Ausgabe 
2.8.1935
 
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Aus der Provinzialhauptstadt

die

mar-

Mehrkampf für Herren 200 m Herren-Brustschwimmen 100 m Herren-Rückenschwimmen 200 m Damen-Brustschwimmen 100 m Herren-Kraulschwimmen

stellen.

Auffallend stark ist der Meldungseingang der Deutschen Turnerschaft, allerdings nur in den unteren Klassen. Immerhin ein erfreuliches Zeichen.

Die Schwimmwettkämpfe werden wie folgt ihren Verlauf nehmen:

Vormittags 8 Uhr: Mehrkämpfe und Springen.

Nachmittags 15 Uhr: alle übrigen Schwimmwett­kämpfe.

Alles in allem ein Meldergebnis, das in jeder Hinsicht zufriedenstellend ist. Wenn auch die Haupt-

Bäuerliche Wetterregeln für August und September. Keine Frage wird wohl mehr erörtert, als Vach dem Wetter:

Wie wird's wohl Morgen sein?

Gibt's Regen, gibt's Sonnenschein?"

Der Städter befragt die amtliche Wettervorher­sage, der Bauer traut mehr den von den Vätern überkommenen, auf Beobachtung und Erfahrung gegründeten Wetterregeln; dielangfristige Wetter­vorhersage" ist ihm nichts Neues, er kennt sie schon lange. Da heißt's beispielsweise:Wie im August das^ Wetter fällt, so ist's das ganze Jahr bestellt", oderWie der August Heuer war, wird sein der nächste Februar" undAugust und Februar gleichen sich wie Juni und Dezember". Ebenfalls vom August wird gesagt:Ist's in den ersten Wochen heiß, bleibt der Winter lange weiß, oderFängt der August mit Donnern an, er's bis zum End nicht lassen kann" undWenn im August der Nordwind weht, das Wetter lange schön besteht". Ferner heißt's:Gott bewahre uns vor Augustkot und Maienstaub!"

Wichtig für das Wetter der nachfolgenden Zeit find dem Bauern auch bestimmteLostage". So heißt es z. B. von Petri Kettenfeier 1. August Regent det up Petri Kett, denn regnet de ganze Arn (Ernte) in Dreck"! Für den 4. August merke dir:Je ärger der heilge Dominikus schürt, desto ärger man im Winter friert." Besondere Bedeutung wird den Tagen des heiligen Lorenz (10. August) und des heiligen Bartholomäus (24. August) beige­messen, z. B.:Laurentius heiter und gut, einen schönen Herbst verheißen tut"; oderWie Lorenz und Sankt Barthel sind, wird der Herbst, sei's rauh, sei's lind".Gewitter um Bartholomä bringen Hagel viel und Schnee".

Vom Aegidiustag (1. September) sagt man:Wie das Wetter an Aegidius, so es vier Wochen bleiben muß", dasselbe glaubt man vom Tag von Mariä Geburt, dem 8. September. Bedenklich sind die Tage des heiligen Kleophas und des heiligen Mi­chael (25. und 29. September), dennRegnet' oder nebelt's an Kleophas, so wird der ganze Winter naß" undAuf nassen Michaelstag, nasser Herbst folgen mag"; anderseits wird aber auch behauptet Regen auf Sankt Michels Tag, gelinden Winter §eben mag"; aber:Trockner Michael, trocknes ftühjahr".Stehn zu Michaelis die Fische hoch, kommt viel schönes Wetter noch", oder:Friert der Wein zu Sankt Michai, so wird er auch frieren im nächsten Mai"; gibt es aberDiel Eicheln um Michael viel Schnee um Weihnacht". Auch der 14. September will beachtet sein, denn:Ist's hell am Kreuzerhöhungstag, so folgt ein strenger Win­ter nach."

rennen wieder nur von den drei leistungsstärksten Vereinen: Kurhessen Kassel, Gießener Schwimmverein und Kasseler Schwimmverein Kassel am stärksten be­setzt sind, so zeigt das sehr deutlich, daß die anderen Vereine in ihren Leistungen dieser leider nur sehr kleinen Spitzengruppe noch nicht gewachsen sind. Um so erfreulicher ist es aber, daß sie trotzdem dabei sind und ihren Mann in den unteren Klassen stellen.

