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28.1.1933 Erstes Blatt
 
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1. Ausbau der Pesialozzlschule in den Eich- gärten, Kosten 175 OOO Mark:

Neubau einer Rinder - Schlachthalle im Schlachthof. kosten 200 000 Mark;

Erweiterung der Kläranlage, Kosten 100 000 Mark:

Erweiterung der wasterkraftanlage des Elektrizitätswerks, Kosten 550 000 Mark. Instandsetzung und Verbesserung der Gas- oerlorgung, Kosten 158 000 Mark.

ArbeiisbeschaffungspläneinGießen

Anträge der Stadtverwaltung zum Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichsregierung.

funkgutscheine haben Gültigkeit. Schülerkarten ha. ben keine Gültigkeit! Die nächste Wiederholung derHarnlet'-Aufführung findet am Frertag, 3. Februar, 20 Uhr, statt zu gewöhnlichen Preisen als 17. Darstellung im Freitag-Abonnerncnt. Eine Dolksvorstellung sieht der Spielplan fnr Samstag, 4. Februar, 23 ilbr vor mit einer Auf­führung der KomödiePolitik der Weiberröcke" von Reil Grant. Spielleitung: Heyser. '2lm Sonntag, 5. Februar, weilt der deutsche Welt­flieger Wolfgang v. Gronau in unserer Stadt und wird im Stadttheater über feine Erlebnisse bei seinen Flügen um die Welt einen Licht- bildervortrag halten. .

Dorführung eine- QHi f f t o n 8- fllms in der Stadtkirche. Am morgigen Sonntag um 18.30 Uhr für Kinder und um 20 Uhr für Erwachsene läuft in der Stadtkirche der neue große Dorneofilm der Dasler Mission. Ein­tritt für Kinder 15 Pf., für Erwachsene 30 Pf. Der Film bringt Raturaufnahmen auS Dorneo: von Landschaft, Urwald und Flüssen, Dörfer und Leben der Einwohner. Sr führt tief ein in Re­ligion und Kult der wilden DajakS (Kopfjäger), aber auch in die reiche Arbeit der Mission auf Dorneo. Die Erläuterungen zu dem Film gibt Missionsprediger Lauk aus Frankfurt. (Siehe gestrige Anzeige.) L., _

Lichtbildervortrag über antikes Zauberweseti. Wan schreibt unS zu der An­zeige und Dornotiz vom Donnerstag folgendes: Professor Dr. Preisend anz, der Montag, 30. Januar, 20.30 Uhr im Studentenhaus über spätantikeS Zaubcrwesen sprechen wird, ist durch

Seltersweg:Der Hexer".

Tageskalender für Sonntag: Stadttheater, 18.30 bis nach 2130 Uhr, ,Zm weißen Rößl". Oberhefs. Kunftoerein, Turmhaus am Vrandplatz, 11 bis 13 Uhr, Ausstellung. Goethe- Bund, 20 Uhr, Aula, Lichtbilderoortrag Paul Kip­per:Meine Freundschaft mit Tieren. Obst­und Gartenbauverein, 15.30 Uhr, Hotel Kobel, Vor­trag über Samen, Saat und Pflanzung. DHV.» Fugend, 20 Uhr, Lass Leib, Grenzland-Abend. Basler Mission, Stadtkirche, 18.30 Uhr für Kinder, 20 Uhr für Erwachsene, Filmoortrag überKali­mantan. Lichtspielhaus. Bahnhofstraße, 11.15 UhrRoah-Noah": ab 15 UhrTarzan. Asto- ria Lichtspiele, Seltersweg:Der Hexer.

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Der für heute, 20.15 Uhr, angesehte Tanzabend der Solotänzer de- Hessi­schen Landestheaters Darmstadt,Tänze auS drei Jahrhunderten", muß infolge Erkrankung des Herrn Gustav Blank ausfallen. Als Frem­denvorstellung wird am Sonntag, 29. Januar, die Opcretten-Revue3m weißen Röhl" zu ermäßig­ten Operettenpreisen wiederholt. Dorzugskarten haben Gültigkeit. Spieldauer von 18.33 bis nach 21.30 Uhr. Dienstag, 31. Januar, 17. Dorstel­lung im Dienstag-Abonnement zu gewöhnlichen Preisen, Wiederholung des Lustspiels2:2 un­entschieden" von Lichtenberg. Spielleitung: Karl Heyser. Don 20 bis 22 Uhr. - Am Mittwoch, L Februar, 19.30 Uhr, als 17. Dorstellung im Wittwoch-Abonnement Erstaufführung der Ope­retteDreimäderlhauS" von Wlllner und Det- chert, mit der Musik nach Franz Schubert von Dertä. Spielleitung: Paul Wrede. Ende 22.30 Uhr. Operettenpreise. DaS AuStauschgastsple! der Bühne des Koblenzer StadttheaterS findet am Donnerstag, 2. Februar, statt mit einer J2Iuf- fübtimg des SchauspielsGestern und heute" von Christa Winsloe. DaS Gastspiel ist außer Abon­nement zu ermäßigten Operettenpreisen, für Abonnenten ermäßigte Schauspielpreise. Rund-

