Uhr, im Hotel Hindenburg: Bunter Abend. — Ar- s tillerie-Verein, 20.30 Uhr, im „Hess. Hof": Monatsversammlung. — Bauerscher Gesangverein E. 23., im Klub, Sonnenstraße: Maskenball. — Sängervereinigung Liederkranz - Heiterkeit, Liebigshöhe: Maskenball.
— Tageskalender für Sonntag. Stadttheater, 19 bis 22 Uhr: „Der goldene Pierrot". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Prinzessin Turan- dot". — Astoria-Lichtspiele, Selterswea: „Der blaue Diamant". — Oberhessischer Kunstverem, Turmhaus am Brandplatz: 11 bis 13 Uhr 3. Jahresausstellung. — 20 Uhr: Vortrag von Pfarrer Becker in der Stadtkirche.
— Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Samstag, 2. März, von 20 bis 23 Uhr, außer Abonnement, die Karnevals-Operette: „Der goldene Pierrot", acht lustige Bilder aus dem Kölner Fasching: Musik von Walter W. Goetze; Leitung: Wrede-Cuje-Ra benau-Plank. — Sonntag, 3. März, von 19 bis 22 Uhr, außer Abonnement, vorletzte Aufführung „Der goldene Pierrot". — Dienstag, 5. März, von 20 bis 23 Uhr, außer Abonnement, die letzte Aufführung der Karnevals-Operette: „Der goldene Pierrot". — Mittwoch, 6. März, zum letzten Mal die Lanner-Operette: „Alt-Wien"; Leitung: Wrede-Cuj6- B ä u l k e. — Freitag, 8. März, die heitere Begebenheit in vier Tagen: „Frischer Wind aus Kanada", von Hans Müller-Nürnberg. Leitung: Intendant Hanns König und Albert Krämer; Spieldauer von 20 bis 22.30 Uhr. — Sonntag, 10. März: „Frischer Wind aus Kanada": außer Abonnement: Spieldauer von 19 bis 21.30 Uhr.
— Vortrag in der Stadtkirche. In unserem heutigen Anzeigenteil wird zu einem Vortrag in der Stadtkirche am moraigen Sonntagabend eingeladen. Näheres in der Anzeige.
— Der Oberhessische Kun st verein veranstaltet in der Zeit vom 3. bis 24. März seine dritte Jahresausstellung im Turmhaus am Brandplatz. Man beachte die heutige Anzeige.
Daten für den 2. März.
1481: der Ritter Franz v. Sickingen auf der Ebernburq bei Kreuznach geboren, (1523 gestorben); — 1824: her Komponist Friedrich Smetana inLeito- mischl geboren (1884 gestorben).
Daten für den 3. März.
1861: Alexander II. von Rußland hebt die Leibeigenschaft auf: — 1918: Unterzeichnung des Friedens von Brest-Litowsk; — 1932: der Pianist und Komponist Eugen d'Albert in Riga gestorben (1864 geboren).
Gießener Wochenmarktpreise.
* Gießen, 2. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,50 bis 1,55 Mark, Landbutter 1,42, Matte 25 Pst, Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (inländische) 11, Wirsing, das Pfund 18 bis 22, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 15, Gelbe Rüben 8 bis 10, Rote Rüben 8 bis 10, Spinat 18 bis 20, Unterkohlrabi 8 bis 9, Grünkohl 12 bis 15, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat 70 bis 90, Zwiebeln 10 bis 12, Meerrettich 30 bis 60, Schwarzwurzeln 20 bis 30, Kartoffeln 4 Pf., der Zentner 3,40 bis 3,50 Mark, Aepfel, das Pfund 18 bis 25, junge Hähne 90 Pf. bis 1 Mark, Suppenhühner 75 bis 90 Pf., Tauben, das Stück 60 bis 70, Blumenkohl 30 bis 60, Salat 20 bis 25, Endivien 10 bis 20, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 35 Pf.
*
**Jn den Ruhestand. Mit dem gestrigen Tage ist der Reichsbank-Obersekretär Wilhelm Maisch in Gießen, Bückingstraße 3, nach Erreichung der Altersgrenze in den Ruhestand getreten. Herr Maisch, der als pflichttreuer und tüchtiger Beamter die volle Wertschätzung seiner Vorgesetzten und Mitarbeiter genoß, trat 1904 in den Kassendienst der Reichsbank ein und arbeitete sich durch seine ausgezeichnete Diensttätigkeit zum Reichsbank-Obersekretär herauf. Dem Beamten wurde bei seinem Uebertritt in den Ruhestand wohlverdiente Anerkennung zuteil.
