in elf Tagen!
Vom Pazifik zur Spree
Wirtschaft
ihren neuen Winterfahrplan neben: ein Streifen Papier von 75 j
Länge, der sich, beiderseits bedruckt, me:
(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) D a i r e n, im September 1935.
Die Südmandfchurische Eisenbahn hat soeben
Sachverständiger mandschurischer Fahrplan-Bummel.
Von unserem ständigen H.T.-Berichterstaiier.
der polnischen Grenze — so stark herabgesetzt, daß keine Schiffahrtslinie mit ihnen konkurrieren kann. Infolgedessen erfreute sich schon immer die Linie Dairen—Berlin bei allen Europa-Urlaubern und Reisenden großer Beliebtheit, die durch die neue Fahrtoerkürzung und die noch billigeren japanischen Tarife weiter gesteigert wird. Es kostet, auch darüber gibt der Fahrplan der Südmandschurischen Bahn lebe gewünschte Auskunft: Im Stromlinien-Super-Expretz „Asia , wie in allen anderen Zügen auch, die Fahrkarte von Dairen nach Harbin 1. bzw. 3. Klasse 43 bzw. 15 Pen, was bei einer Entfernung von rund 1000 Kilometern 3 bzw. 1 Kilometer-HZfennig entspricht. In diesem „fliegenden Asiaten" muß man allerdings je nach Klasse und Entfernung noch einen Zuschlag von 1 bis 6 Pen zahlen (0,70 bis 4,20 Mark). Dafür kostet das Mittagessen im Speisewagen dieses Luxuszuges aber nur 1,50 Yen oder etwas über eine Mark. Jeder Reisende hat außerdem in der 1. Klasse 60 und in der 3. Klasse 3 0 Kilo
herausae- Zentimeter hrfach ge
während die trächtigen Sauen um 6 v. H. und die trächtigen Jungsauen um 25 v. H. zugenommen haben. Durch diesen schnelleren Umschlag wird die Auswirkung des Rückganges der über ein halbes Jahr alten Schlachtschweine und der Jungschweine (— 8,9 v. H.) auf die Fleischoersorgung in den Herbst- und ersten Wintermonaten wesentlich gemildert werden. Der Rückgang der Ferkel (—8 v. H.) i!bird durch die Zunahme der trächtigen Sauen mehr als ausgeglichen.
Rach alledem kann in absehbarer Zeit mit verstärkten Schweineanlieferungen gerechnet werden.
Oie Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft:
1131: Bekanntmachung KP 30 der Ueberwachungs- stelle für unedle Metalle betr. Kurspreise.
1132: Allgemeine Genehmigungsbescheide für Nebenkosten im Warenverkehr 4. Vierteljahr 1935. Die Antragstellung hat unverzüglich auf den vorgeschriebenen Vordrucken, die bei dsr Kammer erhältlich sind, zu erfolgen.
1133: Angabe der Reichsmarkzahlung bei Exportvalutaerklärungen.
1134: Bekanntmachung KP 31 der UeberwaHUngs- stelle für unedle Metalle betr. Kurs preise.
1135: Vorläufiges Reiseverkehrsabkommen ihit der Schweiz.
Rhein-Mainische Börse.
Still.
Frankfurt a. M., 30. Sept. Zum Wochenbeginn verstärkte sich die Zurückhaltung an der Börse, wobei auf die Mittelmeerfragen verwiesen wurde. Mangels fehlender wirtschaftlicher Anregungen blieben auch Sonderbewegungen aus, so daß bei äußerst bescheidenen Umsätzen das Kursbild uneinheitlich und durch den jeweils zufälligen Auftragseingang bestimmt war.
