52

53,62

Danzig.....

81,10

81,26

47,04

47,14

London .....

11,965

11,995

11,985

12,015

Helsingfors..

5,285

5,295

5,295

5,305

Paris ......

16,38

16,42

16,38

16,42

Holland ....

167,83

168,17

167,63

167,97

Italien.....

20,68

20,72

20,68

20,72

Javan ......

0,703

0,705

0,705

0,707

Jugoslawien.

5,649

5,661

5,649

5,661

Oslo..... :

60,12

60,24

60,24

60,36

Wien.......

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon....

10,86

10,88

10,88

10,90

Stockholm...

61,69

61,81

61,80

61,92

Schweiz ....

80,72

80,88

80,72

80,88

Spanien....

33,95

34,01

33,90

33,96

Prag.......

10,35

10,37

10,35

10,37

Budapest ...

Neuyork...

2,476

2,480

Bantnoten

2,480

2,484

Berlin,2.Mal

Geld

Brie'

Amerikanische Noten..............

2,432

2,452

Belgische Noten..................

41,82

41,98

Dänische Noten .................

53,46

53,68

Englische Noten .................

11,95

11,99

Französische Noten...............

16,32

16,38

Holländische Noten...............

167,21

167,89

20,56

20,64

Norwegische Noten ..............

60,03

60,27

Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling

Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

61,59

61,83

Schweizer Noten.................

80,24

80,56

Spanische Noten.................

3143

33,57

Ungarische Note« ................