**D i e Museen im Alten und im Neuen Schloß sind am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr geöffnet.
** Lieferungsvergebung für das Wohlfahrtsamt. Im heutigen Anzeigenteil befindet sich eine Bekanntmachung der Bürgermeisterei (Wohlfahrtsamt) über die öffentliche Verge-
f Einspaltige j werden zum ermäßigten
. . . Grundpreis von 5 Pf. für die
Kleinanzeigen Millimeterzelle veröffentlicht!
Gewinnauszug
5. Klasse 44. Preußisch-Süddeutsche (270. Preuß.) Klassen-Lotterie Ohne Gewähr _____________Nachdruck verboten
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
19. Ziehungstag l- März 1935
In der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 Gewinne zu 10000 ®.
10 Gewinne zu 6000 M. 332933 386886
10 Gewinne zu 3000 JJi.
342226 363909
14 Gewinne zu 2000 oK- 236500 262754 282229
32 Gewinne zu 1000 3K. 166686 169501 188240 262407 287387 333728
162635 45140
166328
54734
362772
86476
222487
358584
88303
190098
91194
131471
241948
360097
278890
228063
120898
136287
248474
389755
16992 26080 61741 62379
298005
57883
135448
134486
134304
152658
203753
250571
37098
48942
147964 167284
183742 200306
203504 217380
228689 238744
251434 261461
274743 298426
313422 325822
334559 358471
369701 374773
383062 388074
146240 164877 183156
193211
203463 215675
225997 236774
248129 261098
271149 290573
313390 322056
333857 347147
364465 372941
382197 387871
143216 163106
182239
190814
203130
215420
223742
234978
246757
257840 267335
283682
311798
317987
331587
346946
364310
371471
378806
386930
387990
154748 176944 184036 201560
205099 219596
231703 240766
252904 263840 276925 306601
314414 330190
337710 361624
370326 377983 383997
394439
111900 133318
141031 161113 178843
187977 201676 212626 222844 234650 245763 257177 264243 280804 308656 315982 330937 338261
364281 370717
378669 385781 396204
279814 298005 299159 31o 'o
352437 368544 393609 399161 4655 6303
374 Gewinne zu 300 M. 1743 2992 2 29938
152699 169732 183786 201289 204307 217743 231086 240561 251924 262262 275604 299290 314227 329826 337090 361615 369991 374852 383186 389114
393946 15992 25080 51741 62379
78 Gewinne zu 500 M l 599^ 140857 152341
99198 109189 116048 126661II40 / / o 87647
------ 160849 163478 167689 " 242566 210839 222712 226514 267780
261.795 262636 265237 26^ 349029
374 Gewinne ju 300 3K. 22620 24868 28938
8353 9236 21949 22076 22357 22b2u g5767
31809 33962 34086 34418 3482/ 47002
----- 37838 38805 38875 40290 56812 ______ 52473 53615 53762 541133 65dg/i ?B0g5 57883 57945 60613 64702 65575 101415
W 3S3 135448 Ä 140382
Das Edelweiß aus dem Odenwald!
Vertretung Grafenhausen sind zu einem erfolgreichen Ende gebracht worden.
Bereites Opfer — freudiger Verzicht!
Macht deines Bruders Not dir stets zur Pflicht!
Harte Wintermonate liegen hinter uns. In allen deutschen Landen wurde mit vereinten Kräften hartnäckig und verbissen gegen die Widerwärtigkeiten der kalten Jahreszeit angekämpft, die für die vielen Volksgenossen ohne Arbeitsstätte zu einer schier unerträglichen Qual werden mußte, wenn nicht aus dem Wort vom völkischen Zusammengehörigkeitsgefühl und vom Gemeinschaftsgedanken die Tat wurde. Die bitterste Not konnte gestillt und das Härteste und Schwerste konnte abgewendet werden.
Vor allem waren es gerade die monatlichen Plakettensammlungen des ganzen Volkes, die für den deutschen Heimarbeiter, der durch die nicht voraus- znsehende, geradezu vernichtende Wirtschaftsentwicklung unverschuldet plötzlich vor dem Nichts stand, eine Hilfe und Hoffnung für kommende Tage wurden In diesem Bewußtsein trug die ganze Nation mit freudiger Selbstverständlichkeit und mit dem Wissen von einer eisernen Notwendigkeit an den Sammeltagen dieses Winters. Die Bernsteinnadel von der Ostsee, die kunstseidene Aster aus Sebnitz in Sachsen, die Plauener Spitzenrosette und die Galalithnadel aus Schmölln in Thüringen. So half das ganze Volk den besonders durch die Ungunst der Wirtschaftslage bedrängten Gebieten in den weiten Grenzen des Reiches.
