dauerndem Wert geschaffen werden, die besonders iten sollen. Aus dem Vorstand schied satzungsgemäß
bei der sportliebenden Jugend viel Anklang finden wird. Auch hofft man, damit zu einer Belebung
Schlos-
Bahnhof
Oberheffen
Kirchliche Nachrichten
Hungen.
Kreis Friedberg.
hriges Jubiläum, verteil des Dekanats-Gesangver-
btwirtet
Jagdrecht
Mark er-
uti' «ßiedaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnachmittag geschlossen.
* Burkhardsfelden, 31. Mai. Der hiesige Ktrchengesangverein begeht am Sonntag, 2. Juni, sein SOjäf--^---01 ” ; x m n<>r‘
88. Grebenau, 29. Mai. Dieser Tage hielt in der Gastwirtschaft von Reidt die Bezug s - und Absatzgenossenschaft ihre diesjährige ordentliche Generalversammlung ab. Der Direktor der Genossenschaft, Erbhofbauer Friedrich Flach, leitete die Versammlung. Rechner Feick erstattete den Geschäftsbericht, aus dem man entnehmen konnte, daß der Umsatz mancher Produkten im abgelaufenen Jahr viel 'höher war, als im vorigen. Im verflossenen Jahr sind 12 neue Mitglieder bei- getreten. Die Jahresrechnung schloß mit einem Reingewinn von 442,92 RM. ab, der auf einstimmigen Beschluß je zur Hälfte dem Reservefonds und der Betriebsrücklage zugeschrieben wurde. Dem Vorstand wurde einstimmig Entlastung erteilt. Direktor Flach, sowie die beiden ausscheidenden Vorstandsmitglieder Wilhelm Möller und Fried- rich Reidt wurden einstimmig wiedergewählt. Mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer und Kanzler des Deutschen Reiches wurde die Versammlung geschlossen.
des Fremdenverkehrs beizutragen.
Kreis Alsfeld.
<70 Alsfeld, 29. Mai. Die Kreisgruppe Alsfeld des R e i ch s v e r b a n d e s Deutscher Rundfunkteilnehmer veranstaltete im großen Saale des „Deutschen Hauses" einen Bunten A b e n d, mit dem ein Wettbewerb zur Ermittlung neuer Rundfunksprecher verbunden war. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Kreisgruppenleiter und Kreisfunkwart M ö ck e l die außerordentlich zahlreichen Besucher und sprach in lebendigen Ausführungen über Wesen und Bedeutung des deutschen Rundfunks, der seit der nationalsozia- listischen Erhebung zu einem vielseitigen und tief- bedeutenden Instrument der Regierung im Dienst für Volk und Vaterland ausgebaut worden sei. An diesem Ausbau sei der Reichsverband Deutscher Rundfunkteilnehmer in hohem Maße beteiligt, der schon seit langen Jahren den Kampf gegen den Rundfunk des gestürzten Systems geführt habe. Der Grundgedanke der nationalsozialistischen Rundfunkarbeit, den Rundfunk der Gesamtmasse zugänglich zu machen und die Ideen und die Worte des Führers bis in den letzten Winkel deutscher Erde zu tragen, müsse auch jede weitere technische und geistige Arbeit dieser großartigen Organisation beherrschen. Ein lehrreicher Film gab darüber Aufschluß, wie umfangreich und vielgestaltig das Programm eines Reichssenders ist, der allen Volksgenossen dienen will und sie teilhaben läßt an den großen kulturellen Gütern unseres Volkes. Künstler des Reichssenders Frankfurt und das Goethe-Orchester aus Grünberg gestalteten den unterhaltenden Teil der Vortragsfolge, die u. a. Sologesänge, Kostümtänze, akrobatische Vorführungen und Unterhaltungsmusik brachte. Die Teilnehmer am Sprecherwettbewerb hatten in verschiedenen Aufgaben Gelegenheit, ihre Begabung zur Diskussion zu stellen. Tanz beschloß den Abend.
