yvannes Geheimnis
Roman von Klothilde von (Stegmann
LlrheberrechlSschuh: Fünf-Türme-Verlag Halle (Saale) 20 Fortsetzung. Nachdruck verboten!
Nach der Unterhaltung mit Doktor Miller fühlte sich Seeburg wie von einer schweren Last befreit. Zum erstenmal, daß er wieder eine Nacht durchschlief. Daraus war er zeitig munter geworden. Als er den strahlenden Sommermorgen sah, wurde er richtig vergnügt. Leise pfiff er beim Anziehen sein Lieblingslied vor sich hin. Was war er doch für ein Narr gewesen, sich von dieser dummen Geschichte |0 mitnehmen zu lassen!
Schnell machte er sich fertig und ging, ohne gefrühstückt zu haben, schon sehr zeitig die Kleist- und Tauentzienftraße entlang. Wie anders war der Eindruck dieser Straßen am Hellen Morgen, wie am Nachmittag oder Abend, an denen er sie sonst nur gelegentlich sah.
Die Leute von der Straßenreinigung waren eifrig dabei, die letzten Spuren des vergangenen Tages zu beseitigen; eine Gruppe junger Leute zog im Gleich, schritt mit Rucksack und Laute hinaus ins Freie. Die letzten Nachtschwärmer begegneten ihnen, deren blasie Gesichtsfarbe seltsam abstach von den frischen Gesichtern der Wanderlustigen.
Aber auch manch einer, der nach einer durcharbeiteten Nacht müde seinem Heim zustrebte, blinzelte mit übermüdeten Augen den frohen, jungen Menschen noch. Angestellte und Arbeiter warteten auf die nächste Fahrgelegenheit, um zu ihrer Arbeitsstätte zu gelangen. Milchwagen, Lieferwagen und Straßenbahnen, sowie Autobusse und ländliche Fuhr- werke, Mörtelwatzen, Fahrräder belebten die Fahrbahn. Die zahlreichen Privatautos, die zu anderen Zeiten eine ununterbrochene Kette bildeten, zeigten sich nur vereinzelt. Ab und zu kam auch eine Autotaxe.
Am Wittenbergplatz waren die Standinhaber damit beschäftigt, ihre Derkaufsstände aufzurichten. In Körben und Kisten wurden Gemüse, Fleisch, Obst und eine unübersehbare Fülle von Blumen abgeladen. Ein betäubender Duft kam von den Blumen- ständen, in den sich aufdringliche Fischgerüche seltsam mischten.
Unheimlich wirkten die schwarzen Höhlen der großen Schaufenster. Ohne die blendende künstliche Beleuchtung lagen sie fahl und leblos da. Unter raffinierten Lichteffekten hatten Edelstein-Imitationen auf drehbaren Gestellen in allen Farben des Regenbogens geflimmert und geglitzert. Jetzt log dec Tand tot ohne einen Funken in all seiner Armselig, feit da. Einzelne Schaufenster waren ganz geräumt oder als Warnung für Einbrecher mit der Aufschrift versehen: „Nur Attrappen!" Ein Laden mit Füll- sederhaltern die vielleicht schon unerwünschten Diebesbesuch erhalten hatten, benachrichtigte die Herren Einbrecher in schönstem Kaufmannsdeutsch ergebenst, daß die Halter keine Goldfedern enthielten.
Andere Geschäfte hotten sich durch Drahtwande oder Scherengitter gesichert. Zu unem großen Teil waren die Läden durch schwere Jalousien ganz gegen Die Straße abgeschlossen.
Der Fußgängerverkehr hatte von Minute zu Minute zugenommen. Se.^urg überlegte einen Augenblick, ob er im Zoologischen Garten frühstück^ tollte. Er bog aber schnell in den Tiergarten ein. Der Zoo war ja um diese Zeit ein Ort für Brunnentrinkende, an dem alle tatsächlich oder eingebildeten Leiden der Welt geheilt werden sollten.
Er schlug einen Nebenweg im Tiergarten ein. Hier war das Leben um diese Stunde ftiüer Beschaulichkeit gewidmet. Aeltere Herren, denen man den früheren Soldaten ansah, kamen festen Schrittes vorbei, pensionierte Beamte machten ihren Morgenspaziergang, eine Gruppe Schülerinnen kam untergefaßt, laut kichernd, vom Nebenweg her. Ein paar Jungen übten mit einem Stein noch rasch etwas Fußball; an einer Kreuzung wartete „er", mit der Schulmappe unterm Arm, darauf, mit „ihr", die einen kleinen Umweg machte, schnell noch ein paar ehrerbietig verliebte Worte zu wechseln.
Ein Schupo blickte scharf ins dichte Unterholz, aber die Stammgäste von Mutter Grün hatten sich schon gedrückt.
