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Vom formalen Recht zum Lebensrecht
Festakt der Akademie für Deutsches Recht in Anwesenheit des Führers.
Unser Bild zeigt die Zufahrtstraße zur eigentlichen Reichsautobahn in Ramersdorf bei München. Im Hintergrund sieht man deutlich die beiden Fahrbahnen der Reichsautobahn. — (Scherl-M.)
Teilstrecke München—Holzkirchen der Reichsautobahn eröffnet.
Oer Führer übergibt auch die zweite Teilstrecke dem Verkehr.
Werk sei ein Beweis dem Auslande gegenüber, worauf es dem deutschen Volk im Grunde seiner Seele ankomme: sein Haus nach innen zu bestellen und in Ordnung zu bringen. Generalinspektor Dr. Todt sprach nur den einzigen Satz: „Der Führer und der deutsche Arbeiter haben dieses Werk geschaffen und das deutsche Volk soll es besitzen. Heil mein Führer!"
Der Führer reichte dann dem General v Epp und dem Generalinspektor Dr. Todt die Hand und wenige Augenblicke später wurde die Fahrt auf der f e r t i g g e st eilten Teil st recke angetreten. Als Erster durchschnitt der Wagen des Führers das den Weg sinnbildlich sperrende Band und nun folgten in langer Reihe Hunderte von Wagen, darunter auch festlich geschmückte Lastwagen der Reichsautobahn und der Privatfirmen mit der am Bau beteiligten Arbeiterschaft. Den größten Teil der Fahrt legte der Führer stehend im Wagen zurück. Wenige Kilometer vor dem Endpunkt bei Holzkirchen ließ er seinen Wagen halten, um die un- endliche Reihe der an der ersten Fahrt beteiligten Wagen vorbeiziehen zu lasten.
von der Versammlung begeistert mitgesungen, worauf Präsident Dr. Frank mit einem dreifach! brausend aufgenommenen Sieg-Heil auf den Füh>
halbe IHiUion Wenschen bei englischen Flugzeugübungen.
München, 29.Juni. (DRB.) Die erste Teiltrecke der Reichsautobahn München—Landesgrenze, die Strecke München—Holzkirchen, wurde am Samstag in Anwesenheit des Führers und Reichskanzlers feierlich eröffnet. An der Baustelle hatten sich neben zahlreichen Ehrengästen große Menschenmengen eingefunden, die den Führer bei seinem Eintreffen mit nicht endenwollendem Jubel begrüßte. Der Bauleiter der Reichsautobahntrecke, Reichsbahnoberrat Doll, wies darauf hin, daß mit der 26 Kilometer langen Bahn München- Holzkirchen di e zweite Teilstrecke der Reichs- autobahnen' eröffnet wurde. Er dankte besonders dem Führer, daß er durch sein Erscheinen dem Fest die Weihe gegeben habe. Staatsminister und Gauleiter Adolf Wagner begann seine Worte mit einem Siegheil für den Führer und Reichskanzler und begrüßte im übrigen herzlich den Generalinspektor Dr. Todt als den ersten Mitarbeiter des Führers bei dem großen Werke der Reichsautobahnen. Der Reichsstatthalter in Bayern, General Ritter von Epp, betonte, der Wille habe geschaffen, was der Gedanke entworfen habe. Dieses
In einem großen Bootshaus bei Spandau brach ein Brand aus, der erheblichen Schaden annch- tete. Zur Bekämpfung des Feuers wurden sechs Löschzüge eingesetzt. Es erwies sich als notwendig, kilometerlange Schlauchleitungen zum Brandherd zu legen. Infolgedessen mußte der gesamte Verkehr auf der Heerstraße gesperrt werden, was bei dem großen Ausflüglerverkehr zu starken Störungen führte. Vernichtet wurden etwa 35 Paddelboote, Drei Motorboote, ein Kraftwagen, zwei Motorräder und etwa 40 Fahrräder. Etwa 100 Boote ........... ' in Sicherheit gebracht werden. Außerhalb des Bootshauses vernichteten die Flammen zwei Wochenendhäuser sowie einen Schuppen.
