Ausgabe 
2.2.1935
 
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SJi.^fport

Frauentagung in Gießen

pflichtprDng der Kaufmannslehrlinge 1935

erster

kostenlos.

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Galt noch vor kurzem der blasse Teint für schön, ao hat hierin der Sport und die Sonnen-SehnBucht h Wandel geschaffen. Die moderne . .ugendfrlsche, gebräunte Hautfarbe

haben, die sie schon nach einigen Bestrahlungen mit der -Höhensonne Original Hanau erreichen kann. Wenn dann noch vorher die Haut mitEngadlna-Creme eingerieben wird, können selbst vorhandene Sommersprossen verdeckt werden. Da dieHelm- Höhensonne Sonnenbäder Im Zimmer zu jeder Tages- und Jahres­zeit gestattet, Ist sie mehr als ein Ersatz für die natürliche Sonne und Frauen besondere zu empfehlen. Bitte verlangen Sie die neue Illustrierte Broschüre 843 mH Preisen.

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Bei dem Antrag aus einen Jahresjagdschein sind ab

Die Kreisamtsleitung Gießen der NS.-Frauen- schaft hatte auf gestern nachmittag zu einer Ver­sammlung im Caf6 Leib eingeladen, zu der die Mitglieder des Frauenwerkes und der N S. Frauenfchaft Gießen und die Leiterinnen des Frauenwerkes und der NS.-Frauenschaft im Kreise Gießen zahlreich erschienen waren. Nach dem MarschDeutschlands Ruhm" (v. Schröder), gespielt von einem Trio, begrüßte Frau W r e d e - Gießen die Versammlung und besonders die Hauptrednerin. Die Choralvereinigung der evangelischen Frauen­hilfe unter Leitung von Lehrer Simon sang: Gott ist mein Lied" undNun danket all und bringet Ehr".

Oie Gaufrauenschastsleiterin Frau Brinkhoff

als Hauptrednerin führte dann u. a. aus: die deut­sche Frau habe nicht für Adolf Hitler gekämpft, um nach dem errungenen Sieg in der Versenkung zu verschwinden. Was die NS.-Frauenschaft im Kampf für die nationalsozialistische Weltanschauung ge­leistet habe, solle auch den andern, mit ihr unter demselben Dache befindlichen Verbänden zugute kommen, und was diese auf ihren Arbeitsgebieten errungen, solle auch der NS.-Frauenschaft zuteil werden. Man habe sich früher gegenseitig vielfach nicht verstanden, weil man sich zu wenig gekannt habe.

Der Führer habe es selbst bekannt, daß er seine Ziele für Deutschland nur mit der deut­schen Frau erreichen könne.

Alle Verbände sollen so Wegbereiter sein. Zum deutschen Frauenwerk gehöre die Mütterschu« l u n g. Selbst schon verdienende Mädchen der hin­ter uns liegenden Zeit wollten lieber auf Familie verzichten, um selbst besser leben zu können; viele Ehe scheiterten an der Unfähigkeit der Jung­verheirateten. Hauswirtschaft und Volks­wirtschaft seien daneben nötig. Hier arbeite Frauenschaft und Hausfrauenverein gemeinsam.

in Vorlage zu bringen: 1. der Aoscyluß'einer Jagdhaftvfllcht-Ver- stcherung, 2. der Nachweis über den Bezug einer der drei aner­kannten Jagdzeitungen für das laufende Jagdjahr (1. Slprll 1935 bis 31. März 1936). t ±r,

Auch die älteste deutsche JagdzeitungDer Deutsche Jager , München, überragend redigiert und hervorragend illustriert, ut amtliches Pflichtorgan und veröffentlicht die sämtlichen amtlichen Nachrichten und Jagdvervachtungsanzeigen. Seit 56 Jahren eng verwurzelt mit dem süddeutschen Weidwerk, war er immer das bevorzugte Fachorgan des süddeutschen Jägers. Er soll auch für 1935/36 Ihr Fach- und Pflichtorgan sein.

Ab l.Juli 1935 wird der monatliche Bezugspreis für sämtliche Bezieher auf Mk.1.25 ermäßigt, also für den Jahresbezug auf Mk. 15. (bis 1. Juli Mk. 1.50 pro Monat). Der Bezug muß direkt durch den Verlag erfolgen.

Nicht der Preis allein darf ausschlaggebend sein - swidern m erster Linie die Leistung und nicht zuletzt oer süddeutsche Charakter

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bei Brühl, SchUlStraBe 7 Oeburteanieleen

Eines besonderen Antrags auf Eintragung in die Handwerksrolle bedarf es daher nur in den Fällen, in denen ein Gewerbe neu zur Anmeldung gelangt.

Wer nicht in die Handwerksrolle eingetragen ist, aber bereits vor dem 2 4. Januar 1935 ein Handwerk als stehendes Gewerbe betrieben und dieses Gewerbe gemäß § 14 der Reichsgewerbe­ordnung ordnungsmäßig bei der zuständigen Orts­behörde angezeigt hat, wird von Amts wegen in die Handwerksrolle eingetragen, auch wenn er weder im Besitz des Meistertitels, noch im Besitz der Befugnis zum Anleiten von Lehrlingen ist. Diese Handwerker sind bereits vor der Eintragung zur Fortsetzung ihres Gewerbebetriebes berechtigt und können sich daher ebenfalls eine besondere Antragstellung ersparen.

Handwerker, die nach dem 31. Dezember 1899 geboren und überdies erst nach dem 31. Dezember 1931 in die Handwerksrolle eingetragen sind, können auf Grund der Uebergangsbestimmungen der obigen Verordnung noch bis zum 31. Dezember 1939 auch ohne Meisterprüfung ein Handwerk selbständig aus- üben. Sie tun aber gut, sich rechtzeitig auf die Meisterprüfung vorzubereiten.

Der Naturforscher vereint mit Natur und Technik

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Der Naturforscher ist die allgemeinverständliche, hochwertige naturwissen­schaftliche Monatszeitschrift für geistig Anspruchsvolle, die bei hervorragender Ausstattung nicht auf oberflächlichen Aufputz, sondern auf Gehalt eingestellt ist.Der Naturforscher bietet Beiträge in Bild und Wort von angesehenen u.bedeutenden Mitarbeitern aus allenGebieten d.Naturwissenschaften. Preis: vierteljährlich nur RM. 2.50. Probehefte und Werbeblätter kostenlos.

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Bon der Hessischen Handwerkskammer in Darm­stadt wird uns geschrieben:

Eine Reihe von Handwerkern hat auf Grund der am 24. Januar 1935 in Kraft getretenen 3. Ver­ordnung über den vorläufigen Aufbau des deutschen Handwerks bei den Dienststellen der Handwerks­organisation oder bei den Gemeindebehörden die Ausstellung der Handwerkskarte beantragt.

Es wird gebeten, von solchen Anträgen Abstand zu nehmen. Die Beachtung nachstehender Richtsätze wird empfohlen:

Bis auf wenige Ausnahmen ist heute bereits jeder selbständige Handwerker (ob mit oder ohne Meister­prüfung) auf Grund der Handwerksnovelle vom 11. Februar 1929 in die Handwerksrolle der zustän­digen Handwerkskammer eingetragen. Desgleichen ist bis auf wenige Ausnahmen bereits jeder selb­ständige Handwerker durch eine der in den letzten Monaten errichteten Pflichtinnungen erfaßt.

Für alle in die Handwerksrolle eingetragenen oder einer Innung angehörigen Handwerker wird die Handwerkskarte zu gegebener Zeit von Amts wegen ausgestellt.

ferlögen einzureichem I. das Schulentlaffungszeug- nis; 2. alle Zeugnisse der Berufs- und Fachschule; 3. der Lehrvertrag; 4. eine Bescheinigung über die Dauer der Lehrzeit, den Ausbildungsgang, die bis­herigen Leistungen und die Führung des Lehrlings; 5. ein vom Lehrling selbstgeschriebener Lebenslauf.

Zeitpunkt der Meldungen.

Die Anmeldung hat bis spätestens 20. Februar 19 3 5 bei der Industrie- und Handelskammer Gie­ßen zu erfolgen.

nehmbares Resultat herauszuholen. Alle übrigen Mannschaften sind spielfrei.

Oie Spiele der Kreisklaffen am Sonntag.

Werdorf Heuchelheim, Pokalspiel (Miller, Wetz­lar); 1900 II Krofdorf (Kaletsch, Wetzlar); Grün- berg Wieseck (Grote, Mainzlar); Lollar Leih­gestern (O. Rüspeler, Gleiberg); Spfr. Wetzlar Naunheim II (Küster, Berghausen); Garbenteich Steinberg II (Keller, Naunheim); Oberbiel Berg­hausen (Deibel, Gießen); Hermannstein Wald­girmes (Koob, Garbenheim); Krofdorf II Fel­lingshausen (Offenbacher, Gießen); Launsbach Erda (Kreiling, Gießen).

Heuchelheim reist in den Kreis Wetzlar, um in Werdorf das Pokalspiel um den DFB.-Pokal auszu­tragen. Werdorf ist zwar hier unbekannt, doch ist die Mannschaft nicht zu unterschätzen, denn im Vor- jähre gelang es ihr, sich hinter Bissenberg an zweite Stelle der Tabelle zu setzen. Für Heuchelheim heißt es aufgepaßt. 1900 II empfängt Krofdorf. Es ist nicht ausgeschlossen, daß Krofdorf ein Unentschieden erzwingt, denn die Mannschaft hat ihr Selbstver­trauen wieder gefunden. Wieseck muß nach Grün­berg, man rechnet mit einem Sieg Wiesecks, denn die Meisterschaft kann immer noch errungen wer­den. Lollar-Leihgestern sollte eine eindeutige Ange­legenheit der Lollarer sein, da Leihgestern sehr ge­schwächt antreten muß. Garbenteich empfängt Steinberg II und sollte auf eignem Platz zu einem Siege kommen. Krofdorf II Fellingshausen kann unter Umständen von den eifrigen Gästen gewonnen werden. Die Begegnung Launsbach Erda dürfte einen knappen Sieg des Gastgebers ergeben.

Nas Feldbergfest 1935.

Der Termin des diesjährigen Feldbergfestes mußte in Rücksicht auf andere Veranstaltungen verschie­dentlich geändert werden. Nun ist die 75-Jahrfeier der Deutschen Turnerschaft in Koburg, für die der 16. Juni in Aussicht genommen war, auf die Pfingsttage (8. und 9. Juni) festgelegt worden. Da­mit sind die ursprünglich für das Feldbergfest vor­gesehenen Tage wieder frei geworden. Das 82. Feld- oergfest findet nunmehr bestimmt am 15. und 16. Juni 1935 statt.

Oie deutschen Wintersportrneisterschasten.

Nurmela-Finnland Sieger im ISKilomeler- Langlauf.

Am Freitag wurde bei den Deutschen Skimeister­schaften in Garmisch-Partenkirchen der 18-Kilome- ter-Langlauf, der mit 352 Teilnehmern eine Rekord­beteiligung aufwies, ausgetragen. Auch diese Kon­kurrenz entwickelte sich zu einem Zweikampf Nor­wegenFinnland, aus dem der Finne Sulo Nur- mela heroorging. Der siegreiche Finne lief die aus­gezeichnete Zeit von 1:18:10 Stunden, auf den nächsten Plätzen kamen der Norweger Bjarne Joer- sen und Vinzenz Demetz-Jtalien ein. Der beste Deut­sche war Willi Bogner in 1:22:25 auf dem fünfzehn­ten Platz, der jedoch in der Kombination den vier­ten Rang einnimmt. Auch Herbert Leupold schnitt mit 1:23:59 auf dem 22. Platz recht gut ab, er hält in der Kombination den achten Rang.

In der Klasse der Militärläufer waren unsere Soldaten besser als die Finnen. Feldwebel Schnei­der siegte hier in 1:29:11 vor dem Gefreiten Kren- zing und Oberjäger Eble, während der beste Finne, Nemi, erst als Siebter einkam.

Deutsche Lishockey-rNeisierfchafl.

In der Zwischenrunde um die Deutsche Eishockey- Meisterschaft siegte am Freitag in Garmisch-Parten­kirchen in der Gruppe A der EV. Füssen über den Berliner EV. 3:0 (0:0, 1:0, 2:0) und wurde damit Gruppensieger. In der anderen Gruppe mußte der Deutsche Meister Brandenburg Berlin erneut eine Niederlage hinnehmen. Diesmal war der SV. Ra­stenburg der Gegner der Berliner, der ihnen eine glatte 3:0- (0:0, 2:0, 1:0-) Niederlage beibrachte. Der Sieger der Gruppe B wird am Samstag im Kampf zwischen dem SC. Riessersee und dem Ra­stenburger SD. ermittelt, der dann am Sonntag

Das Ausland sdeutschtum stelle die Frauen weiter vor eine Aufgabe, die VdA. und Rotes Kreuz für Kolonien und Ausland nicht allein mei­stern könnten. Vorträge mit und ohne Lichtbildern sollten hier Interesse wecken. Die Abteilung Lei­besübungen kenne nichts von Rekordleistungen, die nur geeignet seien, den Körper zu schwächen. Besonders die Bauersfrau fei früh gealtert, weil ihre Arbeit den Körper zu einseitig sich betätigen lasse. Hier schaffen die Hebungen den nötigen Aus­gleich. Praktische Ergebnisse liegen bereits vor. Die Abteilung Presse wolle sich den alten Geist auch bei den Modezeitungen nicht mehr gefallen lassen; sie nehme auch die Bücher unter die Lupe.

Alle Verbände des Frauenwerkes seien dafür verantwortlich, daß alles im Sinne des Führers geschehe.

Das Verantwortungsbewußtsein hatte die deutsche Frau schon stets, das Gedenken an Krieg und Kriegsopfer und die Opfer die für das Dritte Reich fielen, werde dies Verantwortungsgefühl nur noch vertiefen. Vergessen dürfe nie werden, daß die Rasse­fremden abzulehnen seien. Das schwere Werk muß ohne Zwangsmaßregeln vollendet werden. Es gehe um uns und das Schicksal unserer Kinder. Deutsche Frauen, deutsche Treue" müsse es heißen!

Die Ausführungen wurden mit lebhaftem Bei­fall ausgenommen. Nach BeethovensAndante can­tabile" aus der Pastorale dankte Frau W r e d e. Mit dem Sieg-Heil auf den Führer und mit dem zweiten Vers des Deutschlandliedes wurde die Ver­sammlung geschlossen.

Im Cafs Ebel schloß sich eine Sitzung der Orts- frauenschaftsleiterinnen und der Leite­rinnen der dem Deutschen Frauenwerk an­gehörenden Verbände an. Die Ausführungen der Gauamtsleiterin Frau B r i n k h o f f zeigte die Wege der Zusammenarbeit, und eine rege Aus­sprache gab den Willen kund, diese Wege in Ein­mütigkeit zu beschreiten.

Die Industrie- und Handelskammer Gießen teilt uns mit:

Wie im vergangenen Jahre, haben tm Monat April d. I. alle männlichen und weiblichen Kauf­mannslehrlinge des rhein-mainischen Wirtschaftsge­bietes, deren Lehre in der Zeit vom 1. 7. 1934 bis zum 30. 6. 1935 beendet ist, eine Pflichtprüfung ab­zulegen. Betroffen davon werden alle Lehrlinge der Wirtschaftsgruppen Großhandel, Einzelhandel, In­dustrie, Banken und Sparkassen, Verkehrsgewerbe und Versicherungsgewerbe.

Diese praktische Prüfung soll der Deutschen Arbeitsfront und der Wirtschaftsführung in federn Jahre einen Ueberblick über den Stand der praktischen verufserziehung in den Lehr­stellen geben. Auf diese Prüfung kann sich dar­um niemand theoretisch vorbereiten. Die auslernenden Lehrlinge können in der Prüfung nur das geben, was sie im Geschäft und Be­triebe wirklich gelernt haben. Ohne das prak­tische Mindestmaß an können und Wissen, das

Öffentl. Handelslehranstalt Hießen

Liebigstraße 16, Fernruf 2480

I. Schulziel: ,

L Gründliche Vorbildung für Berufe der Wirtschaft und Verwaltung;

2. Vertiefung der Allgemeinbildung u. nationalpolitischen Erziehung, (r ur Mädchen auch hausfraul. Fächer.)

IL Abteilungen: . ,

1. Zweijährige Handelsiehde f. Schuler und Schülerinnen nach ojähr. Schul­besuch. Abschluß mit derMittleren Reife. Schulgeld RM. 17-, keinerlei Nebengebühren. , _ ,

2. Höhere Handelsschule und Sonder­kurse von 1 Jahr, für Teilnehmer (innen) mit Obersekunda-, Prima- Reife u. Abitur. (Prüfung entspricht derPrüfung- für praktische Kauf­leute an Universitäten u. Handels­hochschulen). Schulgeld RM. 19. , keinerlei Nebengebühren.

III. Anmeldungen täglich bis spätestens 15. April 1935. Verspätete Anmeldungen wer­den nicht berücksichtigt. Eintritt während des Schuljahres nicht möglich. Prospekte

diese Prüfung verlangt, soll in Zukunft nie- mand mehr Kaufmannsgehilfe werden. Ls wird angestrebt, daß zukünftig nur auf Grund des Gehilfenbriefes, den der Lehrling nach bestan­dener Prüfung erhält, die Vermittlung einer

Gehilfenstelle erfolgt.

Aber auch die Lehrherren sollen dadurch eine strengere Auswahl der Lehrlinge vornehmen und stärker auf ihre Pflicht hingewiesen werden, dem Nachwuchs eine ordentliche Berufsausbildung zu geben.

Für die Anmeldung zur Prüfung ist folgendes zu beachten.

Anmeldepflicht des Lehrherrn.

Die Lehrherren der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach sind verpflichtet, die Lehrlinge dem zu­ständigen Prüfungsausschuß bei der Industrie- und Handelskammer Gießen auf dem vorgedruckten An­meldebogen zu melden. Der Vordruck ist zu erhal­ten bei der Industrie- und Handelskammer Gießen. Mit der Meldung sind vom Lehrherrn folgende Un-

Aorichessische Han-ball-Sauliga. 1900 zum Verbandsfpiel in Lastet.

Am morgigen Sonntag weilt 1900*9 Gauliga­mannschaft auswärts, und zwar muß sie in Kassel gegen den dortigen SportvereinKurhefsen" an­treten. Die Platzbesitzer, die älteste Kasseler Mann- schäft der ersten Klasse, haben bis jetzt mit wech­selndem Erfolg gekämpft. Ihre Niederlagen waren aber stets äußerst knapp gegen den Spitzenreiter, C. T., lautete das Endergebnis vor kurzem 6:7, wo­raus sich die Gleichwertigkeit mit den führenden Mannschaften ergibt. Die 1900er werden einen äußerst schweren Stand haben. Da mit mehrfachem Ersatz gefahren werden muß, ist es jedenfalls recht zweifelhaft, ob es gelingt, die hier im Vorspiel er­littene, allerdings höchst überflüssige Niederlage wettzumachen.

Handball im AfB.-Reichsbahn.

