Ausgabe 
1.2.1935
 
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SJL-^poit

ED. Füssen einen kampflosen Sieg überließ. Für die Zwischenrunde qualifizierten sich: Berliner Schlittschuhklub, Berliner Eislaufklub, Brandenburg Berlin (Titelverteidiger), Rastenburger SV., SC. Riessersee, EB. Füssen. Diese Mannschaften spielen in zwei Gruppen die Zwischenrunde durch, die Sieger der beiden Gruppen tragen am Sonntag das Endspiel aus und die in der Vorrunde unter­legenen Vereine stehen sich in der Trostrunde gegen­über.

Handball im Kreis Lahn-Dill (Gau XII)

Dezirksklafse.

Tv. Roth Kurhessen Marburg. Die in dieser Klasse relativ am besten liegenden Mar­burger müssen schon zu einem Siege kommen, um für die Meisterschaft die noch fehlenden Pluspunkte zu sammeln. Die Mannschaft sollte auch trotz des fremden Platzes zu einem sicheren Sieg ausholen können, zumal das Können in jeder Beziehung vor­handen ist. _ ..

Mtv. Gießen Tuspo. Marburg. Beide Mannschaften dürften sich so ziemlich die Waage hal­ten. Auf Grund des eignen Platzes könnte man den Gießener Männerturnern sogar eine Gewinnchance einräumen. Das Spiel hat auf den Tabellenstand keinen Einfluß und bringt auch die Marburger Mannschaft, falls sie zu einem Sieg kommen sollte, nicht vom Ende der Tabelle weg.

Kreisklasse I.

Tv. Dornholzhausen Spv. 05 Wetz­lar. Das Spiel wurde seinerzeit verlegt und er­fährt am kommenden Sonntag seine Austragung. Die letzten Ergebnisse lassen einen klaren Sieg für die Platzmannschaft im voraus erkennen, es müßte denn sein, daß sich Wetzlar zu einer ganz außer­gewöhnlichen Leistung aufrafft.

Tv. Groß-Rechtenbach Tv. Atzbach. Für Atzbach steht in diesem Spiel die Erringung des 2. Tabellenplatzes im Vordergrund. Die Mannschaft liegt zur Zeit auf dem 3. Platz und kann durch einen Sieg die Mannschaft des Tv. Hörnsheim, die zur Zeit die 2. Stelle innehat, auf den 3. Platz verdrängen. Das Spiel wird zu einem harten Strauß werden, zu- mal sich beide Mannschaften nicht viel nachgeben und zu kämpfen verstehen.

Kreisklasse II.

Tv. Staufenb erg Tv. Dorlar. Der Ta- bellenführer, der am Sonntag seinen ersten Punkt abgeben mußte, weilt am Sonntag beim Letzten der Tabelle, der Mannschaft des Tv. Staufenberg. Die Mannschaft steht sicher wieder vor einem weiteren hohen Sieg und beschließt mit diesem Kampf die Derbandsspielsevie.

Turn-, Sport- und Gymnastiklehrer im Dienste des WHW.

Der Reichsverband Deutscher Turn-, Sport- und Gymnastiklehrer im RSLB., Bezirk 2, Gießen, bringt am morgigen Samstag, 2. Februar, 'M Cafä Leib eine große Veranstaltung, die im Lenste des Winterhilfswerkes und gleichzeitig auch rm Dienste der Wertung für die Leibesubung stehen, soll. Die Veranstaltung wird, entsprechend einer An­regung des Reichssportführers von Tschammer und Lsten, durchgeführt. Der Abend wird die Vorfüh­rung von Leibesübungen aller Art in Schule und Vollendung bringen. Ferner zeigen heimische Gym­nastiklehrerinnen und Tänzerinnen (Erna S ch u - mann, Maja von Rabenau, Hilde Planck und Elli Pletz) Solotänze, sowie Gruppen- und Volkstänze. Auf die heutige Anzeige sei aufmerk­sam gemacht.

