fiapifän Schmehl echätt die Ehrenplakette her 6 tobt Gießen
tragen und durch seine Taten den Namen der Stadt
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Die Ehrenptakeue. (Ausnayme: Neuner, Gieh.Anz.) allen gesungen. Obergebietsführer^Kart^^
Kapitän S ch m e h t.
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Gießen, den 2. November 1935
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In tiefer Trauer: Kath Pech, geb Wagner Familie Willi Wissig Familie Karl Wissig Familie Karl Seipp VI.
Die Pressestelle der Stadtverwaltung teilt uns folgendes mit: , v .. r,
In Anbetracht der großen Verdienste, die sich Kapitän und Oberregierungsrat a. D. Karl Heinrich Schmehl durch seine mutigen Taten zu Wasser und zu Lande erworben hat, hat der Oberbürgermeister der Stadt Gießen am 1. November die- ses Jahres ihm im Namen der Stadt die Ehrenplakette verliehen. Kapitän Schmehl hat als geborener Gießener den Namen seiner Vaterstadt weit über die Grenzen Deutschlands hinaus ge-
Leihgestern. den 1. November 1935.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 3. November, nachmittags 2'/2 Uhr vom Sterbehaus, Schillerstr 8. aus statt.
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Mittwoch, den B.November, abends 8 Uhr, in der Neuen Aula Dichter-Abend: „Dichter und Arbeiter“ Heinrich Lersch*V.".w.,k,. Die Mitglieder des Goethe-Bandes und des Kauf- mä -nische. Vereins erhalten bis zu 3 Plätzen freien Eintritt gegen Rückgabe des Gutscheins Nr. 2 G.B. blauer Gutschein. KV. grüner Gutschein) an der Saalkasse Mitglieder der NSDAP., Kreis Gießen, der NS.-Franenschaft, Kreis Gießen. NS.- Kultnrgemeinde und des Landschaftsbnndes Vo ks- tum und He mat erhalten erinäß gte Eintrittskarten zum Preise von 75 Pfennig gegen Vorzeigen des Mitgliedsausweises. Nlchtmitglieder zu l.oO M. bei Challier und an der Saa kasse. 6316V
Sämtliche Plätze sind an diesem Abend unnnmeriert.
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deutschen Schiffahrt aus, die ihn in alle Erdttetle führte. Besonders bekannt wurde Kapitän Schmehl dadurch, daß er im Jahre 1903 im Hafen von Bombay eine geradezu beispiellose Rettungstat vollbrachte. Dort war der Hansa-Dampfer „Ockenfels in Brand geraten, das Feuer drohte die aus 2000 Kisten Dynamit, 620 000 Dynamitzundern und Spiritusfässern bestehende Schiffsladung zur Explosion zu bringen. Schon war nicht nur die Schiffsbesatzung, sondern die ganze Bevölkerung des Hafenviertels von Bombay in größter Gefahr, als der damalige Erste Offizier Schmehl unter Umsatz seines Lebens das Feuer zum Ersticken hrad)te- Er erlitt dabei schwere Brandwunden. Der frühere Kaiser verlieh dem wackeren Mann dafür den Roten- Adler-Orden. Im Weltkrieg war S ch m e h l zu- zunächst Navigationsoffizier auf Linienschissen, von 1916 bis 1918 war er Erster Offizier an Bord des weltbekannten deutschen Hilfskreuzers „Wolf , dessen abenteuerliche Kaperfahrten im Kriege die ganze Welt in Erstaunen versetzten. Im Reich - wehrministerium war Kapitän Schmehl nach dem Kriege Referent für das Rote Meer, den Indischen und den Stillen Ozean.
Kunst und Wissenschaft.
Oie Musiktage der £>3 in Erfurt.
Dem vom Kulturamt der Reichssugendfuhrung veranstalteten Musikschulungslager der H i t l er - Iu g e n d in Erfurt, das unter dem Leit, wort „Musik im Dolk" stand, folgten als Abschluß drei Musiktage, die mit einer eindrucksvollen Feier eröffnet wurden. Nach feierlicher Blasmusik und dem gemeinsamen Lied „Heiliges Feuer brennt in dem Land" sprach Dr. Z e i 11 e r Worte der Begrüßung. Der Musikreferent der Reichssugendfuh- runq Wolfgang Stumme ging auf Smn und Bedeutung der Erfurter Musiktage ein. Ihr Hauptziel sei. Musik und Volk wieder zusammenzufuhren und die Brücke zu schlagen vom Kunstwerk zum Aufneh-
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Für die wohltuenden Beweise inniger Teilnahme, die uns bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen
Konrad Heinrich Müller
in so reichem Maße zuteil geworden sind, und für die trostreichen Worte des Herrn Planers sagen wir unseren wärmsten Dank
Die trauernden Hinterbliebenen.
Großen-Linden. Leihgestern, im November 1935.