Schießen beim Saufest.

Besonders freudig begrüßt auch der Schießsport das mit den anderen Sportarten gemeinsame Gau­fest des RfL. in Gießen, führt er doch, sonst ge­bunden an seine Schießstände naturgemäß ein abgeschlossenes Dasein.

Für das reichhaltige Programm der Gießener Festtage, das außer verschiedenen Kleinkaliber- Wettkämpfen auch Wehrmanns-, Scheibenbüchsen- und Pistolenschießen vorsieht, sind etwa 150 Mel­dungen eingegangen. Darunter befindet sich auch die Gaumeisterschaft 1934 des Kleinkaliberverbandes vom Verein Altenhaßlau bei Gelnhausen. Außer­dem wird bei dem Kleinkaliber-Wehrsportschießen mit reger Beteiligung der Gießener Wehrsportver­bände gerechnet, die hierzu zugelassen sind.

Beim Festzug am Sonntag werden auch die alt­ehrwürdigen Fahnen einiger alten Schützengilden vertreten sein. Leider hält die zur Zeit auf dem Höhepunkt befindliche Ernte einen Teil der ganz überwiegend ländlichen Vereine, die sonst ebenfalls gern gekommen wären, von der Teil­nahme zurück.

Oie Fußballmannschaft des Kreises Friedberg.

worden. _ , r

Die meisten Gaufeste hat der Reichssportfuhrer vonTschammerundOsten selbst besucht, und überall wurde er mit Heller Begeisterung emp­fangen. Nun folgen nur noch Gießen und Saar­brücken in diesem Jahre, und wenn auch dort der Jubel verklungen ist, dann darf nachgeprüft werden, wieweit schon die Einheit im Reichsbund für Leibes­übungen besteht und die Turner und Sportler in einem Takt links rechts! links rechts! Schul­ter an Schulter gemeinsam für Deutschland

Kl. 2:10 Nennungen

2: 7

2: 7

2: 7

2:15

Oie großen Tage der Leibesübungen in Gießen

Zum 1. Gaufest des RfL. im Gau XII (Hessen).

Die Auswahlmannschaft des Kreises Friedberg für das Fußballspiel Kreis Gießen Kreis Fried- berg beim Gaufest verzeichnet folgende Namen:

Wittmann (VfB. Friedberg); Schwarz (SV. Bad- Nauheim), Steiß (Friedberg); Seckinger (Fried­berg), Gutmann (Friedberg), Lanz (Großkarben); Weißenberger (Friedberg), Sautier (Friedberg), Mühlhäuser (Bad-Nauheim), Weller (Friedberg), Baumann (Friedberg).

Ersatz: Rabenau (Friedberg), Nietsch (Bad- Nauheim). Kleidung: weiß, schwarz, rot.

Das Spiel beginnt um 15.40 (3.40) Uhr.

Faustballwerbespiel beim Gaufest.

Im Rahmen des Gemeinschaftstages wird am Sonntagnachmittag ein Werbespiel zwischen der 1. Mannschaft des Turnvereins Philippstein und dem derzeitigen Gaumeister, 1. Mannschaft des Turnver­eins 1846 Gießen, zum Austrag kommen.

