Oberhessen.
Laiiolre»s dienen.
Bekämpfung -er Schwarzarbeit.
zur Verfügung gestellt. Für Wegebauzwecke wurde« 2500 Mark bewilligt. Ferner soll eine ausziehbar» Feuerleiter angeschafst werden.
Zur
Zur Deutschen Buchmesse
Vermeidung von Schwierigkeiten dem Arbeitsamt unter Angabe des Namens des Unterstützungs
Seals
amt angemeldete Gelegenheitsarbeit, die kein werbepatent zur Voraussetzung hat und nicht Werkvertrag anzusehen ist.
Solche zugelassenen Gelegenheitsarbeiten sind
Die tagtäglich beim Arbeitsamt Gießen eingehenden Anzeigen über ausgeführte Schwarzarbeit lassen auf starke mißbräuchliche Inanspruchnahme der Lrbeitslosenfürsorge und Wohlfahrtspflege schließen. Wer Aufträge an Arbeitslose vergibt, weil diese in Anbetracht ihrer Unterstützung billiger zu arbeiten vermögen, und damit die Allgemeinheit, insbesondere das Kleingewerbe schädigt, handelt gegen die nationalsozialistische Regierung und ihre Bestrebungen zur Beseitigung der Arbellslosigkeit. Wer Schwarzarbeit ausführt oder durch Vergebung unterstützt, wird strafrechllich verfolgt (Betrug).
Nicht als Schwarzarbeit gilt die beim Arbeits-
Ein Blick genügtl
Hier fehlt nur Hühneraugen- „Lebewohl“.
<570 V
Hühneraug.-Lebewohl Blech d. (8 Pflast.) 68 Pf. in Apoth. u. Drog. Sicher zu haben: ■ei.-Drei. laes Hlndenbarg, H. Elgea, Bel- lerswei Ma; Löwen-Drog. W. Ellbieger MO., Seitenweg 69; H. MeU, Lnlw.giplali- a.lea- etalt-Dreg.; Geraiala-Drog. C. Seibel, Frkt Str. HO; 0. Wlilerbeü, Dreg., KreupL IIS.
3n unserem Schaubild zeigen die Bücherstapel die Verhältnisse der Buchproduktion der wichtigsten Lander, während die Völkerfiguren den Beoölkerungszahlen entsprechen. Zugrunde gelegt lind die Zahlen von 1930, die zwar inzwischen allgemein etwas gesunken sind, jedoch im Verhältnis zueinander ungefähr dem heutigen Stande entsprechen.
# Krofdorf, 24. Nov. Die in der Wirtschaft „Zur Krone" hier regelmäßig stattfindenden G e - richtstage des AmtsgerichtsWetzlar sind für 1934 wie folgt festgesetzt word-n: 29. Januar, 5. März, 7. Mai, 2. Juli, 10. September, 29. Oktober, 10. Dezember.
# Vetzberg, 24. Nov. Der Haushaltsplan der Gemeinde wurde in Einnahme und Ausgabe auf 26 018 Mark feftgestLllt und die Gemeindeumlagen auf 250 v. H. der Grundvermögens- steuer I und II und der Gewerbesteuer vom Ertrag und Kapial bestimmt. Die Bürgersteuer kommt mit dem Dreifachen des Landessatzes zur Erhebung.
# Launsbach, 24. Nov. Die Gemeinden Launs- bach besitzt im Lahntol größere Flächendes früheren Lahnbettes. Das teilweise mit Weidenbuschen und Schilfgras bewachsene Gelände liegt bei normalem Wasserstand meist trocken, wäh- rertd beim Steigen der Lahn eine Ueberflutung des alten Lahnbetts eintritt. Die Gemeindevertretung hat beschlossen, eine Bodenverbesserung vornehmen zu lassen und so etwa 5 Hektar landwirtschaftlich nutzbares Land zu gewinnen. Die Weidenstöcke werden ausgerodet und die Flächen aufgefüllt. Es kommen nach dem Kostenooranschlag des Kreistiefbauamts 3050 Tagewerke in Betracht. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 13 500 Mark Diese Bodenoerbesserung soll als Notstandsarbeit ausgeführt werden.
Dutenhofen, 24. Nov. In der jüngsten «itzung der hiesigen Gemeindevertretung wurde der Ausbau des Wingartenweges vergeben. Die Kanalisierungs. und Maurerarbeiten wurden dem Unternehmer Hildebrand von hier übertragen den Wegebau soll der Unternehmer B e ch t h o l d von hier ausführen.
