Ausgabe 
2.10.1935
 
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5612D

Am 29. September entschlief in Betzdorf unser lieber Alter Herr

Bibliotheksdirektor i. R.

Geh. Heirat Prof. Dr. Herman Haupt

Ehrensenator der Universität Gießen.

Gießen, den 2. Oktober 1935.

Die G. B. Germania

I A.: Karl Weigand J2c>- F.-V.

Oer Bückeberg

Kunst und Wissenschaft

lerer wieder-

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Oer deutsche Bauer beteiligt sich | am 6. Oktober am Erntedanktag I auf dem Bückeberg bei Hameln. I

9!och stehen mir unter dem gewaltigen Eindruck des Reichsparteitages dem Fest unserer wieder­errungenen Wehrfreiheit. Und schon wieder rüstet sich das deutsche Volk zu einem großen Staatsakt zu dem Erntedankfest auf dem Bücke­berg, das unter dem Zeichen unserer N ähr frei - Helt stehen wird. Die große Erzeugungsschlacht unseres Bauerntums ist siegreich geschlagen worden. Unabhängig und in seinen wichtigsten Lebens­belangen gesichert, steht das neue Deutschland im Vollgefühl seiner Kraft, um der Gottheit und dem von ihr geschenkten Führer für das Befreiungswerk zu danken.

Mtiirpeiiide Vorstellungsring: Deutsche Bühne Beginn der

Wintersvielzeit am 21. Oktober. Die Borstell. am 5. u. 7. Oft. find, noch nicht statt.

Svrelplan: Montag, 21. Oft. Samstag,26.Ok. DerPrinzvonöomhurg

So ist aus dem uralten und schlichten Erntedank­fest unserer Bauern der große oolksumfassende Feiertag der Nation erstanden, der nun zum dritten Male auf dem Bückeberg seinen kul-

kenhanfes mußte von den kranken geräumt wer­den. Erst in den Morgenstunden gelang es, des Feuers Herr zu werden. Der Einsatz fast aller War­schauer Feuerwehrzüge Hal ein Ueberspringen der Flammen auf die übrigen Gebäude der Universität und auf das Rochus-Krankenhaus verhindert.

Die Deutfchlandreife polnischer Skudenlenführer.

Die Reichsführung der Deutschen Studentenschaft veranstaltete für die zum Abschluß ihrer Deutsch­landreise in Berlin weilenden Vertreter der Polnischen Studentenliga einen Empfangsabend, auf dem Rkichsführer Feickert und Staatssekre­tär K u n i s ch die ausländischen Gäste begrüßten. Die polnischen Studentenführer haben nach Besich­tigungen in Breslau und Dresden an einem fünf­tägigen deutsch-polnischen Gemeinschaftslager in Blankenburg (Thüringen) teilgenommen und dann Weimar, Nürnberg, München, Oberbayern und Wittenberg Besuche abgestattet. In Berlin sind nach einer Kranzniederlegung am Ehrenmal für die nächsten Tage Besichtigungen von Arbeitsdienst­lagern und HJ.-Einrichtungen sowie ein Ausflug "ach Potsdam vorgesehen. Die polnischen Studen­tenführer sprechen sich höchst anerkennend über die Aufnahme durch ihre deutschen Kameraden aus. Die Höhepunkte der Reise bedeuteten für sie neben dem gemeinsamen Lagerleben mit ihren deutschen Kameraden der Besuch im Thüringischen Landes- rasseamt in Weimar und die Besichtigung der so-

Hochfchulnachrlchlen.

Infolge Erreichung der Altersgrenze wurden die folgenden ordentlichen Professoren von ihren amt- llchen Verpflichtungen entbunden: an der Univer- sttät Berlin Geheimer Hofrat Prof. Dr. O n ck e n (Neuere Geschichte), ferner Prof. Dr. Schöttler (Veterinärklinik), Prof. Dr. S ch r o e t e r (Chemie) unb Geheimer Regierungsrat Prof. Dr. Schu­macher (Volkswirtschaftslehre); an der Universität Bonn Prof. Dr. Pflüger (Physik), Geheimer Regierungsrat Dr. Remy (Boden- und Pflanzen­baulehre) und Prof. Dr. Sobotta (Anatomie); an der Universität Breslau Professor D. Dr. S t e u ernagel (Altes Testament); an der Uni- versttat Frankfurt Prof. Dr. Schnaudigel Augenheilkunde) und Prof. Dr. zur Straßen (Zoologie); an der Universität Göttingen Prof. Dr. R l e ck e (Dermatologie) und Geheimer Justiz- rat Prof. Dr. Schoen (Oeffentliches Recht); an der Universität Hamburg Prof. Dr. Schott- ($!lncrce Medizin); an der Universität Munster Prof. Dr. Rosenfeld (Strafrecht) und PiDf. Dr. Schone (Klassische Philologie); an der Technischen Hochschule Berlin Prof. Dr.-Jna. P o l z l g (Hochbau); an der Technischen Hochschule m Braunschweig Prof. Dr. Stubbe (Bau­kunst).