yy Nieder-Gemünden, 29. Mai. In der Wirtschaft von Otto Södler tagte die diesjährige ordentliche Generalversammlung der Spar- und Darlehenskasse. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Fr. Weiter, leitete die Versammlung. Den Geschäftsbericht trug Direktor Wittich vor. Aus dem Bericht ging hervor, daß sich die Kasse auch im Geschäftsjahr 1934 gut entwickelt hat. Der Stand der Mitglieder betrug zu Beginn des Geschäftsjahres 132 Mitglieder, ausgeschieden sind 2, neu zuqetreten 9, so daß die Genossenschaft am 31. Dezember v. Js. 139 Mitglieder hatte. Die Spareinlagen haben sich erhöht. Die Jahresrechnung ergab, daß Vorstand und Aufsichtsrat vorsichtig ge- wirtschaftet haben. Rund 750 Mark Reingewinn hat das Geschäftsjahr abgeworfen. Die Verteilung erfolgte dergestalt, daß das Geschäftsguthaben mit 5 v. H. verzinst, ein Teil dem Reservefonds überwiesen, der Rest für Kosten der Generalversammlung verwendet wird. Rechner und Vorstand wurde Entlastung erteilt. Die neuen Einheitssatzungen des Revisionsoerbandes Rhein-Main-Neckar wurden einstimmig angenommen. Die Versammlung beschloß, die Zahl der Aufsichtsratsmitgkieder von 9 auf 6 zu verringern. Man einigte sich dahin, daß 2 Mitglieder in Nieder-Gemünden, 1 in Elpenrod, 1 in Hambach und 2 in Ehringshausen künftig die Kasse vertre-
s e r II., Nieder-Gemünden, konnte das gegen eine Jahrespachtsumme von 300 werben.
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Sonntag, den 2. Juni. 6. Sonntag nach Ostern.
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe, Kommunion der Männer und der Jungfrauen; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 14.30: Andacht, Aufnahme neuer Mitglieder in die Kongregation der Jungfrauen. — Grünberg. 9.45: Hochamt mit Predigt. — Hungen. 17.30: Dortrag und Andacht. — Laubach. 10: Hochamt mit Predigt. — Lich. 8: Hochamt mit Predigt, Großes Gebet; 9 bis 16: Betstunden; 16: Schluß. — Itibba. 8.30: Hochamt mit Predigt. — Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.
Donnerstag, den 6. Juni.
Gießen. 17.30 Uhr: Beichte,
Freitag, den 7. Juni.
Gießen. 6.45 Uhr: Segensamt. — Lich. 6.15: Segensmesse.
Veffenllicher Sonntagsdienst.
Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.
Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Telefon 02.
Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.
Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.
Sanitätskolonne: Telefon 2500.
Aerzte: Frau Dr. Marx; Dr. Geyer. Zahnarzt: Dr. Adam.
Apotheke: Hirsch-Apotheke.
ium Vortrag bringen. Die auswärtigen Gäste und Sänger weiten von den hiesigen Ortseinwohnern
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Landkreis Gießen.
00 Klein-Linden, 31. Mai. Da unseren nationalsozialistischen Jugendorganisationen ein Heim für ihre Versammlungen nicht zur Verfügung steht und die Benutzung der an und für sich nicht geeigneten Schulsäle auf die Dauer nicht möglich ist, hat der Gemeinderat die Errichtung einer Heim- ft ä 11 e auf dem Gelände des alten Friedhofes an der Wetzlarer Straße beschlossen. Die Pläne zu dem inzwischen begonnenen Heim hat Architekt Wilhelm Fink von hier ausgearbeitet. In dem neuen Heim wird für Jungvolk, BdM. und Hitler-Jugend je ein Raum von etwa 80 Quadratmeter zur Verfügung stehen. Bei festlichen Gelegenheiten und zur Abhaltung größerer Veranstaltungen können die Räume als Ganzes Verwendung finden. Die Maurerarbeiten hat die Firma Heinrich Bernhard von hier übernommen. Don dem neuen Heim aus mit seiner Lage am Westabhang einer kleinen Anhöhe bietet sich eine prachtvolle Fernsicht über das Lahntal nach den Höhen des Westerwaldes. Don der Jugend wird die Errichtung des Heims mit großer Freude begrübt, zumal hinter dem Heim noch ein Spielplatz geschaffen wird. Der terrassenförmige Aufbau vor dem Heim ist zur Abhaltung von Kundgebungen gut geeignet. Man glaubt, das Heim Ende Juli seiner Bestimmung übergeben zu können.
