Ausgabe 
1.11.1935
 
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Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschcin. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 35: 0929. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stein­druckerei N. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

die d i e Namen von 37 preußischen Ge- neralen enthalten. Ihnen folgen dann nicht weniger als 11 bayrische Generale, die vor dem Feind gefallen oder ihren Wunden er legen sind. Diese 48 Namen sind uns die sicherste Gewähr dafür, daß auch in Zukunft deutsche Generäle, wo's nottut, vor dem Feind zu st erben wissen.

2000 Todesopfer beim ExplosionsvnqlückmLantschau

Deutsche Missionsstation zerstört.

Ein kommnnistischer Anschlag.

Schanghal, 31. Ott. (DHB.) lieber das furcht­bare Explosionsunglück, das sich am 20. Ok lober in Lantschau (Provinz Kansu) ereignete, liegen nunmehr eingehende Berichte vor. Danach ist ein in der Mitte der Stadt gelegenes Munitions­lager, bestehend aus zahlreichen Fliegerbomben und großen Mengen alter Gewehr- und Gefchüß- munition, unter ohrenbetäubendem Donner und erd­bebengleicher Erschütterung in die Lust ge­flogen. Don der in weitem Umkreis sich er­streckenden Trümmerstätte stiegen Rauchwolken bis

zu einer höhe von 400 Meter auf. Die Zahl der der Explosion zum Opfer gefallenen Toten wird auf annähernd 2 0 0 0 geschäht. Einige hundert Verschüttete wurden noch nicht geborgen.

Die etwa 300 Meter vom Lxplosionsherd entsernt liegende deutsche Steyler-Missions- st a t i o n wurde z e r st ö r t. Ihre Schule und das Krankenhaus liegen in Trümmer. Zahlreiche Kranke wurden bei dem Einsturz unter den Trüm­mern begraben. 3n der Missionskirche wurde das rechte Schiff zerstört, nachdem kurz vorher der Got­tesdienst beendet worden war. Sämtliche Missionare und Schwestern wurden verteht. Der Bischof Buddenbrock hat schwere Kopfwunden davon- getragen. 2ln dem Rettungswerk waren die deutschen Missionare und Schwestern trotz ihrer Verletzungen hervorragend beteiligt. 3n öffentlichen Bekannt­machungen werden die K o m m u n i st e n als Ur­heber des Explosionsunglücks bezeichnet. Der Gou­verneur der Provinz hat einige in der Rähe der Stadt gelegene Tempel für die Unterbringung der Obdachlosen, deren Zahl mit über 10 000 an­gegeben wird, freimachen lassen. Alle Berichte heben das vorbildliche Rettungswerk der chinesischen Be­hörden hervor.

Einfuhr festzustcllcn. Im Jahre 1934 belief sich die Einfuhr nur noch auf 5292 Doppelzentner, die ein­heimische Erzeugung aber auf 40 944 Doppelzentner. Durch die Steigerung der einheimischen Erzeugung ist es also möglich gewesen, auch bei Verringerung der Einfuhr auf etwa ein Viertel den einheimischen Sagobedarf in gleichem Umfange zu bedienen wie 1931. Für die Hausfrau ist es wichtig, daß der deutsche Sago billiger als der aus dem Ausland ein- geführte ist, während seine Bekömmlichkeit und son­stige Beschaffenheit dem ausländischen Erzeugnis in keiner Weise nachsteht.

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Die deutsch bulgarische Handelskam - m e r konnte den Tag ihres zehnjährigen Be- stehens feiern. Bei dieser Gelegenheit muß auf die steigende Bedeutung der B a l k a n n d e r für Mitteleuropa hingewiesen werden, dessen Kernland noch immer Deutschland trotz aller politischen Be­strebungen ist, ein Mitteleuropa künstlich 3U schassen, das gar nicht im Herzen Europas liegt. Aber dieser llnfimi grassiert und wirkt sich noch politisch aus, obgleich gerade in der Wirtschaft sämtlicher Balkan­länder Deutschland die e r st e Nolle spielt. So kann es auch keine Lösung des Donau Problems ohne Deutichland geben, denn wir nahmen in den letzten fünfzehn Jahren bis 43 v. H. der Ausfuhr jener Länder auf. Alle Bestrebungen, aus politi-