JG.-Farben setzten mit 150 (150,25) ein, Scheideanstalt verloren erneut 1 v. H., gut gehalten blieben Deutsche Erdöl. Elektrowerte lagen nur unwesentlich verändert, lediglich Siemens um 1,25 v. H., daneben AEG. 0,40 v. H. schwächer, aber Gesfürel 0,40 v. H. erhöht. Elektrische Lieferungen waren behauptet. Montanwerte bröckelten angesichts der ruhigen Marktlage eher ab, so Rheinstahl und Stahlverein um je 0,65 v. H., Buderus um 1,5 v. H. Auch Maschinenwerte mangels Anregung leichter, so Jetter & Scheerer 0,5 v. H., Daimler 0,75 v. H. Zellstoff- werte teilweise besser gehalten, Aschaffenburger um 0,90 v. H. befestigt. Im einzelnen verloren Aku 1 v. H., Reichsbank 1,75 d. Sy, Braubank 0,40 d. Sy, Reichsbahnvorzugsaktien 0,13 v. Sy
Besser gehalten waren Anleihen, besonders deutsche Staatsrenten. Altbesitz unverändert 110, Kommunal-Umschuldung 0,13 v. Sy fester. Von Auslandrenten gaben 4-v. H.-Rumänen 0,20 v. Sy nach, auch Ungarn wieder eher etwas leichter.
Im Verlaufe blieb das Geschäft auf allen Marktgebieten auf Mindestumsätze beschränkt. Größere Veränderungen traten nicht ein, die Haltung war etwas widerstandsfähiger. JG.-Farben erreichten wieder 150 nach 149,65 v. Sy Matt lagen jedoch Metallgesellschaft, die mit 105,90 (106,75) notiert wurden. Leicht befestigt lagen Rütgerswerke (plus 0,75 v. H.) und Westdeutsche Kaufhof (plus 0,25 v. H.) sowie Licht und Kraft (plus 1 v. H.)
Gepäck frei, und wenn er unterwegs umsteigen oder übernachten muh, nehmen ihn die Luxushotels der Südmanschurifchen Bahn in Zimmern auf, die von 3 Pen oder 2 Mark an zu haben sind... Kein Wunder, wenn unter diesen Umständen heute sogar die Schanahai-Europäer diesem kurzen und billigen Landweg Den Vorzug vor dem teuren und langwierigen Seeweg geben, zumal sich eben Russen und Japaner in der Werbung für den Eifenbahnwea gegenseitig den Rang abzulaufen suchen. Aber während sich die Russen im wesentlichen auf die Verbilligung der Tarife beschränken, bieten die rührigen Japaner ihren Kunden alle Augenblicke etwas Neues: jetzt haben sie die Süd- mandschurifche Bahn durch Umnageluna der Strecke an das nordmandschurische Netz angeschloffen und damit eine direkte Verbindung zwischen ihrem größten Festlandhafen am Pazifik und dem Zentrum der mandschurischen Binnenschiftahrt (Harbin am Sungari) hergestellt und damit gleichzeitig die Reise nach Berlin um fast zwei Tage verkürzt. Morgen, das heißt in absehbarer Zeit, wird man direkt von Harbin nach Peking durchfahren können! Denn in Nordchina, das de facto bereits der Mandschurei gleichgeschaltet worden ist, liegt das künftige Hauptbetätigungsgebiet der Süd- mandschurischen Eisenbahn. Wer weiß, ob nicht schon im nächsten Winterfahrplan von dieser Bahn ein „Peking-Berlin-Expreß" angezeigt wird ...
Weitere Steigerung der Sparkasseneinlagen im August.
(Fwd.) Die Spareinlagen bei den deutschen Sparkassen sind im August erneut gestiegen; insgesamt erhöhten sie sich um 34,9 Millionen Mark auf 13 233 Millionen Mark. Von dem Zuwachs entfielen 30,5 Millionen Mark auf den Einzahlungs- Überschuß, 1,5 Millionen Mark auf Zinsgutschriften und 2,9 Millionen Mark auf sonstige Buchungsvor- gange. Die Auszahlungen und im besonderen die Einzahlungen im Sparverkehr sind gegenüber dem Vormonat über das saisonübliche Maß hinaus zurückgegangen. Im einzelnen verringerten sich die Einzahlungen um 69,6 Millionen Mark auf 421,0 Millionen Mark, die Auszahlungen um 64,2 Millionen Mark auf 390,5 Millionen Mark und mithin der Einzahlungsüberschuß um 5,4 Millionen Mark. Im vergleich zum August des Vorjahres sind die Einzahlungen um 20,7 Millionen Mark, die Auszahlungen um 27,5 Millionen Mark gesunken; der Einzahlungsüberschuß liegt also immerhin noch um 6,8 Millionen Mark höher als damals.