0 Groß-Rechtenbach, 24. Nov. Dieser läge wurde der G e m e i n d e - H a u s h a l t s - plan im Gemeinderat beraten. Er wurde fest- gestellt in Einnahme und Ausgabe auf 43 860 Mk Es wurde beschlossen, daß auf die staatliche Steuer vom Grundvermögen eine Umlage von 350 Pro- Zent und auf die Gewerbeertrags, und Kapitalfteuer 400 v. H. erhoben werden sollen. Für Unterhal- tungsarbeiten am Schulgebäude wurden 500 Mk.
„Gewiß, Doktor, ich bin ein Glüdcsplfzf Heutzutage eine gute Stellung im Ausland zu finden, das will schon etwas heißen Aber ein« macht mir Sorgen" — .Nanu’* —
„Was mache ich nur, wenn mein Bruder mir nicht rechtzeitig Posterisan nachschickt* Ein besseres Mittel gegen Hämorrhoiden gibt es doch nicht1*"
„Wenn Sie weiter keine Sorgen haben, Herr Schmidt dann kann ich Ihnen als aller Schiffs- doktoi verraten, daß Sie fast überall in Südamerika Posterisan bekommen werden
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rodeschen Forstoerwaltung und der Bürgermeisterei Gedern konnten hier in der H o l z h a u e r e i in den ürstlichen Waldungen 30 Arbeitslose und in den Gemeindewaldungen 5 Arbeitslose auf längere Zeit in Arbeit gebracht werden. Insgesamt haben in der Gedener Gemarkung bei der diesjährigen Holz- Hauerei 77 Volksgenossen Beschäftigung während des Winters gefunden. Außerdem wurde die Zahl der hiesigen Arbeitslosen durch den Straßenbau „In der Seife" weiterhin verringert. — Im Bereich der NSDAP. Ortsgruppe Gedern wurden in den letzten Tagen von den dem Hessisch-Nassauischen Bauernstand angehörenden Bauern folgende Mengen Getreide als Spende für das N S. - Winterhilfswerk abgeliefert: In Gedern 70 Ztr., in Ober-Seemen 34 Ztr., in Mittel-Seemen 25 Ztr., in Nieder-Secmen 19 Ztr. Die Gesamtmenge von 148 Ztr. Getreiede wurde In die vier hiesigen Müh- len gebracht, um dort zu Brotmehl gemahlen zu werden. Das Mehl wird später der notleidenden Bevölkerung in der Stadt zugeführt. — Kürzlich fand hier die diesjährige Herbsttaxation des Gederner Pferdeverficherungsver- eins statt. Versichert waren seither 320 Tiere mit 617 475 Mark. Neu kommen hinzu 14 Pferde mit einer Versicherungssumme von 7800 Mark. — Gestern wurden die vor etwa zwei Wochen im hiesigen „Großen See" und anderen in der Gemarkung Gedern gelegenen Teichen gefischten 10 Ztr. Karpfen und 15 Ztr. Schleie zum Versand gebracht. Bei dem letzten Fischfang vor zwei Jahren war die Ausbeute fast doppelt so groß wie in diesem Jahre.
preuheo.
atreie Wetzlar
WSN. Wetzlar, 24. Nov. Im Kreisort Reis- kirchen war im Juli d. I. ein Brand ausgebrochen, der ein landwirtschaftliches Anwesen in Asche legte. (Eine ganze Familie, der 75jährige Vater und feine beiden Söhne, wurde unter dem Verdacht, den Brand angelegt zu haben, verhaftet. Zwölf Wochen faßen sie in Untersuchungshaft. Jetzt wurden sie entlassen und die Staatskasse sprach ihnen eine hohe Entschädigung für d i e verbüßte Haft zu.
Aus aller Well
Dänisches Marineflugzeug abgesfürzl.
Ein dänisches Marineslugzeug mußte auf dem Fluge von Skagen nach Kopenhagen in der Nähe von Göteborg wegen Benzinmangels von feinen beiden Insassen durch Fallschirmabsprung verlassen werden. Der Pilot kam unversehrt auf dem Boden an; der Mechaniker, dessen Fallschirm sich an der abftürxenöcn Maschine verfing, kam ums Leben. Die Maschine wurde zertrümmert.
Blutige Bauernhochzeit In Serbien.
