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1. Ausbau der Pesialozzlschule in den Eich- gärten, Kosten 175 OOO Mark:
Neubau einer Rinder - Schlachthalle im Schlachthof. kosten 200 000 Mark;
Erweiterung der Kläranlage, Kosten 100 000 Mark:
Erweiterung der wasterkraftanlage des Elektrizitätswerks, Kosten 550 000 Mark. Instandsetzung und Verbesserung der Gas- oerlorgung, Kosten 158 000 Mark.
ArbeiisbeschaffungspläneinGießen
Anträge der Stadtverwaltung zum Arbeitsbeschaffungsprogramm der Reichsregierung.
funkgutscheine haben Gültigkeit. Schülerkarten ha. ben keine Gültigkeit! — Die nächste Wiederholung der „Harnlet'-Aufführung findet am Frertag, 3. Februar, 20 Uhr, statt zu gewöhnlichen Preisen als 17. Darstellung im Freitag-Abonnerncnt. — Eine Dolksvorstellung sieht der Spielplan fnr Samstag, 4. Februar, 23 ilbr vor mit einer Aufführung der Komödie „Politik der Weiberröcke" von Reil Grant. Spielleitung: Heyser. — '2lm Sonntag, 5. Februar, weilt der deutsche Weltflieger Wolfgang v. Gronau in unserer Stadt und wird im Stadttheater über feine Erlebnisse bei seinen Flügen um die Welt einen Licht- bildervortrag halten. .
— Dorführung eine- QHi f f t o n 8- fllms in der Stadtkirche. Am morgigen Sonntag um 18.30 Uhr für Kinder und um 20 Uhr für Erwachsene läuft in der Stadtkirche der neue große Dorneofilm der Dasler Mission. Eintritt für Kinder 15 Pf., für Erwachsene 30 Pf. Der Film bringt Raturaufnahmen auS Dorneo: von Landschaft, Urwald und Flüssen, Dörfer und Leben der Einwohner. Sr führt tief ein in Religion und Kult der wilden DajakS (Kopfjäger), aber auch in die reiche Arbeit der Mission auf Dorneo. Die Erläuterungen zu dem Film gibt Missionsprediger Lauk aus Frankfurt. (Siehe gestrige Anzeige.) L., _
— Lichtbildervortrag über antikes Zauberweseti. Wan schreibt unS zu der Anzeige und Dornotiz vom Donnerstag folgendes: Professor Dr. Preisend anz, der Montag, 30. Januar, 20.30 Uhr im Studentenhaus über spätantikeS Zaubcrwesen sprechen wird, ist durch
Seltersweg: „Der Hexer".
— Tageskalender für Sonntag: Stadttheater, 18.30 bis nach 2130 Uhr, ,Zm weißen Rößl". — Oberhefs. Kunftoerein, Turmhaus am Vrandplatz, 11 bis 13 Uhr, Ausstellung. — Goethe- Bund, 20 Uhr, Aula, Lichtbilderoortrag Paul Kipper: „Meine Freundschaft mit Tieren“. — Obstund Gartenbauverein, 15.30 Uhr, Hotel Kobel, Vortrag über Samen, Saat und Pflanzung. — DHV.» Fugend, 20 Uhr, Lass Leib, Grenzland-Abend. — Basler Mission, Stadtkirche, 18.30 Uhr für Kinder, 20 Uhr für Erwachsene, Filmoortrag über „Kalimantan“. — Lichtspielhaus. Bahnhofstraße, 11.15 Uhr „Roah-Noah": ab 15 Uhr „Tarzan“. — Asto- ria Lichtspiele, Seltersweg: „Der Hexer“.
