kommen sie rüber zum Springen. Schar springt gegen Schar. Der Gefolgschaftsführer, der Geldfack und ick bildeten die Gruppe „Stab". 4,40 Meter, das geht schon an. Aber auch hier fehlt noch wie so oft die ausgefeilte Technik. Heini konnte wieder iiverhaupt nicht mit. Er macht uns große Sorgen. Er springt mit Todesverachtung, hat aber weder Kraft noch Geschick. Das muß anders werden.
Dann laufen wir noch eine Stafette. Wie die Wilden sausen wir über den Platz. Ausgepumpt japsen wir am Ziel herum. Und dann nochmal. Aber da ist es aus mit uns.
Noch viel, viel Dienst wird nötig sein, bis alles zur Zufriedenheit klappt. Kahrmann.
Kirche und Schule.
Kreisverbandstreffen Evangelischer Frauenhilfen in Hungen.
i Hungen, 30. Sept. Der gestrige Sonntag vereinte die Evangelischen Frauenhilfen von Muschenheim, Birklar, Langsdorf, Hungen, Münzenberg, Eberstadt, Lick, Nieder ■ Bessingen, Garbenteich, Hausen, Bellersyeim, Ober«Widdersheim, Treis • Horloff, Utphe und der Matthäus- gemeinde Gießen in unserer Stadt. Die Zahl der erschienenen Frauen war so groß, daß unsere geräumige Kirche die vielen Teilnehmer kaum faßen konnte.
Der Gottesdienst begann um 14.30 Uhr und wurde von einem Lied des hiesigen Kirchenchores eingeleitet. Als Festprediger sprach Pfarrer Göbels (Frankfurt a. M.), der an Hand von Apostelgeschichte 16, Vers 13 bis 15, die Frauen eindringlich mahnte, in ihren örtlichen Vereinen das hohe Ziel, unserem Gott zu dienen, stets vor Augen zu halten.
Nach kurzer Kaffeepause, bei der die auswärtigen Teilnehmer Gäste unserer evangelischen Gemeindeglieder waren, begann die Nachversammlung im „Darmstädter Hof". Sie wurde mit dem Lied „Mir nach, spricht Christus, unser Held ..eröffnet. Die Kreisvorsitzende, Frau Kreuder (Gießen), begrüßte die Tagungsteilnehmer, besonders herzlich die Frauenhilfe von Trais-Horloff, die zum ersten Male nach ihrem Anschluß an den Hauptverband Nassau-Hessen einer Tagung beiwohnte. Frau Kreuder gab auch den Jahresbericht. Sodann sprach Frau Ohly (Alsbach a. d. B.) vom Hauptverband über „Die volksmissionarische Aufgabe der Evangelischen Frauenhilfe". Frau Kreuder dankte der Rednerin herzlich für ihre Ausführungen. Für den örtlichen Kirchenvorstand wünsckte Pfarrer Bock der Tagung reichen Segen. Mit dem gemeinsam gesungenen Choral „Lobe den Herrn, meine Seele..." fand die Kreisverbandsversammlung ihren Abschluß.
Einweihung -er wiederhergestellten Kirche zu Sellnrod.
(D Sellnrod, 1. Okt. Unsere Kirchengemeinde hatte am Sonntag ihren großen Tag. Nach Beendigung der fast ein Vierteljahr währenden Arbeiten der Wiederherstellung des Kircheninneren wurde das nunmehr in neuem schmucken Gewände sich darbietende Gotteshaus, das bereits im Jahre 1698 errichtet wurde, wieder einge- weiht und dem gottesdienstlichen Gebrauche neu übergeben.
Zur großen Freude der Ortskirchengemeinde, wie auch zahlreicher Gemeindeglieder aus den Nachbar- aemeinden war Landesbischof Lic. Dr. Dietrich selbst erschienen, um die Weihehandlung vorzunehmen; in tiefer Andacht und ergriffen von der Bedeutung der Stunde lauschte die Menge seiner erhebenden Weiherede. Der Ortsgeislliche, Pfarrverwalter Z u l a u f, der sich mit seinem Kirchenvor- stand um das Zustandekommen der Wiederherstellung sehr verdient gemacht hatte, hielt dann im Weihegottesdienst die Predigt.