Ostpolnlsche Kleinstadt niedergebrannt.
tretern des Auslandes aber sagen: Nicht aus übler Gesinnung hat das deutsche Volk den Weg zur Rassenpolitik beschritten, sondern aus der Not seiner eigenen Existenz heraus und aus den Erfahrungen, die wir hier gemacht haben. (Lebhafter Beifall.) Gegenüber im Auslande noch immer auftretenden Lügen über Brutalitäten erklärte der Redner in feierlicher Form, daß das nationalsozialistische' Deutschland niemals von diesem fundamentalen Grundsatz lassen werde. Ebenso wie es sich nie in rechtliche Instanzen anderer Völker einmengen werde, werde es sich auf diesem Gebiet keinerlei Einmischung gefallen lassen. Wie sinnwidrig die Behauptungen von deutscher Brutalität sind, fuhr er fort, möge das Ausland daraus ersehen, daß heute noch 40 v.-H. der Rechtsanwälte Berlins Juden sind.
Eines der Fundamente ist der Staat. Wenn Sie, mein Führer, hier weilen, möchte ich Ihnen als einer ihrer ältesten Kameraden sagen: „Durch die Beziehung des deutschen Volkes zu Ihnen ist zum ersten Male der Begriff der Liebe zum Führer ein Rechtsbegriff gern o r b e n. (Lang anhaltender stürmischer Beifall.) Ein weiteres Fundament der Rechtspolitik ist die Ehre, und die Ehre der Nation und des Einzelnen bedeutet den wesentlichen Inhalt unseres Rechtslebens. Ein anderes Fundament ist die Arbeit. Es ist begreiflich, daß auf diesem Gebiet uns eine große Reihe rechtpolitischer Aufgaben übertragen werden mußte. Der Nationalsozialismus hat er- reicht, daß seine Gesetzgebung dem Arbeiter in Deutschland für alle Zeiten eine Heimstätte sicherte, und ihn zum Mitträger der Verantwor- tu n g machte. Aus all dem ergibt sich die große Kulturmission der nationalsozialistischen Rechtspolitik. Die nationalsozialistische Revolution im Rechte ist, kurz gesagt, die ungeheuerste Umbildung, die eine Rechtsordnung jemals in Deutschland erlebt hat. Rechtssicherheit gilt aber für den überwiegenden, anständigen und sauberen Teil der Bevölkerung. Der kleine Teil der Verbrecher möge zittern. Ihm gilt ein erbarmungsloser Ausrottungskrieg. Mit
In Hendon fand die traditionelle Vorführung der ritischen Luftflotte statt, die wieder das
dem falschen Grundsatz der Humanität hat der Nationalsozialismus gründlich aufgeräumt.
Schließlich muß eine Hauptforderung Rechts- tlar^eit sein. Das Recht soll die Sprache sprechen, die das Volk versteht. Wenn wir alle Heber» legungen in eine Form zusammenfassen, kann ich nur versichern: „Wir Nationalsozialisten wollten vom ersten Augenblick an nichts für uns, alles für das V o l k."
Heber allem steht der Primat der Bewegung auf dem Gebiet der Rechtskunde. Was wir vorsanden, hat der Führer umgeformt in den Ausdruck einer neuen Entwicklung. Auch für das Recht gilt der Satz: „Staub nieder, Leben empor!
Langanhaltender stürmischer Beifall lohnte den Redner, den verschiedene Teilnehmer des Festaktes durch Händedruck beglückwünschten. Das Deutschland- und das Horst-Wessel-Lied wurden
dell. Die Verurteilte war jahrelang von chrem Snef- und Pflegevater mißbraucht und dadurch auf Abwege gebracht worden. Nach der Geburt zweier unehelicher Kinder sah sie sich von hrem Geliebten verlassen und von ihren nächsten Verwandten mit Mißhandlung und Verstoßung bedroht. Sie hat darum ihr jüngstes sechs Wochen altes uneheliches Kind vergiftet'. Der Gnadenbeweis ist bewilligt worden, weil die geistig de- chränkte Verurteilte durch fremde Schuld in Bedrängnis geraten ist, aus der sie keinen Ausweg mehr zu finden vermochte
München, 29. Juni. (DNB.) Die Jahresver- fammlung der Akademie für Deutsches Recht erhielt ihre Krönung durch einen Fe st a k t in der Aula der Münchener Hniversität. Seine Bedeutung wurde durch das persönliche Erscheinen des Führers weithin hervorgehoben. Den Führer begleiteten Reichsminister Dr. Frank, Ministerpräsident Siebert sowie der Rektor der Hniversität Dr. Escherich. Der Führer nahm auf der Empore Platz, umgeben von Vorstandsmitgliedern und ausländischen Tagungsteilnehmern der Akademie sowie von der Professoren- und Dozentenschaft. Unter den Ehrenmitgliedern befanden sich die Reichsstatthalter Sprenger und Meyer, Vertreter der Bewegung, des Staates, der Wehrmacht und der Behörden.
