entsprechend gut.
Sinndeutung des
Der stellvertretende Kreisführer Dr. 5 ie ger f
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Paul Hörbiger
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Älla Anzeigen-Aktiengefellschast
Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen und Zeitschriften
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Weitere Hauptr.: Harald Paulsen, Jakob Tledtke, Erika Crlttssner.
Im Beiprogramm:
1.Variet6-Kurzfilm; 2. Brandenburg, Kulturfilm
schäft, der Worte „Frisch, fromm, fröhlich frei und mit dem Wunsche, daß der Tag für jeden, der ihn miterleben dürfe, einen feinen Trunk aus heiliger Quelle der Heimat bedeuten möge, daß jedermann Kraft gewinnen möge für die Arbeit zum Wohle des Volkes und Vaterlandes, schloß Dekan Widmann seine Ansprache. Gebet, Segen, Vaterunser und der gemeinsam gesungene erste Vers des Liedes „Ein feste Burg" beschlossen die Morgenfeier.
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226370
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Gewinnauszug
5. Klasse 45. Preußisch-Süddeutsche (271. Preuß.) Klassen-Lotterie
In der heutigen Vormitta^ziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
Der zweite Tag. — Sieg der Schweden.
Als am Sonntag der Fünfländerkumpf der Leichtathleten in Berlin fortgesetzt wurde, war das Poststadion mit etwa 35 000 Zuschauern bis auf den letzten Platz ausverkauft.
Im Gesamtergebnis siegte Schweden nut 56 Punkten vor Deutschland mit 52,5 Punkten, Ungarn mit 40 Punkten, Japan mit 33 Punkten und Italien mit 26,5 Punkten.
Zunächst konnten am zweiten Tage die Deutschen die Führung noch behaupten, aber durch den Sieg von Andersson im Diskuswerfen mit 52,12 Metern und die zweiten Plätze von Areskoug im 400- Meter-Hürdenlauf hinter dem ungarischen Sieger Kovacz (53,6), von Wennberg im 800-Meter»Lauf hinter dem Italiener Lanzi (1:52,2), Lindblad im Stabhochsprung hinter dem Japaner Nishida (4,30 Meter) und Andersson, der zusammen mit Joch (Deutschland) 14,86 Meter im Dreisprung hinter dem Japaner Oshirna (15,29 Meter) erreichte, hol- ten die Schweden gewaltig auf. Dazu kam, daß der 100-Meter-Lauf von dem Japaner Suzuki in 10,6 vor Sir (Ungarn) in 10,6 (Brustbreite zuruck), Strandberg (Schweden) in 10,7 und Leichum (Deutschland) in 10,8 gewonnen wurde. Schaumburg belegte im 1500-Meter-Lauf den zweiten Platz in 3:55,2 hinter dem Italiener Beccali in 3:54. Die 10 000 Meter nahmen für Deutschland einen unerwarteten Ausgang, denn Haag stürzte und lief die letzten Runden nur noch hinterher. Hier siegte der Japaner Murakoso sicher in 32:44 vor dem Italiener Lippi. Durch den Sieg im Hammerwerfen von Jansson mit 51,76 Meter vor Blask mit 51,66 Meter, der damit einen neuen deutschen Rekord erzielte, und in der 4X400-Meter-Staffel in 3:14,2 vor Deutschland in 3:16 und Ungarn in 3:18,2 stellten die Schweden den Endsieg her.
Die Südwest-Leichtathleten bestritten am Sonntag einen Länderkampf gegen Luxemburg in Luxemburg. Die Vertreter des Gaues Südwest landeten einen klaren und einwandfreien Sieg mit 15% zu 42^ Punkten.
Hans Gtuck gewinnt den „Großen Berapreis" von Deutschland.
Am Schauinsland im Schwarzwald wurde am Sonntag der Große Bergpreis von Deutschland ausgetragen. Hans Stuck auf Auto-Union gewann ihn in der Tagesbestzeit von 85,6 Stundenkilometer knapp vor dem Engländer Seaman.
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Sn der heutigen Nachminagsziehung wurden Gewinns über 150 M. gezogen
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122379 212715 22952t
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Gewinne zu je
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verherrlichte.
Oie Wettkämpfe.