Faßt man die Spareinlagen und die Depositen-, Giro- und Kontokorrenteinlagen der Anstalten im Unterbau der. deutschen Sparkassenorganisation zusammen, so ergibt sich, daß sich die Gesamteinlagen um 94,7 Millionen Mark auf 15 205 Millionen Mark erhöht haben. Ohne Berücksichtigung der Gutschriften von Zinsen, sowie der übrigen, nicht durch den reinen Zahlungsverkehr bedingten Deränderun- oen haben die Gesamteinlagen um 93,2 Millionen Mark zugenommen, gegenüber 75,2 Millionen Mark im Juli 1935 und 67,3 Millionen Mark im August 1934. Für den September 1935 wird man aus sarsonmäßigen Gründen mit einem Rückgang der Einlagen zu rechnen haben, der einen beträchtlichen Teil des im Berichtsmonat erzielten Einlagenzuwachses ausgleichen durfte.
Das Eraebnis der Schweinezählung vom 5. September.
Die Schweinezählung vom 5. September 1935 ergab einen Gesamtbestand von 22,5 Millionen Schweinen, gegenüber noch nicht 20 Millionen im Juni 1935 und 25 Millionen im September 1934. Der Gesamtbestand an Schweinen hat demnach seit Anfang Juni d. I. um 2,6 Millionen Stück zugenommen. Diese Zunahme ist zwar zum Teil jahreszeitlich bedingt, jedoch verhältnismäßig größer als im Vorjahre. Während wir im Juni 1935 10,5 v. Sy weniger Schweine hatten als im Juni 1934, waren Anfang September d. I. nur noch 9,7 v. Sy weniger vorhanden als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Der Tiefpunkt in der Entwicklung unseres Schweinebestandes, die bislang durch die infolge der Dürre schlechte Futtergetreideernte des vergangenen Jahres bedingt war, ist somit überschritten, und die schon im März d. I. festgestellte Neigung, den Schweinebestand wieder aufzufüllen, beginnt sich langsam in den Bestandszahlen auszuwirken.
Das zeigt noch deutlicher der Altersklassenaufbau, in dessen Veränderung zugleich eine erhebliche Umschlagbeschleunigung zum Ausdruck kommt. Bei schnellerem Umschlag verkleinert sich der Durch- schnittsbestand an älteren Tieren, dafür aber wächst die Zahl des Nachwuchses. So zeigt sich gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang des Bestandes an über ein halbes Jahr alten Schlachtschweinen um 16 v. H.,
faltet, bequem in jeder Brieftasche unterbnngen läßt, und der in der übersichtlichsten Form alle wissenswerten Einzelheiten enthält, die der Mensch des 20. Jahrhunderts an einen Fahrplan zu stellen gewohnt ist.
Bisher enthielt dieser kleine Fahrplan nur die innermandschurischen Fahrtabellen. Aber wie der Mensch, so wächst auch die Mandschurei „mit ihren größeren Zwecken". Jetzt ist nämlicy zum erstenmal auch eine Fahrverbindung mit Europa ausgenommen worden und zwar — an der Spree wird man „sich fühlen" — die Strecke Dairen — Berlin!
Dairen, Stadt von über 400 000 Einwohnern, liegt am Pazifik — sprich „Stiller Ozean" — und spielt als Welthafen in der Mandschurei die gleiche Rolle wie Hamburg daheim. Berlin liegt an der Spree und ist „auch" eine hübsche Gegend: beide Städte hat der mandschurische Winterfahrplan soeben in seiner 30jährigen Geschichte zum erstenmal in „direkte Verbindung" miteinander gebracht. Und diese Reise wollen wir jetzt einmal statt in elf Tagen — solange dauert sie — in einigen Zeilen „erledigen". Denn wir feiern ja nicht umsonst Heuer „Hundert Jahre Eisenbahn" — ein Fest, zu dem die betriebsamen Japaner soeben auch ihren Beitrag geliefert haben und der die Einbeziehung Berlins in den mandschurischen Fahrplan überhaupt erst ermöglicht hat.
