Ausgabe 
1.6.1935
 
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Wandern und Reisen - Bäder und Sommerfrischen.

Auf -em Rhein im Krühjahr.

Von G. O. Jatho.

Ein Tagebuch eigener Art legt dieKleine Bücherei" des Verlages Albert Langen-Georg Müller, München, mit demW anderer auf Gottes Strom" von C. O. I a t h o vor, dem wir mit Erlaubnis des Verlages das folgende bezeichnende Kapitel entnehmen.

Früh sinkt bfc Sonne hinter Bergen, die warten auf Sommer auf Korn, auf Obst, auf Trauben, auf herbes Akdeitsglück der Bauern. Am Samstag­abend, der von fernem Geläute schläfrig durch- sungen ist, legen an der Insel ein paar Wochenend­paddler an. Bald mögen es sechs oder sieben sein, die, in angemessenem Abstand voneinander, ihre Zelte ballen. Mundharmonika summt durch die Dunkelheit. Lagerfeuer flackern da und dort, be­leuchten phantastisch Gesichter, hantierende Hände, eingemummte Gestalten und die schlanken Stämme der Ulmen und Pappeln. Sterne hängen in den Zweigen wie Früchte. Am Feuer hockerü), leise nur und selten sprechend, können all diese jungen Män­ner sich von der Nacht nicht trennen. Auch ein Knabe und eine Frau sind darunter. Und alle Un­bekannten waren in der gemeinsamen Leidenschaft für diesen herben Lebensstil einander gute Bekannte.

Am Morgen begeben wir uns wieder ans Wasser­schaufeln. Vorbei an Salzig, Bornhofen, Camp geht die Fahrt, an Blütenbaumwäldern, die fast is zum Rand der Höhen sich wölken; die grauen Trümmer der feindlichen Brüder horsten winterlich und allem Jahreswandel abgekehrt in den Felsen über dem weißen Blust. Wir legen uns gegenüber Boppard in die mittägliche Brutwärme zwischen den Weiden der Filsener Halbinsel und verzehren das Mahl. Erstaunlich der Temperaturunterschied von Wasserbahn und Ufersaum, lieber den Wein- kulturen des Bopparder Jakobsbergs zittert die Sonne, als wolle sie schon letzte Reife erbrüten. Wie oft geschehen seit Kindertagen und doch zum erstenmal erlebt erst jetzt die räumliche Einheit von Strom, Rebengemarken und Himmel.

Verträumt, bei entschlafendem Wind, gleitet man über die Osterspeyer Untiefen hin, entlang an kost­baren Fachwerkdörfern unter der Marksburg her und sammelt in seinem Gedächtnis all die steinerne, fruchtlandumschmiegte Anmut von Höhen und Ufern. Lahnmündung, Brücken wie Spangen, Moselmün­dung. Zum erstenmal wieder hinter der Koblenzer Schiffbrücke eine Insel im Fluß: Niederwerth, die größte der Rheininseln, aprikosen- und kirschblüten- umfeiert ihre stattliche Bauernsiedlung.

Durch kleine Stromschnellen schießen die Boote unter der sich sammelnden Wolkenlast des wetter­wendischen Lenztags. Neuwied-Andernacher Becken: tiefer Blick in die vulkanische Eifel, feierliche Füh­rung des Stroms an Bergzug und Ebene. In Andernach hat eine Fabrik sich zwischen Ufer und romanisches Kirchenwunder gelegt Verkehrung der Rangordnung menschlicher Werte. Hie und da inmitten aufkriechender Industrie noch schöne Reste einstiger rheinischer Lebensform: ein Wohnhaus zu halber Höhe am rechten Ufer vor Andernach, sicher im Maß wie ein Goethescher Vers, wie eine Melo­die von Schubert!

Es ist Sonntagabend, und die Frühlingspaddler Hüpfen eilig über den gischtigen Strom. Denn die Hänge umziehen sich mit dunkeln Sturmwolken, und nur da und dort empfängt die Flutebene noch blaue Hauche aus dem Zenith. Die Insel Namedy bereiht sich mit Zelten. Wir rudern Tempo, den schöneren Kampplatz zu erreichen, das Hanrmer- steiner Werth.