0 Hungen, 28. Mai. Bei der Verpachtung der hiesigen Gemeindejagd, die in zwei Gebiete eingeteilt wurde, erzielte man folgende Pachterträgnisse: Jagdbezirk I (etwa 360 Hektar Wald und etwa 350 Hektar Feld) 725 RM., Jagdbezirk II (etwa 18 Hektar Wald und 482 Hektar Feld) 200 RM. Höchstbietender blieb für beide Jagdbezirke Metzgermeister Wilhelm Hofmann in
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„3m Gommer kühlt er, im Winter wärmt er!" sagt der Lokomotivführer Ostmeier aus Vebra, auch einer, der auf den Kathreiner schwört. „Bei mir auf der Lok geht der Kathreiner nickt aus. Ist keiner mehr da, wird gleich neu gekocht!"
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Evangelische Gemeinden.
Sonntag, den 2. Juni. Exaudi.
Gießen. Stadtkirche. 8 Uhr: Propst Knodt; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Matthäusaemeinde; 9.30: Pfarrer Becker; 11^ Kinderkirche für die Markusgemeinde, Pfarrer Becker. — Iohanneskirche. 8.10: Pfarrer Ausfeld, Militar- gottesdienst; 9.30: Pfarrer Bechtolsheimer; 11: Kinderkirche für die Lukasgemeinde, Pfarrer Bechtolsheimer; 14: Christenlehre für die Neukonfirmierten der Johannesgemeinde, Pfarrer Ausfeld; 20: Mif- fionsstunde im Johannesfaal, Missionar Walther. — Kapelle des Allen Friedhofs. 9.30: Gottesdienst, zugleich Christenlehre für die neukonfirmierten Knaben der Luthergemeinde; 10.45: Kinderkirche für die Luthergemeinde. — Pelruskapelle. 8.30: Christenlehre für die Neukonfirmierten der Petrusgemeinde; 9.30: Pfarrer Trapp. — Saal der Neuen Krippe. 11- Kinderkirche für die Johannesgemeinde, Pfarrer Ausfeld. — Wiefeck. 9.30: Gottesdienst; 20: Bibelstunde. — Alten-Bufeck. 9.30: Beichte, anschließend Gottesdienst und Feier des hl. Abendmahles. — Großen-Bufeck. 10.30: Gottesdienst. — Oppenrod. 9.30: Gottesdienst. — Albach. 8.30: Gottesdienst. — Steinbach. 10: Gottesdienst und Christenlehre. — Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst: 11.15: Kindergottesdienft, 1. Abteilung. — Kirchberg. 10- Gottesdienst; 11: hl. Abendmahl für die Jugend non Ruttershausen. — Lollar. 13.30: Gottesdienst — Klein-Linden. 9: Gottesdienst und Christenlehre für die Mädchen; 10.15: Kindergottesdienft. — Watzenborn-Steinberg. 10: Gottesdienst. — Garben- teich. 9.30: Gottesdienst. — Haufen. 8.30: Gottesdienst. — Lich. 9.30: Dechant Kahn. — Nieder- Vesiingen. 13.15: Dechant Kahn; 14.15: Traugottes- dienst. — Dettenhausen. 13.30: Hauptgottesdienst; ab 14.30: Haus-Abendmahle. — Langsdorf. 10: Kindergottesdienst; 11: Hauptgottesdienst. — Wünnenberg. 10.30: Gottesdienst mit Kollekte für die Bekenntnisgemeinde, Teilnahme rheinhess. Frauenvereine. Nachmittags: Frauentreffen in Arnsburg. — Trais wünzenberg. 8.30: Gottesdienst mit Kol- fette für die Bekenntnisgemeinde. — Hungen. 9.45: Gottesdienst, anschließend Christenlehre. — Langd. 13: Gottesdienst und Christenlehre, anschließend Vorbereitung und Feier des hl. Abendmahls. — Deitsberg. 9: Gottesdienst, Kollekte. — Harbach. 10.30: Gottesdienst, Kollekte. — Ober-Gleen, 13: Hauptqottesdienft; 14: Kindergottesdienst. — Kirtorf. 9: Kindergottesdienft; 10: Hauptgottesdienst mit hl. Taufe, anschließend Feier des hl. Abendmahls der Jungverheirateten.
