Ausgabe 
31.5.1933 Erstes Blatt
 
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Sehe neu geweihte Fahne sei der Beweis, daß die . noch marschiere und nicht rasten werde, bis die letzten deutschen Brüder zu Kämpfern für Volk und Vaterland gewonnen waren. Mil dem Appell an olle, die deutsch denken und fühlen, mitzuarbeiten an den grotzen Aufgaben, schloß Herr Engmann seine Weiherede. Das gemeinsam gesungene Horst- Wessel-Lied beendete den Weiheakt.

Üm für gute Unterhaltung Torge zu tragen, hatten einige Künstler des Stadttheaters ihre Mit­wirkung zugesagt. Herr Hub schilderte Zweck und Ziel eines Deutschen Abends. Es gelte, deutsche Kunst, die in den Rachkricgsjahren von einer ge­wissen Torte Menschen in den Schmutz gezogen worden sei, wieder zu Ehren zu bringen. Daß un­ser Volk in den letzten Jahren kulturell immer tie­fer gesunken sei, fei die Arbeit derer gewesen, die sich heute im Au-land aushielten. Hitler sei der Mann gewesen, der do- deutsche Volk erweckt habe. Jetzt sei es auch wieder möglich, Bilder aus deutscher Vergangenheit zu bringen. Herr Hub bot im ersten Teil GedichtvorträgeAus däm- mernden deutschen Tagen" von Felix Dahn sowie Börries von Münchhausen und erntete star­ken Beifall. 3n den DarbietungenVon deutscher Seele und Sehnsucht" entfaltete SA.-Mann Zim­mer sein Können auf dem Ecllo, während Herr 5 i c t m c n t vom.Stadttheater mit innerer Heber- zeugung dasDaheim" von Kaun sang. Starker Beifall lohnte die beiden Künstler. 3n heiteren BildernBorn Rhein bis zur Donau" boten Frl. Geling und Herr Fierment (Tanz und Ge­sang), Herr Wre de in heiteren Gedichtvorträgen unb Liedern, und der Spielleiter . Herr Hub, ebenfalls in Gedicht- und sonstigen Vorträgen köst­liche Proben guten deutschen Humors. Die künst­lerischen Darbietungen fanden dankbarste Auf­nahme bei den Güsten und ernteten großen Beifall.

Den Beschluß des Abends bildete die Auffüh­rung des deutschen LustspielsDer Rachtwächter" von Theodor Körner. Das heitere Spiel aus deutscher Vergangenheit fand auch hier aufmerk­same und dankbare Zuhörer. Mit dem .Manöver­ball" der Etandartenkapelle, die während des gan­zen Abends gute deutsche Musik bot, klang die würdig verlaufene Feier aus.

Oer DOA tagt in Passau.

Die Pfingsttagung des Vereins für das Deutsch­tum im Ausland, die in Klagenfurt in Kärnten sein sollte und schon bis in alle Einzel­heiten vorbereitet war, kann nun wegen der ge­spannten politischen Beziehungen zwischen Deutsch­land und Oesterreich doch nicht in Klagenfurt stattfinden. Statt dessen hat der Reichsführer des VDA. Dr. Hans Steinacher, kurz ent­schlossen die bayrische Grenzstadt Passau als Tagungsort gewählt. Die ilmorganifictung ist bereits in vollem Gange. Viele Tausende jugend­liche und erwachsene Mitglieder des VDA. kom­men in dieser Woche in Sonderzügen nach Passau und werden dort für die Erhaltung des deutschen Volkstums in aller Welt und für das kommende Groß-Deutschland marschieren. Diese gewaltige Kundgebung wird sich unmittelbar an der Grenze Oesterreichs abspielen unter der Losung: Run erst recht I

Aus Hessen haben sich bis jetzt schon beinahe 300 3ugendliche und Erwachsene zur Pfingst- tagung gemeldet. Sie sind alle ohne Ausnahme bereit, statt nach Klagenfurt nunmehr nach Passau zu fahren. Wer sich zur Mitfahrt noch an­schließen will, ist herzlich willkommen. Anmeldung bei Dr. Simon, Offenbach a. M., Kaiserstr. 31. Der hessische Sonderzug fährt ab am 1.3uni 21.36 Llhr vom Frankfurter Südbahnhof. Ein­fache Fahrkarten kosten 8 bis 9 Mark und sind für Reuangemeldete oder ilnangemclbctc dort noch eine Stunde vor Abgang des Zuges zu kaufen.