Nämlich: Bisher gab es in der Mandschurei zwei große Bahngesellschaften: die russische Nord- mandschurische mit russischer und die Südmandschurische Bahn mit japanisch-europäischer Spurweite. Die Hauptlinie der Nördmandschurischen Bahn war eine T e i I ft r e d e der großen Sibirischen Bahn, die bei Moskau beginnt und, quer durch die Mandschurei laufend, bei Wladiwostok endet. Dieses mandschurische Zwischenstück, das auch heute noch von den Grenzstationen Mandschuli und Progranitschaja „begrenzt" wird, und in dessen Mitte die Halbmillionenstadt Harbin liegt, haben die Japaner im März dieses Jahres den Russen abgefauft, ebenso jene Linie, die von Harbin aus in genau südlicher Richtung bis zur Landeshauptstadt H s i n k i n g lief, und die als russische Bahn ebenfalls mit russischer Spurweite gebaut war. Wer also bisher von Harbin über Hsinking— Mukden nach Dairen fahren wollte, mußte in Hsin- fing umfteigen, weil hier die japanisch-europäische Spur begann. Dieses Umfteigen und der damit verbundene Zeitverlust fällt seit dem 1. September dieser Jahres fort, weil in der Nacht vom 30. zum 31. August 3000 japanische Streckenarbeiter die 250 Kilometer lange Linie von Hsinking nach Harbin in der Rekordzeit von zwei Stunden und 50 Minuten von der bisherigen russischen auf die japanisch-europäische Spurweite der Südmanoschu- rischen Bahn um genagelt haben! 250 Kilometer Schienengeleise in knapp drei Stunden umzunageln, ist eine Leistung, die der Geschwindigkeit eines modernen PO-Zuges entspricht und die man daher mit Recht als einen „gelungenen japanischen Beitrag zur Eisenbahn-Jahrhundertfeier" bezeichnen darf. Durch diese Umnagelung ist ja die V e r - d i n d u n g mit dem „Fernen W e st e n" erheblich verkürzt worden, denn man fährt heute i n elf Tagen von Dairen über Harbin—Moskau nach Berlin!
Also: 9 Uhr vormittags Einsteigen und Abfahrt von Dairen mit dem „Stromlinien-Super- Expreß A s i a", der die 1000 Kilometer lange Strecke bis Harbin via Mukden—Hsinking — in 13 Stunden zurücklegt und dort am gleichen Abend um 22.30 Uhr eintrifft. Von hier bis zur 935 Kilometer entfernten sibirischen Grenze bei Mandschuli ist die Strecke leider noch nicht umgenagelt worden, infolgedessen muß man vorläufig in Harbin umfteigen und kann erst am anderen Morgen um 9.25 Uhr mit russischen Wagen auf russischer Spur nach Moskau Weiterreisen, wo man nach Zurück- iegung von weiteren 6716 Kilometern am neunten Fahrtage um 20.30 Uhr eintrifft. Von hier über Warschau nach Berlin ist es bann nur noch ein Katzensprung — bereits zwei Tage später läuft morgens um 10.23 Uhr der „Pazifische Expreß" in der Reichshauptstadt ein. Das ganze Vergnügen hat also nur elf Tage gedauert, ein Amüsement, das — gemessen an den Fahrpreisen — sogar noch billig genannt werden muß. Denn die geriebenen Sowjets haben die Fahrpreise auf der russischen Strecke — also von Mandschuli bis Negoroloje an
Der Anleihemarkt lag ebenfalls sehr ruhig und unverändert. Etwas Nachfrage erhielt sich für Kommunal-Umschuldung, ferner zogen 5-o. H.-Stahl» verein auf 95,50 (95,25) an. Pfandbriefe waren behauptet, Liquidationspfandbriefe zogen teilweise etwas an. Stadtanleihen lagen still, die Haltung blieb hierfür eher etwas schwächer. Im übrigen wiesen die Rentenwerte nur unbedeutende Veränderungen auf. Von Ausländern notierten 2,25 v. H.» Anatolier I und II mit 38,30 bis 39,25 (39,25).
