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unbedingte
er darlegte.
deutsche Wirtschaftsleben
deren das
Der Ileichssportfuhrer in Paris
Don Laval empfangen. - Beim Marineminister zu Gast.
Der französische Staatsminister Herri 0 t wird am Montag zum Ehrendoktor der Universität von Reading ernannt werden. An den Feierlichkeiten der Universität wird auch Sir Austen Chamberlain teilnehmen.
Paris, 1. Dez. (DNB.) Ministerpräsident Laval empfing in den Räumen des Quai d'Orsay den Reichssportführer von Tschammer und O st e n im Beisein des deutschen Botschafters K ö st e r. Der Ministerpräsident dankte Herrn von Tschammer und Osten für seine Ausführungen über die Vorbereitungen der Olympischen Spiele, denen er lebhaftes Interesse entgegenbringe. Der Reichssportführer wies besonders auf die Friedensaufgabe der Olympischen Spiele hin und versicherte dem Ministerpräsidenten, daß sowohl die aktiven französischen Sportler wie auch die französischen Gäste in Deutschland herzlich willkommen seien.
Das französische Olympia-Komitee veranstaltete zu Ehren des Reichssportführers einen großen Empfang. Der Präsident des französischen Olympia-Komitees, M as s a r d , begrüßte die deutschen Gäste. Reichssportführer von Tschammer und Osten dankte für die freundliche Aufnahme. Wenn er deutsche Sportler nach Frankreich entsende, erkundige er sich stets nach ihren Eindrücken und sie erzählten immer mit übereinstimmender Begeisterung von der guten Aufnahme, die sie erfahren hätten. Außer der Tatsache, des gemeinsamen sportlichen Kampfes müsse noch etwas anderes dabei mitwirken: „die Kultur und das gemeinsame Ideal, das den deutschen und den französischen Sport verbinde. Unter diesen Umständen-sei es leicht, noch einmal den Wunsch auszudrücken, alle Anwesenden und eine parke französische Mannschaft in Garmisch und in Berlin begrüßen zu können. — Generalsekretär Dr. Diem berichtete dann an Hand von Lichtbildern über die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele.
Unter den zahlreichen Anwesenden sah man den französischen Kriegsmarineminister P i e t r i, der s e l b st aktiver Sportler ist und zu den Leitern des französischen Sports gehört. Er gab am Sonntag zu Ehren des Reichssportführers ein Frühstück in kleinem Kreise, an dem u. a. auch der deutsche Botschafter, der Präsident des französischen Olympischen Komitees und die Begleiter des Reichssportführers teilnahmen. Anschließend begaben
Berlin, 30. Nov. (DNB.) Im Berliner Rathaus begann die 9. Vollsitzung der Akademie für Deutsches Recht.
Reichsminister Dr. Frank eröffnete die Sitzung und führte nach Gedenkworten für den nationalsozialistischen Rechtsvorkämpfer Theodor von der Pfordten weiter aus: Wir nationalsozialistische Rechtswahrer werden in der Welt immer wieder angegriffen wegen der sogenannten I u d e n g e - setzgebung. Ich muß daher zum Ausdruck bringen, daß das, was uns deutschen Juristen aufge- gcben ist, nur vom deutschen Gei st aus geregelt und gelöst werden kann. Wir maßen uns nicht an, den Begriff etwa des Angehörigen eines anderen Volkes zu definieren. Aber was deutsch ist, das definieren wir allein. Wir wollen genau so gut Deutsche sein, wie das seit fünf Jahrtausenden die Angehörigen des jüdischen Volkes als Judentum für sich beansprucht haben. Die Juden können in Deutschland völlig ungehindert als jüdischer Kreis leben und wirtschaften, wir müssen aber gegenüber jeglicher Verbindung mit diesem fremdrassigen Volk für uns Deutsche einen Rechtsschutz einbauen. Nichts wird uns dazu bringen, unserem Ziele der Wiederaufrichtung des Deutschen Reiches aus der deutschen Rasse heraus irgendwie untreu zu werden. Und dieses Wollen ist so gewaltig, daß wir erst allmählich in Generationen hineinwachsen. Aber ebenso soll der Stolz auf die Größe dieser Zeit von jetzt ab über dem deutschen Recht lebendig bleiben.
Dr. Frank begrüßte dann den englischen Rechtsanwalt Alexander Lawrence, der in schwerster Notstunde dem deutschen Volksstamm im Memel- gebiet zu Hilfe gekommen fei, als litauische Gewaltmaßnahmen die deutschen Memelländer zu erdrosseln drohten. Dieser mutige englische Rechtsanwalt habe sich vor die ganze Welt hingestellt und gesagt: „Obwohl ich kein Deutscher bin, hier geschieht einem edlen Volke Unrecht, und hier trete ich mit meiner ganzen Person ein!" (Lebhafter Beifall.)