Die Schulgruppen des VDA. und die Erwach­senen machen nach der Tagung schöne Wande­rungen im Böhmerwald, im oberbayerihHen Seen­gebiet, in den bayerischen Alpen oder besuchen die schönen Städte Regensburg, München, Rürn- berg. Gelegenheit zu billiger Rückfahrt bietet am 10. 3uni ein Sonderzug MünchenFrankfurt. Hitler-Jungvolk auf BurgMünzenberg

Die vorläufigen Meldungen für das Großtreffen des oberhessischen 3ungvolkes ergeben eine Zahl von 2900 3ungen! Am Pfingstsonntag werden außerdem noch 400 Frankfurter 3ungcn ihre Hefsenkameraden besuchen. Daß zu diesem Tref­fen große Vorbereitungen nötig sind, wird jedem klar fein. Aber nationalsozialistische Hilfsbereit­

schaft zeigt sich hier wieder im schönsten Lichte. Gilt es doch auch, hier den eigenen Zungen und damit dem eigenen Volte zu helfen, stark zu wer­den zum Einsatz für Deutschland.

Immer mehr wandelt sich das Gesicht des sonst so ruhigen Münzenberg. Cs wird eifrig ge­baut, es entstehen die ersten Zelte. Die Lager­kanzlei hat sich eingerichtet, die einzelnen Stellen haben ihre Räume eingenommen. Die Arbeit ist damit an Ort und Stelle verlegt.

Am Freitag wird es losgehen. 3n Scharen werden sie von allen Seiten anrüden, die braunen 3ungens. Am Sonntag werden noch große Be- suchermengen erwartet. Auch Z*t Montag führt sicherlich zahlreiche Eltern und Freunde nach Mün- zenberg, während der Dienstag den 3ungen allein gehört: Gin Geländespiel sorgt auch in körper­licher Beziehung dafür, daßman Münzenberg nicht so rasch vergißt.

Die genaue Festfolge für das Pfingsttreffen des Jungvolkes auf M ü n z e n b e r g ist fcstgelegt. Ministerpräsident Dr. Werner wird wahrscheinlich dem Lager einen Besuch abstatten und eine An­sprache halten. Man erwartet auch den Reichsstatt­halter und Gauleiter Sprenger. Das finger dauert von Freitag, 2. Juni, bis Mittwoch, 7. Juni.

P f i n g st s a m s t a g, 3. Juni, nachmittags 3 Uhr: fiagercröffnung; abends 9 Uhr: Gefallenengedenk­feier im Burghof.

Pfingstsonntag, 4. Juni, morgens 9 Uhr: Feldgotesdienst-, nachmittags 3 Uhr: Deutsche Spiele deutscher Zungen. Der Lundessührer des Jungvolkes von Deutschland und Oesterreich Bun Geißler spricht! Abends 9 Uhr: Psingslfeuer.

Pfingstmontag, 5. Juni, nachmittags 3 Uhr: Festwiese auf der Burg, fiagertreiben auf dem Steinberg; abends 6 Uhr: Schlußfeier.

Der Südwestfunk überträgt am Pfangstmon­tag um 10.30 bis 11.30 Uhr einen Ausschnitt aus dem Münzenberglager des Jungvolks. In bunter Schilderung und unter Mitwirkung eini­ger Jungvolkgruppen erhält der Hörer ein Bild des immer wechselnden und stets neuen fiagerlebens.

Es schließen sich am Dienstag noch ein Groß­geländespiel von 2000 Jungen und abendsLagerleben am Feuer" an. Der Mittwoch bringt den feierlichen Lagerschluß.

Dom Stamm Chatten ist zu dem Treffen ein ein- faches Festabzeichen herausgegeben worden, das jetzt fchon von allen Jungvolkgruppen verkauft wird. Der Erlös dieses Festabzeichens dient dazu, das Lager möglichst billig werden zu lassen, und so allen Jung­volkjungen die Teilnahme zu ermöglichen.