Für den kommenden Sonntag hat sich der VfB.- Reichsbahn die erste Mannschaft des Turnvereins Kirchgöns eingeladen. Diese Handballmannschaft teht an zweiter Stelle der Bezirksklasse. Das jüngste Ergebnis gegen den Turnverein Marburg lautete 18 :3 für Kirchgöns. Daß die la Mannschaft des VfB.-Reichsbahn bei diesem Spiel zeigen kann, ob sie bezirksklassenfähig ist, liegt auf der Hand. Das Spiel der Id Mannschaft muß ausfallen, da der Gegner in letzter Minute absagte.

Ettlscheidungsspiel um die Lugend-KreiSmeisterschast des Lahn-Oillkreises im Handball.

Mtv. Gießen Jugend

gegen TG. Wehlar-Viedergirmes Jugend.

Nachdem in den bereits ausgetragenen ersten Aus­scheidungsspielen jede Mannschaft einmal zum Siege kam und keine Entscheidung herbeigeführt werden konnte, treffen sich beide Mannschaften am Sonntag auf neutralem Platz. Als solcher wurde dieser des Tv. Allendorf an der Lahn gewählt. Das Spiel wird bis zu einer Entscheidung durchgeführt.

Gpielvereinigung 1900 Gießen. 1900 I viedenkopf I.

Durch die abermalige Abstellung Lipperts in die Gaumannschaft (Bayern Nordhessen) wurde das vorgesehene Spiel Dillenburg gegen 1900 Gießen erneut abgesetzt. Die Spielvereinigung 1900 hat des­halb für den kommenden Sonntag den DsL. Bie­denkopf zu einem Gesellschaftsspiel nach hier ver­pflichtet. Es ist das noch ausstehende Rückspiel der Hinterländer in Gießen. Im Vorspiel in Biedenkopf endeten die Blauweihen mit 3:1 im geschlagenen Feld, nicht ohne das wirklich gute Können der Gast­geber restlos anzuerkennen. Auch heute nehmen die Biedenkopfer in der Bezirksklasse der Gruppe Mar­burg eine gute Tabellenstellung ein und sprechen ein gewichtiges Wort im Entscheidungsgang um die Gruppenmeisterschaft mit. 1900s Aufstellung mit Schmidt; Zeiler, Kaps; Mank, Heilmann, Langs­dorf; Wilhelmi, Hainbach, Schmelz, Hammer und Dörr gibt auch dieses mal die Gewähr für einen spannenden Spielverlauf. Fritz Schmidt wird für den verhinderten Schlarb ein würdiger Vertreter sein. Der Spielausgang ist vollständig offen. Mit der Spielleitung ist Schiedsrichter Volkmar (Wetz­lar) betraut

Vormittags trägt ebenfalls zu Hause die Liga­reservemannschaft ein Meisterschaftsspiel gegen den VfB. Krofdorf aus. Wenn die Platzbesitzer mit dem in den letzten Spielen gezeigten Kampfgeist auf- warten, dürfte es dem Gegner, der selbst über ein solides Können verfügt, sehr schwer fallen, auf dem Sportplatz an der Liebigshöhe zu Lorbeeren zu kommen. Spielleiter ist Kaletsch (Wetzlar).

VfB.-Reichsbahn Gießen.

Vfv.-Reichsbahn II Vfv. Aßlar I.

Die Gießener folgen einer Einladung nach Aßlar. Die Gastgeber spielen eine führende Rolle in ihrer 1. Kre is klasse und sollten auf eigenem Gelände die Gäste schlagen können. Die Hiesigen fahren in stärk­ster Aufstellung und haben das Bestreben, ein an-

Prüfungsgebühr.

Mit der Anforderung der vorgedruckten Anmelde­formulare ist vom Lehrherrn für jeden Lehrling auf das Postscheckkonto der Industrie- und Handelskam­mer Gießen, Frankfurt Nr. 61599 eine Prüfungs­gebühr in Höhe von 3 Mark mit dem Vermerk Prüfungsgebühr" zu entrichten. Die Gebühr hat der Lehrling aufzubringen.

Heber Einzelheiten erhalten die Lehrlinge auf Grund ihrer Anmeldungen von den örtlichen Prü­fungsausschüssen Nachricht.