Wir zelten in Gemeinschaft mit ein paar Tur­nern. Vor dem Schlafengehen sangen sie zur Gitarre mit ganz einfachem Ausdruck alte Lieder. Andern Morgens ertönte aus ihrem Zelt ein Gesang, der den Aufgang der Sonne verherrlichte. Man schürt gern das Lagerfeuer an solchen kalten Vormittagen. Aber endlich doch wird unser stärkstes Feuer die Sonne. In ihrem steilen Strahl umwandelt man das Eiland, liegt lange im besonnten Strand, über sich im Firmament den Hammerstein.

Hammerstein ein Fels wie ein Zyklopenham­mer; erstaunlich wie manches berühmtere Riff; die Burgruine waldverwoben, einst unzerbrechliche Truye für den Goldhort Heinrichs IV. Auch hier noch nistet der Weinstock. Auf den Mauerresten steht, sitzt, klettert und hebt sich gegen den Himmel ab wandernde Jugend. Rufe, Lieder, Jauchzen, Schreie. Ein kühner Kletterer hängt, wie Kaiser Max an der Martinswand, im glatten Gestein.

Eine Gesellschaft junger Athleten legt an und schickt einen Fergen hinüber nach dem Dors Ober­hammer mit dem Auftrag, für jeden einen Meter

Streuselkuchen zu holen. Das ist der ungeheure Hunger, den Luft und Wasser machen.

Anderntags erst in grimmer Frühe nahmen wir Abschied von den Rotkehlchen, die schon lange ge­lauert hatten auf die Brotkrumen vor unserem Herd. Im hartnäckigen Gegenwind liegt blau und plastisch die Landschaft, zuweilen steil wie nordischer Fjord, zuweilen elegisch wie südliche Küstenhaine von Rottmann oder vom jüngeren Böcklin. Es wäre ganz Dichtung, ganz Tal in Elysium gewesen, wenn nicht die Schlepper aus Ruhrort und die Motorkähne aus Holland sich mit dem Wind gegen unsere leichten Schisse verschworen hätten. Von Linz haben wir nichts gesehen, weil wir in un­unterbrochenem Auf und Nieder uns mit der viel­köpfigen Wasserhydra herumbalgen mußten. Aber bei der Erpeler Ley, als hätten Geister ihre Hände im Spiel, wurde es zusehends stiller, und im be­friedeten Strom spiegelten sich Erpel, Remagen und das bezaubernde Unkel; am Horizont, tief kobalt­blau, wundersam fremd die doch so vertrauten

Sieben Berge. Die plötzliche Windstille gibt uns das Gefühl, als jagten unsere Boote mit dem Rhein um die Wette zu Tal und ließen die Strömung weit hinter sich. So eilen wir singend hindurch zwi­schen Rolandsboaen und Nonneninsel; ein würdi­ger Pfarrherr setzt gerade im Motorboot zum Kloster der Ursulinen über und betrachtet uns un­gläubig. Von nun an überholt uns kein Kanu mehr. Wir sind entschlossen, trotz des wieder sich mausig machenden Nordwinds noch heute abend in den Kölner Port zu laufen.

Schon riecht es nach Ebene, schon schwirrt es auf dem Wasser von Schwalben der Niederung; schon steigt das Abendlied der Lerche in den Him­mel der Tieflandsbucht. Schiffe und Bäume be­herrschen wieder den höhenlosen Horizont. Die Kirche von Schwarzrheindorf, dies Meisterwerk alt­kaiserlichen Hofstils, steigt zart und kräftig aus den Wiesen, hinter denen, päppel- und weidenverhangen, die Sieg in unsere Wasserstraße mündet.

Biedenkopf und seine Ritterburg.