Doch noch ist der Winterdienst der 7t$B. nicht beendet, sondern gerade unser Gau ist an dem Endkampf und dem endgültigen Sieg Über den sich bereits geschlagen gebenden Winter doppelt beteiligt.
Diesmal gilt es, die um ihre stark gefährdeten Arbeitsplätze kämpfenden Heimarbeiter im
Gau Hessen-Nassau in ihrem Existenzringen zu unterstützen. Mit verzehnfachtem Eifer muß es sich daher an den beiden Märztagen jeder Volksgenosse aus dem Gau angelegen sein lassen, mit allen seinen Kräften mitzuhelfen, damit die Plakettensammlung gerade in diesem Monat zu einem Erfolg ohnegleichen wird.
Seit fünf Wonalen sind die Betriebe und die Arbeiter in Lrbach im Odenwald damit beschäftigt, 12 Millionen Edelweißnadeln aus Kunstelfenbein herzustellen.
1 440 000 Arbeitsstunden sind nötig, um den großen Auftrag des WHW. zu erledigen, da das Abzeichen nur in elf rein handwerklichen Arbeitsgängen an» gefertigt werden kann.
Es wird ganz aus deutschen Produkten herge- stellt. Neben 1500 Arbeitern aus unserer engeren Heimat finden die Arbeiter von fünf großen chemischen Fabriken, die allein etwa 15 000 Kilogramm hochwertiges Kunstelfenbein herstellen, Arbeit und Brot. Außerdem wird die Nadel-Industrie im Notstandsgebiet Iserlohn beschäftigt.
So wird das handgeschnitzte Edelweiß zum Glücksbringer vieler schwer kämpfender Volksgenossen.
Darum versäume auch du nicht, am 2. und
3. März das schöne, durch deutscher Hände Kunstfertigkeit und Fleiß entstandene Dinter- hilfsabzeichen aus dem Gau zu erwerben.
Nicht Wohltat darf es sein,
Noch Spende, was du gibst?
Ein Opfer muß es sein, wert dem, das jener bringt, Denn schuldlos ist die Arbeitskraft gelähmt!
Opfer ist Gotteshilfe! — Almosen leicht beschämt!
bung der Jahreslieferungen an Schuhen, Anfertigung von Schuhen, Schuh-Instandsetzungen, Arbeitsanzügen, Wolldecken, Strohsäcken und Särgen. Angebote werden bis 13. März erwartet. Interessenten seien auf diese Bekanntmachung besonders hingewiesen.
** Der nächste Rindvieh- (Nutzvieh-) Markt in Gießen findet am Dienstag, 5. März; der nächste Schweinemarkt am Mittwoch, 20. März, statt. Auf die heutige Bekanntmachung sei aufmerksam gemacht.
** Gründung einer Damen - Altersvereinigung 18 8 5 — 19 3 5. Verschiedene Damen des Jahrganges 1885 hatten für den Donnerstagabend zu einer Versammlung in das Caf6 Paul, Bahnhofstraße, zum Zwecke der Gründung einer Damen-Altersvereinigung 1885—1935 ein geladen. Eine größere Anzahl Damen waren dem Rufe gefolgt. Nach einer kurzen Aussprache wurde die Bereinigung gegründet und als Vereinsführsrin einstimmig Frau Elisabeth Becker, Bergstraße 20, gewählt. Die Vereinsführerin bestimmte zur Mitarbeit im Vorstand Frau Johanna Paul, Bahnhofstraße 68, als Rechnerin, Frau M. Schmoll, In Löbershof, als Schriftführerin, Frau Dina Simon, Crednerftraße 19, und Frau Elisabeth Rühl, Grabenstraße 11, als Beisitzerinnen. Nachdem noch verschiedene Formalitäten erledigt waren, fand die Versammlung mit freundschaftlicher Unterhaltung ihr Ende.