Nachmittags fand noch ein Festgottesdienst statt, in welchem der Landesbischof predigte und der Dekan des Evangelischen Dekanats Schotten, Dekan Widmann- Schotten, die Festansprache hielt. In beiden Gottesdiensten wirkten mit der Kirchenchor und der Posaunenchor. Die Beteiligung der Bevölkerung war derart groß, daß die Gottesdienste durch Mikrophon übertragen werden mußten, damit sie auch von der Menge auf dem Kirchenplatz gehört werden konnten, da nur ein Teil in der völlig überfüllten Kirche unterkommen konnte. Nach dem Festgottesdienst richtete der Landesbischof vom Fenster des Pfarrhauses aus noch eine Ansprache an die Gemeinde.
Die Wiederherstellungsarbeiten wurden fast durchweg von einheimischen Meistern ausgeführt. Die Ausmalung hatte in vollendet künstlerischer Weise Kirchenmaler Veite vorgenommen. Die Bauleitung hatte die Zweigstelle Schotten des Hochbauamtes Büdingen. Rühmend darf hervorgehoben werden die große Opferwilligkeit der Gemeindeglieder, ohne die die Wiederherstellung nicht möglich gewesen wäre.
Aus den preußischen Nachvargebieten.
V-Zug überfährt zwei Binder.
Marburg, 1. Okt. (LPD.) Auf der Main— Weser-Bahn zwischen den Stationen Niederwalgern und Niederweimar liefen nachts einige aus der Viehkoppel ausgebrochene Rinder zwischen den Geleisen herum. Ein heranbrausender D-Zug tötete ein Tier auf der Stelle, während ein zweites so schwere Verletzungen davontrua, daß es nach kurzer Zeit verendete. Der Zug mußte auf freier Strecke halten und erlitt dadurch, ebenso wie einige nachfolgende Züge, Verspätung.
Kampf zwischen zwei Hirschen
LPD. Biedenkopf, 1. Okt. In der Nähe des Kreisortes Bellingshausen fand man einen verendeten Zehnender-Hirsch. Wie die nähere Untersuchung ergab, wurde der Zehnender anscheinend durch einen anderen Brunfthirsch beim Zweikampf durch einen Stoß ins Herz tödlich gettoffen.
kreis Wehlar.
O Wetzlar, 2. Okt. An der Provinzialstraße Wetzlar — Butzbach fand die Versteigerung des Obstes statt. Der Ertrag war gering. Lediglich einzelne Bäume waren stark behangen. Die Preise für Aepfel und Birnen lagen zwischen 10 und 12 Mark je Zentner am Baum.
