Ausgabe 
3.4.1935
 
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gekommen. Die Deutschen errangen auf Grund ihrer besseren Technik und größeren Stocksicherheit einen verdienten Sieg. Holland ging in der 10. Minute durch die Mittelstürmerin Gridsven in Führung. Fünf Minuten vor der Pause glich Frau Keller aus urob drei Minuten später hieß es durch Frl. Mauritz und Frl. Hargus bereits 3:1 für Deutschland. Auch Holland kam vor der Pause noch zu einem Treffer. Nach dem Wechsel schoß Frau Keller das vierte Tor und später auch den fünften Erfolg. Nach dem vierten deutschen Tor kam Holland auf einen deut­schen Verteidigungsfehler hin zu seinem dritten Treffer. Die deutschen Frauen konnten gut gefallen. Bei Holland war die Läuferreihe der beste Mann- schaftsteil.

Kurze Sportnotizen.

Reichswehrmini st er Blomberg hat angeordnet, daß ab 1. April auf die Dauer eines Jahres auf Geldpreise, die bei Turnieren von Dienstpferden der Kavallerieschule Hannover ge­wonnen werden, zu Gunsten des Nächstplazierten Pferdes aus Privatbesitz oder einer Formation des Reichsheeres verzichtet wird.

Das Endspiel um den Deutschen Handball- Pokal zwischen den Gaumannschaften von Bran­denburg und Nordmark wird am 14. April in Magdeburg auf dem Platze des dortigen Polizei- Sportvereins ausgetragen.

Die Streckenführung zum Deutschland- Flug 1935 sieht sechs Tagesstrecken vor: insgesamt werden etwa 5500 Kilometer zurückgelegt. Start und Ziel befinden sich in Berlin-Tempelhof. Die Zielorte der einzelnen Tagesflüge sind .Guben, Königsberg, Bremen, Freiburg, Erfurt und Berlin.

Finnlands Turnverband hat die Deut­sche Turnerschaft für den 4. November zu einem Länderkampf nach Helsingfors eingeladen. Ob die DT. zusagt, sicht noch nicht fest. Ein Länderkampf gegen Finnland war schon 1934 vorgesehen, wurde aber von Finnland adgosagt.

Der Deutsche Tennisbund gab seinen Terminkalender für die neue Spielzeit bekannt, der zahlreiche Veranstaltungen enthält. Der Davispokal- kampf gegen Italien wird vom 8 bis 10. Juni in Berlin ausgetragen, die Junioren-Meisterschaften finden vom 13. bis 16. Juni in Frankfurt a. M. statt, die Nationalen Deutschen Meisterschaften wer­den vom 24. bis 28. Juli in Braunschweig, die

Internationalen Meisterschaften vom 3. bis 11. August in HcuMmrg, die Senioren-Meisterschaften vom 2. bis 4. August in Bad Pyrmont ausgetragen.

Finnland wird sich im Mai in Brüssel bei der Tagung des Olympischen Komitees um die Olympischen Winterspiele 1940 bewerben. Da sonst alle Anzeichen dafür sprechen, daß die Olympischen Spiele 1940 Japan übertragen werden, scheint trotz des gegenteiligen Beschlusses von Oslo doch mit einer Teilung der Spiele zu rechnen sein. 1928 waren die Olympischen Spiele bekanntlich auch geteilt, die Hauptspiele fanden in Holland, die Win­terspiele in der Schweiz statt.

Sefac", der neue französische Renn­wagen, wurde bereits für den Großen Preis von Monaco am 22. April in Monte-Earlo ge­nannt. Lenker des Wagens wird der Franzose Lehiux sein. Außerdem wurden bisher noch zwölf Meldungen abgegeben, und zwar drei von Drer- cedes-Benz von Earacciola, v. Brauchitsch und Fa- gioli, vier von Alfa-Romeo, vier von Maserati und eine von Bugatti.

In Birmingham trug am Wochenende eine aus den besten Spielern der deutschen JG.-Sport- vereine gebildete Hockey-Auswahlmannschaft zwei Spiele aus. Gegen die Mannschaft derImperial Chemical-Jndustries" verloren die Deutschen 2:3, während sie den Kynocks-Club Birmingham mit 5:0 besiegten.

