Ausgabe 
2.1.1935
 
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Oberheffen

Gemeinderat in Nidda.

Don

Siedlung und Wohnungsbau in Hessen

verhältnismäßig gering sein kann.

meinschaften" und führte aus, daß Gemeinschaft die Aufgabe habe, untereinander charakterlich zu stärken und zu fördern und dem Nächsten sich ver­antwortlich zu wissen. Dekan B e r n b e ck hielt ferner einen Vortrag überDie Bedeutung des alten Testaments". An diesen Vortrag schloß sich eine rege Aussprache über die Bedeutung der Bi­bel für das persönliche Leben an. Das Thema Christentum und völkische Religion" wurde von Pfarrer Bremmer behandelt. Pfarrer Otto Lenz (Darmstadt), der frühere langjährige Vor­sitzende des Vebandes, sprach über das Thema Der Kirchenkampf im Lichte der Bibel".

Am Sonntagnachmittag beteiligten sich die Frei­zeitteilnehmer am Gottesdienst der Gemeinde, spiel­ten schöne Weisen und begleiteten den Gemeinde­gesang. Pfarrer Otto Lenz predigte.

i Den Ausklang der Freizeit bildete ein Gemeinde­abend in der Kirche unter Mitwirkung des Kirchen­chors und der Bläser. Der Ortsgeistliche erläuterte den Sinn und die Bedeutung einer Posaunenchor­freizeit. Pfarrer Paul Lenz (Wohnbach), der Schriftführer des Verbandes, dankte der Gemeinde und ihren Gliedern für die Gastfreundschaft und sprach über das Spiel der Posauenchöre zum Lob und Preis Gottes. Anschließend versammelten sich ! noch einmal alle Posaunenbläser im Uebungslokal, der Kinderschule, zu einer gemütlichen Feier, bei der Pfarrer Otto Lenz vom Ernst und Scherz im ' Dienst der Posaunenchöre erzählte.

Erfreulicherweise hat dieser Plan bei der Indu­strie Anklang gefunden und es ist weitestgehende Unterstützung zugesagt worden.

Am Silvestertag verließen die Bläser, manche unter Begleitung ihrer Gastgeber, dankerfüllt von den vielen Eindrücken der Freizeit, unsere Ge­meinde.

beoölkerungs- und wirtschaftspolitische Aufgaben.

Die nationalsozialistische Staatsführung hat hier eine völlig neue Politik eingeleitet.

Freizeit des Verbandes der oberhessischen Posaunenchore.

Zwischen Weihnachten und Neujahr fand in i Klein-Linden eine Freizeit des Verbandes der ober- i hessischen Posaunenchöre statt. Etwa 60 Mitglieder aus den Chören von Bad-Nauheim, Steinbach im Taunus, Langenbergheim, Wallernhausen, Baben­hausen II, Einartshausen, Unter-Seibertenrod^Rup- pertsburg, Rixfeld-Schadges, Wallenrod, Maar, Altenburg bei Alsfeld, Nieder-Ofleiden, Lang-Gons, Lick und Klein-Linden nahmen daran teil. Sämt­liche Teilnehmer waren bei den Gemeindegliedern von Klein-Linden einquartiert.

Die Eröffnung fand am Donnerstag, 27. Dezem­ber, mit einem Gottesdienst statt. Dekan B e r n - deck (Alsfeld), der Vorsitzende des Verbandes, hielt die Predigt. Posauenchorvorträge der Teilneh­mer umrahmten die Eröffnungsfeier.

Die Tagesarbeit wurde jeden Morgen mit ge­meinsamer Andacht und Sammlung um ein Lo­sungswort aus der Heiligen Schrift begonnen. Unter Leitung des Verbandsdirigenten Boller fanden dann die Uebungsstunden statt, die der gründlichen Durcharbeitung von Chören aller Art und dem Zusammenspiel gewidmet waren.