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Gießen zu besonderer Ehre gebracht.
Die Eyrenplakette mit der Urkunde wird in den nächsten Tagen durch den Präsidenten des Deutschen Gemeindetags im Namen der Stadt Gießen überreicht werden.
Kapitän Schmehl, ein geborener Gießener, fuhr 33 Jahre lang zur See, war dann Oberregie- runqsrat des Reichswehrministeriums und schied im vorigen Jahre nach 50jäbriger Dienstzeit aus der
sprach dann über „Junges Werden in der Kunst • Jugend und Musik gehörten zusammen wie Leben und Freude. Das tiefste Erlebnis finde besonders b«< der Jugend seinen letzten und größten Ausdruck uv Lied Arbeit und Kampf, Heimat und Vaterland fan» den ihre größte Sinndeutung im Liede der Jugend. Diese Musiktage sollen aber nicht nur ein Bekenntnis zum Lied sein, sondern auch das ernste Streben der Jugend nach einem höheren künstlerischen Der- ständnis und Schaffen in der Musik bilden und for- dern. Große Aufgaben ständen noch bevor. Die HI. werde sie anpacken mit dem Bekenntnis: Wir wollen mit gläubigen Augen an unsere Arbeit gehen; die nicht mm Werke taugen, soll em Sturm ver- wehen." Mit Schlußmusik und dem gemeinsamen Lied „Nun laßt die Fahnen fliegen" klang die Feier aus. Tleuerscheinungen des Verlages Gerhard Slalling.
Der Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg, kündigt folgende Herbst- und Weihnachts-Neuerscheinungen an: Oberslleutnant Friedrich Altrichter: Das Wesen der soldatischen Erziehung. Werner Beumelburg: Preußische N o v e l l e. Werner Beumelburg: Sperrfeuer um Deutschland. Illustrierte Ausgabe. Johannes Heinrich Braach: Tur Dell. Die Geschichte eines Hechtes. Reinhold Gadow: Gelb oder Weiß am Stillen Ozean? Horst von Metzsch: Schlummernde Wehrkräfte. Neue soldatische Blickfelder. .Hugo Wiest: Heer, Kriegsmarine, Luftwaffe (Die neue Organisation der Deutschen Wehrmacht). Deutscher Wehr-Kalender 193 6. Bear- beitet von Oberleutnant der Luftwaffe Rolf Kuckens und Leutnant Tammo Kückens. „Schriften an die Nation": Kurt Eggers: Vom mutigen Leben und tapferen S t e r b e n. Gerhard Schumann: Siegendes Leben. Joses Magnus Wehner: Geschichten aus der R ho n Hans Friedrich Blunck: Deutsche Schick sal-g-. dichte (neubearbeitete und erweiterte Auslage). Bilderbücher: Hans Friedmann: So Ida- ten! Soldaten! Friedel Wilm: Die ®e< schichte Dom Sorn. Carl Robert Schm'dt-M- Wenz-Vietor: Steig - in, mein Kind! Wir reifen d u rchs Jahr! __
WIESECK
Sonnta g den 3. November
TANZ 04694 bei Gastwirt Wilhelm Dorfeld. Ausins Turnerheim nach Klein-Linden |
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Morgen Sonntag. Anfang 16 Uhr.
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in (Lietzen
(Im Deutschen Volksbildungswerk, Kreis Gießen ) MM im ©intet 1935/36 Alle Vorträge mit Lichtbildern; Donnerstags, abends 8.15 Uhr, in der Universitäts-Aula.
7. November 1935:
Mar Griibl, Neubabelsberg
(5b em al. Leiter der Deutschen Athwvien-Exvedttton:
„Abessinien, Land und Volk."
28. November 1935’
Pros. Dr. Gar! Troll, Berlin:
Die europäischen Kvlonisationsmetboden tn Ostafrika mit besonderer Berücksichtigung des ehemaligen Dentsch-Ostafrika."
(Auf Grund einer Forschungsreise 1933 34.)
12. Dezember 1935:
Dr. Paul Rohrbach, Berlin: „Kamvf um Raum im Pazifik."
9. Januar 1936:
Priv.-Doz. Dr.Jürgen Siebert, Jrankfurt/M.: ..Landeskunde von Siebenbürgen und Forschungen im Bihargebirge."
I Mitgliedskarten (zum freien Eintritt für alle R Vorträge berechtigend); Familien (zwei R Erwachiene und zwei Kinder) 4 RM. R Einzelpersonen 2 NM. Studenten, Milt- R tär, SS., SA., Schüler 1 RM.
Einzel kart en (zum Besuch eines Bortrages)- R 70 Nrn., Studenten, Militär, SS., SA., R Schüler 40 Rvs.
Ermäßigter Preis für NS.-Kulturgemeinde R und NSG. „Kraft durch svreude". 6302 V I
Neuanmeldungen an der Abendkasse. R
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