Evangelische Sladlmifsion, Löberstraße 14.
Sonntag, den 2. Juni.
8.30 Uhr: Morgenandacht; 9.45: Sonntagsschule; 20.30: Evangelisationsvortrag.
Mittwoch, den 5. Juni.
20.30 Uhr: Missionsvortrag, Missionar Müller.
Neuaposiolische Gemeinden, Gießen.
Händelstraße 1. — Ederstraße 13. Sonntag, den 2. Juni.
9.30 Uhr: Gottesdienst; 16: Gottesdienst Mittwoch, den 5. Juni.
20.30 Uhr: Gottesdienst.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 1. Juni.
Gießen. 16.30 und 19 Uhrr Beichte.
£ Groß-Felda, 31. Mai. Am , . . Nieder-Gemünden trafen heute 14 Kinder aus Bottrop i. W. ein, die für vier Wochen jn unserer Gemeinde Erholung finden sollen. Die Kinder wurden durch den Sturmwagen des hiesigen Motor- sturmes abaeholt. Schon auf dieser Fahrt gewannen sie ungewohnte Eindrücke, da sie mehr das Bild der Stadt gewohnt waren, als die Einsamkeit unserer Vogelsbergdörfer.
bunden mit einem Teil des Dekanats-Gesangoer- einsfestes der Kirchengefangoereine des Dekanats Gießen. Es werden zehn auswärttge Vereine bei der Feier mitwirken.
Unser Verein wurde im Jahre 1885 gegründet und trat zum erstenmal im Jahre 1886 bei der Einweihung der hiesigen erneuerten Kirche an die Öffentlichkeit. Die ersten Dirigenten waren Lehrer B e r n h a r d. bis 1889, von 1889 bis 1897 Lehrer Gerstenmaier, dann folgten Lehrer Becker und Lehrer Z ü g l e r. Die letzten 25 Jahre, fett 1910, hat der frühere Bürgermeister Johannes A l b a ch X. die Führung übernommen. Unter feiner Stabführung hat der Verein schon manche Erfolge
auszuüben. Dazu gehört auch der rücksichtslose Abschuß solcher Räuber. Jeder Hund, der sich abseits von öffentlichen Wegen herumtreibt und nicht mehr der Einwirkung feines Herrn untersteht, kann und soll abgeschossen werden. Das Gesetz gibt dazu endlich die Handhabe, nachdem der Appell an die Einsicht der Hundebesitzer meist vergeblich gewesen ist. Der Besitzer des Hundes ist in allen Fällen möglichst festzustellen, damit dieser zur Schadensersatzleistung herangezogen werden kann. Wer einmal die Unkosten für das Aussetzen lebenden Wildes getragen hat, lernt es rasch, die Rechte anderer Menschen und das Eigentum des Volkes zu achten.
Der Jäger sei noch einmal ganz besonders darauf hingewiesen, daß er das Jagdgesetz mit seinen Ausführungsbestimmungen und jetzt vor allem die „Wildhandelsordnung" studieren muß. Die letztere bringt vollkommen neue Dinge, die notwendig find, um dem Wilderertum entgegenzuarbeiten. Der Jäger, der dagegen verstößt, fetzt sich der Gefahr aus, daß ihm das erlegte Schalenwild beschlagnahmt und er selbst in Strafe genommen wird. Auch der Hotelbesitzer und Wildhändler wird gut tun, sich um die für ihn geltenden Vorschriften zu kümmern.