Während der Freizeit wurde den Teilnehmern auch geistige Nahrung gereicht in Gestalt von Bi­belbesprechungen unter dem GesamtthemaChris^ liche Gemeinschaft und ihre Verpflichtung' nach 1. Johannes, Kapitel 1 und 2. Dekan B e r n b e ck behandelte die UnterthemenUnsere Gemeinschaft mit Gott in Christus" undUnsere Gemeinschaft untereinander" und zeigte, daß eine rechte Gen^in- fchaft nur besteben könne, wenn sie einen rechten gemeinsamen Mittelpunkt habe. Pfarrer Brem­mer, der Ortsgeistliche, sprach über das Unkr« thema:Die Verpflichtung solcher doppelten Ge­

ben Sängertag.

Landkreis Gießen.

Nidda, 31. Dez. Der Sängertag des Sänge rkreisesNiddatal" wurde hier m derTreppe" abgehalten. Erschienen waren die Vereinswalter und die Chorleiter der angeschlossenen Vereine, von denen zwei nicht ver-

Kreiswalter G. D i e h l (Ober-Schmitten) leitete die Tagung mit einem Rückblick auf das am 31. Dezem­ber ablaufende Sängerjahr ein. Er unterstrich die Schwierigkeiten und Widerstände, die die Sanger- bewegunq beengten, und wies auf die bedeutsame Verfügung des Stellvertreters des Führers hm, die einen hoffnungsfrohen Ausblick auf das neue Sängerjahr zulasse. Die gesanglichen und völkischen Aufgaben der Gesangvereine wurden klar Umrissen und der Appell an die Versammelten gerichtet, Kämp­er für unsere hohe.Kulturaufgabe zu fein, ehrte das Andenken an die im Kampfe für Deutsch­land gefallenen Sängerkameraden, gedachte unserer deutschen Brüder jenseits der Grenzen, besonders derer an der Saar und gab der Hoffnung Ausdruck,

-inzuw-if-n ist dabei insbesondere auf die bekann- ten Bestrebungen des Gauleiters und Reichsftatt- ser5 <mfp das" Land Hessen entfallende Gesamt­anteil aus den vom Reich zur Verfügung gestellten Mitteln für die v o r st ä d t i s ch e K lern sied - lung beträgt rund 3 366 000 Mark. Mit diesen Reichsdarlehen und den Selbsthilfeleistungen der Siedler wurden 1374 Sidlerstellen ausgefuhrt. Die Siedlungen verteilen sich auf 31 Gemeinden Die Landgroße jeder Siedlerstelle betragt 800 bis 1000 Quadratmeter. Die Kosten für den Aufbau und die Einrichtung der Siedlerstelle betau en ft* schnittlich auf 3000 Mark. Hierbei ist em Teil durch eigene Arbeit des Siedlers aufgebracht. Der Sied­ler hat in den meisten Fällen nicht mehr auszu- bringen, als er bisyer für eine meist schlechtere Wohnung an Miete zahlen mußte.

Rach dem Abschluß der AktionVorstädtische Kleinsiedlung" liegt die Frage nahe, ob die bisherigen Ergebnisse der Zielsetzung entspro­chen haben. Diese Frage darf wohl für Hessen in allen Punkten bejaht werden, zumal es ge­lungen ist, den größeren Teil der Siedler wieder in Arbeit zu bringen.

lernt hätten. _ .. .

Im weiteren Verlaufe der Tagung, die den Stem­pel anerkennenswerter Geschlossenheit, Einmütig­keit und Diszipliniertheit trug, wurden die verschie­densten Punkte der Tagesordnung erledigt. Das Wertungssingen im kommenden Jahr wird mit dem 1 0 0 j ä r i g e n 3 u b i I ä u in b e r Sam gervereinigung 3 r ? M i n n = ßteberf ranz Echzell verbunden und findet am 16. Juni 1935 statt. Die Vereine singen am Vormittag in zwei Sälen je zwei Lieder zeitgenössischer Komponisten. Den Chorleitern wurde aufgegeben, sich raschestens mit geeignetem Liedgut vertraut zu machen und die ausqewählten Chöre einem fünfköpfigen Mufikaus- fchuß zur Begutachtung vorzulegen. Als Maffen- chöre werden gesungen: 1. Deutscher Sangergruß. 2. Wahlspruch des SängerkreisesNiddatal . 3. Mahnung von Heinrichs. 4. Lied der Bauleute von Schüler. 5. Deutschland, Heilger Name von Bauß- nern. Zur Kundgebung für das deutsche Lied sind außerdem Gemeinschaftsgesänge, sowie Mannerchore in Verbindung mit Schülerchören vorgesehen. An dem Wertungssingen haben alle Vereine teilzuneh­men Ein Sonderzug ab Schotten wird die Sanger geschlossen nach Echzell bringen.