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Der für heute, 20.15 Uhr, angesehte Tanzabend der Solotänzer de- Hessischen Landestheaters Darmstadt, „Tänze auS drei Jahrhunderten", muß infolge Erkrankung des Herrn Gustav Blank ausfallen. — Als Fremdenvorstellung wird am Sonntag, 29. Januar, die Opcretten-Revue „3m weißen Röhl" zu ermäßigten Operettenpreisen wiederholt. Dorzugskarten haben Gültigkeit. Spieldauer von 18.33 bis nach 21.30 Uhr. — Dienstag, 31. Januar, 17. Dorstellung im Dienstag-Abonnement zu gewöhnlichen Preisen, Wiederholung des Lustspiels „2:2 unentschieden" von Lichtenberg. Spielleitung: Karl Heyser. Don 20 bis 22 Uhr. - Am Mittwoch, L Februar, 19.30 Uhr, als 17. Dorstellung im Wittwoch-Abonnement Erstaufführung der Operette „DreimäderlhauS" von Wlllner und Det- chert, mit der Musik nach Franz Schubert von Dertä. Spielleitung: Paul Wrede. Ende 22.30 Uhr. Operettenpreise. — DaS AuStauschgastsple! der Bühne des Koblenzer StadttheaterS findet am Donnerstag, 2. Februar, statt mit einer J2Iuf- fübtimg des Schauspiels „Gestern und heute" von Christa Winsloe. DaS Gastspiel ist außer Abonnement zu ermäßigten Operettenpreisen, für Abonnenten ermäßigte Schauspielpreise. Rund-
vollen Tätigkeit um die Erhaltung der Tradition der alten ruhmreichen deutschen Kavallerie da» Mackensen Ehrenkreuz 1. Klasse verliehen.
•• Das Ueberspannen von Provinzial st raßen mit Fahnen ist verboten. Der Provinzialausschuh der Provinz Oberhesten hat beschloßen, auf Grund des Eigentumsrecht« der Provinz Oberhessen an den Provinrialstrahen deren Ueberspannen mit Fahnen und dergleichen zu Partei- oder Reklamezwecken ohne Ausnahme zu verbieten. Anträge zur Anbringung von Fahnen im Sinne dieses Beschlusses werden künftig keine Genehmigung finden.
•• Stadttheater-Abonnement. Die Einlösung des 6. Abschnitts des Stadttheater. Abonnements betrifft eine Bekanntmachung im heutiaen Anzeigenteil.
•• Eine Mahnung an säumige Schulgeld- und Mietezahler veröffentlicht die Stadtkasse in unserem heutigen DelanntmachungS- teil. Man beachte diese Veröffentlichung.
•• Schüleranmeldungen an den höheren Lehranstalten. Wir verweisen aus die im heutigen Anzeigenteil enthaltene Bekanntmachung der Direktionen des Gymnasiums, Realgymnasiums. der Oberrealschule und der Studienanstalt über den Termin der Anmeldung der im kommenden Schuljahr neu aufzunehmenden Schüler
Tatsache soll un8 tiefster Ansporn bedeuten, da« | Mnfrige zu tun und vorzuleben.
Doch der Aufruf wäre zu nichts nütze, wenn nicht daran erinnert würde, daß der Grund aller Klarheit Liebe und Glauben bleiben, die Schau in die Welt deS Ewigen!
WaS sie verschlang. waS sie zerfraß, du leidest nicht so an der Zeit, wird dir Gesetz und einzig Maß die Liebe und die Ewigkeit-
AuS der Treue diesem Gesetz und Maß gegenüber kommt der endliche Sieg.
3m Dertrauen darauf laßt unS das Rächste tun: einander zur Klarheit verhelfen, indem vir einander Hel en! Der tätige Wille ist der Anfang aller Klarheit und damit der Gesundung!
öpieb und S ngabend der Jugend.
Dom Rotwerk der deutschen Jugend in Gießen wird uns geschrieben:
3m Dienste des RotwerkS der deutschen 3u> gend wird am Montag, 13. Februar, die Jugend selbst an die Oeffentlicblelt treten. Es ist eine Abrnd-Dorführung im Gießener Stadttheater geplant, in dec die einzelnen Jugendverbande ihr bestes Können zeigen werden. DaS abwechslungsreiche Programm bringt neben Orchestermunl Doll>.tän)e, Mandolinenkonz.'rte, Rad-Kunst ahren und -Kunstririgen, lebende Bilder, Geräteturnen, Singen dec Pfadfinder und ein Hans-Sachs- Spiell Die Darbietungen sind nicht dilettantisch, sondern in ihrer Eigenart künstlerisch wertvoll, !um Teil wurden sie bereits früher durch Rund- unk übertragen. Es steht deshalb zu erwarten, .aß diese einzigartige Deranstaltung nicht nur um deS hübschen Gedankens willen, daß die Jugend selbst der Jugend hilft, lebhaften An- klang in dec Bevöllerung findet. Man sichere sich rechtzeitig Karten im Barverkauf. Der Rein- erlSs des von sämtlichen Mitwirkenden ehren- amtlich bestrittenen Abends fließt dem Rot- Werk zu.
toiefjcncr Wochcnmarkrpreisc.
• Gießen, 28. Jan. SS kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Süßrahmbutter 110 biS 120, Landbutter 100 bis 110, Kochbutter 80 bis 93, Matte 23 bis 25, Wirsing, gelb 8 618 10. grün 15 bis 20, Weißkraut 7 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 8 bis 10, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 25 bis 33, älnterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 15, Rosenkohl 25 bis 30, Feldsalat 150 bis 200, Zwiebeln 10, Meerrettich 30 bi« 50, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kartoffeln 3, Aepsel 18 bis 30, Dörrobst 35 bis 40, Honig 43 bis 45, junge Hähne 70 bis 90, Suppenhühner 63 bis 80, Düsse 35 bis 40; das Stück: Käse 5 bis 10, Tauben 40 bis 60, inländische Eier 11, Blumenkohl 40 bis 60, Endivien 15 bis 25, Rettich 10 bis 15, Sellerie 10 bis 30 Pfennig; dec Zentner. Kartoffeln 2,50 Mark.
t*i>i notucn.
— Tageskalender für Samstag: Gesangverein „Heiterkeit“, 20.30 Uhr, im Vereins- lokal. General - Versammlung. — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Tarzan“. — Astoria-Lichtspiele,
Wettervoraussage.
Da« Hochdruckgebiet wird durch die sich über der Biskaya und besonders über Skandinavien immer stärker entfaltende Störungstätigkeit weiter eingeengt. In der Höhe ist durch oordringende Warmlust bereits merkliche Milderung eingetreten. So rcgp striecte das Darmstädter Wetterflugzeug zwischen 1100 und 1800 Meter Temperaturen über Null Grad. Die am Boden lagernde Kaltlustschicht läßt sich jedoch nicht sehr schnell wegräumen. Daher bleibt im Flachlande — be|onbers nachts — der strenge Frost zunächst erhalten. Erst allmählich wird sich auch hier Milderung durchsetzen die sich vorerst am Tage unter Mitwirkung der Sonnenstrahlung bemerkbar machen wird.
Aussichten für Sonntag: Nachts weiter strenger Frost, tagsüber etwas milder, noch auffla- renb, doch zeitweise dunstig und wolkig, trocken.
Lufttemperaturen am 27. Januar: mittags —5,5 Grad Celsius, abends —10,2 Grad; am 28. Januar: morgens —13,3 Grad. Maximum —3,4 Grad, Minimum —14 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 27. Januar: abends — 4,4 Grad; am 28. Januar: morgens —6.4 Grad Telsius. — Son nenscheindauer 7ri Stunden. __________________
Wie wir auf Anfrage bei der Stadtverwaltung hören, hat sie sich, um dem Wirtschaftsleben unserer Stadt neue Antriebskraft zuzuführen, um die Bewilligung von Geldmitteln auf Grund deS Arbeitsbeschaffungsprogramms der Reichsregierung bemüht. Sie hat ?u diesem Zwecke bei dem ArbeitSbeschafsungs- ommissar des Reiche- folgende Projekte mit
und Schülerinnen.
•• Städtische Brennholzversteige- r u n g. Bei der geffrigen Brennholzversteigerung in den Waldungen der Stadt Gießen (Försterei Gießen) wurden bei starker Dachfrage im Durchschnitt folgende Preise erzielt: Buchenscheiter 1. Klasse 10,00 Mk. per Raummeter, Kiefernschel- ter 1. Kl. 7,60 Mk., 2. Kl. 6,20 Mk., Fichtenscheiter 1. Kl. 5.20 Mk., 2. Kl. 4,80 Mk.. Eichenknüppel 5.00 Mk.. Kiefernknüppel 6.60 Mk.. Fichtenknüppec 1. Kl. 5.00 Mk.. 2. Kl. 4.40 Mk.. Kiefernstöcke 5.60 Mk., Fichtenstöck« 5.20 Mk. per Raummeter, Fichtenderbstangen per Stück 1. Kl 1,20 Md, 2. Kl. 1,00 Mk., 3. Kl. 0,60 Mk.
•• Weitere städtische Brennholz- ver st eigerungen finden am Mittwoch und Freitag nächster Woche statt. Däheres ist aus der heutigen Bekanntmachung ersichtlich.
* Keine Senkung der DerufSgenos- senschaftsbeiträge möglich? Don der Land- und forstwirtschaftlichen Derussgenossen- schäft für Hessen wird mitgeteilt: .Rach Mitteilungen in der Tagespreise vom 26. Januar nahm der sozialpolitische Ausschuß des Reichstag-einen Antrag an, wonach die an Renten und sonstigen Bezügen au- der Sozialversicherung vorgenommenen Kürzungen sofort aufgehoben werden sollen. Sollte dieser Beschluß von dem Reichstag unter Aufhebung der Dotverordnungen, die die Kürzungen brachten, zum Gesetz erhoben werden, dann werden die rechnerischen Grundlagen, die zur Festsetzung des Beitrags zur Land- und forst- wirtschoftlichen Berufsgenossenschaft für Hessen für 1932 (13 Pfennig auf je 103 Mark Grundsteuer- wert gegenüber 17 Pfennig für 1931) geführt haben, hinfällig. Bei der Berechnung deS Beitrags für 1932 wurden selbstverständlich die Ersparnisse berücksichtigt, welche die fraglichen, durch die Rot- verordnungen angeocdneten Dentenkürzungen gebracht haben. Sollte die TerufSgenossenschaft wieder verpflichtet werden, diese ersparten Beträge an die früheren und derzeitigen Rentenempfänger auszuzahien, so werden sich selbstverständlich die Ausgaben der Terufsgenossenschast entsprechend erhöhen. Es bleibt unerfindlich, wie die Landwirtschaft eine erhöhte Umlage für 1932 aufbringen soll, wo heute noch von der Umlage für 1931 ganz erhebliche Summen auSstehen. Die Der- waltung der Berufsgenossenschaft steht d.e'er Entwicklung machtlos gegenüber. Sie hält es aber für ihre Pflicht, die beitragspflichtige Landwirtschaft schon heute auf die offenbar durch die Reichsgesetzgebung drohende neuerliche Mehrbelastung aufmerksam zu machen."
kommenden anderen städtischen Behörden, beauftragt wird.
Hoffentlich wird bet ArbeitSbeschasfungs- kvmmissar des Reiches rasch und großzügigent- scheiden, damit neues Leben in die Gießener Wirtschaft hineingetragen werden kann.
Marburger plane.
WSD. Marburg. 27. Jan. Den Stadtverordneten lag in ihrer gestrigen Sitzung u. a. ein Antrag deS Magistrats vor. auf den Grundlagen der Durchführungsbestimmungen zur Arbeitsbeschaffung vom 6. Januar 1933 eine Anle i h e biS zurHöhevon800 000 Mark aufzunehmen. Wie in der Begründung ausgcführt wurde, handelt eS sich darum. auS dem vorn Reich zur Verfügung gestellten 500- Millionen-Fonds für Arbeitsbeschaffung diese Anleihe hereinzubekommen. Folgende größere Projekte sind zwecks Arbeitsbeschasfung vorgesehen: Bau einer Derbindungsstcaße zwischen Cappeler Straße und Südbahnhofsbrücke, Herstellung einer Uebersühcung über die Main— Weser-Bahn im Derlaus der Straße Marburg- Cölbe, Derstärkung der Mühlgrabenbrücke. Ausbau von zum Teil schon völlig bebauten Straßen im Süd» und Rordviertel und Herstellung von Kanalisation im OrtenbergDiertcl. Die Dorlage wurde von den Stadtverordneten allseitig begrüßt und fand einstimmige Annahme.
Projekte in Hanau.
WSR. Hanau, 27. Jan. Die Stadtverordneten haben über die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen beraten und einem Beschluß des Magistratzugestimmt, der folgendermaßen lautet: Die städtischen Körperschaften genehmigen die Ausnahme von Darlehen au- Mitteln der Gesellschaft für öffentliche Arbeiten AG., Berlin, ober der Deutschen Dcntenbank-Kreditanstalt in Berlin zum Zwecke der Arbeitsbeschaffung für die Erneuerung städtischer Straßen, Plätze, Brücken, der Regulierung der Kinzig und ihrer Debenläufe und zur Erweiterung der Ferngasversorgung unter Oer Voraussetzung, daß die in Hanau zu leistenden Tagewerke ausschließlich oder weit überwiegend durch vom Bezirksfürsorgeverband Hanau-Stadt unterstützte Arbeitskräfte geleistet werden, im Gesamtbeträge von 1,5 Millionen M k. nach Maßgabe der für diese Darlehen allgemein festgesetzten DerzinsungS- und Tilgungsbedin- gungen.
Die Absichten in Zulda.
WSR. Fulda, 27. Jan. Die Stadtverordnetenversammlung genehmigte einstimmig eine Totlage des Magistrats zum Arbeitsbeschaffungsprogramm im Rahmen deS Gereke-Planes. Die Dorlage sieht die Beschaffung eines Reichsdar- lehenS in Höhe von 4 4 8 0 0 0 Mark vor, mit dem in erster Linie normale dringende Arbeiten durchgeführt werden sollen. ES handelt sich in der Hauptsache um den Ausbau von Straßen und Erneuerungsarbeiten an städtischen Werken und Anlagen.
zahlreiche Arbeiten auf diesem Gebiete, besonders durch eine grundlegende Ausgabe der griechischen Zauberpapyri, im In- und Auslande rühmlichst bekannt. Es handelt sich um eine Rachtseite des antiken Lebens, aber ihre kultu^ geschichtliche Bedeutung ist groß; man wird sich von einem besonderen Kenner dieser Dinge gerne darüber unterrichten lassen. Der Eintritt ist frei.
— DDA.-D leben. Montag abend im »Hin- benburg" Dortragsabend und Jahresversammlung. (Siehe heutige Anzeige.)
— Der Kampfbund für deutsche Kul- t u r veranstaltet in Verbindung mit der Deutschen Studentenschaft einen Kammermusikabend, der die Wiedergabe von Kompositionen von Mozart, Beethoven und Schubert zum Programm hat. Die Deranstaltung findet am Donnerstag, 2. Februar, 20.30 Uhr im Studentenhaus statt. RähereS ist auS der heutigen Anzeige ersichtlich.
•• Veränderung Im Provinzial- au-schutz. Fabrildireltor Worhenn in Hirzenhain hat sein Amt als Mitglied des Provin- ziautusschusses der Provinz Oberhessen niedergelegt. Als sein Dachfolaer wurde vom Wahlausschuß der Provinz Oberhessen der Oberveterinärrat Dr. Dr.Rohkopf in Gießen in den Provinzialausschutz berufen.
•• Auszeichnung mit dem Mackensen- Ehrenkreuz 1. Klasse. Der Waffenring der Deutschen Kavallerie hat den Mitgliedern des Vereins ehern. Hess. Leib-Dragoner des Kreises Gießen Heim. Wagner (Gießen) und Heim. Magnus (Grohen-Linden) in Anerkennung ihrer verdienst.
Die Stadtverwaltung hat sich bei diesen Anträgen von der Erwägung leiten lassen, auf diesem Wege besonders für das schwer notleidende Handwerk, darüber hinaus aber auch für alle übrigen Gewerbezweige unserer Stadt Umfallen b e Arbeitsmöglichkeiten zu er- schlietzen. Man hofft, daß die maßgebenden Stellen des Reiches bei ihrer Stellungnahme zu diesen Anträgen nicht kleinlich sein werden. Es ist ohne weiteres einleuchtend, daß die Belebung der Wirtschaft alter Zweige um so kräftiger undandauernder werden wird, j e g r ö ß e r da - Ausmaß der Arbeiten ist, die vergeben werden können. Wenn man nur mit wenigen kurzfristigen Projekten beginnen wollte, Io würde — so willkommen natürlich auch derartige Arbeitsbeschaffungen wären — der Antrieb für die Wirtschaft nur von kurzer Dauer sein und bald wieder alles auf den Stand von heute zurückgehen. Es ist zu begrüßen, daß
die Stadtverwaltung bei der Ausarbeitung ihrer Anträge weii'chauend gehandelt hat und das Bestreben zeigt, das Arbeitsbe chaffungs- Programm für die Gießener Wirtschaft so weit- gefaßt wie nur irgend möglich zu gestalten.
Wir hoffen und wünschen, datz ihr dabei voller Erfolg beschieden sei. Wie die wirtschaftlichen Verhältnisse auch in unserem Gemeinwesen liegen, sollte in dieser Frage die gesamte Bürgerschaft gemeinsam mit der Verwaltung, ungeachtet mancher ernster Erwägungen hinsichtlich der künftigen Belastung des Etats für die Verzinsung und Tilgung der Anleihemittel, dahin streben, jetzt vor allem Arbeitsmöglichkeiten zu erschließen, damit hieraus nrue wirtschaftliche Kraft für den Einzelnen und auch für die Bürgergesamtheit erwachsen kann. AIS selbstverständlich sehen wir eS aber an, datz die beantragten Projekte nicht etwainRegiearbeit aus- gesührt werden, sondern datz damit die Privatwirtschaft. wenn auch unter der Bauleitung des Stadtbauamtes bzw. der jepeilS in Betracht
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