Wollte man die Wettervorhersagen aller dieser Lostage buchen, man fände kein Ende! Aber nicht nur für's Wetter der Folgezeit sind die Lostage ausschlaggebend, die Witterung an grade diesen la­gen ist bestimmend für den Gedeih oder Verderb bestimmter Pflanzen und Früchte, manche Tage sind besonders günstig zum Einbringen der Frucht oder zu ihrer Saat. So schwört der Mecklenburger dar- auf, man solle am Bartholomäustag Wintergerste säen, zu Kreuzerhöhung Roggen und Lein, der Hafer aber soll am Barthelstag gemäht sein, sonst knickt der Heilige den Hafer ein. Anderwärts heißt es:Der Barthelmann, hängt dem Hckpfen die Dol­den an".Lorenz -tmb Barthel Sonnenschein, bringt meistens viel und guten Wein", dasselbe heißt es vom Aegidiustag, undHat unsere Frau gut Wett ter, wenn sie zum Himmel fährt, gewiß sie guten Wein bescheert". AberRegen an Bartholomä, tut den Trauben weh"; ein kleiner Trost ist dann: Regnet's an Bartholomä auf den Hut, wird der Herbst trocken und die Kartoffeln geraten gut". Regen an Johannis Enthauptung (29. August) ver­dirbt alle Nüsse"; Mattheiwetter hell und klar, bringe guten Wein im andern Jahr", dagegenWenn Matthäus weint statt lacht, aus dem Wein er Essig macht".

Natürlich sind es nicht nur die Lostage, die aus- schlagqebend für die Ernte sind. Grade im August und auch noch im September spielt das Wetter des gan­zen Mvnats eine große Rolle für die Ernte:Ist im August die Straße voll Kot, deutet das auf teures Brot". (Aber:Ist der September hell und klar, hoffen wir ein fruchtbar Jahr.) Oder:Was der August nicht kocht, wird der Herbst nicht bra­ten". Eine Regel behauptet:Im August viel Regen ist dem Wein kein Segen", wohingegen eine andere jagt:Stellt im August sich Regen em, so regnet es Honig und guten Wein".

Man sieht, auch hier sind sich die Gelehrten nicht einig und am wenigsten fehl wird der gehen, der sich tröstet mit den Worten Wilhelm Buschs:

Aber hier, wie überhaupt, Kommt es anders, afe man glaubt."

E. B.

Gesamtmeldungen: 92 Einzelkämpfer 12 Mann­schaften.

Die interessantesten Begegnungen wird es Zwei­fellos im Herren-Kraulschwimmen über 100 Meter geben. Hier wird man wieder das bekannte Feld Aichinger-Kasiel, Klernke-Kassel, Zimmer und Her­bert (beide Gießener Schwimmverein) zu sehen be­kommen. Leider hat ja die Fulda in Kassel zu kal­tes Wasser. Die Kasseler Schwimmer sind z.Zt. außer Training. Es ist bedauerlich, daß die Fulda im Hochsommer Temperaturen von 14 und weniger Grad mißt. Das nächste spannende Rennen gibt das Duell dem Kasseler Minkel (CSD. 98) und seinem Bezwinger in der Gaumeisterschaft über 200 Meter Brustschwimmen. Der Gießener Mewes wird auch in diesem Rennen alles daransetzen, seine augenblickliche gute Form unter Beweis zu

Umfangreiche Vorarbeiten sind für die Durch­führung des Gaufestes notwendig. Die Leitung der Vorarbeiten liegt in Händen des Gauoberturn- wartes Rudolf Paul, Gießen (im Bilde rechts), der der technische Leiter des Gaufestes ist, ferner in Händen des Führers der Gießener Turnerschaft Andreas Reining (links), der als Leiter des örtlichen Festausschusses wirkt.

Im Geschäftszimmer der Gießener Turnerschaft in der Steinstraße herrschte in den letzten Tagen reges Leben. Es galt, die ungeheure Fülle von

Keichsstatthatter Gauleiter Sprenger am Sonntag in Gießen.

Reichsstatthalter und Gauleiter Sprenger wird zum Hauptfesttage, Sonntag mittag, in Gießen weilen.

Die vom Reichsslatthalter und Gauleiter Spren­ger gestifteten Ehrenpreise sind bei der Festleitung eingetroffen. Es sind zwei sehr wertvolle Festgaben.

OaS Gaufest kann beginnen.

