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31.10.1933 Drittes Blatt
 
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uienstag, 31. Oktober 1953

Sietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen,

llr. 255 Drittes Blatt

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zwei Gießener Handball-GaulM-Mnnschasten

durch Ausbleiben von Jäckel ständig nur Zehn Spieler im Feld hatte. Trotzdem waren die Leistun­gen zeitweise recht gut.

1900 (Sietzen 111 Hausen I 3:1 (1:1).

Nun kam auch die dritte Mannschaft zu ihrem ersten Sieg, obwohl auch hierbei zahlreiche Ersatz­leute mitwirkten. Beide Parteien hatten je nur zehn Spieler im Feld. Hausen brachte noch wenig Erfahrung mit, war aber sehr eifrig. Die Blau­weihen lieferten ein« ganz annehmbare Partie. Bis zur Pause waren sich die Parteien gleichwertig, dann aber siegte die größere Routine.

Jugendspiele:

1900 II. Jugend Steinbach I. Jugend 6:0.

1900 Schüler VfB. Schüler 1:1.

FV.Teutonia" Laubach.

T(L Ruppertsburg 1 Zv.Teutonia" Laubach I 1:3 (1:1).

Auf dem Ruppertsburger Sportplatz trafen sich beide Mannschaften zum dritten Verbandsspiel der herbstrunde. In den ersten zehn Minuten drängten die Platzbesitzer mächtig,'während sich Laubach noch

Professor h ave mann, der Führer des Reichs- kartells der deutschen Musikerschaft wird am körn- menden Sonntag im ersten Konzert des Giehener Konzert-Vereins spielen.

als einzig anerkannte Standesorganisation die Grundlage für den berufsständischen Aufbau und unterstehe direkt dem Reichsministerium für Volks- aufklärung und Propaganda. Die Erziehung des Volkes zur Musik müsse im Mittelpunkt der Arbeit stehen. Besondere Aufmerksamkeit sei der Forde­rung des Nachwuchses zu widmen Urtter der Schirmherschaft des Reichsministers Dr. Goebbels solle ein M a x - v o n - S ch i l l i n g s - F o n d s ge­schaffen werden, für den ,edes große Orchester jährlich ein Konzert abzuhalten haben werde und der dazu dienen werde, O r ch e st e r s ch u l e n aus- zubauen und Verbilligung des künstlerischen Unter­richts zu ermöglichen. Der geschäftsfuhrende Vor- sitzende des Reichskartells Heinz Jh le rt erklärte, die Reichsmusikerkammer müsse zwar eine Zwangs­organisation sein, aber sie wolle nicht zwingen, son- dern überzeugen. Zunächst handele es sich um die Sammlung der Musikerschaft, dann aber um die feit Jahren aufaestapelten Standesprobleme, die endlich in Angriff genommen werden muhten.

nicht zusammengefunden hatte. Einige Ecken führ­ten zu keinem Erfolg. Die Gästemannschaft kam allmählich mehr auf, wobei zwei Elfmeter von dem guten Tormann der Platzmannschaft gehalten mür­ben. Erst in der 35. Minute konnte Laubach nach einem Gedränge vor dem Ruppertsburger Tor durch den Halblinken Stürmer in Führung gehen.

In der letzten Minute der ersten Halbzeit kam die Platzmannschaft durch einen von ihrem Mittelstür­mer verwandelten Strafstoß zum Ausgleich. In der zweiten Halbzeit war Laubach im Vorteil, während Ruppertsburg eine unnötige Härte in das Spiel brachte. In der 70. Minute brachte der Mittelstür­mer der Gäste nach einem schönen Alleingang sei­nen Verein wieder in Führung. Kurz darauf köpfte Laubachs Rechtsaußenstürmer einen Eckball unhalt­bar ein und stellte somit den Sieg außer Zweifel. Mit 1:3 trennen sich beide Mannschaften, hiermit führtTeutonia" Laubach mit 6:0 Punkten und einem Torverhältnis von 21:2 die Tabelle des Be­zirkes an. Schiedsrichter Kreuder leitete das spannende Spiel gut.

