Ausgabe 
3.5.1935
 
Einzelbild herunterladen

n

rr

i

-

1

ERNTEN 30 BIS 32 + MUSTERCIGARETTEN + MISCHUNGSNUMMER R 6 o/M

'ti

H. ff. & PH. ff. REEMTSMA CIGARETTENFABRIKEN

LD

Die Cigaretten sjj methoden. die zu.

!k

C

Diese Cigaretten werden in den Paprika betriebes in Altona-Bahrenfeld nacr^H Oer ungewöhnlich zarte und reine Cha?

Belten

I ahtd

'te Ma

isatflagen unseres technischen Muster* völlig neuen Methoden hergestellt ter dieser Mischung beruht darauf, daß

t It

*5 dC

Berlin, 2. Mai. Seit zwei Jahren sind an der deutschen Nordseeküste, insbesondere in S ch l e s - w i g - H o l st e i n, Landgewinnungsanlagen, Deich- und Dammbauten, Küstenschutzarbeiten usw. in Ausführung begriffen, die ihre Ausgestaltung zu einem die gesamte Küste umfassenden Landgewin- nungs- und Landerhaltungswerk größten Ausma­ßes erfahren werden. Zwischen der deutschen Nord-

Scherl-Bildmaterndienst seeküste und den vorgelagerten nordfriesischen und ostfriesischen Inseln dehnt sich das Watten­meer aus, das in früheren Jahrhunderten größ­tenteils fruchtbares Marschland war. Im Laufe der Zeit ist dieses weit über 200 000 Hektar umfassende Gebiet den Naturgewalten zum Opfer gefallen. Seit Anfang dieses Jahrhun­derts sind durch besondere Buhnenanlagen an der 240 Kilometer langen schleswig-holsteinischen Küste über 4200 Hektar Vorländereien ent­standen. Endziel der Landgewinnungsarbeiten ist die Eindeichung des gewonnene^ Landes. Der

Begeisterung auszulösen, mit der seiner- Zeit die Ankunft der russischen Matrosen in Toulon begrüßt wurde.Journee Industrielle" schreibt ebenfalls, man könne nicht erwarten, daß die französische Oeffentlichkeit das Abkommen mit Begeisterung aufnehme. Man könne sich ihm ange­sichts der Erfordernisse der augenblicklichen Lage resigniert anschließen, dürfe aber von der französischen Oeffentlichkeit nicht mehr verlangen, denn sie habe noch nicht die Haltung Ruß­lands 1917 und die Schädigung der

r n n 5« '1)1

ÄÄm ^inausgedonnert^ Lehen ZrLeck r'ung' fite

$ hn«e , ?n?e J?ll^.^e5o®lrnun^ kam- leicht werde es bald eine bessere Aussicht auf

men, das einem beinahe jebe Woche einen neuen I Rüstungsbegrenzung geben als je zuvor

DerDaily Telegraph" (Kons.) erklärt, oer Premierminister habe die Tür weit offen gelassen. Großbritannien wünsche noch immer eine Rüstungsbegrenzung, aber die Zeit für diese Politik laufe ab, wenn jeder Verständigungs- schritt mit einer Mitteilung Deutschlands über eine Vermehrung seiner bewaffneten Macht beantwortet werde. Man müsse der Gefahr ins Auge sehen und ohne weiteres Zögern in einem der Größe der Ge- fahr entsprechenden Umfang und Tempo für die eigene Verteidigung sorgen. Das Halt­signal könne nur durch die volle Annahme einer Rüstungsbegrenzung durch Deutschland gegeben werden.Time s" sagt, der Ministerpräsident habe die aufeinanderfolgenden Aufrüstungsmaßnahmen Deutschlands zu Lande, tn der Luft und auf der See in würdigen Worten mit Mißbilligung, aber ohne zwecklose Vorwürfe erwähnt, um dem natür­lichen Aerger Englands, besonders wegen der Mit­teilung über die U-Boote unmittelbar vor dem Be­ginn geplanter Besprechungen Ausdruck zu geben. Trotz dieser offenbaren Unhöflichkeit fei die Regie­rung mit Recht nach wie vor bereit, die deutschen Vertreter zu empfangen, die Erklärung, die der Ministerpräsident über diesen Punkt abgegeben habe, zeige, daß zum mindesten die britische Regie-

Die Unterzeichnung -es Beistandspakts zwischen Paris und Moskau.

Kühle Aufnahme in einem großen Teil' der französischen presse.

W mid) Ein« daß

it |

NI

'N

em lung Zige Mi­tten, jung tu» ein aupt- r nsicht

Wir ) die Mit- jegen übe ner Falls r die oerbe, Eden die zur Der g in iffen rum der

Neubildung deutschen Bauerntums an der Nordseeküste.

Ein Zehnjahresplan Oarres zur Landgewinnung in Schleswig-Holstein.