In Gießen steht alles bereit, die Turner und Sportler und die hoffentlich auch in recht großer Zahl erscheinenden Festbesucher zu empfangen. Die Stadt strahlt irn Sonnenschein, der Festplatz auf dem Trieb mit feinen aut angelegten Wettkampf­bahnen ist hergerichtet. Am Freitag hebt nun das 1. GaUfest des RfL. im Hessengau an. Die Tennis- spieler werden als erste auf dem Plan fein und schon vor der eigentlichen Festeröffnung am Frei­tagabend mit ihren Wettspielen beginnen.

Alles ist trefflich bereitet, das Fest kann be­ginnen! Wer sich noch nicht zur Fahrt nach der festlichen Stadt an der Lahn entschlossen Hai, der entscheide sich wenigstens zum Festbesuch am Sonn­tag. Für 60 Pfennig (einschließlich Sportgroschen) Eintritt kann er nach dem Festzuae auf dem schönen Festplatze den Höhepunkt und festlichen Ausklang des Festes erleben.

Turner und Sportler marschieren.

Der Marschttitt langer Kolonnen dröhnt durch die Straßen, die Städte-Turner und -Sportler marschie­ren. Sie marschierten Schulter an Schulter durch Schweidnitz, Dessau, Lübeck, Bremen, Leipzig, Schwenningen, Karlsruhe, und sie werden am Sonn­tag durch die H e s s e n st a d t Gießen marschieren und vom 18. bis 25. August beim Fest des Gaues Südwest in Saarbrücken. Ihre Zahl mag für die neun Gaufeste des RfL. in diesem Jahre im ganzen gerechnet 250 000 betragen, ihre Stoßkraft ist viel größer. Diese Tausende von Männern und Frauen, die schon dem Rus zur Einigkeit gefolgt sind, haben den andern, die zu Hause blieben, ein leuchtendes Beispiel gegeben. Sie haben den Willen zur Einheit mit der Tat bewiesen, und sie gehen nun in das Land hinaus und werden Botschafter für diese Em-

schriftlichen Arbeiten zu erledigen, Listen auszu­stellen und auszufüllen, viele Briefe zu schreiben und alle notwendigen Abmachungen mit den am Fest beteiligten Kräften zu treffen. Zu gleicher Zett fanden sich auf dem Trieb bewährte Kräfte aus dem Kreise der Gießener Turnerschaft ein, die sich mit dem Aufbau der Geräte beschäftigten und Da­bei alle Hände voll zu tun hatten. Der Festplatz selbst bietet sich bereits nahezu fertig Dar, unD Der Beschauer gewinnt Den EinDruck, daß ganze Arbeit geleistet wird.

heit sein.

Die Teilnahme der Sportvereine ist noch nicht überragend. Sie betrug bei den bisher durchgeführ­ten Gaufesten in obengenannten Städten im all­gemeinen 5 oder 10 vom Hundert. Vielleicht ist diese Zahl genug für den Anfang, Denn auch die Turnvereine jtrömten nicht gleich zu Hunderttaufen­den zu ihren Turnfesten. Alles ist langsam gewach­sen und durch unermüdliche Arbeit Der Tumersuhrer und all ihrer vielen taufend Turnwarte groß ge°

Ludwigsstraße, Ludwigsplatz, Kaiserallee, Festplatz.

Die Teilnehmer an diesem Festzug marschieren nach Turnkreisen geordnet. Am Festzug wird sich auch der neugegründete Militärsportverein Feldmarschall von Hindenburg" mit zahlreichen Mitgliedern beteiligen. Ferner wird der Landschaftsbund Volkstum und Heimat mit Trachtengruppen am Festzuge teilnehmen.

Oie Schwimmwettkämpfe.

Das Gaufachamt Schwimmen teilt mit:

Die Schwimmer haben sich bei der Durchführung des Gaufestes recht viel vorgenommen; sie werden alles daransetzen, um auch die Schwimmwettkämpfe zu einem vollen Erfolg werden zu lassen. Beson­ders erfreulich ist, daß der Reichsstatthalter von Hessen, Gauleiter Sprenger- Frankfurt a. M., einen wertvollen Wanderpreis für die Schwimm­wettkämpfe gestiftet hat, der in einer großen Ge­samtwertung erstmalig zum Austrag kommt:

schieren.