Anno 1284

Am Sage Johannis et Pauli War der 26. Junii

Dorch einen Piper mit allerley Farwe beklebet

Gewesen Kinder verledet Binen Hameln geborn To Calvarie bi ien Koppen verloren.

Dor 651 Jahren war es, als die waffenfähige Jugend von Hameln in der furchtbaren Schlacht am D e ift e r von den Landsknechten des Min­dener Bischofs niedergeschlagen wurde. Am frühen Morgen waren sie frohgemut mit einem flötespielen­den, buntgekleideten Spielmann aus den Toren der Stadt gezogen, und schon am Abend färbte sich die deutsche Heimaterde rot von ihrem Blute. Reiche deutsche Muttererde, vollgesogen mit einer Flut vom Herzblut deiner besten Söhne du bist in Wahr­heit das Heilige Land der Deutschen.

Die Märchen sind ein fließender Born, aus denen das heilige Vermächtnis der Vergangenheit hervor­quillt. Hier ist es der um seinen Lohn geprellte Rattenfänger, der die geschichtlich erschlagene Jugend in der Sage als Kinder in die dunkle Ber­gestiefe verbannt. Aber nur verbannt sind sie im Schoße des Berges und warten auf den Tag ihrer Wiederkehr auf die Zeit der Reife, wenn der Samen aus dem Herzblut deutscher Söhne aufbricht zu der letzten großen zu der endlichen Befrei­ungstat.

Die Sage ist in Erfüllung gegangen Deutfchland ist frei! Der Berg hat sich auf­getan und die eingeschlossenen Hoffnungen freige­geben. In Deutschlands Größe und Einheit finden sie ihre volle Erfüllung. Jedes Jahr werden neue junge Geschlechter am Bückeberg antreten und den Treuschwur für Volk und Heimat ablegen. Geschlecht um Geschlecht.

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Das Warschauer Zoologische Museum eingeäschert.

Auf dem Grundstück der Warschauer Univer­sität brach Feuer aus, das in kurzer Zeit großen Umfang annahm. Das. Gebäude des Zoologi­schen Museums, das eine Fülle außerordent­lich wertvoller Sammlungen und viele Präparate enthält, ist fast völlig ein Raub der Flam­men geworden. Das Feuer, das vermutlich in der Trocknerei ausgebrochen ist, in der sich etwa 30000 Tierhäute befanden, fand reiche Nah­rung an den holzgestellen, Regalen, Tischen, Schränken ufw. Als die Flammen den Dachboden erreichten, explodierten die zahllosen Spiritnsgesäße mit Präparaten. 3n dem neben dem brennenden Zoologischen Museum gelegenen Rochus-Krankenhaus entstand unter den Kranken e i n e p a n i k, da sie unmittel­bar vor ihrem Fenster gewaltige Flammen empor- schlagen sahen. Eine Reihe von Sälen des Kran-

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Belgische Autohändler besuchen Rüsselsheim.

1 Die deutsche Automobilindustrie pflegt ihre Am, 1 landsoerbindungen besonders durch planmäßige Festigung des persönlichen Kontaktes mit ihren Händlern. Muß doch der Händler im Ausland nicht nur von dem Fabrikat, das er vertreibt, son. bern vok allem auch von dessen Heimatland üben <?eugt sein. Und das waren die 40 Opelhänd, l e r Belgiens, als sie dieser Tage in Beglei, jung ihrer Angehörigen die gewaltigen Werksan. lagen der größten europäischen Automobilfabrik besuchten, als sie mit eigenen Augen sahen, daß vle Zeitungen doch die Wahrheit geschrieben hatten, wenn sie 400 Wagen als die Rüsselsheimer Tages­produktion nannten, und daß wirklich alle zwei Minuten ein fertiges Automobil das Montage, band verließ. Sie konnten sich davon überzeugen, daß die Absatzkurven seit zwei Jahren unaufhaltsam in die Hohe gegangen sind und weiter ansteigend tote horten staunend, daß Opel die gesamte Bor« lahrsproduktion (72 061 Wagen) in diesem Jahre bereits Anfang September erreicht hat, und daß die übrige deutsche Automobilindustrie in zwei bis örei Wochen ebensoweit sein wird. Sie erfuhren, daß über 40 v. H. aller in Deutschland erzeugten 3fmrei. Dattel der exportierten Automobile aus Rüsselsheim stammen. Die Belgier, die etwa 10 d. H des gesamten Opel-Exports aufnehmen, fuh«' ren begeistert m ihre Heimat zurück, begeistert über bie allenthalben spürbaren Anstrengungen, mit de- nen das neue Deutschland seine Wirtschaft wieder aufbaut, und über ein Deutschland voller Einig- feit und Arbeitsfreude,, wie sie es sich so nicht vor- gestellt hatten.

Ein Dorf in den französischen Alpen eingeäscherl.

Eine F e u e r s b r u n ft hat bas Alpendorf Dulles bei Grenoble heimgesucht. Binnen kurzer Zeit waren 17 Häuser und die Kirche ein Raub öer Flammen. Die Ortschaft besaß weder eine Feuerspritze noch Wasser zum Löschen, und die Feuerwehr der nächsten größeren Ortschaft und Truppen aus Grenoble, die in Autobussen heran* Zeholt wurden, konnten nur mit Mühe an das am Bergabhang liegende Dorf heran, zu dem keine fahrbare Straße führt. Das Feuer breitete sich mit ungeheurer Schnelligkeit aus, und fand in den Holzhäusern und im Heu auf den Böden reichlich Nahrung. Fünf Häuser stehen noch. 11 Familien mit insgesamt 36 Personen sind obdachlos geworden. Der Sachschaden wird auf eine Million Franken beziffert.

Zwei Millionen Bananenbäume auf Jamaika entwurzelt.

2htf der Insel Jamaika wurden durch heftige Sturme zwei Millionen Bananenbäume entwurzelt. Die Stürme werden als Vorläufer eines Wirbelsturmes angesehen, gegen den auch Vahama-Jnseln und auf Kuba bereits Vor­sichtsmaßnahmen getroffen wurden.

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des Reichswellerdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

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Deutsche Segelflieger in Japan.

Die deutschen Segelflieger Wolf Hirth, Stolz : und Bauer trafen Mittwochmorgen in Tokio ein. Mit einem feierlichen Empfang wurden sie von der japanischen Segelflieger-Vereinigung, von Ver­tretern der deutschen Botschaft und der deutschen Kolonie begrüßt. Hirth betonte in einer Ansprache, daß er und seine Begleiter über den herzlichen Empfang begeistert seien und daß sie sich bemühen würden, durch ihre Vorführungen mit ihren Segel­flugzeugen aus Deutschland in Japan viel Freunde und Anhänger der Segelfliegerei zu werben. Auch die japanische Presse begrüßt die deutschen Segelflie­ger und erwartet durch die Vorführungen der Deut­schen eine Befruchtung des japanischen Segelfluges.

Zugzusammenskoß an der polnisch-rumänischen Grenze.

Ein polnischer Zug von K u t y an der ostgalizisch- rurnanischen Grenze nach dem gleichfalls an der Grenze gelegenen Ort Sniatyn, der eine Strecke öer r u mänischen Eisenbahn zu passieren hat, stieß auf der Grenzstation mit einer rumä­nischen Lokomotive zusammen. 60 Insassen des pol­nischen Zuges wurden verletzt, darunter acht sehr schwer. Wie die erste Untersuchung ergab, war der Maschinist der rumänischen Lokomotive schwer betrunken.

Blutige Winzerunruhen auf der griechischen Insel Lenkas.

Auf der griechischen Insel Leukas kam es zu blu­tigen Winzerunruhen. Viertausend Winzer, in der Mehrzahl bewaffnet, gingen gegen die Poli­zei vor und setzten die Vertreter der Behörden in der Hauptstadt der Insel ab. Militär und Gendar­merie, die aus Preveza entsandt wurden, um die Ordnung wiederherzustellen, wurden von den Auf­ständischen mit Schüssen empfangen. Bei dem Zu­sammenstoß wurde ein Zivilist getötet und drei Soldaten sowie viele Zivilisten verwundet. Die Regierung will den Forderungen der Winzer nach­geben, und hofft auf baldige Beilegung des örtlichen Aufstandes.

Degen Mordes zum Tode verurlellt.

Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Cnnulat hatti die Bäuerin, bei der er (Betreibe gestohlen yach und deren Aussagen wegen dieses Diebstahls ihn eine erhebliche Zuchthausstrafe eingebracht hatte« mit Rehposten und Schrotkugeln durch das ge fchloffene Fenster in ihrer Wohnung erschösse« Trotz seines heftigen Leugnens konnte er des Mor des überführt werden, da bei den Ermittlungei feftgestellt wurde, daß die zum Morde benutzte! Patronen mit Zeitungsstücken gestopft waren, di, nachweislich aus dem Besitz von Ennula stammten.

Aussprache über aktuelle Fragen des deutschen Musiklebens bei Reichsminister Dr. Goebbels.

Der Reichsminister für Volksaufklärung und Pro­paganda Dr. Goebbels empfing den Präsiden­ten der Reichsmusikkammer Professor Dr. Peter Raabe und den Leiter des Berufsstandes der deutschen Komponisten Professor Paul Graener zu einer längeren Aussprache über einige aktuelle Fragen des deutschen Musiklebens. Hierbei betonte Dr. Goebbels, daß in der natio­nalsozialistischen Kunstpolitik dem Leistungs- prinzip in jedem Falle Geltung verschafft wer­den müsse. Wo diesem Grundsatz aus mißverstande­nen Rücksichten zuwidergehandelt werde, müssen die staatlichen Organe der Kulturpolitik sich nachdrück­lichst dagegen wehren. Im Vordergründe jeder Be­urteilung hat die künstlerische Leistung zu stehen. Unberechtigte Ansprüche und Eingriffe in das Kunstleben müssen zurückgewiesen werden. Reichs­minister Dr. Goebbels stimmte den Vorschlägen Pros. Raabes auf Beseitigung gewisser organi­satorischer Hebertreibungen und auf eine erweiterte Pflege ernster Musik im Rundfunk zu, ebenso der Anregung Professor Graeners auf stärkere Berücksichtigung des zeitgenössischen Musik­schaffens, besonders in den staatlichen Opernhäusern.

Gründung der Akademie für Landesforschung und Reichsplanung.

DerVölkische Beobachter" berichtet aus München: 3m Einvernehmen mit den zuständigen Stellen wurde die Akademie für Landesfor­schung und Reichsplanung gegründet. Ihr ist die Aufgabe übertragen worden, die deutsche

Forschung unter einheitlicher Führung in den Dienst der Raumplanung zu stellen. Der Stellvertreter des Führers hat feinen Beauftragten für das Siedlunas- und Planungswesen, den Leiter des Reichsheim- ftattenamtes, Pg. Dr. Ludovici, zum Präsiden­ten der Akademie ernannt.

tischen Höhepunkt finden wird. Voller Stolz kann das Volk auf den beispiellosen Erfolg seiner ge­waltigen Friedensarbeit in den vergangenen drei Jahren zurückblicken.

Dankerfüllt brechen nun unsere Bauernscharen auf zur Wallfahrt nach dem Bückeberg, zur großen Heerschau des Nährstandes auf jenem Berge, der sich inmitten einer u rb e ut = f cf) en Landschaft erhebt. Hier schlägt das deutsche Herz freier, hier und überall, wo sich deutsche Heimat offenbart, wo keine Mauern und Schornsteine regieren.

Der Bückeberg ist zum geschichtlichen Mittelpunkt für die Zukunft geworden. Wuchtig ragt aber auch fein Massiv in die deutsche Vergangenheit. An die älteste Tat germanisch-deutscher Einigkeit mahnt uns die unweit gelegene Heimat Hermann des Cheruskers. Und auf der anderen Seite tritt uns die Gegenwart in der unten liegenden Hei - mat Horft Wessels entgegen.

Bis vor drei Jahren wußten selbst die Einheimi­schen kaum, daß auf den Landkarten die Bergnase bei dem Dorfe Ohsen den Namen Bückeberg führte. Bekannt war dagegen, daß der 30 Kilometer nörd­lich gelegene Höhenzug den gleichen Namen führt, und daß danach die nahe Stadt Bückeburg be­nannt worden ist.

Aus längst verklungenen Zeiten tritt eingebettet in den Mantel der Sage mit dem Bückeberg auch der Blankschild der benachbarten Rattenfängerstadt Hameln hervor:

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Das Schwurgericht in Insterburg verurteilte den Martin E n n u l a t wegen M 0 r d e s an der Bäue- ycu3 rtn Pötschat zum To d e und zum dauernden I Stunden.

Das Zentrum des großen, über dem Ozean lie­genden Tiefdruckgebietes, das schon seit Wochen unser Wetter beherrscht, verlagert sich jetzt mehr und mehr nach Mitteleuropa. Dadurch kommen wir zu­nächst ganz in den Bann der um das Tiefdruck­zentrum kreisenden Teilstörungen und werden sehr unbeständiges Wetter mit häufigen Regenfällen, teil­weise auch gewittriger Natur, und zunehmende Ab- kuhlung bekommen. Dann wird sich eine allgemeine Umgestaltung des Wetters anbahnen, die aber frü- heftens zum Wochenende hin bemerkbar wird.

Aussichten für Donnerstag: Bewölkt bis bedeckt, vielfach Niederschläge, bei vorerst noch westlichen Winden weiter zunehmende Abkühlung

Lufttemperaturen am 1. Oktober: mittags 13,6 Grad Celsius, abends 9,9 Grad; am 2. Oktober: morgens 9,1 Grad. Maximum 14,5 Grad, Minimum 7,8 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 1. Oktober: abends 12,9 Grad; am 2. Oktober: mor­gens 11,5 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 4,2

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