vollen Tätigkeit um die Erhaltung der Tradition der alten ruhmreichen deutschen Kavallerie da» Mackensen Ehrenkreuz 1. Klasse verliehen.

Das Ueberspannen von Provin­zial st raßen mit Fahnen ist verboten. Der Provinzialausschuh der Provinz Oberhesten hat beschloßen, auf Grund des Eigentumsrecht« der Provinz Oberhessen an den Provinrialstrahen deren Ueberspannen mit Fahnen und dergleichen zu Partei- oder Reklamezwecken ohne Ausnahme zu verbieten. Anträge zur Anbringung von Fahnen im Sinne dieses Beschlusses werden künftig keine Genehmigung finden.

Stadttheater-Abonnement. Die Einlösung des 6. Abschnitts des Stadttheater. Abonnements betrifft eine Bekanntmachung im heutiaen Anzeigenteil.

Eine Mahnung an säumige Schul­geld- und Mietezahler veröffentlicht die Stadtkasse in unserem heutigen DelanntmachungS- teil. Man beachte diese Veröffentlichung.

Schüleranmeldungen an den hö­heren Lehranstalten. Wir verweisen aus die im heutigen Anzeigenteil enthaltene Bekannt­machung der Direktionen des Gymnasiums, Real­gymnasiums. der Oberrealschule und der Studien­anstalt über den Termin der Anmeldung der im kommenden Schuljahr neu aufzunehmenden Schüler

Tatsache soll un8 tiefster Ansporn bedeuten, da« | Mnfrige zu tun und vorzuleben.

Doch der Aufruf wäre zu nichts nütze, wenn nicht daran erinnert würde, daß der Grund aller Klarheit Liebe und Glauben bleiben, die Schau in die Welt deS Ewigen!

WaS sie verschlang. waS sie zerfraß, du leidest nicht so an der Zeit, wird dir Gesetz und einzig Maß die Liebe und die Ewigkeit-

AuS der Treue diesem Gesetz und Maß gegen­über kommt der endliche Sieg.

3m Dertrauen darauf laßt unS das Rächste tun: einander zur Klarheit verhelfen, indem vir einander Hel en! Der tätige Wille ist der Anfang aller Klarheit und damit der Gesundung!

öpieb und S ngabend der Jugend.

Dom Rotwerk der deutschen Jugend in Gießen wird uns geschrieben:

3m Dienste des RotwerkS der deutschen 3u> gend wird am Montag, 13. Februar, die Jugend selbst an die Oeffentlicblelt treten. Es ist eine Abrnd-Dorführung im Gießener Stadttheater ge­plant, in dec die einzelnen Jugendverbande ihr bestes Können zeigen werden. DaS abwechslungs­reiche Programm bringt neben Orchestermunl Doll>.tän)e, Mandolinenkonz.'rte, Rad-Kunst ahren und -Kunstririgen, lebende Bilder, Geräteturnen, Singen dec Pfadfinder und ein Hans-Sachs- Spiell Die Darbietungen sind nicht dilettantisch, sondern in ihrer Eigenart künstlerisch wertvoll, !um Teil wurden sie bereits früher durch Rund- unk übertragen. Es steht deshalb zu erwarten, . diese einzigartige Deranstaltung nicht nur um deS hübschen Gedankens willen, daß die Jugend selbst der Jugend hilft, lebhaften An- klang in dec Bevöllerung findet. Man sichere sich rechtzeitig Karten im Barverkauf. Der Rein- erlSs des von sämtlichen Mitwirkenden ehren- amtlich bestrittenen Abends fließt dem Rot- Werk zu.

toiefjcncr Wochcnmarkrpreisc.