Die Marschstraßen

am heutigen Freitagabend.

Am heutigen Freitagabend werden die Vereine des Reichsbundes für Leibesübungen von Oswalds- garten aus zur Abholung des Gauban­ners der DT. über Neustadt und Bahnhofstraße zum Bahnhof marschieren. Dom Bahnhof aus führt der Weg durch die Bahnhofstraße über den Horst- Wessel-Wall zurück zum Oswaldsgarten.

Nach der Bannerübergabe und der Bannerweihe auf Oswaldsgarten bewegt sich der Zug durch die Neustadt, Bahnhofstraße, Kaplansgafse, Kreuzplatz, Sonnenftraße und Brandplatz zum Landgraf- Philipp-Platz. Dort erfolgt die Kranznieder­legung am Ehrenmal. Der Weg führt dann weiter über den Brandplatz, Neuen Bäue, Garten- strahe, Ludwigsstraße, Bismarckstraße, Stephanstraße zum Jahn-Gedenkstein. Durch die Gartenstraße, über Ludwigsplatz und Kaiserallee wird dann zur Volkshalle marschiert, in der der Begrüßungs- und Kameradschaftsabend stattfinden wird.

Oer Wea des Festzuges am Sonntag.

Der Festzug, der am Sonntagmittag den großen Gemeinschaftstag des Reichsbundes für Leibes­übungen einleiten wird, wird feinen Weg durch fol­gende Straßen nehmen: Steinftraße, (Aufstellung), Wernerwall, Neustadt, Bahnhoffttaße, Liebigstraße, Frankfurter Straße, Seltersweg, Kreuzplatz, Neuen­weg, Gartenftraße, Hindenburgwall, Goethefttaße,

Schillerschule, Schillerstraße, für Aelt.ere; Diens­tags von 20.30 bis 21.30 Uhr: LollarZur Linde".

Reiten.

Für Frauen und Männer gemeinsam.

Montags von 21 bis 22 Uhr: Reitschule Schömbs, Brandplatz; Dienstags von 21 bis 22 Uhr: Reit­schule Schömbs, Brandplatz; Mittwochs, von 20 bis 21 Uhr: Reitschule Schömbs, Brandplatz: Freitags von 20 bis 21 und 21 bis 22 Uhr: Rett- schule Schömbs, Brandplatz. Für den Mittwoch­kursus find noch sechs Plätze frei. Interessenten wol­len sich umgehend an das Sportamt, Schanzen- straße 18, Sprechstunden von 8 bis 13 Uhr ober Telephon 2919, wenden. Die Kosten betragen für Mit­glieder der DAF. 8 Sportmarken je 1 Mk. - 8 Mk., bzw. für Nichtmitglieder 8 Sportmarken je 1,50 Mk. -- 12 Mk.

Tennis.

Für Frauen und Männer gemeinsam.

Montags von 18 bis 19 und 19 bis 20 Uhr: Städtische Plätze am Schützenhaus; Dienstags von 6.15 bis 7.15 Uhr: Städtische Plätze am Schützen- Haus.

Achtung! Reue Tennisftundeu.

Ab Sonntag, den 11. August, ist für Anfänger und Fortgeschrittene von 8 bis 10 Uhr Uebungs- rnöglichkeit gegeben. Anmeldungen vormittags auf

geben. Dieses Streichkonzert bei Fackelschein in der ehrwürdigen Kirchenruine hat im Vorjahr so star­ken Beifall gefunden, daß wir auch diesmal auf das Konzert großen Wert legen. Im übrigen wer­den alle Besucher bei Dolksliedersingen, Musik und Tanz, bei Kinderfest und Preisschießen (und hof­fentlich gutem Wetter) einen wirklich schönen Abend verleben.

Der Eintrittspreis zu dem Sommerfest beträgt, wie im Vorjahr, 30 Pf., das Tanzbändchen 50 Pf., das Preisschießen drei Schuß 10 Pf. Die Preise für die Speisen und Getränke sind sehr niedrig gehalten. Es wird deshalb jedem Volksgenossen möglich sein, das Sommerfest in Arnsburg zu be­suchen.

