Ausgabe 
1.10.1935
 
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Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. D. A. VIII. 35 : 9838. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Stein­druckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Aus aller Welt

ckrs jähriges Bestehen der Lolomotiv- fabrik Henschel & Sohn.

Eines der größten Industrieunternehmen Europas, die Henschel & Sohn AG. in Kassel, konnte in diesem Jahre auf das 125jährige Bestehen zurückblicken. In der Lokomotivrichthalle grüßen die Flaggen der verschiedensten Nationen. Im Vordergrund steht unter einem roten Baldachin, mit den Nationalfar­ben des Deutschen Reiches und der Republik Chile geschmückt, die Jubiläumslokomotive, eine 2D2-Lokomotive, die heute an die chilenische Staats­bahn übergeben wird. Direktor Fichtner weist auf die Leistungen des Unternehmens hin, die im Jn- und Auslande Zeugnis ablegten von der Kraft dieses deutschen Unternehmens. Im Auftrage des General­direktors übermittelte Ministerialdirektor Dr.-Jng. e. h. A n g e r die Glückwünsche der Deutschen Reichs­bahn. Staatsrat Gauleiter W e i n r i ch sprach dem Werk die Glückwünsche der Partei aus. Nachdem Re­gierungspräsident von Monbart die Glückwünsche des Reichswirtschaftsministers und des Oberpräsidenten Prinz Philipp von Hessen übermittelt hatte, über­brachte Reichsorganisationsleiter Dr. Ley die herz­lichsten Glückwünsche des Führers und Reichs­kanzlers.

Kraft und Energie, so führte Dr. Ley u. a. aus, haben die Geschichte Deutschlands gemacht. Auch die Männer dieses Werkes haben zäh zu sein und nicht nachzulassen. Der Mensch kann alles, wenn er will und wenn die Menschen Zusammenhalten. Der ein­zelne ist nichts. Er kann dem Schicksal nur trotzen in der Einheit als Soldat der Arbeit.

Der Inhaber der Henschelwerke, Oskar Hen­schel, dankte für die ihm zuteilgewordenen Ehrun­gen. Er machte dann davon Mitteilung, daß die Henschelwerke aus Anlaß des Jubiläums den Ge­folgschaftsmitgliedern besondere Zuwendun­gen machen werden. Auch die Veteranen der Arbeit werden einen Jubiläumsbeitrag erhalten. Beifällig begrüßt wurde die Mitteilung von der Einrichtung einer Pensionskasse in neuer Form. Ferner habe das Werk die Einrichtung einer Siedlung in Aussicht genommen und für 100 Siedlerstellen in Heckershausen bei Kassel den Grund­stock geschaffen. Der Stadt Kassel werden Mittel zur Errichtung eines Kinderhortes für 200 Kinder zur Verfügung gestellt werden.

Die Schaumwein-Industrie hilft dem Winzerstande.

Dem Aufruf des Reichsbeauftragten für die Re­gelung des Absatzes von Weinbauerzeugnissen ent­sprechend, der die Unterbringung der bei den Win­zern noch lagernden unverkauften Bestände an 1934er Weinen noch vor der neuen Ernte beabsich­tigte, hat die deutsche S ch a u m w e i n i n d u st r i e über eine Million Liter 1934er Weine käuflich übernommen, um auf diese Weise dem Winzerstand zur Beschaffung von Faßraum für die neue Ernte zur Seite zu stehen. Die Umsätze in Schaumwein sind nach wie vor befriedigend. Vor- oussichtlich wird in diesem Jahr erstmalig die Vorkriegsverbrauchsziffer von 12 Mil­lionen Flaschen in Deutschland überschritten wer­den und 13 Millionen erreichen. Eine Reihe deut­scher Schaumweinkellereien hat neuerdings den Vertrieb von V i e r t e l f l a s ch e n mit 200 ccm Inhalt ausgenommen. Diese kleinen Flaschen haben sich für viele Fälle als nützlich erwiesen.