Das Kreisschulamt des Kreises Gießen weist in einer Bekanntmachung darauf hin, daß die Teilneh­mer an diesem Jungvolktresfen am Samstag zum Zweck der Teilnahme an diesem Treffen, vom Unter­richt befreit werden können.

* Befreiungsanzeigen bei Haus­gehilfinnen f ü r d i e Arbeitslosen- versicherung nicht notwendig. Durch Gesetz vom 12. Mai 1933 ist mit Wirkung vom 1. Mai bei Beschäftigung von Hausgehilfinnen die Beitragspflicht zur Arbeitslosenversicherung auf- gehoben worden. Dasselbe Gesetz sieht auch den Fortfall der Befreiungsanzeige bei Hausgehil­finnen, die am 1. Mai 1933 in Beschäftigung ge­standen haben, vor. Für den Fortfall der Dei- tragsleistung bedarf es in Zukunft keiner be­sonderen Anzeige der Arbeitgeber an die Ein­zugsstellen.

* Benefiz-Dorstellung für das Stadttheater-Ensemble. Man schreibt uns aus dem Etadtthcaterbureau: Das Ensemble des Stadttheaters Gießen verabschiedet sich am Freitag, 2.3uni, 2015 Uhr, in einer Benefiz- Vorstellung von seinen Theaterfreunden. Wieder liegt eine Spielzeit voll harter Arbeit, aber auch reich an künstlerischen Erfolgen hinter uns: die Spielzeit des 25jährigen Bühnenjubiläums! Das Ensemble gibt sich daher der bestimmten Erwartung hin, an diesem Abend nochmals olle Theaterbesucher in der Vorstellung zu Gast zu sehen, zumal der Reinertrag des Abends den Künstlern zugute kommt. Um alle bei uns zu wissen, gelten gewöhnliche Schauspielpreise und beginnt die einmalige Aufführung der Komödie Krieg im Frieden" von Moser und Echönthan erst um 20 15 Uhr.

** Eine Achtundachtzigjährige. Frau Karoline Hirsch, Marktstraße 32, kann am mor­gigen Donnerstag, 1. Juni, ihren 88. Geburtstag feiern.

" Freie Lehrer st eklen in Dberfjef- s e n. In den Orten Rinderbügen (Kreis Tü­

bingen), Orten berg (Kreis Bübingen) unb Köddingen (Kreis Schotten) sind an den Volks­schulen je eine Lehrerstelle für einen evangelischen Lehrer frei. Dienstwohnungen sind in allen drei Orten vorhanden.

DieHauptvcrsammlungdcsDHT. Die 52. Hauptversammlung deS Gesamt-Vogels­berger Höhen-Elubs findet am 11.3uni in Win­de cken statt. Auf der Tagesordnung stehen die üblichen Jahresberichte, ferner die Erledigung der Haushalts- und Voranschlags-Angelegenheiten, die Bestimmung des Ortes der nächstjährigen Hauptversammlung und die Beschlußfassung über Anträge. Die 3ahreSrechnung für 1932 schließt in Einnahme mit 7842,94 Mark in Ausgabe mit 7030,78 Mark ab, so daß ein Rest von 812,16 Mk. verbleibt. Der Voranschlag für 1933 beläuft sich in Einnahme und Ausgabe aus 6950 Mark.

" D i e Auflösung des Hessischen LandeSlehrervereins. Da das Amts­gericht Darmstadt als zuständiges Registergericht entschieden hat, daß die Auflösung deS Hessischen Landeslchrerrercins als eines gerichtlich einge­tragenen Vereins nur durch die CBerirctenxtfamm- lung erfolgen kann, findet nun doch die bereits ab- gesagte Dertteteroersammlung am 10. Juni in Vilbel statt. Auf der Tagesordnung steht die Auflösung des Vereins. In allen Kreis- und Bezirksverbänden der Lehrerschaft finden daher in den nächsten Tagen Versammlungen statt, in denen die Vertreter für diese Versammlung und neue Vorstände gewählt werden.

** 3 m Sonderzug nach Gartnisch-Par- tenkirchen. Für die Tage vom 10. bis 18. Juni veranstaltet die Reichsbahn eine Sonderfahrt nach Gartnisch Partenkirchen zum Gesamtpreis von 63,30 Mark, einschließlich Fahrpreis ab Gießen und zu­rück, Unterkunft und Verpflegung. Näheres ist aus der heutigen Anzeige ersichtlich.