Das große Rundfunkorchester des Reichssenders München unter Kapellmeister Winter leitete den Festakt ein. , ..r
Dann nahm, von lebhaftem Beifall begrüßt, der Präsident der Akademie für deutsches ftedjt, Reichsminister Dr. Frank, das Wort zu seinem Festvortrag „Die nationalsozialistische Revolution im Recht". Der Minister führte u. a. aus: Der Nationalsozialismus ist Ausgangspunkt, Inhalt und Ziel des deutschen Rechts geworden. Daß die Akademie für deutsches Recht als Hilfsinstrument der autoritären Gesetzgebung dient, ergibt sich im weiteren daraus daß sie auch dem Nationalsozialismus lhr Entstehen verdankt, daß Gesetz und Plane des Führers geschlossen in sich eine Einheit bilden. Die Fundamente des Nationalsozialismus, die allein für die Rechtsordnung maßgebend fern ton» nen haben das Ziel „vom formalen Recht 7um Lebensrecht". Boden, Raffe, Staat Ehre Arbeit, das find die Begriffe, um die es geht. Was' dem Volke nützt, ist Recht, was 'hm schadet, Unrecht. (Starker Beifall.) Auf dem Gebiet der Rasse haben wir eine ganz große, mutvolle Revolution durchgeführt und haben das Verdienst diesen Begriff als f u n d a m e n t a l e n L e b e n s - begr i f f überhaupt erst eingefuhrt zu haben. (Er- neider Beifall.) Gerade hier mußte ich den Ver-
Im Kreise Stolpce in Ostpolen brannte das Städtchen Maliboki fast völlig nieder. 50 Gehöfte mit über 200 Gebäuden wurden vernichtet. Im gleichen Kreise entstanden in zwei Dörfern größere Schadenfeuer, durch die eine Anzahl Sauern- gehofte vernichtet wurden.
Zwei italienische Zerstörer zusammengestohen. — Sechs Tote, sieben Verletzte.
Bei Hebungen mit abgeblendeten Lichtern stießen in einer der vergangenen Nächte die italienischen Zerstörer „Zeno" und „Malocelle" im Golf von Tarent zusammen. Von den Besatzungen der beiden Einheiten wurden sechs Mann getötet und sieben leicht v e r l e tz t. Die beschädigten Zerstörer konnten mit eigener Kraft Tarent erreichen.
Au 15 Jahren Zuchthaus begnadigt.
Der Führer und Reichskanzler hat die vom Schwurgericht in Ellwangen gegen die am 29. Mär^ 1912 geborene Sofie Knorr wegen M o r- des erkannte Todesstrafe im Gnadenwege tn eine Zuchthausstrafe von 15 Jahren umgewan-
halbe Million Menschen hielten es mehrere Stunden bei 32 Grad im Schatten auf dem Flugplatz aus. Die Zuschauer wurden allerdings auch reichlich durch die Vorführungen der „B i e n e n k ö n i g i n", des neuen automatischen Wunderflugzeugs der englischen Armee entschädigt. Ferner wurden Flugzeug kämpfe^ und Flugzeugererzieren i ruch befohlen rourt
Den, ist außerordentlich groß. Viel Vieh und Getreide, ferner landwirtschaftlicke Maschinen und Hausgerät sind ein Opfer der Flammen geworden. In einem Fall sind 250 Schweine beim Grafen Dohna-Schlobitten verbrannt
6 lote, 120 Berichte bei einem Autounglück in Italien.