fchen Gründen die Ausfuhr aus jenen Balkanlän- dern nach dem Westen unter Umgehung Deutschlands zu steigern, sind zusammengebro­chen. Wenn in einzelnen Donaustaaten, z. B. N u - m ä n i e n , eine politische Nichtung herrscht, die den wirtschaftlichen Interessen des Landes, die nach Deutschland aravieren, widerspricht, dann ist es nicht verwunderlich, wen die rumänische Wirtschaft dabei verelendet. Wie der Handel mit Deutschland vorteilhaft für ein Balkanland sein kann, zeigt Bulgarien. Die Beteiligung Deutschlands an der bulgarischen Ausfuhr ist von 26 Prozent im Jahre 1930 auf 42,7 Prozent im Jahre 1934 und auf 51 v. H. im ersten Halbjahr 1935 gestiegen. Die Einfuhr aus Deutschland von 23 v. H. im Jahre 1930 auf 48,3 v H. im ersten Halbjahr 1935. Es ist möglich, daß wir in diesem Jahr zum ersten Mal eine für Deutschland aktive Handels­bilanz mit Bulgarien bekommen. Bemerkens­wert bleibt, daß die deutsche Ausfuhr l^uptsächlich aus i n d u st r i e l l e n Fertigware n besteht, während das Agrarland Bulgarien sich außerordent­lich geschickt dem deutschen Bedürfnis anpaßte, so daß wir mehr R o h st o f f e von dort beziehen können. Im ganzen zeigt der deutsch-bulgarische Handel eine erfreuliche und auf gegenseitigem Ver­ständnis beruhende Entwicklung.

Wie sieht es in der Wirtschaft ans?

Die in der letzten Woche veröffentlichten Ge­schäftsberichte industrieller Aktiengesellschaften liefer­ten neue Beweise für den starken Auftrieb, der dauernd in der deutschen Wirtschaft wirksam ist. Aus dem Jahresabschluß der Braunkohlen- und Brite ttindu st rie war zu ersehen, daß Stromabsatz und Ziegelproduktion gestiegen sind. Die Harpener Bergbau AG. konnte eine Belebung des Steinkohlenabsatzes feststellen. Eine Rundfrage der Außenhandelsstelle Rheinland zeigte, daß sich das Auslandsgeschäft eines großen Teiles der deutschen Industrieunternehmungen ge­bessert hat. Das gilt namentlich für die Maschi- n e n i n d u st r i e, die vielfach in mehreren Schich­ten arbeiten muß, um die eingegangenen Aufträge fristgemäß ausführen zu können, ebenso für die Kabelindustrie, große Teile der elektrotech­nischen Industrie und bemerkenswerterweise auch für die Papierindustrie. Es ist diesen und anderen deutschen Exportindustrien mehrfach ge­lungen, in ganz neue Absatzgebiete vorzudringen. Der Gesamtoerband der deutschen Drahtseil- i n d u st r i c berichtete, daß der Jnlandsabsatz um 10 v. H. höher ist als in der ersten Hälfte des Jahres 1935, und daß die Ausfuhr auf der im August erreichten zufriedenstellenden Höhe trotz des Unterbietungswettbewerbs der japanischen Werke voll gehalten werden konnte. In der Metall- h a l b z e u g i n d u st r i e hat sich das Ausfuhr­geschäft in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 14 v. H. gegenüber den im gleichen Zeitraum des Vorjahrs erzielten Ergebnissen ge­hoben. Hauptabnehmer waren Britisch-Indien, Eng­land, die Türkei und Holland. Die rheinisch-west- fälischen Hüttenwerke haben auf Grund der ge­sicherten Inland- und Auslandkonjunktur das Erz- lieferungsabkommen mit den schwedischen Gruben bis zum Anfang nächsten Jahres verlängert, Die Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg hat namentlich im Waggonbau gute Ausfuhrerfolge erzielt, so daß sie nunmehr 40 v. H. dieser Produk­tion im Auslande absetzen kann, während der An­teil "des Auslandsgeschäfts an der Erzeugung im vorigen Jahre nur 14 v. H. betragen hatte.

Die Ruhrchemie AG., eine Gemeinschafts- grünbung der Kohlenzechen des Ruhrgebiets, hat ihren Stickstoffabsatz gegenüber dem Vor­jahr um 10 Prozent steigern können. Die Verlängerung der Internationalen Stickstoffkonven­tion sichert ihr für drei Jahre einen steten Ausland­absatz. Ein nationalwirtschaftlich besonders wichtiges Arbeitsfeld hat sich die am 28 Oktober d. I. ins Leben gerufene Schwestergesellschaft der Ruhrchemie AG-, die Ruhr-Benzin AG. erschlossen. Denn ihre Aufgabe besteht in der Versorgung der Wirt­schaft ifiit Mineralölen aus heimischen R o h st v f f e n.'Hand in Hand mit diesem Unter- nehmen der rheinisch-westfälischen Steinkohlenzechen arbeitet die vom Braunkohlenbergbau ins Leben gerufene Braunkohle-Benzin AG. an der gleichen Aufgabe. Nach Beendigung des ersten Bauabschnit­tes " wird die Ruhr-Benzin AG. bereits jährlich