Die Kinderspielplätze lagen noch still da, die lärmende kleine Gesellschaft pflegte sich erst später einzustellen. Das Morgenkonzert der Bögel wurde ab und zu unterbrochen durch das gedämpft herüberklingende Rollen der Eisenbahn, durch jetzt schon häufiger werdende Autohupen und durch das Läuten der Straßenbahn. Vereinzelt kreuzten Reitergruppen den Weg.
Seeburg war an der Siegesallee angelangt. Der Spaziergang hatte ihn frisch gemacht. Aber auch der Magen erinnerte jetzt daran, daß er Anspruch auf das ihm zustehende Frühstück habe. So betrat er eins der Cafss, die sich am Rande des Tiergartens angesiedelt hatten. Mit dem bestellten Frühstück brachte der Kellner eine Morgenzeitung. Er kannte die Gewohnheit der meisten Gäste, zwei Dinge auf einmal zu erledigen. Frühstücken und Zeitunglesen gehörten hier zusammen. Lächelnd winkte Seeburtz ab. Er hatte keine Neigung, die neuesten politischen Nachrichten mit dem ersten Schluck Kaffee zu genießen, zugleich mit dem Brötchen Einzelheiten über den letzten Mord zu sich zu nehmen und als Abschluß zu erfahren, ob die Börse in Neuyork lustlos oder fest geschlossen habe.
Er saß noch eine Biertelstunde, bis der immer stärker werdende Autoverkehr mit seinem Lärm und Staub den Aufenthalt auf der Terrasse unerträglich machte. Dann zahlte er und ging langsam zum Amt. Er hatte noch Zeit und genoß die Muße. Warum machte man eigentlich einen solchen Mor- genspaziergang nicht öfter? Man fühlte sich frisch und lebenslustig danach.
Durch das Brandenburger Tor ging er das kleine Stück die Linden entlang bis zur Wilhelmstraße. Berlin war jetzt völlig erwacht. Die Zeitungsverkäufer riefen ihre Blätter aus, die Autos rasten, die Menschen drängten und eiüen.
Freundlich nickte Seeburg dem Portier zu, der grüßend die Hand an die Mütze gelegt hatte. Wie man sich doch manchmal etwas einbildete! Da hatte
er die Empfindung gehabt, als sek der Grutz eine Spur weniger respektvoll gewesen als sonst.
Lor seinem Arbeitszimmer begegnete Seeburg dem alten Faktotum Krause; der schien sehr ver- ärgert zu fein. Er wünschte zwar rote immer guten Morgen und öffnete die Tür zu Seeburgs Zimmer, aber irgend etwas schien ihm über die fieber gelaufen zu fein. —
Seeburg blickte nach der Mappe mit den Ein- gangen. Sie lag noch nicht auf ihrem Platz. Richtig! Er war ja heute fast zu pünkttich ins Amt ge- kommen. Da wollte er inzwischen mal seinen Ter- rninkalender durchblättern, was für die nächsten Tage vorgemerkt war.
Es klopfte. Auf Seeburgs „Herein! trat der alte Krause ein, zu dessen Pflichten bas lieber- bringen der in die einzelnen Mappen verteilten Post gehörte. Stumm legte der alte Mann die Mappen vor Seeburg hin. Dem fiel wieder das verärgerte Gesicht auf.
Was machen Sie denn bei dem schönen Wetter heute für eine böses Gesicht, Krause? Heute ist doch ein Tag, daß man sich richtig freuen konnte."
,Ha, Herr fiegationsrat, wenn die Menschen nur nicht so ein hundsgemeines Pack wären!"
„Aber, aber, Krause? Ist Ihnen jemand an den Wagen gefahren? Was haben Sie denn heute? Haben Sie sich geärgert?"
„3a, Herr Baron, unverhofft kommt oft!", war Krauses rätselhafte Antwort. Damit ergriff er seine Mappen und schloß die Tür hinter sich. Seeburg schüttelte den Kopf. Dann schlug er die oberste Mappe auf. Aergerlich wallte er sie beiseite legen. Da hatten sie doch wieder die Mappe mit den Zeitungsausschnitten zu oberft gepackt, statt zu unterst! Er hatte doch schon so oft angeordnet, die wichtigen Sachen obenauf zu legen. Seeburgs Blick blieb auf dem Zeitungsblatt haften. Was war denn das für ein Blättchen? „Die große Glocke", „Wochenschrift für die Angelegenheiten des deutschen Volkes", stand am Kopfe? Neu? Gesehen hatte er es noch nie. Was stand da als Leitartikel? Jetzt erst sah Seeburg schärfer hin. Da war ja ein Artikel rot angestrichen, mit der Ueberschrift:
Seltsame Filmvorführung im Hotel Esplanade! Vorführung des berüchtigten „Ostfront"-Films vor dem Dezernenten des A. A. Filmbirektor unb fiegationsrat. Eine schöne Frau unb ein Souper.