Anschließend traten die Riegen zu den Wettkämpfen an. Der Wiesenplan gab die Sprunggruben her, die Laufbahnen, die Plätze für Kugel- und Steinstoßen usw. Ueberall bewegten sich Turnerinnen und Turner in herrlicher freier Natur und mancher der Teilnehmer wird dabei seine Heimat neu erlebt haben. Die Dreikämpfe der verschiedenen Stufen vollzogen sich sehr rasch und konnten noch vor der Mittagspause beendet werden. Die Jugend verschiedener Altersklassen, die Aktiven, wie auch die Altersturner standen bald im Kampf um die beste Leistung. Trotzdem die Sprungbahnen, die Laufbahn, die Plätze für die verschiedenartigen technischen Wettbewerbe nicht völlig entsprachen, wurden über Erwarten gute Leistungen, erzielt. Zahlreiche Teilnehmer konnten mit dem Eichenkranz geschmückt werden. Mit Begeisterung wurde gesprungen und gestoßen. Alle Klassen trugen je einen Dreikampf aus, dessen Ergebnisse nach Punkten gewertet wurden. Eine dichte Menschenmenge umlagerte selbstverständlich die Jugend bei ihren Wettkämpfen. Mit großem Interesse wurden auch diesmal die Kämpfe auf der Laufbahn verfolgt. Der Lauf auf dieser Bahn stellte an die Läufer hohe Ansprüche. Die 100-Meter-Strecke führte über den Hügel am trigonometrischen Punkt hinauf und ein Stück hinab. Das Zeitnehmen geschah elektrisch. Besonders schwer waren die Stabübergaben bei den Staffelläufen. Die Leistungen bewegten.sich auf beachtlicher Höhe.
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Langsdorf di« Siegerehrung vor Die Sl-g-r wurden mit Eichenkran,-n, bzw. mit dem schlichten Angebinde aus Eichenbtättern geehrt.
Während sich nach der Beendigung des offiziellen Teiles der Veranstaltung noch viele Turner Turn^ rinnen und übrige Volksgenosien kameradlchastlich fanden, mutzte sich ein Teil der Festteün hmer bereits auf den Heimweg machen Uebervoll vanden vielen starken und fdjbnen Eindrücken von diesem Fest und der natürlichen Umgebung, in der es statt- fand, verließ man die Bergeshohe Die Turnerschast hat dem Kranze ihrer Veranstaltungen in diesem Jahre ein weiteres schönes Blatt angefugt.
Ms-Lüdder-Kamps der Leichtathleten.
Deutsche Siege am Sonntag'
Im Poststadion begann am Samstag das größte leichtathletische Ereignis des vorolympischen Jahres, der Fünfländerkampf. Zu diesem Treffen hatten Deutschland, Schweden, Italien, Ungarn und Japan ihre besten Leichtathleten entsandt. Vor 25 000 Zuschauern und im Beisein von Reichsminister Dr. Goebbels, des Befehlshabers der deutschen Polizei, Generalleutnants Daluege, Staatssekretär Pfundner, Generalmajor von Reichenau und Vertretern der Botschaften und Gesandtschaften der an dem Kampf beteiligten Nationen wurden die Kämpfe des ersten Tages ausgetraaen.
Im Gesamtergebnis führte Deutschland mit 35 Punkten vor Schweden mit 26,5, Ungarn mit 20,5, Japan mit 12 und Italien mit 5 Punkten. Deutsche Siege gab es im Kugelstoßen, wo der Berliner Polizeibeamte W o e l l k e mit 16,21 Metern eine neue deutsche Bestleistung aufstellte, im Hochsprung, wo W e i n k ö tz zusammen mit dem Japaner A s a- f um a 1,90 Meter übersprang, im Speerwerfen, wo unser Rekordmann S t ö ck 71,05 Meter schleuderte, im Weitsprung durch Leichum, der 7,68 Meter sprang und in der abschließenden 4X100- Meter-Staffel, die gegen Ungarn und Schweden in 41,2 Sekunden gewonnen wurde.
in Geschäftsverbindung treten.