Heber die neunen Anordnungen der Reichsmusikkammer bezüglich der neben­amtlichen Chorleiter referierte Chorleiter Dau­ert (Ulrichstein). Auf die Lösung von Tagesaus­weisen zu allen gesanglichen Veranstaltungen bei denen Eintrittspreise erhoben werden, wird beson­ders verwiesen. Verschiedene Anregungen aus San- aerkreisen sollen als Material roettergeleitet wer­den Die Fragebogen zur B e st a n d s e r h e b u n g für das Sängerjahr 1935 wurden verteilt. Den Vereinswaltern wurde mit besonderer Dring­lichkeit aufgegeben, den Termin zur Rückgabe (10. Januar) einzuhalten. Säumige müssen mit den Abholungskosten belastet werden.

Nach 2V2ftünbiger Tagung schloß ber Kreiswalter mit Dankesworten, herzlichen Wünschen zum neuen Jahre unb einem Treuegelöbnis für ben Führer

Um in einzelnen Orten mit besonders großem Kleinwohnungsmangel mit sofortigen Maßnahmen Abhilfe schaffen zu können, bat bas Reich dem Land Hessen 188 500 RM. zur Verfügung gestellt zur Errichtungen von N o t - u n d B e Helfs Woh­nungen für wohnungslose Familien. Es wurden in Hessen 200 derartige Wohnungen ge­baut. ,V,. .

Um einem dringenden Bedarf an kleinen Miet­wohnungen in den Städten Darmstadt, Mainz, Worms und Gießen zu enstprechen wird die ® a fl f a h 140 Zwei- und Dreizunm-rwohnunqen r- richt-n, zu deren Finanzierung das h-lstsche Staats­ministerium Darlehen in -oh- von 455 000 RM. 7°n d-r R-ichsanstalt für Angestelltennerficherung vermittelt hat.

6.15 Uhr: Von Stuttgart: Gymnastik. 7: München: Frühkonzert. 8.15 bis 8.30: Von Stutt-

So wird z. B. unter Förderung durch die Firma O p e l A G. in Rüsselsheim ein Siedlungsoorhaben m der Nähe von Rüsselsheim durchgeführt werden, das im Laufe der Jahre auf 1000 Siedlerftellen ge­bracht werden soll. Mit ber Ausführung des ersten Bauabschnittes kann zu Beginn des Jahres 1935 begonnen werden. Für Stammarbeiter der tfirma E. M erck in Darmstadt wird im Anschluß an eine bereits in der Ausführung begriffene vorstadtische Kleinsiedlung in Arheilgen eine Siedlung durchge­führt werden, für die ebenfalls die Vorbereitungen weit vorgeschritten sind.

Das Reich hat den Eigenheimbau IN den [efaten Jahren durch die Hergabe von Baubarlehen gefördert. Auf Hessen entfielen 954 000 RM an Reichsbaudarlehen. Es wurden hiermit 550 Eigen­heime gefördert. Diese Maßnahme des Reichs ist nunmehr im Auslaufen begriffen. Bot schon die Be­schaffung erststelliger Hypotheken m genügendem Umfange immer noch Schwierigkeiten, so war es schlechterdings unmöglich, zweltstellige Hypotheken ohne zusätzliche Sicherheiten zu erhalten. Hier hat auch wieder das Reich einbegriffen, indem es e nen Bürgschafts-Fonds geschaffen f)at aus dem Reichs- bürgschaften für zweite Hypotheken von 40 bis 75 v. 5? des Bau- und Bodenwertes gegeben werden. Bisher wurden in Hessen Reichsburgschaften noch verhältnismäßig' wenig in Anspruch genommen, weil die Beschaffung zweiter Hypotheken große Schwierigkeiten bereitet.