Zwei gefährliche Wilderer unschädlich gemacht.

Längere Zeit hindurch konnte in den Waldungen des Nassauer Landes eine Milde verbände zum großen Verdruß der weidgerechten Jäger ihr Un­wesen treiben, ohne daß es gelang, die Täter zu fassen. Der Verdacht der Täterschaft richtete sich schließlich gegen den 50jährigen Eugen Moser aus Biebrich. Als dieser in einer der letzten Nächte durch Kriminalbeamte verhaftet werden sollte, gab er mehrere Schüsse auf die Beamten ab, ohne jedoch zu treffen. Dann jagte er sich selbst eine Kugel in den Kops, die seinen sofortigen Tod herbeiführte. Tags darauf konnte auch Mosers Komplize, der 52jährige Friedrich Wagner aus Rauenthal,

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fest genommen werden, der bei seiner Verneh­mung zugab, zusammen mit Moser gewildert zu haben. In einem zum Hause Wagners gehörigen Schuppen fand man Gewehre, im Hause Mosers kamen bei einer Durchsuchung ebenfalls Jagdge­wehre und größere Mengen Munition zum Vor­schein. Außerdem fand man in einem Holzoerschlag sieben Säcke, die noch Schweiß und Wildhaar auf­wiesen.

Lin Stier greift einen Omnibus an.

Zwei Bauersleute in Bad Kreuznach, die einen Stier führten, passierten dieser Tage die Rüdes­heimer Straße. An der Weinbauschule, wo sich die Omnibushaltestelle befindet, wurde der Stier plötz­lich wild und ging auf einen der roten Omnibusse los. Die Wageninsassen wurden in eine panikartige Stimmung versetzt. Der Stier rannte mit seinen Hörnern die Hinterwand des Wagens ein. Nur da­durch, daß der Wagenlenker das Fahrzeug in Be­wegung setzte, konnte weiteres Unheil verhütet wer­den. Mit Mühe gelang es, den Stier zu beruhigen und weiterzuführen.

Ein Tiger ausgebrochen.

In Bad Mergentheim sprang in der Sonn­tagabendvorstellung eines Zirkus bei der Vorfüh­rung von fünf Tigern plötzlich ein Tiger gegen ein Eisengitter und brach die Gitter st äbe aus­einander. Mit, einem Satz sprang er durch die Oeffnung, setzte quer über eine Loge hinweg und, flüchtete durch den Hauptausgang. Ein vor dem Zirkus stehender 30 Jahre alter Mann wurde von dem Tiger mit den Pranken am Ge- n i ck gepackt und gegen einen Zaun geworfen. Der Mann erlitt schwere Wunden und mußte sofort ins Krankenhaus gebracht werden. Der Tiger flüchtete weiter, konnte aber nach Verlauf von etwa Dreiviertelstunden von dem Dompteur in der Nähe der Tauber wieder eingefangen werden. Der Ausbruch des Tigers löste bei den Zuschauern einen Schrei des Entsetzens aus, doch konnte die Vorstellung, nachdem das Publikum sich von seinem Schrecken erholt hatte, weitergeführt werden.

Schwere Bluttat in Davos.

Auf der Promenade in Davos-Platz wurde der 46jährige Erich H ö l k e n aus Wuppertal von dem 37jährigen Walter B ö t h k e aus Hannover durch sechs Dolchstiche getötet Böthke, der seit kurzer Zeit als Dolontärarzt in einem Davoser Sanato­rium tätig ist, gibt an, früher in der Pension von Hölken gewohnt zu haben. Der Täter behauptet, der Hölken sei unberechtigterweise auf ihn eifer­süchtig gewesen und habe sich auf ihn gestürzt, als er ihm dieser Tage auf der Straße begegnete. Er, Böthke, habe sich in Notwehr befunden, als er den Angriff Hölkens mit dem Stilett abwehrte. Er habe das Stilett schon seit einiger Zeit mit sich geführt, da er sich bedroht gefühlt habe. Der Täter stellte sich sofort der Polizei.