Äeichsbankpräsident Dr. Schacht sprach dann über die deutsche Aktienrechtsreform. Der Reichsbankpräsident ging auf die kapita-
Landwirtfchast, Gewerbe, Verkehr und Handel könnten auf höchste kapitalistische Ausstattung'- ihrer Produktionstechnik nicht verzichten: nichts aber verlange mehr nach einem kapitalistischen Unterbau als eine moderne Wehrmacht. Alles, was zur modernen Vert-idigung gehöre, seien Dinge, die ohne industrielle Höchstentwicklung im kapitalistischen Sinne undenkbar feien. Der Ausbau einer so großen Kapitalmaschinerie allein durch den Staat sei eine Unmöglichkeit. Der Nationalsozialismus habe hierfür das treffende Wort geprägt, daß der Staat die Wirtschaft führen und lenken, aber nicht selb st betreiben solle.
Der Aufbau so großer Kapitaleinrichtungen erfordere sehr erhebliche Mittel, die ein Einzelner nur in den seltensten Fällen aufbrinqen könne, und zwar heute weniger denn je zuvor. Daher könne die Aktiengesellschaft heute wie in den Anfängen der kapitalistischen Wirtschaftsperiode wieder berufen sein, Deutschland über das gegenwärtige Stadium der Armut hinwegzuhelfen. Denn Aktiengesellschaften seien das geeignete Mittel, um durch das Zusammentragen der Ersparnisse vieler die Erstellung umfangreicher Kapitalgüter zu ermöglichen. Demnach werde ein Aktienrecht grundsätzlich Gründung und Leben der Aktiengesellschaften erleichtern und nicht erschweren müssen.
Zu dieser Erleichterung gehöre die Verkehrsfähigkeit der Aktien, d. h. eine leichte Veräußerungsmöglichkeit. Wäre nicht die Wertpapierform mit ihrer leichten Uebertragbarkeit erfunden worden, so würden die Kapitalbesitzer Staat und Wirtschaft nur das zur Verfügung stellen, was sie für eine lange Dauer entbehren können. Und für die Wechselfälle des Schicksals würden sie einen möglichst großen Topf baren Geldes aufspeichern. Gerade die Gegenwart aber verweist uns darauf, daß wir keinen ungebrauchten Pfennig baren Geldes brach liegen lassen dürfen. Die
listische Wirtschaftsform ein.
sich der Gastgeber und seine Gäste zusammen nach Auteuil, wo sie den Rennen beiwohnten und Gelegenheit hatten, mit den leitenden Persönlichkeiten des französischen Rennsports Fühlung zu nehmen.
Das deutsche Botschafterpaar gab zu Ehren des Reichsfportführers ein Essen, an dem u. a. der französische Minister für Gesundheitswesen und Leibesübungen, L a f o n t und Gattin, ferner der ehemalige Unterstaatssekretär Morinaud, der Präsident des französischen Olympischen Komitees, M a s s a r d , der Präsident des französischen Sportausschusses und des Internationalen Fußballverbandes, Rim et, der Sportreferent des Quai d'Orsay, Ehataigneau, der stellvertretende Kammerpräsident D e l b o u , der Generalsekretär der Pariser Weltausstellung 1937, Labbe, und der Direktor der Sportzeitung, „L'Auto", teilnahmen. Am Abend fand ein großer Empfang statt, zu dem unter den zahlreichen Gästen Kommandant L'Ho- p i t a l und Staatsrat v. S t a u ß sowie die leitenden Mitglieder des Comite France-Alle- magne' und der Deutsch-französischen Gesellschaft erschienen waren.
Die Jugend als drücke gegenseitigen Verständnisses.
Deutsch-französischer Abend im Berliner Humboldt-Haus.
Berlin, 30. Nov. (DNB.) Unter der Schirmherrschaft des französischen Botschafters F r a n c o i 5 Poncet und des Präsidenten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, SS.-Oberführer General a. D. von Massow, veranstaltete der Humboldt-Klub einen deutsch-französischen Abend. General a. D. von M a s s o w begrüßte die Gäste sowie die deutschen und französischen Studenten. Wir haben nur den einen Wunsch, so sagte er. u. a., die junge Generation der beiden Länder möge sich mehr noch als bisher kennen und schätzen lernen, um Freundschaft zu pflegen.