Italiens Degenfechter gewannen in Nizza den Gautier-Vignal-Pokal. Im letzten Kampf siegten die Italiener mit 8:3 über Frankreich. Den zweiten Platz belegte Belgien vor Frankreich und i Deutschland.

William Tilden wird bei seiner im Som-1 mer erfolgenden erneuten Europareise das Feld seiner Tätigkeit mehr nach dem Osten verlegen. Den ersten Schaukämpfen in Polen, an denen Tilden, Lott, Stoeffen und Vines beteiligt sein werden, schließt sich eine mit Unterstützung der russischen Regierung stattfindende Schaukampsreife durch alle russischen Großstädte an.

M i t einem A u ß e n s e i t e r s i e g endete vor 250 000 Zuschauern die Grand National-Steeple- chase in Liverpool, das schwerste Rennen der Welt. Sieger wurde Reynoldstown unter dem Herrenreiter, während der ungeschlagene Favorit Golden Miller in der ersten Runde stürzte.

Wirtschaft.

Die Zndustrie- vnd Handelskammer Gießen gibt Auskunft:

528: Durchführungsverordnung über die Einfuhr von Waren aus Frankreich. Einfuhrbewilli­gungen im zweiten Vierteljahr 1935.

529: Die ersten offiziellen belgischen Wechselkurse. 530: Umsatzsteuerumrechnungssätze für März 1935. 531: Aenderung der Gebührenordnung der Ueber- wachungsstelle für Lederwirtschaft.

632: Kurstafel für den Personen-, Gepäck- unb Expreßgutverkehr mit dem Auslande ab 1. April 1935.

533: Einstellung des Postanweisungsverkehrs nach Luxemburg.

Mein-Mamische Mittagsbörse.

Leicht nachgebend.

Frankfurt a. M., 2. April. Nach der lebhaf­ten Aufwärtsbewegung des gestrigen Tages zeigte die heutige Börse bei Eröffnung kein einheitliches Bild und vor allem wesentlich geringere Umsätze. Die Kundschaft trat zunächst noch in kleinem Um­fange als Käufer auf, da die Erlöse aus Zinsen und sonstigen Rückzahlungen anläßlich des Kupon- termins weitere Anlage suchten, dagegen nahm die Kulisse auf der stark erhöhten Basis überwie­gend Realisationen vor. Indessen blieb die feste Grundtendenz erhalten, zumal günstige Nachrichten aus der Wirtschaft und Industrie einige Anregung gaben. Viel Beachtung fand hierbei der Abschluß der dem Deutschen Reich gehörenden Elektrowerke AG. mit 6 (i. V. 5 v. H.) Dividende.

An den Aktienmärkten bröckelten die ersten Kurse bei etwas uneinheitlicher Entwicklung über­wiegend um 0,50 bis 1 v. H. ab. Durchweg etwas leichter lagen Montanaktien, wobei Klöckner 1, Mannesmann 0,75, Stahlverein 0,65, Rheinftahl und Buderus je 0,13 v. H. verloren. Anderseits blie- beu Mansfelder Bergbau auf Dividendenhoffnun­gen gesucht und zogen auf 102,90 (101,50) an, fer­ner lagen Otavi Minen erneut 0,50 Mark höher. Chemische Werte lagen uneinheitlich. Weiter be­festigt waren Scheideanstalt mit 215 (213,50) und Deutsche Erdöl mit 108,40 (107,25). IG.-Farben setzten mit 147,75 unverändert ein, ebenso Metall­gesellschaft mit 97, ließen aber bann auf 147,50 dzw. 96,50 nach. Am Elektromarkt waren Licht unb

Kraft noch fest und auf 126,13 (125) erhöht. Schul­tert blieben mit 106,25 gut gehalten, während Be- kula erneut 0,75 v. H., ferner AEG. und Mainkraft je 0,75 v. H., Siemens und Gesfürel je 1 v. H. verloren. Don Zellstoffaktien erhöhten sich Waldhof auf 118, (117,25), Aschaffenburg blieben mit 84 behauptet. Sonst eröffneten u. a.: Reichsbank 162,50 (161,50), Allg. Lokal und Kraft 124,13 (122,25), Eß­lingen Maschinen 75,50 (74,50), Daimler Motoren 93,25 (94,50), Cement Heidelberg 119,40 (119,25), Westdeutsche Kaufhof 35,25 (36,25), Junghans 90,50 (91,50), Moenus Maschinen 84,75 (85). Behauptet laaen Hanfwerke Füssen (83), Deutsche Linoleum (115), Hapag (34,65).