Die zur Zeil noch im Gange befindlichen Ver­handlungen lassen die Erwartung zu, daß in kürze die Beschaffung erster und zweiler Hypo­theken für den Ligenheimbau in größerem Um­fange möglich fein wird.

stellen.

Sängertagung in Nidda.

* Heuchelheim, 2.Jan. Die Gefolgschaftsmit­glieder des Dampfsägewerks Aben d ft e rn erhielten durch den Inhaber der Finna Ludwig Kröck am Heiligen Abend eine Weihnachts­gratifikation von je 10 Mark. Das gleiche Geschenk wurde auch den sieben gegenwärtig im Ar­beitsdienst weilenden Angehörigen der Betriebs-

31. Dez Am »Ä Sonntag hatte der Turnoerei n feine M>tg der und deren Angehörige zu einer W e ihna ch t s° feier der Schüler und Schülerinnen eingeloden. Der große Saal der Turnhalle war bis auf ben letzten Platz besetzt. Zu Beginn ber JBeranftaltung marschierten bie annähernb ^ Schuler unb Schü­lerinnen auf der geräumigen Buhne auf und gaben durch einzel vorgebrachten Vorspruch und gemein­sam gesungene Lieder der Feier einen würdigen Auftakt. In Verhinderung des Verelnsfuhrers be­grüßte dann der stellvertretend^ Veremssuhrer und Dietwart Albert Rinn die Besucher. Er betonte besonders den Wert der turnerischen Ausbildung und ermahnte die Schüler, die während ihrer Schu- lerjahre im Turnverein erhaltene turnerische Aus­bildung auch nach der Schulentlassung fortzusetzen und dem Turnverein treu zu bleiben. Die folgen­den turnerischen Aufführungen der Spuler und Schülerinnen zeugten von der regen Tätigkeit ber beiben Schülerturnwarte unb ihrer Helfer unb Helferinnen. Sämtliche Darbietungen wurden von

pro Monat.

mit den Arbeiten begonnen werden kann.

Um die Siedlung auf weitere Kreise ausdchnen zu können, hat auf Veranlassung Handels- Ä? im B-Nchm°" mit "em 4wn Staat-Mini.

burtstag. _

y Watzenborn - Steinberg, 31. Dez. Der Geflügelzuchtverein Watzenborn- Steinberg hielt am Samstagabend bei Bal­thasar Sommer seine diesjährige Hauptversamm­lung ab. Der Vorsitzende Karl Philipp IV. er­stattete zunächst in kurzen Zügen den Geschäfts­bericht. U. a. teilte er mit, daß bei der diesjährigen Kreis-Geflügel-Ausstellung in Lang-Göns der Ver­ein sich mit 86 Nummern an der Ausstellung be­teiligte und damit an erster Stelle der Beschickung vor' allen anderen Kreisvereinen außer Lang- Göns, ber die Ausstellung arrangierte, stand. Dies sei ein Zeichen züchterischen Eifers der 80 Mitglie­der des Vereins. Von den 86 ausgestellten Tieren konnten 51 Tiere mit der NoteSehr gut" bedacht werden, außerdem kamen an den Verein 8 Ehren­preise und 4 Zusatzpreise. Bei der Deutschen Jung- geflügelschau vom 19. bis 21. Oktober in Hannover konnte Heinrich Ruhl auf Neuengl. Zwergkamp­fer, rotscheckig zweimalSehr gut 1" und Karl Philipp IV. auf Neuengl. Zwergkampfer, bir­kenfarbig, zweimalSehr gut 1 und viemalGut erringen. Auf der Süddeutschen Junggeflugelschau in Würzburg im November erhielt Heinrich Ruhl auf Neuengl. Zwergkämpfer, rotfcheckig dreimal