Tagesgeld war gesucht und wurde auf 4 (3,5) v. H. erhöht.
Abendbörse lustlos.
Gleich dem Mittagsverkehr herrschte auch an der Abendbörse stärkste Zurückhaltung. Die Geschäfts- stille war auf fast allen Marktgebieten allgemein. Rein stimmungsmäßig war die Haltung eher etwas schwächer, doch kam dies kursmäßig kaum zum Ausdruck. Lediglich Bayrische Motorenwerke büßten auf ein Zufallsangebot 1,25 v. Sy ein und notierten mit 121,50 nach 122,75 am Berliner Schluß. IG. Farben konnten sich mit 150 (149,90) behaupten, andererseits lagen einige Montan- und Elektrowerte um Bruchteile eines Prozentes leichter.
U. a. notierten: Altbesitz 110, 6 v. Sy Stahlver- ein-RM.-Anleihe 101,65, 6 v. Sy Krupp Obi. 102,25, 4,50 v. Sy Franks. Hyp.-Bank Gold R. 8 bis 10 96,25, 3,50 v. H. Schweizer Bundesbahn 175, Commerzbank 88,75, DD.^Bank 89, Dresdner Bank 89, Harpener 112,50, Rheinstahl 107,65, Stahlverein 80, AKU. 52,50, Bayr. Motoren 121,50, Bekula 143,50, Chem. Albert 107,50, Conti Gummi 152,25, Scheideanstalt 236, Deutsche Linoleum 147,50, Licht & Kraft 134,50, IG. Farben 150, Feinmech. Jetter 84, Gesfürel 123, Goldschmidt 106,75.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 30. Sept. Am Getreidegroh- markt blieb das Geschäft allgemein klein. In Brot- aetreide war das Angebot ausreichend, die Nachfrage der Mühlen aber nicht besonders lebhaft. Hafer und Futtergersten wurden kaum angeboten. Die bevorstehende Neuordnung des Kleiehandels übte am Futtermittelmarkt Zurückhaltung aus; man wartet allgemein die näheren Bestimmungen ab. Soweit Angebot vorlag, wurde es glatt ausgenommen. Del- haltige Futtermittel waren nicht am Markt. Don Rauhfutter konnten sich die Strohpreise leicht befestigen.
Es notierten (Getreide je Tonne, alles übrige je 100 Kilo) in Mark: Weizen W 13 199, W16 202, W 19 206, W 20 208; Roggen R 12 162, R 15 165, R 18 169, R 19 171, Großhandelspreise der Mühlen des genannten Preisgebiets. Weizenmehl W 13 27,75, W 16 28,00, W 19 28,00, W 20 28,35; Roggenmehl R 12 22,45, R15 22,80, R18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Frachtausgleich. Weizen- nachmehl 17,10 bis 17,25, Weizenfuttermehl 13,50. Weizenkleie W13 10,65, W16 10,80, W19 11, W 20 11,10; Roggenkleie R 12 9,95, R15 10,15, R 18 10,40, R 19 10,50; Mühlenfestprsife ab Mühlenstation. Sojaschrot 16,20, Palmkuchen 16,80, Erdnußkuchen 18,30. Heu 7,50, Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt oder gebündelt, 2,50 bis 2,60.