Acht Menschen bei einem Explosionsunglück in Ehikago verbrannt.

Im Erdgeschoß einer dreistöckigen Mietskaserne in Ehikago ereignete sich eine Explosion, die die Umgebung weithin erschütterte und im ganzen Stadtgebiet zu hören war. Das ganze Gebäude war in wenigen Sekunden in Flammen gehüllt. Acht Menschen, darunter vier Kinder einer Familie, ver­brannten. Acht weitere Personen, die aus den Fenstern sprangen, wurden verletzt. Die Ursache des Explosionsunglückes ist unbekannt.

Raubmord im D-Zug Bukarest-Paris.

Zwischen den Stationen Admont und Frauen­berg im Ennstal wurde Sonntag morgen eine weibliche Leiche aufgefunden. Die Unter­suchung hat ergeben, daß die Frau ein Opfer eines Raubmordes im D-Zug Bukarest Paris wurde, der 0.30 Uhr die Station Admont passiert. Auf Grund des Reisepasses in der Handtasche konnte die Tote als die 50jährige Frau Maris Farca- s a n u , Leiterin der Kunstgewerbeschule in Bukarest, festgestellt werden. Die Fahrkarte und Barmittel fehlten. Der Täter ist vermutlich ein rumänischer

Student: er reiste mit einem Studentenausweis, dssien Nummer beim Grenzübertritt vom öster­reichischen Schaffner aufgezeichnet worden war. Der Student ist verschwunden: man glaubt, daß er den Zug bereits in Innsbruck verlassen hat.

Riesiges Schadenfeuer in römischen Filmwerkstätten.

Ein schweres Schadenfeuer hat in einer der letzten Nächte die Aufnahmeanlage der größten ita­lienischen Filmgesellschaft Eines heimgesucht. Der Schaden soll sich auf über zehn Millionen Lire be­laufen. Das Feuer brach aus bisher unbekannten Gründen in einem der beiden großen Aufnahme­räume aus, in denen noch bis in die späten Abend­stunden Aufnahmen für zwei neue italienische Groß­filme gedreht wurden. Neben den beiden großen Szenen-Theatern wurden zahlreiche Apparate, wert­volles technisches ZÜbehör sowie kostbare antike Möbel zerstört, die für die Filme ausgeliehen wa­ren. Darunter befanden sich ägyptische Möbel, die man eigens aus Alexandria hatte kommen lassen und deren Wert sich Allein auf 400 000 Lire beläuft. Ferner wurden sämtliche Tonfilmanlagen ein Ra u d der Flammen. Zwei riesige.Schuppen mit Bühnendekorationen und Kostümen wären eben­falls nicht mehr zu retten. Nach stundenlangen Be­mühungen gelang es der Feuerwehr, eine Ausdeh­nung des Brandes zu verhindern. Da der Wind günstig stand, konnte wenigstens das Filmlager ge­rettet werden. Die beiden großen Theater sind voll­ständig heruntergebrannt. Das einzige, was den Flammen entrissen werden konnte, ist eine alte in­dische Buddhafigur im Werte von 150 000 Lire, während eine andere gleichwertige Figur durch die Flammen vernichtet wurde. Ganz besonders beklagt man den unersetzbaren Verlust der kostbaren alt- ägyptischen Möbel. Die großen Filme, deren Haupt­szenerien zerstört wurden, werden sofort in anderen Szenen weitergedreht.

Schwere Bluttat während einer Gerichtsverhandlung in Graz.