Sehr gut" und außerdem 1 Ehrenpreis. In Frank­furt a. M. auf der Reichskleintierfchau vom 30. No­vember bis 3. Dezember 1934 bekam Ludwig Heß auf gestreifte Italiener zweimalGut"; Karl Phil'ipp IV. auf Neuengl. Zwergkämpfer, blr- fenfarbig, zweimalSehr gut 1" und viermalGut 1 Ehrenpreis und zwei Zufatzpreife; Otto W e r ß auf gelbe Italiener einmalSehr gut" und einmal , Gut". Rechner Heinrich Pfeiffer erstattete dann Bericht über die Kassengeschäfte er konnte der Versammlung einen Gesamtkassenbestanb von 425,32 Mark unterbreiten. Die von zwei Rech­nungsprüfern vorgenommene Revision enbete mit Dank an ben Rechner für feine tabellose Buchfüh­rung. Auf Grunb bes guten Kassenstanbes würbe einstimmig beschlossen, für zirka 400 Mark Aus- ftellfäfige anzuschaffen. Am 26. unb 27. Januar 1935 findet eine Lokalausstellung des Vereins bet Ludwig Schmandt, WirtschaftZum grünen Baum", statt. Karl Häuser, Wilk). Schwind t und Karl Weiß wurden mit der Ausstellungs­leitung betraut. Mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Reichskanzler und Führer Adolf Hitler schloß her Vorsitzende die Versammlung.

cxd G b e r ft a b t, 31. Dez. Im GasthausZum Abler" fanb eine Versammlung der M i ich a b | a tz- genossenschaft statt. Der Vorsitzende Heinrich G ö r l a ch , gab zunächst bie neuesten Verfügungen, insbefonbere bie Neuregelung bes Butterverkaiifs, bekannt. Hierauf sprach Ortsbauernfuhrer Gor lach

stellungsloser Gehilfen, die über gänzlich unzu­reichende Ausbildung in den grundlegenden Fertig­keiten ihres Berufes verfügen, denen also schwer­lich eine Stellung verschafft werden kann. Bei dem gewaltigen Kampf gegen die Arbeitslosigkeit ist es unbedingt notwendig, daß jeder sich die grundlegen­den Kenntnisse und Fähigkeiten aneign^t, die er für seinen Beruf braucht. Darum ergeht insbeson­dere an die Kaufmannsgehilfen von neuem der Ruf: Lernt Kurzschrift und Maschinenschreiben und bringt es darin zu einer praktisch verwertbaren Fertigkeit. Man beachte bie heutigen Anzeigen.

** Aus ber Straßenbahn gestürzt. Am Sonntagabenb fiel Frau Elise Keiner, Ebelftraße 39 wohnhaft, aus einem Wagen der Straßenbahn so unglücklich heraus, daß sie eine schwere Armverletzung erlitt und in ärztliche Be­handlung gebracht werden mußte.

** Zusammen st. Am Silvesterabend er­eignete sich an der Ecke Seltersweg und Kaplansgasse ein Zusammenstoß zwischen einem Kraftwagen und der Straßenbahn. Glücklicherweise wurden Personen nicht verletzt. Es entstand lediglich einiger Material­schaden.

Rundfunkprogramm.

Donnerstag, 3. Januar.

Qlir Fortführung der Siedlungsaktion hat das Land Hessen durch Aufbringung van Mitte n der heffifchen Sparkassen, der Hessischen fianbesbanf

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gart: Gymnastik. 9.15: Don Trier: 9.15: Neue Volkslieder von Margot Alice Schmibt. 9.30: Selten gehörte Klaviermusik. 9.45: Alte Meister bes Viola- Spieles. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche unb Haus. 11: Werbekonzert. 11.45: Sozialdienst. 12: Von Breslau: Mittagskonzert der Waldenburger Bergkapelle (Grenzland-Orchester). 13.15: lieber« tragung nach Stuttgart: Wunschkonzert. Schall und Platt unter Geschäftsaufsicht! 14.30: Wirtschafts­bericht. 15: Nur Frankfurt: Nachrichten der Gau­leitung. 15.15: Von Kassel: Kinderstunde. Wir ge­denken der Brüder Grimm. 16: Uebertragung nach Berlin unb Hamburg, bis 17,30, nach Leipzig, bis 17: Nachmittagskonzert. 18: Bücherfunk:Volks­lied, Tracht und Raffe". 18.20: Der Begründer der deutschen Sprachforschung: Jakob Grimm. Ein Ge­spräch zu seinem 150. Geburtstag (4. Januar). Von Renö Wirtz. 18.35: Katechismus für Sprachsünder. 18.50: Unterhaltungskonzert. 19.45: Der Zeitfunk bringt: Tagesspiegel. 20: Reichssendung, Nachrich­ten, Zeitangabe. 20.10: Reichssendung: Saarland. 20.45: Volksmusik: Volkslieder zur Gitarre. 21 bis 22: Ein großer Musiker und Patriot. Hörbilder aus dem Leben Friedr. Chopins. Von Anton Betzner. 22.30: Uebertragung nach Stuttgart: Klaviermusik von Friedrich Chopin. 23: Uebertragung nach Stutt­gart und auf den Deutschlandsender: Nachtkonzert. Unterhaltendes von C. M. Ziehrer. 24 bis 2: Von Stuttgart: Nachtmusik.