25 000 Tonnen leichte Treibstoffe, außerdem aber auch Diesel- und hochwertige Schmier- ö l e erzeugen können Zusammen mit den anderen Neuanlagen wird dann eine Jahreserzeugung von 120 000 Tonnen Treibstoffen deutscher Herkunft ge­sichert sein Das bedeutet, daß dann ein großer Teil des deutschen Benzinbedarfs aus der Inland- Produktion gedeckt werden kann. Das Aktienkapital der Ruhr-Benzin AG befindet sich ebenso wie das der Ruhr-Ehemie AG. im Besitz des Ruhrkohlen­bergbaus. Ein Teil der Baukosten der großen neuen Fabrikanlagen, in denen Benzin aus Steinkohle hergestellt werden wird (sie wird auf insgesamt 13,5 Millionen Mark beziffert), ist von einem Kon­sortium der deutschen Großbanken zur Verfügung gestellt worden

Die Umsätze des deutschen Einzelhandels im Monat September lagen nach Ermittlungen der Forschungsstelle für den Handel um 2 v. H. unter denen des gleichen Dorjahrmonats. Das erklärt sich ohne weiteres daraus, das im vorigen Jahre in den Monat September bereits die großen Hamster- und Eindeckungskäufe in Textilwaren und Kleidung fielen. Infolgedessen sind die Umsätze dieses Einzel­handelszweigs im September des laufenden Jah­res um etwa 8 v. H. niedriger als im September 1934. Alle übrigen Zweige des fachmännischen Ein­zelhandels mit Ausnahme des Schuhwarenhandels haben jedoch ihre Vorjahrsumsätze um 5 bis 10 v. H. überschreiten können. Im Gegensatz hierzu haben sich die Umsätze der Waren - und Kaufhäuser um 10 v. H., die der Einheits­preisgeschäfte sogar um 21 v. H. vermindert. Die Umstellung innerhalb des Einzelhandels schrei­tet also in normaler Weise fort, und die Gesamt­umsätze halten sich, soweit die Entwicklung nicht durch Sondervorgänge beeinträchtigt wurde, auf dem erreichten höheren Stande behauptet.

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Wieder einmal ist es gelungen, ein Nah­rungsmittel, das ursprünglich lediglich aus dem Auslande bezogen wurde, aus heimischen Rohstoffen herzustellen. Dieses Nahrungsmittel, der Sago, rourbf ursprünglich aus der Sago­palme hergestellt, die ihm auch den Namen gegeben hat. Steigender Bedarf in der ganzen Welt hatte zur Folge, daß sehr bald der Vorrat nicht mehr aus der Sagopalme allein gedeckt werden konnte. In­folgedessen suchte man eine gleichwertige Stärke in anderen Pflanzen. Man fand sie in der T a p i o kö­rn u r z e l, die aber auch nur im Auslande wächst. Die deutsche Nahrungsmittelchemie aber hat es dann verstanden, aus der heimischen Kartof - fel die gleiche Pflanzenstärke wie aus der Sago­palme zu gewinnen. Die heimische Sagoerzeugung hat immer größere Bedeutung erlangt. Noch 1931 betrug die deutsche Erzeugung nur 26 942 Doppel­zentner bei einer Einfuhr von 20 629 Doppelzentner. Im Jahre 1932 war die Erzeugung auf 32 177 Dop­pelzentner, die Einfuhr aber auf 23 443 Doppelzent­ner gestiegen. Seitdem ist eine weiters Steigerung der Erzeugung und eine erhebliche Verringerung der

Ein Wort an die Hausfrauen.

Deutschlands Ernährungslage und andere Völler.

Die italienischen Zeitungen suchen durch immer neue Hinweise und Artikel auf die Hausfrauen in dem Sinne einzuwirken, daß sie sich bei allen Le­bensmitteln, die aus dem Auslande eingeführt wer­den, besonders aber beim Verbrauch von Fleisch, der größten Sparsamkeit befleißigen. Ein gesetzlicher Zwang zur Einschränkung des Fleischverbrauches in Italien besteht bisher nicht. Vielmehr hat der Duce sein ausdrückliches Ver­trauen auf die Disziplin der italienischen Haus­frauen ausgesprochen und es aus diesem Grunde abgelehnt, das Kartensystem in der Kriegswirtschaft einzuführen. Es ist bisher nichts darüber bekannt geworden, daß die Bevölkerung der Appenin-Halb- Infcl wegen der teilweisen Beschränkung des Le­benszuschnitts den Kopf hängen ließe, daß sie in eine Angst- ober Hamsterpsnchvse verfallen wäre oder gegen die Regierung in Rom murre. Vielmehr beutet alles darauf hin, daß das italienische Volk in seiner überwiegenden Mehrheit sich hinter Mus­solini gestellt hat, und daß es bereit ist, große Ent­behrungen auf sich zu nehmen, um den Frontkämp­fern in Afrika nicht in den Rücken zu fallen.