Bei einer großen Bauernhochzeit in Mioniza, an der über 200 Gäste teilnahmen, kam es, wie aus Belgrad gemeldet wird, zu einer schweren Schießerei. Der Streit entstand beim Einholen der Braut, als plötzlich etwa 150 Gäste ein Wagen- rennen mit 30 Wagen veranstalteten. Der Streit wurde mit Revolvern und Messern ausgetragen. Sieben Bauern wurden schwer verletzt und mußten ins Krankenhaus gebracht werden, während etwa 35 in häuslicher Pflege gelassen werden konnten.
Raubüberfall auf einen Postwagen.
Ein frecher Raubüberfall wurde auf einen Postwagen der Pinzgauer Lokalbahn, etwa sieben Kilometer vor Zell am See verübt. Die Täter hat- ten sich Zutritt zu dem Postwagen verschafft, hielten den Postbeamten mit dem Revolver in Schach und raubten zwei Postbeutel mit 10 000 Schilling, ferner einen Postbeutel mit eingeschriebenen Bries- sendungen Nach dem Raube sprangen die Täter aus dem fahrenden Zug ab und entkamen unerkannt in der Dunkelheit. Nach den bisherigen Er- mittlungen handelt es sich um drei Männer, di« Masken trugen.
Mreie Biedenkopf
Biedenkopf, 26. Nov. Die Stadt B i e d en- ko p f ist zur Zeil oölligfrei von Erwerbslosen, da rund 140 Wohlfahrtsunterstützungsemp- fänger bei Wegebauarbeiten in der Gemarkung Biedenkopf beschäftigt sind Die Stadt Hal jedoch noch weitere Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in Aussicht genommen, so u. a. den Bau einer Brücke über die Lahn, die Errichtung einer Leichenhalle und ’ReguIierungsarbeiten an den verschiedenen Wasserläufen. Die Stadtverordneten beschlosien, für diese Zwecke Darlehen in Höhe von 35 000 Mk. bei der Oeffa aufzunehmen.
empfängers und des erzielten Verdienstes zu melden.
Gießen, den 24. November 1933.
Der Führer der Stt-Brigabe 147: m. d. F. b. gez. Schmidt, Standartenführer.
Kreisleitung der NSDAP.:
Alsfeld: gez. Geiß, stellv. Kreisleiter.
D Ü d i n a e n : gez. Dr. Heiland.
Gießen: gez. Dr. Harth.
Friedberg: gez. S e p e l.
Lauterbach: gez. Dr. San g. Schotten: gez. Äromm.
Die hessischen Kreisämter:
Alsfeld, gez. Dr. Stammler. Büdingen: gez. Dr. Safener. Friedberg: ger Dr. Andres.
Gießen: gez. I. D.: Grein.
Lauterbach: gez. I. D.: Kessel. Schotten: gez. Dr. Jan n.
Handwerkskammer-Nebenstelle Gießen: gez. Röhr. gez. Schimmel.
Arbeitsamt Giefeen: Der kommiss. Vorsitzende: gez. Dr. List.
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Bekanntmachung.
Es besteht Veranlassung, darauf hinzuweisen, haß das Leseholzsammeln in den- jenigcn Abteilungen des Stadtwaldes, in welchen Holzfällerarbeiten oorgenommen werden, wegen der damit verbundenen Gefahr von Unglücksfällen nicht gestattet ist. Zuwiderhandlungen werden unnachsichtlich zur Anzeige gebracht. 7176C
Ferner wird darauf aufmerksam gemacht, daß das Leseholzsammeln nur Mittwochs und nur in der Zeit von 8 bis 17 Uhr erlaubt ist
Gießen, den 25 November 1933.
Bürgermeisterei Gießen. I. L.: vr.Seib
Spielplan der frankfurter Theater.