Gaufachamtstagung in Marburg.

Am morgigen Samstag findet in Marburg eine Sitzung des Gaufachamtsleiters für Leichtathletik statt, in der die Richtlinien für die Arbeiten im Jahre 1935 feftgelegt werden. Die Führer und Leichtathletik-Obleute der Vereine der Kreise Marburg und Gießen sind zu der Tagung ein­geladen.

Christel Cranz - deutsche Skimeisterin

Bei den Deutschen Skimeisterschaften in Garmisch- Partenkirchen stand am Donnerstag der S l a l o m - lauf der Frauen auf dem Programm. Auf einer 300 Meter langen Strecke waren 25 Tore gesteckt, die keine allzu großen Schwierigkeiten boten. Die Freiburgerin Christel Cranz, die am Mith woch schon die Abfahrt gewonnen hatte, war auch in diesem Wettbewerb allen Konkurrentinnen über­legen. Sie gewann den Slalomlauf in 1:43,3 (50,9 + 52,4) vor Hadi Pfeiffer-Lantschner in 1:48,1 (53,9 + 54,2) und der Engländerin Pinching in 1:59,7 (62,1 + 57,6). Auch in der Kombination ging damit die Freiburgerin als Siegerin durchs Ziel. Mit der Note 100 holte sich Christel Cranz den Gesamtsieg und damit die deutsche Meisterschaft. Ihre Landsmännin Lotte Bader wurde mit Note 93,11 Zweite von Hadi Pfeiffer-Lantschner mit Note 91,67.

Oie deutsche Eishockey-Meisterfchast.

Die Spiele um die Deutsche Eishockey-Meisterschaft begannen am Mittwoch in Garmisch-Partenkirchen. Von den sechs Spielen der Vorrunde kamen fünf zum Austrag, da Beuthen 09 nicht antrat und dem

Tv. Lollar Tv. Lkrvnsbach. Die Gäste stehen in Lollar einem alten Rivalen gegenüber, mit dem sie schon manch schönes und wohl auch hartes Spiel geliefert hoben. Lollar ist zu Haufe recht stark und wird die ganze Kampfkraft der Gästemannschaft in Bewegung bringen, um diesen den Sieg so schwer wie möglich zu machen. Das Spiel dürfte einen knappen Ausgang für die Gäste zeitigen.

kreisklaffe III.

T v. Münchholzhausen II T v. Lütz e i» linden II. Das letzte Spiel in dieser Klasse sollte zu einem knappen Sieg der Gäste werden.

75$Zahrfeier der Deutscher Turnerfchast

Am 15. Januar 1860 erließen die beiden schwä. bischen Turner C. Kallenberg und DH. Georgii ihren Ruf zur Sammlung", der nicht nur das erste deutsche Turnfest in Koburg vom 16. bis 19. Juni 1860 zur Folge hatte, sondern auch der Beginn des Zusammenschlusses aller Turner in Oesterreich und im Reiche in der Deutschen Turner- schäft war. Obwohl derRuf zur Sammlung" erst in Folge 5 der bereits bestehendenDeutschen Turn­zeitung" (März 1860) veröffentlicht wurde, kamen in Koburg doch über 1000 Turner aus allen deut­schen Gauen zusammen. Der Tag von Koburg führte zur Bildung eines vierköpfigen Ausschusses: Kallenberg, Georgii, Angerstein und Gotz, dem es ob^ag, Satzungen vorzubereiten, um die rund 30 000 deutschen Turner zu einigen. Dies konnte endlich auf dem Turntage zu Weimar im Jahre 1868 geschehen.

Es ist bezeichnend für den gesunden Sinn der Turner, daß derRuf zur Sammlung" von poli - tischen Grundgedanken ausging. Was dis beiden Schwaben begonnen, das setzt nun der na­tionalsozialistische Staat fort. Darum schließt sich um die Vereine der einigende Reichsbund für Leibesübungen.