Solange „Abfchußplan" und „W ild - ursprungsschelne" nicht in der Hand desJagdausübungsberechtigten find, darf der Abschuß nicht begonnen werden.
Zehn Jahre Stahlhelm in Laubach.
Laubach, 30. Mai. Die hiesige Ortsgruppe des NS.-D eutschen Frontkämpfer-Bundes (Stahlhelm) beging am Sonntag hier die Feier ihres zehnjährigen Bestehens. Die Veranstaltung wurde mit einem Platzkonzert der Gießener Stahlhelmkapelle auf dem Marktplatz eingeleitet. Anschließend sand ein Umzug durch die Hauptstraßen statt, der mit einem Vorbeimarsch der Kolonnen am alten Kriegerdenkmal abschloß. Dann wurde zum Ramsberg marschiert, wo ein Feldgottesdienst stattfand, bei dem Pfarrer Kalb- h e n n aus Merlau predigte. Im Anschluß an den Feldgottesdienst begrüßte der Laubacher Ortsgruppenführer Wolf die stattliche Versammlung, insbesondere den NSDFB.-Gauführer Zeltmann, Gießen, den Ortsgruppenleiter der NSDAP, in Laubach Pg. Henze, die Kreisführer und die vielen weiteren Kameraden. Weitere Ansprachen hielten dann Kreisführer Dr. Philippi- Laubach, der feine Rede mit dreimaligem Sieg-Heil auf Volk und Führer, Bund und Bundesführer schloß, worauf die Versammlung begeistert in den Ruf einstimmte und sodann die ersten Verse des Deutschland- und Horst-Wessel-Liedes sang, Gau- führer Z e l t m a n n - Gießen und der Ortsgruppenleiter der NSDAP. Laubach, Pg. Henze. Jn allen Reden kam das freudige Bekenntnis zu dem freien und starken Deutschland des Führers Adolf Hitler, wie auch der hingebende Wille zur deutschen Volksgemeinschaft zum Ausdruck. Da im weiteren Verlaufe des Nachmittags Regenwetter einsetzte, fand die Feier in der Stadt im Gasthaus „Zur Traube" in kameradschaftlicher Weise ihren Abschluß.
Missionsfest in der Meilbach.
)( L i ch, 31. Mai. Von schönstem Wetter begünstigt, fand gestern wieder in der Meilbach unser alljährlich an Himmelfahrt gehaltenes Missionsfest statt. Eine vielhundertköpfige Missionsgemeinde hatte sich aus Lich, Albach, Burkhardsfelden, Hattenrod, Nieder- und Oberbefsingen an dem von der Fürst zu Solms-Lichschen Forstverwaltung freundlichst zur Verfügung gestellten, herrlich mitten im Hochwald gelegenen Platze eingefunden, der durch das Entgegenkommen der Brauerei Jhring-Melchior mit Sitzplätzen ausgestattet war. Nach einer vom Po- saunenchor Lich unter Leitung von stud. theol. Schäfer gebotenen musikalischen Einleitung und einer Eingangsliturgie des Geistlichen und der Licher Konfirmanden begrüßte Stiftsdechant Kahn die Missionsfreunde und sprach dann im Anschluß an Psalm 72, Vers 19, über die machtvolle Herrlichkeit, die große Schwierigkeit und die ganze Verantwortlichkeit des Missionsgedankens. Missionar V e l t e (Kassel) von der Basler Mission hielt den Hauptvortrag des Tages über das Thema: „Die Mission auf der Anklagebank" und setzte sich auf Grund seiner reichen Erfahrungen als Missionar in China in überzeugender Weise mit den Einwänden auseinander, die auch heute wieder vielfach gegen die Tätigkeit der Mission zu Unrecht erhoben werden. Insbesondere zeigte er, wie die Mission das Volkstum der Eingeborenen durch Schaffung von Literatur und Schutz der wertvollen Volkssitten pflegt, und wie die Heiden dankbar sind, durch das EvcnH gelium aus vielem, was sie knechtet und bindet, erlöst zu werden. Der Vortrag hinterließ einen tiefen Eindruck. Feierlich schallten zwischen den Vorträgen unter der Begleitung des Posaunenchores die Glaubenslieder durch Gottes schön geschmückten Waldesdom. Mit Gebet, Vater-Unser und Segen wurde das Fest geschlossen.