Am Rentenmarkt war das Geschäft in den variablen Werten klein. Gesucht waren Zinsver­gütungsscheine mit 89,50 (89,30). Altbesitzanleihe mit 112,75, späte Reichsschuldbuchforderungen mit 96,25, 6proz. Stahloerein-Bonds mit 99,65 und Kommunal-Umschuldung lagen unverändert.

Bei weiter schrumpfenden Umsätzen bröckelten die Kurse auch in der zweiten Börsenstunde weiter mäßig ab. Im Durchschnitt betrugen die Rückgänge 0,50 v. H. IG.-Farben gaben bis auf 146,75 nach, zogen bann wieder auf 147,13 v. H. an. Conti Linoleum Zürich gingen auf 144,75 (147), Südb. Zucker auf 163,50 (164,50), Harpener auf 106 (107) unb Felten trotz ber Dividendenaussichten auf 88,50 (90) zurück. Fest lagen anberfeits auf Abschlußer­wartung Lechwerke Augsburg mit 99,90 (98), fer­ner gewannen Kaliwerte 1 bis 2 v. H unb Elektr. Lieferungen fliegen auf 110,50 (109,75), womit sie ihren kürzlich abgegangenen Dividendenabfchlag wieder eingeholt haben.

Am Rentenmarkt ergaben sich keine Verände­rungen von Belang, Altbesitz zogen noch leicht an auf 112,90 nach 112,75. Stadtanleiben notierten bei Abweichungen von 0,50 v. H. uneinheitlich, während am Pfandbriefmarkt die Kurse teilweise 0,13 bis 0,25 v. H. zurückgingen. Im Freiverkehr nannte man u. a.: NSÜ. 23,50 (22,25), Pokorny 104,50 bis 105,50 (104). Kleyer 92 bis 92,50 (94). Tages­geld lag mit 2.75 (3) v. H. sehr leicht.

Abendbörfe behauptet.

Mangels geeigneter Anregungen lag die Abend- börse recht still. Die Kulisse verhielt sich abwartend, auch die Kundschaft übte Zurückhaltung. Die im Mittagsnachbörsenverkehr eingetretenen leichten Er­holungen blieben behauptet, gegen den Berliner Schluß war die Kursentwicklung bei allerdings nur geringfügigen Veränderungen etwas uneinheitlich.

Der Sternhimmel im April.

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Sonnenaufgang von 5.40 bis 4.30 Uhr. Sonnenuntergang von 18.30 bis 19.20 Uhr.

Lichtgestalten des Mondes: 1. Viertel am 10. um 19 Uhr.

Vollmond am 18. um 22 Uhr, letztes Viertel am 26. um 5 Uhr.

In der Nacht vom 21. zum 22. bald nach Mitter­nacht bedeckt der Mond den Hellen Stern Antares im Skorpion. Ist auch die Beobachtung durch die

nicht 3000 Grad betragen dürfte; er gehört zu den sog.roten Riesen".

Ein noch wichtigeres Ereignis als die Bedeckung dieses Sternes ist die Gegenstellung des Mars zur Sonne, die am 6. April eintritt. Nur bei solchen Gelegenheiten kommt uns dieser Wandler so nahe, daß genauere Untersuchungen Erfolg versprechen, und diese Gelegenheit tritt nur alle zwei Jahre und zwei Monate ein. Da heißt es also allemal, die Wochen unmittelbar vor und nach der Gegenstel- lung gut ausnutzen, und so werden sich auch dies-

str!

STERNBILDER:

.10,

STABEN

i6.

tonne

'22.

