Ausgabe 
3.1.1935
 
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Nr. 2 Zweites Blatt

Donnerstag, Z.Zannar 1935

Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen)

Der große Diplomatenempsang beim Führer

im Saargebiet

im

Der Vorbeimarsch der SA. vor dem Führer

Der Aemahrsgruß der Wehrmacht

Der Führer grüßt stehend vom Auto aus.

über die Aufgaben der HI. zu 6000 Führern unv Führerinnen der nationalsozialistischen Jugend. Die Führertagung beginnt um 19 Uhr und wird durch eine eindrucksvolle Feierstunde eröffnet.

Der Führer und Reichskanzler im Gefpräch mit dem englischen Botschafter Sir Eric Phipps. Links neben diesem der italienische Botschafter C e r u t t i. Links vom Führer der Chef des Protokolls Graf B a s f e w i tz.

Der Schauplatz eines kommunistischen Feuerüberfalls gegen Mitglieder der Deutschen Front war ein kleines Lokal im Saarbrücker Stadtteil M a l st a t t. Hier wurden zahlreiche Mitglieder der Deutschen Front durch Tür und Fenster hindurch mit etwa 30 bis 40 Schuß beschossen. Wie durch ein Wunder wurde nur der Kellner durch einen Kmeschuß verletzt.

nstags 15 nel)t. li 1934 ßültij.

Im Dezember 1929 beginnen die Arbeiten der Technischen Nothilfe zur Hilfeleistung bet Gaskatastrophen, zu denen sich später, und zwar im Laufe der zweiten Hälfte des Jahres 1931, die vorbereiteden Arbeiten für den zivilen Luftschutz gesellen. Die Betätigung der Technischen Nothilfe im Luftschutz datiert tatsächlich von jener Zeit, ob­wohl diese Aufgabe erst in den Richtlinien vom Oktober 1933 fest verankert ist. Zwischendurch stoßen wir auf die Aufziehung eines Hilfspionierdienstes, der dem Katastrophenschutz dienen und ihm praktisch nutzbar gemacht werden sollte. Ab 1933 verschwindet diese Aufgabe wieder. Mit der Ein­führung des Freiwilligen Arbeitsdien- ft e s in Deutschland setzte auch die Pionierarbeit der Technischen Nothilfe auf diesem Gebiete ein. Sie dauerte vom Sommer 1931 bis Anfang des Jahres 1934. In Fortsetzung der Beteiligung der TN. an den früheren sozialen Hilfswerken für die notlei­denden Volksgenossen wirkt sie an dem Winter­hilfswerk des deutschen Volkes 1933/34 und 1934/35 mit.

Mädchen für alles" ist die Bezeichnung, die der Technischen Nothilfe oft wegen ihrer vielseitigen Betätigung zugelegt wurde. Bei näherer Betrach­tung ergibt sich, daß sich

wie ein roter Faden der Gedanke der Hilfe bei Notständen

durch die TN. hindurchzieht. Alle Dienste und Hilfe­leistungen, sowie alle Arbeiten sind darauf abge­stellt, mögen sie benannt sein, wie sie wollen. Man

aus vielen Teilen der Vereinigten Staaten ver­schwinden." Dr. Baker schloß mit einem Hinweis darauf, daß es Deutschland unter national­sozialistischer Führung innerhalb kürzester Frist ge­lungen sei, die Geburtenziffer nicht unbeträchtlich zu heben. Er entnehme daraus die Hoffnung, daß durch eine Aenderung in der weltan­schaulichen Haltung des Volkes auch in der Bevölkerungsentwicklung eine Umkehr erzielt werden kann.

Zührertagung der HI. Hessen-Nassaus

GPA. Als Auftakt für die Arbeit der HI. im Jahre 1935 hat die Reichsjugendführung für Samstag, 5. Januar 1935, eine Führertagung des Gebietes Hessen-Nassau einberufen. Der Stellver­treter des Reichsjugendführers Hartmann Lau­er b a ch e r spricht in der Stadthalle zu Mainz