ist durch die Ortsschelle und durch i lichen Anschlag an der Ortstafel bekanntzugeben. — Die Getreideernte ist beendet, so daß in Kurze mit dem Ausdrusch begonnen werden kann. JAJie im Vorjahr, so wird auch dies Jahr der Maschinenbesitzer Magel aus Burkhardsfelden den Drusch ausführen. Die Ernte ist im allgemeinen gut ausgefallen. Das Grummetgras und die Hackfrüchte haben — infolge der langanh^tenden Hitze — etwas gelitten und waren im Wachstum etwas zurückgeblieben. Nunmehr .hat der Regen das Wachstum gefördert und man hofft auf eine gute Ernte der Hackfrüchte. — Hier trug sich unlängst ein landwirtschaftlicher Unfall zu, der schlimme Fob gen angenommen hat. Der Landwirt Friedrich August Conrad hatte sich bei der Heuernte em linken Fuß an einem Grashalm geritzt. Nach einer Stunde war der Fuß dick angeschwollen und es mußte ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Da eine Besserung nicht eintrat, ordnete der Arzt die sofortige Ueberführung in em Krankenhaus an. Der Patient befindet sich seit dem 1 Juli im Katholischen Schwesternhaus m Gießen und t)at sich mehreren Operationen unterziehen müssen. Wenn auch nunmehr keine Lebensgefahr mehr besteht, so wird der Verletzte immerhin noch einige Zeit in seiner Erwerbstätigkeit behindert bleiben. Wann er aus dem Krankenhaus entlasten werden kann, steht noch nicht fest. .
* Lich, 1. Sept. Dieser Tage ereignete sich im Stadtwald bei Steinbach ein Unglücksfall. Der 22- jährige Kraftfahrer Hans Else von hier, der nach seiner eigenen Angabe mit . seinem Motorrad gegen ein unbeleuchtetes Fuhrwerk stieß und dabei schwer zu Fall kam, zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu. Sein Befinden ist den Umständen
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"l'l'2 Gewinne zu 500 M. 12959 18503 18590 19648 27828 46364 52019 59457 76071 80779 90748 90942 92140 93537 97279 106004 114625 143700
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Das Bild, das sich dem Auge allenthalben bot, war ein sehr vielfältiges; da wurde gesprungen, dort der Stein gestoßen, den der Vogelsberg in GestaU eines Basaltstückes selbst gab, gelaufen, geworfen und verschiedenes andere mehr.
Von einem Kampfplatz wechselten die Riegen zum anderen. Ueberall herrschte frohe Wettkampfbereitschaft. Die einzelnen Uebungen vollzogen sich zum Teil sehr rasch, so daß die insgesamt 716 Teilnehmer ihre Uebungen bald hinter sich bringen konnten. Tüchtige Kampfrichter führten die Listen. Fanden schon die technischen Wettbewerbe der Turnerinnen und Turner eine lebhafte Aufmerksamkeit, so steigerte sie sich doch sehr, als nach der Beendigung der Mehrkämpfe die 4 - m a l -1 0 0 - M e t e r- Staffel, die Wilhelm-Will-Staffel und einzelne Mannschaftswettbewerbe durchgefüyrt wurden. Für die 4-mal-100-Meter- Staffel der Aktiven hatten zahlreiche Mannschaften gemeldet, so daß mehrere Vorläufe zu bestreiten waren. Die Entscheidung in der 4-mal-100-Meter- Stafsel fiel zugunsten des Turnvereins Friedberg. Schlechte Staffelholz-Uebergaben drängten einzelne Mannschaften in den Hintergrund. Auch die Wilhelm-Will-Staffel, die über 10 mal 100 Meter führte, erweckte starkes Interesse. Allerdings wurde sie nur von den Mannschaften des Turnkreises Wetterau-Dogelsberg und dem Turnkreis Lahn-Dill mit je 10 Mann bestritten. Den Sieg errang nach hartem Kampfe der Turnkreis Wetterau-Dogelsberg. Nachdem man noch die anderen Mannschaftswettbewerbe (Tauziehen, Steinstoßen) hinter sich gebracht hatte, wurde auf dem Platz am Adolf-Hitler-Gedenkstein die würdige
Siegerehrung