Handball im Gau XII der OT.

OS(E. I 1900 II ausgefallen.

Zum ersten Handball-Verbandsspiel am Sonntag, kam der OSC. kampflos zu den zwei Punkten, da der Gegner, die zweite Mannschaft der SpVgg. 1900 Gießen, nicht antrat.

Männerturnverein Gießen und Turnverein 1846 Gießen haben sich vor einiger Zeit entschlossen, eine gemeinsame Handballmannschaft aufzustellen, die mm h,er un Bilde gigen (üuerftreifen im Trikot). Die Turner trugen am Sonntag em Spiel gegen die 1. Mannschaft der S p i e l o e r ent gung 19 0 0 (weißes Trikot) aus. Wir berichteten darüber. Beide Mannschaften gehören der Gauliga des Gaues XII (Nordhessen) der DT. an. Im Bilde ganz rechts: Schiedsrichter Stumpf, Friedberg. Schauturnen des Turnvereins Krofdorf.

DerTurnvereinKrofdorf hielt am Sonn­tag fein diesjähriges Schauturnen ab. Vor Beginn der Veranstaltung trafen sich die erste Mannschaft des Vereins mit der ersten des Tv. Allendorf zu einem Handballspiel auf dem Sportplatz an der Turnhalle, das einen spannenden Verlauf nahm und das von Krofdorf mit 5:1 Toren gewonnen wurde.

Mittlerweile hatte sich die Halle bis auf den letz­ten Platz gefüllt. Die mitwirkende Krofdorfer Ka- pelle leitete die Veranstaltung ein. Der Vereinsfüh­rer, Lehrer Jaeger, richtete einen herzlichen Willkommensgruh an die Anwesenden und wies auf die hohe Bedeutung des deutschen Turnens im heutigen Staat hin. Nach einem Sieg-Heil auf die Führer wurde das Horst-Wefsel-Lied gesungen.

Dann begann die Abwicklung des von der Ver­einsführung zufammengeftellten sehr anregenden Programms. Es folgten im bunten Wechsel: Stab- Übungen und Turnen am Pferd der jüngsten Schü­ler, Freiübungen und Volkstänze der jüngsten Schü­lerinnen, Freiübungen und Bartenturnen der älte­ren Schüler, Barren- und Pferdturnen der älte­ren Schülerinnen, Freiübungen, Barren- und Pferdturnen der Jugendturner und der Turnerin­nen und am Reck der aktiven Turner. Mit viel Beifall folgte die Menge den Darbietungen, die den guten Ruf des Vereins erneut unter Beweis stell­ten Erfreulich feftzuftellen war die zahlenmäßige Stärke der einzelnen Abteilungen, ein Zeichen da­für wie in unserem Dors das Turnen mehr und mehr zum Volksgut wird. Dem rührigen Oberturn­wart hrch. A m e n d und seinen Abteilungsfuhrern gebührt für ihre aufopfernde Tätigkeit großer Dank.

Während des Nachmittags trafen als geladene Gäste, lebhaft begrüßt, Gau-Oberturnwart Paul ((fliehen) und Kreisfllhrer Erle (Gießen) em. Kreisführer Erle sprach anerkennende Worte über die von dem Turnverein Krofdorf Jahrzehnte lang geleistete turnerische Arbeit: er gab der Hoffnung Ausdruck daß es weiterhin so bleiben möge, damit der Zweck des deutschen Turnens erreicht werde, nämlich: Ertüchtigung von Körper und Geists^ Er­ziehung der Jugend zu echten deutschen Menschen, die befähigt und gewillt find, sich emzusetzen, wenn es um Ehre und Wohlergehen des Vaterlandes ^Anschließend hielt Gau-Oberturnwart Paul eine begeisternde Ansprache, in der er die hohe Stellung der Deutschen Turnerschaft im Bau des neuen Staates treffend kennzeichnete Die Ausführungen gipfelten in dem Wunsch, daß der Stuttgarter echte Turnergeist, der in alle (flaue der deutschen Turner- schast getragen wurde, sich weiter fortpflanzen möchte, nicht zuletzt zum Segen und Wohle unseres geliebten Vaterlandes. Dann heftete er mit ehren­den Worten eine Fahnen schleife an die Ver- einsfahne, die auf den deutschen Turnfesten m Mün­chen, Köln und zuletzt in Stuttgart mit dabei war. Die feierliche Siegerehrung des schon vor einigen Wochen stattgefundenen Berelnswetturmns beschloß den anregend verlaufenen Nachmittag.