23]

SS Mars @ Jupiter ^^Saturn

Mond: j) 7. Werfe/ @ Vollmond d letztes Viertei

Sterne: Kleine Buch- v staben

späte Stunde und auch durch die Helligkeit des Mondes (drei Tage nach Vollmond) erschwert, so rechtfertigt dieseBedeckung" doch wohl, daß wir uns diesen Stern etwas näher ansehen. Er gehört zu den sehr wenigen Sternen, bei denen es ge­lungen ist, die scheinbare Größe des Durchmessers zu messen, wozu allerdings ziemlich schwierige Ueberlegungen nötig waren. Dieser scheinbare Durch­messer des Antares beträgt den 25. Teil einer Bo- genjefunbe, das ist die Große eines Millimeters, wenn man ihn aus einer Entfernung von 5 Kilo­meter oder einer Wegstunde betrachtet. Aber da er nicht weniger als 125 Lichtjahre entfernt ist, so ist seine wirkliche Ausdehnung so groß, daß die Erde in ihm ihren Umlauf um die Sonne ausführen könnte. Trotz dieser riesigen Große ist seine Leucht­kraft doch nur etwa 30Ömal so groß wie die un­serer Sonne; dies hängt wieder mit seiner geringen Wärme zusammen, die an seiner Oberfläche noch

Der die 24 Stundenzahlen von Mittet* nacht bis Mitternacht eines Tages ent haltende Kreis und die dick punktiert9 Linie, der sogenannte Horizont, sind fest Stehend zu denken. Der Sternhimmel dreht sich samt dem auf Mitternacht zeigenden geraden Pfeil gewissermaßen dem Zei* ger der Himmelsuhr in 23 Stunden und 56 Minuten im Sinne des gebogenen Pfeils einmal um seinen Mittelpunkt. Der eingezeichnete Horizont umrahmt die zu der Stunde, auf die der gerade Pfeil zeigt, um die Monatsmitte sicht* baren Sterne. UnsereKarte zeigt also den Zustand um Mitternacht der Mo* natsmitte. Will man zu einer anderen Stunde beobachten, so denke man sich den Sternhimmel samt dem geraden Pfeil so gedreht, daß dieser auf die Be­obachtungsstunde zeigt; dadurch werden die zu dieser Zeit sichtbaren Sterne in den nicht mitzudrehenden Horizont hin* ei^gedreht. Für je 5 Tage vor der Mo* natsmitte ist der gerade Pfeil V3 Stunde früher, für je 5 Tage nach der Monats* mitte V3 Stunde später zu stellen. Man vergleiche die nächste Monatskarte. Der Mond nimmt die gezeichneten Stellun* gen ein, wenn er die angedeutete Licht» gestalt zeigt.

mal zahlreiche Sternrohre auf unfern roten Nach« bar in der Sonnenwelt richten. Es ist zu hoffen, daß sich so unsere Kenntnis von diesem für die Er­forschung günstigsten Wandler mehren werden.

Während des ganzen Monats ist der Mars die ganze Nacht über sichtbar; er bewegt sich rückläufig in der Jungfrau; etwas länger läßt der Jupiter im Sternbild der Waage auf sich warten. Noch Heller als er ist die Venus als Abendstern, die gegen Ende des Monats etwa drei Stunden lang erstrahlt, wo­bei sie sich den Plejaden nähert.

Am Fixsternhimmel bringt der Monat den end­gültigen Uebergang vom Winter- zum Sommer­himmel. Vom großen Wintersechseck von der Ca- pella bis zum Sirius ist nicht viel übrig geblieben, und die geringsten Reste werden immer mehr zum westlichen Horizont gedrängt. Im Osten dagegen steigt dasFrühlingsdreieck" Arctur, Wega und Spica zu immer ansehnlicheren Höhen empor.

Von Montanwerten gaben Rheinstahl auf 106,13 (106,75) nach, kleines vorliegendes Angebot in Stahlverein wurde ausgenommen. Elektrowerte gaben z. T. weiter nach, besonders Licht & Kraft auf 124,50 (125,75), ferner waren von Schiffahrts­werten Hapag mit 34,25 bis 34 etwas schwächer. Von Auslandsaktien zogen Chade A bis C auf 232 (230) und IG. Chemie Basel volle auf 172 (171,50) an.