Auch Deutschland ist in einen Krieg ver­wickelt, dessen Front allerdings nicht gegen einen äußeren Feind gerichtet ist, sondern gegen die trau­rigen Folgeerscheinungen jener großen Lebenskrise, die der Unverstand des liberalistischen Systems in unser Land hat einbringen lassen. Wieviel leichter muh es sein, in biefer Front des friedlichen Kamp­fes tfm die deutsche Brotfreiheit auszuhalten, als einen Krieg zu finanzieren, der> zunächst nur große Opfer verlangt, ohne wirtschaftliche Vorteile in Aus­sicht zu stellen? Während die Ersparnisse im ita­lienischen Lebensmittelverbrauch zum großen Teil buchstäblichverpulvert" werden, kommen die De­visen, die Deut|rt)lanb durch Einschränkung feiner landwirtschaftlichen Einfuhr gewinnt, unmittelbar wieder der deutschen Volkswirtschaft und damit dem einzelnen Verbraucher zugute. Ueberdies kann die vorübergehende Verknappung am Fett- und Fleisch­markt, die wir bei uns in Kauf nehmen mußten, hinsichtlich ihres Umfanges gar keinen Vergleich aushalten mit den großen Entbehrungen, die sich das italienische Volk im Laufe des Krieges noch auferlegen muß.

Es besteht also für die deutsche Hausfrau gar kein Grund, unruhig zu werden und Angstkäufe vorzunehmen, die ihr mehr schaden als der Ge­samtheit der deutschen Wirtschaft. Zwar wird es immer Leute geben, die aus angeborenem Pessimis­mus eine schlimme Zukunft weissagen, aber ihre Meckerei wird immer ungefährlich bleiben, solange sich die Mehrheit der Verbraucherschaft in ihrer Handlungsweise nicht von irgendwelchen unkon­trollierbaren Gerüchten und Gefühlen leiten läßt, sondern von den Tatsachen, durch die unsere sich täg­lich bessernde wirtschaftliche Lage bestimmt ist. Ein Beispiel mag hier für viele stehen:

Soeben gibt das Statistische Reichsamt bekannt, bah der Fleischverbrauch in Deutschland im September dieses Jahres nur um 2 v. H. niedriger war, als im September des vorigen Jahres. Man braucht sich nur diese Zahl vor Augen zu halten, um einzusehen, wie lächerlich und unnütz die Aufregung war, die von manchen politischen Hetzern geflissentlich verbreitet wurde und deren sich unsere Hausfrau nicht immer in genügendem Maße erwehrte. Zwar stammt die angegebene Statistik aus dem September, aber die Zahlen über die Fleischversorgung im Oktober werden sicherlich ein ähnliches Bild ergeben. In diesem Monat ist allerdings das Schweinefleisch in einigen Gegenden Deutschlands noch besonders knapv ge­wesen, aber kein Volksgenosse braucht deshalb seinen Gesamtoerbrauch an Fleisch zu vermindern, da Konserven und andere Fleischsorten jederzeit in ausreichendem Maße zur Verfügung standen.

In welch günstiger Lage sich Deutschland in dieser Hinsicht befindet, das können unsere Hausfrauen auch an einem Vergleich mit anderen Ländern als Italien feststellen. Erst kürzlich meldeten die Zeitun­gen von der Verteuerung und Verknappung der Butter in England, Holland, Belgien, Estland usw. Bezüglich der Flelschversvrgnng sieht es jenseits unserer Grenzen vielfach nicht besser aus. So ist um nur ein Beispiel zu nennen in einem so reichen und mit allen natürlichen Hilfsquellen versehenen Lande wie den Ver­einigten Staaten von Amerika der Fleisch­verbrauch im ersten Halbjahr 1935 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um nicht we­niger als 27 v. H. 3 u r ü (f g e g a n g e n. Bei Schweinefleisch lag die Erzeugung sogar um 38 v. H. unter dem Stand des Vorjahres. Die natür­liche Folge dieser Verknappung war in Amerika, das ja bekanntlich noch weitgehend nad) überall- ftischen Prinzipien regiert wird, eine erhebliche Steigerung der Preise, so daß vor allem die unbemittelten Volksschichten im größten Maße auß den Genuß von gutem Fleisch verzichten muß­ten. Die Preise für Fleisch sind in den USA. seit Ende 1934 um 80 bis 160 v. H. gestiegen. Wenn man sich demgegenüber die entsprechenden Ver­brauchs- und Preisziffern In Deutschland vor Augen hält, so braucht unseren Hausfrauen um die ausreichende Versorgung ihrer Familie mit den nötigen Lebensrnitteln wahrlich nicht bange zu (ein.

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