In der Stadt Hloncaloo in der norditalienischen Provinz Alessandria ereignete sich ein furchtbares Srastwagenunglück das sechs Tote und 120 verletzte, darunter viele Schwerverletzte, forderte. Eine Gesellschaft von 180 Kindern des Turiner Salesianer-Jnstituts machte in einem Lastkraftwagen mit Anhänger einen Ausflug, Währeiid der Fahrt platzten zwei Reifen des Wagens, ohne daß der Kraflwagenführer es für nötig hielt, den Schaden zu beheben. Auf einer abschüssigen Straße geriet der Wagenzug dann in zu schnelle Fahrt, und als der Führer plötzlich die Bremsen anzog, prallte der Anhänger so heftig auf den Lastkraftwagen, daß er sich loslöste und über die Strahenböschung hinabstürzte. Die Bevölkerung des Ortes THoncaloo leistete den Verunglückten die erste Hilfe. Der Führer des Kraftwagens wurde in haft genommen.
Schweres Autobusunglück in Marokko. — Dreizehn Fahrgaste verbrannt.
Auf der Straße Rabat—Mecknes in Marokko ist ein Omnibus umgestürzt und in Brand geraten. Acht Fahrgäste wurden schwer verletzt, 13 andere werden vermißt, und man befürchtet, daß sie unter die Trümmer des Wagens gerieten und Der- o e r b r att n t sind
Autobus vom Zuge erfaßt. — Fünf Tote, 17 Schwerverletzte.
Ein furchtbares U nglück wird aus dem rumänischen Städtchen Piatra-Oli gemeldet. Ein mit Aus- flüglern vollbesetzter Autobus wurden von einem in voller Fahrt befindlichen Personenzug erfaßt und völlig zertrümmert. Fünf Insassen wurden getötet, 17 schwer verletzt. Unter den Opfern befinden sich mehrere Frauen und Kinder.
Drei Personen im Auto verbrannt.
In Dresden geriet ein mit vier Personen besetztes Auto in den Straßengraben und fing sofort Feuer. Einem Insassen gelang es, sich durch ein Fenster zu retten. Trotz eigener starker Verbrennungen zog er noch ein 22 Jahre altes Mädchen aus dem Wagen, das aber den erlittenen Brandwunden inzwischen im Krankenhaus erlegen ist. Die achtzehn Jahre alte Schwester des Mädchens sowie der Kraftwagenführer verbrannten in dem Kraftwagen bei lebendigem Leibe. Nach den polizeilichen Feststellungen ist das Unglück darauf zurückzuführen, daß der Kraftwagen in rasender Geschwindigkeit eine Linkskurve geschnitten hatte, wodurch er aus der Fahrbahn getragen worden war.
Drei Tote bei einem Autounglück.
Auf der Straße Troplowitz—Leobschütz (Oberschlesien) fuhr ein mit fünf Personen besetzter Kraftwagen mit hoher Geschwindigkeit in einer Kurve gegen einen Sandhaufen und wurde dann gegen einen Straßenstein und einen Baurn geschleudert. Drei Personen kamen ums Leben. Der Lenker des Kraftwagens, Klempnermeister Alfons Kern aus Leobschütz, der ohne Verletzungen davon kam, während seine Frau leichte Hautabschürfungen erlitt, wurde verhaftet.
hundert Verletzte bei einem Einsturzunglück in USA.
Aus Wilkesbarre (Pennsylvanien) wird ein Einsturzunglück gemeldet, durch das über 100 Personen mehr ober weniger erheblich verletzt wurden. Etwa 400 Männer, Frauen und Kinder wohnten in dem Tanzpavillon eines Vergnügungsplatzes im benachbarten Croopsglen einer Kinderschönheitskonkurrenz bei. Plötzlich stürzte das Gebäude ein und sämtliche Personen stürzten etwa 13 Meter tief in einen unter dem Pavillon fließenden seichten Bach. Das Einsturzunglück verursachte eine furchtbare Panik, die sich auch auf die übrigen 3000 Personen, die sich auf dem Vergnügungsplatz befanden, ausdehnte
Schweres Bergwerksunglück in Brilifch-Jndien.