Der Abend verlief in recht gemütlicher turnerischer Art. hier zeigten die aktiven Turner ihr Können an Pferd und Barren, während die Turnerinnen

Kunst und Wissenschaft.

Der Berufsmusiker im Dritten Reich.

In Köln fand eine vom Reichskartell der Deut­schen Musikerschaft einberufene Versammlung statt. Professor Dr. havemann (Berlin) ging u. a. auf das Reichskulturkammergesetz und die darin vorgesehene Schaffung einer Musikerkammer ein. Das Reichskartell der Deutschen Musikerschaft sei

Köhlinger, 159 Punkte: 2. Kurt Fuchs, 142: 3. Fritz Karl Jughard, 141; 4. Alfred Reher, 136; 5. Heinz Becker, 134 Punkte. x

Jugendturner (6 Teilnehmer): 1. Helmut Fleischmann, 148 Punkte; 2. Heinrich Schwarzhaupt, 144; 3. Heini Happel, 131 Punkte.

Turner Wettkampf um den Tu r n klubschild (10 Teilnehmer): 1. Max Hardt, 117 Punkte; 2. Karl Schöndorf, 114; 3. Fritz Bayer, 112; 4. Hermann Gutbub, 107; 5. Willi GUermeier, 102; 6. Ernst Trautwein, 101; 7. Hans Happel 97 Punkte. Außer Wettbewerb: Karl Schick, 128 Punkte; Heinrich Herbert, 125; Ludwig Herbert, 113 Punkte.

Europa-Meisterschast im Einer-Kunstfahren.

In Zürich wurden am Samstag vor tausend Zu- chauern die Europa-Meisterschaften (wir benoteten lereits kurz darüber) im Einer-Kunstfahren ausge- tragen. Der Titelverteidiger Stricker (Schweiz) konnte sich auch diesmal wieder erfolgreich durch- etzen. Er siegte mit 217,8 Punkten vor den beiden deutschen Teilnehmern Krähe und Kampes (Mun- chen-Gladbach), die 204,4 und 198,1 Punkte erreich- ^In Verbindung mit den Meisterschaften fand ein Radball ° Turnier statt, bei dem die Frank­furterWanderlust" mit der Mannschaft Schrei- b e r - B l e r s ch gegen schweizerische und elsässische Konkurrenz den ersten Platz belegte.

Gerd Achgelis in Italien.

Der deutsche Kunstflieger Gerd Achgelis der jetzt wieder als Chefpilot für die Focke-Wulf-Flugzeug- werke tätig ist, beteiligte sich an einem internatio­nalen Kunftfluqwettbewerb in Genua. In Schau­lügen zeigten Achgelis, der Franzose Detroyat und der Italiener Colombo wahre Gipfelleistungen vol­lendeten fliegerischen Könnens. Besonders der Deutsche erhielt für seine Vorführungen großen Beifall.

Kurze Sportnotizen.

Ue b er 400 Teilnehmer starteten am Sonntag bei strömendem Regen zum Hermann- Göring-Gepäckmarsch über 25 Kilometer in Rosen­heim. In der Hauptklasse siegte Pinsel von der Münchener Reichswehr in 2:38:15 vor seinem Landsmann Reichel, der 2:45:00 benötigte.