Am Vormittag hatte der Missionar in den Festgottesdiensten in Nieder - Bessingen und in Lich, sowie im Kindergottesdienst in Lich über das Wort „Die Liebe Christi bringet uns also" gepredigt.
Kirchengesangvereinsfest in Burkhardsfelden.
£ Steinfurth, 28. Mai. Im Saalbau Hengst hielt die hiesige Spar- und Darlehn s° kaffe ihre diesjährige ordentliche Generalversammlung ab. Gleichzeitig waren aus Gründen allgemeiner Sparwerbung auch sämtliche Sparer und Interessenten dazu eingeladen. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Jean Bopp gab zunächst einen Ueberblick über die Tätigkeit des Aufsichtsrates. Der Geschäftsbericht des Direktors S ch m a n ö t ließ erkennen, daß das abgelaufene Geschäftsjahr eine recht erfreuliche Aufwärtsentwicklung für die Genossenschaft bedeutete. Neben einer wesentlichen Steigerung des Umsatzes konnte erstmalig nach der Sanierung, dank der regen Tätigkeit der Verwaltung, auch wieder eine erfreuliche Zunahme der Spartätigkeit verzeichnet werden. Nach dem Vortrag des Rechnungsberichtes und der Bilanz durch Rechner Hengst wurde dem Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung erteilt. Die ausfcheidenden Mitglieder Direktor S ch m a n d t und die Aufsichtsräte Eberhard U h l und Heinrich Philippi 2. wurden einstimmig wiedergewählt. Beigeordneter und Ortsbauernführer Krd. Philippi gab feiner Freude über die günstige Entwicklung der Genossenschaft Ausdruck und forderte'alle Bauern und Ortseinwohner auf, noch mehr als bisher treu zu ihrer örtlichen Kaffe zu stehen, getreu der Parole des Reichsnährstandes und feiner Führer: Jeder Bauer gehört zur Genossenschaft. Nachdem Herr Schm and t noch weitere Aufklärung über Schul- fparfaffe, Sparmarkonverkauf, den Stand der Entschuldung usw. gegeben hatte, schloß der Vorsitzende die Versammlung mit einem Sieg-Heil auf Volk und Führer.
Kreis Schotten.
ßaubad), 31. Mai. Dieser Tage kamen in unserem Städtchen 34 erholungsbedürftige Kinder aus Duisburg an, die von dem hiesigen Ortsgruppenamtsleiter der NSV. Pg. Mönnig am Bahnhof in Empfang genommen und sodann den Pstegeeltern übergeben wurden. Der Aufenthalt der Kinder erstreckt sich auf 4 Wochen.
)—( Ruppertsburg, 27. Mai. Gestern hielt unser landwirtschaftlicher Konsumverein bei Gastwirt Wagner seine 16. Generalversammlung ab. Wilhelm Lein, der Vorsitzende des Aufsichtsrats, leitete die Verhandlungen. Direktor Fr. Geiß II. erstattete den Geschäftsbericht. Die Genossenschaft entwickelte sich im letzten Jahre recht gut. Nach einem Zuwachs von 13 zählt sie jetzt 78 Mitglieder. Der Umsatz erhöhte sich von 54 743 RM. auf 86 037 RM. Der Warenbezug war um 1780, der Absatz um 484 Zentner höher. Dis Bilanz, die der Rechner Wilhelm Lehr II., der schon 16 Jahre lang sein Amt treu versieht, verlas, ergab einen Reingewinn von 290 RM Er wurde dem Resekvefonds und der Betriebsrücklage je zur Hälfte zugewiesen. Bei der Ergänzungswahl wählte man den seitherigen Direktor Geiß und das Aufsichtsratsmitglied Wilhelm Blei durch Zuruf einstimmig wieder. Auch das neue Einheitsstatut fand einstimmige Annahme. Mit einem Sieg-Heil auf den Führer schloß die Tagung. _ w ,
§ Ulri ch stein, 28. Mai. Der „Neue Teich , der fünf Minuten von Ulrichstein entfernt liegt, soll als Brandteich wieder instandgesetzt und zugleich zu einem Schwimmbad ausgebaut werden. Mehrere Volksgenossen haben dadurch für ein paar Wochen Arbeit und Verdienst, für unsere Heimatgemeinde aber wird damit eine Anlage von
Rothirsch und Damhirsch schieben ihr neues Geweih. Die Tiere führen ihre Kälber.