Bild-Schema im Durchleuchtungsapparat

Von den Rändern undderSpitzederTabakblätterher schreitet die Klärung langsam fort, bis jede Blattzelle von allen Geschmacks-Unebenheiten völlig befreit ist

7. unfermentiertes Blatt

2. während der Fermentation

3. doppelt fermentiertes Blatt

wie es für die » R 6 « Cigarette verwendet wird.

0ffen bleiben müsse. General Göring habe versichert, daß die Reichsregierung nicht davor Auruckschrecken werde, die deutsche Luftstreitmacht auf Grund eines internationalen Äer- träges zu vermindern, daß sie ferner bereit sei, sich an einem Luftabkommen zu beteiligen und ihre Luftstreitkräfte zur Verteidigung nicht des Friedens Deutschlands, sondern Europas und der Welt zu verwenden. Diese Erklärungen be­wiesen, daß die Reichsregierung das Kollektiv- f y st e m nicht a b l e h n e. Die britische Regierung müsse unablässig auf eine Vereinbarung hinarbeiten von der vielleicht das künftige Schicksal der ganzen Welt abhänge.

DieMorn in g P o st" (konservativ) sagt, die Regierung müsse sich Kritik gefallen lassen, weil sie es zudelassen habe, daß die britischen Inseln bei­nahe über Nacht so gut wie wehrlos gegen einen Luftangriff einesFestlandnachbarn" geworden seien. Der Nachdruck, den Macdonald auf die Elnigkelt mit Frankreich und Italien m der Frage der Festigung des Friedens gelegt

E' st' befnedlgend. Der Hinweis, daß die Tur für Deutschland offenbleibe, sei am Platze gewesen, aber bedauerlich sei, daß ein neuer Ruf an Deutschland gerichtet wurde. Die Stirn- Deutschlands sei in dembewundernswerten" Aussatz des Premierministers treffend dargestellt worden. Als ob er diese Stimmung noch nachdrück­lichst heroorheben wollte, habe Göring zur gleichen Zeit, als Macdonald von Versöhnung sprach, Her-

franzosischen Sparer durch die rote Dik­tatur vergessen.Q u o t i b i e n" bezeichnet den gestrigen Donnerstag für Frankreich als einen Trauertag. Der Pakt verpflichte nur Frankreich, denn Sowjetrußland könne, selbst wenn es wolle, seinen Verpflichtungen nicht nach­kommen, weil es keine gemeinsame Grenze mit Deutschland habe. Excelsior " sieht die Bedeu­tung des Paktes weniger in feinem juristischen

Gewinn an Bauernland wird in den ersten vier Jahren nach dem Umbruch 2570 Hektar betragen, Zn den neuen Kögen werden etwa 200 Bauern- Irr tn ^richtet. Die für die Beschleunigung der Anlandung unentbehrliche Landfestmachung der In- sein und Halligen, d. h. der Bau von'Dämmen zwischen diesen und der Küste, ist ebenfalls in ver­stärktem Maße durchgeführt worden.

Besondere Erwähnung verdient das große Unter- nehmen zur Abdämmung der Eider. Durch diese Arbeiten werden wertvollste, bisher dem un­heilvollen Einfluß der Sturmfluten der Nordsee ausgesetzte und jetzt nur als Grünland nutzbare M a r s ch l ä n d e r e i e n in einer Größe von 35 000 Hektar vor der drohenden Versumpfung bewahrt. Die Abdämmung, deren Kosten sieben Millionen RM. betragen, wird 1936 fertiggestellt fein. Dann werden diepontinischen Sümpfe der Nordmark" endgültig vor Ueberflutungen geschützt fein und die Möglichkeit zur Schaffung neuen Bauerntums bieten. Größte Bedeutung kommt den gesamten Arbeiten an der Küste auch insofern zu, als ihre Kosten zu 60 bis 80 v. H. aus Lohnen bestehen und somit hierbei zahlreiche Erwerbslose nutzbringende Beschäftigung finden können. In den Jahren 1933 und 1934 konnten an per schleswig-holsteinischen Küste etwa 8000 Arbeits­lose und 1500 Männer des Arbeitsdienstes ein­gesetzt werden. Insgesamt wurden in diesen beiden fahren vom Preußischen Staat rund 22 Millionen RM. bereitgestellt.

Im Reichsernährungministerium ist ein Zehn- Jahresplan für die schleswigholsteinische Küste aufgestellt worden, der den B a u o o n ro e i t e r e n Dämmen zur Verbindung der Halligen und In- fein mit dem Festlande, die Ergänzung der Sch Utz bauten für die im Abbruch liegenden Ufer, die verstärkte Durchführung der Anlan­dungsarbeiten und die Eindeichung der ge­wonnenen Vorländereien vorsieht. Die K o st e n sind mit 85 Millionen Mark veranschlagt worden. In den ersten Jahren werden etwa 10000 Arbeitslose dabei Beschäftigung finden. In etwa 70 bis 80 Jahren wird der nördliche Teil der Küste bis zur inneren Reihe der Inseln und Halligen vorgerückt sein. Im Lause der nächsten sieben bis acht Jahrzehnte werden mit dem Fortschreiten der- Anlandung allmählich durch schrittweise Eindeichung eine große Zahl von neuen Kögen entstehen, deren Gesamtgröße zu etwa 35 000 Hektar zu schätzen ist. Bei einer durchschnittlichen Größe 6er zu errichten­den Bauernstellen von 15 Hektar ergeben sich rund 2000 neue Bauernhöfe.