Am Rentenmarkt war das Geschäft ebenfalls klein. Etwas fester lagen Kommunal-Umschuldung sowie einige Gold- und Liquidationspfandbriefe. Zinsvergütungsscheine bröckelten auf 89,40 (89,50) ab. Am Kasfamarkt gingen DD.-Bank und Dres­dener Bank um je 0,50 v. H. auf 90 zurück, Com­merzbank lagen mit 88 unverändert.

U. a. notierten: Altbesitz 112,75, 5,50 v. H. Franks. Hyp.-Bank Liquid. 100,13, 5,50 v. H. Franks. Psandbriesbank Liquid. 100,50, 4,50 v. H. Rhein. Hyp. Gold R. 35 bis 39 95,50, Reichsbank 161,50, Harpener 105,75, Mansfeld 102, Rhein­stahl 106,13, Stahlverein 81,75 bis 82, AKU. 52,50, AEG. 37,40, Chade A bis C 232, Daimler 93,25, Scheideanstalt 214,50, Licht & Kraft 124,50, IG. Farben 147,90 bis 147,75, Gesfürel 121,25, Moenus Maschinen 84,50, Rheag 119, Schuckert 105,50, Siemens 153,50, Westdeutsche Kaushof 34,50, Südd. Zucker 164,25, Reichsbahn-VA. 121,40.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 2. April. Arn Gemüse­markt blieben die Zufuhren von Feldsalat, Karot­ten, Rote Rüben, Weiße Rüben und Weißkraut gut. Spinat war stark angeboten, der Absatz war o.üqemein gut. Deutscher Kopfsalat (Mistbeet) war reichlicher angeboten, die Nachfrage hat sich gebessert. Die Preise waren allgemein rückläufig. Auslän­discher Blumenkohl und Kopfsalat gut angeboten,

Verkauf befriedigend, Preise gefallen. 11. a. notier­ten in Pf.: Blumenkohl Steige 12 und 18 Stück 325 bis 400 ital, Feldsalat Freiland 24 bis 35, do. Mistbeet 45 bis 50, Gewürzei 30 bis 35, Karotten 5 bis 6, Kopfsalat (Mistbeet) 20 bis 25, ausl. Kopf­salat Steige 24 Stück 300 bis 350 span., do 30 Stück 450 bis 500 holl., Lattich 50 bis 60, Meer­rettich 30 bis 35, Rote Rüben 3 bis 3,5, Rotkraut 14 bis 18 holl., Sellerie je nach Große 5 bis 28, Spinat 10 bis 14, Weißkraut 5 bis 6, 4,5 bis 6 holl., Wirsing 10 bis 14, Weiße Rüben 3 bis 4, Zwiebeln 11 bis 12.

Am Dbftmarft blieben deutsche Aepfel aus­reichend angeboten. Bei guter Nachfrage lagen die Preise unverändert. Amerikanische Aepfel sind schwer verkäuflich. Apfelsinen waren bei befriedigendem Verkauf gut angeboten, Preise unverändert. U. a. notierten in Pf.: Aepfel I 35 bis 40, II 25 bis 30, Boskop I 35 bis 40, Roter Eifer 25 bis 28, amerik. Aepfel rot 1450 bis 1600, 1600 bis 1800 gelbe je 40 Pfund, Apfelsinen blond 17 bis 20 span., Blut 19 bis 25 span., 28 bis 32 ital., Zitronen 280 Stück 850 ital.

Rindermarkt in Gießen.

Auf dem gestrigen Rinder-Nutzviehmarkt in Gießen standen 860 Stück Großvieh, 197 Fresser und 180 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 370 bis 500 RM., 2. Qualität 260 bis 350 RM., 3. Qualität 130 bis 180 RM. Schlachtkühe a) 180 bis 360 RM., b) 90 bis 150 RM. Rinder einhalb- bis dreivierteljährig 80 bis 120 RM., dreiviertel- bis zweijährig 125 bis 200 RM., ragend 200 bis 400 RM. Kälber, das Pfund Lebeydgewicht 22 bis 32 Pfennig. Aus­gesuchte Tiere über Notiz. Marktverlauf: lebhaft, kleiner Ueberftanb, Fahrvieh besonders gesucht.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.