Eine S ch r e ck e n s s z e n e, wie sie sich ähnlich in Oesterreich noch nicht ereignet hat, trug sich wäh­rend einer Verhandlung vor dem Grazer Landes­gericht für Strafsachen zu. Angeklagt war wegen Grabschändung und gefährlicher Drohung ein ge­wisser Ftanz ©ci Heber. Plötzlich zog er eine neunschüssige Armeepistole und eröffnete auf das Gericht und die Zeugen ein förmliches Schnell­feuer. Der Richter, Oberlandesgerichtsrat Dr. P e i s i n g e r, der hinter dem Gerichtstisch Deckung genommen hatte, wurde von einer Kugel, die das Holz durchschlug, durch einen Schenkelschuß schwer verletzt. Die Schüsse auf den Staatsanwalt gingen fehl. Dagegen wurden zwei Zeugen, der Btriebs- direktor des Grazer Landeskrankenhauses Ludwig Pfeifer und die Gattin des Grazer Militärvber- intenbanten Pechaczek, lebensgefährlich ver­letzt. Sie hat einen Nierensteckschuß erhalten: an ihrem Aufkommen wirb gezweifelt. Die letzte Ku­gel ber Pistole jagte sich ber Angeklagte selbst in den Kopf. Er starb kurz nach'seiner Einliefe­rung ins Krankenhaus. Geisseber war früher im Grazer Landeskrankenhaus beschäftigt. Aus Rache wegen seiner Entlassung hatte er bas Grad des Sohnes des Betriebsdirektors Pfeifer geschändet.

225 Todesopfer des Taifuns in Japan.

Die durch den Taifun verursachten Verluste der japanischen Flotte bei den Manovern betragen insgesamt 6 3 Tote und Vermißte. Die Marine­leitung gibt an, daß die Zerstörerflottille in einen Taifun geriet, der mit 35 Sekundenmetern dahin­brauste. Die Gesamtverluste in ganz Japan durch Taifun und Ueberschwemmung betragen 2 2 5 T o t e, 348 Verletzte und 175 Vermißte. 70000 Häuser wurden überflutet.

Englischer Lord als Dieb und Scheckfälscher verurteilt.

Der 29jährige Lord Edward Montagu wurde von einem Londoner Gericht wegen Diebstahls und Fälschung eines Schecks zu 9 Monaten Gefängnis verurteilt. Lord Edward Montagu hatte als Sekretär einen auf seine Arbeitgeberin ausgestellten Scheck über 17 Pfund Sterling mit einer gefälschten Unterschrift versehen und eingelöst.

ßort> Edward Montagu ist der Sohn des Herzogs von Manchester, der schon häufig mit den Gerichten in Konflikt geraten ist. Lord Edward Montagu ist regelmäßig Besucher zweifelhafter Nachtklubs ge­wesen. Anfang dieses Jahres hatte er vergeblich versucht, in die französische Fremdenlegion einzu­treten. Die einst sehr wohlhabende Familie des Her- zogs von Manchester, die zum englischen Hochadel zählt, ist heute völlig mittellos.

Kunst und Wissenschaft.

Pfihner-Urausführuag in Hamburg.

Die Reihe der Hamburger Konzerte des Ber­liner Philharmonischen Orchesters wurde mit einem großartigen Auftakt eröffnet. In einer Loge hatte Hans P f i tz n e r Platz genom­men, um der Uraufführung seines Cello- Konzertes beizuwohnen. Am Pult stand Wilhelm Furtwängler. Pfitzners neues Werk, das Konzert in O-Dur in einem Satz für Violineello und Orchester, op. 42" bedeutet eine schone Über­raschung. So abgeklärt und erfüllt hat man Pfitz- ner noch nie erlebt. Der dreiteilige Aufbau ent­wickelt sich aus der Führung des Soloinstruments. Nach zwei Paukentakten setzt das Cello ziemlich ruhig und schwebend mit dem ersten Thema ein, bas von bem Orchester übernommen wirb unb sich halb mit bem zweiten Thema verbindet, um bann in einer Kabenz zu schließen. Der zweite Teil be­ginnt langsam, wirb von Triolen belebt unb geht in ein Orchesterzwischenspiel über, bas in einem Fugato gipfelt. Der britte Teil setzt mit bem ersten Thema ein, bis ein neues Thema erklingt, bas nach freier Durchführung roieber bem Hauptthema Platz wacht. Es klingt in einer wunderbar vergeistigten Stimmung aus. Den Soloteil hatte Gaspar C a s - I a b o übernommen, bcffen schlechthin meisterliches Spiel bie Schönheit bes Werkes zur Geltung brachte. Psitzner würbe von spontanem Beifall be- grüßt unb mußte sich neben Furtwängler und Cassado immer wieder verneigen.