O Krofdorf-Gleiberg, 1. Okt. Am heutigen 1. Oktober traten infolge Erreichung der Altersgrenze zwei Beamte unserer Gemeinde in den Ruhestand: Rektor Adolf Echternacht und Gemeinde-Revierförster Walter Möller. Ersterer aus einer Hunsrücker Lehrerfamilie stammend, kam mit jungen Jahren in den hiesigen Kreis. Er stand zunächst in Lützellinden, dann lange Jahre in Vetzberg. Als im Jahre 1925 durch die Pensionierung des damaligen Leiters unserer Schule, des Rektors P. Hoffmann, dessen Stelle frei wurde, siedelte Rektor Echternacht nach hier über, um die Leitung des siebenklassigen Systems zu übernehmen. Zu. Ehren des jetzt aus dem Amte Scheidenden fand am letzten Schultag vor Beginn der Ferien eine schlichte Aoschiedsfeier der Schule statt, an der Kreisschulrat D e i ß, Vertreter der Gemeinde und des Schulvor
standes teilnahmen. Aus den ehrenden Worten, die an Rektor Echternacht gerichtet wurden, klang die Wertschätzung seiner Persönlichkeit und seiner Arbeit. — Revierförster Walter Möller stammt vom Niederrhein. Schon als junger Forstmann in der Oberförsterei Krofdorf beschäftigt, wählte er sich seine Lebensgefährtin aus unserem Dorfe, was ihn wohl mit bewog, im Jahre 1905 die hiesige vakante Gemeindeförsterstelle zu übernehmen, in der er nunmehr rund drei Jahrzehnte gewirkt hat. Seine hohen forstlichen und jagdlichen Eigenschaften ließen ihn zu einem guten Heger und Pfleger von Wald und Wild werden. Wie sehr beide Pensionäre mit ihrem Wirkungsort verbunden sind, beweist, daß sie ihren Lebensabend hier verbringen wollen. Während ein Nachfolger für Rektor Echternacht, dessen Stelle durch einen Hauptlehrer besetzt wird, noch nicht ernannt ist, ist die Entscheidung über den neuen Gemeinde-Revierförster bereits getroffen. Von den 30 Bewerbern um die ausgeschriebene Stelle wurde Revierförster K. Meyer in Vollnkirchen, Kreis Wetzlar, in Aussicht genommen und zur Bestätigung der Regierung in Wiesbaden vorgeschlagen.
Rodheim a. d. Bieber, 1. Okt. Sein fünfundzwanzigjähriges Ortsjubiläum beging heute der Lehrer Karl I ö ck e l von hier. Herr Jöckel war vor seiner Uebersicdelung nach Rodheim auf dem Westerwald tätig. Die Ueber- nahme seines Dienstes an unserer Schule fällt zusammen mit der feierliche Weihe und Inbetriebnahme des neuen Schulgebäudes, das — nach den damaligen Verhältnissen gerechnet — Anspruch darauf erheben konnte, ein moderner Schülhausbau zu sein. Die Uebernahme des Neubaues durch die Gemeinde aus der Hand des Landrats Daniels zu Biedenkopf erfolgte am 10. Oktober 1910 durch den damaligen Ortsbürgermeister Bechtold. Die Schulleitung lag damals in der Hand des verstorbenen Hauptlehrers H e y m a n n. Inzwischen sind 25 Jahre ins Land gegangen, Jahre von geschichtlichem Geschehen, wie es selten einem Volke beschie- den war. Das steinerne Haus, die Zierde unseres Dorfes, stand und steht unerschütterlich und gereicht, wie es der Sinnspruch' über dem Portal sagt, „den Jungen zur Lehre, der Alten zur Ehre".
Wirtschaft.
Preisklarheit auf dem Gpeisekartoffelmarkt.
Nach der am 1. September erfolgten Kartoffelmarktregelung sind die Speisekartoffelpreise für die Liefermonate September, Oktober und November dieses Jahres auf einer einheitlichen Höhe gehalten. Für jeden späteren Liefermonat ist dagegen ein Zuschlag von 10 Reichspfennig je Zentner vorgesehen, der sich bei Berücksichtigung des Schwundes, der Einmietung- und Lagerungskosten und dergleichen ergibt. Dieser Zuschlag wird also erstmalig für die Lieferungen im Dezember in Anrechnung gebracht und ist bereits bis März 1936 festgelegt. Hierdurch wird dem Erzeuger eine angemessene Entschädigung bei späterer Lieferung gewährleistet, während die Verbraucherschaft dazu angeregt wird, den Winterbedarf möglichst bis Ende November zu decken. Damit wird die in den Vorkriegsjahren allgemein übliche Einkellerung der Winterkartoffel in den städtischen Haushalt gefördert. Es liegt also im Interesse der Haushaltungen, den für die Wintermonate nötigen Kartoffelvorrat zentnerweise einzukaufen, wodurch die Erzeuger von dem Lagerungsrisiko für die eingekellerten Kartoffelmengen entlastet werden. Die Begrenzung der Zuschläge bis vorläufig März 1936 ist deshalb vorgenommen worden, um die Zuschlagsberechnung ab 1. April 1936 den dann herrschenden Marktverhältnissen anzupassen.