** Eigenartiger Unfall. Bei Ausschachtungsarbeiten am Klingelbach ereignete sich ein seltener Unfall. Ein Pferd sank dort in das weiche Erdreich ein. Je mehr es sich aus der mißlichen Lage befreien wollte, desto tiefer geriet es in den Schlamm hinein. Schließlich stak das Tier bis an den Leib in der Erde, so daß der Hilfswagen der Feuerwehr gerufen werden mußte. Die Feuerwehr befreite mit dem Hebegerät das Tier aus seiner unangenehmen Lage
Rundfunkprogramm
Sonntag, 3. März.
6.35 Uhr: Hafenkonzert. 8.20: Gymnastik. 8.45: Choralblasen. 9: Katholische Morgenfeier. 9.45: Deutsches Schatzkästlein. „Kraft aus der Stille , Adalbert Stifter in seinen Briefen. 10.15: Chor-
gesang. 11: Bekenntnisse zur Zeit! „Das Theater als Spiegel der Volkswerte", von Hanns Gobfch. 11.15: Jugend packt an! Eine Feierstunde mit dem Arbeiterdichter Heinr. Lersch. 12: Mittagskonzert I. 13: Ein Arbeiter erzählt aus seinem Leben. 13.15: Mittagskonzert II. Schall und Platt machen Offerte. 14: Kinderfunk. 15: Stunde des Landes. 16: Nachmittagskonzert. 17: Fremdensitzung des Mainzer Carneval-Vereins. 18.40: Der Bajazzo, Oper von R. Leoncavallo. 20: Sportbericht. 20.11: „Wir können es auch!" Kölner Karneval in Frankfurt am Main. In der Pause: 22: Nachrichten. 22.10: Der Zeitfunk bringt den Sportspiegel des Sonntags. Ausschnitte aus dem 17-Kilometer-Lauf und dem Holmenkollen-Spezial-Sprunglauf vom internationalen Skirennen in Holmenkollen bei Oslo. 24 bis 2: Lumpe-Ball bei Schall und Platt!
Wontag, 4. Wärz.
6 Uhr: Bauernfunk. 6.15 und 6.30: Gymnastik. 6.55: Morgenspruch. Choral. 7: Frühkonzert. 8.15 bis 8.35: Gymnastik. 9: Werbekonzert. 10: Nachrichten. 10.15: Schulfunk. Bei den Fledermäusen im Winterquartier. Funkbericht aus einem 300 Jahre alten Bergwerk. 10.50: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 11: Werbekonzert. 11.45: Sozialdienst. 12: Unterhaltungskonzert. Als Einlage: Hörberichte vom Rosenmontagszug in Mainz. 15.15: Kinderfunk. 15.30: Neue deutsche Dichtung. 16: Nachmittagskonzert. 18: Jugendfunk. 18.15: Der nordische Mensch: Weltbild und Lebensraum (III). 18.35: Katechismus für Sprachsünder. 18.45: Das Leben spricht! 19: Unterhaltungskonzert. 20: Nachrichten. Anschließend: Der Zeitfunk bringt den Tagesspiegel. 20.15: Rosenmontagsball im Frankfurter Sendehaus. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. Rosenmontagsball im Frankfurter Sendehaus. 1 bis 2: Film-Ball bei Schall und Platt.
Das Ohly-Schlößchen wird HZ.-Heim.
D a r m st a d t, 1. März. (LPD.) Den Bemühun- aen der Hitlerjugend ist es gelungen, daß das sog. Schlößchen des Schulgebäudes im Ohly- Stift bei Gräfen hausen, der HI. als Heim überlassen wird. Die Verhandlungen mit der Stadtverwaltung Darmstadt und mit der Gemeinde-
Oberhessen.
Oie Beisetzung von Bürgermeister peter-Lauierbach.
& Lauterbach, 1. März. Am gestrigen Donnerstag wurde unter großer Anteilnahme aller Bevölkerungskreise Bürgermeister Peter vom Rathaus aus bei der Kriegergedächtnisstätte beigesetzt. Am Abend zuvor wurde die sterbliche Hülle von Kameraden des Sturmes R 3/116 nach dem Rathaus überführt und im Saale feierlich aufgebahrt. Kameraden des Sturmes des Verstorbenen hielten die Ehrenwache. Die Häuser der Stadt hatten zum Tage der Beerdigung Halbmast geflaggt. Unter dem Trauerwirbel des Spielmanns- zuges trugen die Kameraden den mit der Hakenkreuzfahne bedeckten Sarg heraus auf den Marktplatz, auf dem eine stattliche Trauergemeinde wartete. Schier unendlich war das Trauergefolge, das den toten Bürgermeister zum Friedhof geleitete. Stadtpfarrer Dotzert legte feiner Predigt das Bibelwort zugrunde: „Es ist der Herr, der tue was ihm wohlgefällt!" Er schilderte den Verstorbenen als einen guten Christen und als den Bürgermeister der Stadt, der alle guten und gemeinnützigen Werke fördern half. Zahlreiche ehrende Nachrufe und Kranzniederlegungen ließen nochmals ein Bild des Lebens des Dahingeschiedenen erstehen. Die hessische Staatsregierung ließ durch den Staatspressechef Dr. Mahr einen Kranz niederlegen. Mit dem Horst-Wessel-Lied fand die Trauerfeier ihren Abschluß.