derer an ber Saar uno gav oer J)unnuim u^uu, daß nach ber Rückgliederung des Saargebietes bie Verständigung zweier Völker möglich werbe, bie iicy auf den Schlachtfeldern des Weltkrieges achten ge-

tz. Nidda, I.Jan. In einer letzten Zusammen- fünft des hiesigen ©emeinöerats im alten , Jahre warf Beigeordneter Lupp einen kurzen j Rückblick auf das verflossene Jahr unb gab beson­ders seiner Freude über die Ernennung des neuen ; Bürgermeisters, des Ortsgruppenleiters Phi­lippi Ausdruck. Als Sohn unserer Stadt sei er mit ben örtlichen Verhältnissen gründlich vertraut, woraus man im Hinblick auf seine reiche Lebens­erfahrung, Tatkraft und Umsicht die Hoffnung aus eine günstige Weiterentwicklung von Nidda hegen könne Wenn auch größte Sparsamkeit geübt wer­den müsse,' so sollten doch der für 1935 vorgesehene Ausbau der Beundestraße, die Erweiterung des Friedhofes und die Verbesserung der Trinkwasser­verhältnisse ausgeführt werden. Aus der reichyalti- gen Tagesordnung feien erwähnt: Beitritt der Ge­meinde zum Volksbund Deutsche Kriegsgraberfur- forge, Herstellung einer Berieselungsanlage m dem Gerätehaus der Feuerwehr zwecks Reinigung . ber Schläuche, Beschaffung von 100 Zentner Thomas­mehl und 200 Zentner Kainit zur gründlichen Dün­gung der städtischen Wiesen, die infolge des dies­jährigen Grasverkaufs zu Heu eine erhebliche Ein­nahme brachten. Das Verfahren zur Baulandumie- gung an der Beundestraße ist inzwischen zum Ab­schluß gekommen, die Ueberweisung der Grundstücke erfolgt in Kürze. Wegen der Regelung der Kosten­frage wird der Vorschlag gemacht: Bei Ueberimhme der Kosten durch die Stadt erhebt sie Anspruch auf die Massegrundstücke, im anderen Falle übernehmen die Anlieger beides. Infolge einer Anregung des Landesplanungsverbandes des RheinMain - Ge­bietes will die Gemeinde an der verlängerten Jo- hanniterstraße Gelände zur Erbauung von Hausern im Betrage bis 5000 Mark und an der Beunde- straße solches zum Bau von Einfamilienhäusern im Preise von 8000 bis 15 000 Mark zur Verfügung

oswfr Ni«! -Ina Blöcker Referent für Woh-1 sterium, dem Landesplanungsoerband und dem

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den Kleinen mit Eifer und Sorgfalt oorgeführt unb fanden regen Beifall. Den Höhepunkt der Feier bildete ein von Schülern und Schülerinnen schön gespieltes Märchenspiel:Des Kindes Märchen­traum". Das Spiel war in dankenswerter Weise mit viel Mühe und Arbeit von dem Werbewart des Vereins, Dr. Reidt, eingeübt worden. Nach­dem der Weihnachtsbaum angezündet worden war, herrschte bei dem Gesang von Weihnachtsliedern noch rechte Weihnachtsstimmung. Die Begeisterung der Kleinen stieg aufs Höchste, als der Weihnachts- niann erschien und seine Gaben austeilte. Alle an­wesenden Kinder der Mitglieder, sowie alle Schüler und Schülerinnen des Vereins wurden mit Brezeln bedacht, während die älteren Schüler und Schüle­rinnen außerdem noch hübsche, kleine Bücher er­hielten. Die Feier fand mit einem Sieg-Heil auf den Führer und Reichskanzler ihr Ende. Hochbe­glückt gingen bann bie annähernb 400 Kinder von der Weihnachtsfeier des Turnvereins nach Haufe.

O Rödgen, 31. Dez. Der hiesige Männer- gefangverein veranstaltete am Samstagabend in Balsers Saalbau einen Unterhaltungsabend für feine Mitglieder, der sehr gut besucht war. Er bot einige sehr schöne Chöre, darunterInnsbruck ich muß dich lassen", und ließ von seiner Jugend zwei Theaterstücke spielen. Die jungen Spieler waren mit allem Eifer bei ihrer Sache unb haben gut gespielt. Anschließend wurde getanzt. Zu wohlgelungenen Weihnachtsfeiern hatten eingeladen: die : Kleinkinderschule, die Sonntagsschule und die NSV.

wg. G r o ß e n - B u s e ck , -31. Dez. Die hiesige Hitlerjugend veranstaltete im festlich ge-

' schmückten Saale von Wilhelm Wagner einen : wohlgelungenen Werbeabend. Nachdem die : HI. unter den Klängen des Spielmannszuges in 1 den Saal einmarschiert war, sprach im Anschluß an einen Lied- und Gedichtvortrag und einen mit großem Beifall aufgenommenen Sprech-Chor der Unterbannführer Wilhelm Schneider unter dem MottoHitlerjugend und Frontsoldaten". Er legte dabei den Zweck der Veranstaltung dar und be­tonte, die HI. werde alle Kräfte daranfetzen, um den Willen des Führers in die Tat umzusetzen und in seinem Geiste ein neues und festes Deutsch­land zu gestalten. Voll Vertrauen, Mut und Opfer- Willigkeit stehe die Hitlerjugend allezeit in treuer Gefolgschaft hinter dem Führer. Im weiteren Ver­laufe des Abends wurden ein Theaterstück aufge­führt und Lieder und Sprech-Chöre geboten. Alle Darbietungen wurden mit starkem Beifall ausge­nommen. Mit einem kurzen Schlußwort, dem Liede der HI. und einer Huldigung für den Führer fand der Abend seinen Abschluß. Infolge der unge­wöhnlich milden Witterung weisen die Felder allenthalben einen guten Stand ber Saa­ten auf. Das milde Wetter wurde auch von ben Schafhaltern dazu benutzt, die S ch a f e b i s u b e r Weihnachten auf der Weide zu lassen, wo­durch die knappen Futtervorräte weitgehend ge­schont werden konnten. Der Landwirt und Wagnermeister Balthasar Wagner feierte in bester Frische feinen 81. Geburtstag, ber Lanbwirt Hof in gleicher Frische feinen 80. Geburtstag.

+ Treis a. b. ßumba, 31. Dez. Gestern konnte ein hiesiger Einwohner, ber Lanbwirt Johann Kon- rab Op'p er, in voller körperlicher unb geistiger Frische seinen 8 5. Geburtstag begehen. Der Jubilar hilft noch im lanbwirtschaftlichen Betrieb des Enkels mit und ist fast täglich auf dem Felde zu sehen, wo er, ohne daß er es nötig hätte, nach dem Rechten sieht.

* Großen-Linden, 31. Dez. Im Saalbau Faber beging die Burschenschaft Aleman- n i a ihre diesjährige Weihnachtsfeier. Der sehr geräumige Saal war bis auf den letzten Platz be­setzt. In feierlicher Stimmung wurde der Abend eröffnet. Anschließend wurden drei Theaterstücke aufgeführt, die bei den Besuchern starken Beifall sanden. Von dem Abend wurden 50 Mark für die Winterhilfe abgeliefert.

-o= Watzenborn - Steinberg, 2. Jan. Unsere Mitbürgerin Elisabethe Häuser, geborene Mack, Bahnhofstraße 26, begeht heute bei verhält­nismäßiger körperlicher Rüstigkeit ihren 8 0. Ge-