Kartoffeln: gelbfleischige hiesiger Gegend 2,90, weiß-, rot- und blauschalige hiesiger Gegend je 2,60 Mark per 50 Kilo bei Waggonbezug. Tendenz: ruhig.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 30. Sept. Auftrieb: Rinder 962 (gegen 1019 am letzten Montagsmarkt), darunter 262 Ochsen, 99 Bullen, 394 Kühe, 207 Färsen. Zum Schlachthof direkt: 17 Ochsen, 9 Bullen, 5 Kühe, 3 Färsen. Kälber 327 (334), Schafe 39 (27), Schweine 721 (496). Notiert wurden pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 42 (am 23. 9. 42), b) 42 (42), c) 41 bis 42 (41), d) 37 bis 40 (36 bis 40). Bullen a) 42 (42), b) 42 (42), c) 41 (41), d) 37 bis
40 (38 bis 40). Kühe a) 42 (41 bis 42), b) 37 bis
41 (36 bis 40), c) 31 bis 36 (30 bis 35), d) 24 bis
30 (23 bis 29). Färsen a) 42 (42), b) 42 (42), c) 41
bis 42 (40 bis 41), d) 36 bis 40 (34 bis 39). Käl- ber, andere a) 66 bis 70 (66 bis 68), b) 59 bis 65 (59 bis 65), c) 51 bis 58 (51 bis 58), d) 43 bis 50 (42 bis 50). Lämmer und Hämmel b2) Weiden- masthämmel 42 (42), c) mittlere 40 bis 41 (—), d) geringere 37 bis 39 (—). Schweine al) 54 (54), a2) 54 (54), b) 54 (54), c) 54 (54), d) 54 (54), e) 50 (50), f) — (—), gl) Sauen 54 (—), g2) - (54). Marktverkauf: Rinder flott, ausoerkauft. Kälber langsam, ausverkauft. Lämmer und Hämmel mittelmäßig, ausverkauft. Schweine wurden zugeteilt.
Großhandelspreise für Fleisch und für Fettwaren. Beschickung des Fleischgroßmarktes: 505 Viertel Rindfleisch, 61 ganze Kälber, 31 ganze Hämmel, 432 halbe Schweine. Preise für 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch b) 76 bis 80, c) 68 bis 76. Bullenfleisch b) 74 bis 78. Kuhfleisch b) 62 bis 68, c) 52 bis 62. Färsenfleisch b) 76 bis 80, c) 68 bis 76. Kalbfleisch b) 78 bis 88, c)70 bis 78. Hammelfleisch b) 82 bis 85. Schweinefleisch b) 74. Fettwaren. Speck hiesiger Schlachtung: roh unter 7 cm 77 bis 80, Flomen 76 bis 80. Marktverlauf: lebhaft.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter Öen Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt bejch lofsenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a.M.
Berlin
Schluß- kurS
Schlußi. Abend- dürfe
Schluß- für*
Schlußk. Mittag« dürfe
Datum
28.9
30 9
28 9
30.9
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
100
100,13
100,25
100,25
*% Deutsche Reichsanl. von 1934
96,75
96,75
96,75
96,75
by2% Doung-Anleihe von 1930 ..
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mti
101
100,75
100,5
101
110
110
110
110
*'/»% Deutsche Retchspostschatzan-
100,25
Weisungen von 1934, 1.......
6% ehem.8% Hess. Bolksstaat 1929
100,4
100,25
100,25
lrückrablb. 102%) .
96
96
—
■■■■
<yt% ehem. Hessische Landesbank
96
96,13
96,13
96
bVi% ehem. Hess. Landes-Hypo-
thekenbank Darmstadt Lioüi ...
*%% ehem. 8% Darmst. Komm.
Landesb.Goldschuldverlchr. R.6
100
100,13
—
—
——
91,75
—
Oberhessen Provinz-Anleiha mit
Auelos.-Rechten .............
- --
-
— -
Deutsche Komm. Sammelabl. Aw
leihe Serie 1 mit Auslos.-Nechten 4/i% ehem.8% Franks. Hyp.-Bank
113,1
113,5
113,1
113,25
Goldpfe. 15 unkündbar bis 1935
96,25
96,25
—
H4% ehem. *y2% Franks. Hyp^
Bank-Ltgu.-Psandbriese.......