Feldhuhn und Fafan brüten oder führen schon ihre Jungen. Schützt sie vor Katzen und Wieseln, Krähen und Elstern!
Die Enten gelege sind meist schon ausgefallen.
Wenn jetzt die Klee- und ©rasernte beginnt, werden leider immer viele Gelege vermäht. Sonst wäre unsere Niederjagd viel besser. Es sind große Werte, die damit verloren gehen. Es hat sich immer bewährt, wenn der Bauer wußte, daß er dafür belohnt wurde, wenn er ein Gelege ummähte, mindestens einen Quadratmeter, besser aber noch mehr stehen ließ, bis die Eier ausgefallen waren. Drum soll man feste Belohnungen dafür ausloben. Sie machen sich bezahlt.
„Eierliebhaber", die vor allem Fasanen- und Entennester aufsuchen, sind Wilddiebe im Sinne des Gesetzes und entsprechend zu behandeln. Es ist gut, wenn für eine Verbreitung dieses Gedankens gesorgt wird.
Im Fuchsbau sind I u n g f ü ch s e. Wer die führende Fähe abschießt, ist ein Aasjäger und vor dem Gesetz strafbar. Der Abschuß von Jungfüchsen ist ebenso wie ihr Graben natürlich erlaubt.
Der Dachs, dessen Junge schon nachts mit auf Aesung ausziehen, hat noch Schonzeit. Es fei dies besonders betont, weil er seither in Hessen bereits wieder geschossen werden durfte.
Hubertus.
Musch- Hainbach aus; er wurde einstimmig wiedergewählt. Nach etwa dreistündigen Beratungen wurde die Versammlung mit dreifachem Sieg-Heil auf Führer und Vaterland geschlossen. — Die hiesige Gemeindejagd wurde auf weitere 6 Jahre verpachtet. Das neu eingeteilte Jagdgelände umfaßt zirka 620 Hektar Land einschließlich 80 Hektar Wald. Der bisherige Jagdpächter August '~ r ' *r
Zuchthaus
für Verbreitung iUega^er Flugschriften.
LPD. Darmstadt, 31. Mai. Vor dem Straf- fenat des Hessischen Oberlandesgerichts hatte sich heute der 33jährige Anton Alles aus Offenbach wegen Verbreitung illegaler Flugschriften zu verantworten. Das Gericht erkannte auf drei Jahre Zuchthaus, fünf Jahre Ehrverlust und Stellung unter Polizeiaufsicht. Der mitangeklagte 26jährige frühere Kommunist Georg Keim aus Bruchköbel erhielt drei Jahrefechs Monate- Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust; auch er wird unter Polizeiaufsicht gestellt. Da Keim geständig war, wurden ihm sechs Monate Untersuchungshaft angerechnet.
Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung)
O. in Beuern. Wir bitten um Bekanntgabe Ihrer genauen Anschrift, damit wir Ihnen wegen des Berichtes aus dem spanischen Feldzug 1808 Bescheid geben können.
erzielt.
Bei günftigem Wetter findet das Fest im Freien ■ statt, da die Kirche für solche Veranstaltungen zu klein ist. An den Massenchören werden 440 Sänger unb Sängerinnen teilnehmen. Während der Nachfeier wird jeder Verein ein selbstgewähltes Lied