Frankfurt a.M.

Senin

Frankfurt a. M

Serkin

Schluß- kurü

Echlußt. Abmd­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag- börie

Schluß» kvrs

Schluyt. Abend- börs?

Schluß« lurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 6%% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

14

96,25 I

103 I

112,75

99,4

96,5

95,75

100

114,75

95,5

100

100,4

96

96

105,9

25,5

1

7,2

6,75

10,25

8,5

2 4

100,5 96,25

103,13

112,75

99,5

97

95,75

99,9

114

95,5

100

100,5

96

96

105,9

26,75

1,15

7,3

6,65

6,9

10,2

8-5

14

100,13

96,25

103

112,5

99,65

96,5

115,13

95,25

110,5

96

96

105,9

25

7,13

10,3

2 4

100,13

96,25

102

112,75

99,6

97

114,5

101

96

96

105,9

27

1,2

7,4

6,65

6,95

10,5

Datum

4% desgl. Serie 11 ............

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/2%Rumän.vereinh.Nentev.i913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

2)4% Anatolier ..

1 4

8,5

4,4

6,75

4,1

32,75

34,65

35,75

82,5

109,25

88

90

90

161,5

38,25

137,75

109,5

125

122,25

119,75

156

124,25

97

107,25

107

125,75

94,25

84

2 4

8,5

4,3

6,75

4,2

32,25

34

35,75

82,75

110

88

90

90

161,5

37,4

137

110,5

124,5

88,5

121,25

119

105,5

153,5

122,5

96,5

107

105,75

156

127,5

92,5

82

1 4

4,3

6,65

4,15

33

34,75

28,25 35,75 82,75

109,5

88

90

90 160,75

38,25 138,9 110,5

125

90

121,9

119

106,5

155,5

123,25

97,25

107,13

107

96,5

127

94.5

83

2.4

4,35

6,5

4,25

32,25

34

28 35,13 82,65

109

88

90,5

90,5 161,4

37,25

137 111,5 125,75

88,5

121

118,75

105 153,75 122,65

96 106,75

105,9

95

156

129

93 82

4lli% Deutsche Reichspostschatzan­weisungen von 1934, I.......

Hamburg-Amerika-Pakel .....o

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Norddeutscher Lloyd .........O

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft ... 5 Commerz- und Privat-Bank ... 0 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................o

Dresdner Bank..............O

Reichsbank ........ 12

A.E.G......................O

Bekula.................... 10

Elektr. Liefcrungsgcsellschafi... 5 Licht und Kraft ........... 6'/,

Felten L Guilleaume.........0

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5 Rheinische Elektrizität ........5

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schuckert L Co............... 4

Siemens 8 Halske............7

Lahmeyer L Co.............. 7

6% ehern.8% Hess. Volksstaat 1929 (rückzahlb. 102%)............

4Yi% ehem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12......

5y>% ehem. Hess. Landes-Hypo­thekenbank Darmstadt Lioui ...

4y2% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landesb.Goldschuldverschr. R.6 Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............

Deutsche Komm. Sammelabl. An­leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten *y2% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6y2% ehem. 4J/2% Franks. Hyp.-

5/2% ehern. 4J/2% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse.....

4V2% ehern. 8% Pr. Landespfand­briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

4yt% ehem. 7% Pr. Landespfand- briefanst., Gold Komm. Lbl.V Steuerautsch.Verrechnungsk. 35-39

4% Oesterretchische Goldrente...

4,20% Oesterretchische Silberrente 4% Ungarische Goldrente.......

Deutsche Erdöl..............*

Gelsenkirchener...............

Harpener................T. y

4% Ungarische Staatsrente v. 191C 4%% desgl. von 1913.........

Hoesch EisenKöln-Neuessen.. ö

Ilse Bergbau ............... e

Ilse Bergbau Genüsse ........ 6

Klöcknerwerke......... gyx

Mannesmann-Röhren........ 0

5% aßgeft" Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe Serie 1....................