Zur 75 - Jahr. Feier der DT. werden Deutschlands Turner und Turnerinnen in diesem Jahre in Koburg aufmarschieren, in der Stadt also, wo die Wiege des Verbandes der DT. ge­standen hat. An den Pfingsttagen wird die Erin« nerungsfeier durchgeführt werden. Eine Sitzung, die dieser Tage in der Feststadt stattfand, hat die Festfolge für die 75-Jahr-Feier im wesentlichen fest- gelegt. Das Fest beginnt am Pfingstsamstag vor. mittags mit einer Feierstunde in der Reithalle. Nachmittags findet im Kongreßsaal der Feste Ko. bürg der Deutsche Turntag statt. Am Abend wird sich die Turnerjugend, die auf der Branden- steinsebene zeltet, im Burghof der Feste zu einer Feier zusammenfinden. Der 1. Pfingstfeiertag bringt die Wettkämpfe, die in Angleichung an die Wettkämpfe im Jahre 1860 nur aus volkstümlichen Hebungen bestehen. Dem Wetturnen schließt sich cm Feldgottesdienst an. Am Nachmittag folgt ein fest, licher Aufmarsch zum Markt zu der großen Erin, nerungsfeierlichkeit.

betonte dabei, daß bei dieser Neuorganisation die zur Zeit bestehenden Kreisvereine in den Fleckvieh- zuchtoerein Oberhessen überführt werden müssen. Der Vorsitzende stellte daraufhin den Antrag, mit dem Gesamtvermögen des Vereins zu dem Fleck- Viehzuchtverein Oberhessen überzutreten, der von der Versammlung einstimmig angenommen wurde. Nach­dem noch verschiedene Fragen aus der Versamm­lung heraus an den Vorsitzenden bzw. an Oberland­wirtschaftsrat Dr. Wagner gerichtet und von ihnen beantwortet waren, schloß der Vorsitzende dre Versammlung mit dreifachemSieg-Heil, aus den Führer Adolf Hitler. Nachmittags tagte in den gleichen Räumen die Generalversammlung des Kreisziegenz u ch tvereins Lauterbach

Preußen.

Kreis Dehlar.

< Dornholzhausen, 31. Jan. Bei der Holzversteigerung wurden folgende Preise erzielt: Kiefernscheit 12 bis 14 Mk., Kiefernknüppel 8 bis 10, Eichenscheit 12 bis 15, Eichenknüppel 8 bis 12 je zwei Raummeter, Eichenwellen 6 bis 8 je 50 Stück, Birkenknüppel 14 bis 17, Aspenknüppel 8 bis 10 je zwei Raummeter, gemischte Wellen 8 bis 11 je 50 Stück, Fichtenstangen 1. Kl. 1,20, 2. Kl. 0,80, 3. Kl. 0,40, 4. bis 7. Kl. 0,04 bis 0,10 je Stück, Lärchenknüppel 8 bis 11, Buchenscheit 20 bis 27, Buchenknüppel 18 bis 22 je Zwei Raum­meter, Buchenwellen 10 bis 17 Mark je 50 Stuck.

Kreis Biedenkopf.

§ Gladenbach, 31.Jan. Das hiesige Jung- v q l k hatte zu einer Werbekundgebung in das Hotel Blankenstein eingeladen. Der Abend brachte eine abwechslungsreiche, ernste und heitere Vortragsfolge, die völlig selbständig von der Ju­gend bestritten wurde. Sprechchöre und eine An­sprache des Stammführers Naumann (Erdhau­fen) leiteten den Abend ein. Im Anschluß daran gelangte ein Theaterstück zur Aufführung, das den Weg eines jungen Menschen zur Gemeinschaft ver­anschaulichte. Eine lustige Szene und ein ernstes Hörspiel beschlossen den ersten Teil des Abends. Im weiteren Verlaufe der Veranstaltung gelangten noch verschiedene humorvolle Darbietungen zur Aufführung Jungbannsührer Andre (Dillenburg) hielt noch eine kurze Ansprache. Mit dem Schluß­wort des Stammführers N a u m a n n und mit dem LiedeVorwärts, vorwärts", endete der Abend.