Weder die Identifizierung der Technischen Not­hilfe (TN.) mit dem Technischen Dienst (TD.), also der ihr in bezug auf Beseitigung von Notständen in lebenswichtigen Betrieben gestellten Aufgabe, noch mit dem Luftschutz, in dem sie mitwirkt, noch gar mit Aufgaben des Katastrophenschutzes, der durch erfolgreiche Betätigung der TN. in der Praxis weit und breit bekannt ist, noch etwa mit anderen Auf­gaben, die im Laufe der Zeit von der TN. bearbei­tet wurden oder an denen sie noch mitwirkt, wird den tatsächlichen Verhältnissen gerecht. Vom Stand­punkt der Eiilsatztätigkeit aus gesehen, behauptet die ursprüngliche Aufgabe des TD. ihre Vorrangstellung bis etwa in das Jahr 1926, dann aber tritt der ebenfalls von Anfang an der TN. übertragene und auch öfters wirksam gewordene Katastrophen­schutz stärker in den Vordergrund. In der eigent­lichen Aufgabenstellung, die sich aus den Richtlinien der Technischen Nothilfe ergibt und demgemäß auch Art und Umfang der inneren Arbeiten beherrscht.

laufen die beiden 2Äifgaben des Technischen Dienstes und des Katastrophenschuhes von 1919 bis 1933 nebeneinander her.

sich nicht störend, sondern ergänzend und die Tech­nische Nothilfe insgesamt stärkend. AlsZwillings­brüder" werden sie von der TN. genährt und wer­den ihnen alle Möglichkeiten der Förderung und des Ausbaues in gleicher Weise erschlossen, wenngleich die praktischen Notwendigkeiten und Bedürfnisse be­wirken, daß die Nahrungs- und Luftzufuhr dosiert und ausgeglichen wird.

Falsche Saar-Obleute.

Hanau, 2. Jan. (LPD.) Wie aus einer Ver­öffentlichung des Hanauer Polizeidirektors hervor­geht, sollen Personen, die sich unberechtigter Weise als Saar-Obleute ausgeben, in Hanau-Stadt und -Land den Versuch machen, abstimmungsberechtig­ten Personen die endgültigen Abstimmungs­ausweise abzunehmen. Der Polizeidirek­tor macht darauf aufmerksam, daß niemand berechtigt ist, einen derartigen Ausweis abzu­nehmen. Die Bevölkerung wird ersucht, beim Auf­tauchen falscher Saar-Obleute die Polizeidirektion in Kenntnis zu setzen.

Industriestaaten verursacht wird. Entmuti­gend ist die Tatsache, daß die sog. intellektuellen Elemente nicht auf Nachkommenschaft bedacht sind. Sie begnügen sich mit ein oder zwei Kindern, wenn sie nicht gar völlige Kinderlosigkeit vorziehen. D i e Gefahr i st erkannt. Viele Regierungen haben Maßnahmen gegen sie ergriffen. Jedenfalls ist die­ses Problem für Italien wie für die meisten Länder der weißen Rasse eine Frage a u f Leben und Tod. Zu bedenken bleibt dabei, ob angesichts der Zunahme und Ausbreitung der gel­ben und schwarzen Rasse die Zivilisation der Wei­ßen überhaupt zum Untergang verurteilt ist. In den Vereinigten Staaten ist eine Vernegerung trotz der vielen Millionen schwarzen amerikanischen Staatsbürger ganz undenkbar.

Das gleiche Problem wurde auch auf der in Bad Eilsen abgehaltenen Agrarkonferenz behan­delt. Zwei amerikanische Gelehrte von Ruf, Profes­sor P. W h e l p t o n und Dr. O. E. B a k e r , gaben ein erschütterndes Bild von dem verheerenden B e - völkerungsrückgang, der auf Grund der neuen Entwicklung der Geburtenziffern zu erwar­ten ist. Baker suchte die Folgerungen, die sich dar­aus für die Landwirtschaft der Vereinig­ten Staaten ergeben, zu erkennen. Für fast alle westeuropäischen Staaten ist für die nächsten Jahr­zehnte, wenn nicht wieder eine größere Geburten­freudigkeit einsetzte, ein Rückgang in der Bevölke­rungsziffer zu erwarten. Daraus wird sich eine ganz erhebliche Verschiebung in der Verteilung der Altersklassen ergeben; die westeuropäischen Völker werden mehr und mehr vergreisen. Aber auch Nordamerika, das doch sicher nicht unter mangelnden Rohstoffquellen zu leiben hat und wo noch Platz für Millionen von Menschen ist, wird wahrscheinlich schon nach einigen Jahrzehnten eine abnehmende Bevölkerung aufweisen. Aus den Untersuchungen von Professor Whelpton ging hervor, daß es sich bei der Geburteneinschränkung nicht um eine Auswirkung der Wirtschaftskrise han­dele, daß vielmehr die Bequemlichkeit und das Streben nach Wohlleben diese Ent­wicklung verursache. In Beurteilung der Auswir­kungen einer rückläufigen Bevölkerungsentwicklung auf die Landwirtschaft der Vereinigten Staaten sagte der zweite RednerFelder, die dem Wald mit unsagbarer Mühe abgerungen wurden, Farmhäu- ser, die als Denkmäler der Hoffnungen und Mühen tapferer Männer und Frauen Zurückbleiben, leere, nicht mehr gebrauchte Kixchen und Schulen werden langsam im andrängenden Wald ver- schinden, und eine ländliche Kultur, so wertvoll vielleicht wie je eine, die die Welt gekannt hat, wird