Diese Regelung schafft auf dem Speisekartoffel, markt eine Preisübersicht, die bis Ende März 1936 festliegt und den am Kartoffelgeschäft beteiligten Erzeugern, Verteilern und Verbrauchern zugute kommt. Die damit verbundene Preisklarheit legt von vornherein unlauteren Elementen das Handwerk und gibt dem gesamten Kartoffelmarkt, sowie seiner Entwicklung die feste Unterlage, die zur Sicherstellung der Deckung des Kartoffelbedarfs erforderlich ist.
Oie Zndustrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
1136: Herabsetzung des rumän. Dalutazuschlages gegenüber Deutschland.
1137: Einschneidende wirtschaftliche Maßnahmen der estnischen Regierung.
1138: Allgemeine Einkaufsgenehmigungen für Felle und Häute für die Zeit vom 1.10.1935 bis 31. 3.1936.
1139: Zulassung von Luftpostanweisungen nach und aus Australien.
1140: Keine Antwortsckeine nach Brasilien.
1141: Festsetzung der französ. industriellen Kontingente für das 4. Vierteljahr 1935.
1142: Erteilung von Ein- und Ausfuhrbewilligungen für das 4. Vierteljahr 1935 in Oesterreich.
Rindermarkt in Gießen.
Auf dem gestrigen Rinder-Nutzviehmarkt in Gießen standen 427 Stück Großvieh, 112 Fresser und 109 Kälber zum Verkauf. Es kosteten Milchkühe oder hochtragende Kühe 1. Qualität 380 bis 490 Mark, z. Qualität 280 bis 360 Mark, 3. Qualität 150 bis 250 Mark; Rinder Xjährig 100 bis 160 Mark, 2jährig 160 bis 240 Mark, tragend 220 bis 430 Mark; Kalber bis zu 2 Wochen 36 Mark, bis zu 4 Wochen 51 Mark, bis zu 6 Wochen 66 Mark. Marktoerlauf: schleppend. Nächster Markt: 15. Okt.
*
* Konkurse und Vergleichsverfahren im September. Nach Mitteilung des Statistischen Reichsamts wurden im September durch den Reichsanzeiger 202 neue Konkurse — ohne die wegen Massemangels abgelehnten Anträge auf Konkurseröffnung — und 49 eröffnete Vergleichsverfahren bekanntgegeben. Die entsprechenden Zahlen für den Vormonat stellen sich auf 209 bzw. 82.
Rhein-Mainische Börse.
Mttagsbörse: 'Aktien schwach.
Frankfurt a. M., 1. Okt. Die Börse brachte am Aktienmarkt zum Teil empfindliche Rückgänge. Die unruhige internationale Lage verursacht weiterhin stärkste Zurückhaltung. Infolgedessen stand dem herauskommenden Angebot fast keine Aufnahme gegenüber. Bei kleinen Umsätzen ergaben sich durchschnittliche Einbußen von 1 bis 1,50 v. H., einige Spezialpapiere büßten darüber hinaus 3 bis 5 v. H. ein. Die vorliegenden günstigen Nachrichten aus der Wirtschaft, so zum Beispiel höhere Einzelhandelsumsätze und eine weitere Steigerung der Sparkasseneinlagen, blieben ohne Wirkung.