In der Kohlengrube von Bagdighi im Bezirk Dhanbad (Britisch-Jndien) ereignete sich ein schweres Bergwerksunglück, das insgesamt 16 Tote und 23 Verletzte forderte. Zunächst hatte sich in der Grube eine kleinere Explosion ereignet, durch die vier Mann von der 150 Mann starken Nachtschicht-Belegschaft getötet wurden. Sämtliche Bergleute fuhren darauf eiligst aus. Während sie aber noch am Grubeneingang standen, erfolgte eine weitere schwere Explosion, durch die 12 Bergleute getötet und 23 verletzt wurden.
Chinesisches Pulverlager explodiert. — 30 Tote.
In Lunghua im chinesischen Sondergebiet Dscke- hol e x p l o d i e r t e ein Pulverlager. Die Wache, die aus 30 Mann bestand, wurde dabei getötet. Die Polizei hat mehrere Verhaftungen vorgenommen.
Bootshausbrand bei Spandau.
führungen stürzte ein Flugzeug ab, der Flieaer blieb jedoch unverletzt. Unter den Zuschauern bemerkte man eine deutsche Fliegerabordnung unter Leitung des Obersten Stumpf
Sieg der deutschen kunstfliegerin Liesel Bach in Rouen.
Die deutsche Kunstfliegerin Liesel Bach trug tn Rouen bei einer Luftsportveranstaltung einen neuen Sieg über ihre französische Mitbewerberin Maryse H i l s z davon. Sie siegte mit 235 gegen 224 Punkten. Auf dem Programm standen Pflichtübungen und Kunstflüge nach Wahl. Beiden Fliegerinnen wurde von der zahlreichen Menge großer Beifall gespendet.
Schweres Unglück beim Eisenbahnbau
in Rordschweden. — 8 Tote, 15 Verletzte.
Bei dem Eisenbahnbau unweit von Muoskosel bei Lulea in Nordschweden ereignete sich ein schweres Unglück. Plötzlich sprangen zwei Pferde vor die Lokomotive eines Materialzuges, der in voller Fahrt war. Die Pferde wurden überfahren und der Zug e n t g l e i ft e. Dabei stürzte auch der Mannschaftswagen um. Acht Arbeiter wurden Getötet und 15 verletzt. Unter den Todesopfern
wurden Flugzeug- v o ______ veranstaltet, die befindet sich eine Frau. Von den Schwerverletzten
Funkspruch befohlen wurden. Bei den Vor-1 dürften einige kaum mit dem Leben davonkommen.
rer, den Vorkämpfer des deutschen Rechtes in der Welt, die Tagung als beendet erklärte.
Das Haus der deutschen Kunst
Richtfest in München in Anwesenheit des Führers.
München, 29.Juni. (DNB.) In Anwesenheit des Führers und unter großer Anteilnahme der gesamten Bevölkerung Münchens fand das Richtfest des nach den Plänen des verstorbenen Professors Paul Ludwig T r o o st erbauten Hauses der deutschen Kun st statt. Ein Musikzug der SS. leitete den Festakt mit einem Fanfarenmarsch ein. Dann begrüßte der Vorsitzende des Vorstandes des Hauses der deutschen Kunst, August von Finck, den Führer und alle Ehrengäste. Er schilderte den Werdegang des Neubaues und sprach allen am Bau Beteiligten, den Architekten, Maurern und Zimmerleuten, Meistern und Gesellen und ihren Helfern den herzlichsten Dank aus.
Nach einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer und dem Gesang des Horst-Wessel-Liedes vollzog sich der R i ch t a k t nach guter deutscher Heber» lieferung. Don der höchsten Stelle des Gerüstes sprach ein Vertreter der Arbeiterschaft den Richtspruch, der mit einer Huldiguna an den Führer schloß. Ihm weihte der Sprecher fein erstes Glas. Das zweite Glas galt der deutschen Kunst, das dritte den Architekten und allen Arbeitskameraden. Altem Herkommen gemäß wurde jeder dieser Grüße durch das Zerschmettern des Trinkglases bekräftigt. Anschließend würdigte der Staatskommissar des Hauses der deutschen Kunst, Staatsminister und Gauleiter Adolf Wagner die besondere Bedeutung dieses Richtfestes. Er grüßte den ältesten Arbeiter des Baues, der seinen bei dem Neubau tödlich verunglückten Sohn für das große Werk hingeben mußte, sowie den Chefarchitekten Gall, der getreulich das Werk Paul Ludwig T r o o st s seiner Vollendung entgegenführe. In zwei Jahren werde das Haus der deutschen Kunst vollendet sein. Wenn es noch so lange dauere, so habe das seinen Grund darin, daß der Neubau das schönste und modernste K u n st a u s st e ll u n gs g e b ä u d e der Welt wird. Als erste Ausstellung im neuen Haus werde eine aroße Schau erstehen, die unter dem Leitwort: „Tausend Jahre deutsche Kunst" stehen werde. Nach einem Sieg-Heil auf die deutsche Kunst und dem Gesang des Deutschland-Liedes fand der Festakt unter den Klängen des Badenweiler Marsches feinen Abschluß. Anschließend begrüßte der Führer Frau Prof. Troost und trat einen Rundgang durch das Haus an.