100,4
100,4
6%% ehem. Xyx% Rheinische Hyp.-Banb-Liqu.-Goldpfe.....
*54% ehem. 8% Pr. Landespfand.
briefanstalt, Pfandbriefe fR. 19
100,5
97
100,75
97
100,4
97
100,65
97
*54% ehcm. 7% Pr. Landespfand.
brtesanst., Gold Komm. Obl.VI
97
97
97
97
kteverautich.VerrechnungSk. 35-89
107,3
107,3
107,3
107,3
*% Oesterretchtsche ©olbrente.... *,20% Oesterreichtsche Silberrente *% Ungarische Goldrente.......
*% Ungarische Staatsrente v. 1910 <yt% desgl. von 1913..........
6% obgesl. Goldmexikaner von 99 *% Türkische Bagdadbahn-Anleihe
Serie l.....................
27
—
—
27,25
1,35
1,4
140
1,4
9
9
9,13
9,15
9,13
9,2
9
9
9,13
9,13
—
9,2
10,25
10,25
10,4
10,3
—-
—
—
—
Frankfurt«. S)
«Berlin
Schluß- fur*
Schluß!. Abend- dürfe
Schluß« lur*
Gchlußk. Mittag- börse
Datum
289
30 9.
28 9-
30 9
4% vesgl. Serie 11 .............
_
——
—
—
5% Rumän. vereinh. Mente 8.1908
6,65
—-
6,35
6,4
4V,%Rumän.vereinh.Rentev.lglZ
—
—
9,55
9,85
4% Rumänische vereinh. Rente
5,45
5,25
5,4
5,25
39,25
39,25
39,4
39
Hamburg-Amerika-Paket .....
0
15,25
15,25
15
15,5
Hamburg-Südam. Dampfschiff.
0
—•
—
27,13
27 13
Norddeutscher Lloyd .........
0
17
17
16,9
16,75
A.G. für Verkehrswesen Akt. ..
0
77
77
77,25
76,75
Berliner Handelsgesellschaft ...
6
110,5
110,75
111
110,25
Lommerz- und Privat-Bank...
0
89,25
88,75
89,25
88,75
Deutsche Bonk und Disconto-
Gesellschaft................
O
90
89
90
89
Dresdner Bank..............
0
90
89
90
89
Reichsbank ................
12
174,5
172,75
174,5
173,5
A.cr.G......................
O
39,25
38,9
39,4
38,65
Bekula....................
10
143,5
143,5
143,75
143,4
Elektr. Lieferungsgesellschaft...
5
112
112
111,5
111,75
Licht und Kraft ........... 6%
134
134,5
134
135,25
Felten L Guilleaume.........
0
104,5
104,75
104,9
104,9
Gesellsch.f.Elektr.Unternehmuna. 5
122,5
123
123
123
Rheinische Elektrizität ........
5
——
——
137,5
—
Rhein. Wests. Elektr..........
6
124,75
123,25
124,75
123,75
Schurke« L Co...............
4
121,25
121
120,75
120,75
Siemens & Halske............
7
172,75
171,5
172
170,25
Lahmeyer LCo..............
7
129
128
128,65
128
Buderus .................
0
102,75
101,25
102,25
101,25
Deutsche @rtHU ..............
4
107
107
106,75
106,75
Gelsenkirchener..............
O
—
—
—
—
Harpener ..................
Hoesch Eisen—Köln-Neuess« ..
0 0
112,5
93,5
112,5
93,25
113
94,13
112,65
93,25
Ilse Bergbau ...............
6
—
—
—
—
Il,e Bergbau Genüsse ........
4
126
125,5
125,25
125,25
Klöcknerwerke .......... 1
y»
91,75
91,25
92,25
91,25
Mannesmann-Röhrn» .»«•••«
0
86,65
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86,13
86,13
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß» kurü
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Schlußkurs
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Datum
28 9
30 9
28.9
30-9
ManSselder Bergbau ..
....... 1
—
118,25
—
117,75
Kokswerke ...........
.......5
--
-
116,75
116
Phönix Bergbau......