* Wenn Kinder mit Schußwaffen spielen. Gestern gegen 21.30 Uhr wurde der etwa 12 3ahre alte Heinrich Launsbach, Sohn eines Landwirts in Reiskirchen, mit einer Schußverlchung am linken Auge in die Chirur­gische Klinik eingeliefert. Der Unfall entstand dadurch, daß der Verunglüdte und ein anderer etwa lOjähriger Knabe mit einer Kleinkaliber- büchse spielten, wobei sich ein Schuß löste, der den Zwölfjährigen traf. Das Befinden des be­dauernswerten Knaben ist ernst. Der Vorfall sollte allen Waffcnbesihern eine Mahnung fein, ihre Schußwaffen für Kinder unerreichbar auf­zubewahren.

** Wem gehören d i e Fahrräder? Wie der Polizeibericht mitteilt, sind beim Polizeiamt ein im Oktober 1932 vor dem Kaufhaus Karzentra ge­stohlenes Herrenrad mit Rennsattel und Boschbe- leuchtung und ein im Januar d. I. vor dem Ge­werksschaftshaus gestohlenes Fahrrad sichergestellt. Eigentümer wollen sich bei der Polizei melden.

** E i n B a n k - D i e b st a h l. Der heutige Polizeibericht teilt mit, daß in der Nacht zum 27. Mai aus einem Garten am Wartweg eine weiße Garten­bank entwendet worden ist. Sachdienliche Mitteilun­gen zur Aufklärung des Diebstahls und zur Wieder- beschaffuna der Dank erbittet die Kriminalpolizei.

** Unfall mit dem Motorrad. Auf der Landstraße zwischen Allendorf a. d. Lda. und Lollar verunglückte der 59jährige Kaufmann Heinr. Kraft von Lollar mit seinem Motorrad und stürzte dabei so unglücklich, daß er einen Bruch des rechten Beines erlitt. Anscheinend hatte er auf der regenfeuchten Straße die Herrschaft über bas Rad verloren.

* Werbeabend des Hit!er-3ung- volts. Zu unserem Bericht über den Wer6r- abend des Hitler-3ungvolks im Cafs Leib (Gieße­ner Anzeiger vom 27. Mai) wird uns heute, ent­gegen einer 3nformation an jenem Abend, von dem 3ungvolk-Fähnlein V,Rote Ritter" Grün­berg, berichtigend mitgeteilt, daß die musikalischen Darbietungen nicht von der KapeUe des Butz­bacher 3ungvolks, sondern von dem Spielmanns- zug des FähnleinsRote Ritter. Grünberg" be­stritten wurden.

Große Strafkammer Gießen.

Gießen, 30. Mai. Angeklagt war ein Maurer aus Borgenstreich (Kreis Warburg) wegen Rück- f a l l d i e b st a h l s. Er hatte in einem Haus in Echzell gebettelt, unb einige Zeit danach war ein Geldbetrag von fast 1500 Mark, der in einem Zim­mer des zweiten Stockes aufbewahrt wurde, ver­mißt worden. Der Angeklagte fiel unmittelbar da- nach durch große Geldausgaben auf. U. a. machte er eine Vergnügungsfahrt mit einem gemieteten

Auto durch Westdeutschland. Im ganzen konnten ihm Ausgaben zwischen 600 und 700 Mark nach- gewiesen werden. Der Angeklagte behauptete, einen Betrag in dieser Höhe gefunden zu haben. Trotz hohen Verdachts hielt die Strafkammer diesen Ein­wand nichts für widerlegt. Insbesondere blieb es schwer erklärlich, wie der Angeklagte beim Betteln an das wohlverwahrte Geld hätte gelangen kön­nen. Es konnte daher nur Verurteilung wegen Fundunterschlagung eintreten. Strafschärfend wirk- ten die Vorstrafen und der hohe Betrag der (an­geblich) gefundenen und nicht abgelieferten Summe. Die «strafe lautete auf sechs Monate (Ge­fängnis wegen Unterschlagung und vier Wochen Haft wegen Bettelns.