*

Der FechtclubHermanni a" Frank- furt, einer der ältesten und verdientesten Clubs im deutschen Fechtsport, feierte am Montag fein 60jah- riges Bestehen.

Erwin Casmir und he im ° Offenb ach, der letzte Deutsche Meister im Säbelfechten treffen am 25. November beimFest der Sportpresse in Frankfurt a. M. in einem interessanten Gefecht zu- fammen. *

Ein Fußball-Kursus für den Gau IS (Südwest) wird vom Deutschen Fußball-Bund unter der Leitung von Bundessportlehrer Oswald vom 6. bis 11. November im Frankfurter Stadion durch- geführt. Am letzten Tage findet zwischen eine Aus­wahlelf der Kurfiften und einer Frankfurter otabt- maniischaft auf dem Eintracht-Platz em Uebungs- spiel statt. ________

mit allerlei Volkstänzen, bei denen ein Matrosen­tanz besonderen Anklang fand, aufwarteten.

Ergebnisse der Vereinswettkämpfe.

Aktive Turner: 1. Sieger Karl Würtz mit 83 Punkten; 2. Ernst Rinn, 76 P.; 3. Will). Röhrs- heim, 73 Punkte. Jugendturner: 1. hrch. Bloh, 143 P.; 2. Karl Wagner, 140 P.; 3. Rud. Leib, 128 Punkte.

Turnerinnenober stufe: 1. Hilda Schmidt, 149 P.; 2. Marie Suchan, 141 Punkte. Turne- rinnenunter stufe (Fünfkampf): 1. Lina Bender mit 83 P.; 2. Fr. Römer mit 79 Punkten. Turnerinne nunter stufe (Achtkampf): 1. Hilde Valentin mit 148 P.; 2. Klara Wagner mit 144 P.; 3. Karoline Loh mit 131 Punkten.

Jugendturnerinnenober stufe: 1. Hilde Würtz, 139 P.; 2. Marie Will, 123 P.; 3. Klara Stork, 117 P. 3uge n t ur n er inne nun ter ftufe: 1. Anna Dick, 132 P.; 2. Erna Schmidt, 124 P-; 3. Elli Dörr, 114 Punkte. Im Fünfkampf: 1. Hilde Leib, 54 Punkte.

SchülerI: 1. Helmut Mandler, 177 P.; 2. Ernst Wagner, 175 P.; 3. Walter Forbach, 169 Punkte. Schüler II: 1. Alfred Kraft, 141 P.; 2. Erich Weil, 132 P.; 3. Theo Steinmüller und Walter Bender, 130 Punkte. Schüler III: 1. Karl Wag- ner, 67 P.; 2. Artur Schupp, 64 Punkte.

Schülerinnen I: 1. Elfriede Wagner und Minna Bender, 156 P.; 2. Hedwig Schmidt, 149 Punkte Schülerinnen II: 1. Helene Wagner, 139 P.; 2. Hilde Ecarius, 134 P.; 3. henni Römer, 133 Punkte. Schülerinnen III: Helene Dörr, 108 P.; 2. Marie Plaß, 105 P.; 3. henni Gom­bert, 99 Punkte.

Abturnen im Turnverein 1846.

Am Sonntagvormittag veranstaltete der Turn­verein 1846 fein Abturnen. Bei stattlicher Beteili­gung aller Altersklassen, insbesondere aber der Ju­gend, verzeichneten die Wettkämpfe folgende

(Ergebniffe:

Schülerinnen - Unter ft ufe (36 Teilneh­mer): 1. Ursula Röhr, Trudi Philipp, je 129 P.; 2. Elli Löffler, Lotti Röhm, je 124; 3. Susi Muller, 123; 4. Margret Vogt, 118; 5. Katel Kröck, 115 P.