Eine heiße Röte roar auf Seeburgs Stirn getreten. Was bedeutete bas? Er zwang sich zur Ruhe. Erst mal sehen, was nach biefer verheißungsvollen Ueberschrift kam! Sollte ba ein kleines Stan« bälchen heraufbeschworen werben? Er zwang sich zur Ruhe. Man mußte weiter lesen:
Wenn wir auch nicht mit allen Maßnahmen ber Filmprüfungsstelle einverstanben waren — bas Verbot bes französischen Machwerks „Ostfront" haben wir als eine befreienbe Tat begrüßt. Es wäre ja auch noch schöner gewesen, wenn bie Behörden diese Verhöhnung des deutschen Volkes gewissermaßen noch amtlich sanktioniert hätten! Mit unglaublicher Unverfrorenheit haben bie Hauptbarsteller bes Films gegen bas Verbot bei ber Oberprüfstelle Berufung eingelegt. Termin soll nächste Woche ftflitflnben. Es ist ja ein
öffentliches Geheimnis, daß, fvvkel wir rokfien., neben anderen Stellen auch der Vertreter befj Auswärtigen Amts feine selbstverständliche Pflicht erfüllt hat, gegen bie Aufführung des Schand-1 films zu stimmen. Von sehr geschätzter, außer- ordentlich gut informierter Seite, bie wir aus durchsichtigen Orünben nicht nennen werben (wir bitten also, alle Bemühungen nach biefer Richtung zu unterlaßen!), erfahren wir nun so merkwürdige Dinge, daß wir uns verpflichtet fühlen, schon jetzt in aller Oesfentlichkeit auf sie hinzuweifen!
Dor wenigen Tagen hat im Hotel Esplanade, im Saal sieben, der für diesen Zweck extra in ein Kino umgewandelt roar, eine Priootvorführung bes Films „Ostfront" ftattgefunben. Außer beni notroenbigen Vorführungspersonal waren jeboch nur brei Personen anwesend: ber Direktor ber Filmgesellschaft, bie ben Schandfilm herausgebracht hat, eine burch ihre Schönheit in ber ganzen Wett bekannte Filmschauspielerin, bie eine Hauptrolle bei biesem Film gespielt hat unb auch finanziell an bem Film interessiert sein soll, und — so unglaublich es klingt — ein fiegationsrat bes 21.21.! Unb noch bazu berjenige Herr, ber bas! Amt bei ber Sitzung bes Filmoberprüfungsamts vertreten soll! Das Tollste aber kommt noch:! Don ber Filmvorführung begaben sich bie d e l bezeichneten Personen in ein altes unb burdJ feine vorzügliche Küche berühmtes kleines Wemck lokal in ber Französischen Straße, wo ein fleineJ Souper vorbereitet roar. Daß hier mit den teuer, ften Delikatessen unb ältesten Weinen bei biefei Gelegenheit nicht gespart würbe, kann man sick wohl benten.
Wir fragen bas Auswärtige Amt, was es zu biefer netten kleinen Erzählung zu sagen hat. Deutsche Beamte haben es früher ängstlich ocr mieben, sich auch nur bem Schein einer Beeinflussung auszusetzen? Wir nehmen natürlich nith: an, baß ber Herr fiegationsrat sein Urteil burch ben geschilderten Abend in pflichtwidriger Weist beeinflußen läßt. 2lber wir halten es für höchst bedenklich, baß er einer berartigen Einladung überhaupt Folge geleistet hat. Für seine bienst । liehe Stellungnahme hätte die amtliche Borfüfd rung vor ber Oberprüfungsstelle doch völlig gcl nügt. Welcher Grund lag also für diese merk» würdige Privatvorführung vor? — Daß dick französische Filmgesellschaft versucht, in Deutsch« land mit ihrem Erzeugnis Geschäfte zu macheM ist ihr gutes Recht. Aber ein Beamter, der nir* bas Fingerspitzengefühl hat, einer beraitigen El labung auszuweichcn, scheint uns wenig geeigra 1 als Vertreter einer so wichtigen Behörde, n, ' es das 21. A. ist, in einer so heiklen Angelege» s, heit aufzutreten. Mag er sonst noch so untabeli s sein, wie er will: bas Recht, in einer so wichtige Frage bie oaterlänbischen Belange wahrzunehmen, bat er verscherzt. Es wird ohne Zweifel, im 21. A. genug anbere Herren geben, bei bcnenlj eine Voreingenommenheit zugunsten ausländische» Probuzenten nicht zu befürchten ist.
Es wirb unsere Leser sicher interessieren, rocütiT» Antwort bas Auswärtige Amt auf unseren 2Ir<V fei geben wird. Wir erwarten diese Antwort!
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