Einen Monat Gefängnis wegen U r - kundenfälfchung erhielt ein Reifender aus Hannover, der einem Schmiedemeister Stahl ver­kauft unb ben unterschriebenen Bestellzettel derart versälscht hatte, daß eine höhere Bestellung barauf- stand. Er war nicht geständig, wurde aber durch die Beweisaufnahme überführt.

Glückwunsch des Ministerpräsidenten an Präsident Gpamer.

WSR. Da»mstadt, 30.Mai. Ministerprä­sident Dr. W e r n e r hat an den Präsidenten der Oberrechnungskammer und des Verwaltung-- gerichtShoses. S p a m e r, folgendes Glückwunsch- fchreiben gerichtet:

Am morgigen Tage sind 40 Jahre seit 3 hrem Eintritt in den hessischen Staatsdienst verflossen. 3ch übermittle 3hnen aus diesem Anlaß die herzlich st en Glück- wünsche der Hessischen Staatsregierung und den Ausdruck hoher Anerkennung und aufrichtigen Dankes für die überaus wertvollen Dienste, die Sie in wichtigen Staats- ämtern dem Land« Hessen geleistet bab«n.

Dr. Spamer war bekanntlich früher Mini­sterialdirektor im Innenministerium.

En bloc Annahme des Alsfelder Kreishaushaltsplanes.

' Alsfeld, 30. Mai. Gestern fand hier die diesjährige ordentliche Tagung des Kreis­tages deS Kreises Alsfeld unter dem Vorsitz des Kreisdirektors Dr. Stammler statt. Der Kreisdirektor nahm zunächst die Dienst­einführung und Verpflichtung der neugewählten Kreistagsmitglieder vor. Von den zwei Sozial­demokraten war nur einer erschienen. 3m Mittel­punkt der Tagesordnung stand der Haus­haltsvoranschlag des Kreises Als­feld für 19 33. Rach einer Rede des Kreis- tagsabgcordneten Lehrer Klo ft ermann, der auf das Vngc Verbundenfein der heutigen Re­gierung mit den Vertretungskörperschaften der Bevölkerung und das dadurch gegebene gegen­seitige Vertrauensverhältnis hinwies, wurde der Haushaltsvoranschlag des Kreises ohne w e i- tere Beratung en bloc angenommen. Der Voranschlag schließt, wie schon berichtet, in der vom Kreisausschuh festgesetzten Fassung mit 314 593,57 Mk. in Einnahme und Ausgabe ab.

Wettervoraussage.

Die neue ozeanische Störung ist schon bedeutend weiter östlich vorgedrungen und beginnt allmäh­lich, ihre Vorderseite auf dem Festlande zur Auswirkung kommen zu lassen. Die Winde wer­den also mehr auf Süden zurückdrehen und warme Luft heranführen. Dabei steigen die Temperaturen an, und mit weiterem Darometerfall wird die Bewölkung später wieder zunehmen. Auch ent­stehen beim Aufgleiten der Warmluft Rieder­schläge, die stellenweise gewitterhaften Eharakter annehmen.

Aussichten für Donnerstag: Schwüles und zeitweises stärker bewölktes Wetter, erneute Niederschläge, teilweise verbunden mit Gewitter- ftörungen.

Aussichten für Freitag: Veränderliches und feucht-warmes Wetter mit einzelnen Regen­fällen.

Lufttemperaturen am 30. Mai: mittags 14,3 Grad Celsius, abends 11,8 Grab: am 31. Mai: morgens 10,4 Grab. Maximum 14,9 Grad, Minimum 7,5 Grab. Niederschläge 2,0 mm. Erbtemperaturen in 10 cm liefe am 30. Mai: abends 15,1 Grab, am 31. Mai: morgens 12,5 Grab.

ÄÄGuten Tabak

für eine Cigarette zu verwenden, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit! Aber es kommt auf

eine Selbstverständlichkeit! Aber es kommt auf

das Wie an, auf die richtige Mischung! Nur lang­jährige Fachkenntnis vermag die verschiedenen Tabaksorten so abzustimmen, daß sich ein reines,

RAMSES,

mit neuen Film-Bildern vS?

gehaltvolles Aroma ergibt wie bei der köstlichen

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