Schwach lagen besonders Siemens mit etwa 166 (171,50), ferner Licht & Kraft mit 131,25 (134,50) und Deutsche Erdöl mit 103,50 bis 104 (107). Montanaktien gingen durchweg zurück, Rheinstahl um 1,13, v. H., Stahlverein, Buderus und Mannes
mann um fe f v, H,, Hoesch verloren etwa 2,25 o. H. und Kali Westeregeln 2,50 v. H. Am Elektromarkt waren noch Schuckert mit minus 1,75 v. H. stärker ermäßigt, während Felten mit 104,75 bis 104,50 verhältnismäßig behauptet lagen. IG. Farben gingen auf 149,65 bis 149,40 (150) zurück, Scheideanstalt blieben mit 236 unverändert. Von sonstigen Werten eröffneten Metallgesellschaft 0,90 o. H., AKU. 0,50 v. H., Deutscher Eisenhandel 0,40 v. H., Aschaffenburger Zellstoff 0,90 v. H., Daimler Motoren 1,50 v. H. und Nordd. Lloyd 0,75 v. H. schwacher. Fester lagen nur Reichsbankanteile mit 173,50 (172,75), Bayr. Motoren blieben auf der ermäßigten Abendbörsenbasis gehalten.
Am Rentenmarkt war die Haltung freundlich, wenngleich größere Umsätze nicht beobachtet wurden. Altbesitz plus 0,13 v. H., 6 v. H. zert. Preußen plus 0,50 v. H., ferner lagen verschiedene (Serien* der Stahlvereins-Obligationen 0,25 bis 0,50 v. H. höher, dagegen gingen 6 v. H. um 0,25 v. H. auf 101,40 o. H. zurück. Späte Schuldbuckforderungen und Kornmunal-Urnschuldung lagen behauptet. Don fremden Werten waren Rumänen gedrückt, 5 v. H. 6 (6,40), 4 v. H. 5,20 (5,25).
Im Verlaufe schwächten sich die Kurse am Aktienmarkt weiter um etwa 0,25 bis 0,50 v. H. ab, insbesondere am Montanmarkt, außerdem gingen IG. Farben auf 149, AKU. auf 51,75, AEG. auf 37,65 und BMW. auf 121 zurück. Siemens blieben zu 166 behauptet. Von den später notierten Werten verloren Zellstoff Waldhof 2,75 o. Sy, Allg. Lokalbahn 1,25 v. H. und RWE. 1 v. Sy Die Umsätze bewegten sich in engsten Grenzen.
Abendbörse schwächer.
Obwohl das Angebot auch heute abend keinen besonderen Umfang hatte, setzten sich die Abschwächungen fort, da dem herauskommenden Material weiterhin keine Aufnahmeneigung gegenüberstand. In Anpassung an die zum Teil wesentlich niedrigeren Berliner Schlußnotierungen überwogen Rückgänge von 0,50 bis 1 o. H., darüber hinaus wurden diese Kurse noch um durchschnittlich 0,25 bis 0,50 v. Sy unterschritten. Lahrneyer ermäßigten sich auf 126 (127), Harpener auf 111,75 (112,65) und IG.-Farben auf 148,75 bis 148,40 (148,75). Die Umsätze blieben allgemein sehr gering. Von Bankaktien gaben Bayr. Hypptheken-Bank auf 85,75 (86) und DD-Bank auf 87,25 (87,50) nach. Der Rentenmarkt hatte bei allerdings nur kleinem Geschäft eine durchaus freundliche Haltung, wobei sich insbesondere wieder für Kom- munal-Umschuldung etwas Interesse zeigte.
U. a. notierten: Altbesitzanleihe 110, 6proz. Stahlverein 101,65, Reichsbahn-VA. 122,65, 5,5prozentige Frankfurter Hypothekenbank Liquidation 100,50, 4proz. Rumänen 5,13, Bayrische Hypothekenbank 85,75, Commerzbank 87,75, DD-Bank 87,25, Dresdner Bank 87,50, Reichsbank 171, Harpener 111,75, Mansfeld 116,25, Hoesch 90, Rheinstahl 105,50, Stahlverein 77,50, Aku 51,50 (Nachbörse 51), Bekula 142,50, JG.-Chemte Basel volleinbezahlte 171.
Frankfurter Obst- und Gemüsemackt.