Das Richtfest fand feinen Abschluß durch einen von der Stadt München gegebenen Bunten Abend im alten Rathaussaal, der bei dieser Gelegenheit nach seiner gründlichen Umgestaltung mit diesem Fest wiedereröffnet wurde, zu dem sich zahlreiche führende Persönlichkeiten, die Organe des Hauses der Deutschen Kunst, die Mitglieder des Ateliers Troost und die am Bau des Hauses der Deutschen Kunst beteiligten Arbeiter, Angestellten und Unternehmer versammelt hatten.
Für das Haus der Deutschen Kunst dankte der Vorsitzende des Vorstandes August von Finck für die Gastfreundschaft. Im weiteren Verlauf des Abends erschien, lebhaft begrüßt, der Führer und Reichskanzler. Er nahm an der Tafel zwischen Frau Professor Troost und der Gattin des Staatsministers Wagner Platz. Später begab sich der Führer an einen ausschließlich mit Arbeitern besetzten Tisch, mit denen er eine rege Unterhaltung begann und sich persönlich über ihre Verhältnisse unterrichtete. Dabei wurde er von allen Seiten mit der Bitte um feine Unterschrift bestürmt, ein Verlangen, dem der Führer bereitwillig und unermüdlich nachkam. Der Rest des Abends gehörte dem Humor. Bei den von Weiß F e r d l zum Besten gegebenen urwüchsigen Vorträgen stimmte der Führer wiederholt herzlich in die allgemeine Heiterkeit ein. Erst nach ein- stündiger Anwesenheit verließ der Führer, wiederum begeistert gefeiert, t)en Saal.
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des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Begünstigt durch die zunehmende Erwärmung über Deutschland und den damit verbundenen Luftdruckfall bringt über Frankreich hinweg kühlere Meeresluft ein. Sie hat dort schon vielerorts Gewittertätigkeit herbeigeführt, die auf unser Gebiet übergreift. Eine nachhaltige Verschlechterung des Wetters wird mit dieser Entwicklung voraussichtlich nicht erfolgen.
Aussichten für Dienstag: Vielfach heiter und Auftreten gewittriger Störungen mit auf- kommenden westlichen Winden, leichte Abkühlung, späterhin wieder schwüler.
Aussichten für Mittwoch: Wieder zunehmende Bess-rung, noch etwas unbeständig, zu einzelnen ©eroHerftörunaen geneigte Witterung.
Lufttemperaturen am 30. Juni: mittags 26,8 Grad Celsius, abends 18,5 Grad; am 1. Juli: morgens 17,9 Grad. Maximum 28,2 Grad, Minimum 13,5 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 30. Juni: abends 25,2 Grad; am 1. Juli: morgens 20,4 Grad. — Sonnenscheindauer 15,6 Stunden.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange.
Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton Dr Hans Thnnoi für Den übrigen Teil i. D.. H. L. Neuner. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Jnhaü d>' ‘21b,teigen Theodor Kümmel. DA. V. 35: 10151. Druck und Verlag: Brühl'iche Umversitäts Buch- and Stemdruckerei
R. Lange, K -G, sämtlich tn Gießen.
Monatsbezugsprets RM 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit her Illustrierten 15 Pf mehr. Einzelverkaufspreis: 10 Pf und Samstags 15 Pf* mit der Illustrierten 5 Pf mehr
Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.


