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die Firme H.F.&Ph.F. Reemtsma, Altona-Bahrenfeld Postfach 21
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bunte Kuh", „Aus der Jugendzeit" (zu (einem bU. Geburtstag), „Die Witwe von Ephesus(1929) und „Frühling in Nervi (1930).
Lustkreis
Luftkreis Luftkreis
Lustkreis Luftkrei» Luftkreis
In dem" kürzlich erschienenen Uebersichtsartikel über d i e B e f eh l s g e w alt in der Wehrmacht find in der Aufstellung über die Befehls- gewalt in den Luftkreisen zwei Fehler zu berichtigen: Befehlshaber im Lustkreis III ist der General der Flieger Wachenfeld. Generalleut, nant Zander Befehlshaber im Lustkreis VI. Die einzelnen Luftkreise lauten also: - — • I = Königsberg i. Pr,
Generalmajor Schweickhardt; Berlin Generalleutnant Kaupisch;
= Dresden
General der Flieger Wachenfeld;
— Münster Generalleutnant Halm;
= München i. B. Oberst Felmy;
— Kiel Generalleutnant Zander.
Da- hessische HaushattSgeseh für das Rechnungsjahr 1935.
LPD. Darmstadt, 30. Sept. Im Hessischen Regierungsblatt Nr. 15 wird das Haushalts« aefetz für das Rechnungsjahr 1935 vom 25. August verkündet. Der diesem Gesetz als Anlage bcigesügte Staatshaushaltsplan sür das Rechnungsjahr 1935 wird tm ordentlichen Haushalt irt Einnahme und Ausgabe auf 94 372187 Mark, im außerordentlichen Haushalt tn Einnahme und Ausgabe auf 7 159 364 Mark festgestellt. Für die Stellenpläne und die sonstigen An- sähe gelten die aus der Anlage zum Staatshaushaltsplan ersichtlichen Einschränkungen und Änderungen. Die Steuern und sonstigen Abgaben werden ebenso wie die übrigen »m Staats- Haushaltsplan für das Rechnungsjahr 1935 aufge- führten Staatseinnahmen nach den bestehenden oder ergebenden gesetzlichen oder verordnungsmaßigen Bel immunsen erhoben. Zur Deckung der tm außer- mdentticken Haushalt vorgesehenen Vermöge ns- n u « o a b e n — soweit ste aus den tn diesem Teil
^in Abänderung des Artikels 5 III des Ge- fttzes über das Straßenwesen in Hessen vom
Die Tagung
des Reichsbundes für deutsche Vorgeschichte.
Auf der zweiten Tagung des Reichs bundes für deutsche Vorgeschichte in Bremen fanden eine Reihe von bedeutsamen Veranstaltungen statt in deren Mittelpunkt der Vortrag des Bun- dessührers Professor Dr. Reinerth über „Vol- kische Vorgeschichtsforschung — eine Antwort an ihre Gegner" stand. Professor Reinerth eröffnete seine Ausführungen mit einem Gedenken an Gustaf Kosfinna, den verstorbenen Altmeister der deutschen Vorgeschichte, der sein Lebenswerk der Erforschung der Kultur unserer Vorfahren gewidmet hat. Dann ergriff Professor Reinerth das Wort zu einer grundsätzlichen Abrechnung mit den Gegnern der völkischen Vorgeschichte An chließend i'nrach Prof Dr. Voigtlaenoer (Berlin) über Geschichtswissenschaft und Geschichtsunterricht". Er gab richtungweisende Gedankengänge über die neue fiorm der Geschichtsbetrachtung, wie sie der nationalsozialistischen Weltanschauung entspreche. Pro- fessor Reinerth gab bekannt, daß ein Kosin n a - P r e i s von 1000 Mark für die beste Leistung auf vorgeschichtlichem Gebiet alljährlich verliehen werden solle. Außerdem verkündete der Bundesführer ein Preisausschreiben für das Jahr 1936 von 4000 Mark für die beste volks- tümlicke Erzählung aus dem Leben unserer Boraten und von weiteren 4000 Mark für die beste bildmäßige Darstellung über das gleiche Thema. Ferner wurde zum ersten Male der Ehrenring des Reichsbundes für deutsche Vorgeschichte an fünf ältesten Mitkämpfer des verstorbenen Altmei- sters, Gustaf Stoff Inna, verstehen: und zwar an Robert Beltz, an Alfred Göetze, an M. M. Lienau, Conrad Paape, Georg Wilcke.
Gaupressechef pg. Woweries nach Berlin berufen.