Landkreis Gießen.
= Wieseck, 1. März. Der Obst- und Gar- tenb auoerein hielt gestern abend im Saal von Dorfeld seinen dritten Schulungsabend ab, zu dem sich eine stattliche Zahl Mitglieder und Freude des Obstbaues eingefunden hatten. Nach der Begrüßung ergriff der Leiter der Hauptstelle für Pflanzenschutz, Dr. Tempel (Gießen) -das Wort zu seinem Vortrage „Die Schädlingsbekämpfung im Obst- und Gartenbau im Rahmen der Erzeugungsschlacht". Leider ist es noch so, führte der Redner aus, daß wir das ernten, was uns das Heer der Schädlinge übrig läßt. Alljährlich werden nach sorgfältigen Schätzungen etwa 20 v. H. des Ernteertrages in Feld- und Gartenbau minderwertig gemacht oder völlig vernichtet, wodurch ein volkswirtschaftlicher Verlust von zwei Milliarden Mark entsteht. Bei Brotgetreide könnten 4000 Güterwagen mehr geerntet werden und im Kartoftelbau mehren sich die Krebsherde in den letzten Jahren bedenklich. Obstbäume, Beerensträucher und Gemüsepflanzen werden dann leichter gegen tierische und pilzliche Feinde anfällig, wenn sie schlecht gepflegt und ungenügend ernährt werden. Kränkelnde Bäume werden vom Borken- und Splintkäfer befallen. Um den Krebs des Kernobstes vorbeugend zu bekämpfen, ist gute Wundpflege vonnöten, damit keine Eingangspforten für diesen Pilzfeind entstehen. Anders ist es mit dem Gummifluß des Steinobstes, der auf Störungen in der Ernährung zurückzuführen ist. Gegen die saugenden Vaumschädiger ist die Winterspritzung mit gutem Obstbaumkarbolineum am besten wirksam. Der Kampf gegen die beiden Hauptobstverderber, den Schorf und die Obstmade, ist möglichst in einem Spritzgange mit Arsen und Kupferkalk durchzuführen. Diese Sommerspritzungen sollten, um einwandfreies Obst auf den Markt zu bringen, mehrmals vorgenommen werden. Gegen die sich stark vermehrende Wühlmaus soll mit Fallen und Ködergiften vorgegangen werden. Ungemein wichtig ist der Schutz der nützlichen Vögel, sowohl der Höhlen- als auch der Heckenbrüter. Da das biologische Gleichgewicht der Natur durch Massenanbau einzelner Kulturpflanzen gestört sei, müsse für Nistgelegenheiten gesorgt werden. Eine rege Aussprache schloß sich an. Der Vorsiitzende gab noch bekannt, daß die auf Grund der Polizeiverord- nung betr. Schädlingsbekämpfung im Obstbau gebildete Obstbaukommission ihre Besichtigungen durchgeführt hätte. Falls die Säumigen bis zum festgesetzten Termin die Pflegearbeiten nicht selbst ausführen, werden sie durch die Baumwarte auf Kosten der Baumbesitzer getätigt. Am 10. d. M. soll die planmäßige Vorfrühjahrsspritzung mit Mo-
Während der Reise
Annahme von Anzeigen für alle Zeitungen und Zeitschristen
schuppen und Kopfjucken. Fl. Mk.4.10.
Prospekt kostenlos. Erhältlich in allen
Apotheken, Drogerien u. Parfümerien.
192605 263017 *300589
6 Gewinne zu 5000 M.
verstärkte Qualität, empfiehlt
300 Gewinne zu 300 M. 9083
Bei größerem Bedarf Vorzugspreise
tBel<t>e<Slteen
werden empfinden:
Es reist sich gut
mit den Schiffen der
HAMBURG-AMERIKA LINIE
KnlinbacherGroO-Bratterei
Vertretung in Gießen
^avag-Reisebüro Greger, Seltersweg 89
gesucht eoentl. auch Barablösung.
