Ausgabe 
2.11.1935
 
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Tragischer Tod im Heizungskeller.

Einem tragischen Unglücksfall ist gestern der 29 2ahre alte verheiratete Karl Bien zum Opfer ge­fallen. Der Mann wollte gestern mittag in dem Hause Goethestraße 30 nach einem Schaden an der Zentralheizungsanlage im Kesselhause sehen. Gestern abend wurde er nun von einem Hausbewohner be­wußtlos vor dem Heizkessel liegend aufaefunden. Die sofort herbeigerufene Freiwillige Sanitäts-' kolonne vom Roten Kreuz machte in eifriger Weise Wiederbelebungsversuche, die aber leider erfolglos blieben. Ganz offensichtlich ist aus der schadhaften Heizungsanlage Kohlenoxydgas ausgeströmt, dem der bedauernswerte Mann leider zum Opfer fiel. Die polizeilichen Ermittlungen sind im Gange.

Gietzener IVochenmarktpreije.

* Gießen, 2. Nov. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,55 Mark, Landbutter 1.42 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (holländische, Kühl­haus) 12, (inländische, Kühlhaus) 11 bis 12, (frische) Klasse B 12, Wirsing, das Pfund 6 bis 10 Pf., der Zentner 6 bis 7 Mark, Weißkraut, das Pfund 4 bis 8 Pf., der Zentner 4 Mark, Rotkraut, das Pfund 8 bis 10 Pf., der Zentner 8 Mark, Gelbe Rüben, das Pfund 8 bis 10 Pf., Rote Rüben 8 bis 10, Spinat 10 bis 15, Römischkohl 6 bis 10, Rosenkohl 20 bis 35, Feldsalat 90 Pf. bis 1 Mark, Tomaten 15 bis 20 Pf., Zwiebeln 8 bis 10, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kürbis 5 bis 6, Kartoffeln 4 Pf., der Zentner 3,20 bis 3,40 Mark, Falläpfel, das Pfund 5 bis 8 Pf., Aepfel 12 bis 35, der Zentner 12 bis 25 Mark, Boskop 25 bis 28 Mark, Birnen, das Pfund 15 bis 25 Pf., Nüsse 40 bis 50, Zwetschenhonig 40, junge Hähne 80 Pf. bis 1 Mark, Suppenhühner 70 bis 80 Pf., Gänse 80 bis 85, Enten 80 Pf. bis 1 Mart, Tauben, das Stück 50 Pf., Blumenkohl 30 bis 60, Salat 5 bis 10, Endivien 8 bis 12, Oberkohlrabi 5 bis 10, Lauch 5 bis 12, Sellerie 10 bis 40, Rettich 5 bis 10 Pf.

*

** 85 Jahre alt. Am morgigen 3.November vollendet eine langjährige treue Leserin desGie­ßener Anzeigers", Frau Dekan Emilie Wahl, geb. Clotz, das 85. Lebensjahr. Seit dem verhältnis­mäßig frühen Tode ihres Mannes im Hause ihrer Tochter, Frau Dekan Schmidt, lebend, erfreut sie sich noch voller körperlicher und geistiger Frische im Kreise ihrer zahlreichen Kinder-, Enkel- und Ur­enkelschar.

** Arbeitsvergebung. Das städtische Hochbauamt schreibt in unserem heutigen Anzeigen­teil die Vergebung der Dachdeckerarbeiten für den Neubau des Schlachthof-Verwaltungsgebäudes aus. Interessenten seien besonders darauf hingewiesen.

** Straßenherstellung in der Lud- rvigstraß e. Der Asphaltbelag in der Ludwig- straße zwischen Garten- und Goethestraße, der vor mehr als zwanzig Jahren aufgebracht wurde, zeigt starke Risse und ist an einzelnen Stellen so sehr ausgefahren, daß eine Ausbesserung erforderlich ge­worden ist. Diese wird jetzt durch Aufbringen und Abwalzen einer ca. zwei Zentimeter starken Schicht, die alsTeermischoerfahren" bezeichnet wird, vor­genommen.

Amtsgericht Gießen.