Frankfurt a. M., 30. Sept. (LPD.) Im Rahmen der gestern in Frankfurt a. M abgehaltenen I Führertagung aller Gliederungen und For- mationen des Gaues gab Gaupresseamtsleiter Hauptschristleiter Pg. Woweries nach der Er- stattung eines abschließenden pressepolitischen Lageberichtes seine durch den Reichsorganisationsleiter der NSDAP. Pg. Dr. Ley erfolgte Berufung in die Reichsleitung der Partei bekannt. Gauleiter und Reichsftattyalter Pg. Sprenger ging bei dieser Gelegenheit in anerkennenden Wor- ten auf die bisherige Arbeit des Gaupressechefs ein und stellte fest, daß sich aus dem Auftrage, den er dem Pg. Woweries bei der Gründung des Gau- Presseamtes gegeben habe, eine Arbeit herausgebil-1 det hat, die schließlich eine geradezu körperliche Robustheit zur Erfüllung der zahlreichen Aufgaben erforderlich gemacht habe. Der Gauleiter verband im Namen des ganzen Gaues mit dem Dank für I die nach feiner Feststellung „lOOprozentigen Erfüllung feiner seitherigen Aufgaben' den Wunsch: daß Pg. Woweries auch im Rahmen der Reichsparteileitung ebenso erfolgreich arbeiten möge, wie ihm das im Gau Hessen-Nassau gelungen sei...
Kunst und Wissenschaft.
Rudolf presber gestorben.
Rudolf Presber ist in der letzten Nacht um 24 Uhr im Alter von 68 Jahren im St.-Josefs- Krankenhaus in Potsdam plötzlich geftorben. Er hatte sich einer Bruchoperation unterziehen müssen, die auch gut verlaufen war. Presber befand sich nach der Operation in bester Stimmung, bis gestern Herzschwäche eintrat, die zum Tode führte.
London, 30. Sept. „Evening Standard" meldet daß italienische Truppen 3 2 Kilometer über feie provosorische abessinische Grenze in der Nähe von Französisch-Somaliland vorge - rückt seien. Die italienischen Truppen hätten das Dreieck zwischen dem Gebirge und Französisch-Somaliland besetzt. Auf Grund der Berichte über den italienischen Vormarsch habe der Befehls- Haber der französischen Truppen in Dschibuti sofort Sachverständige ausgesandt, um die Grenze auf einer Strecke von 40 Kilometer m i t Pfählen z u markieren. Diese Sachverständigen seien von einer Abteilung Senegaltruppen begleitet gewesen. Als weitere Vorsichtsmaßnahmen seien 50 französische Flugzeuge zu einem 24stündigen Erkundungsflug aufgestiegen. Cs werde vermutet, daß das Ziel des italienischen Vorgehens die Stadt Du an le fei, die etwa 16 Kilometer von der Grenze von Französisch-Somaliland entfernt liegt. Die Grenze an der Stelle des angeblichen italienischen Vormarsches sei nicht genau festgelegt.
Gibraltar in Verteidigungszustand.
nicht herausgeforderten Angriff auf ein bri« tisches Fahrzeug unternehmen werde. Die Franzosen würden ersucht, ihre Flo11enstütz - punkte im Mittelmeer der britischen Flotte xur Verfügung zu stellen. Die britische Flotte müsse sich nötigenfalls auch auf die aktioeUnterstützungder französischen Flotte verlassen können. In gut unterrichteten Kreisen glaubt man, daß die französische Antwort „Ja" lauten werde, daß sie aber zualeich mit einem Ersuchen verbunden sein würde, den Grundsatz sofortigen Beistandes in offensichtlichen Fällen nicht herausgeforderter Angriffe auch auf britische Verpflichtungen auf dem europäischen Festland, wie z. B. die Locarno-Verpflichtun- gen, anzuwenden.
Abessiniens Mobilmachung vor der Tür.
Addis Abeba, 30.Sevt. (DNB.) Die Plakate mit dem Aufruf zur allgemeinen Mobil- madjung liegen bereits (eit einer Woche fertig gedruckt in der abessinischen Staatsdruckerei. Die Bekanntgabe wird davon abhängig gemacht, wie der Völkerbund auf das Telegramm des Negus vom Sonntag reagieren wird. In Zentralabessinien schreitet Die Teilmobilisierung fort. Aehnliche Meldungen laufen aus den Grenzprovinzen ein. Die Stimmung ist aufs äußerste gespannt. Eingeweihte Kreise behaupten, daß die allgemeine Mobilmachung noch im Laufe dieser Woche verkündet werde, da sich die Anzeichen für einen für die nächste Woche geplanten italienischen A n - griff häufen. Der Völkerbund soll dem Kaiser bereits mitgeteilt haben, daß er unter den von Abessinien geschilderten Verhältnissen gegen eine allgemeine Mobilmachung angeblich nichts einzürn e n d e n habe, da diese zur Landesverteidigung notwendig sei.
Rücken italienische Truppen bereits vor?