Schülerinnen - Ober st ufe (33 Teilneh­mer): 1. Anneliese Georg, 159 Punkte; 2. Margot Köhlinger, 150; 3. Ilse Reibeling, 148; 4. Kate Funk, 146; 5. Else Faulstich, 140 Punkte

Turnerinnen - Unter ft ufe: 1. (Erna Wigand, 164 Punkte; 2. Margot Benderoth, 154; 3. Ruth Wintterlin, 151; 4. Else Kampf, 139; 5. Emmi Ellermeier, 131; 6. Friedel Haus, 122 Punkte.

Turnerinnen - Oberstufe: 1. Emma Lotz, 109 Punkte; 2. Hedwig Bocher, 105; 3. »nm Schmidt, 103; 4. Emmi Schupp, 100; 5. Adelheid Krüger, Elisabeth Trautwein, je 91; 6. Ruth Phi­lipps 88 Punkte. ,

Schüler - Unterstufe (31 Teilnehmer): 1. Erwin Knauß, 121 Punkte; 2. Kurt Schneider, 120; 3. Kurt Neuser, 119; 4. Willi Muller, 113 5. Hel- mut Jahn, 105 Punkte. x . , .

Schüler-Oberstufe (16 Teilnehmer): 1.Heinz

Oie deutsche Mannschaft gegen j Norwegen.

Die vom Deutschen Fußball-Bund für das am 5. November in Magdeburg gegen Norwegen statt- findende Länderspiel aufgestellte Nationalelf ist die , gleiche, die am 22. Oktober in Duisburg den großen 8:l-Erfolg über Belgien erzielt hat. Es spielen also:

Tor: Buchloh (Speldorf);

Verteidigung: Busch (Duisburg), Hundt (Schwarz-Weiß Essen);

Läufer: Janes, Bender, Bräuer (alle Fortuna Düsseldorf);

Sturm: Albrecht, Wigold (Fortuna), Hohmann, Rasselnberg (Benrath), Kobierfki (Fortuna).

Als E r s a tz l e u t e werden genannt: Pesch (For­tuna), haringer (Bayern München). Die Mannschaft fährt unter Leitung von Knehe (Duisburg) am Samstagvormittag geschloffen von Duisburg nach Magdeburg.

Fußball in Bayern.

Der wichtigste Kampf in der bayerischen Liga, die wieder mit Hochbetrieb aufwartete, war das Treffen zwischen den beiden Spitzenreitern Schwa­ben Augsburg und München 1860 in Augsburg. Bor 8000 Zuschauern trennten sich die beiden Mann­schaften unter nicht sehr günstigen Umständen mit einem 1 :1. Damit haben die Münchener ,Dornen eines ihrer schwierigsten auswärtigen Spiele hinter sich gebracht. Der Sonntag brachte in Bayern noch drei weitere Unentschieden. Die beiden Münchener Treffen, denen nur 1000 Zuschauer bei leichtem Schneetreiben beiwohnten, endeten ebenfalls ohne Entscheidung. Wacker und Bayreuth begannen mit einem 2 :2, während sich der FC. München und Schweinfurt in zweiten Spiele mit 1:1 trennten. Bollständig torlos verlief der Kampf zwischen dem FV. Würzburg und der Spieloereinigung Furth, wodurch die Fürther auf dem vierten Tabellenplatz vom 1. FC. Nürnberg überholt wurden, der zu Hause gegen den ASB. Nürnberg mit 3 :1 gewann. Die größte Ueberraschung des Tages geschah in Regensburg; wo die MünchenerBayern" einen 4 : 2-Sieg landen konnten.

Verbot der DZK-Vereine in Bayern.

Der Fußball-Gauführer in Bayern, Flierl (Fürth), erläßt die folgende Bekanntmachung:

Laut einer Mitteilung der bayerischen politischen Polizei ist jede sportliche Betätigung der DJK.-Ber- eine (Deutsche Jugend-Kraft) im (flau Bayern un­tersagt. Die Ansetzung der Derbandsspiele wird mit sofortiger Wirksamkeit außer Kraft gesetzt."

Begrüßenswerte Unterstützung des nationalen Flugsports.