Gießen, 28. Jan. SS kosteten auf dem heu­tigen Wochenmarkt das Pfund: Süßrahmbutter 110 biS 120, Landbutter 100 bis 110, Kochbutter 80 bis 93, Matte 23 bis 25, Wirsing, gelb 8 618 10. grün 15 bis 20, Weißkraut 7 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 25 bis 33, älnterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 15, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat 150 bis 200, Zwiebeln 10, Meerrettich 30 bi« 50, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln 3, Aepsel 18 bis 30, Dörrobst 35 bis 40, Honig 43 bis 45, junge Hähne 70 bis 90, Suppenhühner 63 bis 80, Düsse 35 bis 40; das Stück: Käse 5 bis 10, Tauben 40 bis 60, inländische Eier 11, Blumen­kohl 40 bis 60, Endivien 15 bis 25, Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 30 Pfennig; dec Zentner. Kartoffeln 2,50 Mark.

t*i>i notucn.

Tageskalender für Samstag: Ge­sangvereinHeiterkeit, 20.30 Uhr, im Vereins- lokal. General - Versammlung. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Tarzan. Astoria-Lichtspiele,

Wettervoraussage.

Da« Hochdruckgebiet wird durch die sich über der Biskaya und besonders über Skandinavien immer stärker entfaltende Störungstätigkeit weiter einge­engt. In der Höhe ist durch oordringende Warmlust bereits merkliche Milderung eingetreten. So rcgp striecte das Darmstädter Wetterflugzeug zwischen 1100 und 1800 Meter Temperaturen über Null Grad. Die am Boden lagernde Kaltlustschicht läßt sich jedoch nicht sehr schnell wegräumen. Daher bleibt im Flachlande be|onbers nachts der strenge Frost zunächst erhalten. Erst allmählich wird sich auch hier Milderung durchsetzen die sich vorerst am Tage unter Mitwirkung der Sonnenstrahlung bemerkbar machen wird.

Aussichten für Sonntag: Nachts weiter strenger Frost, tagsüber etwas milder, noch auffla- renb, doch zeitweise dunstig und wolkig, trocken.

Lufttemperaturen am 27. Januar: mittags5,5 Grad Celsius, abends10,2 Grad; am 28. Januar: morgens13,3 Grad. Maximum3,4 Grad, Mi­nimum14 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 27. Januar: abends 4,4 Grad; am 28. Januar: morgens6.4 Grad Telsius. Son nenscheindauer 7ri Stunden. __________________

Wie wir auf Anfrage bei der Stadtverwaltung hören, hat sie sich, um dem Wirtschaftsle­ben unserer Stadt neue Antriebs­kraft zuzuführen, um die Bewilligung von Geld­mitteln auf Grund deS Arbeitsbeschaffungspro­gramms der Reichsregierung bemüht. Sie hat ?u diesem Zwecke bei dem ArbeitSbeschafsungs- ommissar des Reiche- folgende Projekte mit

und Schülerinnen.

Städtische Brennholzversteige- r u n g. Bei der geffrigen Brennholzversteigerung in den Waldungen der Stadt Gießen (Försterei Gießen) wurden bei starker Dachfrage im Durch­schnitt folgende Preise erzielt: Buchenscheiter 1. Klasse 10,00 Mk. per Raummeter, Kiefernschel- ter 1. Kl. 7,60 Mk., 2. Kl. 6,20 Mk., Fichten­scheiter 1. Kl. 5.20 Mk., 2. Kl. 4,80 Mk.. Eichen­knüppel 5.00 Mk.. Kiefernknüppel 6.60 Mk.. Fichtenknüppec 1. Kl. 5.00 Mk.. 2. Kl. 4.40 Mk.. Kiefernstöcke 5.60 Mk., Fichtenstöck« 5.20 Mk. per Raummeter, Fichtenderbstangen per Stück 1. Kl 1,20 Md, 2. Kl. 1,00 Mk., 3. Kl. 0,60 Mk.

Weitere städtische Brennholz- ver st eigerungen finden am Mittwoch und Freitag nächster Woche statt. Däheres ist aus der heutigen Bekanntmachung ersichtlich.