Paris, 1. Okt. (DNB.-Funkspruch.) „Temps" berichtet über die in Gibraltar getroffenen Sicherheitsoorkehrungen. Die militärischen Vorbereitungen feien Tag und Nacht im Gange. Auf dem Berge feien 50 F lu g a b w eh r - B a 11 e - r i e n aufgestellt worden. Um die Beförderung von Waffen und Munition — darunter solche schweren Kalibers — zu beschleunigen, habe die Militärbehörde von Privatfirmen 40 Lastkraftwagen ge- mietet. Der Nordkai des Kriegshafens fei mit mehreren Batterien gespickt worden. Jedesmal, wenn ein italienisches Schiff, gleichviel ob Personendampfer oder Frachtdampfer vorbei fahre, laufe ein britischer Minensucher aus und stelle Nachforschungen nach etroa ausgelegten Minen an. Die Bevölkerung in Gibraltar fei vollkommen ruhig. 9m Str ah end ud falle die Zahl der Uniformen auf. Die Zisternen von Gibraltar — die bei einem Luftangriff leicht hätten vergiftet werden können —, brauchten für die Trinkwasfer-Derforgung nicht herangezogen zu werden, da man vor einigen Monaten zwei Trink- mafferbrunnen entdeckt habe.
Fünf Italiener ans Malta ausgewiesen
London, 1. Okt. (DNB. Funkspruch.) Reuter meldet aus Malta: Vier Italiener find am Montagabend aus Malla ausgewiesen worden, und einem fünften, der sich gegenwärtig in Italien aus- hält, wird es nicht wieder gestattet, zuruckzukehren. Die Ausgewiesenen sind der Sekretär der ltaliem- schen Faschisten in Malta, der Dirigent des Philharmonischen Orchesters von La Valletta, beide sind mit Malteserinnen verheiratet und bte beiden Söhne 'des Kommendatore Maccone, eines hervorragenden italienischen Geschäftsmannes tn Malta, der sich gegenwärtig in Italien aufhalt, und dem selbst die Rückkehr nicht mehr gestattet wird. Ihre Mutter ist Malteserin und beide sind tn Malta geboren. — Reuter sagt, die Maßnahme sei miwe, da sich die fünf Italiener durch ihre Tätigkeit Gefängnisstrafen ausgesetzt hätten. Es handle sich um eine Maßnahme zur Säuberung der Insel auf der feit mehreren Jahren 6 p i o n a g e u n b Pr opa- ganba zugunsten Italiens sehr lebhaft betrieben worden seien.
Rudolf Presber wurde am 4. Juli 1868 in Frankfurt a. M. als Sohn eines Oberlehrers geboren. Seine Mutter stammte aus einer altbekannten Frankfurter Weinhandlung, fein Großvater väterlicherseits regierte als Bürgermeister in Rü- desheim. Diese „Weinverbundenheit" hat sich in Presbers ganzem Wesen und Schaffen bemerkbar gemacht. Wein und Fröhlichkeit, rheinischer Humor und frankfurterisch-liebenswürdiger Sarkasmus waren die Grundlagen feiner Lebenseinstellung, feiner Erfolge seiner Beliebtheit. Presber begann (eine schriftstellerische Tätigkeit als Feuilletonredakteur des Frankfurter Generalanzeigers, später Übernahm er in Berlin die Feuilletonredccktion der „Post' und 1910 die Leitung von „Ueber Land und Meer" und der „Lustigen Blätter". Schon 1892 waren (eine ersten Gedichte unter dem Titel „Leben und leben lassen" erschienen — wie er selbst sagt „viel zu früh gedruckt, viel zu sorglos zusammengestellt In gemeinschaftlicher Arbeit mit Kadelburg, d. Sch önth al und Leo W. Stein entstanden erfolgreich aufgesührte Lustspiele wie: „Der dunkle Punkt", „Die selige Exzellenz", „Das Urteil des Paris, „Marie Antoinette". Don den vielgelesenen und zahlreichen humoristischen Prosaschriften Presbers sind die bekanntesten „Don Leutchen, die ich lieb gewann", „Von Kindern und jungen Hunden", „Die Zimmer der Frau von Sonnenfels", „Die ---- ,Aus der Jugendzeit" (zu feinem 60.
15. 9im 1926 wird ein Zuschuß des Staates, zu den Kosten der Unterhaltung der Provinzial st ratzen auch für das Rechnungsjahr 1935 nicht eingestellt. Die Kanzlei- und Bürogehilsen, die vor dem 1. April 1930 in den Staatsdienst eingetreten sind und nach den Vergütungssätzen A 9 der Hessischen Besoldungsordnung vom 30. März 1928 bezahlt werden, können, wenn ihre Stellen dauernd erforderlich sind, nach einer zehnjährigen Beschäftigung im Staatsdienst und nach Vollendung des 30. Lebensjahres planmä-I ßig an gestellt werden. Erzeugnisse staatlicher 21 n ft alten und Unternehmen können den bei diesen beschäftigten Beamten und Be- diensteten für den eigenen Bedarf unter Zugrundelegung des wirklichen Wertes oder der laufenden Preise ab geben werden, insoweit diese Erzeugnisse im eigenen Betrieb nicht benötigt werden."
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