Der M. St. aus Gießen kaufte einen Radio­apparat unter Eigentumsvorbehalt. Trotzdem zer­trümmerte der Angeklagte im Verlaufe einer Aus­einandersetzung den Apparat. Durch Strafbefehl wurde er mit einer Gefängnisstrafe von einem Monat belegt. Die gestrige Beweisauf­nahme ergab, daß der Angeklagte mittlerweile den Apparat vollkommen bezahlt und der Verkäufer daher an einer Bestrafung kein Interesse mehr hat. Das Gericht erkannte deshalb auf zwei Wochen Gefängnis.

Wegen Uebertretung der Reichsstraßenoerkehrs- ordnung erhielt der I. W. aus Reutlingen durch Strafbefehl 3 5 Mark Geldstrafe, eventuell fünf Tage Haft. Der Angeklagte hielt bei Ueber- querung einer Straßenkreuzung in Heuchelheim nicht die rechte Straßenseite ein und verursachte dadurch mit einem anderen Wagen einen Zusam­menstoß. Die Beweisaufnahme in der gestrigen Hauptverhandlung veranlaßte das Gericht, die Strafe auf 5 0 Mark zu erhöhen.

Wochenbericht vom Frankfurter Schlachtviehmarkt. Die Beschickung des Frankfurter Schlachtvieh- marktes in der letzten Oktoberwoche brachte zumeist weitere Erhöhungen, nur bei Großvieh war das Angebot etwas schwächer, aber trotzdem ausreichend. Die verminderte Kaufkraft des Konsums vor dem Monatswechsel machte sich immerhin etwas bemerk­bar, wenngleich das Geschäft auf allen Märkten weiterhin befriedigend war. Die Qualität des Rind­fleisches hatte durch erhöhten Anteil von Weide­vieh eine weitere Besserung erfahren, so daß die Preise für Ochsen, Bullen und Färsen noch etwas anzogen, während sie bei Kühen, die nur langsam verkauft wurden, durchweg etwas nachgaben. Der Auftrieb betrug 1073 (1104) Stück und wurde ge­räumt, nur in Kühen verblieb Ueberstand.

Die Zufuhr an Schweinen hat sich weiter merklich erhöht, und zwar auf 1428 (950), zudem war die Qualität erwartungsgemäß wesentlich besser, so daß zu den Festpreisen der Markt schnell geräumt war.

Am Kälbermarkt konnten sich die hohen Preise trotz der weiter erhöhten Beschickung mit 1051 (1010) gut behaupten, bei lebhaftem Geschäft wurde ausverkauft.

Das mengen- (339 gegen 309) und qualitäts­mäßig zufriedenstellende Angebot von Schafen wurde nach mittelmäßigem bis lebhaftem Handel ausverkauft, die Preise zeigten allerdings keine einheitliche Entwicklung, brachten aber gegen die Vorwoche nur bei geringen Tieren leichte Rück­gänge.

4.

Kirchliche Nachrichten

E3

der Zeit feit der Machtergreifung sind fast sämtliche Steuergesetze neu gefaßt worden, um mit der Verwirklichung Dieser Grundsätze einen Anfang zu machen. Beenden kann man die Entwicklung erst später, wenn die völlige Beseitigung der Arbeits­losigkeit gegluckt, der Aufbau der Wehrmacht und auch die Organisation der Reichseinheit durchgeführt ist. Noch heute werden in den verschiedenen Ländern mehrere Steuern von andern Behörden als von den Finanzämtern festgesetzt und beigetrieben, so z. B. die Grunderwerbssteuer, die Bürgersteuer, die Ge­werbesteuer und die Kirchensteuer. Durch 'eine Zu­sammenfassung kann sich hier viel Aufwand an Ar­beit und Material einsparen lassen.

Um den Bestand, die Ertragsfähigkeit und die Be­leihungsfähigkeit des Bodens festzustellen, wird zur Zeit im ganzen Reich eine Bodenschätzung durch­geführt: die früheren Unterlagen sind fast durchweg veraltet. Die Beamten werden in der Reichssteuer­schule in Hersching am Ammersee mit der nötigen speziellen Sachkunde ausgestattet.

Die großen Aufgaben der Reichssteuerverwaltung lassen zur Zeit eine allgemeine Senkung der Steu­ern noch nicht zu. Jedoch sind jetzt schon viele Steuer­vergünstigungen und Ermäßigungen gewährt wor­den, die den Zweck haben, die Bedarfsdeckung anzu­regen und damit die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen, und die u. a. in weit stärkerem Maße als bisher die Bevölkerungspolitik berücksichtigen. So ist z. B. die Kraftfahrzeugsteuer für neue Personenwagen be­seitigt worden, eine Maßnahme, die der Wirtschaft einen gewaltigen Aufschwung gegeben hat: es sind im ersten Halbjahr 1932 etwa 23 000 Personenwagen und Krafträder neu abgesetzt worden, im ersten Halbjahr 1935 jedoch 166 000! Die Wirtschaft ist weiter durch die Erweiterung der Abschreibungs­möglichkeit angekurbelt worden, ferner durch Steuer­vergünstigungen für neu errichtete Klsinwohnungen und Eigenheime. Die Steuerermäßigung bei Ein­stellung von Hausgehilfinnen hat den Arbeitsmarkt um mehr als 100 000 Stellen entlastet.

Sehr wichtig ist auch die Bevölkerungspolitik, die durch die Aenderungen verwirklicht worden ist. Die Erbschaftssteuer ist u. a. für den Fall, daß das Ver­mögen von Eltern an Kinder übergeht, außerordent­lich stark vermindert worden. Auch die Vermögens­steuer bietet für kinderreiche Familien eine wesent­liche Erleichterung gegen früher: noch weit mehr die Einkommenssteuer, die umgekehrt in vielen Fällen für die Ledigen erhöht worden ist. Bei der Berück- sichtiaung besonderer wirtschaftlicher Verhältnisse sind die Bestimmungen zwar unverändert geblieben, die Handhabung erfolgt ober jetzt in einem ganz andern, billigen und sozialen Geiste.

Außerordentlich segensreich haben die Ehestands­darlehen gewirkt. Bisher sind etwa 500 000 Darlehen im Gesamtbeträge von etwa einer Viertelmilliarde ausbezahlt worden. Bei dem erfreulichen Aufschwung der Geburtenzahl im vergangenen Jahre ist mehr als die Hälfte der mehr geborenen Kinder aus unter­stützten Ehen hervorgegangen; ohne die Unterstützung wären sie zum großen Teile nicht zur Welt gebracht worden. Augenblicklich ist man daran, den Familien, die vier und mehr Kinder unter 16 Jahren haben, für jedes Kind 100 Reichsmark ohne Rückzahlungs- pflicht zu geben. Alle diese Maßnahmen, für welche die Mittel aus der Ledigensteuer aufgebracht werden, sind auch deshalb von größter Wichtigkeit, weil die kinderreichen Familien sehen, daß man ihnen wirk­lich nach besten Kräften Hilst.

Um im Handelsleben die Idee der verantwort­lichen Persönlichkeit wieder zur Geltung zu bringen, werden die anonymen Aktiengesellschaften und GmbH, mit kleinen Betriebskapitalien stärker zur Vermögenssteuer herangezogen, dagegen z. B. bei der Kapitalverkehrsteuer die Einzelkaufleute und offenen Handelsgesellschaften begünstigt und auch Ge­sellschaftsumwandlungen in dieser Richtung steuerlich erleichtert.

Die Regierung ist mit allen diesen Maßnahmen auf dem richtigen Wege. Auf der einen Seite ist das Steueraufkommen zwar durch die verschiedenen Er­mäßigungen um mehr als eine Milliarde oerrinaert worden, es hat sich aber andererseits infolge der Be­lebung des Wirtschaftsverkehrs erheblich erhöht. Wäh­rend es vor der Machtergreifung bei der immer stär­keren Anziehung der Steuerschraube von Jahr zu Jahr geringer geworden war. wird es in 1935 von einem Tiefstand von 6,6 Milliarden auf rund neun Milliarden wieder ansteigen. 1934 betrug das Aus­kommen rund 8,2 Milliarden. Hierdurch, sowie durch die Verringerung der Arbeitslosenzahl von 6 auf 1,7 Millionen ist der Haushalt in einem Maße entlastet worden, wie man es vorher für ganz unmöglich gehalten hatte. Der Nationalsozialismus hat die Fragen der Finanzen mit ungeheurem Mute an­gepackt und den Tiefpunkt der Wirtschaft mit küh­nem Wurf überwunden. Durch die Entlastung des Haushalts ist die Möglichkeit zu großzügigen weite­ren Unternehmungen gegeben worden, so zu dem

Bau der Reichsautobahnen und zum Aufbau der Wehrmacht. Wir können mit Sicherheit auf weitere Aufwärtsbewegung rechnen.

Ohne Steuern kein Staat! Im Volke sieht man das oft nicht ein, denn viele Leute sehen Steuer- delikte durchaus nicht als ehrenrührig und unmora­lisch an. Man geht gegen Steuersünder neuerdings vor durch Verweigerung behördlicher Aufträge, und säumige Zahler werden durch Veröffentlichung in einer Liste gebranbmarft. Jeder Parteigenosse und jeder Rechtswahrer muß darüber hinaus an seiner Stelle im Volke darauf hinwirken, daß die Moral sich hier bessert und sich auch auf diesem Gebiete der nationalsozialistische Grundsatz durchsetzt: Ge- meinnutz geht vorEigennutz!

Der Redner wurde mit reichem Beifall belohnt; es folgte noch eine angeregte Aussprache.

2lni 3. November opferk jeder Deutsche für die Straßensammlung des WhW. Deine Ge­sinnung zeigt sich am 3. November, wenn das WHW. dein Opfer verlangt!

Nationalsozialistisches Steuerrecht.

Vortrag im Zungjuristen-Schulungslager auf dem (Skiberg.

Preußen.

Kreis Wetzlar.

> Erda, 29. Oft. Unsere Gemeinde hat einem Ortseinwohner 25 Morgen Land (Ackerland, Oed- land und Wiesen) verkauft, womit dieser im Wege der Randsiedlung den ersten Erbhof im Orte errichten will. Der Verkauf fand durch Der- mlttlung der Nassauischen Siedlungsgesellschaft in Frankfurt a. M. statt.

fiteis Biedenkopf.

= Nieder-Weidbach, 31. Oft. Der hiesige Männergesangverein veranstaltete einen Liederabend, der sehr gut besucht war. Herr L e h m b e ck e r aus Krofdorf und einige Musik­freunde wirkten mit und verhalfen der Veranstal­tung zum Erfolg. Dem deutschen Lied wurde manch neuer Freund gewonnen. Die Kochschule nimmt nunmehr den Unterricht auf. Erfaßt werden zunächst die Mädchen des, zuletzt entlassenen Jahr­gangs.

Professor Dr. Knipping-Oarmstadt tödlich verunglückt.

LPD. Darmstadt, 1. Nov. Ein verhängnis­voller Unfall hat der Technischen Hochschule Darmstadt den Schöpfer und Leiter ihres Instituts für Röntgen-Physik und Röntgen-Technik, Prof. Dr. Paul Knipping, entrissen. Prof. Knipping stieß mit seinem Motorrad an der Ecke der Sand- und Wilhelminenstraße in Darmstadt mit einem Auto zusammen. Er wurde auf die Straße geschleudert und blieb bewußtlos liegen. Man brachte ihn ins Krankenhaus, wo er nach wenigen Minuten ft a r b.

Eingesandt.

(5ür Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)

Cine Bitte an die Reichsbahn und Biebertalbahn.

Ein großer Vorzug von Gießen ist feine in ver- kehrspolitischer Beziehung zentrale Lage, strahlen doch sechs Eisenbahnlinien hier ein und aus. Dieser Umstand sollte für jeden Gießener Veranlassung sein, tue so schöne weitere Umgebung möglichst oft aufzusuchen. Dem steht aber hindernd im Wege, daß am Samstag und Sonntag in der Zeit von 14 bis 15 Uhr, abgesehen von der Lahntalbahn, günstige Züge nicht abgehen. Könnten hier die Reichsbahn und die Biebertalbahn nicht Abhilfe schaffen? Ich glaube im Sinne vieler zu handeln, wenn diese Anregung hier gegeben wird.

K. Bürker, Gießen.

Am Mittwochnachmittag sprach in dem Schulungs- loger der Jungjuristen in der Burg Gleiberg

Jtegierung^rat

Pg Dr. Dexheimer, Gieren

über das ThemaNationalsozialistisches k e u e r r e cht". Er führte dabei etwa folgendes ?.U5,: vur das nationalsozialistische Steuerrecht gelten fünf Grundsätze:

1- Zhne Steuern kein Staat, ohne Staat keine Däferns- und Entwicklungsmöglichkeit des ein»

2. Steuern müssen sozial und gerecht sein.

3. Steuern müssen dem bevölkerungspolitischen Gedanken entsprechen.

Steuern müssen dem Gedanken des Wertes der Persönlichkeit entsprechen.

5. Steuern müssen dem Gedanken der sozialen, wirtschaftlichen und finanziellen Gesundung b»r Dinge unsres Volkes entsprechen.

Der Name des Verunglückten wird für immer mit der Geschichte der Röntgenstrahlen verknüpft sein; denn Prof. Knipping zusammen mit Friedrich ist es 1912 in München gelungen, den genialen Laueschen Gedanken, mit Hilfe von Kri­stallgittern Interferenzerscheinungen an Röntgen­strahlen zu erhalten, experimentell zu verwirklichen und so entscheidend mitzuarbeiten an der Fest­stellung > der Wellennatur der Röntgenstrahlen. Späterhin brachten besonders seine Assistentenjahre am Kaiser-Wilhelm-Jnstitut für physikalische Chemie in Berlin weitere wertvolle Arbeiten über Elek­

tronenstoß. 1924 habilitierte er sich an der Techni­schen Hochschule Darmstadt und gründete hier ein eigenes Institut für Röntgenforschung. Sein Plan, in gemeinsamer Arbeit aus den jungen Studieren­den Mitarbeiter heranzubilden für die Inangriff­nahme weitausschauender Probleme schien der Ver­wirklichung nahegerückt, da durchschnitt ein uner­bittliches Schicksal seine Arbeit und seine Pläne, damit auch ein Leben, das mit der gleichen Be­geisterung wie für die Wissenschaft sich auch für das neue Deutschland einzusetzen bereit war.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 3. November. 20. Sonntag nach Trinitatis. Reformationsfest.

Gießen. Stadtkirche. 9.30 Uhr: Propst Knodt; 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde; Propst Knodt; 17: Liturgischer Gottesdienst; Kirchengesang- verein; Pfr. Becker; Beichte und hl. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde. Johannes- kirche. 8.20: Militärgottesdienst; Pfr. Ausfeld; 9.30: Pfr. Ausfeld: 11: Kinderkirche für die Johannes- gemeinöe; Pfr. Ausfeld': 17: Pfarrassistent Zschau; Beichte und hl. Abendmahl für Lukas- und Johan- nesgemeinbe; 20: Missionsstunde im Johannessaal; Missionar Walther. Kapelle des Alten Friedyofs. 9.30: Pfr. Anthes; 10.45: Kinderkirche für die Lu- thergemeinde; Pfr. Anthes; 20: Reformationsfeier; Vortrag von Pfr. Jannasch (Lübeck): Luther, Be­kenntnisstunde in seinem Leben. petruskapelle. 9.ß0: Pfr. Trapp: 10.45: Kinderkirche für die Pe- trusgemeinbe; Pfr. Trapp. Wieseck. 9.30: Haupt- gottesbienft (Chorschule); Kollekte für bie Gustav- Adolf-Stiftung; 10.45: Kinderkirche; 15: Bibel- stunbe. Großen Vuseck. 10.30: Oottesbienft; Kol­lekte; anschließenb letztes hl. Abenbmahl mit Beichte. Oppenrod. 8.45: Gottesdienst; Kollekte für den Gustav-Adolf-Verein. Albach. 12.30: Reforma­tionsfestgottesdienst; Kollekte. Steinbach. 10: Re­formationsfestgottesdienst unter Mitwirkung des Frauenchors; Kollekte. Rödgen. 10: Gottesdienst; Kollekte für den Gustav-Adolf-Verein. Annerod. 13: Gottesdienst: Kollekte für den Gustav-Adolf- Verein. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdiervst unter Mitwirkung des Kirchenchors; Kollekte; 11: Beichte, hl. Abendmahl für die Verheirateten bis zum 40. Le­bensjahr; 13: Kindergottesdienst (1. Abteilung). Kirchberg. 10: Gottesdienst: Kollekte für den Gustav- Adolf-Verein; 11: hl. Abendmahl für die Jugend von Staufenberg; 13.30: Frauentreffen der Ev.-kirchl. Frauenhilfe des Kirchspiels Kirchberg; Prediger Propst Knodt (Gießen): Kollekte; 16: Vortrag von Frl. Wahrenborff. Treis a. d. Lba. 10: Haupt­gottesdienst: Kollekte für den Gustav-Adolf-Verein; Posaunenchor: 13: Feier'zur Eröffnung berFrauen- abenbe bet Ev. Frauenhilfe. Klein-Linden. 9: Gottesbienst unb Feier bes hl. Abenbmahls für alle; Kollekte für ben Gustav-Adolf-Verein; 11: Kinder- gottesdienst. Watzenborn-Steinberg. 10: Haupt­gottesdienst des Reformationsfestes unter Mitwir­kung des Kirchen- und Posaunenchors. Garben- kelch. 10: Gottesdienst. Hausen. 13: Gottesdienst. Lich. 9.15: Beichte: 9.30: Stiftspfarrer Naumann; hl. Abendmahl; 12.45: Kindergottesdienst; 14: Stiftsdechant Kahn. Bettenhausen. 9.30: Haupt­gottesdienst; Kollekte. Langsdorf. 11: Hauptgot­tesdienst; Kollekte. Wiinzenberg. 11: Gottesdienst mit Beichte und hl. Abendmahl für die Alten: Kol­lekte für den Gustav-Adolf-Verein. TraisWün- zenberg. 9: Gottesdienst mit Kollekte für den Gu­stav-Adolf-Verein. Hungen. 9.45: Festgottes­dienst; 19.30: Gottesdienst. Langd. 13: Festgot­tesdienst, anschließend Kindergottesdienst. wir- berg. 10: Gottesdienst; Kollekte. Vettershain. 12.30: Gottesdienst; Kollekte. Harbach. 14: Got- tesbienft; Kollekte. Veilsberg. 19: Gottesdienst; Kollekte. Kirtorf. 9: Kindergottesdienst; 10: Hauptgottesdienst. Ober-Gleen. 13: Hauptgottes.

dienst; 14: Kindergottesdienst. Atten-Vuseck. 9.30: Beichte; 10: Gottesdienst, Feier des hl. Abendmahls. Trohe. 13.30: Gottesdienst.

Dienstag, den 5. November.

Dieseck. 20 Uhr: Ev. Frauenhilfe.

Evangelische Sladlmission (Löberslraße 14).

Sonntag, ben 3. November.

8.30 Uhr: Morgenandacht; 13: Sonntagsschule; 20.15: Evangelisationsvortrag.

Mittwoch, den 6. November.

20.30 Uhr: Bibelstunde.

katholische Gemeinden.

Sonntag, 3. November. 21. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Männer und Jünglinge; 8: Kommunion; Mili- targottesbienft; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: Christenlehre und Andacht.

(Brünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. Hungen. 17.30: Vortrag und Andacht. Laubach. 10: Hoch- amt mit Predigt. Nidda. 8.15: Hochamt mit Pre- btgt. Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt. Llch. 7.30: Hochamt mit Preditzt.

Mittwoch, den 6. November.

Hungen. 7.15 Uhr: Messe.

Neuapostolische Gemeinden.