Wenn der frohe Wanderer durch die traulichen Straßen und Gassen der Kreisstadt Bie­denkopf mit ihren fteundlichen Fachwerkhäusern, zur alten Ritterburg auf dem Schloßberg empor- geftiegen ist, bann bleibt er am Burgtor freudig überrascht stehen. Ein herrliches Landschaftsbild bietet sich dem Auge dar! Weit dehnt sich das Lahntal mit seinen saftiggrünen Wiesen und dem kristallhellen Flußbett der Lahn aus. Bläulich und hellgrün ragen die Bergwälder zum Himmel empor und umgrenzen das friedliche Landschafts­bild. Zwischen Gärten und Bäumen versteckt, lugen Dörfer und Städte freundlich hervor und von den Bergen eilen Forellenbächlein in mun­terem Lauf der Lahn zu.

Wenn wir uns der Burg zuwenden, sehen wir, daß zwei mächtige Tore durch die hohe Ringmauer, die mit Wehraängen und Schießscharten versehen ist, zum Innern führen. Rechts erblickt man die eigent­liche Burg, die ursprünglich aus Rittersaal und Kemenaten bestand und jetzt das Heimatmuseum enthält. Links von uns erhebt sich ein mächtiger Bergfried trutzig zum Himmel empor. Eine Wendel­treppe führt zu feiner Plattform, von wo aus man einen herrlichen Fernblick genießt. Den Taunus, den Gleiberg, den Rimberg und Christenberg, die Marburger Berge, die Sackpfeife und viele Dörfer und Städte kann man sehen.

Die Burg wurde im Jahre 1293 vom Landgrafen Otto zu Hessen erbaut. Das landgräfliche Geschlecht hielt sich nur vorübergehend auf der Burg auf. Seit zwei Jahren hat man durch Nachgrabungen festgestellt, daß ursprünglich eine weit größere Burg bestanden hat. Die gefundenen Mauerreste dehnten sich 180 Meter in der Länge und 60 Meter in der Breite aus. Man fand die Grundmauern von drei Türmen, einem Tor, einer Ringmauer von Wirt­schaftsgebäuden. Die ursprüngliche Burg ist vermut­lich in der Karolinger-Zeit im 8. Jahrhundert er­baut worden. Wahrscheinlich biente sie als Bollwerk, als Karl ber Große im Jahre 776 bie heidnischen Sachsen bei Laisa schlug. Vor ber Errichtung ber Steinburg diente der Schloßberg als Wall- und Fliehburg.

Sogar die Römer hausten schon vor 2000 Jahren in der hiesigen Gegend. Bei Breidenbach wurde eine alte römische Getreidehandmühle gesunden. Manche Geschichtsschreiber behaupten, nicht bei Matium bei Fritzlar hätten die Kalten die Römer besiegt, sondern bei Batten, dem heutigen benach­barten Battenberg. Die Fritzlarer Gegend ist eben, die hiesige bergig und bewaldet. Ein Ueberfall wäre daher hier leicht möglich gewesen. Das Heimat­museum im Schloß enthält viel Sehenswertes an Trachten, Waffen usw. In den Gasthöfen und Kur­hotels mit ihren herrlichen Terrassen wird man in Biedenkopf gut aufgenommen. Darum lohnt es sich, bas Hinterland zu besuchen!

Reisewinke.

Musik in Budapest.

Wenige Städte bilden solch eine Fülle an Ver­gnügungsmöglichkeiten wie die ungarische Haupt­stadt. Fünf-Uhr-Tee mit Tanz ist in allen großen Hotels üblich, ebenso hat man in vielen Lokalen Tanzbelustigungen im Freien. Gern lauschen die Fremden den symphonischen Konzerten im Buda­pester Zoo ober ben Kapellen auf ben Donau- promenabenschifsen. Am Donaukorso und auch anderwärts spielen schon mittags schmissige Musik­kapellen auf. Die Ausländer bevorzugen die Zigeu­nermusik. Der Fremde möchte die Zigeuner hier in ihrer Ursprünglichkeit kennenlernen. Zigeunerkönige in fantastischen Kostümen, in denen sich die braunen Musikanten im Ausland häufig zeigen müssen, gibt es hier nicht. In korrektem Smoking geigt hier der Zigeunerprimas, den hauptsächlich die Englände­rinnen und die ungläubigen Pankees um fein Notengeheimnis bestürmen; denn es erscheint ihnen fast unglaubhaft, daß der Zigeuner an bie hundert Lieder und obendrein noch eine Menge Opernarien nacheinander mit größter Selbstverständlichkeit aus­wendig spielt. Seitdem der ungarische Rundfunk seine heimatliche Musik nach allen euroväischen Ländern sendet, erscheinen auch zu den Buoapester Konzerten immer mehr ausländische Gäste. Das fremde Publikumsinteresse richtet sich hauptsächlich auf Opernwerke, in denen die Eigenart ungarischer Musik und ungarischen Volkslebens in Verbindung mit den malerischen Volkstrachten und den natio­nalen Uniformen zum Ausdruck kommt. Dem wird in glänzenden Vorstellungen ber Kgl. Oper Rech­nung getragen, ebenso durch Aufführungen klassi­scher Volksstücke mit Gesang im Nationaltheater.

Sine zweitägige Vogelsberg

Wanderung.

Erster Tag:

Laubach Ludwigsbruunen hoherodskopf.

Diese Wanderung bietet den bequemsten Aufstieg zum Hohen Vogelsberg und birgt auch eine Reihe landschaftlicher Schönheiten. Von Laubach verfolgen wir, gelben Strichen nach, zunächst mit dem roten Kreuz gemeinsam, bie Staatsstraße nach Freienseen, von ber bie Markierung später nach rechts abzweigt. Durch prächtigen Walb unb anmutige Wiesentälchen, bie von einigen Mühlen belebt finb, kommen wir in allmählicher Steigung zum ßubroigsbrunnen, wo wir eine herrliche Aussicht auf ben Hohen Vogels­berg unb ben Taunus sowie in bie Gebirgstäler genießen. Hier treffen wir bie von Gießen kommen- ben blauen Dreiecke, benen wir jetzt nachgehen. Wir kommen an ben Hängen ber Felbkrücker Höhe her burch bie Poppenstruth, am Schutzhaus Charlotten- höhe vorbei, fobann am oberen Forellenteich entlang nach bem Hoherobskopf, um im gastlichen Klubhaus bes VHC. gute Unterkunft für bie Nacht zu finben.

Zweiter Tag:

hoherodskopf Bilstein Bufenborn Schotten.

Am zweiten Tage geben uns blaue Striche auf der ganzen Wanberstrecke bas Geleite. Vorerst burch Walb, am Wasserbehälter vorbei, später über blu­mige Triften, gelangen wir zu bem von ber Sage umwobenen Bilstein, einer gewaltigen Basaltkuppe. Von hier haben wir nun eine prächtige Aussicht in bie Wetterau, ben Taunus, bas Lahntal sowie in bie zu unseren Füßen sich hinziehenben Täler. Das Zeichen führt uns hinab burch Busenborn, ein echtes Vogelsbergborf, bann ein Stück bie Lanbstraße, hier­auf burch Walb zur Sommerfrische Luginsland. Gegenüber bem Anwesen liegt im Walb ber Alte- burgsköpf, eine interessante Felspartie mit Anlagen, Ruhebänken unb Resten von altgermanischen Ring­wällen. Von hier erreichen wir alsbalb unser End­ziel Schotten. Wanberzeit am ersten Tage fünf, am zweiten Tage brei Stunben.

3m Lustexpreß nach Kopenhagen.

Eine Erholungsreise mit der Zu 52.

Die Reisezeit beginnt. Hier unb bort zuckelt schon ber eine ober aitbere zum Bahnhof, um feinen wohl oerbienten Urlaub irgendwo draußen in ben Bergen an einem See ober inmitten einsamer Wälder zu verbringen. Und wenn bann ber Erholung Suchende vielleicht am Stranb ber Müritz liegt, die Hänbe unter dem Kops verschränkt, recht faul unb träge, so wirb er doch mit ben Augen zwinkern, wenn plötzlich von Süden nach Norden eine große Reise­maschine durch die Lüfte jagt. Er wird sich aufrich- ten unb mit seinen Gedanken diesen Renner be­gleiten, der immer wieder zur gleichen Stunde die­selbe Strecke dahin eilt, um abends fahrplanmäßig in umgekehrter Richtung durch die Wolken zu segeln und am fernen Horizont zu verschwinden.

*

Zwischen Berlin und Kopenhagen pendelt dieses Großflugzeug mit einer Reisegeschwin­digkeit von durchschnittlich 240 Kilometer in der Stunde hin und her. 2 4 0 Kilometer! Eine gute Schnellzugslokomotive müßte auf gerader Strecke ihr Tempo verdreifachen, um mit diesem sil­bergrauen Segler, einer Iu 5 2 der Deutschen Luft­hansa, Schritt halten zu können. Wie ein Blitz müßte das Dampfroß auf den Schienenbändern dahinrasen. Doch wenn man hoch oben schwebt, dann will es scheinen, als ob Gemächlichkeit zu ben (Srunbbebingungen ber Luftreise gehört. Ganz lang­sam rollt unter einem bie märkische, die mecklenbur­gische und die pommersche Landkarte ab. Da breiten sich Nadelwälder aus, unterbrochen von frühlingsfrischen lichtem Grün der Laubbaumbe­stände. Wie oft hat man schon an freundlichen Sonntagen dort unten bie schattigen Waldpfabe be­nutzt ober an ben Ufern eines ber zahlreichen Seen an ber branbenburgisch-mecklenburgischen Grenze gerastet. Unb bann die weißen Streifen längs ber Ostseeküste mit ihren Säbern, über bie unsere wackere Ju 52 hinwegfegt, um in ben weiten son- nenlichtdurchtränkten Luftraum über ber O ft fee zwischen ben dänischen Inseln und Rügen immer weiter nach Norden vorzustoßen. Etwas stürmisch muß es auf bem Wasser sein. Denn Schaumkronen tragen die in gleichmäßigen Abständen hinterein­

ander rollenden Wellen. Wir sitzen gemütlich an den Kabinenfenstern, wir lesen ober ftubieren bie Streckenkarte, wer rauchen will, hat vom im Rau­cherabteil Platz genommen, wer bie eineinhalb Stunben Reisezeit bis Kopenhagen zu einem Nickerchen benutzen will, ber läßt sich in seinem Vorhaben nicht stören.

*

Es geht in unserem Luftexpreß alles so ganz natürlich, so gar nicht aufregend zu. Im Eisenbahn­abteil könnte es nicht anders sein, nicht bequemer und auch nicht harmonischer. Denn niemand ist es untersagt, von vorn nach hinten ober von hinten nach vorn zu gehen, um mit einem Bekannten ein paar Worte zu wechseln, mit ihm zum Fenster hin­auszuschauen unb bie stets neuen Eindrücke einer Luftreise auf sich wirken zu lassen. Und wenn man gar noch besondere Wünsche hat, bann ist ein stets hilfsbereiter Funker da, ber einem alle nötigen Auskünfte gibt genau so wie ber Zugebegleiter in dem Schnellzug, ben wir irgendwo in ber Nähe von Berlin alsbalb hinter uns ließen.

*

Eine Stunde und dreißig Minuten sind herum, ber Zeiger am Höhenmesser fängt an zu rutschen, unsere Ju 52 geht hinunter, noch eine elegante Schwenkung, bann setzt sie leicht unb sicher auf. Ge­nau so frisch und munter, wie wir auf bem Flug­hafen Berlin-Tempelhof in ben Luftexpreß hinein­geklettert, genau so steigen wir aus ber langgestreck­ten Kabine mit ihren achtzehn gepolsterten Leber­sitzen roieber heraus. Wir |irtö am Zu., schneller als wenn wir ben schnellsten Schnellzug benutzt hätten. Vor uns liegt bas von Sorgen unbeschwerte Kopenhagen, vor uns bie bänische Landschaft mit ihren Eichen- und Buchenwälbern, ihren Wie­sen unb roeibenben Kuhherben, ihren gepflegten Landhäusern unb stolzen Schlössern. Und hier wer­den wir nun als Gast ber Deutschen Lufthansa unb bänischen Luftverkehrsgesellschaft bie Schönheiten bes uns benachbarten Dänemarks in uns aufneh­men und dabei auch nicht vergessen, bie unnachahm­lich leckeren Speisen ber Dänen zu kosten. Denn diese Reise ist unser Urlaub unb unsere Erholung. S.

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