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß» kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag­börse

Datum

1.4

*4

1 4

2 4

Mansfelder Bergbau ..

.......0

101,5

102

101,75

101,75

Kokswerke...........

.......6

109

Phönix Bergbau......

.......O

Rheinische Braunkohlen

.....12

211,5

211

211,75

211,65

Nheinstahl...........

.....3/2

106,75

106,13

107,13

106.75

Vereinigte Stahlwerke.

.......O

82,75

81,75

82,65

81,75

Otavi Minen ........

.......O

14,5

15

14,5

14,25

Kaliwerke Aschersleben.

.......5

112

112,5

112

113,25

Kaliwerke Westeregeln.

.......5

113

113

114

112

Kaliwerke Salzdetfurth

.....7'/-

154

156

153,75

I. G. Farben-Jndustrie

.......7

147,75

147,9

148

147,75

Scheldeanstalt........

.......9

213,5

214,5

-

Goldschmidt .........

.......O

103

102,5

103,25

102,65

Rütgerswerle ........

.......4

110,5

110

111,25

110,4

Metallgesellschaft......

.......4

97

93,5

97

96,75

Philipp Holzinann ....

.......O

89

89,75

1 90,13

89

Zementwerk Heidelberg

......5

119,25

119,4

-

-

Cementwerk Karlstadt..

.......4

119

-

-

Schultheis Patzenhofer .......4

Aku (Allgemeine Kunstseide) .. 0

Bemberg...................0

Zellstoff Waldhof ............0

Zellstoff Aschaffenburg .......0

Dessauer Has...............7

Daimler Motoren............0

Deutsche Linoleum...........6

Orenstein L Koppel.......... 0

Westdeutsche Kaufhof.........0

Chade......................0

Accumulatoren-Fabrü.......12

Contt-Gummt...............8

Gritzner....................O|

Mainkrastwerke Höchst a-M...« *

Süddeutscher Zucker.........9|

.

106,25

107,5

52,75

52,5

52,65

52,65

117,65

117,25

116,5

117

117,5

117,25

117,5

117

84

83,75

83,75

84,25

126,13

128,25

94,5

93,25

94,75

93

151

150,5

151,25

151

90,75

89,75

36,25

34,5

35,75

34,75

227

232

227

230

-

160,5

160

161,5

150

150

151,5

37,5

37,25

38

36,75

94

93,75

-

164,5

164,25

163,5

164

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

1. April

2. April

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

Buenos Air

0,658

0,662

0,658

0,662

Brüssel ...

Rio de Jan.

0,201

0,203

0,201

0,203

Sosta ....

3,047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

53,25

53,35

53,72

53,82

Danzig ...

81,28

81,44

81,30

81,46

London...

11,925

11,955

12,03

12,06

Helsingfors

5,265

5,275

5,315

5,325

Paris ....

16,415

16,455

16,42

16,46

Holland ..

168,10

168,44

168,09

168,43

Italien...

20,58

20,62

20,58

20,62

Iavan....

0,698

0,700

0,702

0,704

Jugoslawien

5,649

5,661

5,649

5,661

Oslo.....

59,94

60,06

60,47

60,59

Wien.....

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon..

10,82

10,84

10,92

10,94

Stockholm.

61,50

61,62

62,04

62,16

Schweiz ..

80,72

80,88

80,72

80,88

Spanien..

33,97

34,03

33,97

34,03

Prag.....

10,40

10,42

10,40

10,42

Budapest .

Neuyork..

2,491

2,495

2,492

2,496

Banknoten.

Serlin,2.April

Geld

Brief

Amerikanische Noten......

2,444

2,464

Belgische Noten..........

41,92

42,08

Dänische Noten .........

53,51

53,73

Englische Noten .........

11,995

12,035

Französische Noten.......

16,36

16,42

Holländische Noten.......

167,67

168,35

Italienische Noten........

20,36

20,44

Norwegische Noten ......

60,26

60,50

Deutsch Oesterreich, ä 100 Schilling

Rumänische Noten.......

Schwedische Noten.......

61,83

62,07

Schweizer Noten.........

80,34

80,66

Spanische Noten.........

33,50

33,64

Ungarische Noten........