Anläßlich des nationalen Spartages am 30. Ok- tobet 1933 hat der Deutsche Sparkassen- und Giroverband, die Spitzenorganisation des deutschen Sparkafsenwesens, dem Deutschen Lustsportoerband zur Ertüchtigung der na­tionalen Fliegerjugend und zur Nacheiferung im Sinne der großen fliegerischen Vorbilder dankens­werterweise ein Schulflugzeug gestiftet. Den jungen Fliegern, denen kaum finanzielle Mittel zur Ver­fügung stehen, wird dadurch die Möglichkeit ge­geben, ihre fliegerischen Qualitäten auszuwerten und fortzubilden.

Oie Fachsäule II im Heichsfühie-ring.

Der Reichssvortführer gibt bekannt, daß die Fach­säule II im Reichssportführerring in Zukunft den NamenDeutscher Bergsteiger- und Wanderver­band" (DBWV.) führt. Der Verband gliedert sich in drei Untergruppen, Wandern, Bergsteigen sowie Zeltlagerbewegung und Freikörperkultur. Zu Fuh- rem dieser drei Gruppen wurden Professor Dr. Werner (Darmstadt), Paul Bauer (Nabburg) und Paul B ü ck m a n n (Dessau) bestimmt.

Einheitliche Amateur-Bestimmungen ausgearbeitet.

Die vom Internationalen Olympischen Komitee auf seiner letzten Tagung in Wien gegründete Studien-Kommission zur Schaffung einheitlicher Amateur-Bestimmungen, die für alle Sportverbande Gültigkeit haben sollen, hielt am Wochenende in Zürich ihre erste Sitzung ab. Die Kommission, der G. E v e r s (Deutschland), Dr. G. Müllegg (Schweiz), Stankovits (Ungarn), Anspach (Belgien) und Hector (Frankreich) angehören, hat die Richtlinien bereits aufgestellt. DasJOC. wird nach Prüfung über den Tag der Veröffentlichung der Bestimmungen ent­scheiden. Durch Schaffung einer einheitlichen Richt­schnur in dieser Frage Dürften zweifelsohne zahl­reiche Unklarheiten und Unregelmäßigkeiten aus dem Wege geräumt werden.

SA-Radfahrer auf der Strecke.

Die Radfahrer des Berliner SA.-Sturrnes 10/1, die am Samstag zu ihrer Fernfahrt nach Süd- deutfchland starteten, haben jetzt bereits zwei Etap­penorte passiert. Programmgemäß erreichten sie am Samstagnachmittag das erste Zwischenziel Witten­berg und am Sonntag gelangten sie nach Fahrt in schwerem Sturm nach dem 88 Kilometer entfernten Halle.

SchmelingS nächste Gegner.

Der frühere deutsche Weltmeister im Schwer­gewicht, Max Schmeling, wird Ende des Jahres wie- der nach Amerika fahren, wo für ihn durch feinen Manager Joe Jacobs bereits drei Kämpfe fest ab­geschloffen wurden. w »reits am 3. Januar trifft Schmeling in Neuyork auf Tommy Loughran, dann ist am 22. Februar ebenfalls in Neuyork King Levinzky der Gegner des Deutschen und am 4. März folgt das Revanchetreffen gegen Max Baer, der bekanntlich Schmeling im vergangenen Sommer geschlagen hat. Gewinnt der Exweltmeifter alle drei Kämpfe, so steht einem Titelkampf gegen Öen jetzigen Weltmeister Primo Carnera nidj-s mehr im Wege. Dieser Kampf dürfte wahrscheinlich in Rom zum Austrag gelangen.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Steinberg II 1900 Gießen II 3:3 (1:3).

Die Gießener konnten auf dem kleinen Platz in Steinberg wieder nur zu einem Unentschieden kom­men, obwohl beim Seitenwechsel bereits eine 3:1- Führung herausgearbeitet war. Der Ausgleich fiel erst in der letzten Minute und war hart um­stritten. 1900 war insofern benachteiligt, als es