Botschafter Francois Poncet fand herzliche
Konzentration aller kurzfristig verfügbaren Einzelbeträge am Geldmärkte und die Führung dieses Geldmarktes durch eine einheitliche Hand find das Geheimnis dafür, daß wir alle unsere Aufgaben bisher auf völlig einwandfreie und korrekte Weife haben decken können.
Dr. Schacht beschäftigte sich zum Schluß seines Vortrages mit der Anonymität der Aktie, die in erster Linie zu den Fehlern des bisherigen Aktienrechts gerechnet werde, weil sie einen spekulativen Uebergang aus einer Hand in die andere und die Anhäufung von Aktienpaketen in einer Hand gestatte, die sich gegen das Interesse des Unternehmens auswirken könne. ,Hch bin weit davon entfernt", erklärte Dr. Schacht, „eine solche Möglichkeit zu leugnen, aber ich glaube, daß der allgemeine nationalsozialistische Erziehungsprozeß seinen wohltuenden Einfluß geltend machen wird. Andererseits ist die Anonymität der Aktie und ihre leichte Verwertbarkeit gerade dasjenige, was wir uns angesichts der Schwierigkeit neuer Kapitalbeschaffung erhalten müssen. Man muß sich darüber klar sein, daß durch eine falsche Gesetzgebung möglicherweise in der Zukunft die Rechtsform der Aktiengesellschaft in eine nur noch bescheidene Rolle hinabgedrückt und die Aufnahme neuer A n - leihen unmöglich gemacht wird. Leidtragende wären hierbei der Staat und die Wirtschaft, die auf Verwirklichung neuer großer Aufgaben verzichten müßten, weil die Geldaufbringung unmöglich würde.
Kunst und Wissenschaft.
Ausstellung abessinischer Waler in Marburg.
Im Museum der Universität Marburg wurde eine auf nur wenige Tage bemessene Ausstellung von Arbeiten abessinischer Maler eröffnet.
Ungeschmälerte Ausgaben der Aktiengesellschast
Bereitstellung von Kapital für Staat und Wirtschaft.
Worte der Anerkennung für die Tätigkeit des Aus« tauschdienstes und des Humboldt-Klubs. „Ein Vater» land ist nicht ein Haus ohne Fe n st e r", so fuhr er fort. „Wer danach trachtet, d i e A u ßen» welt zu kennen und zu würdigen, vertieft sein Selbstbewußtsein. Ein lebensfähiger Internationalismus wird sich bei dem heutigen Zustand der Gemüter nur auf der Grundlage eines starken und gesunden Nationalismus auf bauen lassen. Für die westeuropäischen Nationen ist eine geistige und kulturelle Autarkie ebenso unmöglich wie eine wirtschaftliche. Es unterliegt keinem Zweifel, daß ein Deutschland, das keine intellektuellen Beziehungen mehr mit Frankreich hätte, ein Frankreich, das sich nicht mehr kümmerte um das, was in Deutschland gedacht, geträumt, geschrieben und gedichtet wird, verarmt oastehen würde." Der Botschafter betonte weiter, daß gerade die Jugend diese Gedanken- qänge besser fühle als mancher Erwachsene. Die Jugend gelte zwar als unduldsam, aber er habe bei ihr das Gegenteil beobachtet. Die Jugend von heute verstehe es, die Verschiedenheit der Ansichten mit der Ausübung einer aufrichten Kameradschaft zu vereinigen. Sie werde dadurch zur Trägerin der Hoffnungen unserer Völker auf eine bessere Zukunft
Ball der ausländischen presse in Berlin.
Berlin, 1. Dez. (DNB.) Als Auftakt der Berliner Ballfaison des Winters 1935/36 kann der Ball angesehen werden, den der Verein der aus- l a n d s d e u t s ch e n Presse zu Berlin im Hotel Adlon veranstaltete. Zahlreiche Mitglieder des Diplomatischen Korps, die Botschafter von England, Frankreich. Amerika, Italien, Sowjetrußland, Polen und der Türkei, viele Gesandte und Geschäftsträger der in Berlin akkreditierten Mächte waren mit ihren Damen anwesend. Von deutscher Seite bemerkte man Reichsaußenminister Frei - Herrn von Neurath, Staatssekretär Lammers, Botschafter von Ribbentrop und führende Männer der Partei, der Wirtschaft, Wissen- schäft und Kunst.
Kleine politische Nachrichten.
Am Donnerstag empfing der Führer und Reichskanzler den Gauleiter der Kurmark Oberpräfident Wilhelm K u b e zum Vortrag.
Etwa 40 Gemälde, die Dr. Weiß vom Forschungs- Institut für Kulturmorphologie in Frankfurt a. M. aufgekauft hat, zeigen Kriegs- und Geschichtsereignisse, biblische Gleichnisse, Handwerker bei der Arbeit und andere Motive. Die Bilder geben einen ausgezeichneten Einblick in die Eigenart des abessinischen Volkslebens.
25 Jahre Universitäts-Augenklinik in Frankfurt.
Anläßlich des 25jährigen Bestehens der Städtischen und Universitäts-Augenklinik in Frankfurt und der damit verbundenen Tagung der Augenärzte fand im Bürgersaal des Römers ein Empfang durch die Stadtverwaltung statt. Oberbürgermeister und Staatsrat Dr. Krebs gab einen Rückblick über die Entwicklung der Augenklinik und gedachte besonders ihres in den Ruhestand getretenen Leiters Professor Schnaudiegel. Sein Dank galt auch dem neuen Leiter Professor Dr. Thiel, der einen Vortrag über das Thema für und wider die Augendiagnose hielt.
Der erste deutsche Lehrstuhl für Richard Wagners Kunstwerk.
Der Senat der Freien Hansestadt Bremen hat auf Vorschlag des Reichs- und preußischen Ministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung und auf Empfehlung des Reich'sministerrums für Volksaufklärung und Propaganda der nordischen Kunsthochschule zu Bremen einen Lehrstuhl für Richard Wagners Kunstwerk angegliedert und den Musikschriftsteller Dr. Curt Zimmermann auf diesen Lehrstuhl berufen. Mit dieser Berufung ist der erste Lehrstuhl mit dem ausgesprochenen Zwecke der Förderung des Kunstwerks Richard Wagners an einer deutschen Hochschule errichtet worden.
Kammersängerin Frieda Leider ist arisch.
Der Amtliche Preußische Pressedienst teilt mit: Von unberufenen Kreisen wird immer wieder die Behauptung verbreitet, die Kammersängerin Frieda Leider sei nicht arisch. Diese verleumderische Behauptung ist unwahr. Die arische A b fta m m u n g der Kammersängerin Frieda Leider steht einwandfrei fest.
Der südslawische R e g e n t s ch a f t s r a t hat eine Amnestie für politische Vergehen verkündet. Von ihr werden etwa 1250 Personen betroffen. Ausgeschlossen von der Amnestie sind Personen, die sich im Auslande befinden und sich nicht den Gerichten des Landes gestellt haben.
Aus aller Wett.
Tagung der Propagandaleiler in Wiesbaden.
In Wiesbaden waren die Kreispropagandaleiter, die Kreispropagandawalter der DAF. sowie die Mitglieder des Gauringes unter Leitung des Gaupropagandaleiters zu einer Tagung versammelt. Anwesend war auch der Stellvertreter des Gauleiters Pg. Reiner. Sie machten in Omni- buffen eine Stadtrundfahrt, die auch auf den Neroberg führte, besichtigten das Kaiser-Friedrich-Bad mit allen seinen Einrichtungen und hatten dann im Paulinen-Schlößchen die erste Arbeitsbesprechung. Nach dem gemeinsamen Abendessen nahmen sie an einem Konzert der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" im Kurhaus teil und vereinigten sich später zu einem Kameradschaftsabend. Am Sonntagvor- mittag fand im Kurhaus eine zweite Arbeitsbefpre- chung statt.
Beisetzung der Fliegerin Luise Hoffmann.
Eine ehrenvolle Beifetzungsfeier wurde der jungen, in Niederösterreich verunglückten Fliegerin Luise Hoffmann in ihrem Geburts- und Heimatort Bochum-Werne zuteil. Vom elterlichen Hause bis zum ferngelegenen Friedhof, auf dem ihr die Stadt Bochum ein Ehrengrab inmitten der Toten des Weltkrieges und der Bewegung gewidmet hat, bildeten Fliegerstürme, SA. und HI. Spalier. Ehrenformationen der SA., SS., des NSKK., der HI. und des BDM. und ein unübersehbares Trauergefolge schritten hinter dem Sarge, Commodore Wolfgang v. Gronau widmete der Toten namens der deutschen Flieger und des Deutschen Aeroklubs einen zu Herzen gehenden Nachruf.
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Die einzelnen Tabak-Jahrgänge sind — wie beim Wein — qualitativ verschieden. Die macedonische Ernte 33 ist so hervorragend ausgefallen, daß wir durch Hinzunahme dieser Ernte Qualität und Aroma der ALVA-Mischung noch wesentlich verbessern konnten.