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Die Gesamtausgabe der Technischen Aothilse.

Oer Hilfsgedanke und die Hilfeleistung'.

Von Dr. Ludwig ^öthenmeier, Abteilungsleiter bei der Reichsführung der Technischen Nothilfe.

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Der Führer beim Abschreiten der Front. Zu seiner Rechten der Berliner Stadtkommandant Der tut) re I uevm i ) Generalmajor Schaumburg.

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Die weiße Raffe stirbt!"

Ein Warnruf Mussolinis.

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Unter dem TitelD r e weiße Rasse st i r b t" hat Mussolini einen Artikel veröffentlicht, der sehr aufschlußreich ist. Er führt u. a. aus: In Ungarn ist das Einkindersystem stark verbreitet. In Argentinien, wo 80 bis 100 Millionen bequem leben könnten, ist der Geburtenrückgang vernichtend, es wäre vorauszusehen, daß das Land 1939 nur noch 12 Millionen Einwohner haben werde. In Frankreich sind die Geburten im letzten Jahre um 40 000 zurückgegangen; sie be­trugen 682 000 gegenüber 1 Million im Jahre 1870. Die Entvölkerung hat heute bereits viele Departe­ments, wo Dörfer verfallen, Bauernhäuser zu­grundegehen, der Verarmung preisgegeben. Die heutige Generation ist es, die schon durch den Ge­burtenrückgang in ihrem Besitz, ja in ihrem Leben bedroht wird. Die Zahl der Geburten in Frank­reich ist innerhalb der letzten 50 Jahre um ein Drittel gesunken. Sie betrug im Jahre 1868 1 034 000 und 722 000 im Jahre 1932. Geht es in diesem Tempo weiter, wird Frankreich innerhalb von 10 Jahren kaum 500 000 Geburten haben, d. h. es wird 150 000 bis 200 000 Bewohner jährlich ver­lieren. Frankreich hat den höchsten Prozent­satz an alten Menschen aufzuweisen, näm­lich 14 o. H. Es folgen Deutschland mit 9 und Rußland mit 7 v. H. Kein Rückgang der Sterb­lichen vermag den Geburtenrückgang aufzuwiegen. Selbst in Großbritannien beginnt der demo­graphische Verfall der Gemüter zu beunruhigen. Es ist schwer, ein Imperium zu erhalten, wenn das Mutterland altert und stirbt. Auch Roms Untergang setzte ein, als es durch den Geburten­rückgang gezwungen war, Söldnertruppen anzu­werben. In Frankreich müssen Schulen aus Schüler­mangel geschlossen werden, dagegen für die Kinder der Ausländer (hauptsächlich Italiener und Polen) gegründet werden. Es gibt Nationen, in denen ein Fünfzigjähriger als junger Mann gilt.

Der Geburtenrückgang hat keinen Zusammenhang mit der Wirtschaftslage. Die Erde ist imstande, eine Bevölkerung von der zwanzigfachen Stärke der heutigen zu ernähren. Die Bodenschätze der Vereinigten Staaten allein genügen, um das Fünffache der heutigen Bevölkerung zu ernähren. Kanada vermag die zwanzigfache Anzahl seiner heutigen Bewohner zu ernähren. Riesige Gebiete Südamerikas sind heute noch fast ganz unausgebeutet. Und solche Ge­biete gibt es in Afrika, Australien, ja selbst in Europa und in viel größerem Maße in Asien. Die Weltkrise ist eine Krise des Ueberfluffes, die hauptsächlich durch die Be­völkerungsabnahme in den großen

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