Sonderzug nach Heidelberg am 25. August.

Die NS.-GemeinschastKraft durch Freude", Kreis Gießen, veranstaltet am Sonntag, 25. August, die tßfate Heidelbergfahrt des Jahres 1935. Der Preis beträgt einschließlich Mittagessen 5 RM. Alle KdF.» Warte haben sofort Aushang auf allen roten KdF.- Anschlagtafeln in den Ortsgruppen und den betrie­ben zu machen. Die Anmeldungen werden bei den KdF -Warten abgegeben. Meldungen aus den Be­trieben müssen nachweisen, in welchem Bahnort die Teilnehmer einsteigen, damit wir rechtzeitig für rich- tige Anschlüsse sorgen können. Gesamtteilnehmerzahl 800 Personen also möglichst umgehend anmefben. Mit der Anmeldung ist sofort der Betrag einzu­zahlen; andere Anmeldungen sind ungültig.

Lin großer Abend In der Volkshalle mit Willi Reichert.

Die Preise sind: 40, 60, 80 Pf. und 1, Mk.

Man wird für dieses Geld einen Abend erleben, der hinter den beiden Abenden des Schumann- Theaters und des Kabaretts der Komiker bestimmt nicht Zurückbleiben wird. Ein Abend des gemein» jchaftlichen Besuches für ganze Betriebe. Eine gute Lautsprecheranlage und Helle Bühnenbeleuchtung werden dafür sorgen, daß man auch am letzten Platz für das wenige Geld einen wirklich fröhlichen Abend verleben kann.

Willi Reichert, der vorn Rundfunk her be­kannte große Humorist aus Stuttgart, der Mann, dessen unbeschreibliches Lachen alles mit~ in Bann zieht und alle zu befreiendem Lachen erlöst die­sen Mann müssen Sie gesehen haben.

Großes Sommerfest am Sonntag, 11. August, in Kloster Arnsburg.

Wie im Vorjahre, so veranstaltet die RS.-Ge- meinfckaftKraft durch Freude" auch in diesem Sommer ein großes Sommerfest in Kloster Arns­burg. Dabei wird das Gießener Stadttheater uns mit einem fröhlichen Freilustspiel erfreuen (WÄd- frieden" von Ludwig Thoma). Der Musikzug der Standarte llfr (35 Mann) wirkt mit und w.rd uns abends in der Ruine em kleines Strerchkonzert

Sporikurse des Sporiarrits (ließen

Achtung! Verlegung von Sportkursen.

Während der Schulferien werden folgende Kurse in die Turnhalle der S ch i 11 e r s ch u! e, Schiller- jtraße, verlegt. ,

Donnerstags von 20 bis 21 Uhr: Fröhliche Gym­nastik und Spiele nur für Frauen. Donnerstags: von 21 bis 22 Uhr: Fröhliche Gymnastik und Spiele nur für Frauen. Freitags von 20 bis 21 Uhr: All­gemeine Körperschule für Frauen und Männer. Samstags von 17 bis 19 Uhr: Leichtathle- t i k. Der Kursus muß wegen des Gaufestes am Samstag, dem 3. August, ausfallen.

Reichssportabzeichen.

Für Frauen und Männer gemeinsam.

Donnerstags von 18.30 bis 20.30 Uhr: Universi- tätssportplatz Am Kugelberg.

Allgemeine Körperschule.

Für Frauen und Männer gemeinsam.

Dienstags von 19 bis 21 Uhr: Universitätssport­platz am Kugelberg; Donnerstags von 16 bis 18 Uhr: Universitätssportplatz am Kugelberg; Frei­tags von 20 bis 21 Uhr: Schillerschule, Schitterstr.

Fröhliche Gymnastik und Spiele.

Nur für Frauen.

Donnerstags von 20 bis 21 Uhr: Schillerschule, Schillersttaße, für Jüngere; von 21 bis 22 Uhr:

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