* Keine Senkung der DerufSgenos- senschaftsbeiträge möglich? Don der Land- und forstwirtschaftlichen Derussgenossen- schäft für Hessen wird mitgeteilt: .Rach Mittei­lungen in der Tagespreise vom 26. Januar nahm der sozialpolitische Ausschuß des Reichstag-einen Antrag an, wonach die an Renten und sonstigen Bezügen au- der Sozialversicherung vorgenom­menen Kürzungen sofort aufgehoben werden sol­len. Sollte dieser Beschluß von dem Reichstag unter Aufhebung der Dotverordnungen, die die Kürzungen brachten, zum Gesetz erhoben werden, dann werden die rechnerischen Grundlagen, die zur Festsetzung des Beitrags zur Land- und forst- wirtschoftlichen Berufsgenossenschaft für Hessen für 1932 (13 Pfennig auf je 103 Mark Grundsteuer- wert gegenüber 17 Pfennig für 1931) geführt ha­ben, hinfällig. Bei der Berechnung deS Beitrags für 1932 wurden selbstverständlich die Ersparnisse berücksichtigt, welche die fraglichen, durch die Rot- verordnungen angeocdneten Dentenkürzungen ge­bracht haben. Sollte die TerufSgenossenschaft wie­der verpflichtet werden, diese ersparten Beträge an die früheren und derzeitigen Rentenempfänger auszuzahien, so werden sich selbstverständlich die Ausgaben der Terufsgenossenschast entsprechend erhöhen. Es bleibt unerfindlich, wie die Land­wirtschaft eine erhöhte Umlage für 1932 aufbrin­gen soll, wo heute noch von der Umlage für 1931 ganz erhebliche Summen auSstehen. Die Der- waltung der Berufsgenossenschaft steht d.e'er Ent­wicklung machtlos gegenüber. Sie hält es aber für ihre Pflicht, die beitragspflichtige Landwirt­schaft schon heute auf die offenbar durch die Reichsgesetzgebung drohende neuerliche Mehrbe­lastung aufmerksam zu machen."

kommenden anderen städtischen Behörden, beauf­tragt wird.

Hoffentlich wird bet ArbeitSbeschasfungs- kvmmissar des Reiches rasch und großzügigent- scheiden, damit neues Leben in die Gießener Wirt­schaft hineingetragen werden kann.

Marburger plane.

WSD. Marburg. 27. Jan. Den Stadtver­ordneten lag in ihrer gestrigen Sitzung u. a. ein Antrag deS Magistrats vor. auf den Grund­lagen der Durchführungsbestimmungen zur Ar­beitsbeschaffung vom 6. Januar 1933 eine Anle i h e biS zurHöhevon800 000 Mark aufzunehmen. Wie in der Begründung ausgcführt wurde, handelt eS sich darum. auS dem vorn Reich zur Verfügung gestellten 500- Millionen-Fonds für Arbeitsbeschaffung diese Anleihe hereinzubekommen. Folgende größere Projekte sind zwecks Arbeitsbeschasfung vorgese­hen: Bau einer Derbindungsstcaße zwischen Cappeler Straße und Südbahnhofsbrücke, Her­stellung einer Uebersühcung über die Main Weser-Bahn im Derlaus der Straße Marburg- Cölbe, Derstärkung der Mühlgrabenbrücke. Aus­bau von zum Teil schon völlig bebauten Straßen im Süd» und Rordviertel und Herstellung von Kanalisation im OrtenbergDiertcl. Die Dorlage wurde von den Stadtverordneten allseitig begrüßt und fand einstimmige Annahme.

Projekte in Hanau.

WSR. Hanau, 27. Jan. Die Stadtverordne­ten haben über die Arbeitsbeschaffungsmaßnah­men beraten und einem Beschluß des Magistrat­zugestimmt, der folgendermaßen lautet: Die städ­tischen Körperschaften genehmigen die Ausnahme von Darlehen au- Mitteln der Gesellschaft für öf­fentliche Arbeiten AG., Berlin, ober der Deutschen Dcntenbank-Kreditanstalt in Berlin zum Zwecke der Arbeitsbeschaffung für die Erneuerung städ­tischer Straßen, Plätze, Brücken, der Regulie­rung der Kinzig und ihrer Debenläufe und zur Erweiterung der Ferngasversorgung unter Oer Voraussetzung, daß die in Hanau zu leistenden Tagewerke ausschließlich oder weit überwiegend durch vom Bezirksfürsorgeverband Hanau-Stadt unterstützte Arbeitskräfte geleistet werden, im Gesamtbeträge von 1,5 Millionen M k. nach Maßgabe der für diese Darlehen allgemein festgesetzten DerzinsungS- und Tilgungsbedin- gungen.

Die Absichten in Zulda.