Frankfurt a. M., 1. Okt. Für Gemüse blieben die Zufuhren stark, besonders von Blumenkohl, Escariol, Spinat, Tomaten, Weißkraut und Wirsing. Das Geschäft konnte im allgemeinen befriedigen, nur Tomaten, Escariol und Weißkraut sind schwer verkäuflich, hierin verblieben auch ziemliche Ueberftänbe. Die Preise haben sich kaum verändert, Weißkraut gab weiter nach. U. a. notierten: Blumenkohl, Stück 15 bis 40, Busch-Bohnen 14 bis 15, Stangen-Bohnen 17 bis 20, Escariol 4 bis 8, Karotten 4 bis 6, Kopfsalat 4 bis 10, Steinpilze 22 bis 25, Pfifferlinge 50, Römischkohl 5, Rote Rüben 4 bis 5, Rotkraut 4 bis 6, Sellerie 10 bis 30, Spinat 4 bis 10, Tomaten I 7 bis 10, II 4 bis 5, Weißkraut 2 bis 3, Wirsing 4 bis 6, Zckiebeln 5 bis 6.
Der O b st m a r k t verzeichnete gute Zufuhren von Aepfeln und Birnen, Zwetfchen sind ausreichend angeboten. Bei unveränderten Preisen war die Nachfrage befriedigend. Besonders gute Auslesen erzielten Preise über Notiz. U. a. notierten: Aepfel I 18 bis 25, II 12 bis 16, Falläpfel 5,5, Goldparmänen I 22 bis 25, Alexander 18 bis 20, Schafsnase 10 bis 14, Tiroler Goldparmänen 28 bis 33, Birnen I 18 bis 22, II 12 bis 16, Kochbirnen 5 bis 8, Gellert I 22 bis 25, Dr. Lucius 22 bis 25, Gute Luise 16 bis 22, Pfirsiche 15 bis 25, Preißel- beeren 30 bis 35, Quitten 12 bis 18, Trauben 13 bis 14, holländische 37 bis 40, italienische 15,5 bis 17, spanische 20 bis 24, griechische 24, Walnüsse 28 bis 40, Paranüsse 45, Zwetscyen 18 bis 20.
Kirchliche Nachrichten.
Katholische Gemeinden.
Donnerstag, den 3. Oktober.
Gießen. 17.30 Uhr: Beichte; 18: Rosenkranz- andacht.
Freitag, den 4. Oktober.
Gießen. 6.45 Uhr: Segensamt; 20: Rosenkranz- andacyt. — Dich. 6.15: Segensmesse.
Samstag, den 5. Oktober.
Gießen. 18 Uhr: Rofenkranzandacht.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M
Berlin
Datum
30.9.
30 9.
1.10.
Banknoten.
o
10,25
7
7
0
, 0
12
, 0
10
0
0 0
0 5
0
62,99
81,00
33,71
Schluß« hirt
SchuckertLCo. ...
Siemens L Halske. Lahmeyer L Lo. ..
A.E.». Bekula
Schluß- hird
Buderus
Deutsche Erdöl
Geilenkirchen«
*% beegl. Serie II.............
5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4V,°/i>Rumän.vereinh.Ren«ev.lSlö 4% Rumänische vereinh. Rente ..
2 V«% Anatolier ..............
27,25
1,4
9,15
9
Elektr. Lieferungögesellschaft... 5
Licht und Kraft ...........6%
Felten & Guilleaume 0
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 6
Rheinische Elektrizität ........6
Rhein. Wests. Elektr 6
27
1,4 S
8,8
9
10,25
Echlußk. Mittag- börse
1,4 9
Hamburg-Amerika-Paket Hamburg-Südam. Dampfschiff. Storddeutscher Lloyd .........
A.G. für Berkehrswesen Akt. .. Berliner Handelsgesellschaft ... Commerz, und Privat-Bank ... Deutsche Bank und DtSconto-
Gesellschaft...... ......