Schr. Äng. unt.0855 a. d.Gieß.Anz.
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIIIIIIHIIIIIIIIIIIIIIHIII
53349 138301
217232
265092
327721
66690
148241
224866
265331
372461
174627
41546
19068 27413 60066
73549 91931
342298
56492
18535 24582
52353
73085
91425 110570
124742
144633 149350
159685 175437
181414
203209 207621
215180 225293 239627 258821
284271
299358 336938 364297 380992 395604
12279
23736
48835
65961
88218
99061
198244
258691
324650
116408 137997 147957 154963 174240 178794 202546 205239 211240 222637 234453 256568 283143 294310 314145 350884 371333 391208
15476 ; 23795 ■ 48924
70675 I 88859
99526 116663 144087 148286 155211 175362 180805 202717 207070 214352 225143 237731 257013 284018 296625 326091 355877 378608 395127
20576
41714
64370
84756
95560
115519 131340
146911 152420
166288 178146
191750 205043 209867 219080 233513 255506 279462
292274 307618 344589 366679 390559
161700
245131
324331
387015
19313 27938
62962 74182
92531
114959 130463 145921
152075 163489 177096
190024 204665 209820 218263 228323
252393 277236
291387 303363 343002
366531 386929 399088
11272
20836
43369
64471
85751
97446
111143 130457
144741
150094 162725
175921
187004 204521
208086 218228 228162
250611
269208 284514
299904 337932
364379 385941
397289
152564 236869 314125
384417
Tdtbiwu i
Ergrauen
11310 85807 111213 113771 198198 239632
275648 360721 371138 383918
318706 341969 392824
66 Gewinne zu 500 M. 1266 16893 32819 49193
----- ----- 67126 109214 121509 134222
150622 -----
226694
276890 380431
6 Gewinne zu 3000 M. 70773 ---- ----39448
16 Gewinne zu 2000 M.
126288 159092 166295 185107 320171
SleSe« / «ckuMvaSe Z
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII
wünschen für ihre Tochter braven Lebensgefährten?-Wirwünschen für uns. Sohn ohne dessen Wissen, tüchtiger Kaufmann, 29 Jahre alt, evang., statt!. Erscheinung, höhere Schulbildung und Vermögen, gute Position in Kurstadt, braves Mädchen mit Herzensbild., aus guter Familie Evtl. Einheirat i. nur gut. Untern. Diskr. Ehrens. Schr. Ang. unter 0836 an den Gießen. Anzeig.
Schachts Obstbaum Karbolineum DRP.
Es ist schwer zu sagen, was es ist, aber es ist da — ein gewisses Etwas, das eine Seereise mit Schiffen der Hamburg-Amerika Linie so angenehm macht. Vielleicht ist es der Eifer des Personals an Bord und zu Land, vielleicht ist es die ruhige Fahrt und die behagliche Einrichtung derHapag-Schiffe, vielleicht ist es einfach — Tradition... Was es auch sei, Sie
38 Gewinne zu 1000 M. 2121 5353 45653 49501 87777 94610 129630 143098 155776 166852 172491 174991 192635 224144 300171 308363
werden Sie es empfinden
verwendet man heute das kombinierte Haarstärkungswasser ENTRUPAL, das den Haaren die ehemalige Farbe wiedergibt Fehlfarben ausgeschlossen. Stärkt den Haarwuchs. Beseitigt Kopf-
In der heutigen Nachmittagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
Samenhaus Hch. Hahn
Bahnhofstraße, Telefon 3403
Im Gewinnrade verblieben: 220 Tagesprämien au je 1000 Mark, 2 Gewinne zu je 1000000, 2 zu je 100000, 2 zu je 50000, 2 zu je 80000, 6 zu je 20000, 26 zu je 10000, 66 zu je 5000, 154 zu je 3000, 314 zu je 2000, 690 zu je 1000, 1752 zu je 500, 6636 zu je 800 Mark.
Bestimmt vorrätig:
Drogerie Winterhoff, Kreuzpl.10
1IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIH Smial-Au-schank für
iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHiniiiiit
Ätta Anzelgen-Aktiengesellschafi
20 Tagespramien.
Auf jede gezogene Nummer sind zwei Prämien zu fe 1000 RM gefallen, und zwar je eine auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II:


