Ausgabe 
1.3.1935
 
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Freizeitgestaltung und Sport

gesucht.

Abendbörse: ruhig.

den

tung der NSG.Kraft durch Freude". Hier wird I Inhalt, seinem eigenenIch aber Freude und neue der volkstümliche Sport für jeden die einfache | Lebenskraft gibt!

Wirtschaft

So wird der schaffende Mensch mit dem Ge­danken der Leibesübung vertraut gemacht und wird für den Sport gewonnen, der seinem Feierabend

Für das vom Deutschen Fußballbund für

18. August abgeschlossene Länderspiel Deutschland gegen Finnland im Fußball, tritt neuerdings nun­mehr auch die Stadt München offiziell als Bewer-

Leider war der Sport als körperliches Ertüchti­gungsmittel der breiten Masse nie recht erkennbar, weil als Wesen des Sportes nicht Ent-, sondern Anspannung gewertet wurde. Diese durchaus irr­tümliche Einstellung in der breiten Oeffentlichkeit endgültig zu beheben, dient nicht zuletzt die Tätig­keit der Sportämter im Rahmen der Freizeitgestal-

Oie Vorschlußrunde um den OFB. -Pokal.

Brandenburg Baden und Nordmark Blitte.

Die Aussichten des Gaues Baden, als letzter süd­deutscher Gau im Pokal bleiben zu können, stehen beim Kampf im Berliner Poststadion gegen Bran­denburg nicht gerade rosig. Immerhin bürgt aber die Spielstärke der Badener dafür, daß der Aus­gang des Spieles gegen die zu Hause immer be­sonders elanvoll kämpfenden Reichshauptstädter als offen angesehen werden muß. Im Spiel des Gaues Nordmark gegen den Gau Mitte wird natürlich der Vorteil der heimischen Umgebung viel für die Elf der Nordmark ausmachen. Der Gau Mitte wird in Hamburg kaum zum Erfolg kommen können. Ein Sieg des Gaues Mitte würde jedenfalls eine große Ueberrafchung bedeuten.

Zwei Repräfenlativspiele.

Zwei Repräsentativspiele, das internationale Treffen in Düsseldorf zwischen Westdeutsch­land und Ost Holland und der Gaukampf in Köln zwischen Mittelrhein und Nieder­sachsen, geben dem Fußball-Programm des Sonntags eine besondere Würze. Westdeutschland und Ostholland stehen sich zum 25. Male gegenüber. Beide Mannschaften sind sehr geschickt aufgestellt, so daß es einen spannenden Kampf geben dürfte, den u. E. die Westdeutschen für sich entscheiden sollten. Für das Spiel in Köln ist eine Voraus­sage nicht zu geben, der Kampf ist offen.

In der süd- und südwestdeutschen Fußball-Mei­sterschaft rührt sich fast gar nichts. In den sechs Gauen werden insgesamt nur sechs Spiele ausge­tragen, wobei Württemberg, Bayern und Mittel­rhein ganz spielfrei sind.

München bewirbt sich um Deutschland - Finnland.

* Vereinigte Westdeutsche Waggon­fabriken AG., Köln. Die Gesellschaft weist zum 30. Juni 1934 einen Ueberschuß von 38 357 (384 647) RM. aus, der öorgetragen werden soll. Der Grund für das relativ ungünstige Ergebnis liege in dem Umstand, daß im Berichtsjahre nur der jeweils kleinere Teil der Neichsbahnaufträge für die Kalenderjahre 1933 und 1934 tmrchgeführt wurde. Der Bericht weist u. a. darauf hin, daß sich die Wirtschaftsbelebung im Berichtsjahre auch auf die Waggonindustrie auszuwirken begann. So waren die Reichsbahnaufträge höher, als in den Vorjahren. Auch im sonstigen Jnlandsgesckäst herrschte verstärktes Interesse. Das Auslandsgeschäft liege größtenteils noch ganz darnieder. Im laufen­den Jahre habe sich die Gesamtlage hinsichtlich des Auftragseinganges weiter etwas gebessert, allerdings bei weichenden Preisen.

* Gute Exportnachfrage für Diesel- Einbaumotoren DieKraftverkehrs-Wirt­schaft" hört, daß eine gute Exportnachfrage das Geschäft in Lastkraftwagen-Diesel-Einbaumotoren begünstige. Es scheine sogar, daß die Auslandsnach­frage nach Fahrzeug-Dieselmotoren lebhafter sei, als nach vollständigen Diesel-Nutzfahrzeugen.

* Anlieferung nicht konventierter inländischer Pfandbriefe. Die Reichsstelle für Devisenbewirtschaftung gibt bekannt, daß bei der Anlieferung nicht konvertierter inländischer Pfand­briefe zur Geltendmachung des Widerspruches für die Konversion eine Anlieferungsanzeige nicht er­forderlich ist, da es sich um eine lediglich zu tech­nischen Zwecken erfolgende Anlieferung handelt.

Halt, sprach über die Erfahrungen von Garmisch- Partenkirchen und hob hervor, daß Deutschland be­müht sein wird, alle seine Gäste zufrledenzustellen, damit die Spiele ein großer Erfolg für die olym­pische Idee werden. Der Japaner Duruoka grüßte die deutschen Rundfunkhörer und wies auf die freundschaftlichen Beziehungen zwischen der deut­schen und japanischen Sportjugend hin.

Olympia-Fechter-Kurs in Frankfurt.

In Frankfurt a. M. findet zur Zeit unter Lei- tung von Erwin Casmir ein Olympiakurs für Fechter und Fechterinnen statt, an dem die besten deutschen Sportler auf diesem Gebiet teilnehmen. Verbunden mit dem Kurs sind auch Ausscheidungs­turniere in den einzelnen Waffen, deren Ergeb­nisse einmal für die Besetzung der Europamelster- schaften in Lausanne maßgebend sind, und zum an­deren mit diesen und den Deutschen Meisterschaften in Frankfurt zusammen den Ausschlag geben wer­den für die Zusammenstellung der Deutschen Olym­pia-Mannschaft für Berlin 1936.

An der Abendbörse herrschte Zurückhaltung. Von der Privatkundschaft lagen keine Auftrage vor. Die Grundtendenz blieb aber freundlich, und auch die Kurse zeigten im Vergleich zum Berliner Schluß kaum eine Aenderung.

Mäßig höher lagen IG. Farben, Mannesmann, Rheinstahl und Elektrische Lieferungen, Siemens blieben von den Ausführungen in der heutigen Generalversammlung unberührt. Deutsche Linoleum lagen zunächst leicht gebessert, bröckelten aber gegen Börsenschluß wieder ab. Am Kassamarkt zogen IG. Chemie Basel volle auf 158 (155), Brown, Boven auf 73,40 (70,50) und Dereiniate Ultramarin auf 129 (128) an. Die drei Großbankaktien erhöhten sich einheitlich auf 84,50 (84,25), auch Rheinische Hypotheken-Bank lagen mit 129 (128,75) noch etwas fester.

U. a. notierten: Altbesitzanleihe 112,65, Stahlver­ein-Bonds 97,65, IG. Farben-Bonds 121,65, 6 v. H. Frankfurter Hypotheken - Bank, Gold - Komm. 94, Commerzbank 84,50, DD - Bank 84,50, Dresdner Bank 84,50, Rheinische Hypotheken-Bank 129, Mei­ninger Hypotheken - Bank 98,50, Gelsenkirchen 70, Harpener 99,25, Mannesmann 77, Phönix 55,65, Rheinstahl 95, Stahlverein 46,75, Bekula 140.75, Brown, Boveri 73,40, IG. Chemie Bosel, volle 158, Conti-Gummi 146,75, Scheideanstalt 206, Deutsche Linoleum 145 bis 144,75, Licht und Kraft 117.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 28. Febr. Auftrieb: 3 Rinder (gegen 13 am letzten Donnerstagmarkt vom 21. Februar), darunter 2 Ochsen und 1 Kuh. Zum Schlachthof direkt wurden zugeführt: 4 Bul­len und 65 Kühe, 963 (1159) Kälber, 127 (115) Schafe, 372 (402) Schweine. Notiert wurden pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Kälber a) 47 bis 50 (am 21. Februar 45 bis 50), b) 39 bis 46 (36 bis 44), c) 33 bis 38 (29 bis 35), d) 25 bis 32 (22 bis 28); Lämmer und Hämmel b2) Weidema.t- hämmel 36 bis 37 (36 bis 37), c) mittlere Mast- lämmer 32 bis 35 (33 bis 34); Schafe f) mittlere 30 bis 32 (29 bis 32), g) geringe 26 bis 29 (23 bis 28); Schweine b) 48 bis 52 (48 bis 52), c) 46 bis 52 (46 bis 51), d) 44 bis 50 (44 bis 50). Markt­verlauf: Kälber belebt, ausverkauft. Hämmel und Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine mittel­mäßig, ausverkauft (1 Stück Ueberftanb).

Großhandelspreise für Fleisch und für Dettmaren. Beschickung des Fleischgroß­marktes: 1116 Viertel Rindfleisch, 189 ganze Kälber, 9 ganze Hämmel, 736 halbe Schweine. Preise für 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch b) 60 bis 64, c) 56 bis 60; Bullenfleifch b) 54 bis 56; Kuhfleisch b) 44 bis 50, c) 30 bis 40; Färsenfleisch b) 60 bis 64, c) 56 bis 60; Kalbfleisch b) 62 bis 70, c) 56 bis 62; Hammelfleisch b) 70 bis 75; Schweinefleisch b) 70 bis 75; Fettwaren: Roher Speck aus hiesiger Schlachtung unter 7 cm 68 bis 72, Flomen 80 bis 85. Marktverlauf: mittelmäßig.

Nhein-Mainische Mittagsbörse.

Freundlich.

Frankfurt a. M., 28. Febr. Die nunmehr durch Reichsgesetz beschlossene Konversion der öffent­lichen Anleihen fand an der Börse eine gute Auf­nahme, da hierdurch ein bisher die Börse belasten­des Moment ausgcschieden ist. Im allgemeinen ent­sprachen die Bedingungen den Erwartungen, doch war man von dem 2prozentigen Bonus, insbeson­dere für die kommunalen Anleihen, angenehm be­rührt, weil man hierfür vorher kaum damit ge­rechnet hatte. Indessen eröffnete die Börse verhält­nismäßig ruhig, da seitens der Kundschaft nicht das erwartete größere Interesse vorlag. Die Kulisse wurde infolgedessen in ihrer Unternehmungslust etwas beeinträchtigt, so daß sich zumeist nur kleine Umsätze entwickelten.

Bei freundlicher Tendenz ergaben sich an den Aktienmärkten aber überwiegend Kurser­höhungen von 0,50 bis 075 v. H. Erhöhtes Interesse zeigte sich hierbei für Autowerte. Daimler zogen auf 50,25 (48,90) an und wiesen etwas lebhafteres Geschäft auf, auch Adlerwerke Kleyer waren im Freiverkehr um 2 v.H. auf 88 erhöht. Ferner fan­den Zellstoffwerte stärkere Beachtung, wobei Wald­hof mit 104,50 1,90 v.H. und Aschaffenburg mit 79,50 1 v.H. gewannen. Fest lagen außerdekn wie­der Kalinebenwerte, so Aschersleben mit 110 (108,13) und Westeregeln mit 109,50 (107,65). Am Montan­markt waren Harpener um 1 v. H., Buderus um 0,50 v. H. und Phönix um 0,13 v. H. gebessert, da­gegen gingen Rheinstahl um 0,50 v. H. zurück. Am Elektromarkt lagen die vorbörslich favorisierten

Tarifwerte sehr still und uneinheitlich. Bekula lagen noch 0,25 v. H. und Elektr. Lieferungen 1,50 v. H. höher, während Gesfürel 0,65 o. H. nach gab en. Im übrigen lagen die Kurse etwa behauptet, Siemens büßten allerdings zirka 1 v. H. ein. JG.-Farben eröffneten mit 141,75 (141,50), Scheideanstalt mit uno. 206 und Metallgesellschaft mit 90,50 (90,25). Sonst setzten noch u. a. ein: Reichsbank 0,25 v. H., Nordd. Lloyd 0,25 v.H., Moenus-Maschinen 0,50 v. H. freundlicher, Deutsche Linoleum 1 v. H. schwä­cher und Aku mit 54,75 unverändert.

Am Rentenmarkt waren Altbefitzanleihe angeboten und auf 113,13 bis 112,50 (113,65) er­mäßigt, auch Kommunal-Umschuldung büßten im Tausch gegen Zinsvergütungsscheine (90,40 nach 90,20) zirka 0,40 v. H. ein. Stahlverein-Bonds konnten sich bei allerdings nur kleinem Umsatz um 0,40 v.H. auf 98 befestigen.

Im Verlaufe war das Geschäft auf allen Markt­gebieten sehr klein. Am Aktienmarkt blieb die Hal­tung weiter fest, wenn auch die Kursentwicklung nicht einheitlich war. Weiter gedrückt waren Deut­sche Linoleum auf 144,50 (insgesamt2 v. H), auch Reichsbank gingen auf 167 (167,50) zurück, JG.-Farben lagen bei 140,75 (141,75). Niedriger zur Notiz kamen noch Rhein. Braunkohlen nut 207,50 (209). Dagegen blieben Zellstoffwerte ge­sucht bei nochmaligen Erhöhungen bis zu 1 v. H. Fest lagen besonders Feinmechanik Jetter mit 77 (74,40). Etwas höher notierten ferner Aku bis 55, Hanfwerke Füssen mit 71,75 bis 72 (71,50) und Rütgerswerke mit 104,65 (103,75). Am Kafsamarkt zogen Gebr. Roeder auf die guten Bilanzziffern um 2 v. H. auf 107 v. H. an.

Renten lagen später sehr still und unsicher, Alt- besitz mehrfach schwankend mit 112,65 bis 113 dis 112,50, Kommunal-Umschuldung waren um 0,10 d. H. erholt, Zinsvergütung blieben behauptet, Stahlverein-Bonds gaben 0,25 nach. Pfandbriefe lagen ruhig und meist unverändert. Für die von der Restkonverfion betroffenen Werte wurde die Notiz für heute noch ausgesetzt. Auslandsrenten lagen still. Tagesgeld war zu 4 v. H. noch stark

körperliche Bewegung in den Vordergrund gestellt. Keine weitere Bedingung wird gefordert als Lust und Liebe zur selbsttätigen körperlichen Erziehungs­arbeit.

Der Jugend wird diese Forderung zu gering er­scheinen. Ihr ungestümes Draufgängertum will uno wird sich vielseitiger austoben. Aber gerade die älteren Volksgenossen bedürfen dieser Einrichtung der Sportkurse, um wieder zu Kräften zu kommen, die Spannkraft und damit Lebensenergien erhalten.

Wenn die Maschinen ruhen und der Feierabend eingeläutet wird, dann sollen die Volksgenossen mit den bleichesten und verhärmtesten Gesichtern, den dünnsten Armen und Beinen, die ganz Ungeübten und Ungelenken und die Dicken den grauen Alltag vergessen und anfangen zu spielen, zu laufen, zu springen. Oder im Wasser zu planschen, sich bei den Händen zu fassen wie die Kinder, zu prüften und zu spritzen.

Hier fallen Minderwertigkeitskomplexe ab und ängstliche Gefühle verlieren sich von selbst. Es merkt der Mensch, wie sich dasFaule Fleisch" langsam wieder strafft, wie sich die faltendurch­furchte Stirn glättet. Er spürt am eigenen Körper, daß er zu neuen Kräften kommt, zu größerer Lei­stung sich fähig fühlt.

Mit einer großangelegten Werbeaktion wenden sich die Sportämter der NSGKraft durch Freude" erneut an die breite Oeffentlichkeit, um jedem Volksgenossen Gelegenheit zu geben, für geringste Mittel und ohne Zwang in die verschiedensten Sportarten eingeführt zu werden.

Es ist heute nicht mehr notwendig, den Begriff der FreizeitorganisationKraft durch Freude" in alle seine Einzelheiten aufzuteilen und den Wert der Freizeitgestaltung besonders zu beleuchten. Denn das Volk hat längst begriffen, daß der neue sozial­politische Weg, den der Führer uns zeigte, die Sicherung einer wahren Erholung für den deutschen Arbeiter bedeutet.

Wegweisend für die Freizeitgestaltung steht das vom Führer geprägte Wort in den Vordergrund: Wie erhalten wir dem Volke die Nerven in der Erkenntnis, daß man nur mit einem nervenstarken Volke Politik treiben kann." Als Quintessenz dieses Satzes gilt die Verpflichtung, dem schaffenden deut­schen Menschen in seiner Freizeit eine völlige Aus­spannung seines Körpers und feines Leibes zu geben und ihn teilnehmen zu lassen an der Vielheit unserer hohen Kultur, ihn herauszureißen aus grauen Alltagssorgen, ihm seinem inneren Be­dürfnis entsprechend das persönliche Empfinden wiederzugeben und ihn nicht zuletzt von der stumpf- finnföröernöen Langeweile zu befreien.

Der Mensch bedarf einer viel feineren Pflege und Reinigung als feine Maschine, fein Werkzeug. Er braucht Erholung, Entspannung, Ausgleich und Sammlung zur Wiedererstehung seiner geistigen, seelischen und auch der körperlichen Kräfte. Auf das letztere muß aber ein besonderes Gewicht gelegt werden.

ber auf.

Oie Kreisklaffenspiele des Sonntags.

Krofdorf VfB. II (Prinz, Albshaufen); Lollar 1960 II (Niersbach, Wetzlar); Heuchelheim Leih­gestern (Kaletfch, Wetzlar); Garbenteich Stein­berg II (Keller, Naunheim); AlbshaufenTgde. Wetzlar, Aufstiegspiel (Deibel, Gießen); Berghausen Oberbiel, in Werdors (Post, Wieseck); Hermann- stein Waldgirmes(©rote, Mainzlar); Vetzberg Launsbach (Schnabel, Wieseck); RodheimErda (O. Rüspeler, Gleiberg).

VfB. II konnte am Sonntag einen hohen Sieg gegen 1900 II herausholen, aber in Krofdorf mutz bis zum Schluß gekämpft werden, wenn sich ein Erfolg einstellen soll, trotzdem trauen wir VfB. einen Sieg zu, zumal sie die im Vorspiel erlittene Niederlage wettmachen wollen. In Lollar wird 1900 II wenig Aussichten auf Sieg haben, denn Lollar ist gut in Fahrt. Der voraussichtliche Meister Heuchelheim erwartet Leihgestern und muß gewin­nen. Leihgestern wird den Sieg aber nicht leicht werden lassen. Garbenteich empfängt Steinberg II und dürfte voraussichtlich Sieger werden. Der Kampf Vetzberg Launsbach ist offen, während wir bei dem Spiel Rodheim Erda den Platzherren als Sieger erwarten.

Fastnachtstreffen der Skizünstigen auf dem Hoherodskopf.

Als am vergangenen Sonntag die letzten Teil­nehmer der Maskenbälle nach Hause gingen, traten um 7 Uhr am Ludwigsplatz dieUnentwegten" der Gießener Skizunft mit dem Skiklub-Autobus die Fahrt zum Hoherodskopf an. Von Busenhorn an konnte man von einer geschlossenen Schneedecke sprechen, und droben im Oberwald lag auf etwa 40 Zentimeter Altschnee eine Neuschneedecke von 10 bis 15 Zentimeter Höhe. Auf der Hohenrains- bornroiefe herrschte eifriger Lehr- und Lernbetrieb, während diealpinen" Kanonen sich in schwierigen Waldabfahrten versuchten. Andauernder Schneefall hatte bis zum Nachmittag dieRennbahn" in gute Verfassung gebracht. Einoffenes Abfahrtsrennen" vereinte hier die alten und jungen Skiläufer. Er­staunlich war hierbei das Ergebnis, daß 50jährige Skiläufer den jungen Brettlhupfern das Nachsehen gaben.

Falls die Schneeverhältnisse am Sonntag, dem 3. März 1935, wieder so günstig sind, was übrigens nach den Wetterberichten 'vorhergesagt wird, werden sich die oberhessischen Skiläufer maskiert zu einem Fastnachtstreffen auf dem Hoherodskopf einfinden. Da auch eineDamenmannschaft" zum Skispringen

zugesagt hat, dürfte zünftiger Betrieb zu erwarten fein.

Arbeitstagung des ZOC.

Auch von der ersten Arbeitstagung des Inter­nationalen Ohympischen Komitees wurde am Diens­tagabend im Deutschen Rundfunk eine Uebertragung gebracht. Die Vertreter der drei Länder, die sich um die Olympischen Spiele 1940 bewerben, Japan, Italien und Finnland, sprachen auf der Tagung. In einem ausgegebenen Kommunique wurde zum Ausdruck gebracht, den Amateurgedanken im olym­pischen Sport mit allem Nachdruck durchzusetzen. So wurde auch beschlossen, daß auch die FußbalU mannschaften für die Olympischen Spiele 1936 sich aus Amateuren zusammensetzen. Der Präsident der Olympischen Winterspiele, Dr. Karl Ritter von

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H.,

Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt 0.2)1.

iJerim

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß- kurs

Schlußl. Abend- börsc

Schluß« kurs

Schlutzt. Mitlag­börse

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß« Iure

Schluß!. Mittag- börfe_

Odium

27.2 |

28 2

27.2.