Dresdner Bank
Reichsbank .......... :
27
1,4
9
8,8
8,9
10
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. ZIL
4% Oösterreichische Goldrente.... 4,20% Oesterreichlsche SUberrente 4% Ungarische Goldrente----- .
4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4V,% desgl. von 1913..........
6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie 1.....................
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o.H., Lombardzinsfuß 5 v.H.
Harpener...................O
Hoesch Eisen—Köla-Neuess« .. O
Äse Bergbau ...............6
ylje Bergbau Genüsse 6
Klöckner»erke....... tH
Mannesmann-Röhrea ....... 6
ZS 2,458 42,00 54,49 12,205 16,385 168,50
19,54 61,31
Schlüße Abend- börse
1.10.
Frankfurt O.5JL
Berlin
Schlußkurs
Schloßt. Abend- börse
Schlußkurs
Gchlußk. Mittagbörse
Datum
30-9
1.10.
30 9
1.10.
6% Deutsche ReichSanlethe v. 1927
100,13
100
100,25
100,25
4% Deutsche ReichSanl. von 1984
96,75
96,75
96,75
96,75
bVt% Doung-Anleihe von 1930 ..
100,75
100,5
101
101,5
Deutsche Anl.-Ablös^Schuld mit Auslos.-Rechten .............
110
110
110
110
4l/i% Deutfche Reichspostfchatzan- Weisungen von 1934, I.......
100,25
100,3
100,25
100,25
6% ehem.8% Hess. BolkSstaat 1929 trückzahlb. 102%)............
96
96
_
96,5
4%% ehem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12........
96,13
96,13
96
6y,% ehem. Hess. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Ltaui ...
100,13
100,5
—
—
iW/o ehem. 8% Darmst. Komm.
Landesb.Goldschuldverschr. R.6
91,75
_
__
Oberhessen Provtnz-Anlethe mit AuSlos.-Rechten .............
-____
_
Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mü Auslos.-Rechten
113,5
113,25
113,25
113,5
*¥2% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
96,25
96,25
ehem. 4y,% Franks. Hyp^
Bank-Ltqu.-Psondbriefe.......
100,4
100,5
6Vi% ehem. 454% Rheinische Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpfe.....
100,65
101
100,75
101
4%% ehem. 8% Pr. Landespfand.
briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
87
97
97
97
<¥>% ehem. 7% Pr. Landespfand.
briefanst., Gold Komm. C6LV1
Steuergutsch.BerrechnungSk. 35-89
97 107,3
97 107,25
97
107,3
97
107,25
Frankfurt a. TR.
Serfln
Schluß. kurS
Gchlußk. Abendbörse
Schluß- kurS
Gchlußk. Mittag, börse
Datum
30 9.
1.10.
30-9.
1.10.
Marisfelder Bergbau ..
M M M » M
.. 8
118,25
116,25
117,75
116,5
Kokswerke...........
.. 6
116
112,5
Phönix Bergbau......
.. O
——
Rheinische Braunkohlen
* • * e
. 12
216
215
215
215
Rheinstahl...........
8 V,
107,65
105,5
107,5
106
Vereinigte Stahlwerke.
.. O
80
77,5
80,25
77,9
Otavt Minen ........
.. 0
19
18,75
18,65
18,5
Kaliwerke Aschersleben.
.. 6
131,5
130,5
Kaliwerke Westeregeln.
.. 5
122,5
—
103
Kaliwerke Salzdetfurth
1¥i
—
184,75
184,75
9- G. Farben-Jndustrie
.. r
150
148,5
149,9
148,75
Scheideanstall........
.. e
236
236
-1—
——
Goldschmidt .........
■ * Ä ■ ■
.. 0
106,75
106
106,75
105,5
Rütgerswerle ........
.. 4
114,5
114
114,13
112,5
.. 4
105,9
104
105,5
104
Philipp Holzmann ....