§ Bischoffen, 31. Januar. In einer von der Ortsbehörde einberufenen Versammlung wurde die Neuformierung der Pflichtfeuerwehr vorgenommen. Die Jahrgänge von 18 bis 60 Jah­ren wurden, soweit sie nicht schon verpflichtet sind, in die Pflichtfeuerwehr eingegliedert. Die hiesige Gemeinde stellt außer der Freiwilligen Feuerwehr noch eine Mannschaft von 30 Feuerwehrmännern in Uniform. Die Ausbildung liegt in Händen des Ortsfeuerwehrführers Wilhelm Rink.

unbesorgt

602 D

Gießen, Düsseldorf, Königstein L T., den 1. Februar 1935.

Die Beisetzung fand auf Wunsch des Entschlafenen in aller Stille statt.

Wir bitten von Beileidsbesuchen abzusehen.

0406

Wieseck, den 30. Januar 1935.

Georg Jung

im Alter von 53 Jahren

Gießen (Dammstr. 48), Rödelheim, Frankfurt a. M., den 1. Februar 1935

Altemgeführte, gutgehende

040!

Heuchelheim, Niederscheiden. Alsfeld, den 30. Januar 1935.

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Heute nachmittag verschied sanft, nach kurzem Leiden, unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Tante

Anna Großmann, geb. Cullmann Friedrich Ludwig Cullmann Sybille Cullmann, geb. Freiin von Schwartzenberg u. Hohenlansberg Otto Großmann, Oberfeldmeister Elly Großmann, geb. Schmidt Helmut Großmann, Landwirt Hedda Holsen

Ingeborg und Alexander Cullmann

Plötzlich und unerwartet verschied am 30. Januar mein innigstge- liebter, unvergeßlicher Mann, mein guter, treusorgender Vater, unser lieber Bruder, Schwager und Onkel

Am 28. Januar verschied nach kurzem Leiden unser lieber Vater und Großvater

Die Beerdigung findet Samstag, 2. Februar, nachmittags S Uhr statt

____________________________________________________683 D

Zweas»ekompmngo« Schwarzarbeit können Arbeits-Aage- bete von Handwerken» nor mit Namensnen­nung u. unter Vorlage desS.werbenachwei es an genommen werde«.

Verlag

beSStebeverAnzeigers

Die Beerdigung findet Montag, den 4. Februar, nachmittags 2.30 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt

In tiefem Schmerz:

Käthe Jung und Tochter Elfriede

Die Beerdigung findet Samstagnachmittag %4 Uhr von Wilhelm- straße 1% aus statt Von Kranzspenden bitten wir im Sinne der Verstorbenen abzusehen.

Gießen, den 31. Januar 1935.

Die Beerdigung findet Montag, 4. Febr, 13% Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt Von Beileidsbesuchen bitten wir freundlichst abzusehen.

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Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, meine liebe Frau und treue Lebensgefährtin, unsere gute, treu besorgte Muttter

Frau Marie Hainebach, geb. Pabst

heute früh nach langem, schwerem Leiden zu sich In den Himmel zu nehmen.

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im 72. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Johannes Pfeil, Eisenb -Assistent i. R. Gießen (Am Kugelberg 59), Berlin, Hammelburg, den 31. Januar 1935. Die Beerdigung findet Montag, den 4. Februar, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.

im 82. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Sophie Graeber.

Heute mittag l/4 Uhr entschlief sanft nach kurzem schweren Leiden mein lieber Mann, mein guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bru­der und Schwager

Heinrich Ihm

im 62. Lebensjahre.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen t

Wilhelmine Ihm Witwe, geb. Keller Familie Heinrich Ihm.