28-2-

Datum

27 2-

28-2

27.2

28.2

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 6Vt% Voung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

Auslos.-Rechten .............

99. A 99.4

99 A 99 A

8,5

4,35

7 4,05 34,25

30,5

33,5

86,5

112

84,13

84

84 167,25

29,4

141

105

117

86,5 115,75 111,75

99,5 147,75

121

1 90,25

I 99

! 70,4

98,25

121

85,75 76.9

8,5

4,3

4,05 34,75

30,25

33,75

87

114,5

84,5

84,5

84,5

167

29,5 140-75

106,9

117

87,25 114,75

111,5

98,75

146

123

90,75

99

70

99,25

122

85,5 77

4,35

7

4,05

35

30,5

26.25

33,5

86,5

112,9 83,75

83,75 83,75

167,25

29,25

141

105

116,75

87 115,25 111,75

99,4 147,65 121,75

90,5 99,13

70,4

98,25

86,5

148

85,5

76,9

4,1 34,25

30,25

26,9

33,5

85,5

115

84,25

84,25 84,25

169,4

29,25 139,65

104,5 116,5

85,65

113,4

110,5

98.4 147,75

120

88,25

98,75

69

98,25

87

121

84,75

75,9

101.65

113,65

96

99,25

113,65

95,75

99,4

99,5

97

97 105.75

26

1,2

8,15

7,5

7,8

10,9

8,5

96,25 101,3

112,65

96

99,25

113,5

95,75

i 99,475

99,5

97

97 105,8

26,75

1,2

8,25

7,5

7,65

11

8-5

U 8 | 1 1 1 1 1 1 £ I 1 £ £ 531 1

96,25

101,75

114

95,75

99,5

97

97

105,8

1,2

8,1

7,6

11

5% Rumän. vereinh. Rente v. 1903 4'/2%Rumän.vereinh.Rentev.l913 4% Rumänische vereinh. Rente ..

4l/i% Deutsche Reichspostschahan- Weisungen von 1934, I.......

6% ehem.8% Hess. Volksstaat 1929 (rüstzahlb. 102%)............

4Vt% ehem. Hessische Landesbank Darmstadt Gold R. 12......

Hamburg-Amerika-Paket .....0

Hamburg-Südam. Dampfschiff . 0

Norddeutscher Lloyd .........0

A.G. für Verkehrswesen Akt. .. 0

Berliner Handelsgesellschaft ... 5

Commerz- und Privat-Bank ... 0

Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................0

Dresdner Ban!..............0

Reichsban! ................ 12

A.E.G......................0

Bekula.................... io

Elektr. Lieferungsgeselkschaft... 5

Licht und Kraft ........... 6y,

Fellen & Guilleaume.........0

Gesellsch.f.Elektr.Unternehmung. 5

Rheinische Elektrizität ........ 5

Rhein. Wests. Elektr..........6

Schustert L Co............... 4

Siemens 8 Halske............7

LahmeyerL Co.............. 7

Buderus ...................0

Deutsche Erdöl..............4

Gelsenkirchener..............(

Harpener................... 0

Hoesch EisenKöln-Neuessen .. 0

Ilse Bergbau ...............

Ilse Bergbau Genüsse........

Klöcknerwerke ........... 2%

Mannesmann-Röhren........(

5y2% ehem. Hess. Landes-Hypo. thekenbank Darmstadt Liaut ...

4y.% ehem. 8% Darmst. Komm.

Landcsb.Goldschuldversstir. R.6

Oberhcssen Provinz-Anleihe mit

Deutsche Komm. Sammelabl. An- leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 4%% ehcm.8% Franks. Hyp.-Bank Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 ey2% ehem. 4y2% Franks. Hyp.-

5y2% ehem. 'iy2% Rheinische Hyp.-Bank-Ligu.-Goldpse.....

4y2% ehem. 8% Pr. LandeSpfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19

4y,% ehem. 7% Pr. Landespfand briefanst., Gold Komm. £bl.V

Steuergutsch.BerrechnungSk. 35-39

4% Oesterreichtsche Goldrente...

4,20% Oesterreichtsche Cilberrentc 4% Üngarische Goldrente......

4% Üngarische Staatsrente v. 191C 4y2% dasgl. von 1913.........

5% abgest" Goldmexikaner von 9! 4% Türkische Bagdadbahn-Anleih

Serie l....................