•• 0
90,75
91
91
90,5
Zementwerk Heidelberg Eementwerk Karlstadt..
fr
116
116,25
— -
.. 4
132
131,75
—
*—
Schultheis Patzenhoser
•• 4
__
—
105,65
103,25
Aku (Allgemeine Kunstseide)
.. 0
52,5
51,5
52,65
51,5
Bemberg............
.. 0
107
107
107
107,5
Zellstoff Waldho,.....
.. 0
111,75
109
111
108
Zellstoff Aschaffenburg
.. 0
82,9
82
82,75
81,5
Daimler Motoren.....
.. 7
.. 0
95,75
94
127
95,5
125,5 94
Deutsche Linoleum ....
.. t
147,5
147
148,25
147
Orenstein L Koppel ...
.. 0
80,13
79
Westdeutsche Kaufhof..
.. 0
26,5
25,5
25,9
25
285
Chade ...............
.. 0
285
285
285,5
Aerumulatoren-Fabrik.
. 12
—
176
175
Conti-Gummi........
.. 8
152,25
150,5
—
151
Gritzner.............
.. O
28,65
28
29
28,5
Mainkraftwerke Höchst a,®L.
•• 4
94
—
—
Süddeutscher Zucker ..
.. •
208
208
—
208,5
30. September
1 .Oktober
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
I Brief
Buenos Lire-
0,681
0,685
0,681
0,685
Brüssel ...
41,99
42,07
42,00
42,08
Rio de Jan
0,142
0,144
0,139
0,141
Sofia ....
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen
54,50
54,60
54,48
54,58
Dgnzig...
46,82
46,92
46,82
46,92
London...
12,205
12,235
12,20
12,23
HelsingforS
5,375
5,385
5,375
5,385
Paris ...,
16,375
16,415
16,375
16,415
Holland ..
168,28
168,62
168,24
168,58
Italien...
20,30
20.34
20,30
20,34
Japan....
0,719
0,721
0,715
0,717
Jugoslawie
5,654
5,666
5,664
5,676
Oslo.....
61,28
61,40
61,26
81,38
Wien.....
48,95
49,05
48 95
Lissabon..
11,06
11,08
11,06
1L 08
Stockholm.
62,92
63,04
62,90
63,02
Schweiz ..
80,61
80,97
80,86
81,02
Spanien..
33,93
33,99
33,93
33,99
Prag.....
10,275
10,295
10,285
10,305
Budapest .
——
——
Reuyork..
2,486
2,490
2,486
2,490
—
6,05
6,4
6,1
—-
9,65
9,85
9,75
5,25
5,13
5,25
5,13
39,25
39,75
39
37,75
15,25
15
15,5
15
——
——
27,13
27,25
17
16,4
16,75
1 )
77
75
76,75
75,25
110,75
110,25
110,25
110
88,75
87,75
88,75
87,75
89
87,25
89
87,5
89
87,5
89
87,5
172,75
171
173,5
171,65
38,9
37
38,65
36,65
143-5
142,5
143,4
142,65
112
110
111.75
108,75
134,5
131,25
135,25
131,5
104,75
104,25
104,9
102,25
123
120,5
123
121,13
—
135
——
135
123,25
120,75
123,75
120,65
121
118
120,75
118,4
171,5
166
170,25
165
128
126
128
.127
101,25
100,4
101,25
99,75
107
103
106,75
103,5
112,5
111,75
112,65
112,65
93,25
90
93,25
90,25
- --
—
« 1 ■«
125,5
123,5
125,25
123
91,25
88,75
91,25
88,75
86,13
84,75
86,13
84,25
Berlin, 1 .Oktober
Geld
Amerikanische Noten..............
2,438
Belgische Noten..................
41,84
Dänische Noten .................
54'27
Englische Noten .................
12,165
Französische Noten...............
16,325
Holländische Noten...............
167,82
Italienische Noten................
19,46
Norwegische Noten ..............
61,10
Deullch Oesterreich, i 100 Schilling
Rumänische Noten...............
—
Schwedischs Noten...............
62,73
Schweizer Noten.................
80,68
33,57
Ungarische Note»................