Wetterbericht

des Reichsweiterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Während sich im Azorengebiet das Hochdruckgebiet neuerdings sehr verstärkt hat, wurde der hohe Druck über dem Festland weitgehend abgebaut. Die feucht­warmen Luftmassen wurden dabei unter verbreiteten und meist sehr ergiebigen Niederschlägen durch küh­lere, von Westen heranziehende Luftmassen ver­drängt. Im Alpenlandgebiet unb in Elsaß-Lothrin- gen fielen ungewöhnlich große Mengen Regen, teil­weise über 50 Liter pro Quabratmeter. Die Wetter­lage ist bamit ausgesprochen unbeftänbig geworben unb wird bei fortschreitender Abkühlung und häufiger Schauertätigkeit zunächst unfreundlich bleiben.

Aussichten für Mittwoch: Ueberwiegend bewölkt oder nur ganz vorübergehend aufheiternd, einzelne Schauer, bei westlichen Winden fortschrei­tende Abkühlung.

Aussichten für Donnerstag: Ziemlich kühles, unbeständiges Wetter mit einzelnen Regen- fällen.

Lufttemperaturen am 30. September: mittags 19,9 Grad Celsius, abends 16,3 Grad: am 1. Oktober: morgens 10,9 Grad. Maximum 20,5 Grad, Minimum 6,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 30. September: abends 14,3 Grad: am 1. Oktober: morgens 13,1 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 4,3 Stunden. Niederschläge 2,4 mm.

3

5598A

5585 D

Betzdorf (Sieg), Dortmund und Würzburg, den 29. September 1935.

Die Einäscherung findet auf Wunsch des Verstorbenen in der Stille statt

5590 D

Frau Marie Fischer, geb. Pfeffer

Gießen (Asterweg 9), den 30. September 1935.

5589 D

Nabbeize »Ceresan«

Nahbeize »Germisan«

Heute nacht 2% Uhr verschied nach langem schweren Leiden meine liebe Frau, unsere herzensgute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Anna Haupt, geb Haupt Hiltrud Brauneck, geb. Haupt Dr. med. Helmut Haupt Dr phil. Karl Brauneck Hildegard Haupt, geb. Sasowsky und 4 Enkel.

Basali- ausnutzung in der Nabe der vorgeseh.Reichs- autobahnstratze ist zu vergeben. Schr. Anfr.unter 04181 a.d.G.A.

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Beerdigung: 2. Oktober, nachmittags 2 Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofes aus.

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«ondern nur Zeugnis, abschriften dem Be^ werbungslchrelben bei­legen I - Lichtbilder undBewerbungsunter» lagen müsien zur Ver­meidung von Verlusten aus der Rückseite Na­men unb Anschrift des Bewerbers tragen I

lrn Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Karl Fischer.

Statt besonderer Anzeige.

Heute entschlief sanft im 82. Lebensjahre nach kurzer, schwerer Krank­heit mein innigstgeliebter Mann, unser guter, treusorgender Vater, Schwiegervater und Großvater, unser lieber Bruder, Schwager u.Oheim

Bibliotheksdirektor i. R.

Geh. Hofrat Prof. Dr. Herman Haupt

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Mittw.» Abonn. 0,40bis2,50RM.

Hau - ruck!

Lustspiel v. Vul- piusundRoberts