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß!. Abend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Miltag- börse

Datum

27.2-

28.2

27.2.

28.2.

Mansselder Bergbau.......

.. 3

92

92

92

91

Kokswerke................

.. 5

104,25

104,4

Phönix Bergbau...........

.. 0

55,65

55,65

55,25

55,25

Rheinische Braunkohlen ....

. 12 sy2

209

207,5

210

Rheinstahl................

95,5

95

95,5

95,25

Bereinigte Stahlwerke......

.. 0

46,5

46,75

46,25

46

Otavi Minen .............

.. 0

12,25

12,4

12,4

12,13

Kaliwerke Aschersleben......

.. b

108,13

110

108

104,75

Kaliwerke Westeregeln......

.. 5

107,65

109,5

107,9

106-5

Kaliwerke Salzdetfurth.....

iya

146

147

145,25

146

I. G. Farben-Jndustrte.....

.. 7

141,5

141

141,25

140,9

Scheideanstalt.............

.. 9

206

206

Goldschmidt ..............

.. 0

89,13

103,75

90,5

89,25

90-25

Rütgerswerle ............

.. 4

104,65

104,25

103.25

Metallgesellschaft..........

.. 4

90,25

90,75

90,13

89,5

Philipp Holzmann ........

Zementwerk Heidelberg ....

.. 0

87,5

87,25

87,4

87

.. 5

119,75

119,25

Cementwerk Karlstadt......

127

Schultheis Patzenhofer ....

.. 4

102,5

102,25

Aku (Allgemeine Kunstseide)

.. 0

54,75

54,75

55

54,4

.. 0

116,75

117,25

101,25

Zellstoff Waldhof .........

.. 0

102,75

105,25

103

Zellstoff Aschaffenburg ....

.. 0

78,5

79,75

78

76.5

.. 7

128,75

125,25

80.9

.. 0

48,9

50,25

81,75

Deutsche Linoleum........

.. 6

146,5

144,75

146

144

Orenstein & Koppel .......

.. 0

85,13

84,5

Westdeutsche Kaufhof......

.. 0

39,5

39,4

39,5

39

... c

196

197

195,5

194-5

Äccumulatoren-Fabrik.....

.. 12

159

157,5

Conti-Gummt............

.. 8

Gritzner.................

.. 0

35

35

35,25

35

Mainkraftwerke Höchst a.M.

.. 4

90

90

-

Süddeuttcher Zucker......

... v

164

162

165

164

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a.2H.

Banknoten.

27. Februar

28.Februar

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Brief

Geld

Brief

Buenos Aire

0,636

0,640

0,636

0,640

Brüssel ...

58,21

58,33

58,21

58.33

Rio de Jan.

0,194

0.196

0,194

0,196

Sofia ....

3.047

3,053

3,047

3,053

Kopenhagen

53,73

53,83

53,73

53,83

Danzig ...

81,315

81,475

81,315

81,475

London...

12,03

12,06

12,03

12,06

Helsingfors

5,315

5,325

5,315

5,325

Paris ....

16,43

16,47

16,43

16,47

Holland ..

168,23

168,57

168,29

168,63

Italien...

21,14

21,18

21,14

5,702

21,18

Jao-rr....

0,702

0.704

0,704

Jugoslawien

5,649

5,661

5,649

5,661

Oslo.....

60,47

60,59

60,47

60,59

ffiiwt.....

48-95

49,05

48.95

49,05

Lissabon ..

10,92

1094

10,92

10,94

Stockholm.

62,04

62,16

62,04

62,16

Schweiz ..

80,72

80,88

80,72

80,88

Spanien..

34,06

34,12

34,06

34,12

Prag.....

10,391

10,411

10,39

10,41

Budapest .

Neuyork ...

2,476

2.480

2,476

2,480

Berlin,28.Februar |

Geld

Brief

Amerikanische Noten..............

2,428

2,448

Belgische Noten..................

58,00

58,24

Dänische Noten .................

Englische Noten .................

Französische Noten...............

53,52

11,995

53,74

12,035

16.42

16 48

Holländische Noten...............

167,87

168,55

Italienische Noten................

21,33

60,31

21,41

Norwegische Noten ..............

60.55

Deutsch Oesterreich, ä 1OO Schilling

Rumänische Noten...............

61.83

80,44

62,07

80,76

Schweizer Noten.................

Spanische Noten.................

33,62

33,76

Ungarische Noten................