Händelstraße 1 Ederstrahe 13. Sonntag, den 3. November.

9.30 Uhr: Gottesdienst; 16: Gottesdienst. Mittwoch, den 6. November.

20.30 Uhr: Gottesdienst.

Baptislengemeinde (Gartenstraße 13).

Sonntag, den 3. November.

11 Uhr: Kindergottesdienst; 20.30: Prediger Lotz. Donnerstag, den 7. November.

20.30 Uhr: Bibelbesprechung; Prediger Lotz. Christliche Gemeinde, Zu den Wühlen 2.

Sonntag, 3. November.

10 Uhr: Erbauungsstunde: 15.30: Bibelstunde: 20.30: Evangelisation.

Dienstag, 5. November.

20.30 Uhr: Bibel- und Gebetstunde.

Oefsenklicher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringende» Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Aerzte : Frau Dr. Marx; Dr. Wolf. Zahnarzt: Dr. Kockerbeck.

Apotheke: Pelikan-Apotheke.

M M 2ede bt|orgte Mutter fördert da, Wachstum ihre, Kordes mit Nähr, und Kräftigungsmitteln. Allgemein gilt

hBbB J'*ber,ian dafür besonders geeignet. Man weih auch, dah Kinder diesen noch am liebsten in der Form der wohl-

AisIbB H H TokIIBqIsBBB l$medenl)fn Emulsion zu sich nehmen Ein- Unmenge von Lebertransorten. Emulsionen, sonstigen Mischungen mit 8 SB iS BsqB SBBBBB und diesen und jenen Zusätzen erschweren die Wahl. Entscheidend hierbei ist einzig und allein der

2»®KaMfflBBSBB BBBBBB "starningehatt des betreffenden Präparates Denn nur der Dilamingehalt schützt das Kind vor Rachitis, verleiht wBBBBBwflB W^BBAB Widerstandskraft und fördert das Wachstum. Dieser Vitamingehalt. der heule wissenschaftlich nach einem inter.

MM nationalen Maßstab bestimmt wird, ist von ausschlaggebender Bedeutung für den gesundheitsfördernden Wert »111 des Stärkungsmittels. So besitzt der handelsübliche Medizinayebertran durchschnittlich 70Ö intern. ^-Bitamincinheiten und 50 intern. V-Ditamineinheiten je Gramm. Ähnliche Werte besitzt im allgemeinen der in Emulsionen enthaltene Dorschleberlran.

Scotts Emulsion dagegen wird aus einem Epezial-Dorschlebertran hergestellt, der 1400 internationale ^-Vitamineinheiten und 200 internationale D. Vitamineinheiten je Gramm besitzt. Neben diesem auherordenlltch vitaminreichen Dorschleberlran enthält Scott die deutsche Oualitäts-Emulsion. die auf. bauenden Kalk- und Phosphorsalz«. Deshalb ist Scott seit 60 Jahren berühmt geworden, und deshalb achte man sehr beim Einkauf auf dcn Reichtum an Vitaminen und weise Nachahmungen zurück. Scott besitzt den vitaminreichsten Dorschleberlran in natürlicher, ungefärbter Mischung, ist deshalb preiswert, wohlschmeckend und stets bekömmlich. In der Originalflasche mit 250 Gramm Inhalt schon zu Mark 1.75 erhältlich, während für «inen gröhern Bedarf, insbesondere für eine längere Kur. die wirtschaftlich« Doppelflasche mit 500 Gramm Inhalt zu Mark 3.- zu empfehlen ist. Die seit Jahrzehnten spezialisierte und ständig verbesserte Grosiberstellung im Scott-Haus. Frankfurt a. M.. unter dauernder wissenschaftlicher Kontrolle im eignen Laboratorium gibt die Ge- währ für erstklassige und zuverlässige Verarbeitung. Scott bekommt man in allen Apotheken und Drogerien, bestimmt da wo Ccott-Packungen und das Scott'Farbenprachtplakat mit den zwei Kindern und der Riesenflasche ausgestellt sind. Die Schutzmarke der Scott-Packungen ist der Fischer mit dem Dorsch.

SCOTT