An der ost friesischen Küste liegen die Der-

k $ a jJj3'Mai. (DNB.) Der sowjetrussisch- sranzosische Pakt wurde heute abend in Paris durch Den französischen Außenminister Laval und den sowjetrussischen Botschafter Potemkin unter­zeichnet. Ueber die Unterzeichnung ist folgende V e rlautbarung ausgegeben worden:Außen- mimfter Laval und der sowjetrussische Botschafter Potemkin haben einen französisch-sowjetrussischen gegenseitigen Beistandspakt unterzeich­net. Dieses Dokument besteht aus 5 Artikeln und einem Protokoll. Die Pflichten, die aufgezählt wer­den, beruhen auf Artikel 10, 15 und 16 der Volkerbundssatzungen. Sie bestim­men, daß sich beide Parteien im Falle einer A n g r i f f s g e f a h r beraten und daß fie sich l m Falle eines nicht herausge­forderten Angriffes unterstützen. Sie bezwecken die Wirksamkeit der Bestimmungen der Völkerbundssatzung und der Empfehlungen, die der Volkerbundsrat erteilen wird, zu sichern. Diese Verpflichtungen, die dazu bestimmt sind, den Frie­den in Europa aufrechtzuerhalten und sich i n o ob lerUebereinftimmung befinden mit den früher von den beiden Regierungen e i n ge­gangenen Verbindlichkeiten, schließen für die beiden Regierungen in keiner Weise die Möglichkeit aus, sich im gegenseitigen Einvernehmen an einem regionalen Pakt z u beteili­gen, dessen Abschluß wünschenswert bleibt." Die Reise Lavals nach Moskau ist auf den 9. Mai anberaumt. Der Minister wird am Man-

Mundstück hergestellt aus folgenden Distrikten:

j a^^ro avRla. >E5ii.

AkSeilr. K*Wrgi|FXlemlh. sCun.

tag, den 13. Mai, in Moskau ankommen, nachdem er den Samstag in Warschau verbracht hat.

Die Blätter weisen besonders daraus hin, daß der Pakt im Rahmen des Völkerbundes ab­geschlossen wurde, daß er gegen keine dritte Macht gerichtet sei, und daß er schließlich allen anderen Staaten offen stehe. "Deuore meint, das politische Gleichgewicht in Europa hätte zwar einen regionalen Bei­standspakt verlangt, der den Rhein mit der Moskwa verbinde und wobei Frankreich der Garant im Osten und Rußland derjenige für Locarno ge­worden wäre. Der Ausschluß Deutschlands und Polens hätte aber die Verwirklichung eines solchen regionalen Abkommens verhindert'. Der Mat in" unterstreicht, daß das neue Abkommen in vollkommener Harmonie mit den aus dem Völ­kerbundspakt heroorgehenden Verpflichtungen und mit dem Locarnopakt stehe. Laval werde übri­gens in Moskau auch die Frage der kommuni­stischen Propaganda in Frankreich aufwer­fen.

DasEcho des Paris" stellt fest, daß man in der französischen Oeffentlichkeit weit von der Begeisterung entfernt fei, mit der vor 45 Jahren das französisch-russische B ü n b n i s aufgenommen worden fei. Für die Diplomaten sei das Zustandekommen des gegen­wärtigen Paktes zwar bedeutungsvoll, es fei aber nichtgeeignet, inderV olksmaffe jene

Vertragsbruch ins Gesicht schleudere und täglich über die Gewalt seiner Krieasausrüstungen froh­locke? Das Blatt fordert, daß England sich selbst erst st a r k mache und dann abwarte, ob Deutsch­land komme und verhandeln wolle.

I^W^atioli und npuer Fabrikations* auf

so, sung für itten. djteit.

eutfdj» Füns- ig in . Was einem cher- ch die i nicht r of* sse zu ilosen, uf bis ) ver- Frie- dieses kann große eutsch' , seine -r Tat prache

itte. F.S

11>* id) u"d »Zu- tten zu nine- seW i9 au|' imin-r itt »un> ch-d-" > ma5 in End­es »E- cki-n-n werde.

»c

Jl'S keine"

di- >ni«

fe (die uei iii! ü» eil

same Grenze mit , sieht die Bedeu­tung des Paktes weniger in seinem juristischen Teil als in seinen politischen und psychologischen Auswirkungen.

X*-) r 0

OfaMl

TÖNNING

&RUNSBUTTEL

CUXHAVEN^, e

NIEBÜLL

flENSBUHQ

DACEBUU

HUSUM