vorgenommen. Gauoberturnwart Paul hielt die Ansprache. Er überbrachte zunächst Glückwünsche der Gauleitung zu diesem Fest und sagte bann allen Mithelfern an dessen Ausgestaltung und Vorbereitung herzlichen Dank Sein Dank galt u. a. besonders dem Turnverein Schotten. Die Turner seien, in so großer Zahl, gekommen, um erneut ein Bekenntnis abzulegen für Volk, Führer und Vaterland, um die Heimat erneut zu erleben aus ganzem Herzen. Mit einem dreifachen „Gut Heil!" auf die Deutsche Turnerschast und einem drei- fachem „Sieg-Heil" auf den Führer und Reichskanzler Adolf Httler, beschloß er seine Ansprache. Anschließend nahm der Kreis-Kampfrichter-Obmann
erscheinen. „ v ,
Es sei ein schöner Gedanke, so fuhr er fort, daß die Deutsche Turnerschaft ihr heutiges Fest im Namen Gottes beginne, und sprach bann von ber Verantwortung vor Gott, bie so wie ben Führer auch jebermann im Volke auszeichnen müsse. Jeber- mann sei in seinem Hanbeln seiner Familie, dem Volke und dem Staate verantwortlich. Der Geist in der Turnerschast sei Geist der Kameradschaft und der Gottesfurcht. In der Ausbildung von Körper und Geist bilde sich in den Turnern und Turnerinnen eine schöne Harmonie. Mit einer feinen Zeichens der Deutschen Turner- arisch, fromm, fröhlich frei" und
illlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll Einspaltige Kleinanzeigen werden zum ermäßigten Grundpreis von 5 Pf. für die Millimeterzeile veröffentlicht IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIIIIHUIII Zwangsversteigerung Dienstag, den Z.Sevtember 1935, 14 Ubr, sollen im „Löwen" hier, Neuenweg 28 bzw. an Ort und Stelle (Bekanntgabe in obigem Lokal) zwangsweise gegen Bar- zablung versteigert werden: Haus-, Laden- und Büromöbel aller Art, Schreib- und Poliermaschine, Einschlagluven, Anzug' Hoffe, 1 Grammophon, 1 Schnelldruckapparat, 1 Schleifbank, ein Goniometer, LFerngläser, iRadio, m. Schuhe und Handschuhe, eine Registrierkasse.
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• Hausen, 1. Sept. Der hiesige etwa 30 Jahre alte Arbeitet R u p p e n t a l erlitt an feiner Arbeits- stelle durch eine Benzingasexplofion erhebliche Brandwunden an der linken Körperseite. Der bedauernswerte Verunglückte mußte zur ärztlichen Behandlung in die Klinik gebracht werden. Sem Befinden gibt zu Bedenken keinen Anlaß.
- Steinbach, 1. Sept. Die Gemeinde Steinbach kaufte von der Stadt Gießen einen Leichen- wagen, ber in letzter Woche geliefert wurde. Bei der Ausdehnung unseres Dorfes wär das bisher noch übliche Tragen der Särge eine schwere Aufgabe für die Träger. Die Nachbarn der Ver- ftorbenen waren herkömmlicherweise zu dem Dienst als Träger verpflichtet. Durch die Anschaffung des Leichenwagens ist diese Aufgabe sehr erleichtert, da in Zukunft ber Sarg nur auf bem Friebhof getragen werben muß.
^Climbach, 1. Sept. In unserer Gemembe hängt bereits seit über einem Jahr am Ortseingang ein Schilb mit ber Aufschrift „3üben finb hier nicht erwünscht". Dieses Schilb hatte im Anfang seinen Zweck nicht verfehlt, benn nur selten zeigte sich ein Jube. In letzter Zett hat jeboch bie Jubenplage wieber überhanb genommen, so baß sich ber ©emeinberat mit ber Sache befassen mußte. In ber kürzlich ftattgefunbenen Sitzung würbe u. a. folgenber Beschluß gefaßt: Denjenigen Einwohnern, welche mit Juben handeln, oder sonstwie Geschäfte tätigen, wird die @emeinöe= viehwaage gesperrt, auch wird ihnen die Benutzung des Faselviehes untersagt. Ferner werden ihnen die gepachteten Gemeindegrundstücke entzogen unb bei evtl. Neuverpachtung ber Zuschlag nicht erteilt. Desgleichen werben sie von allen Lieferungen und Leistungen in ber Gemeinbe ausgeschlossen. Semeinbebeamte, -bebienftete unb -arbeitet haben eine eibesstüttliche Erklärung abzugeben, wonach sie in Zukunft nicht mehr mit Juben
Morgenfeier
statt und zwar an jener Stelle, an der vor einigen Jahren der Führer Adolf Hitler zu 40 000 Volksgenossen aus Oberhessen unb angrenzenben Gebieten sprach. Der gemeinsam gesungene erste Vers des Liedes „Lobet ben Herren" leitete die geistliche Morgenfeier ein. Dekan Widmann (Schotten) hielt nach Gebet unb Schriftverlesung eine Ansprache, ber er bas Bibelwort: „Halte fest, was du hast, damit dir niemand deine Krone nehme" voraus- stellte. Der Geistliche erinnerte zunächst an bie Zeit vor Tausenden von Jahren, da bie Vorfahren auch auf diesem Berge sich zu besinnlichen Stunden versammelten unb kam bann gleich auf bie jüngste Vergangenheit zu sprechen, indem er den Geist des Führers vor Augen führte, ber im Jahre 1931 von dieser Stelle aus sprach unb vielen Volksgenossen damals Hoffnung und Trost, Kraft und Freudigkeit für Zukunftsaufgaben gab. Heute zu diesem Fest müße uns ber ©ebentftein für diese Stunde des Führers auf unserem Hoherodskopf lebendig
Das Bergturnfest auf dem Hoherodskopf, das am gestrigen Sonntag über 700 Turnerinnen und Turner zu volkstümlichen Wettkämpfen vereinte, gestal- iete sich viel schöner, als man es je zu hoffen wagte. Der Gedanke, das Hoherodskopf-Bergturnfest, das nur kurz vor bem Kriege einmal burchgeführt würbe, neu aufleben zu lassen, ist, bas geht aus dem großen Melbeergebnis hervor, in ben Vereinen mit großer Begeisterung ausgenommen worben. Das Turnen auf bem Berge unserer Heimat mürbe zu einem Fest engster Verbunbenheit bes voll- kräftigen Lebens in ber DT. mit ber Heimat, hier mit ‘ber lieblich-heroischen Lanbschaft bes Vogelsbergs. Der Vogelsberg, bie vielen Höhen unb weiten Täler zu Füßen> bes Hoherobskopfes boten sich gestern in einzigartiger Schönheit bar. Die Sicht war sehr gut. Man kannte gut ben Felbberg, ben Dünsberg, von rechtem Stanbpunkt aus bie Rhön und den Spessart sehen. Das Wetter war der großen Veranstaltung über die Maßen günstig. Ein leichter kühlender Wind sttich die Hänge herauf. Die Sonne gab ihren Glanz in verschwenderischer Fülle. Die Natur schenkte dem Bergturnfest den festlichsten Nahmen. So entwickelte sich auf ben Hängen am Klubhaus bes DHC. ein Leben unb Treiben, wie es ber Hoherobskopf nur zu Zeiten bes Wintersportes kennt. Für bie Durchführung des Festes zeichnete der Turn kreis Wetterau-Vo- g e 15 b e r g verantwortlich, bie Ausrichtung war dem Turnverein Schotten übertragen worben. Es war keine Mühe gescheut worben, bem Fest den großen Erfolg zu verbürgen.
Mit ber Eisenbahn, im Omnibus, in vielen Kraftwagen, auf Motor- unb Fahrrädern kamen viele Turner unb Turnerinnen an. Die Festteilnehmer aus ber näheren Umgebung legten den Weg zur Bergeshöhe zu Fuß zurück. Zahlreiche Volksgenossen fanden sich ein, um teilzuhaben an ben festlichen Stunben. Der Platz vor ben Klubhäusern bot sich wesentlich verändert bar. Ein großes Zelt war errichtet worben. Eine Anzahl Verkaufsbuden trugen dazu bei, ber Veranstaltung schon rein äußerlich einen volkstümlichen Charakter zu geben. Nach ber Einteilung aller Wettkämpfer in Riegen fanb zunächst eine
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Dieser Beschluß hielt eine Ansprache, in der er auf den Sinn bes Öffent- Hoherodskopf-Turnfestes und seine Geschichte hm- wies. Er öffnete weite Perspektiven, indem er betonte, daß sich das Hoherodskopf-Bergfest im Laufe der kommenden Jahre zu einem Sergfeft gestalten solle, das weit über die engeren Grenzen hinaus guten Klang bekommen solle. .
Anschließend fand unter ber Leitung des Kreis- dietwartes Sch w icker t (Ober-Mörlen) eine kurze völkische Aussprache statt, die neben einigen gemeinsam gelungenen Liedversen auch Vor trage schöner dichterischer, zukunftweisender Worte brachte. Besonders gefiel ein Gedicht, das den Vogelsberg