Opernhaus. Sonntag, 26 November. Von 18 bis 22.30 Uhr. Lohengnn. — Montag, 27. Nov.:
20 Uhr: Der Vogelhändler, von 20 bis 22.4o Uhr: Der Bajazzo. Hierauf: Eaoalleria rufticana. — Dienstag, 28.: Von 20 bis 22.30 Uhr: Rigoletto. — Mittwoch, 29.: Von 15 bis 18 Uhr: Der Dogelhandler. Von 19.30 bis 22.30 Uhr: Der Graf von Luremburg. — Donnerstag, 30.: Von 19.30 bis 23 Uhr: Margarethe — Freitag 1. Dezember: Von 19.30 bis 22.30 Uhr: Der Vogelhand- ler. — Samstag, 2.: Von 30 vis 22.30 Uhr: Die lustige Witwe. — Sonntag, 3.: Von 15 bis 17.30 Uhr: Madame Butterfly. Von 19.30 bis 23 Uhr: Königskinder. — Montag, 4.: Von 19.30 bis 22.30 Uhr: Der Graf von Luxemburg
Schauspielhaus. Sonntag, 26. Novembert Don 15 bis 17.30 Uhr: Die Räuber. Don 20 bi» 22.30 Uhr. Hutten. — Montag, 27.: Don 20 bis 22.15 Uhr. Krach um Jolanthe — Dienstag, 28.: Don 20 bis 22.30 Uhr. Kyritz-Pyritz. — Mittwoch, Don 20 bis 22.30 Uhr: Zum ersten Male: Schwarzmann und die Magd. — Donnerstag, 30.: Pon 20 bis 22.30 Uhr: Die Räüber. — Freitag, 1. Dezember: Don 20 bis 22.15 Uhr. Krach um Jolanthe — Samstag, 2.: Don 15 bis 17.30 Uhr. Die Räuber. Don 20 bis 22.30 Uhr: Schwarzmann und di« Magd. — Sonntag, 3.: Von 15 bis 17.30 Uhr: Ge- schlossen« Schüleroorstellung: Die Räuber — Don 20 bis 22.30 Uhr: Kyritz-Pyritz. — Montag, -4.: Don 15 bis 17.30 Uhr: Geschlossene Schülervorstel- hing: Die Räuber. Don 20 bis 22.30 Uhr: Konjunktur.
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister, Abteilung B, wurde am 23. November 1933 bei der Firma Julius Jlattmann, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Gießen, eingetragen: Laut Beschluß der Gescllschafteroersamm- hing vom 28. September 1932 ist das Stammkapital von RM. 100 000,— um RM. 20 000,— herabgesetzt und beträgt letzt nur noch RM. 80 000,—. 8 4 des ne- lellschaftsvertrages ist geändert (Stammkapital und Stammeinlage der einzelnen Gesellschafter). 71860
Giefeen, den 24. November 1933.
Hessisches Amtsgericht.
Bücher für Pflanzenfreunde (DHreh jede Bach Handlung oder vom Vertag n beziehen) Die
00 Klein-Linden, 25. Nov. Dieser Tage sprach in der Kirche Frau Pfarrer Hofmann aus Ossenheim, Kreis Friedberg, über die Tätigkeit der Rheinischen Missionsgesell- schäft aus der Niasinfel im Malaiischen Archipel. In anschaulicher Weise berichtete die Rednerin über ihre Erlebnisse unter den Eingeborenen und über den Segen, den die Mission den Heiden gebracht hat. Die Kollekte kommt der Rheinischen Mission zugute.
> H o l z h e i m, 25 Nov. Heute nachmittag bewegte sich ein großer Trauerzug durch unser Dorf nach dem Friedhof. Der am Dienstagabend von einem Auto angefahrene und tödlich verletzte Steinrichter und SA.-Mann Heinrich Wagner wurde zur letzten Ruhe gebettet. Die gesamte SA., SA.- Reserve, Stahlhelm und Turnverein von Holzheim, sowie SA. von Gießen, Lang-Göns und Grünin- gen gaben Ihm das letzte Geleit. Pfarrer K ö d - ding von Eberstadt sprach in der Kirche und am Grabe trostreiche Worte an die Witwe mit ihren vier unmündigen Kinder und an alle anderen Leidtragenden. Sturmsührer R o m p s (Lang-Göns) legte im Namen des SA.-Reservesturmes, dem der Berstorbene angehörte, einen Kranz nieder. Ferner legten noch der Turnverein und die NSBO. im Namen der gesamten Arbeiterschaft Kränze nieder. Seine letzten Gedanken auf dem Sterbebett galten noch unserem Führer Adolf Hitler, denn mit den Worten „Heil Hitler" entschlief er sanft. — An Liebesgaben für die Rheinische Mission in Barmen wurden in Holzheim 128 Zentner Kartoffeln gesammelt und am Bahnhof Gambach verfrachtet.
* Lumda, 26. Nov. Prediger Peters vom Bibelheim Flensungerhof hielt in unserer Kirche einen Vortrag über das Thema „Gemeinnutz geht vor Eigennutz". Der Redner führte aus, daß das schon eine alte biblische Forderung fei und in dem Gebot, dafe man den Nächsten wie sich selbst lieben soll, und dem Pauluswort: „Ein jeglicher sehe nicht <ruf das Seine, sondern auch auf das, was des onbern ist", feinen Ausdruck finde. An praktischen Beispielen erklärte er die Aeußerungen, das Wesen und die Wirkungen des Eigennutzes und zeigte, wie man zu, gemeinnützigem Handeln nur auf dem Wege der inneren Erneuerung komme. Die Kirche war voll besetzt. Besonders war auch die SA. sehr gut vertreten.
T Birklar, 25. Nov. Während der Weih- nachteferien soll in unserer Gemeinde ein Volks- fporttager für die Schüler des Büdinger Gymnasiums gehalten werden. Es ist dies das erste Lager dieser Art in Hessen. Die Anregung dazu ging von Oberstudiendirektor Dr. Heiland, dem Leiter der Anstalt, aus. Das Lager bezweckt die jeiftige Schulung unserer Heranwachsenden Jugend m nationalsozialistischen Sinne, auch sollen die ungen Leute mit allen Arten des deutschen Volksports vertraut gemacht werden und Heimat, Land und Leute kennen und lieben lernen. Die Jugend bringt der Sache das größte Interesse entgegen.
Mrcio '.’UefcIfc.
st. Ober - Gleen, 24. Nov. Am Sonntag wurde auf dem neuangelegten Turnplatz am Dorfausgang eine Hitler - Eiche gepflanzt. Der Feier ging am Samstag ein kameradschaftliches Beisammensein des Freiwilligen Arbeitsdienstes Homberg, der jmr Feier erschien, mit der Einwohnerschaft voraus. Musik, Lieder und Sprechchöre füllten die Stunden. F?ldmeister Roth entbot der Einwohnerschaft Gruß und Dank für die Gastfreundschaft. Gauschulungsleiter Pg. Dr. S ch m i 11 • Frankfurt hielt einen Vortrag über innen- und außenpolitische Fragen. Nach dem Festgottesdienst am Sonntag fand auf dem Turnplatz die feierliche Pflanzung der Hitler-Eiche statt. Pg. Bürgermeister K l o st e r m a n n - Schlitz hielt die Festansprache zur feierlichen Pflanzung und zur Weihe der Ortsgruppenfahne. Er erinnerte an die Kämpfe, die hier jahrelang gegen das Novembersystem geführt worden seien und schloß nach einem Ausblick in die Zukunft mit einem Treuebekenntnis zum Führer. Kameradschaftliches Beisammensein vereinigte die Gäste abermals mit der Einwohnerschaft.
Kreis Lauterbach.
O Lauterbach, 25. Nov. Vor einigen Tagen wurde in der Hainigstrafee, die neu profiliert t>nb zu beiben Seiten auf ben Fußsteigen mit L i n- benbäumen zur Verschönerung bes Stabtbildes bepflanzt worben ist, von einem Rohling e i n j u n • ges Bäumchen unmittelbar über dem Erbreich abgeschnitten Die Polizei hat diesen Baumsrevier ermittelt, der heute nom hiesigen Amtsgericht mit der exemplarischen Strafe von 3 Monaten Gefängnis belegt wurde.
Kreis Schotten.
• O b e r - La i s , 23. Nov. Das Arbeits- bien ft lager, bas für bie Durchführung von Arbeiten in den Gemarkungen Ober-Lais und Glashütten hier und in Glashütten im Frühjahr errichtet worden war, ist nunmehr aufgelöst worden Die wenigen zuletzt noch hier verbliebenen Freiwilligen wurden an andere Lager überwiesen. Die hier in Angrift genommenen Arbeiten — Ausbau der Hohen Straße und Geradelegung des Laisbaches — konnten nicht völlig zu Ende geführt werden. Es Ist vorgesehen, sie später vom Stammlager Eichel- sochftn aus fcrtigfteUcn zu lassen. — Die Holzhauerarbeiten haben hier begonnen.
I ® e b e r n, 24. Nov Der Kampf gegenbie Arbeitslosigkeit wirb auch hier mit aller Kraft weitergeführt. Durch Zusammenarbeit des Arbeitsamtes mit der Fürst zu Stolberg-Werninge-
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