WSR. Fulda, 27. Jan. Die Stadtverordne­tenversammlung genehmigte einstimmig eine Tot­lage des Magistrats zum Arbeitsbeschaffungspro­gramm im Rahmen deS Gereke-Planes. Die Dor­lage sieht die Beschaffung eines Reichsdar- lehenS in Höhe von 4 4 8 0 0 0 Mark vor, mit dem in erster Linie normale dringende Arbeiten durchgeführt werden sollen. ES handelt sich in der Hauptsache um den Ausbau von Stra­ßen und Erneuerungsarbeiten an städtischen Wer­ken und Anlagen.

zahlreiche Arbeiten auf diesem Gebiete, beson­ders durch eine grundlegende Ausgabe der grie­chischen Zauberpapyri, im In- und Auslande rühmlichst bekannt. Es handelt sich um eine Rachtseite des antiken Lebens, aber ihre kultu^ geschichtliche Bedeutung ist groß; man wird sich von einem besonderen Kenner dieser Dinge gerne darüber unterrichten lassen. Der Eintritt ist frei.

DDA.-D leben. Montag abend im »Hin- benburg" Dortragsabend und Jahresversamm­lung. (Siehe heutige Anzeige.)

Der Kampfbund für deutsche Kul- t u r veranstaltet in Verbindung mit der Deut­schen Studentenschaft einen Kammermusikabend, der die Wiedergabe von Kompositionen von Mo­zart, Beethoven und Schubert zum Programm hat. Die Deranstaltung findet am Donnerstag, 2. Februar, 20.30 Uhr im Studentenhaus statt. RähereS ist auS der heutigen Anzeige ersichtlich.

Veränderung Im Provinzial- au-schutz. Fabrildireltor Worhenn in Hir­zenhain hat sein Amt als Mitglied des Provin- ziautusschusses der Provinz Oberhessen nieder­gelegt. Als sein Dachfolaer wurde vom Wahl­ausschuß der Provinz Oberhessen der Obervete­rinärrat Dr. Dr.Rohkopf in Gießen in den Provinzialausschutz berufen.

Auszeichnung mit dem Mackensen- Ehrenkreuz 1. Klasse. Der Waffenring der Deutschen Kavallerie hat den Mitgliedern des Ver­eins ehern. Hess. Leib-Dragoner des Kreises Gießen Heim. Wagner (Gießen) und Heim. Magnus (Grohen-Linden) in Anerkennung ihrer verdienst.

Die Stadtverwaltung hat sich bei diesen An­trägen von der Erwägung leiten lassen, auf die­sem Wege besonders für das schwer notleidende Handwerk, darüber hinaus aber auch für alle übrigen Gewerbezweige unserer Stadt Umfal­len b e Arbeitsmöglichkeiten zu er- schlietzen. Man hofft, daß die maßgebenden Stel­len des Reiches bei ihrer Stellungnahme zu die­sen Anträgen nicht kleinlich sein werden. Es ist ohne weiteres einleuchtend, daß die Belebung der Wirtschaft alter Zweige um so kräftiger undandauernder werden wird, j e g r ö ß e r da - Ausmaß der Arbeiten ist, die ver­geben werden können. Wenn man nur mit weni­gen kurzfristigen Projekten beginnen wollte, Io würde so willkommen natürlich auch derartige Arbeitsbeschaffungen wären der Antrieb für die Wirtschaft nur von kurzer Dauer sein und bald wieder alles auf den Stand von heute zu­rückgehen. Es ist zu begrüßen, daß

die Stadtverwaltung bei der Ausarbeitung ihrer Anträge weii'chauend gehandelt hat und das Bestreben zeigt, das Arbeitsbe chaffungs- Programm für die Gießener Wirtschaft so weit- gefaßt wie nur irgend möglich zu gestalten.

Wir hoffen und wünschen, datz ihr dabei vol­ler Erfolg beschieden sei. Wie die wirtschaft­lichen Verhältnisse auch in unserem Gemeinwesen liegen, sollte in dieser Frage die gesamte Bürger­schaft gemeinsam mit der Verwaltung, ungeachtet mancher ernster Erwägungen hinsichtlich der künf­tigen Belastung des Etats für die Verzinsung und Tilgung der Anleihemittel, dahin streben, jetzt vor allem Arbeitsmöglichkeiten zu erschließen, damit hieraus nrue wirtschaftliche Kraft für den Einzelnen und auch für die Bürger­gesamtheit erwachsen kann. AIS selbstverständ­lich sehen wir eS aber an, datz die beantragten Projekte nicht etwainRegiearbeit aus- gesührt werden, sondern datz damit die Privat­wirtschaft. wenn auch unter der Bauleitung des Stadtbauamtes bzw. der jepeilS in Betracht

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