.......Ö
—
—
Rheinische Braunkohlen
..... 12
216
216
215
215
Rhetnstahl ...........
.....8 V,
108,65
107,65
108,65
107,5
Bereinigte Stahlwerke.
.......Ö
81
80
80,9
80,25
....... 0
18,9
19
18,75
18,65
Kaliwerke Aschersleben.
.......6
132
132,25
Kaliwerke Westeregeln.
.......6
125
——
125,25
—
Kaliwerke Salzdetfurth
.....1V1
—
184,75
I ®. Farben-Jndustrie 7 Scheideanstalt........ •
Goldschmidt ....... O
Rütgerswerke * Melallgeiellschast. <
150,25
150
150,65
149,9
237
236
—
—
106,5
106,75
107
106,75
113,75
114,5
114,25
114,13
106,75
105,9
106
105,5
Philipp Holzmann..... O
Zementwerk Heidelberg 6
Lementwerk Karlstadt.........4
Schultheis Patzenhoser * Aku (Allgemeine Kunstseide) .. O Bemberg...................O
Zellstoff Waldhof O
Zellstoff Aschaffenburg O
Dessauer Gas ...............7
Daimler Motoren ........O
Deutsche Linoleum 6 vrenstein & Koppel O
Westdeutsche Kaufhof O
Chade................ O
Aecumulatoren-Fabrtk 12
Conti-Gumm»...............8
91,75
116,24
132
90,75
116
132
■=
_
—
105,75
105,65
52,75
52,5
53,25
52,65
107,75
107
107,5
107
112
111,75
112,25
111
82
82,9
82,5
82,75
—
—
127,5
127
96,5
95,75
96,5
95,5
149
147,5
148,9
148,25
80,65
80,13
26,25
26,5
26,5
25,9
288
285
286,5
285,5
177
176
152.5
152,25
152,5
—
Grttzner O|
Mainkraftwerke Höchst a.M-.. 4
Süddeutscher Suda ••••••«•• ti
30
94
208
28,65
94
208
I 29,5 I
I 2081
29
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. ZIL
28. September
30 September
Amtliche Notierung
Geld | Srief
Amtliche Notierung
Geld 1 2 rief
Buenos Atre.
0,678
0,682
0,681
0,685
Brüssel.....
41,98
42,06
41,99
42,07
Rio de Ian.
0,140
0,142
0,142
0,144
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Kopenhagen.
54,53
54,63
54,50
54,60
Danzig.....
46,82
46,92
46,82
46,92
London .....
12,21
12,24
12,205
12,235
Helsingfors..
5,38
5,39
5,375
5,385
Paris ......
16,375
16,415
16.375
16,415
Holland ....
167,93
168,27
168,28
168,62
Italien.....
20,30
20,34
20,30
20.34
Japan ......
0,715
0,717
0,719
0,721
Jugoslawien.
5,654
5,666
5,654
5,668
Oslo..... :
61,31
61,43
61,28
61,40
Wien.......
48,95
49,05
48,95
49,05
Lissabon....
11,07
11,09
11,06
11.08
Stockholm...
62,96
63,08
62,92
63,04
Schweiz ....
80,75
80,91
80,81
80,97
Spanien....
33,94
34,00
33,93
33,99
Prag.......
10,27
10,29
10,275
10,295
Budapest ...
—
—
—-
——
Neu York ...
2,486
2,490 Bantnoten.
2,486
2,490
Berlin, 30 September
Geld
Srlef
Amerikanische Notr»..............
2,438
2,458
B-lgische Noten..................
41,84
42,00
Dänische Noten .................
54*29
54,51
Englische Noten .................
12,17
12,21
Französische Noten ...............
16,325
16,385
holländische Noten...............
167,86
168,5t
Italienische Noten................
19,46
19,54
Norwegische Noten ..............
61,12
61,34
Deutsch Oesterreich, i 1OO Schilling
——
—
Rumänische Noten...............
—
Schwedische Roten ...............
62,75
63,01
80,63
80,91
Spanische Noten.................
33,57
33,71
—
——


